{"id":19302,"date":"2016-06-02T05:55:36","date_gmt":"2016-06-02T04:55:36","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19302"},"modified":"2016-06-03T14:21:46","modified_gmt":"2016-06-03T13:21:46","slug":"ungleichheit-heute-32geld-ist-nicht-allestransmissionskanaele-der-intergenerationalen-einkommenspersistenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19302","title":{"rendered":"<font size = 3; color = grey>Ungleichheit heute (32):<\/font><br\/>Geld ist nicht alles<br\/><font size = 3; color = grey>Transmissionskan\u00e4le der intergenerationalen Einkommenspersistenz<\/font>"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><em>\u201eIn der Wahl seiner Eltern kann man nicht vorsichtig genug sein.\u201c (Paul Watzlawick)<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die steigende Ungleichheit der Markteinkommen ist aktuell eines der wichtigsten sozialpolitischen Themen in Deutschland. Eng damit verbunden, in der \u00d6ffentlichkeit allerdings weniger stark diskutiert, ist das Thema der Einkommensmobilit\u00e4t. Allgemein unterscheidet man zwischen der intra- und der intergenerationaler Einkommensmobilit\u00e4t. W\u00e4hrend sich die <em>intragenerationale Einkommensmobilit\u00e4t<\/em> mit der Frage besch\u00e4ftigt, inwiefern eine einzelne Person innerhalb ihres Erwerbslebens auf der Einkommensleiter auf- oder absteigen kann, beschreibt die <em>intergenerationale Einkommensmobilit\u00e4t<\/em> den Auf- oder Abstieg eines Kindes relativ zur Position seiner Eltern. Die intergenerationale Einkommensmobilit\u00e4t untersucht also, inwiefern das sp\u00e4tere Einkommen eines Kindes von seiner Herkunft determiniert wird.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Eine hohe Einkommensmobilit\u00e4t zwischen den Generationen ist sowohl aus distributiver als auch aus allokativer Sicht w\u00fcnschenswert. Unter Verteilungsgesichtspunkten wird es von der Gesellschaft als \u201eunfair\u201c empfunden, wenn in einer Volkswirtschaft das Einkommen eines Kindes zu einem gro\u00dfen Teil vom Einkommen seiner Eltern bestimmt wird. Dadurch wird Kindern aus sozial schwachen Familien ein Gro\u00dfteil ihrer Zukunftsperspektiven genommen. Aber auch unter Effizienzgesichtspunkten ergibt sich aus einer hohen intergenerationalen Einkommenspersistenz Handlungsbedarf. Wenn Kinder aus armen Familien selbst nur niedrige Einkommen erzielen, bedeutet dies, dass sie keinen oder nur beschr\u00e4nkten Zugang zu gut bezahlten Arbeitspl\u00e4tzen haben. Geht man davon aus, dass es auch in Familien der unteren Einkommensschichten begabte Kinder gibt, die aufgrund der Einkommenssituation ihrer Eltern aber keinen ihren F\u00e4higkeiten entsprechenden Arbeitsplatz erreichen, nutzt die Gesellschaft ihre Ressourcen nicht in effizienter Art und Weise (vgl. Schnitzlein, 2008).<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Wie hoch ist die intergenerationale Einkommensmobilit\u00e4t?<\/strong><\/p>\n<p>Um die H\u00f6he der intergenerationalen Einkommensmobilit\u00e4t zu messen, wird in der Literatur \u00fcblicherweise die sogenannte <em>intergenerationale Einkommenselastizit\u00e4t<\/em> gesch\u00e4tzt. Dabei kann ein Wert von beispielsweise 0,5 so interpretiert werden, dass 50 Prozent des Einkommensvor- oder -nachteils der Eltern an ihre Kinder weitergegeben wird. Liegt das Einkommen eines Vaters beispielsweise 10 Prozent \u00fcber dem durchschnittlichen Einkommen in seiner Generation, so liegt das erwartete Einkommen seiner Kinder 5 Prozent \u00fcber dem durchschnittlichen Einkommen in deren eigenen Generation. Bei einem Wert von 0,3 liegt das erwartete Einkommen der Kinder nur 3 Prozent \u00fcber dem Durchschnittseinkommen. H\u00f6here Werte f\u00fcr die intergenerationale Einkommenselastizit\u00e4t implizieren also eine h\u00f6here Persistenz in den Einkommen und damit ein niedrigeres Niveau der intergenerationalen Einkommensmobilit\u00e4t. Die intergenerationale Einkommenselastizit\u00e4t misst jedoch zun\u00e4chst nur die Korrelation zwischen den Einkommen der V\u00e4ter und den Einkommen der Kinder und sagt nichts \u00fcber zugrunde liegende Kausalit\u00e4ten aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/sasaabb1.