{"id":18920,"date":"2016-03-09T08:05:50","date_gmt":"2016-03-09T07:05:50","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18920"},"modified":"2019-08-04T08:50:05","modified_gmt":"2019-08-04T07:50:05","slug":"warum-zwei-prozentzum-inflationsziel-der-europaeischen-zentralbank","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18920","title":{"rendered":"Warum zwei Prozent? <br\/><font size=3; color=grey>Zum Inflationsziel der Europ\u00e4ischen Zentralbank<\/font>"},"content":{"rendered":"<p>Seitdem sich die Inflation in Europa auf dem R\u00fcckzug befindet, w\u00e4chst die Kritik an der geldpolitischen Strategie der Europ\u00e4ischen Zentralbank, weil diese versucht, die Preissteigerungsrate im Eurow\u00e4hrungsgebiet mittelfristig auf einem Wert von unter (aber nahe bei) 2 Prozent zu stabilisieren. W\u00e4hrend einige Stimmen die v\u00f6llige Aufgabe von Inflationszielen empfehlen, fordern andere Beobachter, die Zielinflationsrate deutlich (etwa auf 4 Prozent) anzuheben und die Politik der quantitativen Lockerung so lange fortzusetzen, bis dieses Ziel erreicht ist (Blanchard, Dell\u2019Ariccia, Mauro, 2010).<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Kosten der Inflation<\/strong><\/p>\n<p>Solche Forderungen nach h\u00f6heren Zielvorgaben f\u00fcr die Inflation machen nur Sinn, wenn es so etwas wie eine \u201eoptimale\u201c Inflationsrate gibt, die deutlich oberhalb der Null-Prozent-Marke liegt. Gegen einen positiven Zielwert spricht, dass Inflation \u2013 auch wenn sie korrekt erwartet und vollst\u00e4ndig antizipiert wird \u2013 gesamtwirtschaftliche Kosten hat. Diese Kosten bestehen erstens in den Aufwendungen f\u00fcr h\u00e4ufigere Preisanpassungen (\u201emenue costs\u201c). Zweitens entstehen Umverteilungseffekte, und zwar von den Geldnutzern zu den Geldproduzenten (\u201einflation tax\u201c) oder von den Steuerzahlern zum Staat, dessen reale Steuereinnahmen im Zuge der \u201ekalten Progression\u201c zunehmen.<\/p>\n<p>Drittens steigen die realen Kapitalkosten, solange die Steuerabz\u00fcge f\u00fcr Abschreibungen nicht mit der Inflation zunehmen, was die Investitionst\u00e4tigkeit bremst. Viertens wachsen die Opportunit\u00e4tskosten der Kassenhaltung, was Geldnutzer dazu anregt, h\u00e4ufiger zur Bank zu gehen und weniger Bargeld mitzuf\u00fchren (\u201eshoe leather costs\u201c). Schlie\u00dflich sind Einzelpreise h\u00e4ufig kurzfristig rigide und k\u00f6nnen nur periodisch angepasst werden, sodass Inflation (ebenso wie Deflation) zu Einzelpreisverzerrungen f\u00fchrt, die Fehlallokationen bewirken.<\/p>\n<p>Obwohl damit Preisniveaustabilit\u00e4t als w\u00fcnschenswert erscheint, haben die Notenbanken in den meisten Industriel\u00e4ndern f\u00fcr 2016 Inflationsziele gew\u00e4hlt, die deutlich oberhalb von null Prozent liegen; nur in den Schwellenl\u00e4ndern sind die numerischen Inflationsziele derzeit etwas h\u00f6her (Tabelle 1). Um diese positiven numerischen Inflationsziele zu begr\u00fcnden, werden verschiedene Sonderfaktoren herangezogen (\u00dcberblick bei Billi und Kahn, 2008).<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Messfehler bei der Inflationsermittlung<\/strong><\/p>\n<p>Der erste Faktor sind Messfehler bei der Inflationsermittlung, die vor allem durch die Schwierigkeiten bei der Erfassung von Qualit\u00e4tsverbesserungen und durch Anpassungen im Konsumverhalten bedingt sind. Sie begr\u00fcnden, dass die gemessene Inflationsrate die tats\u00e4chliche Inflationsrate potenziell \u00fcberzeichnet. Da sich die G\u00fcterqualit\u00e4t im Zeitablauf \u2013 von Ausnahmen abgesehen \u2013 eher verbessert und neue