{"id":17526,"date":"2015-06-15T05:18:59","date_gmt":"2015-06-15T04:18:59","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17526"},"modified":"2015-06-18T06:41:51","modified_gmt":"2015-06-18T05:41:51","slug":"griechenland-22das-tauziehen-um-griechenlands-schulden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17526","title":{"rendered":"<small>Griechenland (22)<\/small><br\/>Das Tauziehen um Griechenlands Schulden"},"content":{"rendered":"<p>Ende dieses Monats l\u00e4uft das aktuelle \u2013 bereits zweimal verl\u00e4ngerte \u2013 Hilfsprogramm f\u00fcr Griechenland aus und es wird t\u00e4glich aufs Neue dar\u00fcber spekuliert, ob es nun zur staatlichen Insolvenz Griechenlands und zum Austritt aus der W\u00e4hrungsunion, dem Grexit, kommt. Mathias Erlei<a title=\"\" href=\"#_edn1\">[1]<\/a> hat j\u00fcngst in diesem Blog gezeigt, dass man mit Hilfe der Spieltheorie das Verhalten der am Schuldenstreit Beteiligten sowie die daraus resultierenden (politischen) Ergebnisse analysieren kann. W\u00e4hrend Erlei jedoch den Fokus eher auf die Vergangenheitsanalyse gelegt hat, soll im Folgenden st\u00e4rker auf die aktuelle Situation abgestellt werden.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die Basis des hier gew\u00e4hlten Ansatzes bildet eine sequentielle Spielstruktur mit Griechenland auf der einen und den Vertretern der Europ\u00e4ischen W\u00e4hrungsunion (EWU) auf der anderen Seite. Es wird ferner davon ausgegangen, dass beide Seiten vollst\u00e4ndig \u00fcber die Spielstruktur im Hinblick auf die jeweiligen Handlungsalternativen (Aktionsraum) sowie die Auszahlungspr\u00e4ferenzen informiert sind. Die Handlungsalternativen der beiden Spieler sehen dabei wie folgt aus:<\/p>\n<p>Griechenland kann sich entweder<\/p>\n<p>a)\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0 kooperativ oder<\/p>\n<p>b)\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0 nicht kooperativ verhalten.<\/p>\n<p>Kooperativ bedeutet, dass man die an Kredite der EWU gekn\u00fcpften Auflagen akzeptiert und umsetzt. Nicht kooperativ bedeutet hingegen, dass man die Auflagen der EWU nicht akzeptiert und stattdessen m\u00f6glicherweise versucht, eigene Vorstellungen durchzusetzen.<\/p>\n<p>Die Vertreter der EWU (im Folgenden kurz: EWU) k\u00f6nnen sich hingegen zwischen<\/p>\n<p>a)\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0 einer Auszahlung von Hilfskrediten oder<\/p>\n<p>b)\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0 der Verweigerung der Auszahlung<\/p>\n<p>entscheiden.<\/p>\n<p>Im Rahmen der sequentiellen Abfolge der Entscheidungen wird Griechenland als Akteur auf der 1. Spielstufe angesehen. Dieses Vorgehen erscheint vor dem Hintergrund der aktuellen Verhandlungen sinnvoll, da es Griechenland ist, das Reformvorschl\u00e4ge vorzulegen hat, um (weitere) Hilfen von den Geldgebern zu erhalten.<\/p>\n<p>Entscheidend f\u00fcr die spieltheoretische Analyse des Problems ist weiterhin die Auszahlungsstruktur f\u00fcr die m\u00f6glichen Strategiekombinationen. Hierbei sollen in Anlehnung an Hirshleifer<a title=\"\" href=\"#_edn2\">[2]<\/a> zur Vereinfachung die Auszahlungen durch einen ordinalen Nutzenwert wiedergegeben werden, der sich an den (offenbarten) Pr\u00e4ferenzen der beiden Spieler orientiert. Dabei bedeutet die Zahl 4 die h\u00f6chste Pr\u00e4ferenz (beste Wahl), w\u00e4hrend die Zahl 1 die niedrigste Pr\u00e4ferenz (schlechteste Wahl) ausdr\u00fcckt. Die Pr\u00e4ferenzen basieren wiederum auf Kosten- und Nutzeneinsch\u00e4tzungen, die im Folgenden den beiden Spielern zugeordnet werden sollen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die