{"id":19418,"date":"2016-06-29T07:01:00","date_gmt":"2016-06-29T06:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19418"},"modified":"2016-06-29T17:23:19","modified_gmt":"2016-06-29T16:23:19","slug":"gastbeitragwas-passiert-nach-dem-brexit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19418","title":{"rendered":"<font size=3; color=grey>Gastbeitrag<\/font><br\/>Was passiert nach dem Brexit?"},"content":{"rendered":"<p>Nach einem Brexit gibt es zwei Szenarien: Die Wirtschaft leidet, Schottland wird unabh\u00e4ngig \u2013 Gro\u00dfbritannien ist der gro\u00dfe Verlierer. Oder: Die EU und Gro\u00dfbritannien erfinden sich neu \u2013 der heilsame Brexit. Was ist wahrscheinlicher?<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Was passiert eigentlich nach dem Brexit? W\u00e4hrend die Bef\u00fcrworter ein strahlendes Bild eines wieder gro\u00dfen Britanniens zeichnen, entwerfen die Gegner des Brexit ein ganz anderes, sehr d\u00fcsteres Szenario. Die Renten w\u00e4ren gef\u00e4hrdet, Finanzakteure wanderten ab, die Mitgliedschaft im Binnenmarkt sei verloren, um nur einige Beispiele zu nennen. Ohnehin w\u00e4hlen die Gegner des Brexit, zumal die nicht-britischen, eine recht raue Tonart und drohen mit unerbittlicher H\u00e4rte im Falle des Brexit.<\/p>\n<p>Abgesehen davon, dass eine Drohung von au\u00dfen vermutlich nicht bes\u00e4nftigend auf diejenigen wirkt, die in Br\u00fcssel einen Leviathan sehen, m\u00fcsste die EU auch mit einem <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/themen\/brexit\">Gro\u00dfbritannien<\/a> au\u00dferhalb der EU einen gepflegten Umgang betreiben \u2013 schon im eigenen Interesse. \u00dcberhaupt hilft vielleicht ein etwas emotionsloser Blick weit mehr als die st\u00e4ndige Aufgeregtheit aller Beteiligten.<\/p>\n<p>Besser ist eine Analyse der m\u00f6glichen Wirkungen eines Brexit sowohl f\u00fcr Gro\u00dfbritannien als auch f\u00fcr die EU; m\u00f6glicherweise sogar f\u00fcr die Weltwirtschaft. Zwei recht extreme Szenarien (aus vielen denkbaren) k\u00f6nnten die folgenden sein; man bedenke dabei, dass Szenarien nicht unbedingt realistisch sein m\u00fcssen; es werden auch keine Wahrscheinlichkeiten angegeben. Es handelt sich um reine Gedankenexperimente.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Szenario 1: Verh\u00e4rtete Fronten zwischen EU und Gro\u00dfbritannien<\/strong><\/p>\n<p>Nach dem Ausscheiden Gro\u00dfbritanniens verh\u00e4rten sich die Fronten zwischen der EU und Gro\u00dfbritannien. Dies hat Konsequenzen in Gro\u00dfbritannien und der Rest-EU; beginnen wir mit Gro\u00dfbritannien.<\/p>\n<p>Die Handelsbeziehungen werdenerschwert, da die vier Freiheiten des Binnenmarktes, also die freie Wanderung, der frei Dienstleistungs- und G\u00fcterhandel sowie der freie Kapitalverkehr, gegenseitig aufgek\u00fcndigt werden. Gro\u00dfbritannien muss alle Freihandelsabkommen, in die es kraft seiner EU-Mitgliedschaft eingebunden war, neu verhandeln und verliert den pr\u00e4ferierten Marktzugang zu zahlreichen M\u00e4rkten (auch im Commonwealth).<\/p>\n<ul>\n<li>Gro\u00dfbritannien wirft daraufhin die polnischen und anderen Gastarbeiter aus dem Land und muss feststellen, dass die Dienstleistungssektoren, in denen diese Arbeitnehmer besch\u00e4ftigt sind, also unter anderem Bau, Pflege, Tourismus, in echte Schwierigkeiten geraten. Leider k\u00f6nnen die aus Spanien wieder nach Gro\u00dfbritannien zur\u00fcckgeschickten britischen Rentnerheere diese L\u00fccke nicht f\u00fcllen. Stattdessen steigt die Unzufriedenheit auf der Insel \u2013 W\u00e4hler werden leichte Beute f\u00fcr Nationalisten wie UKIP.<\/li>\n<li>In London entspannt sich der Immobilienmarkt, weil die Finanzindustrie nach Dublin, Frankfurt und Paris abwandert. Die nicht besonders wettbewerbsf\u00e4hige britische Industrie verliert an Boden, allerdings wird dieser Effekt durch ein schwaches britisches Pfund ausgeglichen. Dies heizt aber die Inflation an.