{"id":18553,"date":"2016-01-21T00:01:58","date_gmt":"2016-01-20T23:01:58","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18553"},"modified":"2023-08-08T14:49:26","modified_gmt":"2023-08-08T13:49:26","slug":"blogdialogintegration-erfolgt-vor-allem-ueber-den-arbeitsmarktbevoelkerungsoekonom-klaus-f-zimmermann-im-interview","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18553","title":{"rendered":"<small>BlogDialog<\/small><br\/>Integration erfolgt vor allem \u00fcber den Arbeitsmarkt<br\/><font size=3; color=grey>Bev\u00f6lkerungs\u00f6konom Klaus F. Zimmermann im Interview<\/font>"},"content":{"rendered":"<p><em>Herr Professor Zimmermann, rund eine Millionen Zuwanderer werden alleine in diesem Jahr nach Deutschland str\u00f6men. Was bedeutet diese Zahl f\u00fcr den hiesigen Arbeitsmarkt, aber auch unsere Gesellschaft?<\/em><\/p>\n<p><strong>Prof. Klaus F. Zimmermann<\/strong>: Das ist eher eine konservative Prognose, denn die Gr\u00f6\u00dfenordnung kann heute immer noch sehr schwer abgesch\u00e4tzt werden. Jedenfalls hat der Zustrom die deutsche Gesellschaft bereits ver\u00e4ndert. Deutschland hat seine Verpflichtungen verstanden und will helfen. Die Notwendigkeit f\u00fcr langfristige Zuwanderung aus demographischen und besch\u00e4ftigungspolitischen Motiven wird heute eher erkannt als noch vor wenigen Jahren. Und es greift die Einsicht um sich, dass eine durchgreifende Reform unserer Zuwanderungsregeln sowohl auf der Verwaltungsebene wie auf konzeptioneller Ebene n\u00f6tig ist. Wir brauchen weiter mehr Zuwanderung f\u00fcr den Arbeitsmarkt und ein besseres Zuwanderungsgesetz.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><em>Wie bewerten Sie vor diesem Hintergrund die aktuelle Fl\u00fcchtlingspolitik der Bundesregierung?<\/em><\/p>\n<p><strong>Zimmermann<\/strong>: Frau Merkel hat mit ihren positiven \u00c4u\u00dferungen zur Fl\u00fcchtlingsaufnahme mutig Stellung bezogen. Ein Wegducken kann sich die europ\u00e4ische Verantwortungsnation Deutschland nicht leisten. Aus dieser Position heraus k\u00f6nnen von Europa und m\u00f6glichen globalen Partnerl\u00e4ndern L\u00f6sungen gefordert werden. Nat\u00fcrlich ist dies nicht ohne Risiko, aber es gibt keine plausible Alternative. Z\u00e4une und Kanonenboote werden diese Fluchtbewegung nicht stoppen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><em>Im Herbst fand der Fl\u00fcchtlingsgipfel zwischen Bund und L\u00e4ndern statt. Kurz zuvor ist der Pr\u00e4sident des Bundesamts f\u00fcr Migration und Fl\u00fcchtlinge, Manfred Schmidt, zur\u00fcckgetreten. Mit Frank-J\u00fcrgen Weise hat der BA-Chef das Ruder \u00fcbernommen. Wie beurteilen Sie diese Entwicklungen und die getroffenen Ma\u00dfnahmen?<\/em><\/p>\n<p><strong>Zimmermann<\/strong>: Von diesem Gipfel gingen die richtigen Signale aus: Diese Herausforderung verlangt nach einer nationalen Solidarit\u00e4t; es ist nicht einfach nur die Verantwortung einzelner Kommunen und Bundesl\u00e4nder. Der Bund gibt Geld und sorgt f\u00fcr eine Verbesserung der Effizienz der Verwaltungsabwicklung. Anerkennungsentscheidungen sollen viel schneller fallen, Verfolgte und Fl\u00fcchtlinge rasch integriert werden. Integration erfolgt zu einem wichtigen Anteil \u00fcber den Arbeitsmarkt, hier k\u00f6nnen wir nicht fr\u00fch genug beginnen. Der Einsatz von Weise ist ein Gl\u00fccksfall f\u00fcr Deutschland. Das alles ist auch ein wichtiges Signal an Europa.<\/p>\n<p><em>Was halten Sie von der derzeitigen Regelung, dass ein Fl\u00fcchtling dort Asyl beantragen muss, wo er erstmals europ\u00e4ischen Boden betritt?