{"id":18968,"date":"2016-03-17T00:01:04","date_gmt":"2016-03-16T23:01:04","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18968"},"modified":"2016-03-27T15:03:12","modified_gmt":"2016-03-27T14:03:12","slug":"3-wuerzburger-ordnungstag-4das-wirtschaftliche-wachstum-lahmtsind-die-zinsen-zu-hoch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18968","title":{"rendered":"<small>3. W\u00fcrzburger Ordnungstag (4)<\/small><br\/>Das Wachstum lahmt<br\/><font size=3; color=grey>Sind die Zinsen zu hoch?<\/font>"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><em>\u201eDie reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas \u00e4ndert.\u201c<\/em> (Albert Einstein)<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Welt ist wirtschaftlich in Sorge. Noch immer sind die Schockwellen der Finanzkrise nicht verebbt. In Europa hat die weiter ungel\u00f6ste Euro-Krise die Lage versch\u00e4rft. Der wirtschaftliche Aufschwung nach den beiden Schocks war schwach. Die Arbeitslosigkeit ist in Europa anhaltend hoch. Es leidet in weiten Teilen weiter unter einem \u201eAufschwung ohne Arbeitspl\u00e4tze\u201c. Deutschland ist die Ausnahme. Den USA geht es besch\u00e4ftigungspolitisch inzwischen wieder besser. Aber auch das wirtschaftliche Wachstum lahmt. Es ist in den reichen L\u00e4ndern schon seit l\u00e4ngerem an\u00e4misch, in Europa aber auch au\u00dferhalb. In solchen Zeiten treibt die Angst vor \u201es\u00e4kularer Stagnation\u201c neue Bl\u00fcten. Das war nach der Weltwirtschaftskrise der Fall. Und es ist auch heute nicht anders. Damals war Alvin Hansen die Kassandra. Heute hei\u00dft sie Lawrence Summers. Die These der \u201es\u00e4kularen Stagnation\u201c hat sich historisch nicht best\u00e4tigt. Aber Geschichte muss sich ja nicht wiederholen. Es kann auch ganz anders kommen. Das schlappe Wachstum \u00e4ngstigt viele, weil die Notenbanken ihr Pulver verschossen haben und die Politik \u00fcberall tief in der Schuldenfalle sitzt.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Anhaltende Wachstumsschw\u00e4che<\/strong><\/p>\n<p>Das wirtschaftliche Wachstum lahmt in gro\u00dfen Teilen der Welt. Ausl\u00f6ser waren allerdings weder die Finanz- noch die Euro-Krise. Der Wurm ist schon l\u00e4nger drin. Der Trend des wirtschaftlichen Wachstums des BIP pro Kopf zeigt schon lange nach unten. Das weltweite Wachstum ist seit dem Wachstumseinbruch der 60er Jahren des letzten Jahrtausends weiter r\u00fcckl\u00e4ufig. Allerdings sollte man diese globale Entwicklung nicht \u00fcber einen Kamm scheren. Die Wachstumsrate der Gruppe der reichen (OECD-)L\u00e4nder kennt seit langem nur eine Richtung: Nach unten. Bei den L\u00e4ndern mit mittlerem Einkommen ist der Trend nicht eindeutig. Er schwankt seit langem um die \u201emagische\u201c Wachstumsrate von 5 %. Die eigentlichen Treiber des weltwirtschaftlichen Wachstums sind seit den 80er Jahren des letzten Jahrtausends die \u00e4rmeren L\u00e4nder. Noch k\u00f6nnen sie aber nicht verhindern, dass die Wachstumsrate des BIP pro Kopf weltweit r\u00fcckl\u00e4ufig ist. Das Muster der weltweiten wirtschaftlichen Entwicklung ist eindeutig: Die Welt w\u00e4chst zwar schon seit l\u00e4ngerem langsamer. Der Wohlstand konvergiert aber weltweit. Die \u00e4rmeren L\u00e4nder holen auf.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/wachs2.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/wachs2.