aktuelle griechische Regierung unter Ministerpr\u00e4sident Tsipras wird folgende Pr\u00e4ferenzstruktur angenommen:<\/p>\n<p>a)\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0 Griechenland kooperiert nicht und bekommt gleichwohl Hilfskredite (4)<\/p>\n<p>b)\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0 Griechenland kooperiert nicht und es werden auch keine Hilfskredite von Seiten der EWU gew\u00e4hrt (3)<\/p>\n<p>c)\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0 Griechenland kooperiert und es werden Hilfszahlungen gew\u00e4hrt (2)<\/p>\n<p>d)\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0 Griechenland kooperiert und es werden keine Hilfszahlungen gew\u00e4hrt (1)<\/p>\n<p>Diese Pr\u00e4ferenzstruktur geht davon aus, dass die aktuelle griechische Regierung in keiner Weise an einer Kooperation mit den Geldgebern interessiert ist und die Auszahlung der Hilfskredite nur als sekund\u00e4res Ziel verfolgt wird. Man nimmt also die staatliche Insolvenz und den m\u00f6glichen Grexit billigend in Kauf \u2013 versucht diesen \u201eworst case\u201c aber nach M\u00f6glichkeit den \u201eunkooperativen\u201c Geldgebern in die Schuhe zu schieben. In diese Richtung deutet auch das j\u00fcngste Urteil des obersten griechischen Verwaltungsgerichts, das die 2012 von der damaligen Regierung veranlasste Rentenk\u00fcrzung nun als rechtswidrig bewertete. Nur zu gerne wird die Regierung Tsipras dieses Urteil umsetzen. Auch die R\u00fcckkehr des IWF-Teams von den aktuellen Verhandlungen in Br\u00fcssel nach Washington ist nach Aussagen des IWF auf die mangelnde Kompromissbereitschaft der griechischen Regierung zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Im Gegensatz dazu hat die EWU in diesem ersten Spiel eine eindeutige Pr\u00e4ferenz f\u00fcr den Erhalt der W\u00e4hrungsunion in der gegenw\u00e4rtigen Zusammensetzung, was sich in der folgenden Pr\u00e4ferenzordnung ausdr\u00fcckt:<\/p>\n<p>a)\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0 Die EWU zahlt Hilfskredite aus, wenn Griechenland kooperiert (4)<\/p>\n<p>b)\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0 Die EWU zahlt Hilfskredite auch dann aus, wenn Griechenland nicht kooperiert (3)<\/p>\n<p>c)\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0 Hilfskredite werden nicht ausgezahlt, wenn Griechenland nicht kooperiert (2)<\/p>\n<p>d)\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0 Hilfskredite werden nicht ausgezahlt, wenn Griechenland kooperiert (1)<\/p>\n<p>F\u00fcr eine solche Pr\u00e4ferenzstruktur sprechen etwa die Aussagen und Handlungen der entsprechenden Repr\u00e4sentanten der EWU. Dabei haben sowohl Bundeskanzlerin Angela Merkel als auch Kommissions-Pr\u00e4sident Jean Claude Juncker immer wieder betont, dass Griechenland im Euro gehalten werden soll bzw. dass es einen Austritt Griechenlands aus der EWU nicht geben werde. Selbst Mario Draghi, der Pr\u00e4sident der \u201eunabh\u00e4ngigen\u201c EZB, bekundete j\u00fcngst, dass \u201eder EZB-Rat will, dass Griechenland im Euro bleibt.\u201c In diese Richtung weist auch die Tatsache, dass die aktuellen Verhandlungen von der \u201eExpertenebene\u201c der Finanzminister auf die politische Ebene der Staats- und Regierungschefs gehoben und damit zur \u201eChefsache\u201c gemacht worden sind.\u00c2\u00a0 Hierzu z\u00e4hlt aber auch, dass ein drittes Hilfspaket und ein erneuter Schuldenschnitt oder eine gro\u00dfz\u00fcgige Laufzeitverl\u00e4ngerung der Kredite \u2013 mit derselben Wirkung \u2013 mittlerweile nicht mehr ausgeschlossen wird. Weiterhin wird zunehmend die geopolitische Bedeutung Griechenlands herausgestellt. Seit Wochen folgt einem \u201eletzten Angebot\u201c das n\u00e4chste \u2013 in den Anforderungen weiter reduzierte \u2013 \u201eallerletzte Angebot\u201c. Unter diesen Umst\u00e4nden gibt man im Umkehrschluss aber jedes glaubw\u00fcrdige \u201eDrohpotenzial\u201c gegen\u00fcber Griechenland aus der Hand.