<\/em><\/p>\n<p><strong>Zimmermann<\/strong>: Dieses nach dem Vereinbarungsort so genannte Dublin-Modell ist ja von der Realit\u00e4t fortgesp\u00fclt worden. Es ist eine Sch\u00f6nwetterregelung f\u00fcr kleine Fallzahlen. Weder lassen sich die Menschen so aufhalten, noch macht es Sinn, Griechenland oder Italien die gesamte Arbeit machen zu lassen.<\/p>\n<p><em>Wie stehen Sie zum alternativ diskutierten Quotenmodell?<\/em><\/p>\n<p><strong>Zimmermann<\/strong>: In diese Richtung muss es gehen, ich habe eine solche Regelung selbst im vergangenen Jahr bereits in die Diskussion eingebracht. Im Grunde entspricht das dem, was wir mit dem sogenannten K\u00f6nigsteiner Schl\u00fcssel f\u00fcr Deutschland und seine Bundesl\u00e4nder l\u00e4ngst praktizieren. Ein europ\u00e4isches Quotenmodell k\u00f6nnte sich an Kriterien wie Bev\u00f6lkerungsgr\u00f6\u00dfe, Bruttoinlandsprodukt, Arbeitslosenzahlen und der Gr\u00f6\u00dfe ethnischer Netzwerke im Land orientieren. Vor dem Hintergrund einer solchen Solidarit\u00e4t sollten dann dennoch gemeinsame Registrations- und Verteilungsstellen an den sensiblen europ\u00e4ischen Grenzen entstehen, also beispielsweise in Griechenland, Italien, Marokko oder der T\u00fcrkei.<\/p>\n<p><em>Welche Bausteine sollte eine europ\u00e4ische Fl\u00fcchtlingspolitik beinhalten?<\/em><\/p>\n<p><strong>Zimmermann<\/strong>: Fl\u00fcchtlingspolitik kann nicht aus nationalen Alleing\u00e4ngen bestehen, es braucht eine europ\u00e4ische Solidarit\u00e4t durch ein Quotensystem f\u00fcr die Erstaufnahme. Anerkannten Fl\u00fcchtlingen sollten allerdings die Binnenmarktfreiheit f\u00fcr Zwecke des Arbeitsmarktes nutzen k\u00f6nnen. Unberechtigte m\u00fcssen fr\u00fch abgeschoben werden. Ein Profiling muss bereits bei der Erstaufnahme erfolgen, um Anerkennungschancen, Ausbildungsnotwendigkeiten und Arbeitsmarktpotenziale zu erfassen. An den europ\u00e4ischen Grenzen, in den Krisenl\u00e4ndern und mit den Anrainerstaaten muss es Ma\u00dfnahmen geben, die L\u00f6sungsperspektiven er\u00f6ffnen.<\/p>\n<p><em>Wie ist die aktuelle Mobilit\u00e4t auf den europ\u00e4ischen Arbeitsm\u00e4rkten zu bewerten?<\/em><\/p>\n<p><strong>Zimmermann<\/strong>: Zum europ\u00e4ischen Binnenmarkt geh\u00f6rt unverzichbar die Freiheit der Arbeitsm\u00e4rkte, die unseren Wohlstand mitbegr\u00fcnden. Der Euro, der die Flexibilit\u00e4t der Wechselkurse abgeschafft hat, macht diese Mobilit\u00e4tsbedarfe noch st\u00e4rker. Solche Anpassungen bringen knappe Ressourcen rascher zu einer optimalen Allokation. Generell gilt die europ\u00e4ische Binnenmobilit\u00e4t als zu gering und unflexibel. Aber dies ist durch die Osterweiterung und durch die wirtschaftliche Integration Europas besser geworden. Asymmetrische wirtschaftliche Schocks werden seitdem durch Arbeitsmobilit\u00e4t deutlich abgebaut. Auch die Reall\u00f6hne reagieren st\u00e4rker und erm\u00f6glichen so raschere wirtschaftliche Anpassungen.<\/p>\n<p><em>Wie ist hierzulande das Verh\u00e4ltnis zwischen mobilen Arbeitskr\u00e4ften, die aus europ\u00e4ischen Staaten kommen und solchen, die aus Drittl\u00e4ndern einwandern?<\/em><\/p>\n<p><strong>Zimmermann<\/strong>: Migranten aus Drittstaaten machen den gr\u00f6\u00dferen Teil der europ\u00e4ischen Zuwanderung aus. Auch wenn solche Drittstaatler die Staatsb\u00fcrgerschaft eines europ\u00e4ischen Landes angenommen haben, sind sie mobiler als die anderen Europ\u00e4er. Drittstaatler bilden also die gr\u00f6\u00dfere Mobilit\u00e4tsreserve. Zuwanderungen nach Europa in Verbindung mit einem freien Binnenmarkt kann deshalb die europ\u00e4ische Wirtschaft noch funktionaler machen.<\/p>\n<p><em>Was behindert Arbeitsmobilit\u00e4t innerhalb, aber auch au\u00dferhalb Europas?