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Die Entwicklung in den reichen L\u00e4ndern ist eindeutig. In der OECD zeigen die Wachstumsraten des BIP pro Kopf seit langem nach S\u00fcden. Ein Ende ist nicht in Sicht. Noch st\u00e4rker leidet Euro-Land unter der Wachstumsschw\u00e4che. Der Absturz geht unvermindert weiter. Am akutellen Rand herrscht Null-Wachstum. Auch Deutschland, das wirtschaftsst\u00e4rkste Land im Euro-Raum, schneidet trotz \u201eBesch\u00e4ftigungswunder\u201c nicht gut ab. Die Wachstumsrate des BIP pro Kopf ist schon seit Ende der 60er Jahre r\u00fcckl\u00e4ufig. Der Prozess der wirtschaftlichen Konvergenz zu den USA scheint endg\u00fcltig zu Ende. Selbst Deutschland kann immer seltener bei den USA technologisch Trittbrett fahren und bei Innovationen abkupfern. Aber auch das amerikanische Wachstumszugpferd scheint zu lahmen. Die Wachstumsraten bewegen sich ebenfalls seit langem nach unten, allerdings nicht so schnell wie in Europa. Alles in allem gilt: Die Finanz- und Euro-Krise haben den Trend zu niedrigen Wachstumsraten nicht ausgel\u00f6st. Diese Entwicklung existiert schon viel l\u00e4nger. Was treibt aber dann den negativen Trend beim wirtschaftlichen Wachstum?<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/wachs3.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/wachs3.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Die Zinsen sind zu hoch<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr keynesianisch gepr\u00e4gte \u00d6konomen, wie Lawrence Summers oder Paul Krugman, liegt die Ursache der anhaltenden Wachstumsschw\u00e4che auf der Hand: Es ist ein <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17427\">Mangel an gesamtwirtschaftlicher Nachfrage<\/a>. Die gesamtwirtschaftlichen Ersparnisse \u00fcbersteigen die Investitionen. Der gleichgewichtige reale Zins (\u201enat\u00fcrlicher Zins\u201c) ist negativ. Vom klassischen Zinsmechanismus ist keine Hilfe zu erwarten. Es droht \u201es\u00e4kulare Stagnation\u201c keynesianischer Pr\u00e4gung. Das Wachstum bleibt gering, die Arbeitslosigkeit hoch. Weltweit steigen die Ersparnisse aus zumindest vier Gr\u00fcnden: Die Bev\u00f6lkerung altert, die Schwellenl\u00e4nder werden reicher, die Einkommen sind ungleicher verteilt und die Nachfrage nach sicheren Wertpapieren nimmt zu. Das alles \u00fcbt einen Druck auf die realen Zinsen aus. Diese Entwicklung wird durch eine weltweit r\u00fcckl\u00e4ufige Nachfrage nach Investitionen verst\u00e4rkt: Die Kapitaltiefe der Produktion sinkt, die Preise f\u00fcr Investitionsg\u00fcter gehen zur\u00fcck, die Staaten investieren weniger, weltweit offenere M\u00e4rkte erh\u00f6hen die Risikopr\u00e4mie und r\u00fcckl\u00e4ufiges Wachstum verringert die Ertragserwartungen der Unternehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/realzins.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/realzins.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Der Wirtschaftspolitik f\u00e4llt es schwer, einen negativen Realzins zu installieren. Zwei Wege sind denkbar: Negative Nominalzinsen und h\u00f6here Inflationsraten. Beide sind steinig. Die Null-Zins-Grenze bei den Nominalzinsen l\u00e4sst sich kaum \u00fcberwinden. Mit einem Einstieg in Negativ-Zinsen am kurzen Ende und einer aggressiven Politik der \u201equantitativen Lockerung\u201c am langen Ende ziehen die Notenbanken neue Register. Der n\u00e4chste Schritt der Geldpolitik k\u00f6nnte \u201eHelikopter-Geld\u201c sein. Dennoch werden die Notenbanken in unserer Geldordnung scheitern, einen merklich negativen Nominalzins zu erreichen. Aber auch \u00fcber h\u00f6here Inflationsraten wird es kaum gelingen, den Realzins sp\u00fcrbar negativ werden zu lassen. H\u00f6here Inflationsziele ersch\u00fcttern die Glaubw\u00fcrdigkeit der Notenbanken. Eine ultra-expansive Geldpolitik beg\u00fcnstigt Blasen bei Aktien, Anleihen und Immobilien. Und sie erh\u00f6ht die Gefahr von W\u00e4hrungskriegen. Den Notenbanken ist es bisher nicht gelungen, die Realzinsen weltweit in negatives Territorium zu steuern. Die Forderungen der Keynesianer sind klar: Eine noch aktivere Fiskalpolitik, noch mehr staatliche Schulden.