{"id":18051,"date":"2015-10-02T00:01:58","date_gmt":"2015-10-01T23:01:58","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18051"},"modified":"2015-10-01T18:14:22","modified_gmt":"2015-10-01T17:14:22","slug":"gastbeitragmehr-psychologie-wagenwarum-eine-psychologisch-informierte-vwl-gute-argumente-gegen-staatlichen-interventionismus-liefert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18051","title":{"rendered":"<small>Gastbeitrag<\/small><br\/>\u201eMehr Psychologie wagen!\u201c<br\/><font size=3; color=grey>Warum eine psychologisch informierte VWL gute Argumente gegen staatlichen Interventionismus liefert<\/font>"},"content":{"rendered":"<p>Drei Thesen m\u00f6chte ich aufstellen, welche nach meinem Eindruck gerade unter Ordnungs\u00c2\u00ad\u00f6konominnen und Ordnungs\u00f6konomen zu wenig anerkannt werden. Die zentrale These Nummer 3 werde ich dann ausf\u00fchrlicher entwickeln.<\/p>\n<ul>\n<li>Eine Beobachtung: Die VWL befindet sich seit nunmehr mindestens zwei Dekaden im m\u00fchsamen Prozess einer paradigmatischen \u00d6ffnung hin zur Nachbarwissenschaft Psychologie.<\/li>\n<li>Eine Empfehlung: Ordnungs\u00f6konomen sollten sich diesem Prozess nicht verweigern, etwa durch stures (und oft unreflektiertes) Festhalten an \u00fcberkommenen Varianten des <em>Homo Oeconomicus<\/em>; andernfalls riskieren sie die endg\u00fcltige Marginalisierung innerhalb der Profession.<\/li>\n<li>Der oft geh\u00f6rte Einwand, die Integration psychologischer Erkenntnisse in die \u00d6konomik berge problematische Politikimplikationen, beruht auf einer verk\u00fcrzten Wahrnehmung dessen, was es hei\u00dft, psychologische Erkenntnisse in die \u00d6konomik zu integrieren.<\/li>\n<\/ul>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Um zu illustrieren, was ich mit dieser Art von Einwand meine, sei auf einen etwas \u00e4lteren Beitrag von Philip Plickert im <a href=\"http:\/\/blogs.faz.net\/fazit\/2012\/03\/16\/die-grosse-bevormundung-310\/\">FAZ-Blog<\/a> verwiesen. Dort schreibt Plickert (meine Hervor\u00c2\u00adhebung): \u201eDie Verhaltens\u00f6konomik, die seit einigen Jahren schwer in Mode gekommen ist, kehrt [das Paradigma der Aufkl\u00e4rung] um. Sie h\u00e4lt den Menschen ihre Unm\u00fcndigkeit vor. Mit Experimenten weist sie nach, wie irrational und widerspr\u00fcchlich wir handeln. <em>Daraus folgt eine paternalistische Agenda<\/em>: Vater Staat solle die unm\u00fcndigen Menschen \u2013 wie Kinder \u2013 vor den Folgen ihrer eigenen Unvernunft sch\u00fctzen. Er soll sie sanft lenken, (be-)steuern und ihr Gl\u00fcck mehren.\u201c<\/p>\n<p>Die von Plickert hier gew\u00e4hlte Strategie findet sich leider in vielen ordnungs\u00f6konomischen Beitr\u00e4gen zum Thema. Man reduziert \u201edie\u201c Verhaltens\u00f6konomik auf die sogenannten \u201eLibert\u00e4ren Paternalisten\u201c um Cass Sunstein und Richard Thaler; Da man deren <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Nudge-Improving-Decisions-Health-Happiness\/dp\/0141040017\">Politikempfehlungen<\/a> ablehnt, wird gleich das ganze Projekt der Integration psychologischer Erkenntnisse in die \u00d6konomik diskreditiert (z.B. als vor\u00fcbergehende \u201eMode\u201c). Das ist nicht nur forschungsstrategisch fatal; es zeugt auch von einem betr\u00fcblichen Mangel an genuin ordnungs\u00f6konomischer Intuition. Wer als \u00d6konom psychologische Erkenntnisse ernst nimmt, muss keineswegs im Paternalismus landen (sei er sanfter oder harter Natur), ganz im Gegenteil.<\/p>\n<p>Ich will das anhand dreier Punkte zeigen: Bevor man als Ordnungs\u00f6konom die Behauptungen mancher (durchaus prominenter) Verhaltens\u00f6konomen unkritisch wiedergibt, empfiehlt es sich, einen Moment lang \u00fcber Ideengeschichte, Politische \u00d6konomie und Methodologie nachzudenken \u2013 drei Felder, die fr\u00fcher einmal durchaus zu den komparativen Vorteilen einer ordnungs\u00c2\u00ad\u00f6konomischen Ausbildung z\u00e4hlten.