{"id":19345,"date":"2016-06-06T05:35:19","date_gmt":"2016-06-06T04:35:19","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19345"},"modified":"2019-02-02T16:44:28","modified_gmt":"2019-02-02T15:44:28","slug":"brexit-or-no-brexit-das-ist-hier-die-frage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19345","title":{"rendered":"Brexit or no Brexit \u2013 das ist hier die Frage!"},"content":{"rendered":"<p>Am 23. Juni 2016 stimmt die britische Bev\u00f6lkerung dar\u00fcber ab, ob sie weiterhin in der EU bleiben will. Gegenw\u00e4rtig liegen die EU-Bef\u00fcrworter zwar bei den Umfragen leicht vorn; da sich aber etwa 10 Prozent der Briten noch nicht entschieden haben, ist der Ausgang des Referendums vollkommen offen. Premierminister David Cameron hat damit auf die \u00f6ffentliche Unzufriedenheit \u00fcber das Verh\u00e4ltnis zwischen Gro\u00dfbritannien und der Europ\u00e4ischen Union (EU) reagiert. Diese dr\u00fcckte sich insbesondere durch eine zunehmende Zustimmung f\u00fcr die UKIP-Party aus, welche die Europ\u00e4ische Union vollst\u00e4ndig ablehnt. Die Unzufriedenheit wird dabei mit zwei zentralen Argumenten begr\u00fcndet. Den ersten Grund stellt die Einwanderungspolitik der EU dar und die Bef\u00fcrchtung mancher Briten, dass es zu einer \u00dcberfremdung der Gesellschaft kommen k\u00f6nnte. Der zweite Aspekt stellt ab auf das wirtschaftliche Wachstum, das durch hohe monet\u00e4re Beitr\u00e4ge an die EU und deren zunehmenden \u201eRegulierungswahn\u201c (angeblich) eingeschr\u00e4nkt wird.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Ein \u201eJa\u201c zum Austritt w\u00fcrde allerdings nicht zugleich auch bedeuten, dass man die EU unmittelbar verlassen w\u00fcrde. Vielmehr k\u00e4me es wohl zu lange dauernden Verhandlungen, in deren Rahmen die neuen Beziehungen zwischen Gro\u00dfbritannien und der EU geregelt w\u00fcrden (Austrittsabkommen). Das im Vertrag von Lissabon festgelegte Austrittsverfahren sieht zwar eine zweij\u00e4hrige Rahmenfrist vor, nach deren Ablauf die EU-Vertr\u00e4ge keine Anwendung mehr finden auf den austrittswilligen Mitgliedstaat. Doch diese Frist kann vom Europ\u00e4ischen Rat mit Zustimmung des betroffenen Mitgliedstaats verl\u00e4ngert werden. Der Austrittsprozess k\u00f6nnte also durchaus einige Jahre in Anspruch nehmen. Das Austrittsabkommen wird letztlich vom Rat nach Zustimmung durch das Europ\u00e4ische Parlament mit qualifizierter Mehrheit \u2013 ohne den betroffenen Staat \u2013 beschlossen.<\/p>\n<p>Doch selbst ein endg\u00fcltiger Austritt aus der EU w\u00fcrde wohl kaum dazu f\u00fchren, dass alle Vorteile des Binnenmarktes komplett verloren gingen. Dies h\u00e4ngt aber letztlich von den neuen (handelspolitischen) Regelungen ab, die ihren Niederschlag im Austrittsabkommen finden.<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\">[1]<\/a> Obwohl zur Zeit v\u00f6llig offen ist, wie das Verh\u00e4ltnis Gro\u00dfbritanniens zur EU nach einem Brexit aussehen k\u00f6nnte, ist davon auszugehen, dass eine komplette Aufl\u00f6sung aller vertraglichen Beziehungen mit der EU wohl wenig realistisch und nur von einigen Wenigen beabsichtigt ist. Von einer k\u00fcnftigen Kooperation \u2013 wenn sie denn zustande kommt \u2013 werden aber insbesondere die Sozial- und W\u00e4hrungspolitik ausgeschlossen bleiben.