{"id":17878,"date":"2015-08-27T06:01:44","date_gmt":"2015-08-27T05:01:44","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17878"},"modified":"2017-09-26T06:22:08","modified_gmt":"2017-09-26T05:22:08","slug":"katalonien-droht-eine-abspaltung-von-spanien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17878","title":{"rendered":"Katalonien<br\/><font size=3; color=grey>Droht eine Abspaltung von Spanien?<\/font>"},"content":{"rendered":"<p>Ein gro\u00dfes Problem, das Spanien heute \u00c2\u00a0zusetzt, sind die Autonomiebestrebungen in Katalonien im Nordosten des Landes. Unter F\u00fchrung des konservativen Ministerpr\u00e4sidenten Artur Mas stellen die \u201eNationalisten\u201c, wie sie sich selbst bezeichnen, das f\u00f6derale Staatsgebilde samt parlamentarischer Monarchie in Frage, das aus der demokratischen Verfassung von 1978, nach Beendigung des 40j\u00e4hrigen Franco-Regimes, hervorgegangen ist. Die katalanische Bev\u00f6lkerung hatte damals in der vorgeschriebenen Volksabstimmung mit 90,5 Prozent zugestimmt (Landesdurchschnitt: 87,8%). Davon wollen Artur Mas und die \u00fcbrigen Nationalisten jetzt nichts wissen. Der Regierungschef bricht bewusst seinen Amtseid (Staatstreue), und er und seine Regierung missachten unverbl\u00fcmt nationale Gesetze und Urteile des Obersten Verfassungsgerichts, die ihnen nicht gefallen (namentlich das von der spanischen Verfassung in Artikel 3 garantierte B\u00fcrgerrecht auf Benutzung der spanischen Sprache\u00c2\u00a0 sowie die Schuldenbremse f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Haushalt gem\u00e4\u00df Artikel 135 der Verfassung). Jetzt betreiben die Nationalisten ganz offen die Sezession der Region von Spanien \u2013 ein Vorgang, der dem (missgl\u00fcckten) Staatsstreich der Milit\u00e4rs vom 23. Februar 1981 gleichkommt. Dass sie damit den wirtschaftlichen Gesundungsprozess in Spanien nach der schweren Krise der letzten Jahre wegen der entstehenden Unsicherheit gef\u00e4hrden l\u00e4sst sie kalt. Die Achtung von Freiheitsrechten sieht anders aus.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Um ihrem Anliegen Nachdruck zu verleihen, hatten die Nationalisten am 9. November 2014 ein Referendum veranstaltet, obwohl das verfassungswidrig war.\u00c2\u00a0 Das Ergebnis, das vom Obersten Verfassungsgericht f\u00fcr null und nichtig erkl\u00e4rt wurde, muss die Nationalisten entt\u00e4uscht haben: Bei einer Wahlbeteiligung von nur etwas mehr als einem Drittel der Wahlberechtigten gab es zwar 80,7 Prozent Ja-Stimmen, das entsprach aber nur 35,5 Prozent aller Wahlberechtigten. Einer demokratischen Debatte \u00fcber ihre Pl\u00e4ne im Abgeordnetenhaus des Nationalen Kongresses in Madrid, in dem die Nationalisten mit zwei Fraktionen vertreten sind, haben sie sich hartn\u00e4ckig verweigert, ganz anders als vor zehn Jahren die baskische Regierung mit ihrem Unabh\u00e4ngigkeitsplan (\u201ePlan Ibarretxe\u201c). So wie damals jener Plan im Abgeordnetenhaus mit gro\u00dfer Mehrheit abgelehnt wurde, sind sich heute die katalanischen Nationalisten dar\u00fcber im Klaren, dass sie im spanischen Parlament keine Chance auf eine Mehrheit haben.<\/p>\n<p>Katalonien ist eine der 17 Autonomen Regionen (\u201eComunidades Aut\u00c3\u00b3nomas\u201c) Spaniens. Diese regionalen Gebietsk\u00f6rperschaften haben viel mehr Befugnisse als unsere Bundesl\u00e4nder (allem voran in der Besteuerung, im Schulwesen, im Gesundheitssektor und in der Wohnungswirtschaft). Bev\u00f6lkerungsm\u00e4\u00dfig ist Katalonien die zweitgr\u00f6\u00dfte Region nach Andalusien (7,5 Millionen Einwohner, 16 Prozent der spanischen Gesamtbev\u00f6lkerung), ihre Wirtschaftskraft ist\u00c2\u00a0 die zweitst\u00e4rkste nach Madrid (Pro-Kopf-Einkommen fast 30.000 Euro, 32 Prozent \u00fcber Landesdurchschnitt). Katalonien ist, wie jedermann wei\u00df, ein exzellenter Tourismusstandort.