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"sasaabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/sasaabb1.png\" alt=\"sasaabb1\" width=\"400\" \/><\/a><br \/>\n<small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Ein Vergleich der bestehenden Literatur zur intergenerationalen Einkommensmobilit\u00e4t zeigt, dass es zwischen den unterschiedlichen L\u00e4ndern teils gravierende Unterschiede gibt (vgl. Abbildung 1). Die USA gilt als das Land, das trotz des allgemein propagierten \u201eAmerican Dreams\u201c die h\u00f6chste intergenerationale Einkommenspersistenz aufweist. \u00c4hnlich hohe Sch\u00e4tzungen werden in der Literatur f\u00fcr Frankreich und Italien ausgewiesen. Die ermittelten Werte f\u00fcr Gro\u00dfbritannien sind zwar etwas niedriger, im internationalen Vergleich aber immer noch verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig hoch. Dagegen weisen die skandinavischen L\u00e4nder eine sehr niedrige Persistenz in den Einkommen auf. Vergleichsweise niedrige Werte werden auch f\u00fcr Australien und Kanada gesch\u00e4tzt. Deutschland wird in der Literatur \u00fcblicherweise zwischen den USA und den skandinavischen L\u00e4ndern eingeordnet. Studien, die einen direkten Vergleich zwischen den USA und Deutschland zum Thema haben, finden jedoch erstaunlich oft keine signifikanten Unterschiede zwischen den ermittelten intergenerationalen Einkommenselastizit\u00e4ten (vgl. beispielsweise Schnitzlein, 2015). Die relative Position Deutschlands im internationalen Vergleich ist daher nicht eindeutig bestimmbar.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Was sind die Transmissionskan\u00e4le der intergenerationalen Einkommenspersistenz?<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Messung der intergenerationalen Einkommenselastizit\u00e4t in der Literatur bereits relativ viel Aufmerksamkeit gefunden hat, wei\u00df man bisher nur wenig \u00fcber die zugrunde liegenden Transmissionskan\u00e4le. Warum verdienen Kinder aus reichen Familien mehr als Kinder aus armen Familien? Ist es allein das h\u00f6here Einkommen der Eltern, das wohlhabenden Kindern einen Vorteil gegen\u00fcber \u00e4rmeren Kindern verschafft? Ohne ein tiefergehendes Verst\u00e4ndnis dar\u00fcber, auf welche Weise Einkommenspositionen von den Eltern an ihre Kinder vererbt werden, ist es schwierig, konkrete wirtschaftspolitische Implikationen zur Erh\u00f6hung der intergenerationalen Einkommensmobilit\u00e4t abzuleiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/sasaabb2.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"sasaabb2\" src=\"\/wordpress\/bilder\/sasaabb2.png\" alt=\"sasaabb2\" width=\"400\" \/><\/a><br \/>\n<small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Im Wesentlichen sind zwei verschiedene Mechanismen vorstellbar (vgl. Abbildung 2). Zum einen k\u00f6nnen reiche Eltern mehr Geld in das Humankapital ihrer Kinder investieren, was sich in einem h\u00f6heren Einkommen der Kinder widerspiegelt. Dieser erste Transmissionskanal wird als <em>Investitionseffekt<\/em> bezeichnet. Wenn zumindest ein Teil des h\u00f6heren Einkommens der Eltern durch ein h\u00f6heres Humankapital der Eltern bedingt ist, kann die Familie dieses Humankapital dar\u00fcber hinaus auch unabh\u00e4ngig von monet\u00e4ren