<\/em><\/p>\n<p><strong>Zimmermann<\/strong>: Menschen wandern in ethnischen und kulturellen Netzwerken und lassen sich dabei begrenzt von wirtschaftlichen Vorteilen leiten. Faktoren, die Mobilit\u00e4t begrenzen, sind mangelhafte Sprachkenntnisse, kulturelle Unterschiede, begrenzte Mitnahmem\u00f6glichkeiten sozialstaatlicher Leistungen, unzureichende Informationen \u00fcber Arbeitspl\u00e4tze, Hausbesitz und ungewisse Perspektiven von Doppelarbeitspl\u00e4tzen f\u00fcr Ehepartner. Eine Rolle spielt auch der m\u00f6gliche Verlust relativer gesellschaftlicher Positionen.<\/p>\n<p><em>Was l\u00f6sen die Bezeichnungen Wirtschafts- oder Dublin-Fl\u00fcchtlinge in Ihnen aus?<\/em><\/p>\n<p><strong>Zimmermann<\/strong>: Sie signalisieren f\u00fcr mich eine gewisse Hilflosigkeit des Betrachters. Ich vermisse dabei die Chancen, die hinter den Zerrbildern stecken: Die Menschen kommen in Not und mit dem Willen, ihr Schicksal in die Hand zu nehmen. Geben wir ihnen eine Chance, das k\u00f6nnte auch in unserem Interesse sein. Ein Suaheli-Sprichwort sagt sinngem\u00e4\u00df: Betreue einen Gast zwei Tage lang und gib ihm am dritten eine Hacke. Daraus kann eine faire Partnerschaft entstehen.<\/p>\n<p><em>Wie stehen Sie zur zirkul\u00e4ren Arbeitsmigration?<\/em><\/p>\n<p><strong>Zimmermann<\/strong>: Zirkul\u00e4re Arbeitsmigranten sind Menschen, die f\u00fcr Arbeit kommen, wenn sie verf\u00fcgbar ist, aber dann auch wieder gehen, wenn sie anderswo bessere Chancen haben bzw. keine Arbeit mehr da ist. Ein Gro\u00dfteil der Arbeitsmigration ist so, also tempor\u00e4r und nicht permanent, wie die \u00f6ffentliche Diskussion unterstellt. Gerade Fachkr\u00e4fte bleiben meistens nicht lange. Der Aufenthalt ist also an einen Arbeitsplatz gebunden. Die Migranten bleiben danach nicht illegal, damit sie sp\u00e4ter wieder legal zur\u00fcckkommen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><em>Mit welchen Drittstaaten sollte Europa zirkul\u00e4re Arbeitsvertr\u00e4ge unterhalten?<\/em><\/p>\n<p><strong>Zimmermann<\/strong>: Beispiele sind die L\u00e4nder des Westbalkans oder der Senegal. Oder Kolumbien und Marokko, wo es schon Erfahrungen mit solchen Vertr\u00e4gen mit Spanien gibt. Dazu die L\u00e4nder des Mittelmeerraums, beispielsweise die T\u00fcrkei und Tunesien. Dies w\u00e4re ein effektiver Ansatz, um Wirtschaftsfl\u00fcchtlinge vom Elend und der Verschwendung von Ressourcen durch den Missbrauch von Asylverfahren abzuhalten.<\/p>\n<p><em>Wie l\u00e4sst sich das Ziel eines vollkommen freiz\u00fcgigen Arbeitsmarktes erreichen?<\/em><\/p>\n<p><strong>Zimmermann<\/strong>: In dem man die Filterfunktion dem Arbeitsmarkt \u00fcberl\u00e4sst. Die Voraussetzung f\u00fcr ein Aufenthaltsrecht w\u00e4re ein wohldefinierter tempor\u00e4rer Arbeitsvertrag oder hinreichende eigene Mittel zur Selbstversorgung. Eine soziale Unterst\u00fctzung k\u00f6nnte nur durch Einzahlung in die Sicherungssysteme oder nach dem Erwerb der Staatsb\u00fcrgerschaft erfolgen. Dann w\u00fcrde der Markt das Flexibilisierungspotenzial liefern. Dies w\u00e4re nichts anderes als die globale Umsetzung der europ\u00e4ischen Freiz\u00fcgigkeitsregelung.<\/p>\n<p><em>Vielen Fl\u00fcchtlingen droht Arbeitslosigkeit. Experten meinen, dass nicht einmal zehn Prozent der Fl\u00fcchtlinge die n\u00f6tigen Voraussetzungen mitbringen, um direkt einen Arbeitsplatz zu finden. Was braucht es denn daf\u00fcr?<\/em><\/p>\n<p><strong>Zimmermann<\/strong>: Nach den bisher vorliegenden Fakten ist dies richtig. Es fehlt vor allem an Sprachkenntnissen, aber auch an sinnvollen Berufserfahrungen. Die meisten Arbeitsf\u00e4higen haben keine sinnvolle Ausbildung. Zwar sind sie jung und willig, sich neu zu orientieren, aber sie brauchen einige Jahre um sich durch Ausbildung f\u00fcr den deutschen Arbeitsmarkt zu qualifizieren. Erst wenn sie als Fl\u00fcchtlinge anerkannt werden, stehen sie dauerhaft f\u00fcr den Arbeitsmarkt zur Verf\u00fcgung. Einige Angeh\u00f6rige, beispielsweise die vielen Kinder, stehen nicht f\u00fcr Arbeit zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p><em>Die Arbeitsagentur bef\u00fcrchtet, dass die Arbeitslosigkeit 2016 sp\u00fcrbar ansteigt, wenn nichts passiert. Was muss denn Ihrer Meinung nach passieren?