<\/p>\n<p><strong>1 Handelspolitische Optionen<\/strong><\/p>\n<p>Sollte das Referendum einen EU-Austritt Gro\u00dfbritanniens zur Folge haben, so gibt es mehrere Optionen, wie die bilateralen wirtschaftlichen Beziehungen in Zukunft ausgestaltet werden k\u00f6nnten. Folgende M\u00f6glichkeiten stehen dabei zur Diskussion:<\/p>\n<ul>\n<li>Verlust aller wirtschaftlichen Pr\u00e4ferenzen [WTO-Regelungen als handelspolitischer Rahmen],<\/li>\n<li>Mitglied im Europ\u00e4ischen Wirtschaftsraum (EWR) [das Beispiel Norwegen],<\/li>\n<li>Abschluss bilateraler Vertr\u00e4ge [das Beispiel der Schweiz],<\/li>\n<li>Bildung einer Zollunion [das Beispiel der T\u00fcrkei] und<\/li>\n<li>der Abschluss eines individuellen Freihandelsabkommens.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Verlust aller (handelspolitischen) Pr\u00e4ferenzen<\/strong><\/p>\n<p>Sollte (nach zwei Jahren) keine Einigung zustande kommen, dann w\u00fcrde der Austritt ohne spezifische (handelspolitische) Regelungen vollzogen und es w\u00fcrde sich eine Beziehung zwischen der EU und Gro\u00dfbritannien einstellen, wie sie mit anderen L\u00e4ndern ohne weitere Handelsabkommen besteht. In diesem Fall w\u00fcrde Gro\u00dfbritannien von der EU wie ein Drittland ohne besondere Pr\u00e4ferenzen behandelt. Die Beziehungen in Bezug auf den Handel w\u00fcrden in diesem Falle durch die Bestimmungen der WTO geregelt. Sie besagen, dass ein Mitgliedsland durch die Meistbeg\u00fcnstigungsklausel (most-favoured-nation clause) nicht schlechter gestellt werden darf als alle anderen auch \u2013 es sei denn, dies wird durch ein Freihandelsabkommen oder spezielle Regelungen f\u00fcr Entwicklungsl\u00e4nder gedeckt. Die Zolltarife innerhalb der WTO bzw. des Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommens (GATT) als Vorl\u00e4uferinstitution sind in den zur\u00fcckliegenden Jahrzehnten kontinuierlich gesunken, sodass sich f\u00fcr Gro\u00dfbritannien im Durchschnitt keine bedeutenden Zolltarife bei Exporten in die EU ergeben w\u00fcrden. Ein Austritt w\u00fcrde jedoch das Risiko nicht-tarif\u00e4rer Handelshemmnisse erh\u00f6hen, d.h. es k\u00e4me m\u00f6glicherweise zu aufwendigeren Zollabfertigungsprozeduren, nach\u00adteiligen steuerlichen Behand\u00adlungen sowie Beschr\u00e4nkungen durch unterschiedliche Produkt\u00adstandards bzw. umst\u00e4ndlichen Verfahren, welche die Konformit\u00e4t mit EU-Standards \u00fcber\u00adpr\u00fcfen. Bei dem Export von Dienstleistungen w\u00fcrden sich Hindernisse ergeben, da britischen Unternehmen bei der Erbringung von Dienstleistungen innerhalb der EU weder das Recht der Niederlassungs- noch der Dienstleistungsfreiheit einger\u00e4umt werden m\u00fcsste. Dar\u00fcber hinaus w\u00fcrde Gro\u00dfbritannien in diesem Fall auf die Vorteile aus 36 Handelsabkommen verzichten, die die EU mit 58 Dritt-Staaten ausgehandelt hat. Es sei denn, man w\u00fcrde in aufwendigen und zeitraubenden Verhandlungen nach und nach eigene Abkommen mit interessierten L\u00e4ndern abschlie\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Beitritt zum EWR (Das Beispiel Norwegen)<\/strong><\/p>\n<p>Diese Variante w\u00fcrde im Gegensatz zum vorhergehenden Fall dazu f\u00fchren, dass Gro\u00dfbritannien \u2013 wie bereits vor dem Beitritt zur EU bzw. EWG \u2013 wieder Mitglied der Europ\u00e4ischen Freihandelszone (EFTA) w\u00fcrde. Dies w\u00fcrde Gro\u00dfbritannien wiederum einen Beitritt zum Europ\u00e4ischen Wirtschaftsraum erm\u00f6glichen und somit den Zugang zum gemeinsamen Binnenmarkt sowie allen damit verbundenen Pr\u00e4ferenzen sichern. Man w\u00e4re jedoch weiterhin verpflichtet, die EU-Gesetzgebung in Bezug auf Waren, Dienstleistungen, Kapital und die Personenfreiz\u00fcgigkeit in nationales Recht umzusetzen. Konkret w\u00fcrde dies bedeuten, dass die EU-Regeln vorgegeben werden, ohne dass man bei deren Beschluss ein Mitspracherecht h\u00e4tte. Zwar d\u00fcrfen die EFTA-Staaten in vielen Komitees als Beobachter teilnehmen, aber auch dieser Status ist in den letzten Jahren durch die EU deutlich reduziert worden. Gro\u00dfbritannien k\u00f6nnte aber unabh\u00e4ngig von der EU weitere individuelle Freihandelsabkommen abschlie\u00dfen sowie eine eigenst\u00e4ndige Fischerei- und Landwirtschaftspolitik betreiben. Im Falle Norwegens wurden mit der EU \u2013 \u00fcber die im EWR relevanten Politikfelder hin\u00adaus \u2013 zus\u00e4tzlich Vereinbarungen in anderen Bereichen, wie Verbraucherschutz, Sozial- und Umweltpolitik etc. geschlossen. Ein Beitritt zum EWR w\u00fcrde dar\u00fcber hinaus \u2013 wie das Beispiel Norwegen zeigt \u2013 aber auch bedeuten, dass Gro\u00dfbritannien weiterhin erhebliche Beitr\u00e4ge zum EU-Haushalt leisten m\u00fcsste; so ist Norwegen der zehntgr\u00f6\u00dfte Beitragszahler zur EU. Fraglich ist jedoch, ob die EFTA-Staaten \u00fcberhaupt ein Interesse an der Aufnahme Gro\u00dfbritanniens h\u00e4tten, da dessen Beitritt eine deutliche Ver\u00e4nderung der Interessenslage der EFTA bedeuten w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Abschluss bilateraler Vertr\u00e4ge (Das Beispiel das Schweiz)<\/strong><\/p>\n<p>In diesem Fall w\u00fcrde Gro\u00dfbritannien mit der EU bilaterale Abkommen schlie\u00dfen, welche in manchen Bereichen durchaus auch einen Zugang zum gemeinsamen Binnenmarkt erm\u00f6glichen k\u00f6nnten. So wurden zum Beispiel zwischen der Schweiz und der EU einfachere Zulassungsverfahren zum Binnenmarkt ausgehandelt. Der Zugang bezieht sich aber vor allem auf den Warenbereich, w\u00e4hrend der Dienstleistungsbereich weitgehend ausgenommen ist. Im Bereich der Finanzdienstleistungen k\u00f6nnen Schweizer Banken zwar durch Tochtergesellschaften auf den EU-M\u00e4rkten t\u00e4tig werden, man bef\u00fcrchtet jedoch, dass dies durch die zunehmende Regulierung innerhalb der EU und der W\u00e4hrungsunion deutlich schwieriger werden k\u00f6nnte. Die Schweiz muss die Regeln der EU zwar nicht zwangsl\u00e4ufig \u00fcbernehmen, hat aber faktisch keine andere Wahl, wenn sie den Zugang zu diesen M\u00e4rkten behalten m\u00f6chte. Gro\u00dfbritannien br\u00e4uchte jedoch gerade f\u00fcr den Bereich der Dienst\u00adleistungen, insbesondere der Finanzdienstleistungen, den ungehinderten Zugang zum EU-Markt, da andernfalls erhebliche Gewinneinbu\u00dfen und die Abwanderung von Unternehmen drohen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Bildung einer Zollunion (Das Beispiel der T\u00fcrkei)<\/strong><\/p>\n<p>Beim T\u00fcrkei-Modell w\u00fcrden sich