\u00c2\u00a0 Es weist auch eine diversifizierte Industriestruktur mit der Automobilindustrie (VW\/SEAT, Bosch) als Wachstumsmotor auf und beherbergt Betriebsst\u00e4tten zahlreicher, auch deutscher multinationaler Unternehmen insbesondere der Chemischen und Pharmazeutischen Industrie sowie der Versicherungswirtschaft. Das spanische Verlagswesen ist in Katalonien konzentriert. Die Fischerei und\u00c2\u00a0 der Weinanbau sind wichtige regionale Wachstumstreiber.<\/p>\n<p><strong><i>Indoktrination und gezielte Desinformation<\/i><\/strong><\/p>\n<p>Warum dann die Sezessionsbewegung? Die politische Argumentation verl\u00e4uft entlang von zwei Grundlinien: eine historische und eine \u00f6konomische. Beide sind ein Zerrbild der Wirklichkeit, verfangen aber bei vielen B\u00fcrgern in Folge einer in den regionalen Medien, allen voran im Fernsehen (TV3), betriebenen Dauerpropaganda.<\/p>\n<ul>\n<li>Auf die Geschichte berufen sich die Nationalisten, indem sie behaupten, im Jahre 1714 zwangsweise in das spanische Staatsgebilde integriert worden zu sein. Am 11. September finden in Barcelona und anderen St\u00e4dten allj\u00e4hrlich offizielle Denkfeiern statt (\u201eDiada Nacional\u201c). Die Nationalisten tun so, als sei Katalonien zuvor ein selbst\u00e4ndiger Staat gewesen. Das aber ist falsch. Tats\u00e4chlich hatte sich Katalonien urspr\u00fcnglich in Form verschiedener Grafschaften konstituiert und wurde Anfang des 12. Jahrhunderts als Folge einer dynastischen Vereinigung eine Grafschaft des K\u00f6nigreichs Aragonien. Durch die Verm\u00e4hlung des K\u00f6nigs von Aragonien (Fernando) mit der K\u00f6nigin von Kastilien (Isabel) und die damit einhergehende Gr\u00fcndung des spanischen Staates im Jahre 1492 wurde Katalonien automatisch ein Teil von Spanien. Im Spanischen Erbfolgekrieg zwischen \u00d6sterreich und Frankreich Anfang des 18. Jahrhunderts setzten sich die Bourbonen durch (Philipp V.); die Katalanen hatten auf den Habsburger Pr\u00e4tendenten (Karl von \u00d6sterreich) gesetzt. Mit der Bourbonen-Monarchie haben radikale katalanische Politiker nie ihren Frieden geschlossen, bis zum heutigen K\u00f6nig Philipp VI. nicht. Sie gefallen sich in der Rolle eines seit Jahrhunderten vom spanischen Staat unterdr\u00fcckten Opfers. Im Oktober 1934 hatten die Nationalsten schon einmal versucht, die Unabh\u00e4ngigkeit Kataloniens durchzusetzen (Llu\u00c3\u00ads Campanys), f\u00fcr wenige Tage, bis das Milit\u00e4r auf Anordnung der (sozialistischen) Zentralregierung dem Spuk ein Ende bereitete. In den vergangenen 25 Jahren haben sich die Zentralregierungen, die im Abgeordnetenhaus des Kongresses auf die Unterst\u00fctzung katalanischer Parteien angewiesen waren, immer zu weiteren Zugest\u00e4ndnissen erpressen lassen. Am weitesten mit der Beschwichtigungspolitik trieb es der sozialistische Regierungschef Jos\u00c3\u00a9-Luis Rodr\u00c3\u00adguez Zapatero (2004-11), der das Konzept der Nation relativierte und damit den katalanischen Nationalisten erst richtig Auftrieb gab.