Investitionen an ihre Kinder weitergeben und so deren Einkommen wiederum erh\u00f6hen. Dieser zweite Transmissionskanal wird als <em>Humankapitaleffekt<\/em> bezeichnet. Ist die Persistenz der Einkommen allein auf den Investitionseffekt zur\u00fcckzuf\u00fchren, so reicht es von Seiten der Politik aus, die finanziellen Nachteile von Kindern aus armen Familien zu substituieren. Ist jedoch zumindest ein Teil der Einkommenspersistenz auf die nicht-monet\u00e4re Weitergabe von Humankapital zur\u00fcckzuf\u00fchren, bedarf es weitreichenderer Ma\u00dfnahmen, um Chancengleichheit f\u00fcr Kinder aus sozial schwachen Familien sicherzustellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/sasaabb3.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"sasaabb3\" src=\"\/wordpress\/bilder\/sasaabb3.png\" alt=\"sasaabb3\" width=\"400\" \/><\/a><br \/>\n<small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Um die Gr\u00f6\u00dfe der beiden Transmissionskan\u00e4le zu bestimmen, werden in der Literatur verschiedene Herangehensweisen verwendet. Lefgren et al. (2012) sch\u00e4tzen mithilfe von Instrumentvariablen eine Untergrenze von 37% und eine Obergrenze von 73% f\u00fcr den Investitionseffekt und damit ein Intervall zwischen 27% und 63% f\u00fcr den Humankapitaleffekt in Schweden. Cardak et al. (2013) nutzen die stochastischen Eigenschaften der intergenerationalen Einkommenselastizit\u00e4t, um ohne die Notwendigkeit f\u00fcr zus\u00e4tzliche Daten eine Zerlegung in die diskutierten Effekte f\u00fcr die USA vorzunehmen. Sie ermitteln einen Investitionseffekt von etwa einem Drittel und einen Humankapitaleffekt von etwa zwei Dritteln. Eigene Berechnungen auf Basis des sozio\u00f6konomischen Panels des Deutschen Instituts f\u00fcr Wirtschaftsforschung unter Verwendung der Lefgren et al. (2012)-Methode f\u00fcr Deutschland ergeben im Mittel einen Investitionseffekt in H\u00f6he von 53% und damit einen Humankapitaleffekt in H\u00f6he von 47%.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Was bedeutet das f\u00fcr die Wirtschaftspolitik?<\/strong><\/p>\n<p>Auch wenn die Ergebnisse stark divergieren, liegt die Vermutung nahe, dass nicht nur der Investitionseffekt allein f\u00fcr die Einkommenspersistenz zwischen Eltern und Kindern verantwortlich ist, sondern dar\u00fcber hinaus auch die direkte Weitergabe von Humankapital von Bedeutung ist. Wenn das der Fall ist, kann Chancengleichheit f\u00fcr Kinder aus sozial schwachen Familien politisch nicht allein durch die Bereitstellung finanzieller Mittel erreicht werden. Vielmehr muss die Politik versucht, die fehlende Weitergabe von Humankapital durch die Eltern durch entsprechende staatliche Angebote zu substituieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Fr\u00fchkindliche Betreuung<\/em><\/p>\n<p>Die Hemmnisse f\u00fcr das sp\u00e4tere Einkommen der Kinder finden sich vermutlich nicht erst in den sp\u00e4teren Phasen der Ausbildung, sondern bereits in der fr\u00fchkindlichen Betreuung. In der Literatur gibt es deutliche Anzeichen daf\u00fcr, dass fr\u00fchkindliche Bildung die gr\u00f6\u00dften Effekte aus\u00fcbt, da bereits vorhandenes Humankapital die sp\u00e4tere Vermittlung von Kenntnissen und F\u00e4higkeiten in der Schule erleichtert. Dazu eignet sich zum Beispiel ein fr\u00fcher Besuch von Kindern in einer staatlichen oder privaten Kinderbetreuungseinrichtung, wo sie entsprechend ihrer F\u00e4higkeiten gef\u00f6rdert werden k\u00f6nnen. Insbesondere f\u00fcr Kinder mit Migrationshintergrund, in deren Elternhaus ausschlie\u00dflich eine Fremdsprache gesprochen wird, d\u00fcrfte der Besuch einer Kindertagesst\u00e4tte oder eines Kindergartens von gro\u00dfer Bedeutung sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>L\u00e4nger