<\/em><\/p>\n<p><strong>Zimmermann<\/strong>: Das passiert schon rein rechnerisch bei Anerkennung, wenn die Fl\u00fcchtlinge ihre Ausbildung noch nicht abgeschlossen haben. Das betrifft aber fast ausschlie\u00dflich die Fl\u00fcchtlinge selber und hat keine Konsequenzen f\u00fcr die Einheimischen.<\/p>\n<p><em>Nicht wenige behaupten, dass Zuwanderer und Arbeitslose gegeneinander ausgespielt werden k\u00f6nnten. Ist diese Bef\u00fcrchtung haltbar?<\/em><\/p>\n<p><strong>Zimmermann<\/strong>: Neidgef\u00fchle bei Teilen der Gesellschaft sind nicht von der Hand zu weisen. F\u00fcr einen direkten Wettbewerb um Arbeitspl\u00e4tze sind allerdings die betroffenen Fl\u00fcchtlinge zu wenig qualifiziert, so dass mit Verdr\u00e4ngungsarbeitslosigkeit unter den Einheimischen nicht gerechnet werden sollte.<\/p>\n<p><em>Was k\u00f6nnen die hiesigen Unternehmen tun, um Fl\u00fcchtlinge besser in der Arbeitswelt zu integrieren?<\/em><\/p>\n<p><strong>Zimmermann<\/strong>: Die Wirtschaft sollte in Absprache mit den Arbeitsagenturen und Jobcenter auf qualifizierte Fl\u00fcchtlinge zugehen, um ihnen Job- oder Ausbildungsangebote zu machen. F\u00fcr die anderen w\u00e4ren Schnupper-Kurse als Einf\u00fchrung in die Arbeitswelt hilfreich, die mit den Organisationen der ethnischen Gruppen in Deutschland zusammen angeboten werden k\u00f6nnten, um die Barrieren von Sprache und Kultur zu \u00fcberspringen.<\/p>\n<p><em>In welchen Branchen sehen Sie die besten Chancen f\u00fcr Zuwanderer?<\/em><\/p>\n<p><strong>Zimmermann<\/strong>: Angesichts der unklaren Qualifikationsstrukturen ist dies derzeit nur schwer abzusch\u00e4tzen. Das Handwerk, die Gesundheitsbranche und der IT-Sektor werden bei aller Unterschiedlichkeit dazu geh\u00f6ren.<\/p>\n<p><em>Unter den Fl\u00fcchtlingen sind nicht zuletzt aus Syrien auch Hochqualifizierte. Was braucht es, damit sie ihr Potenzial am besten ausspielen k\u00f6nnen?<\/em><\/p>\n<p><strong>Zimmermann<\/strong>: Unternehmen m\u00fcssen ihnen eine Bew\u00e4hrungschance einr\u00e4umen und f\u00fcr eine Beseitigung der sprachlichen H\u00fcrden sorgen. Die sichere Beherrschung von Englisch kann hier wichtiger sein als die der deutschen Sprache.<\/p>\n<p><em>Inwieweit sind die Universit\u00e4ten und Fachhochschulen auf wissbegierige junge Zuwanderer vorbereitet?<\/em><\/p>\n<p><strong>Zimmermann<\/strong>: Deutsche Universit\u00e4ten und Fachhochschulen sind grunds\u00e4tzlich sehr weltoffen und haben die erforderlichen ethnisch gepr\u00e4gten Studierenden. Sie sind zwar auf die spezielle Integration von Fl\u00fcchtlingen nicht hinreichend vorbereitet, doch angesichts der absehbar kleinen Fallzahlen von Betroffenen ist dies auch keine gro\u00dfe Herausforderung.<\/p>\n<p><em>Gleichzeitig sind in diesem Jahr viele Lehrstellen unbesetzt geblieben. Inwieweit l\u00e4sst sich die L\u00fccke mit jungen Neuank\u00f6mmlingen schlie\u00dfen?<\/em><\/p>\n<p><strong>Zimmermann<\/strong>: Mittelfristig k\u00f6nnen Fl\u00fcchtlinge nach erfolgreichen ersten Integrationsbem\u00fchungen die sich auch in den kommenden Jahren weiter fortsetzende L\u00fccke abmildern.<\/p>\n<p><em>Derweil steigt die Zahl der offenen Stellen immer weiter an. Ist das nicht ein Widerspruch?