<\/p>\n<ul>\n<li>Zur Ideengeschichte: Das Projekt einer psychologisch informierten \u00d6konomik wurde bereits von vielen gro\u00dfen Vertretern der Zunft propagiert und vorangetrieben \u2013 freilich <em>avant la lettre<\/em>. Um nur drei Beispiele zu nennen: Adam Smith, Friedrich August von Hayek und etwa James Buchanan arbeiteten mit Verhaltensmodellen, die weit \u00fcber den eng verstandenen Homo Oeconomicus hinausgingen \u2013 und doch sind sie kaum als Freunde staatlichen Paternalismus im Ged\u00e4chtnis geblieben. Bereits dieser Hinweis sollte Gr\u00fcnde genug liefern, nicht Thaler, Sunstein und Co auf den Leim zu gehen und vorschnell von der Akzeptanz positiver Erkenntnisse einer psychologisch informierten \u00d6konomik auf bestimmte normative Politikimplikationen zu schlie\u00dfen.<\/li>\n<li>Zur Politischen \u00d6konomie: Fast schon trivial ist der Hinweis darauf, dass \u201edie Politik\u201c wohl kaum von all den kognitiven \u201eBiases\u201c verschont sein wird, die laut Verhaltens\u00c2\u00ad\u00f6konomik den gemeinen Marktteilnehmer plagen: Vom Medianw\u00e4hler \u00fcber die Politikerin bis hin zur B\u00fcrokratin haben wir es mit gew\u00f6hnlichen Menschen zu tun, die aus Sicht einer <a href=\"http:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S0176268015000555\">\u201eBehavioral Political Economy\u201c<\/a> nicht nur notorisch schlecht informiert und eigenn\u00fctzig, sondern auch \u201eirrational\u201c sind und zudem durch staatliche Interventionen m\u00f6glicherweise bestehende Biases eher noch <a href=\"http:\/\/www.brookings.edu\/research\/papers\/2015\/07\/09-behavioral-govenment-politics-economic-gayer\">verst\u00e4rken<\/a> k\u00f6nnen. Eine psychologisch informierte \u00d6konomik f\u00fchrt hier fast unmittelbar zu einer gesunden Skepsis gegen\u00fcber jeder Ausweitung staatlicher T\u00e4tigkeit.<\/li>\n<li>Mein dritter Punkt ist methodologischer Natur und etwas komplexer: Verhaltens\u00c2\u00ad\u00f6konomik ist nicht gleich Verhaltens\u00f6konomik. Grob vereinfacht kann man zwischen einer \u2013 zugegebenerma\u00dfen derzeit dominanten \u2013 \u201eneuen\u201c (Kahneman, Thaler,&#8230;) und einer \u201ealten\u201c Verhaltens\u00f6konomik (Simon,&#8230;) <a href=\"http:\/\/www.cambridge.org\/us\/academic\/subjects\/economics\/history-economic-thought-and-methodology\/behavioral-economics-history\">unterscheiden<\/a>, und einer der wichtigsten Unterschiede liegt in den unter\u00c2\u00adschiedlichen Begriffen von \u201eRationalit\u00e4t\u201c. Nochmals grob vereinfacht: Erstere nutzt den Homo Oeconomicus traditionell nicht nur als positiven <a href=\"http:\/\/papers.ssrn.com\/sol3\/papers.cfm?abstract_id=2489061\">Quasi-\u201eIdealtyp\u201c<\/a>, um vor dieser Folie Abweichungen als \u201eBiases\u201c identifizieren zu k\u00f6nnen; sie verwendet ihn vor allem auch als normatives Rollenmodell, um die so erkannten Abweichungen als \u201eFehler\u201c zu kennzeichnen, die paternalistischer Korrektur bed\u00fcrfen (m\u00f6glich auch, dass die \u201eneue\u201c Verhaltens\u00f6konomik generell die normative Lesart der so verstandenen Rationalit\u00e4t <a href=\"http:\/\/cje.oxfordjournals.org\/content\/early\/2013\/05\/12\/cje.bes090.abstract\">f\u00f6rdert<\/a>). Wichtig ist nun aber der Hinweis, das dies <em>nicht der einzige Weg ist, psychologische Erkenntnisse in die \u00d6konomik zu integrieren!<\/em> Die \u201ealte\u201c Verhaltens\u00f6konomik im Stil eines Herbert Simon \u2013 ein aktuell prominenter Verfechter ist <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Rationality-Mortals-Uncertainty-Evolution-Cognition\/dp\/0199747091\">Gerd Gigerenzer<\/a> \u2013 hat sich schon seit langem von der Dominanz des Homo Oeconomicus gel\u00f6st und propagiert auch in normativer Hinsicht das alternative Konzept der \u201e\u00f6kologischen Rationalit\u00e4t\u201c. Rational ist dann nicht, wer vollkommen konsistent handelt, sondern, wer mit seiner Strategie Erfolg hat, <a href=\"http:\/\/www.tandfonline.com\/doi\/abs\/10.1080\/1350178X.2014.969910#.Vga4tcvtmko\">etwa