<\/li>\n<li>Die britischen Universit\u00e4ten verlieren Studierende in Massen, da nun die bevorzugte Behandlung von EU-Ausl\u00e4ndern entf\u00e4llt und die vollen Studiengeb\u00fchren f\u00e4llig werden. Wie es f\u00fcr die vielen an britischen Universit\u00e4ten lehrenden Professoren und Forscher aus Europa, darunter viele Deutsche, weitergeht, ist offen. Bleiben die Studierenden aus, verlieren sie vermutlich ihre Jobs.<\/li>\n<li>Schlie\u00dflich tritt Schottland aus dem Vereinigten K\u00f6nigreich aus und beantragt die Vollmitgliedschaft in der EU. Der Austritt Schottlands verschlechtert die wirtschaftliche Lage dort wie auch in England, Wales und Nordirland weiter.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Konsequenzen gerade der Teilung Gro\u00dfbritanniens sind auch in der EU sp\u00fcrbar, wie man erkennt, wenn man sich die potentiellen Folgen f\u00fcr die Europ\u00e4ische Union anschaut.<\/p>\n<ul>\n<li>Nicht nur, dass andere EU-Mitglieder unzufrieden werden und die Ausstiegsoptionen w\u00e4hlen, klingt bedrohlich. Auch erscheint dann die Gefahr einer Abspaltung von Regionen (Katalonien, Baskenland, Tirol?) real. Insgesamt werden die dumpfen Nationalisten an Zulauf gewinnen.<\/li>\n<li>Das Fehlen Gro\u00dfbritanniens verschiebt das Gleichgewicht weg von der liberalen, westlichen Werteordnung hin zu mehr Interventionismus und Vergemeinschaftung sowie zu mehr Gemeinschaftshaftung. Der Streit wird nun nicht kleiner, sondern \u2013 auch ohne den britischen \u201eStreithansel\u201c \u2013 gr\u00f6\u00dfer, weil gerade die Menschen in den eher marktwirtschaftlich orientierten L\u00e4ndern des \u201eNordens\u201c sich nun \u00fcbervorteilt sehen. Die Wertegemeinschaft droht vom Verteilungskonflikt verdr\u00e4ngt zu werden.<\/li>\n<li>Auch wirtschaftlich droht der Wegfall einer tragenden S\u00e4ule der EU den Wohlstand zu gef\u00e4hrden, zumal es nun auch f\u00fcr Unternehmen aus Drittl\u00e4ndern weniger attraktiv wird, im EU-Binnenmarkt zu investieren.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Szenario 2: Die Europ\u00e4ische W\u00e4hrungsunion vermisst sich neu<\/strong><\/p>\n<p>Im Szenario 1 gibt es nur Verlierer, denn auch f\u00fcr den Rest der Welt ist ein noch weiter geschw\u00e4chtes Europa nicht von Vorteil. Allerdings muss es ja nicht zu diesem Negativszenario kommen. Man k\u00f6nnte sich auch vorstellen, dass die Europ\u00e4er aus dem Brexit lernen und gemeinsam das \u201eEurop\u00e4ische Haus renovieren\u201c. Das zweite Szenario k\u00f6nnte wie folgt aussehen.<\/p>\n<p>In der EU sieht man ein, dass es nicht reicht, nur st\u00e4ndig die Wertegemeinschaft zu beschw\u00f6ren, ansonsten aber die Regeln permanent zu missachten. Die EU reorganisiert sich und konzentriert sich auf das Kerngesch\u00e4ft, den Binnenmarkt. Umverteilungsprogramme und Regulierungen werden eingeschr\u00e4nkt. Die Kommission tritt insgesamt bescheidener auf, nimmt das Prinzip der Subsidiarit\u00e4t ernst und reduziert ihr Budget.<\/p>\n<ul>\n<li>Die Agrarpolitik wird reformiert; Au\u00dfenbarrieren werden abgebaut, und die Subventionierung der Landwirtschaft l\u00e4uft langsam, aber stetig aus. Die Handelspolitik wird wieder offener, die EU bekennt sich zur WTO und konzentriert sich auf den Abschluss der Doha-Runde. Dann wird der britische Austritt auch nicht so verheerende Wirkungen haben. Widerstand gegen Freihandel in der \u00d6ffentlichkeit nimmt langsam ab, weil Anbieter aus Entwicklungsl\u00e4ndern in Europa besser als Fu\u00df fassen k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>In die Fl\u00fcchtlingsfrage kommt eine ungewohnte Dynamik. Im Lichte der \u00f6konomischen Erfolge dank der Verschlankung der EU einigen sich die Mitglieder auf eine belastbare Regel (Schengen mit wirksamem Schutz der Au\u00dfengrenzen und einer nachvollziehbaren Quotenregel). Es wird zudem an einem \u00fcberzeugenden Einwanderungskonzept auf nationaler Ebene mit internationaler Koordinierung gearbeitet. <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/themen\/brexit\">Gro\u00dfbritannien<\/a> schaut neidisch auf den Kontinent, wo die Integration der Migranten sich stetig verbessert.