gemeinsam Lernen<\/em><\/p>\n<p>Ein weiterer Ansatzpunkt ist das deutsche Schulsystem, das Sch\u00fcler bereits nach vier Schuljahren auf die verschiedenen Schularten aufteilt. Damit f\u00e4llt die Entscheidung, ob ein Kind einen Ausbildungs- oder einen Universit\u00e4tsberuf erlernt, in den meisten F\u00e4llen bereits sehr fr\u00fch. In der Politik wird deshalb seit einiger Zeit \u00fcber das Konzept des \u201el\u00e4ngeren gemeinsamen Lernens\u201c diskutiert, welches eine Trennung zum Beispiel erst nach der sechsten Jahrgangsstufe vorsieht. Eine solche Schulreform in Finnland hat einer Studie zufolge zu einer Reduktion der intergenerationalen Einkommenselastizit\u00e4t von 0,30 um 23 Prozent auf 0,23 gef\u00fchrt (vgl. Pekkarinen et al., 2009). Es liegt also nahe, dass eine solche Reform auch die intergenerationale Einkommensmobilit\u00e4t in Deutschland erh\u00f6hen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Ausbau von Ganztagesschulen<\/em><\/p>\n<p>Auch ein Ausbau der Ganztagesschulen scheint eine sinnvolle Ma\u00dfnahme zur Verbesserung der Chancengleichheit zu sein. Hausaufgabenbetreuung, Nachhilfe sowie musikalische, kulturelle und sportliche F\u00f6rderung k\u00f6nnen hier von Seiten des Staates angeboten werden und werden nicht wie in Halbtagesschulen vor allem von wohlsituierten Familien privat organisiert. Zudem wirkt ein gemeinsames Nachmittagsprogramm der Segregation von Kindern unterschiedlicher sozialer und\/oder ethnischer Herkunft entgegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/sarahabb42.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"sarahabb42\" src=\"\/wordpress\/bilder\/sarahabb42.png\" alt=\"sarahabb42\" width=\"400\" \/><\/a><br \/>\n<small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Abbildung 4 zeigt f\u00fcr die jeweiligen Bundesl\u00e4nder die vom Institut f\u00fcr Qualit\u00e4tsentwicklung im Bildungswesen berechneten Bildungsunterschiede im Fach Mathematik nach sozialer Herkunft sowie den Anteil der Sch\u00fcler, der einer Ganztagesschule besucht. Dabei reicht das Spektrum von 12,4% in Bayern bis zu 79,1% in Sachsen. Die Gegen\u00fcberstellung zeigt, dass in den Bundesl\u00e4ndern, in denen Kinder \u00fcberwiegend in Ganztagsschulen unterrichtet werden, die Bildungsunterschiede zwischen den sozialen Schichten tendenziell geringer sind. Ein Ausbau der Ganztagesbetreuung k\u00f6nnte also dazu beitragen, die Bildungsunterschiede zwischen arm und reich weiter zu verringern.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Ein gewisses Ma\u00df an Einkommensungleichheit wird in der Gesellschaft eher akzeptiert, wenn jedes Individuum unabh\u00e4ngig von seiner Herkunft dieselben Chancen auf ein hohes Einkommen hat. Dass dem nicht so ist, zeigen verschiedene Studien f\u00fcr Deutschland und andere Industriel\u00e4nder. Dabei tragen sowohl die finanziellen M\u00f6glichkeiten als auch das im Durchschnitt h\u00f6here Humankapital besser verdienender Eltern dazu bei, dass Kinder aus armen Familien in ihrem sp\u00e4teren Erwerbsleben schlechter verdienen als Kinder aus reichen Familien. Aufgabe des Staates sollte es daher sein, Ma\u00dfnahmen zu ergreifen, die nicht nur die mangelnden finanziellen Mittel, sondern auch die fehlende direkte Weitergabe von Humankapital innerhalb armer Familien substituieren, und damit Chancengleichheit f\u00fcr sozial benachteiligte Kinder im Vergleich zu sozial besser gestellten Kindern zu erm\u00f6glichen. Eine Reform der Vorschul- und Schulbildung ist dabei das Mittel der Wahl.<\/p>\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n<p>Bj\u00f6rklund, A. und J\u00e4ntti, M. (2009). Intergenerational Income Mobility and the Role of Family Background. In Salverda, W., Nolan, B. und Smeeding, T. M. (Hg.), Oxford Handbook of Economic Inequality, 491-521.