{"id":18906,"date":"2016-03-02T00:01:00","date_gmt":"2016-03-01T23:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18906"},"modified":"2016-03-02T07:41:10","modified_gmt":"2016-03-02T06:41:10","slug":"was-zu-tun-und-was-zu-lassen-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18906","title":{"rendered":"Was zu tun und was zu lassen ist<br\/><font size=3; color=grey>Wirtschaftspolitik in Zeiten &#8222;s\u00e4kularer Stagnation&#8220;<\/font>"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Mehrzahl der Unternehmen erwartet eine anhaltend schwache wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Sie begr\u00fcnden dies in erster Linie mit angebotsseitigen Anpassungslasten: Fachkr\u00e4ftemangel sowie Arbeits-, Energie- und Regulierungskosten. Dies spricht f\u00fcr eine Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und nicht f\u00fcr eine nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik. <\/strong><\/p>\n<p><strong><br \/>\n<\/strong><!--more--><\/p>\n<p>Das Wirtschafts- und Produktivit\u00e4tswachstum hat weltweit nachgelassen. Dies weckt auch die Bef\u00fcrchtung, dass es sich um ein l\u00e4nger andauerndes Ph\u00e4nomen halten kann. Eine Reihe von Thesen ist im Umlauf, die f\u00fcr eine s\u00e4kulare Stagnation sprechen und die unterschiedliche wirtschaftspolitische Implikationen haben:<\/p>\n<p>\u201c\u00a2 Die Finanzmarktkrise versch\u00e4rfte das bereits in vielen L\u00e4ndern schon vorher bestehende Staatsschuldenproblem erheblich. Das dadurch und in Kombination mit einer ultraexpansiven Geldpolitik entstandene Niedrigzinsumfeld begrenze nun die weiteren geldpolitischen M\u00f6glichkeiten. Deshalb werden nachfragestimulierende Staatsausgaben gefordert.<\/p>\n<p>\u201c\u00a2 Aus angebotsseitiger Perspektive werden dagegen die Anpas-sungslasten infolge der demografischen Entwicklung betont. Der R\u00fcckgang und die gleichzeitige Alterung der Bev\u00f6lkerung sorgen zunehmend f\u00fcr ein schw\u00e4cher expandierendes Produktionspotenzial. Diese Entwicklung wird m\u00f6glicherweise versch\u00e4rft durch eine nachlassende Innovationsdynamik \u2013 vor allem wegen fehlender Basisinnovationen. Um dieser Stagnation zu begegnen, empfehlen sich angebotsorientierte Ma\u00dfnahmen der Wirtschaftspolitik.<\/p>\n<p>Vor diesem vielschichtigen theoretischen und wirtschaftspolitischen Hintergrund wurden im Herbst 2015 die Unternehmen in Deutschland vom Institut der deutschen Wirtschaft K\u00f6ln (IW K\u00f6ln) zu ihrer Einsch\u00e4tzung hinsichtlich einer l\u00e4nger anhaltenden Wachstumsschw\u00e4che hierzulande befragt (Gr\u00f6mling, 2016). Dabei stehen zwei Fragen im Vordergrund: Zum einen geht es darum, eine Einsch\u00e4tzung zu bekommen, ob die Unternehmen \u00fcberhaupt von einer solchen S\u00e4kularen Stagnation in Deutschland ausgehen. Ist dies der Fall, dann geht es zum anderen darum, ob dies eher mit nachfrageseitigen oder angebotsseitigen Argumenten begr\u00fcndet wird. Diese Einsch\u00e4tzungen geben dann eine wichtige wirtschaftspolitische Orientierung.<\/p>\n<p>Die Umfrage ergab folgendes Erwartungsbild: 62 Prozent aller an der Befragung teilnehmenden knapp 3.000 Unternehmen gehen von einer eher anhaltend schwachen Wirtschaftsentwicklung in Deutschland aus. Knapp 30 Prozent der Unternehmen teilen diese Ansicht nicht. Die verbleibenden knapp 9 Prozent hatten zu dieser Frage keine Meinung ge\u00e4u\u00dfert.