<a title=\"\" href=\"#_edn3\">[3]<\/a><\/p>\n<p>Hinter diesen Aussagen und Pr\u00e4ferenzen verbergen sich wiederum bestimmte Vorstellungen bez\u00fcglich der Kosten und Nutzen, die mit den verschiedenen Alternativen verbunden sind. So k\u00f6nnte man die Pr\u00e4ferenz der EWU, notfalls auch bedingungslos zu zahlen, als die Vorstellung interpretieren, dass mit einem Grexit hohe Kosten nicht nur f\u00fcr Griechenland sondern auch f\u00fcr die anderen Mitgliedsl\u00e4nder der W\u00e4hrungsunion verbunden sind. Und zwar nicht nur \u00f6konomische, sondern auch (geo-)politische Kosten. In diese Richtung gehen auch die j\u00fcngsten \u00c4u\u00dferungen Tsipras gegen\u00fcber der italienischen Zeitung Corriere della Sera. Seiner Meinung nach w\u00e4re ein griechischer Staatsbankrott der Anfang vom Ende des Euroraums und w\u00fcrde auch weitere L\u00e4nder wie Spanien und Italien erfassen. Auf die Steuerzahler der anderen Mitgliedsl\u00e4nder kommen demnach mit dem Grexit \u201eimmense Kosten\u201c zu. Hinter dieser Pr\u00e4ferenzstruktur mag aber auch das Bestreben der politisch Handelnden stehen, die Realisation von Kosten der Rettungspolitik m\u00f6glichst weit in die Zukunft zu verlagern.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/smeetsbaum1.png\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Entscheidungsbaum\" alt=\"Entscheidungsbaum\" src=\"\/wordpress\/bilder\/smeetsbaum1.png\" width=\"400\" \/><\/a><br \/>\n<small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Die extensive Form des oben definierten sequentiellen Spiels ist in Abbildung 1 dargestellt. Die L\u00f6sung dieses Spiels kann dabei \u00fcber das Konzept der R\u00fcckw\u00e4rtsinduktion gefunden werden. Hierzu muss zun\u00e4chst auf der 2. Spielstufe die EWU in beiden Teilspielen ihre optimale Strategie w\u00e4hlen. Aufgrund der Pr\u00e4ferenzordnung in der oberen Auszahlungs-Zeile ergibt sich dabei in beiden Teilspielen als dominante Strategie \u2013 die durch einen Unterstrich gekennzeichnet ist \u2013 &#8222;Hilfszahlungen gew\u00e4hren&#8220;. Ebenso besitzt auch Griechenland auf der ersten Spielstufe gem\u00e4\u00df der angenommenen Pr\u00e4ferenzordnung eine dominante Strategie, n\u00e4mlich &#8222;nicht kooperieren&#8220;. Demzufolge ergibt sich das Ergebnis des Spiels als Strategiekombination aus \u201enicht kooperieren\u201c und \u201eHilfszahlungen gew\u00e4hren\u201c. Es ist als gr\u00fcn umrandetes Auszahlungsprofil gekennzeichnet und bildet ein teilspielperfektes Nash-Gleichgewicht. Unter einem Nash-Gleichgewicht versteht man dabei eine Spielsituation, in der kein Spieler durch eine einseitige \u00c4nderung seiner Entscheidung einen Vorteil erzielen kann und die gew\u00e4hlte Handlungsalternative somit die beste Antwort auf die gew\u00e4hlte Handlungsalternative des anderen Spielers darstellt. Da kein Spieler einen Anreiz zum Strategiewechsel hat, ist diese L\u00f6sung stabil. Aufgrund der Pr\u00e4ferenzstruktur l\u00e4sst sich dieses Verhalten jedoch nicht nur als teilspielperfektes Gleichgewicht in dieser Sequenzabfolge des Spiels ableiten, sondern w\u00fcrde auch bei einer Ver\u00e4nderung der Spielabfolge (simultane Entscheidungen oder EWU als Akteur auf der 1. Stufe) die einzig rationale Interaktionsstrategie darstellen. Der Grund hierf\u00fcr ist, dass beide Spieler