<\/em><\/p>\n<p><strong>Zimmermann<\/strong>: Nein. Dieser Anstieg ist die Folge der guten wirtschaftlichen Verfassung Deutschlands. Sie kann sich stabilisieren, wenn wir die geeigneten Arbeitskr\u00e4fte gewinnen k\u00f6nnen, also auch unter den Fl\u00fcchtlingen.<\/p>\n<p><em>Inwieweit kann Zuwanderung unser gesellschaftliches Problem der zunehmenden Alterung beheben?<\/em><\/p>\n<p><strong>Zimmermann<\/strong>: Ganz generell kann Zuwanderung die kritischen Konsequenzen der Alterung abschw\u00e4chen, sie aber nicht beheben. Auch Zuwanderer altern.<\/p>\n<p><em>Wie gro\u00df ist der Fachkr\u00e4ftemangel derzeit und wann wird er zum Problem?<\/em><\/p>\n<p><strong>Zimmermann<\/strong>: Fehlende Fachkr\u00e4fte sind immer ein Problem, da so Wachstumsm\u00f6glichkeiten nicht realisiert und Jobs f\u00fcr einfache Arbeit nicht geschaffen werden k\u00f6nnen, und so Arbeitslosigkeit entsteht. So sind bei der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit derzeit 600 Tausend offene Stellen gemeldet, die aber den Bedarf bei weitem untersch\u00e4tzen. Langfristig wird bei uns aus demographischen Gr\u00fcnden das Erwerbspersonenpotenzial von derzeit etwa 45 Millionen Personen bis 2050 je nach Situation bis auf zwischen 33 und 27 Millionen zur\u00fcckgehen. Es ist davon auszugehen, dass die Probleme ohne Abhilfe bereits in 10 Jahren massiv sichbar sein werden.<\/p>\n<p><em>Was bedeutet die Digitalisierung f\u00fcr unsere Arbeitswelt?<\/em><\/p>\n<p><strong>Zimmermann<\/strong>: Sie zieht schleichend und schlagartig in unsere Arbeitswelt ein. Einfache und qualifizierte Arbeit, die sich automatisieren l\u00e4sst, wird verschwinden. Berufe, in denen Pr\u00e4zision und Routine eine hohe Bedeutung haben, sind bedroht. Gleichzeitig sind wir elektronisch jederzeit und \u00fcberall verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p><em>Es ist noch nicht allzu lange her, da galt ein Vollzeitjob als abh\u00e4ngig Besch\u00e4ftigter als normale Arbeit. Welche Arbeitsform ist heute normal?<\/em><\/p>\n<p><strong>Zimmermann<\/strong>: Als \u201enormal\u201c gilt in vielen L\u00e4ndern eine unbefristete Vollzeitbesch\u00e4ftigung an einem festen Arbeitsplatz, die tariflich entlohnt wird und sozial abgesichert ist. Vielfach totgesagt, erweist sich diese Arbeitsform in Wunsch und Realit\u00e4t als au\u00dferordentlich z\u00e4h. Heute arbeiten in Deutschland immer noch zwei Drittel in diesem Sinne \u201enormal\u201c. Die aufkommende digitale \u00d6konomie wird aber das Normalarbeitsverh\u00e4ltnis von Innen aufl\u00f6sen, die neue \u201enormale\u201c Arbeit ist die \u201eflexible\u201c oder \u201edynamische\u201c Arbeit. Sie wird durch Freiheit und Selbstbestimmung gepr\u00e4gt. Ort, Art, Intensit\u00e4t und ihre Spielregeln werden immer wieder neu vereinbart.<\/p>\n<p><em>Was sind die bedeutendsten Chancen und Risiken der zunehmend flexibleren Arbeitsverh\u00e4ltnisse?<\/em><\/p>\n<p><strong>Zimmermann: <\/strong>Zu den Chancen geh\u00f6ren die M\u00f6glichkeiten, Beruf, Familie und Freizeit nach eigenen Bedarfen zu opimieren und so ein gro\u00dfes Ma\u00df an unternehmerischer und gestalterischer Unabh\u00e4ngigkeit zu erreichen. Zu den Risiken geh\u00f6rt eine geringere Absicherung des gew\u00e4hlten Jobs, eine massivere elektronische \u00dcberwachung der Berufst\u00e4tigkeit des Individuums und ein permanenter Leistungsstress.<\/p>\n<p><em>Wie wird Ihrer Meinung nach unsere k\u00fcnftige Arbeitswelt aussehen?<\/em><\/p>\n<p><strong>Zimmermann:<\/strong> Neben den heute bekannten Erwerbsformen wird ein neuer Typus des \u201eArbeitnehmerselbst\u00e4ndigen\u201c dominieren. Er arbeitet alleine und f\u00fcr sich, ist prinzipiell \u00fcberall verf\u00fcgbar und vereint die bestimmenden Merkmale der Erwerbsgesellschaft von morgen in sich, zu denen vernetztes Arbeiten, Denken und Handeln z\u00e4hlen. Er tr\u00e4gt die wirtschaftlichen Risiken, und unternehmerisches Denken wird zur Schl\u00fcsselkompetenz.