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/sparen.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/sparen.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Die Zinsen sind zu niedrig<\/strong><\/p>\n<p>Die Bank f\u00fcr Internationalen Zahlungsbilanzausgleich (BIZ) ist \u00fcber die ultra-expansive Geldpolitik \u201eihrer\u201c Notenbanken &#8222;not amused&#8220;. Sie ist seit langem der Meinung, die Zinsen sind nicht zu hoch, sondern <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18077\">viel zu niedrig<\/a>. Zwar werden die realen Zinsen vor allem von realen Faktoren getrieben. Die Pr\u00e4ferenzen f\u00fcr Sparen und Investieren und die Erwartungen \u00fcber das k\u00fcnftige Wachstum dominieren. Der Trend der Realzinsen zeigt schon seit Anfang der 90er Jahre nach unten. Allerdings verst\u00e4rken die Notenbanken weltweit schon l\u00e4nger diesen Trend. Niedrige und weiter sinkende Realzinsen erh\u00f6hen die Anreize von Privaten und Staaten, sich noch st\u00e4rker zu verschulden. Das gilt f\u00fcr die staatliche Verschuldung seit Mitte der 70er Jahre und f\u00fcr Private seit der Jahrtausendwende. Staat und private Haushalte t\u00e4tigen damit vor allem konsumtive Ausgaben, weniger investive. In der Finanzkrise lie\u00dfen die Rettungsaktionen f\u00fcr den Finanzsektor die staatliche Verschuldung explodieren. Die hohe Verschuldung wird noch toxischer, weil sich sowohl Private als auch Staaten seit Anfang der 90er Jahre immer st\u00e4rker im Ausland verschulden. Das wird in Zeiten von Krisen existenzgef\u00e4hrdend, weil sie Schulden in einer W\u00e4hrung tilgen m\u00fcssen, die \u201eihr\u201c Land selbst nicht herstellen kann. Finanzielle Instabilit\u00e4t ist die Folge.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/verschuldung.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/verschuldung.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Anhaltend niedrige Zinsen sind Gift f\u00fcr das Wachstum. Eine fortw\u00e4hrende Niedrig-Zins-Politik der Notenbanken lenkt Ressourcen in \u201efalsche\u201c Verwendungen. Human- und Realkapital aber auch Wissen wandern in zinsreagible Branchen. Die Baubranche geh\u00f6rt traditionell dazu, der Finanzsektor ebenso. Empirische Studien zeigen allerdings, ein wachsender Finanzsektor ist in reichen L\u00e4ndern ein veritables Wachstumshindernis. Arbeit, Kapital und Wissen werden fehlgeleitet. Der Finanzsektor stiehlt produktiveren Sektoren die besten K\u00f6pfe. In den k\u00fcnstlich zinsbeatmeten Sektoren \u00fcberleben \u201eZombie-Unternehmen\u201c. Der Prozess der \u201esch\u00f6pferischen Zerst\u00f6rung\u201c wird blockiert. Das Wachstum der (Arbeits-)Produktivit\u00e4t schw\u00e4cht sich ab. Aber auch die wachsende staatliche Verschuldung hemmt das Wachstum. Staaten verschulden sich vor allem, um konsumtive Ausgaben zu t\u00e4tigen. In Demokratien sorgen W\u00e4hler und Politiker daf\u00fcr, dass der Sozialstaat w\u00e4chst. Staatliche Investitionen geraten ins Hintertreffen. Haushaltskonsolidierung und Strukturreformen werden auf die lange Bank geschoben. Das alles tut dem Wachstum nicht gut.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/mist.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/mist.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Das Angebot lahmt<\/strong><\/p>\n<p>Es ist eine \u00f6konomische Binsenweisheit: Langfristig treiben Menge und Qualit\u00e4t von Arbeit, Kapital und Wissen das <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17829\">wirtschaftliche Wachstum<\/a>. Das Wachstum des BIP pro Kopf h\u00e4ngt davon ab, wie schnell die Arbeitsstundenproduktivit\u00e4t (Produktivit\u00e4tswachstum) und die Arbeitsstunden pro Kopf (Besch\u00e4ftigungswachstum) wachsen. Dabei dominiert das Produktivit\u00e4tswachstum (ca. 80 %) das