<\/p>\n<p>Als Orientierung f\u00fcr die Wirtschaftspolitik sind die Begr\u00fcndungen der Unternehmen aufschlussreich: Dazu standen den Unternehmen insgesamt 13 formulierte Argumente zur Auswahl (siehe Abbildung 1). Eigene Gr\u00fcnde konnten nicht ge\u00e4u\u00dfert werden. Bei der Beantwortung konnten folgende drei M\u00f6glichkeiten gew\u00e4hlt werden: 1. Trifft stark zu. 2. Trifft wenig zu. 3. Trifft nicht zu. Bei der Analyse der Begr\u00fcndungen f\u00fcr eine k\u00fcnftig moderate wirtschaftliche Entwicklung k\u00f6nnen unterschiedliche Perspektiven eingenommen werden: Zum einen kann das Begr\u00fcndungsgef\u00fcge aller Unternehmen betrachtet werden. Zum anderen k\u00f6nnen aber auch nur die Antworten derjenigen Unternehmen ausgewertet werden, die von einer langfristigen Wachstumsschw\u00e4che ausgehen. Im Folgenden wird das Begr\u00fcndungsmuster der \u201ePessimisten\u201c dargestellt (f\u00fcr eine umfassende Darstellung siehe Gr\u00f6mling, 2016).<\/p>\n<p>Abbildung 1 zeigt, dass an erster Stelle der stark zutreffenden Argumente sowohl bei den \u201ePessimisten\u201c als auch bei allen Unternehmen die demografische Entwicklung und der damit verbundene Fachkr\u00e4ftemangel genannt werden. F\u00fcr die H\u00e4lfte der Unternehmen stellt dies einen hochrelevanten Grund f\u00fcr eine anhaltende Wachstumsschw\u00e4che dar. Faktisch steht Deutschland mit Blick auf die demografische Entwicklung derzeit schon schlechter da als eine Reihe von fortgeschrittenen Volkswirtschaften im Durchschnitt (Abbildung 2): Der Anteil der Personen im Alter von \u00fcber 65 Jahren an der Bev\u00f6lkerung im Alter von 15 bis unter 65 Jahren ist hierzulande deutlich h\u00f6her als im Durchschnitt der neben Deutschland betrachteten 19 L\u00e4nder.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/stagnation.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/stagnation.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>An zweiter Stelle werden die Arbeitskosten genannt. Dieser Kostenfaktor stellt auch in anderen Unternehmensbefragungen (z.B. DIHK, 2015) ein wichtiges Argument dar. Faktisch hat die deutsche Wirtschaft \u2013 und vor allem die deutsche Industrie \u2013 im internationalen Vergleich hohe Arbeitskosten (Abbildung 2). Durch die ebenfalls h\u00f6here Produktivit\u00e4t f\u00e4llt der Lohnst\u00fcckkostennachteil geringer aus. Neben der H\u00f6he hat zudem die Entwicklung der Arbeits- und Lohnst\u00fcckkosten in den letzten Jahren dazu gef\u00fchrt, dass sich die internationale Wettbewerbsf\u00e4higkeit wieder verschlechtert hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/Stagnation1.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/Stagnation1.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Mit Abstand werden Regulierungen der Arbeits- und Produktm\u00e4rkte als relevante Begr\u00fcndungen f\u00fcr ein zuk\u00fcnftig schw\u00e4cheres Wachstum angef\u00fchrt. Zumindest bei den Arbeitsmarktregulierungen hat Deutschland auf Basis der OECD-Indikatoren im internationalen Vergleich ein hohes Niveau (Abbildung 2). Bei den Produktmarktregulierungen, zu denen zum Beispiel Handelsbeschr\u00e4nkungen und administrative H\u00fcrden f\u00fcr Unternehmensgr\u00fcndungen geh\u00f6ren, schneidet Deutschland etwas besser ab als der hier zugrunde gelegte L\u00e4nderdurchschnitt. Insgesamt sieht im Rahmen der IW-Umfrage gut ein Drittel der Betriebe solche Regulierungen als Grund f\u00fcr eine schw\u00e4chere Wettbewerbsf\u00e4higkeit. Gut 30 Prozent der Unternehmen gaben an, dass Regulierungen die Investitions- und Innovationst\u00e4tigkeit d\u00e4mpfen. Nimmt man noch die Unternehmen hinzu, f\u00fcr die diese Argumente nur in ge-ringem Ausma\u00df zutreffen, dann haben Regulierungen als Begr\u00fcndung f\u00fcr ein anhaltend schwaches Wachstum in der Zukunft eine Bedeutung f\u00fcr vier von f\u00fcnf Unternehmen.