<\/p>\n<p>Cardak, B. A., Johnson, D. W. und Martin, V. L. (2013). Intergenerational Earnings Mobility: A New Decomposition of Investment and Endowment Effects. Labour Economics 24, 39-47.<\/p>\n<p>Lefgren, L., Lindquist, M. J. und Sims, D. (2012). Rich Dad, Smart Dad: Decomposing the Intergenerational Transmission of Income. Journal of Political Economy 120 (2), 268-303.<\/p>\n<p>Pekkarinen, T., Uusitalo, R. und Kerr, S. (2009). School Tracking and Intergenerational Income Mobility: Evidence from the Finnish Comprehensive School Reform. Journal of Public Economics 93 (7-8), 965-973.<\/p>\n<p>Schnitzlein, D. D. (2008). Verbunden \u00fcber Generationen: Struktur und Ausma\u00df der intergenerationalen Einkommensmobilit\u00e4t in Deutschland. SOEPpapers on Multidisciplinary Panel Data Research 80, DIW, Berlin.<\/p>\n<p>Schnitzlein, D. D. (2015). A New Look at Intergenerational Income Mobility in Germany Compared to the U.S. Review of Income and Wealth (online first).<\/p>\n<p><strong>Beitr\u00e4ge der Serie <em>\u201cUngleichheit heute\u201c\u009d<\/em>:<\/strong><\/p>\n<p>Klaus Gr\u00fcndler und Sebastian K\u00f6llner: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19003\">An was orientiert sich der Staat bei der Umverteilung?<\/a><\/p>\n<p id=\"post-17994\">Norbert Berthold: <a title=\"Permanent Link: &lt;small&gt;Ungleichheit heute (30)&lt;\/small&gt;&lt;br\/&gt;Ungleichheit, Umverteilung und Mobilit\u00e4t&lt;br\/&gt;&lt;font size=3; color=grey&gt;Besteht wirtschaftspolitischer Handlungsbedarf?&lt;\/font&gt;\" href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17994\" rel=\"bookmark\">Ungleichheit, Umverteilung und Mobilit\u00e4t<br \/>\nBesteht wirtschaftspolitischer Handlungsbedarf?<\/a><\/p>\n<p>Marcus Fraa\u00df: <a title=\"Permanent Link: &lt;small&gt;Ungleichheit heute (29)&lt;\/small&gt;&lt;br\/&gt;Verm\u00f6gensmobilit\u00e4t&lt;br \/&gt;&lt;font size=3; color=grey&gt;Sind wir noch selbst unser Gl\u00fcckes Schmied?&lt;\/font&gt;\" href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17039\" rel=\"bookmark\">Verm\u00f6gensmobilit\u00e4t. Sind wir noch selbst unser Gl\u00fcckes Schmied?<\/a><\/p>\n<p>Marcus Fraa\u00df: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=15933\">Beamte und Selbstst\u00e4ndige \u2013 die Stars der Verm\u00f6gensverteilung. Welche Personengruppen besitzen das h\u00f6chste Verm\u00f6gen?<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=15790\">Warum wird nicht noch viel mehr umverteilt?<\/a><\/p>\n<p>Marcus Fraa\u00df: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=15623\">Die Treiber der Verm\u00f6gensungleichheit. Warum besitzen 10 % der Bev\u00f6lkerung mehr als die H\u00e4lfte des Verm\u00f6gens?<\/a><\/p>\n<p>Thomas Apolte: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=15529\">Lohngef\u00e4lle und Bildung in der offenen Gesellschaft<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=15366\">Wie ungleich ist die Welt? Mythen, Fakten und Politik<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=15065\">Rettet den Kapitalismus vor den Kapitalisten. Thomas Piketty auf den Spuren von Karl Marx.<\/a><\/p>\n<p>Marcus Fraa\u00df: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=15057\">Wie ungleich ist die Verm\u00f6gensverteilung in Deutschland? Noch ungleicher als die Einkommensverteilung<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14886\">Staatliche Umverteilung und soziale Mobilit\u00e4t. Eine verteilungspolitische Fata Morgana?<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14754\">Die \u201cGreat Gatsby\u201c\u009d-Kurve. Mehr als politische Progaganda?