in monet\u00e4rer oder hedonischer Hinsicht<\/a>. Erfolg stellt sich ein, wenn unsere allzu menschlichen Heuristiken zu den situativen Bedingungen passen, mit denen wir konfrontiert sind. Was die der \u201eneuen\u201c Verhaltens\u00f6konomik verpflichteten Libert\u00e4ren Paternalisten als \u201eFehler\u201c wahrnehmen (n\u00e4mlich: Abweichungen vom Homo Oeconomicus-Verhalten), ist zumeist ad\u00e4quater als Hinweis darauf zu deuten, dass menschliches Handeln einer eigenen (\u201eadaptiven\u201c) Rationalit\u00e4t folgt, die von herk\u00f6mmlichen \u00f6konomischen Modellen nicht erfasst wird. Mit anderen Worten: \u201eThe identification of errors is only a methodological tool used to understand how the cognitive system operates rather than the ultimate goal of the research\u201c (<a href=\"http:\/\/scholarship.law.cornell.edu\/cgi\/viewcontent.cgi?article=1731&amp;context=facpub\">Rachlinski 2003<\/a>: 1169).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Um \u00fcberhaupt normative Implikationen aus einer Menge positiver Erkenntnisse entwickeln zu k\u00f6nnen, braucht es nat\u00fcrlich einen normativen Ausgangspunkt. Typischerweise greifen \u00d6konomen zu diesem Zweck auf ihren wohlbekannten Begriff von \u201eWohlfahrt\u201c zur\u00fcck. Demnach ist ein Individuum bessergestellt, insoweit seine gegebenen Pr\u00e4ferenzen befriedigt werden. Nutzen l\u00e4\u00dft sich dieses Konzept dann, wenn die gegebenen Pr\u00e4ferenzen konsistent sind \u2013 in einer \u201everhaltens\u00f6konomischen Welt\u201c ist gerade das aber nicht notwendigerweise der Fall, d.h. der traditionelle Wohlfahrtsbegriff ist hier nicht mehr ohne weiteres anwendbar. Dem \u00f6konomischen Politikberater bleiben dann zwei Optionen:<\/p>\n<p>Entweder betreibt er weiterhin normative \u00d6konomik, bevorzugt in sozialvertragstheoretischer Manier, muss dann aber eine Vorstellung der \u201eInteressen\u201c realer Individuen entwickeln, die auch bei inkonsistenten Pr\u00e4ferenzen plausibel ist. Der libert\u00e4re Verhaltens\u00f6konom Robert Sugden etwa arbeitet an <a href=\"http:\/\/journals.cambridge.org\/action\/displayAbstract?fromPage=online&amp;aid=9746580&amp;fileId=S0266267115000139\">dieser Aufgabe<\/a> seit rund 15 Jahren; er bezieht sich dabei auf die wohlbekannte Einsicht, dass M\u00e4rkte zu ihrem Funktionieren keineswegs auf superrationale Marktteilnehmer angewiesen sind.<\/p>\n<p>Oder der \u00f6konomische Politikberater gibt die normative \u00d6konomik auf und beschr\u00e4nkt seine Rolle darauf, pragmatisch die bestm\u00f6glichen Instrumente zur Erreichung gesellschaftlich vorgegebener Ziele zu finden, wie es etwa <a href=\"http:\/\/www.rajchetty.com\/chettyfiles\/behavioral_ely.pdf\">Raj Chetty<\/a> in einem vielzitierten aktuellen Beitrag empfiehlt.<\/p>\n<p>Nach meiner pers\u00f6nlichen Einsch\u00e4tzung werden die meisten Ordnungs\u00f6konomen den ersten Weg w\u00e4hlen wollen \u2013 sie sind dann gut beraten, sich mit der Frage zu befassen, wie man jenseits orthodoxer Wohlfahrtskonzepte liberal und zugleich offen f\u00fcr verhaltens\u00f6konomische Erkenntnisse bleiben kann. Vermutlich wird ein st\u00e4rkerer Austausch mit der Ethik notwendig sein, etwa wenn es darum geht, die Bewahrung individueller <em>Autonomie<\/em> (in Zeiten von Algorithmen und Big Data) als \u00f6konomisches Politikziel zu konzeptualisieren. Das ist nicht einfach \u2013 aber weitaus lohnender als <em>ad nauseam<\/em> weiter auf dem \u201eLibert\u00e4ren Paternalismus\u201c einzudreschen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Drei Thesen m\u00f6chte ich aufstellen, welche nach meinem Eindruck gerade unter Ordnungs\u00c2\u00ad\u00f6konominnen und Ordnungs\u00f6konomen zu wenig anerkannt werden. Die zentrale These Nummer 3 werde ich &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18051\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201e<small>Gastbeitrag<\/small><br \/>\u201eMehr Psychologie wagen!