Gro\u00dfbritannien und die EU zu einer Zollunion zusammenschlie\u00dfen. Dadurch w\u00e4re in einigen Sektoren der Zugang zum gemeinsamen Binnenmarkt m\u00f6glich. Im Fall der T\u00fcrkei sind jedoch viele Bereiche ausgenommen, darunter auch der Dienstleistungsbereich. Gro\u00dfbritannien m\u00fcsste dennoch einen Teil der Vorschriften der EU \u00fcbernehmen, insbe\u00adsondere in Bezug auf den Warenhandel. Es m\u00fcsste hingegen keine Vorschriften zum Arbeitsmarkt, Fischerei und Landwirtschaft etc. \u00fcbernehmen. Auch in Hinblick auf das geistige Eigentum w\u00e4ren die Regeln weitgehend zu harmonisieren. Gro\u00dfbritannien m\u00fcsste m\u00f6gliche Freihandelsabkommen selber abschlie\u00dfen. Weiter kann festgehalten werden, dass die T\u00fcrkei und im Falle des Anstrebens eines \u00e4hnlichen Modells auch Gro\u00dfbritannien keinen Einfluss auf die EU-Gesetzgebung haben und die Regeln, wie auch im Falle der anderen Modelle, nur adaptieren k\u00f6nnten.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Abschluss eines individuellen Freihandelsabkommens<\/strong><\/p>\n<p>Diese Option w\u00e4re ein Modell, welches versucht, die britischen \u201eUnabh\u00e4ngigkeits\u201c-Bestrebungen mit den Vorteilen der handelspolitischen Integration zu vereinen. Wie bereits im Schweiz-Modell angedeutet, ist es aber sehr unwahrscheinlich, dass die EU ein Abkommen abschlie\u00dft, welches Gro\u00dfbritannien zwar einen Marktzugang, auch f\u00fcr Dienstleistungen, einr\u00e4umt und gleichzeitig den Beitrag zum EU-Budget weitgehend erspart. Wenn das Abkommen einen Zugang zum gemeinsamen Binnenmarkt erm\u00f6glicht, w\u00fcrde Gro\u00dfbritannien f\u00fcr diesen Bereich wieder ohne Mitspracherecht an die EU-Regularien gebunden sein. Im Bereich der Migration w\u00fcrde die EU keine einseitige Kontrolle zulassen, sondern umgekehrt auch den Zugang britischer B\u00fcrger nach Europa erschweren, wenn eine britische Abschottung das gew\u00fcnschte Ziel w\u00e4re. Die Probleme in Bezug auf den Abschluss neuer eigenst\u00e4ndiger Freihandels\u00adabkommen mit anderen Staaten w\u00fcrden auch in diesem Modell von Relevanz sein. Die EU-Gegner untersch\u00e4tzen m\u00f6glicherweise die Schwierigkeiten beim Abschluss von Handelsabkommen sowie die Dauer der entsprechenden Verhandlungen. Dar\u00fcber hinaus ist die multilaterale Handelsliberalisierung, die bei der WTO-L\u00f6sung den relevanten Handelsrahmen bilden w\u00fcrde, seit 1995 ins Stocken geraten und wird daher kaum die handelsumlenkenden Wirkung von bestehenden Pr\u00e4ferenzabkommen kompensieren oder zumindest reduzieren k\u00f6nnen. Es erscheint somit fragw\u00fcrdig, ob Gro\u00dfbritannien die Vorteile der handelspolitischen Integration insbesondere mit dem Rest Europas nutzen kann, ohne gleichzeitig die Nachteile des nationalen Souver\u00e4nit\u00e4tsverzichts in Kauf nehmen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p><strong>2 Wirkungen eines Austritts<\/strong><\/p>\n<p>Sowohl die Unsicherheit w\u00e4hrend eines mehr oder weniger langen \u00dcbergangszeitraums als auch ein m\u00f6glicher R\u00fcckgang der Nettoauslandsnachfrage aus dem EU-Raum \u2013 der wiederum abh\u00e4ngt von den zuvor erl\u00e4uterten (handelspolitischen) Neuregelungen \u2013 haben dazu