Waren eingef\u00fchrt werden, verbilligen sich Produkte qualit\u00e4tsbereinigt, auch wenn ihr Preis unver\u00e4ndert bleibt, ohne dass dies am Preisindex erfasst wird. Umgekehrt gehen Preiserh\u00f6hungen mit Qualit\u00e4tsverbesserungen einher, sodass in Wahrheit Preisstabilit\u00e4t vorliegt, auch wenn die gemessene Inflationsrate positiv ist. Dar\u00fcber hinaus veralten die bei der Berechnung von Verbraucherpreisindizes verwendeten Gewichte, wenn Verbraucher ihre Konsumstruktur an ver\u00e4nderte relative Preise anpassen und zu relativ billigen G\u00fctern wechseln. Auch dadurch wird die tats\u00e4chliche Inflation \u00fcberzeichnet.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/voll.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/voll.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Nominallohnrigidit\u00e4ten<\/strong><\/p>\n<p>Das zweite Argument zugunsten einer positiven Zielinflationsrate sind nach unten starre Nominall\u00f6hne, die es Unternehmen mit sinkender Nachfrage erschweren, die Arbeitskosten zu senken. Den Unternehmen bleibt ohne Inflation dann nur \u00fcbrig, durch Entlassungen die Lohnkosten zu senken. Dies \u00e4ndert sich in einem leicht inflation\u00e4ren Umfeld, weil Unternehmen in geringerem Ma\u00dfe auf Nominallohnsenkungen angewiesen sind; sie k\u00f6nnen die Reall\u00f6hne senken, indem sie die Nominallohnsteigerungen unterhalb der Inflationsrate halten. Insofern wirkte eine moderate Inflation wie ein \u201eSchmierstoffs\u201c f\u00fcr den Strukturwandel und erlaubt es, Nachfrageverschiebungen ohne Realeffekte abzuwickeln.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Schuldendeflation<\/strong><\/p>\n<p>Das dritte, auf Irving Fisher (1933) zur\u00fcckgehenden Argument stellt darauf ab, dass bei Deflation der Nominalwert von Einkommen sinkt, w\u00e4hrend der nominelle Schuldendienst aus Tilgungs- und Zinszahlungen unver\u00e4ndert bleiben, sodass der Realwert von Schulden zunimmt. Dies kann zu Zahlungsausf\u00e4llen f\u00fchren, die sich \u00fcber den Finanzsektor fortpflanzen und in einem sich selbst verst\u00e4rkenden Preisverfall resultieren. Insofern schafft eine positive Zielinflationsrate einen Puffer, der bei Angebotsschocks einen sich selbst verst\u00e4rkenden Preisverfall verhindert.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Nullzinsgrenzen<\/strong><\/p>\n<p>Das letzte Argument stellt ab auf die M\u00f6glichkeiten einer Zentralbank, auf gesamtwirtschaftliche Angebotsschocks mit Nominalzinssenkungen zu reagieren, um die gesamtwirtschaftliche Entwicklung zu stabilisieren. Ausgangspunkt ist die Fisher-Hypothese, wonach der Nominalzinssatz langfristig approximativ mit der Summe aus Realzinssatz und Inflationsrate \u00fcbereinstimmt. Deshalb weisen L\u00e4nder mit niedrigen Inflationsraten h\u00e4ufig auch niedrige Nominalzinsen auf und verf\u00fcgen \u00fcber geringe Zinssenkungsspielr\u00e4ume, weil sie bald an die Untergrenze von null Prozent (\u201ezero lower bound\u201c) sto\u00dfen. Weitere Zinssenkungen unter die Null-Zins-Grenze sind zwar denkbar, jedoch besteht bei negativen Zinss\u00e4tzen die M\u00f6glichkeit f\u00fcr die Geldhalter, auf die Bargeldhaltung auszuweichen, deren \u201eVerzinsung\u201c auf null Prozent festgeschrieben ist. Umgekehrt haben L\u00e4nder, die ein h\u00f6heres Inflationsniveau anstreben, bessere M\u00f6glichkeiten, mit Zinssenkungen auf Angebotsschocks zu reagieren und die Volkswirtschaft zu stabilisieren. Sie werden nicht gezwungen, mit geldpolitischen Sonderma\u00dfnahmen auf die Angebotsschocks zu reagieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Welches Inflationsziel braucht Europa?