Besch\u00e4ftigungswachstum (ca. 20 %). Die Qualit\u00e4t der Arbeit, die Tiefe des Kapitalstocks und das Wissen eines Landes (\u201etotale Faktorproduktivit\u00e4t\u201c) sind die wichtigsten Treiber. Die Empirie ist eindeutig: \u00dcberall schw\u00e4cht sich das Wachstum der Arbeitsproduktivit\u00e4t ab. In Europa w\u00e4chst sie kaum noch, auch nicht in Deutschland. Das <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17829\">Besch\u00e4ftigungswachstum<\/a> spielt demgegen\u00fcber f\u00fcr das Wachstum pro Kopf nur eine geringe Rolle. Eine eindeutige Tendenz ist nicht zu erkennen. Die Wachstumsraten schwanken l\u00e4nderspezifisch um den Null-Punkt. Das Wachstum der Arbeitszeiten ist negativ, das der Besch\u00e4ftigungsquote eher zyklisch. Es f\u00e4llt allerdings auf, dass die Wachstumsraten der Erwerbsquote sowohl in den USA als auch in Europa sinken. Deutschland ist wieder die Ausnahme. Diese Entwicklung setzte allerdings schon vor der Finanzkrise ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/wachs5.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/wachs5.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Der wichtigste Treiber der Arbeitsproduktivit\u00e4t ist der technische Fortschritt. Ihm geht aber seit einiger Zeit die Puste aus. \u00dcberall zeigen seine Wachstumsraten nach unten. Die Erkl\u00e4rungen sind vielf\u00e4ltig. F\u00fcr Europa scheint die Zeit der Konvergenz zu Ende. Es kann immer weniger von den USA technologisch Honig saugen. Aber auch dort schw\u00e4chelt die Rate des neuen Wissens schon seit einiger Zeit. Einige, wie Tyler Cowen, glauben, dass die tiefer h\u00e4ngenden Fr\u00fcchte des Wissens der Nachkriegszeit abgeerntet sind. Kostspielige Investitionen in neues Wissen sind notwendig. M\u00f6gliche Ertr\u00e4ge sind aber unsicher und zeitlich schwer zu prognostizieren. Innovationen schwanken erratisch. Sie lassen sich nicht steuern. F\u00fcr andere sind wir schlicht auf dem Weg zur\u00fcck zur \u201eneuen Normalit\u00e4t\u201c. Die \u00d6lpreiskrisen beendeten das \u201eWachstumswunder\u201c der Nachkriegszeit. Das \u201egoldene Jahrzehnt\u201c um die Jahrtausendwende war nur eine Episode. Sie war der \u201eIKT-Technologie\u201c geschuldet. Dieser Zyklus ist ausgelaufen. Was wir beobachten, ist eine R\u00fcckkehr zur \u201eNormalit\u00e4t\u201c der niedrigen Wachstumsraten der Zeit nach den \u00d6lpreiskrisen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/wissen1.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/wissen1.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Wie sich das wirtschaftliche Wachstum weiter entwickelt, ist unklar. Es ist eine Anma\u00dfung von Wissen, technologische Entwicklungen vorherzusagen. Kein Wunder, dass auch \u00d6konomen nur spekulieren k\u00f6nnen. Die Pessimisten unter ihnen, wie Robert Gordon, sind der Meinung, dass das k\u00fcnftige Wachstum an Grenzen sto\u00dfe. Daf\u00fcr sorgen mindestens vier wichtige Gegenwinde: Die Erwerbsquote sinkt, die Qualit\u00e4t der Bildung geht zur\u00fcck, die Ungleichheit steigt an und die staatliche Verschuldung nimmt zu. Die Optimisten sind dagegen der Meinung, dass neue Technologien die \u00d6konomien schon auf Sicht revolutionieren werden. Viererlei k\u00f6nne man beobachten: Neue Prozesse (z.B. Nano, Bionik, Robotik, Medizintechnik), neue Produkte (z.B. Digitalisierung), neue M\u00e4rkte (z.B. Dienstleistungen) und neue Organisationen (z.B. \u201eIndustrie 4.0\u201c). Historische Erfahrungen zeigten, Wachstumspessimismus sei unangebracht. Die positiven Entwicklungen lauerten schon um die Ecke. Die Geschichte zeigt allerdings auch, dass \u201eradikale\u201c Innovationen in erratischen Zyklen auftreten. Wirtschaftspolitisch auf den Punkt steuerbar sind sie nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/inno1.