eine Handlungsalternative (\u201ekooperieren\u201c bzw. \u201ekeine Auszahlung der Hilfen\u201c) als strikt dominierte Strategien aus Ihren Handlungsalternativen eliminieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>F\u00fcr diesen ersten Fall ergibt sich folglich als Ergebnis, dass Griechenland nicht kooperieren, die EWU aber gleichwohl entsprechende Hilfszahlungen bereitstellen wird. Es k\u00f6nnte entweder dadurch zustande kommen, dass man sich mit den Forderungen immer weiter auf Griechenland zu bewegt, oder durch eine weitere Verl\u00e4ngerung des aktuellen Hilfspakets, um noch mehr Zeit f\u00fcr notwendige (aber nicht erfolgreiche) Verhandlungen zu gewinnen. In der Zwischenzeit w\u00fcrde die EZB die Zahlungsf\u00e4higkeit Griechenlands \u00fcber eine Ausweitung der ELA-Kredite gew\u00e4hrleisten. Das Argument der EZB, man w\u00fcrde mit einer Einstellung der ELA-Kredite eine politische Entscheidung \u00fcber den Austritt Griechenlands aus der EWU f\u00e4llen \u00fcbersieht allerdings, dass auch die Zahlung letztlich eine politische Entscheidung, und zwar f\u00fcr einen Verbleib im Euroraum, beinhaltet.<\/p>\n<p>Geht man von einer alternativen Pr\u00e4ferenzstruktur der EWU im Sinne eines h\u00e4rteren Auftretens gegen\u00fcber Griechenland \u2013 bei unver\u00e4nderten Annahmen bez\u00fcglich des Verhaltens der griechischen Regierung \u2013 aus, dann lie\u00dfe sich folgende Struktur annehmen:<\/p>\n<p>a)\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0 Die EWU zahlt Hilfskredite aus, wenn Griechenland kooperiert (4)<\/p>\n<p>b)\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0 Die EWU zahlt keine Hilfskredite aus, wenn Griechenland nicht kooperiert (3)<\/p>\n<p>c)\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0 Hilfskredite werden ausgezahlt, wenn Griechenland nicht kooperiert (2)<\/p>\n<p>d)\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0 Hilfskredite werden nicht ausgezahlt, wenn Griechenland kooperiert (1)<\/p>\n<p>Damit w\u00fcrde ein deutlich h\u00f6heres \u201eDrohpotenzial\u201c gegen\u00fcber Griechenland aufgebaut. Diese Entwicklung k\u00f6nnte man m\u00f6glicherweise auch mit der Annahme begr\u00fcnden, dass die Kosten eines Austritts Griechenlands aus der EWU \u2013 zumindest f\u00fcr die restlichen Mitgliedsl\u00e4nder \u2013 aufgrund ver\u00e4nderter Rahmenbedingungen mittlerweile deutlich gesunken sind. Auch hierf\u00fcr lassen sich entsprechende \u00c4u\u00dferungen finden, die aber eher aus dem akademischen Umfeld und weniger aus dem Politikbereich stammen.<\/p>\n<p>Die Annahmen dieses modifizierten Spiels f\u00fchren zu einer \u00c4nderung der optimalen Strategie, da \u2013 vor dem Hintergrund der Auszahlungen in der unteren Reihe von Abbildung 1 \u2013 nun die Kombination &#8222;nicht kooperieren&#8220; und &#8222;Hilfszahlungen verweigern&#8220; die L\u00f6sung des Spiels darstellt. Somit w\u00fcrde auch eine glaubhafte Sanktionierung der griechischen Hinhaltetaktik durch die EWU nicht \u2013 wie h\u00e4ufig kommuniziert \u2013 zu einem Einlenken Griechenlands f\u00fchren (kooperative Strategie), sondern vielmehr zu einem Ausscheiden aus der Eurozone. Grund hierf\u00fcr ist die \u2013 durch die Pr\u00e4ferenzen ausgedr\u00fcckte \u2013 kompromisslose Einstellung der gegenw\u00e4rtigen Regierung, die wohl eher einen Grexit mit all seinen katastrophalen Folgen f\u00fcr die griechische Wirtschaft und damit auch f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung akzeptieren w\u00fcrde, als auf die (weitgehende) Umsetzung ihrer Wahlversprechen zu verzichten.