gef\u00fchrt, dass in zunehmendem Ma\u00dfe vor den negativen \u00f6konomischen Wirkungen eines Brexits gewarnt wird. So hat das britische Schatzamt in einer Studie<a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\">[2]<\/a> ermittelt, dass ein Austritt Gro\u00dfbritanniens aus der EU einer j\u00e4hrlichen Steuer(mehr)belastung jedes britischen Haushalts in H\u00f6he von 4300 Pfund entsprechen w\u00fcrde \u2013 und zwar ohne dass dem ein Gegenwert in Form \u00f6ffentlicher G\u00fcter gegen\u00fcberst\u00fcnde. Zu einem \u00e4hnlichen Ergebnis gelangt auch die OECD<a href=\"#_edn3\" name=\"_ednref3\">[3]<\/a>, die allerdings eine \u201eSteuerbelastung\u201c von \u201enur\u201c 2200 Pfund pro Haushalt ermittelte. Dar\u00fcber hinaus sieht die OECD eine weitere Gefahr in der (zunehmenden) Abwertung des Pfundes gegen\u00fcber anderen W\u00e4hrungen. Dadurch k\u00f6nnte sich die Finanzierung des Leistungsbilanzdefizits, das sich gegenw\u00e4rtig auf etwa sieben Prozent des BIP bel\u00e4uft, deutlich erschweren. Auch die WTO<a href=\"#_edn4\" name=\"_ednref4\">[4]<\/a> warnt vor den Folgen eines Brexits. Allerdings stehen in ihrer Argumentation zunehmende Zollbelastungen sowie Verhandlungskosten f\u00fcr den Abschluss neuer Freihandelsabkommen im Vordergrund. Die Bank of England<a href=\"#_edn5\" name=\"_ednref5\">[5]<\/a> bef\u00fcrchtet dar\u00fcber hinaus, dass ein britischer Austritt aus der EU das Pfund unter Druck setzen, das Wachstum beeintr\u00e4chtigen und die Arbeitslosigkeit in die H\u00f6he treiben w\u00fcrde. Sie sieht sich darin best\u00e4tigt, weil die gegenw\u00e4rtig bereits bestehende Unsicherheit \u00fcber den Ausgang des Referendums und dessen Folgen die Wachstumsrate des BIP im ersten Quartal 2016 gegen\u00fcber dem Vorquartal \u2013 entgegen fr\u00fcheren Prognosen \u2013 nur noch 0,4 Prozent betrug. W\u00e4hrend des gleichen Zeitraums ist das Pfund gegen\u00fcber dem Euro um knapp 10 Prozent abgewertet worden und eine Studie der Schweizer Bank UBS geht im Falle eines Brexits von einer weiteren Abwertung bis auf die Parit\u00e4t von einem britischen Pfund f\u00fcr einen Euro aus.<\/p>\n<p>Der Brexit w\u00fcrde allerdings nicht nur Nachteile f\u00fcr Gro\u00dfbritannien selbst mit sich bringen, sondern auch f\u00fcr den Rest Europas und f\u00fcr Deutschland, f\u00fcr das Gro\u00dfbritannien \u2013 gemessen am Wert der Im- und Exporte im Jahr 2014 \u2013 der f\u00fcnftwichtigste Handelspartner ist. In der Europ\u00e4ischen Union sind lediglich die Niederlande und Frankreich von noch gr\u00f6\u00dferer Bedeutung. Die Exporte nach Gro\u00dfbritannien machen dabei knapp 7,5 Prozent der deutschen Gesamtexporte und die Importe etwa 4 Prozent der deutschen Gesamtimporte aus. Die Branche mit dem gr\u00f6\u00dften Exportanteil nach Gro\u00dfbritannien ist die Automobilindustrie mit einem Wert von 31 Mrd. Euro. Wichtige britische Automarken sind im (Teil-)Besitz deutscher Kon\u00adzerne. So geh\u00f6rt Bentley zum VW-Konzern und Rolls Royce zur BMW AG. Verschiedene deutsche Autohersteller haben Produktionsanlagen in Gro\u00dfbritannien. Weitere deutsche Industriesektoren, die durch einen Brexit betroffen w\u00e4ren, sind der Maschinenbau, dessen j\u00e4hrlicher Exportwert nach Gro\u00dfbritannien 15 