<\/li>\n<li>Die \u00d6konomie bem\u00fchen die Nationalisten mit der Behauptung, die Region werde von Spanien ausgepl\u00fcndert (\u201eEspa\u00c3\u00b1a nos roba\u201c, lautet das Motto). Begr\u00fcndet wird das damit, dass Katalonien mehr Steuereinnahmen an den Gesamtstaat abf\u00fchrt, als finanzielle Leistungen (z.B. f\u00fcr den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur) zur\u00fcckflie\u00dfen. In der Sprache des deutschen L\u00e4nderfinanzausgleichs hei\u00dft das, dass Katalonien Nettozahler ist (mit rund 8 Prozent des regionalen Bruttoinlandsprodukts). Eine negative Fiskalbilanz ist eigentlich f\u00fcr eine wohlhabende Region v\u00f6llig in Ordnung und entspricht dem Grundsatz der Solidarit\u00e4t zwecks Gew\u00e4hrleistung gleicher Lebensverh\u00e4ltnisse f\u00fcr die gesamte Bev\u00f6lkerung im Staat. Die Autonome Region Madrid verzeichnet ein noch gr\u00f6\u00dferes Fiskaldefizit (fast 11 Prozent des BIP), und beklagt sich nicht. Ganz und gar nicht passt zur Auspl\u00fcnderungsthese, dass Katalonien \u00fcber Jahrzehnte hinweg eine der dynamischsten Wirtschaftsregionen in der EU ist. Der bisher gr\u00f6\u00dfte \u00f6ffentliche Skandal in Katalonien, dass n\u00e4mlich der langj\u00e4hrige katalanische Ministerpr\u00e4sident Jordi Pujol, der urspr\u00fcnglich die Auspl\u00fcnderungsthese in Umlauf gebracht hatte, samt Familie sich in gro\u00dfem Stil an \u00f6ffentlichen Auftr\u00e4gen bereichert und die damit akkumulierten riesen\u00c2\u00a0 Privatverm\u00f6gen nach Andorra und in die Schweiz \u00fcbertragen und dabei millionenfach Steuern hinterzogen haben, d.h. dieser so katalanische Clan es war, nicht Restspanien, der seine eigenen Landsleute \u201ebeklaut\u201c hat, besch\u00e4ftigt zwar die Justiz, wird aber von den Nationalisten nicht weiter thematisiert.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>\u00c2\u00a0<i>Eine Parlamentswahl soll es richten<\/i><\/strong><\/p>\n<p>Am 28. September 2015 werden in Katalonien vorgezogene Parlamentswahlen (unseren Landtagswahlen vergleichbar) stattfinden. Notwendig waren sie nicht (die bisherige Legislaturperiode w\u00e4re bis Oktober 2016 gelaufen). Aber die Nationalisten wollten N\u00e4gel mit K\u00f6pfen machen und unter Berufung auf ein vermeintliches Selbstbestimmungsrecht endg\u00fcltig den Weg zur \u201eUnabh\u00e4ngigkeit\u201c Kataloniens ebnen.<\/p>\n<ul>\n<li>Dazu haben zwei regionale Traditions-Parteien \u2013 die b\u00fcrgerlich-konservative Regierungspartei Demokratische Konvergenz CDC und die linksrepublikanische Partei von Katalonien ERC gemeinsam mit zwei linken Splitterparteien\u00c2\u00a0 ein Wahlb\u00fcndnis geschlossen (\u201eJunts pel S\u00c3\u00ad\u201c, \u201eGemeinsam f\u00fcr das Ja\u201c) und diese Parlamentswahl einfach (und rechtswidrig) zu einer \u201eplebiszit\u00e4ren Wahl\u201c \u00fcber die Unabh\u00e4ngigkeit Kataloniens erkl\u00e4rt. Auf Stimmenfang f\u00fcr die Unabh\u00e4ngigkeit ist auch die radikale links-\u00f6kologische Partei der Volkseinheit CUP, die dem Wahlb\u00fcndnis jedoch nicht beigetreten ist, um ihre Eigenst\u00e4ndigkeit zu demonstrieren. Zwei kraftvolle B\u00fcrgerbewegungen \u2013 Asamblea Nacional Catalana und \u00c3\u2019mnium Cultural \u2013 sorgen auf der Stra\u00dfe f\u00fcr die gew\u00fcnschte Unabh\u00e4ngigkeitsstimmung.<\/li>\n<li>Unterst\u00fctzt wird die Sezessionsbewegung von der landesweit aufstrebenden ultralinken, populistischen Partei Podemos, der es allerdings um Gr\u00f6\u00dferes geht: die Zerschlagung der spanischen Verfassungsordnung und die Einf\u00fchrung eines autorit\u00e4ren Regimes unter Einschr\u00e4nkung der Freiheits- und Menschenrechte nach venezolanischem Muster (\u201eChavismo\u201c).