<\/p>\n<p>Bezieht man die beiden Varianten auf die aktuelle Situation, so erscheint es deutlich wahrscheinlicher, dass die erste Variante \u2013 die EWU zahlt ohne signifikante Gegenleistungen Griechenlands \u2013 eintritt und nicht die zweite, an deren Ende der Grexit stehen w\u00fcrde. Zu dieser Einsch\u00e4tzung gelangt auch Berthold<a title=\"\" href=\"#_edn4\">[4]<\/a> in diesem Blog-Beitrag: \u201eDie Verhandlungen werden in einem Kuhhandel enden. Griechenland wird nicht aus der EWU ausscheiden, die \u201eTroika\u201c wird die noch ausstehende Rate des Hilfsprogramms auszahlen, \u00fcber ein drittes Programm wird ab Herbst verhandelt. Die griechische Seite wird sich auf ein paar kosmetische Reformen des Arbeitsmarktes und des Sozialstaates einlassen. Sie wird <b>in Aussicht stellen<\/b>, weitere Privatisierungen zuzulassen, das Steuersystem zu reformieren und die Verwaltung zu verbessern. Tun wird sie, wie ihre Vorg\u00e4nger, nur wenig.\u201c<\/p>\n<p>Vergleicht man die gegenw\u00e4rtige Situation mit den Entscheidungen fr\u00fcherer griechischer Regierungen, so bedarf es einer \u00c4nderung der Annahmen bez\u00fcglich der griechischen Pr\u00e4ferenzen. Die Regierungen unter den Ministerpr\u00e4sidenten Papandreou und Samaras wiesen n\u00e4mlich ein deutlich kooperativeres Verhalten auf als die jetzige unter Ministerpr\u00e4sident Tsipras. Zugleich soll davon ausgegangen werden, dass sich an den Pr\u00e4ferenzen der EWU aus Konstellation 1 nichts ge\u00e4ndert hat \u2013 das Verhalten der EWU war also auch zu diesem Zeitpunkt auf den Erhalt der W\u00e4hrungsunion in der aktuellen Zusammensetzung gerichtet. Daraus l\u00e4sst sich folgende Pr\u00e4ferenzstruktur f\u00fcr fr\u00fchere Regierungen Griechenlands ableiten:<\/p>\n<p>a)\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0 Griechenland kooperiert nicht und bekommt gleichwohl Hilfskredite (4)<\/p>\n<p>b)\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0 Griechenland kooperiert und es werden Hilfskredite von Seiten der EWU gew\u00e4hrt (3)<\/p>\n<p>c)\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0 Griechenland kooperiert nicht und es werden keine Hilfszahlungen gew\u00e4hrt (2)<\/p>\n<p>d)\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0 Griechenland kooperiert und es werden keine Hilfszahlungen gew\u00e4hrt (1)<\/p>\n<p>Die hieraus abgeleitete L\u00f6sung des Spiels zeigt die obere Auszahlungs-Zeile in Abbildung 2. Im Ergebnis ist die L\u00f6sung auch in diesem Fall dadurch gekennzeichnet, dass Hilfszahlungen gew\u00e4hrt werden, ohne dass Griechenland kooperiert. Daraus erkennt man, dass die EWU durch ihre offenbarten Pr\u00e4ferenzen, die Eurozone um jeden Preis zu erhalten, die Anreize stets so setzt, dass Zahlungen ohne die (komplette) Umsetzung vorher vereinbarter Konditionen erfolgen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/smeetsbaum2.png\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Entscheidungsbaum\" alt=\"Entscheidungsbaum\" src=\"\/wordpress\/bilder\/smeetsbaum2.png\" width=\"400\" \/><\/a><br \/>\n<small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Im Unterschied zu den bisher diskutierten Szenarien w\u00e4re es jedoch unter der Annahme der zuvor diskutierten EWU-Pr\u00e4ferenzordnung (Fall 2, Abb. 1), die ein Ablehnen der Hilfszahlungen bei Nichtkooperation als bessere Alternative ansieht, tats\u00e4chlich m\u00f6glich, ein kooperatives Verhalten Griechenlands zu &#8222;erzwingen&#8220;. In diesem Fall w\u00fcrde sich als L\u00f6sung des Spiels eine Strategiekombination aus &#8222;kooperieren\u201c und \u201eHilfszahlungen gew\u00e4hren&#8220; ergeben. Es wird somit deutlich, dass in Ermangelung eines glaubhaften Drohpotenzials eher die erste Variante durchgesetzt wurde. Grund hierf\u00fcr mag unter anderem gewesen sein, dass die Austrittskosten f\u00fcr die anderen Mitgliedsl\u00e4nder zu diesem Zeitpunkt noch als deutlich h\u00f6her angesehen wurden als das heute zum Teil der Fall ist.