Mrd. Euro betr\u00e4gt, sowie die Chemie- und Pharmaindustrie, die durch eine hohe Interdependenz mit der britischen Industrie gekennzeichnet ist, da der Sektor hochgradig integriert ist. Der Export dieser Industrie nach Gro\u00dfbritannien betr\u00e4gt gegenw\u00e4rtig rund 8 Mrd. Euro. Einer Studie der Bertelsmann-Stiftung<a href=\"#_edn6\" name=\"_ednref6\">[6]<\/a> zufolge wird ein Brexit aber zu eher geringen Ver\u00e4nderungen des Handels und damit verbundenen \u00f6konomischen Nachteilen f\u00fcr Deutschland f\u00fchren. \u201eAbh\u00e4ngig vom Ausma\u00df der handelspolitischen Isolierung Gro\u00dfbritanniens w\u00fcrde das reale Bruttoinlandsprodukt in Deutschland je Einwohner im Jahr 2030 bei einer Betrachtung der reinen Handelseffekte nur zwischen 0,1% und 0,3% geringer ausfallen als bei einem Verbleib des Vereinigten K\u00f6nigreiches in der EU. Bezogen auf das BIP des Jahres 2014 entspr\u00e4che dies einem um rund 30 bis 115 Euro geringerem BIP je Einwohner.\u201c Ein weiterer Nachteil f\u00fcr die verbleibenden EU-Staaten droht in Form der Mehrausgaben f\u00fcr einen unver\u00e4nderten EU-Haushalt durch einen Ausfall Gro\u00dfbritanniens als drittgr\u00f6\u00dften Nettozahler (gemessen in absoluten Eurowerten).<\/p>\n<p>Weit st\u00e4rker k\u00f6nnte ein Brexit allerdings Irland treffen, das 16 Prozent seiner G\u00fcter nach Gro\u00dfbritannien exportiert und sogar 34 Prozent der G\u00fcter von dort importiert. Ferner geht man von einer deutlichen D\u00e4mpfung der Wanderungsbewegungen zwischen beiden L\u00e4ndern aus. Demgegen\u00fcber erwartet man keine gravierende Zunahme der Direktinvestitionen, die ausgleichend wirken k\u00f6nnte, weil entsprechende Anpassungen etwa in Form sinkender Unternehmenssteuern in Gro\u00dfbritannien als Reaktion auf einen Austritt zustande kommen k\u00f6nnten. Insgesamt zeigen Untersuchungen von Open Europe<a href=\"#_edn7\" name=\"_ednref7\">[7]<\/a>, dass Irland \u2013 gemessen an der Entwicklung des BIP \u2013 sogar st\u00e4rkere wirtschaftliche Einbu\u00dfen erleiden k\u00f6nnte als Gro\u00dfbritannien selbst. Dabei liegt das potenzielle Minus f\u00fcr Irland bis 2030 \u2013 je nach k\u00fcnftiger handelspolitischer Integration Gro\u00dfbritanniens mit der EU \u2013 zwischen 1,1 und drei Prozent.<\/p>\n<p><strong>3 Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Zusammenfassend kann man festgehalten, dass eine robuste \u00f6konomische Bewertung des Brexits schwerf\u00e4llt, da es eine Vielzahl nicht hinreichend prognostizierbarer Einfl\u00fcsse gibt. Die denkbaren Zukunftsszenarien zeigen jedoch, dass der Zugewinn an wirtschaftspolitischer Autonomie in einem Bereich in der Regel mit einem sinkenden Einfluss in anderen Bereichen erkauft werden muss. Die Gefahr wirtschaftlicher Einbu\u00dfen f\u00fcr Gro\u00dfbritannien steigt dabei in dem Ma\u00dfe, wie der Zugang zum gemeinsamen Binnenmarkt einschr\u00e4nkt wird. Ein Brexit k\u00f6nnte ferner zu erheblichen Arbeitsplatzverlusten in der Londoner \u201eCity\u201c f\u00fchren und den Exportbeitrag Gro\u00dfbritanniens im Bereich des Finanzsektors erheblich einschr\u00e4nken. London k\u00f6nnte als wichtigster Finanzplatz Europas erheblich an Bedeutung zu Gunsten von Frankfurt, Paris oder Luxemburg verlieren. Eine