<\/p>\n<p><em>Herr Professor Zimmermann, vielen Dank f\u00fcr das Interview!<\/em><\/p>\n<p>Die Fragen stellte <a href=\"http:\/\/www.reden-rieger.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">J\u00f6rg Rieger<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Hinweis<\/strong>: Das komplette Interview mit Prof. Zimmermann k\u00f6nnen Sie in der <a href=\"http:\/\/elibrary.vahlen.de\/10.15358\/0340-1650-2016-1-34\/integration-erfolgt-zu-einem-wichtigen-anteil-ueberden-arbeitsmarkt-jahrgang-45-2016-heft-1?page=1\">Januar-Ausgabe 2016<\/a> der Fachzeitschrift WiSt nachlesen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/0cf25f19ccbe47a9891a673ea36a62ac\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herr Professor Zimmermann, rund eine Millionen Zuwanderer werden alleine in diesem Jahr nach Deutschland str\u00f6men. Was bedeutet diese Zahl f\u00fcr den hiesigen Arbeitsmarkt, aber auch &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18553\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201e<small>BlogDialog<\/small><br \/>Integration erfolgt vor allem \u00fcber den Arbeitsmarkt<br \/><font size=3; color=grey>Bev\u00f6lkerungs\u00f6konom Klaus F. Zimmermann im Interview<\/font>\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":58,"featured_media":34344,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1707,24,8,7,4500,2048,1406],"tags":[2090,2035,2089,684],"class_list":["post-18553","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-arbeitsmarktpolitisches","category-demographisches","category-europaisches","category-globales","category-interviews","category-migration","category-mobiles","tag-arbeitsmobilitaet","tag-digitalisierung","tag-fluechtlingspolitik","tag-migration"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>BlogDialogIntegration erfolgt vor allem \u00fcber den ArbeitsmarktBev\u00f6lkerungs\u00f6konom Klaus F. Zimmermann im Interview - Wirtschaftliche Freiheit<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18553\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"BlogDialogIntegration erfolgt vor allem \u00fcber den ArbeitsmarktBev\u00f6lkerungs\u00f6konom Klaus F. Zimmermann im Interview - Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Herr Professor Zimmermann, rund eine Millionen Zuwanderer werden alleine in diesem Jahr nach Deutschland str\u00f6men. Was bedeutet diese Zahl f\u00fcr den hiesigen Arbeitsmarkt, aber auch &hellip; \u201eBlogDialogIntegration erfolgt vor allem \u00fcber den ArbeitsmarktBev\u00f6lkerungs\u00f6konom Klaus F. Zimmermann im Interview\u201c weiterlesen\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18553\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2016-01-20T23:01:58+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2023-08-08T13:49:26+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/int2-1-scaled.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"2560\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1707\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"12\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18553#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18553\"},\"author\":{\"name\":\"Wirtschaftliche Freiheit\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/788618a184d31b0801c59c1fadd473c4\"},\"headline\":\"BlogDialog Integration erfolgt vor allem \u00fcber den Arbeitsmarkt Bev\u00f6lkerungs\u00f6konom Klaus F. Zimmermann im