<\/p>\n<p>Schaut man abschlie\u00dfend noch einmal auf die Situation, in der sich andere Krisenl\u00e4nder befunden haben, dann\u00c2\u00a0 \u00e4ndert sich die Pr\u00e4ferenzstruktur gegen\u00fcber derjenigen Griechenlands wie folgt. Als Beispiel m\u00f6ge dabei Portugal dienen:<\/p>\n<p>a)\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0 Portugal kooperiert und bekommt als \u201eGegenleistung\u201c Hilfskredite (4)<\/p>\n<p>b)\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0 Portugal kooperiert und es werden keine Hilfskredite von Seiten der EWU gew\u00e4hrt (3)<\/p>\n<p>c)\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0 Portugal kooperiert nicht und es werden Hilfszahlungen gew\u00e4hrt (2)<\/p>\n<p>d)\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0 Portugal kooperiert nicht und es werden keine Hilfszahlungen gew\u00e4hrt (1)<\/p>\n<p>Eine solche Pr\u00e4ferenzstruktur l\u00e4sst sich dadurch begr\u00fcnden, \u201edass sich Staaten wie Spanien und Portugal vor der Finanz- und Wirtschaftskrise fast immer an die (kooperativen) Spielregeln der W\u00e4hrungsunion gehalten haben. Ihr Verhalten war konsequent auf die Realisierung wechselseitiger Kooperationsvorteile ausgerichtet. Durch das Brechen von Konsolidierungsversprechen hatten sie eine Reputation zu verlieren.\u201c<a title=\"\" href=\"#_edn5\">[5]<\/a><\/p>\n<p>Unter diesen Voraussetzungen und der Annahme, dass die Pr\u00e4ferenzen der EWU auch in diesem Fall auf den Erhalt der W\u00e4hrungsunion gerichtet waren, zeigt Abbildung 3 und die dort enthaltenen \u201eAuszahlungen\u201c das in der Vergangenheit beobachtete (kooperative) Ergebnis von gew\u00e4hrten Hilfszahlungen gegen die Umsetzung der damit verbundenen Auflagen. Dieses kooperative Verhalten hat zugleich dazu gef\u00fchrt, dass L\u00e4nder wie Portugal, Irland und Spanien ihre jeweiligen Schuldenkrisen (weitgehend) \u00fcberwunden haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/smeetsbaum3.png\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Entscheidungsbaum\" alt=\"Entscheidungsbaum\" src=\"\/wordpress\/bilder\/smeetsbaum3.png\" width=\"400\" \/><\/a><br \/>\n<small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Die\u00c2\u00a0 vorstehenden \u00dcberlegungen haben deutlich gemacht, dass die (politischen) Ergebnisse im Rahmen der Staatsschuldenkrise der Logik der Anreizkonstellationen geschuldet sind und durch ein einfaches \u201eSpiel\u201c rekonstruiert bzw. prognostiziert werden k\u00f6nnen. Die Eingangsfrage, wie es mit Griechenland weitergeht, kann vor diesem Hintergrund wie folgt beantwortet werden: Griechenland wird nicht aus der Eurozone austreten. Die Kreditgeber \u2013 insbesondere die EWU, mit Unterst\u00fctzung der EZB \u2013 werden weitere Hilfskredite bereitstellen, ohne daf\u00fcr konkrete Gegenleistungen zu erhalten, die eine R\u00fcckzahlung der Kredite in absehbarer Zeit wahrscheinlicher machen. Man wird die Anforderungen f\u00fcr die Freigabe der ausstehenden Mittel sowie f\u00fcr ein notwendiges neues Rettungsprogramm so weit senken, dass es der aktuellen griechischen Regierung nicht schwerfallen sollte, diese Versprechen mit ihrem eigenen politischen Programm vereinbaren zu k\u00f6nnen. Davon abweichende Ergebnisse des politischen Prozesses haben die Repr\u00e4sentanten der EWU durch ihre offenbarten Pr\u00e4ferenzen weitgehend ausgeschlossen.