Beschr\u00e4nkung der Immigration, die von vielen EU-Skeptikern gefordert wird, wird aber wiederum nur in einem Modell ohne Zugang zum Binnenmarkt m\u00f6glich sein, da dieser in der Regel auch die Personenfreiz\u00fcgigkeit bedingt. Es erscheint somit insgesamt fraglich, ob ein Brexit wirklich so viele Vorteile f\u00fcr Gro\u00dfbritannien mit sich bringt, dass die Nachteile dadurch \u00fcberkompensiert werden. Sicher scheint aber, dass die Etablierung Gro\u00dfbritanniens au\u00dferhalb der EU in den ersten Jahren zu \u00f6konomischen Verwerfungen aufgrund der Unsicherheit f\u00fchren und es geraume Zeit dauern w\u00fcrde, bis neu ausgehandelte Freihandelsabkommen ihre positive Wirkung entfalten k\u00f6nnen. Die Unsicherheit w\u00e4re auch nach dem Ausgang des Referendums keinesfalls verschwunden, sondern w\u00fcrde noch f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre bestehen, bis die Verhandlungen \u00fcber die weiteren Beziehungen zur EU abgeschlossen w\u00e4ren.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[1]<\/a> Vergleiche zu diesen Optionen und weiteren Quellen ausf\u00fchrlich <a href=\"http:\/\/www.rome-net.org\/RePEc\/rmn\/wpaper\/rome-wp-2015-08.pdf\">http:\/\/www.rome-net.org\/RePEc\/rmn\/wpaper\/rome-wp-2015-08.pdf<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\">[2]<\/a> Vgl. hierzu <a href=\"http:\/\/www.gov.uk\/government\/publications\/hm-treasury-analysis-the-immediate-economic-impact-of-leaving-the-eu\">http:\/\/www.gov.uk\/government\/publications\/hm-treasury-analysis-the-immediate-economic-impact-of-leaving-the-eu<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref3\" name=\"_edn3\">[3]<\/a> Vgl. hierzu\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.oecd-ilibrary.org\/economics\/the-economic-consequences-of-brexit_5jm0lsvdkf6k-en\">http:\/\/www.oecd-ilibrary.org\/economics\/the-economic-consequences-of-brexit_5jm0lsvdkf6k-en<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref4\" name=\"_edn4\">[4]<\/a> Vgl. hierzu <a href=\"http:\/\/next.ft.com\/content\/745d0ea2-222d-11e6-9d4d-c11776a5124d\">http:\/\/next.ft.com\/content\/745d0ea2-222d-11e6-9d4d-c11776a5124d<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref5\" name=\"_edn5\">[5]<\/a>Vgl. hierzu\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.bankofengland.co.uk\/publications\/Pages\/news\/2016\/005.aspx\">http:\/\/www.bankofengland.co.uk\/publications\/Pages\/news\/2016\/005.aspx<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref6\" name=\"_edn6\">[6]<\/a>\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/de\/themen\/aktuelle-meldungen\/2015\/april\/brexit-koennte-teuer-werden-vor-allem-fuer-grossbritannien\/\">http:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/de\/themen\/aktuelle-meldungen\/2015\/april\/brexit-koennte-teuer-werden-vor-allem-fuer-grossbritannien\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref7\" name=\"_edn7\">[7]<\/a> Vgl. hierzu <a href=\"http:\/\/openeurope.org.uk\/intelligence\/britain-and-the-eu\/what-if-there-were-a-brexit\/\">http:\/\/openeurope.org.uk\/intelligence\/britain-and-the-eu\/what-if-there-were-a-brexit\/<\/a><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 23. 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