<\/li>\n<li>Dagegen halten u.a. die beiden gro\u00dfen Landesparteien (die Volkspartei PP sehr strikt, die Sozialistische Partei PSOE\/PSC etwas ambivalent), sowie eine katalanische, sozialdemokratische\u00c2\u00a0 Partei\u00c2\u00a0 Ciudadanos C\u201c\u02dcs, die 2006 ausdr\u00fccklich mit dem Ziel gegr\u00fcndet worden war, Katalonien in Spanien zu halten; diese einst regionale Partei hat sich nach den j\u00fcngsten Kommunal- und Regionalwahlen (Mai) in ganz Spanien etabliert.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der von den Nationalisten verk\u00fcndete Fahrplan ist folgender: Bei einem Wahlsieg am 27. September soll im regionalen Parlament feierlich der Prozess der Unabh\u00e4ngigkeit eingeleitet \u00c2\u00a0werden. Es wird eine Verfassung f\u00fcr Katalonien ausgearbeitet und zur Volksabstimmung gestellt. Wird der Verfassungsentwurf von der Mehrheit der Katalanen gutgehei\u00dfen, wird sofort offiziell die Unabh\u00e4ngigkeit erkl\u00e4rt. Danach sollen allgemeine Parlamentswahlen im dann souver\u00e4nen Katalonien stattfinden. Der ganze Prozess soll innerhalb von 18 Monaten vollzogen werden. Gleichzeitig soll von Barcelona aus das Projekt eines Gro\u00dfkataloniens (\u201ePaisos Catalans\u201c) unter Einbeziehung der Region Valencia und der Balearen vorangetrieben werden.<\/p>\n<p><strong><i>Wider dem Autonomiestreben<\/i><\/strong><\/p>\n<p>Nach bisherigen Umfragen wird das Ja-Wahlb\u00fcndnis keine absolute Mehrheit erzielen, eine hohe Wahlbeteiligung vorausgesetzt. Aber die Separatisten werden nicht locker lassen, wie ihre F\u00fchrer bereits lauthals erkl\u00e4ren. Der Prozess sei unumkehrbar, hei\u00dft es. Wie k\u00f6nnte dem vom au\u00dfen entgegengewirkt werden? Es gibt mindestens f\u00fcnf Optionen:<\/p>\n<ul>\n<li>Erstens: die Verhandlungsl\u00f6sung. Hier ist der Wunsch Vater des Gedankens, bedenkt man, wie sich die Position der Nationalisten verh\u00e4rtet hat und wie gering der Spielraum f\u00fcr die Zentralregierung geworden ist, weitere Zugest\u00e4ndnisse zu machen, ohne dass es massenhafte Proteste aus den anderen Autonomen Regionen hagelt.<\/li>\n<li>Zweitens: ein landesweites Referendum in ganz Spanien. Das und nur das w\u00e4re mit der Verfassung vereinbar w\u00e4re (Artikel 1 Abs.2 und Artikel 2). Die katalanischen Nationalisten haben dies bisher stets abgelehnt. Sie ahnen wohl, was dabei herausk\u00e4me: n\u00e4mlich ein klares Votum des spanischen Volkes f\u00fcr die staatliche Einheit. Nach j\u00fcngsten Umfragen w\u00e4ren das rund 90 Prozent.<\/li>\n<li>Drittens: \u00f6konomische Sanktionen. Die Autonome Region Katalonien ist faktisch bankrott und die Regierung ist mit Versuchen, eigene Staatsanleihen am Kapitalmarkt zu platzieren, kl\u00e4glich gescheitert. Die Regierung h\u00e4ngt am Tropf des spanischen Staates; seit 2012 sind rund 40 Milliarden Euro an Finanzhilfen geflossen. W\u00fcrde das nationale Finanzministerium den Hahn der finanziellen Hilfen zudrehen, k\u00f6nnte die katalanische Regierung keine \u00f6ffentlichen Geh\u00e4lter mehr bezahlen und m\u00fcsste Schulen und \u00f6ffentliche Krankenh\u00e4user schlie\u00dfen. Aber die nationalistischen Politiker glauben nicht, dass das geschieht, und fordern unverbl\u00fcmt weitere Finanzhilfen aus Madrid.<\/li>\n<li>Viertens: die Suspendierung der Autonomierechte, Aufl\u00f6sung des katalanischen Parlaments und Absetzung der Regionalregierung durch die Zentralregierung mit absoluter Mehrheit des Senats (Artikel 155 Abs. 1 der Verfassung, seinerzeit konzipiert in Anlehnung an Artikel 37 Grundgesetz \u00fcber den \u201eBundeszwang\u201c). Katalonien w\u00fcrde unter Kuratel der Zentralregierung gestellt, und die F\u00fchrer der Sezessionsbewegung m\u00fcssten sich vor dem Oberstes Gerichtshof wegen Hochverrat verantworten. Artur Mas in der Rolle eines M\u00e4rtyrers?