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend bleibt allerdings auch festzuhalten, dass dieses Ergebnis zwar vor dem Hintergrund der Pr\u00e4ferenzen der agierenden Spieler rational ist, unter dem Gesichtspunkt der Gesamtwohlfahrt \u2013 sowohl f\u00fcr die europ\u00e4ischen L\u00e4nder als auch f\u00fcr Griechenland \u2013 aber keineswegs die optimale Strategie darstellen muss.<\/p>\n<div><br clear=\"all\" \/><\/p>\n<hr align=\"left\" size=\"1\" width=\"33%\" \/>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ednref1\">[1]<\/a> <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17451\">Blog-Beitrag Erlei<\/a> vom 3. Juni.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ednref2\">[2]<\/a> Vgl. hierzu Hirshleifer, Jack: Peace or War: An Economic Approach to Appeasement. University of California, Los Angeles, Working Paper No. 817, Febr. 2002.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ednref3\">[3]<\/a> Zu einer \u00e4hnlichen Einsch\u00e4tzung siehe auch den <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17284\">Blog-Beitrag<\/a> von Thomas Apolte vom 3. Mai.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ednref4\">[4]<\/a> <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17439\">Blog-Beitrag Berthold<\/a> vom 1. Juni.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ednref5\">[5]<\/a> <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17451\">Blog-Beitrag Erlei<\/a> vom 3. Juni.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Blog-Beitr\u00e4ge zum Griechenland-Poker:<\/b><\/p>\n<p>Wolf Sch\u00e4fer: <a title=\"Permanent Link: &lt;small&gt;Griechenland (21)&lt;\/small&gt;&lt;br\/&gt;Wenn der Euro zur Staatsr\u00e4son \u00fcberh\u00f6ht wird\" href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17517\" rel=\"bookmark\">Wenn der Euro zur Staatsr\u00e4son \u00fcberh\u00f6ht wird<\/a><\/p>\n<p>Mathias Erlei: <a title=\"Permanent Link: &lt;small&gt;Griechenland (20)&lt;\/small&gt;&lt;br\/&gt;Rettungsprogramme in der Europ\u00e4ischen W\u00e4hrungsunion&lt;br\/&gt;&lt;font size=3; color=grey&gt;Eine spieltheoretische Rekonstruktion&lt;\/font&gt;\" href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17451\" rel=\"bookmark\">Rettungsprogramme in der Europ\u00e4ischen W\u00e4hrungsunion. Eine spieltheoretische Rekonstruktion <\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a title=\"Permanent Link: &lt;small&gt;Griechenland (19)&lt;\/small&gt;&lt;br\/&gt;Eine unendliche Geschichte&lt;br\/&gt;&lt;font size=3; color=grey&gt;Griechenland, Klappe die letzte? Wohl kaum!&lt;\/font&gt;\" href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17439\" rel=\"bookmark\">Eine unendliche Geschichte. Griechenland, Klappe die letzte? Wohl kaum!<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17290\">Europa, Marktwirtschaft und Varoufakis. Ist ein Grexit \u201eanti-europ\u00e4isch\u201c?<\/a><\/p>\n<p>Thomas Apolte: <a title=\"Permanent Link: &lt;small&gt;Griechenland (17)&lt;\/small&gt;&lt;br\/&gt;Die griechische Trag\u00f6die&lt;br \/&gt;&lt;font size=3; color=grey&gt;Warum sich niemand zu handeln traut&lt;\/font&gt;\" href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17284\">Die griechische Trag\u00f6die. Warum sich niemand zu handeln traut<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a title=\"Permanent Link: &lt;small&gt;Griechenland (16)&lt;\/small&gt;&lt;br\/&gt;Europa w\u00e4hlt den harten Marktkern des Euros ab&lt;br\/&gt;&lt;font size=3; color=grey&gt;Ein Drama in f\u00fcnf Akten&lt;\/font&gt;\" href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17170\">Die EWU verwahrlost ordnungspolitisch. Ein Drama in f\u00fcnf Akten<\/a><\/p>\n<p>Jan Schnellenbach: <a title=\"Permanent Link: &lt;small&gt;Griechenland (15)&lt;\/small&gt;&lt;br\/&gt;Kann man verlorene Steuermoral wieder aufbauen?