Interview\",\"datePublished\":\"2016-01-20T23:01:58+00:00\",\"dateModified\":\"2023-08-08T13:49:26+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18553\"},\"wordCount\":2253,\"commentCount\":1,\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18553#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/int2-1-scaled.jpg\",\"keywords\":[\"Arbeitsmobilit\u00e4t\",\"Digitalisierung\",\"Fl\u00fcchtlingspolitik\",\"Migration\"],\"articleSection\":[\"Arbeitsmarktpolitisches\",\"Demographisches\",\"Europ\u00e4isches\",\"Globales\",\"Interviews\",\"Migration\",\"Mobiles\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18553#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18553\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18553\",\"name\":\"BlogDialog Integration erfolgt vor allem \u00fcber den Arbeitsmarkt Bev\u00f6lkerungs\u00f6konom Klaus F. Zimmermann im Interview - Wirtschaftliche Freiheit\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18553#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18553#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/int2-1-scaled.jpg\",\"datePublished\":\"2016-01-20T23:01:58+00:00\",\"dateModified\":\"2023-08-08T13:49:26+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/788618a184d31b0801c59c1fadd473c4\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18553#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18553\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18553#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/int2-1-scaled.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/int2-1-scaled.jpg\",\"width\":2560,\"height\":1707},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18553#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"BlogDialogIntegration erfolgt vor allem \u00fcber den ArbeitsmarktBev\u00f6lkerungs\u00f6konom Klaus F. Zimmermann im Interview\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/\",\"name\":\"Wirtschaftliche Freiheit\",\"description\":\"Das ordnungspolitische Journal\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/788618a184d31b0801c59c1fadd473c4\",\"name\":\"Wirtschaftliche Freiheit\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/189780_211178845564593_6670846_n.jpg\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/189780_211178845564593_6670846_n.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/189780_211178845564593_6670846_n.jpg\",\"caption\":\"Wirtschaftliche Freiheit\"},\"description\":\"Das ordnungspolitische Journal\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=58\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"BlogDialogIntegration erfolgt vor allem \u00fcber den ArbeitsmarktBev\u00f6lkerungs\u00f6konom Klaus F. Zimmermann im Interview - Wirtschaftliche Freiheit","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18553","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"BlogDialogIntegration erfolgt vor allem \u00fcber den ArbeitsmarktBev\u00f6lkerungs\u00f6konom Klaus F. Zimmermann im Interview - Wirtschaftliche Freiheit","og_description":"Herr Professor Zimmermann, rund eine Millionen Zuwanderer werden alleine in diesem Jahr nach Deutschland str\u00f6men. Was bedeutet diese Zahl f\u00fcr den hiesigen Arbeitsmarkt, aber auch &hellip; \u201eBlogDialogIntegration erfolgt vor allem \u00fcber den ArbeitsmarktBev\u00f6lkerungs\u00f6konom Klaus F. Zimmermann im Interview\u201c weiterlesen","og_url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18553","og_site_name":"Wirtschaftliche Freiheit","article_published_time":"2016-01-20T23:01:58+00:00","article_modified_time":"2023-08-08T13:49:26+00:00","og_image":[{"width":2560,"height":1707,"url":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/int2-1-scaled.