\u201c<br \/><font size=3; color=grey>Warum eine psychologisch informierte VWL gute Argumente gegen staatlichen Interventionismus liefert<\/font>\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":46,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[40],"tags":[81,2007],"class_list":["post-18051","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissenschaftstheoretisches","tag-paternalismus","tag-verhaltensoekonomik"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Gastbeitrag\u201eMehr Psychologie wagen!\u201cWarum eine psychologisch informierte VWL gute Argumente gegen staatlichen Interventionismus liefert - Wirtschaftliche Freiheit<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18051\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Gastbeitrag\u201eMehr Psychologie wagen!\u201cWarum eine psychologisch informierte VWL gute Argumente gegen staatlichen Interventionismus liefert - Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Drei Thesen m\u00f6chte ich aufstellen, welche nach meinem Eindruck gerade unter Ordnungs\u00c2\u00ad\u00f6konominnen und Ordnungs\u00f6konomen zu wenig anerkannt werden. Die zentrale These Nummer 3 werde ich &hellip; \u201eGastbeitrag\u201eMehr Psychologie wagen!\u201cWarum eine psychologisch informierte VWL gute Argumente gegen staatlichen Interventionismus liefert\u201c weiterlesen\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18051\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2015-10-01T23:01:58+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Christian Schubert\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Christian Schubert\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"6\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18051#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18051\"},\"author\":{\"name\":\"Christian Schubert\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/fc78dfd7e22df066cd4112d6db10fb72\"},\"headline\":\"Gastbeitrag \u201eMehr Psychologie wagen!\u201c Warum eine psychologisch informierte VWL gute Argumente gegen staatlichen Interventionismus liefert\",\"datePublished\":\"2015-10-01T23:01:58+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18051\"},\"wordCount\":1176,\"commentCount\":8,\"keywords\":[\"Paternalismus\",\"Verhaltens\u00f6konomik\"],\"articleSection\":[\"Wissenschaftstheoretisches\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18051#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18051\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18051\",\"name\":\"Gastbeitrag \u201eMehr Psychologie wagen!\u201c Warum eine psychologisch informierte VWL gute Argumente gegen staatlichen Interventionismus liefert - Wirtschaftliche Freiheit\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\"},\"datePublished\":\"2015-10-01T23:01:58+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/fc78dfd7e22df066cd4112d6db10fb72\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18051#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18051\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18051#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Gastbeitrag\u201eMehr Psychologie wagen!\u201cWarum eine psychologisch informierte VWL gute Argumente gegen staatlichen Interventionismus liefert\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/\",\"name\":\"Wirtschaftliche Freiheit\",\"description\":\"Das ordnungspolitische Journal\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/fc78dfd7e22df066cd4112d6db10fb72\",\"name\":\"Christian Schubert\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/christian_schubert.jpg\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/christian_schubert.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/christian_schubert.jpg\",\"caption\":\"Christian Schubert\"},\"description\":\"Universit\u00e4t Kassel\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=46\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Gastbeitrag\u201eMehr Psychologie wagen!