&lt;br\/&gt;&lt;font size=3; color=grey&gt;Ein (nicht nur) griechisches Problem&lt;\/font&gt;\" href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17119\">Kann man verlorene Steuermoral wieder aufbauen? Ein (nicht nur) griechisches Problem<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17109\">Allein gegen Alle. Griechenland spielt weiter Vabanque. <\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a title=\"Permanent Link: &lt;small&gt;Griechenland (13)&lt;\/small&gt;&lt;br\/&gt;Die EWU am Scheideweg&lt;br\/&gt;&lt;font size=3; color=grey&gt;Permanente Transfers oder tempor\u00e4rer Grexit?&lt;\/font&gt;\" href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=16967\">Die EWU am Scheideweg. Permanente Transfers oder tempor\u00e4rer Grexit?<\/a><\/p>\n<p>Juergen B. Donges: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=16935\">Griechische Man\u00f6ver in der Eurozone. Droht aus Spanien \u00e4hnliches Ungemach?<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=16894\">Briefe in die griechische Vergangenheit. Giannis Varoufakis: Abgezockt oder unf\u00e4hig?<\/a><\/p>\n<p>Wolf Sch\u00e4fer: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=16864\">Mit \u201eGewissheit\u201c im Euro. Das strategische Spiel der Griechen<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=16670\">Immer \u00c4rger mit Griechenland. Ein Pyrrhus-Sieg der \u201cInstitutionen\u201c\u009d?<\/a><\/p>\n<p>Dieter Smeets: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=16687\">Nach der Rettung ist vor der Rettung. Griechenland und kein (Rettungs-)Ende!<\/a><\/p>\n<p>Roland Vaubel: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=16626\">Sch\u00e4ubles Scherbenhaufen<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=16600\">Trojanisches Pferd. Der Brief des Giannis Varoufakis<\/a><\/p>\n<p>Uwe Vollmer: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=16535\">Scheidung auf griechisch. Wie realistisch ist der \u201cGrexit\u201c\u009d?<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=16544\">Was erlauben Griechenland? Schwach wie Flasche leer<\/a><\/p>\n<p>Dieter Smeets: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=16520\">Poker um Griechenland<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=16470\">Sie kamen, sahen und verloren. Haben sich Alexis Tsipras und Giannis Varoufakis verzockt?<\/a><\/p>\n<p>Thomas Apolte: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=16445\">Hexenmeister und Reformer. Was Varoufakis von Balcerowicz lernen kann. <\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ende dieses Monats l\u00e4uft das aktuelle \u2013 bereits zweimal verl\u00e4ngerte \u2013 Hilfsprogramm f\u00fcr Griechenland aus und es wird t\u00e4glich aufs Neue dar\u00fcber spekuliert, ob es &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17526\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201e<small>Griechenland (22)<\/small><br \/>Das Tauziehen um Griechenlands Schulden\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":89,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8,12,31],"tags":[57,1076],"class_list":["post-17526","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-europaisches","category-monetares","category-politisches","tag-griechenland","tag-spieltheorie"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - 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