<\/strong><\/p>\n<p>Aus Sicht der vorhergehenden Argumente bildet die Wahl des numerischen Inflationsziels damit einen Kompromiss zwischen den Kosten einer h\u00f6heren Inflation und dem Vorteil, auf gesamtwirtschaftliche Schocks flexibel mit Zinssenkungen reagieren zu k\u00f6nnen. Welcher Zielwert f\u00fcr die Inflation anzustreben ist, l\u00e4sst sich kaum exakt ermitteln. Verschiedene empirische Studien zeigen allerdings, dass der Messfehler eher \u00fcberschaubar und deutlich unter einem Prozentpunkt liegt (Lewow und Rudd 2003; Wynne, 2005). Zudem gibt es zwar Indizien f\u00fcr Nominallohnrigidit\u00e4ten gibt, die jedoch eher aus Perioden mit h\u00f6heren und variablen Inflationsraten stammen, und es ist umstritten, ob die Lohnrigidit\u00e4ten auch fortbestehen, wenn die Geldpolitik glaubw\u00fcrdig eine Nullinflation ank\u00fcndigt.<\/p>\n<p>Damit verbliebe als Begr\u00fcndung f\u00fcr eine positive Zielinflationsrate nur die Forderung nach einer Sicherheitsmarge, deren Validit\u00e4t entscheidend von der prognostizierten Volatilit\u00e4t der nominalen Zinss\u00e4tze unter einem Regime der Inflationssteuerung abh\u00e4ngt. Bislang betr\u00e4gt das Potenzialwachstum in der Eurozone knapp 1 Prozentpunkt; unterstellt man, dass dieses langfristig mit dem Realzinssatz \u00fcbereinstimmt, ergibt sich nach der Fisher-Hypothese bei einer Zielinflationsrate von zwei Prozent ein langfristiger Nominalzinssatz von drei Prozent \u2013 und damit eigentlich genug Spielraum f\u00fcr Zinssenkungen. Bislang fehlen f\u00fcr den Euroraum \u00fcberzeugende Hinweise darauf, dass eine h\u00f6here Sicherheitsmarge notwendig ist, zumal eine Erh\u00f6hung der Zielinflationsrate die Glaubw\u00fcrdigkeit der geldpolitischen Strategie der Inflationssteuerung infrage stellen w\u00fcrde.<\/p>\n<p><strong>Literatur<\/strong><br \/>\nBilli, R. M., Kahn, G. A. (2008), What is the Optimal Inflation Rate?, in: Federal Reserve Bank of Kansas City, Quarterly Review, Vol. 93(2). S. 5-28.<\/p>\n<p>Blanchard, O., Dell\u2019Ariccia G., Mauro, P. (2010), Rethinking Macroeconomic Policy, IMF Staff Position Note, SPN\/10\/03, 12 February 2010.<\/p>\n<p>Fisher, I. (1933), The Debt-Deflation Theory of Great Depression, in: Econometrica, Vol. 1(4), S. 337-357.<\/p>\n<p>Lebow, D. E., Rudd, J. B. (2003), Measurement Error in the Consumer Price Index: Where Do We Stand?, Journal of Economic Literature, Vol. 41, S. 159-201.<\/p>\n<p>Wynne, M. (2005), An estimate of the measurement bias in the HICP,&#8220; Working Papers 0509, Federal Reserve Bank of Dallas.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seitdem sich die Inflation in Europa auf dem R\u00fcckzug befindet, w\u00e4chst die Kritik an der geldpolitischen Strategie der Europ\u00e4ischen Zentralbank, weil diese versucht, die Preissteigerungsrate &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18920\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eWarum zwei Prozent? <br \/><font size=3; color=grey>Zum Inflationsziel der Europ\u00e4ischen Zentralbank<\/font>\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":115,"featured_media":25625,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1705,12,964],"tags":[2135,2138,2137,2136],"class_list":["post-18920","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-inflationaeres","category-monetares","category-statistisches","tag-inflationsrate","tag-nominallohnrigiditaeten","tag-nullzins-grenze","tag-schuldendeflation"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Warum zwei Prozent? 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