<\/p>\n<p>F\u00fcr ebenfalls gut 30 Prozent aller Unternehmen haben die im internationalen Vergleich hohen Energiekosten in Deutschland eine hohe Bedeutung als Begr\u00fcndung f\u00fcr ein zuk\u00fcnftig anhaltend schwaches Wachstum hierzulande. Faktisch hat die deutsche Industrie im internationalen Vergleich hier ein erhebliches Kostenhandicap (Abbildung 2).<\/p>\n<p>Eine anhaltende Nachfrageschw\u00e4che in Europa, dem wichtigsten Markt f\u00fcr deutsche Exportunternehmen, ist f\u00fcr 36 Prozent der pessimistisch gestimmten Unternehmen eine Besorgnis. Eine schw\u00e4chere Nachfrage der Schwellenl\u00e4nder, die in den letzten 15 Jahren f\u00fcr den deutschen Au\u00dfenbeitrag und das dadurch angetriebene Wachstum bedeutsam waren, ist f\u00fcr 30 Prozent der Unternehmen ein wichtiger Grund f\u00fcr eine S\u00e4kulare Stagnation.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend einerseits die \u00f6konomischen Potenziale infolge einer zunehmenden Digitalisierung des Wirtschaftslebens zus\u00e4tzliche Wachstumschancen er\u00f6ffnen k\u00f6nnen, werden sie von den Unternehmen andererseits aber auch als eine Bedrohung und damit als eine Wachstumsbremse wahrgenommen. Im Rahmen der IW-Konjunkturumfrage nennen 22 Prozent der Unternehmen den h\u00f6heren Wettbewerbsdruck infolge neuer digitaler Gesch\u00e4ftsmodelle als einen stark zutreffenden Grund f\u00fcr eine anhaltende Stagnation in Deutschland. Vor allem im Dienstleistungssektor ist diese Bef\u00fcrchtung mit knapp 29 Prozent der Unternehmen st\u00e4rker ausgepr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Gut ein F\u00fcnftel der Unternehmen geht davon aus, dass eine anhaltende Wachstumsschw\u00e4che hierzulande durch Produktionsverlagerungen ins Ausland ausgel\u00f6st wird. Diese bremse Investitionen und Innovationen in Deutschland und schw\u00e4che damit das Wachstumspotenzial. Auch ein h\u00f6herer Wettbewerbsdruck infolge von Importen \u2013 also eine zunehmende ausl\u00e4ndische Konkurrenz auf dem heimischen Markt \u2013 gilt f\u00fcr ein Viertel der zur\u00fcckhaltenden Firmen als ein Grund f\u00fcr kommende Wachstumsprobleme.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich bestand noch die Antwortoption, ob die demografische Entwicklung in Deutschland nicht nur das bereits erw\u00e4hnte Fachkr\u00e4fte- und Angebotsproblem versch\u00e4rft, sondern auch zu einer Nachfrageschw\u00e4che hierzulande f\u00fchrt, die dann in einer S\u00e4kularen Stagnation m\u00fcndet. Nur 15 Prozent der Unternehmen bejahen dies.<\/p>\n<p>Die IW-Umfrage macht zudem deutlich, dass offensichtlich Finanzie-rungsprobleme aus Sicht der deutschen Unternehmen keine wichtige Begr\u00fcndung f\u00fcr eine Wachstumsschw\u00e4che darstellen. F\u00fcr rund ein Sechstel der Unternehmen trifft dieses Argument stark zu. Die Ein-sch\u00e4tzung, dass in Deutschland die Gefahr von Finanzierungsschwierigkeiten oder einer Kreditklemme eher von untergeordneter Bedeutung ist, best\u00e4tigen auch andere Befragungen. Deutlich h\u00f6her wird dagegen die Gefahr eingesch\u00e4tzt, dass sich aus der Staatsschuldenlast zus\u00e4tzliche Kosten (z.B. h\u00f6here Steuern) ergeben, die wiederum das Wachstum der Unternehmen beeintr\u00e4chtigen. Knapp ein Drittel der pessimistisch gestimmten Unternehmen artikuliert diese Besorgnis.