<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=13583\">Des L\u00e4ba isch koin Schlotzer. Ein bedingungsloses Grundeinkommen ist grober Unfug.<\/a><\/p>\n<p>Klaus Gr\u00fcndler: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=13983\">Bildung hilft, die Ungleichheit zu reduzieren<\/a><\/p>\n<p>Mustafa Coban: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=13302\">Kombil\u00f6hne versus Working Poor. Der Kampf gegen Armut und Arbeitslosigkeit<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12684\">Geldpolitik und Ungleichheit. Machen Notenbanken die Welt ungleicher?<\/a><\/p>\n<p>Rainer Hank: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=13021\">Ungleichheit und Gerechtigkeit: Was hat das miteinander zu tun?<\/a><\/p>\n<p>Klaus Gr\u00fcndler: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12673\">Ungleichheit und Krisen<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12107\">\u201cReichtum ist distributive Umweltverschmutzung\u201c\u009d. H\u00f6here Steuern oder mehr Wettbewerb?<\/a><\/p>\n<p>Klaus Gr\u00fcndler: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12214\">Ungleichheit und Wachstum<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11892\">Der amerikanische Traum \u2013 Bremst Ungleichheit die soziale Mobilit\u00e4t?<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11933\">Der Staat pfl\u00fcgt die Verteilung um <\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11584\">Die Ungleichheit wird m\u00e4nnlicher<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11656\">Krieg der Modelle. Technologie oder Institutionen?<\/a><\/p>\n<p>Michael Gr\u00f6mling: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11703\">Einkommensverteilung \u2013 Vorsicht vor der Konjunktur!<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11140\">Die deutsche \u201cMitte\u201c\u009d ist stabil. Wie lange noch?<\/a><\/p>\n<p>Eric Thode: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11396\">Die Mittelschicht schrumpft \u2013 Wo liegt der Handlungsbedarf?<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11388\">Geringe Stundenl\u00f6hne, kurze Arbeitszeiten. Treiben Frauen die Ungleichheit?<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11133\">Deutschland wird ungleicher. Was sagt die Lohnverteilung?<\/a><\/p>\n<p>Simon Hurst: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10879\">Der Staat strapaziert die Schweizer Mittelschicht<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10851\">Einkommensungleichheit in OECD-L\u00e4ndern. Wo stehen wir?<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=98\">Ungleichheit, soziale Mobilit\u00e4t und Humankapital<\/a><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eIn der Wahl seiner Eltern kann man nicht vorsichtig genug sein.\u201c (Paul Watzlawick) Die steigende Ungleichheit der Markteinkommen ist aktuell eines der wichtigsten sozialpolitischen Themen &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19302\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201e<font size = 3; color = grey>Ungleichheit heute (32):<\/font><br \/>Geld ist nicht alles<br \/><font size = 3; color = grey>Transmissionskan\u00e4le der intergenerationalen Einkommenspersistenz<\/font>\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":234,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[414,25,2077,1702],"tags":[2204,2201,2202,1531,2203],"class_list":["post-19302","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bildung","category-distributives","category-empirisches","category-ungleiches","tag-dekomposition","tag-einkommenunglechheit","tag-humankapitaleffekt","tag-intergenerative-einkommensmobilitaet","tag-investitionseffekt"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - 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