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/inno1.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Wirtschaftspolitische Agenda<\/strong><\/p>\n<p>Das \u00f6konomische Umfeld ist schwierig. Die Politik ist unentschlossen. Sie wei\u00df nicht so recht, wie sie das wirtschaftliche Wachstum auf Vordermann bringen kann. Deshalb bleibt sie wirtschaftspolitisch eigent\u00fcmlich passiv. Gegenw\u00e4rtig handeln nur die Notenbanken. Allerdings schl\u00e4gt ihre Therapie des ultra-leichten Geldes nicht an. Die Kunst der Geldpolitik besteht darin, den aktuellen Zins dem \u201enat\u00fcrlichen\u201c anzupassen. Der ist allerdings \u00fcberall l\u00e4ngst wieder im positiven Bereich. Die gegenw\u00e4rtige Politik der Notenbanken, mit unkonventioneller Geldpolitik den Realzins in den negativen Bereich zu zwingen, ist der untaugliche Versuch, \u201emit einem Seil zu sto\u00dfen\u201c. Das gilt vor allem f\u00fcr die Politik der EZB und der BoJ. Damit produzieren sie massenhaft Fehlallokationen, schaffen kostspielige Zombie-Banken, halten unrentable Unternehmen weiter k\u00fcnstlich am Leben und erzeugen auf Wertpapier- und Immobilien-M\u00e4rkten gef\u00e4hrliche Blasen. Mit ihrer \u201efiskalischen\u201c Geldpolitik gef\u00e4hrden sie ihre eigene Unabh\u00e4ngigkeit und legen die Saat f\u00fcr eine neue Finanzkrise. Dem wirtschaftlichen Wachstum erweisen sie einen B\u00e4rendienst.<\/p>\n<p>Auch der Vorschlag der keynesianischen Stagnationstheoretiker ist ein Holzweg. Die staatliche Verschuldung weiter zu erh\u00f6hen und die staatlichen Ausgaben zu steigern, ist keine Alternative. Das gilt vor allem dann, wenn damit konsumtive Ausgaben finanziert werden und rentable staatliche Investitionen zu kurz kommen. Genau damit ist aber zu rechnen. Selbst wenn der Staat st\u00e4rker investiert, ist mit gravierenden Fehlentwicklungen zu rechnen. Der niedrige Zinssatz erh\u00f6ht die Anreize der Politik, auch in Projekte zu investieren, die nicht rentabel sind. Es muss ja nicht gleich die Einebnung der Rocky Mountains sein, um Transportkosten zu sparen, wie Ben Bernanke s\u00fcffisant anmerkte. Die h\u00f6here Verschuldung f\u00fchrt hoch verschuldete Staaten noch tiefer in die Schuldenfalle. Staatliche Haushalte werden nicht konsolidiert, notwendige Strukturreformen weiter auf die lange Bank geschoben. Griechenland ist bald \u00fcberall. Staatlicher Nachfragepolitik ist es noch nie gelungen, Angebotsprobleme zu l\u00f6sen. Ein lahmendes Wachstum ist ein Angebots- und kein Nachfrageproblem. Erfolgreich ist nur, wer auf der Angebotsseite ansetzt.<\/p>\n<p>K\u00fcrzlich hat der Chicago-\u00d6konom <a href=\"http:\/\/johnhcochrane.blogspot.de\/2015\/10\/economic-growth.html\">John H. Cochrane<\/a> treffend analysiert, wie eine effiziente Wachstumspolitik aussehen sollte. Er vergleicht die \u00d6konomie mit einem Garten. Dort wachsen nicht nur Nutzpflanzen. Es sprie\u00dft auch Unkraut. Wer den Ertrag nachhaltig steigern will, sollte nicht haufenweise teuren D\u00fcnger streuen. Er sollte das wuchernde Unkraut j\u00e4ten. In der \u00d6konomie sind expansive Geld- und Fiskalpolitiken der D\u00fcnger, Haushaltskonsolidierung und Strukturreformen das J\u00e4ten von Unkraut. J\u00e4ten ist m\u00fchsamer als d\u00fcngen. Kein Wunder, dass es nicht vorne auf der Agenda der Politik steht. Und trotzdem ist es die einzig wirksame Therapie f\u00fcr mehr Wachstum. Das Kernelement struktureller Reformen ist mehr Wettbewerb auf G\u00fcter- und Faktorm\u00e4rken. Er f\u00f6rdert es, Dinge neu zu tun. Findige Unternehmer setzen sie um. Sie halten den Prozess der \u201esch\u00f6pferische Zerst\u00f6rung\u201c in Gang. Der Lohn ist eine h\u00f6here Produktivit\u00e4t und mehr Wachstum. Ein Land w\u00e4chst aber nur nachhaltig, wenn es nicht \u00fcber seine Verh\u00e4ltnisse lebt. Dazu ist eine solide Haushaltsf\u00fchrung unabdingbar. Das Bild der \u201eschw\u00e4bischen Hausfrau\u201c passt gut.