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse k\u00f6nnen mit Blick auf die wirtschaftspolitischen Implikationen weiter zusammengefasst werden. Fasst man die drei Nachfragegr\u00fcnde \u2013 Nachfrageschw\u00e4che in Europa (36 Prozent), Nachfrageschw\u00e4che der Schwellenl\u00e4nder (30 Prozent) und Nachfrageschw\u00e4che im Inland wegen der demografischen Entwicklung (15 Prozent) \u2013 zusammen und bildet stark vereinfachend das arithmetische Mittel, dann ergibt sich ein Wert in H\u00f6he von 27 Prozent. Bei einer gleichartigen Aggregation der f\u00fcnf als direkt angebotsseitig interpretierbaren Argumente \u2013 Fachkr\u00e4ftemangel (50 Prozent), Arbeitskosten (45 Prozent), Regulierungen (35 und 31 Prozent) sowie Energiekosten (32 Prozent) \u2013 ergibt sich ein erheblich h\u00f6herer Durchschnittswert von 39 Prozent. In der Einzelbetrachtung kann nur ein Nachfrageargument einen h\u00f6heren Anteil aufweisen als jeweils die f\u00fcnf direkten Angebotsgr\u00fcnde. Dieser Befund kann dahingehend interpretiert werden, dass die Unternehmen in Deutschland, die von einer S\u00e4kularen Stagnation ausgehen, in erster Linie angebotsseitige Begr\u00fcndungen anf\u00fchren. Auf Basis dieser empirischen Bestandsaufnahme, die wie jede Befragung von den jeweiligen Umst\u00e4nden und Informationen des Befragungszeitraums \u2013 hier Herbst 2015 \u2013 beeinflusst wird, k\u00f6nnen folgende wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen gezogen werden:<\/p>\n<p>1. Da die Gefahr einer anhaltenden Wachstumsschw\u00e4che infolge von Nachfrageproblemen von den Unternehmen eher nachrangig gesehen wird, ergibt sich kein nachfragepolitischer Handlungsbedarf in Deutschland. Vielmehr werden die Kosten, die mit dem bereits hohen staatlichen Verschuldungsgrad einhergehen, selbst als ein Grund f\u00fcr eine S\u00e4kulare Stagnation angesehen. Dies kann als eine indirekte Absage der Unternehmen an ein \u201edeficit spending\u201c verstanden werden.<\/p>\n<p>2. Die Dominanz der angebotsseitigen Begr\u00fcndungen f\u00fcr eine anhaltende Wachstumsschw\u00e4che in Deutschland spricht f\u00fcr eine Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Dabei werden explizit die Regulierungen vor allem an den Arbeits- und Produktm\u00e4rkten genannt. Die politischen Entscheidungen in den letzten Jahren haben hier eher zu einer Verschlechterung gef\u00fchrt. Auch die Entwicklung der Energie- und Arbeitskosten hat die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der deutschen Wirtschaft zuletzt beeintr\u00e4chtigt.<\/p>\n<p><strong>Quelle:<\/strong><\/p>\n<p>Gr\u00f6mling, Michael, 2016, S\u00e4kulare Stagnation \u2013 Erwartungen und Begr\u00fcndungen deutscher Unternehmen, in: IW-Trends, 43. Jg., Nr. 1, S. 3\u201319<\/p>\n<p><strong>Blog-Beitr\u00e4ge zu &#8222;S\u00e4kularer Stagnation&#8220;<\/strong>:<\/p>\n<p id=\"post-17829\">Norbert Berthold: <a title=\"Permanent Link: &lt;small&gt;S\u00e4kulare Stagnation (3)&lt;\/small&gt; &lt;br&gt;Angebotsdefizite bremsen Wachstum&lt;br&gt; &lt;font size=3; color=grey&gt;Ist die \u201eEurosklerose\u201c bald \u00fcberall?&lt;\/font&gt;\" href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17829\" rel=\"bookmark\">Angebotsdefizite bremsen Wachstum. <span style=\"color: grey; font-size: medium;\">Ist die \u201eEurosklerose\u201c bald \u00fcberall?<\/span><\/a><\/p>\n<p id=\"post-18077\">Norbert Berthold: <a title=\"Permanent Link: &lt;small&gt;S\u00e4kulare Stagnation (2)&lt;\/small&gt;&lt;br&gt;(Staats-)Verschuldung bremst Wachstum&lt;br&gt;&lt;font size=3; color=grey&gt;Sind die Zinsen zu niedrig?&lt;\/font&gt;\" href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18077\" rel=\"bookmark\">(Staats-)Verschuldung bremst Wachstum. <span style=\"color: grey; font-size: medium;\">Sind die Zinsen zu niedrig?<\/span><\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17427\">Nachfragemangel schw\u00e4cht langfristiges Wachstum. Gute Idee oder hei\u00dfe Luft?<\/a><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Mehrzahl der Unternehmen erwartet eine anhaltend schwache wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. 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