<\/li>\n<li>F\u00fcnftens: die milit\u00e4rische L\u00f6sung. Nach Artikel 8 Abs. 1<b> <\/b>der spanischen Verfassung ist das Milit\u00e4r verpflichtet, die territoriale Einheit des Staates zu sichern. Eine Wiederholung von 1934? Das will nat\u00fcrlich niemand.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Eines d\u00fcrfen die Nationalisten ihren Anh\u00e4ngern nicht l\u00e4nger vorgaukeln: dass Katalonien im Falle einer Abspaltung von Spanien Mitglied in der EU bleiben, weiterhin Teil des europ\u00e4ischen Binnenmarktes sein und den Euro behalten k\u00f6nnte. Dass das nicht geht, ist von Br\u00fcssel aus mehrmals klargestellt worden Die wirtschaftlichen Folgen f\u00fcr Katalonien w\u00e4ren zun\u00e4chst einmal dramatisch<a title=\"\" href=\"#_ftn1\">[1]<\/a>: Die neue, eigene W\u00e4hrung w\u00fcrde kr\u00e4ftig gegen\u00fcber dem Euro und anderen wichtigen W\u00e4hrungen abwerten und die \u201eAuslands\u201c-Schuld Kataloniens real kr\u00e4ftig erh\u00f6hen, beides zu Lasten der eigenen Bev\u00f6lkerung. Der Au\u00dfenhandel w\u00fcrde durch Z\u00f6lle\u00c2\u00a0 beeintr\u00e4chtigt, vor allem der Handel mit Restspanien (derzeit 70 Prozent), wodurch gut 35 Prozent der industriellen Produktion, 40 Prozent der privaten Dienstleistungen (ohne Tourismus) und 50 Prozent der Landwirtschaft betroffen w\u00e4ren. Viele Unternehmen w\u00fcrden nach eigenen Angaben ihren Firmensitz verlagern (vor allem nach Madrid), und talentierte Fachkr\u00e4fte w\u00fcrden scharenweise auswandern, so dass auch auf diesem Weg die Wachstumskraft der Region geschm\u00e4lert w\u00fcrde. Nach Sch\u00e4tzungen ist mit einem R\u00fcckgang des Bruttoinlandsprodukts Kataloniens um bis zu 23 Prozent zu rechnen. Ist es das wert? Die Nationalisten schw\u00e4rmen davon, dass langfristig ein souver\u00e4nes Katalonien so dastehen w\u00fcrde wie heute D\u00e4nemark, \u00d6sterreich oder die Schweiz. Eine sorgf\u00e4ltige Analyse f\u00fcr dieses Zukunftsbild haben sie bis heute nicht vorgelegt. Wunschdenken also?<\/p>\n<div>\n<hr align=\"left\" size=\"1\" width=\"33%\" \/>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> Vgl. die verschiedenen Analysen in Instituto de Estudios Econ\u00c3\u00b3micos, <i>The Political Economy of Catalan Independence<\/i>, Madrid, September 2014.<\/p>\n<p><strong>Weitere Blog-Beitr\u00e4ge zu diesem Thema:<\/strong><\/p>\n<p>Thomas Apolte: <a title=\"Permanent Link: Sezession und individuelle Freiheit&lt;br\/&gt;&lt;font size=3; color=grey&gt;Anmerkungen zu einem Beitrag von Roland Vaubel&lt;\/font&gt;\" href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=15910\" rel=\"bookmark\">Sezession und individuelle Freiheit. Anmerkungen zu einem Beitrag von Roland Vaubel<\/a><\/p>\n<p>Jan Schnellenbach: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=15312\">Schottland, Gro\u00dfbritannien und die EU. Eine schwierige Konstellation aus politisch-\u00f6konomischer Sicht<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=15579\">Der Wunsch nach einem eigenen Staat. Ist Schottland bald \u00fcberall?<\/a><\/p>\n<p>Tim Krieger: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=15612\">Das Schottland-Referendum. Eine Herausforderung f\u00fcr die Autokratien und Demokratien dieser Welt. <\/a><\/p>\n<p>Roland Vaubel: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=15663\">Das katalanische Referendum<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein gro\u00dfes Problem, das Spanien heute \u00c2\u00a0zusetzt, sind die Autonomiebestrebungen in Katalonien im Nordosten des Landes. 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