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Das wirtschaftliche Wachstum lahmt. Es folgt einem s\u00e4kularen Trend. Der setzte schon lange vor der Finanz- und Euro-Krise ein. \u00dcber die Ursachen wird weiter ger\u00e4tselt. Der schw\u00e4chelnde technische Fortschritt ist einer der Hauptverd\u00e4chtigen. Er treibt den \u201enat\u00fcrlichen\u201c realen Zins nach unten. Damit ist er aber nicht allein. Die Pr\u00e4ferenzen der Sparer und Investoren verst\u00e4rken diese Entwicklung. In der Finanzkrise geriet der gleichgewichtige Realzins zeitweise in den negativen Bereich. Die Notenbanken haben darauf ad\u00e4quat mit einer expansiven Geldpolitik reagiert. Aus dieser gef\u00e4hrlichen Gegend hat sich der \u201enat\u00fcrliche\u201c Zins aber l\u00e4ngst wieder entfernt. Es ist fatal, wenn einige Notenbanken immer noch auf \u201eTeufel komm raus\u201c versuchen, den Realzins in negatives Territorium zu dr\u00e4ngen. Sie sollten vielmehr geldpolitisch die F\u00fc\u00dfe still halten. Gefordert ist die Politik, allerdings nicht auf der Nachfrageseite. Eine expansive Fiskalpolitik verbietet sich angesichts der hohen Schulden. Wer mehr Wachstum (und h\u00f6here Zinsen) will, muss auf der Angebotsseite ansetzen. Konsolidierte \u00f6ffentliche Haushalte und umfassende Strukturreformen sind unverzichtbare Elemente.<\/p>\n<p><strong>Literatur:<\/strong><\/p>\n<p>Berthold, N. and Gr\u00fcndler, K. (2015): <a href=\"http:\/\/www.tandfonline.com\/doi\/full\/10.1080\/10168737.2015.1020322#.VYl480bQp50\">The Growth Crisis of Germany: A Blueprint for the Developed Economies<\/a>, in: <em>International Economic Journal<\/em>, Vol.29(2), pp.195-229.<\/p>\n<p>Rachel, L. and Smith, T.D. (2015): <a href=\"http:\/\/www.bankofengland.co.uk\/research\/Documents\/workingpapers\/2015\/swp571.pdf\">Secular drivers of the global real interest rate<\/a>, Bank of England. Staff Working Paper No. 571<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Beitr\u00e4ge zum 3. W\u00fcrzburger Ordnungstag:<\/strong><\/p>\n<p id=\"post-18622\">Renate Ohr: <a title=\"Permanent Link: &lt;small&gt;3. W\u00fcrzburger Ordnungstag (3)&lt;\/small&gt;&lt;br\/&gt;Quo vadis Europa?&lt;br&gt;&lt;font size=3; color=grey&gt;Zu den Folgen eines Brexit f\u00fcr die EU&lt;\/font&gt;\" href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18622\" rel=\"bookmark\">Quo vadis Europa? <span style=\"color: grey; font-size: medium;\">Zu den Folgen eines Brexit f\u00fcr die EU<\/span><\/a><\/p>\n<p id=\"post-18487\">Henning Klodt: <a title=\"Permanent Link: &lt;small&gt;3. W\u00fcrzburger Ordnungstag (2)&lt;\/small&gt;&lt;br\/&gt;TTIP: Stockungen und L\u00f6sungen\" href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18487\" rel=\"bookmark\">TTIP: Stockungen und L\u00f6sungen<\/a><\/p>\n<p id=\"post-18174\">Hans-Joachim Ha\u00df: <a title=\"Permanent Link: &lt;small&gt;3. W\u00fcrzburger Ordnungstag (1)&lt;\/small&gt;&lt;br\/&gt;Digitalisierung \u2013 Folgen f\u00fcr das \u201eGesch\u00e4ftsmodell D\u201c\" href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18174\" rel=\"bookmark\">Digitalisierung \u2013 Folgen f\u00fcr das \u201eGesch\u00e4ftsmodell D\u201c<\/a><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg03.met.vgwort.de\/na\/17051ebfb4be4c8b94caf67ff9c49f56\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDie reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas \u00e4ndert.\u201c (Albert Einstein) Die Welt ist &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18968\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201e<small>3. 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