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"Wirtschaftliche Freiheit","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Wirtschaftliche Freiheit","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"12\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18553#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18553"},"author":{"name":"Wirtschaftliche Freiheit","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/788618a184d31b0801c59c1fadd473c4"},"headline":"BlogDialog Integration erfolgt vor allem \u00fcber den Arbeitsmarkt Bev\u00f6lkerungs\u00f6konom Klaus F. Zimmermann im Interview","datePublished":"2016-01-20T23:01:58+00:00","dateModified":"2023-08-08T13:49:26+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18553"},"wordCount":2253,"commentCount":1,"image":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18553#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/int2-1-scaled.jpg","keywords":["Arbeitsmobilit\u00e4t","Digitalisierung","Fl\u00fcchtlingspolitik","Migration"],"articleSection":["Arbeitsmarktpolitisches","Demographisches","Europ\u00e4isches","Globales","Interviews","Migration","Mobiles"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18553#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18553","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18553","name":"BlogDialog Integration erfolgt vor allem \u00fcber den Arbeitsmarkt Bev\u00f6lkerungs\u00f6konom Klaus F. Zimmermann im Interview - Wirtschaftliche Freiheit","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18553#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18553#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/int2-1-scaled.jpg","datePublished":"2016-01-20T23:01:58+00:00","dateModified":"2023-08-08T13:49:26+00:00","author":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/788618a184d31b0801c59c1fadd473c4"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18553#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18553"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18553#primaryimage","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/int2-1-scaled.jpg","contentUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/int2-1-scaled.jpg","width":2560,"height":1707},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18553#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"BlogDialogIntegration erfolgt vor allem \u00fcber den ArbeitsmarktBev\u00f6lkerungs\u00f6konom Klaus F. Zimmermann im Interview"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/","name":"Wirtschaftliche Freiheit","description":"Das ordnungspolitische Journal","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/788618a184d31b0801c59c1fadd473c4","name":"Wirtschaftliche Freiheit","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/189780_211178845564593_6670846_n.jpg","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/189780_211178845564593_6670846_n.jpg","contentUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/189780_211178845564593_6670846_n.jpg","caption":"Wirtschaftliche Freiheit"},"description":"Das ordnungspolitische Journal","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=58"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18553","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/58"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18553"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18553\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":34345,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18553\/revisions\/34345"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/34344"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18553"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18553"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18553"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}