\u201cWarum eine psychologisch informierte VWL gute Argumente gegen staatlichen Interventionismus liefert - Wirtschaftliche Freiheit","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18051","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Gastbeitrag\u201eMehr Psychologie wagen!\u201cWarum eine psychologisch informierte VWL gute Argumente gegen staatlichen Interventionismus liefert - Wirtschaftliche Freiheit","og_description":"Drei Thesen m\u00f6chte ich aufstellen, welche nach meinem Eindruck gerade unter Ordnungs\u00c2\u00ad\u00f6konominnen und Ordnungs\u00f6konomen zu wenig anerkannt werden. Die zentrale These Nummer 3 werde ich &hellip; \u201eGastbeitrag\u201eMehr Psychologie wagen!\u201cWarum eine psychologisch informierte VWL gute Argumente gegen staatlichen Interventionismus liefert\u201c weiterlesen","og_url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18051","og_site_name":"Wirtschaftliche Freiheit","article_published_time":"2015-10-01T23:01:58+00:00","author":"Christian Schubert","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Christian Schubert","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"6\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18051#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18051"},"author":{"name":"Christian Schubert","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/fc78dfd7e22df066cd4112d6db10fb72"},"headline":"Gastbeitrag \u201eMehr Psychologie wagen!\u201c Warum eine psychologisch informierte VWL gute Argumente gegen staatlichen Interventionismus liefert","datePublished":"2015-10-01T23:01:58+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18051"},"wordCount":1176,"commentCount":8,"keywords":["Paternalismus","Verhaltens\u00f6konomik"],"articleSection":["Wissenschaftstheoretisches"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18051#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18051","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18051","name":"Gastbeitrag \u201eMehr Psychologie wagen!\u201c Warum eine psychologisch informierte VWL gute Argumente gegen staatlichen Interventionismus liefert - Wirtschaftliche Freiheit","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website"},"datePublished":"2015-10-01T23:01:58+00:00","author":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/fc78dfd7e22df066cd4112d6db10fb72"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18051#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18051"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18051#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Gastbeitrag\u201eMehr Psychologie wagen!\u201cWarum eine psychologisch informierte VWL gute Argumente gegen staatlichen Interventionismus liefert"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/","name":"Wirtschaftliche Freiheit","description":"Das ordnungspolitische Journal","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/fc78dfd7e22df066cd4112d6db10fb72","name":"Christian Schubert","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/christian_schubert.jpg","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/christian_schubert.jpg","contentUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/christian_schubert.jpg","caption":"Christian Schubert"},"description":"Universit\u00e4t Kassel","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=46"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18051","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/46"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18051"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18051\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18058,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18051\/revisions\/18058"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18051"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18051"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18051"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}