<\/li>\n<li>Die nationalen Regierungen missbrauchen die Europ\u00e4ische Kommission nicht l\u00e4nger dazu, die W\u00fcnsche der Partikularinteressen in den L\u00e4ndern durchzusetzen und dabei gleichzeitig auf \u201edie da in Br\u00fcssel\u201c zu schimpfen. Jahrzehntelang haben die Mitglieder mit dieser Praxis dazu beigetragen, das \u00f6ffentliche Image der Kommission zu verschlechtern. Dabei ist die Kommission keineswegs das b\u00fcrokratische Unget\u00fcm. Als das sie oft verkauft wird.<\/li>\n<li>Die Europ\u00e4ische W\u00e4hrungsunion wird neu vermessen; es gibt die M\u00f6glichkeit, sie tempor\u00e4r zu verlassen. Von dieser M\u00f6glichkeit macht Griechenland Gebrauch und beginnt bereits nach zwei Jahren zu florieren. Der Euro ist keine Religion mehr, sondern wird zu einer von mehreren W\u00e4hrungen in der Eurozone.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Insgesamt kommt die EU leichter und flexibler daher; die Menschen beginnen die europ\u00e4ische Integration wieder wertzusch\u00e4tzen. Die Nationalisten verschwinden langsam. Gro\u00dfbritannien kann ebenfalls das Schlimmste vermeiden:<\/p>\n<ul>\n<li>Das Land verbleibt im Binnenmarkt. Damit bleiben die Briten auch in allen Freihandelsabkommen der EU.<\/li>\n<li>F\u00fcr die in Gro\u00dfbritannien lebenden EU-Ausl\u00e4nder gelten die bisherige Regeln. F\u00fcr neu Hinzuziehende werden Regeln verhandelt, die die Allokation auf dem Arbeitsmarkt nicht st\u00f6ren und auch keine unzumutbaren Wanderungshemmnisse bilden.<\/li>\n<li>Die Verluste auf der britischen Insel sind insgesamt sehr moderat, der Finanzsektor verbleibt in London. In dem neuen Setting kann sich die britische Regierung sogar mit der EU und der Eurozone sogar auf eine gemeinsame Finanzmarktregulierung einigen.<\/li>\n<li>Schottland tritt nicht aus.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Gro\u00dfbritannien k\u00f6nnte leidige EU-Gesetze abschaffen und endlich die Einwanderung stoppen. Die Brexit-Bef\u00fcrworter versprechen den Briten eine neue Selbstbestimmung. Was taugen die Argumente? Der Faktencheck.<\/p>\n<p>Die neue Leichtigkeit der EU \u00fcberzeugt auf dem gesamten Kontinent, und die EU gewinnt an Zustimmung \u2013 Gro\u00dfbritannien tritt 2025 wieder ein!<\/p>\n<p>Beide Szenarien sind \u00fcbertrieben und dienen ausschlie\u00dflich der Veranschaulichung m\u00f6glicher Probleme und L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten. Auf jeden Fall machen sie deutlich, dass ein Konfrontationskurs zwischen den Briten und der EU niemandem hilft.<\/p>\n<p><strong>Hinweis<\/strong>: Der Beitrag erschien in einer etwas l\u00e4ngeren Version als \u201eFreytags-Frage\u201c am 17. Juni 2016 in der Wirtschaftswoche.<\/p>\n<p><strong>Beitr\u00e4ge zum Brexit:<\/strong><\/p>\n<p id=\"post-19430\">Norbert Berthold: <a title=\"Permanent Link: 23. Juni 2016&lt;br\/&gt;&lt;font size=3; color=grey&gt;Das Waterloo der Br\u00fcsseler Zentralisten&lt;\/font&gt;\" href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19430\" rel=\"bookmark\">23. Juni 2016: <span style=\"color: grey; font-size: medium;\">Das Waterloo der Br\u00fcsseler Zentralisten<\/span><\/a><\/p>\n<p id=\"post-19424\">Tim Krieger: <a title=\"Permanent Link: Brexit: Englands und Europas Verteilungskonflikte bleiben ungel\u00f6st\" href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19424\" rel=\"bookmark\">Brexit: Englands und Europas Verteilungskonflikte bleiben ungel\u00f6st<\/a><\/p>\n<p id=\"post-19415\">Jan Schnellenbach: <a title=\"Permanent Link: Brexit it is&lt;br\/&gt;&lt;font size=3; color=grey&gt;On the rationality of referenda&lt;\/font&gt;\" href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19415\" rel=\"bookmark\">Brexit it is. On the rationality of referenda<\/a><\/p>\n<p id=\"post-19345\">Dieter Smeets und Markus Penatzer: <a title=\"Permanent Link: Brexit or no Brexit \u2013 das ist hier die Frage!\" href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19345\" rel=\"bookmark\">Brexit or no Brexit \u2013 das ist hier die Frage!<\/a><\/p>\n<p id=\"post-19253\">Norbert Berthold: <a title=\"Permanent Link: Die Risse in der EU werden gr\u00f6\u00dfer&lt;br\/&gt;&lt;font size=3; color=grey&gt;Euro, Fl\u00fcchtlinge, Sezessionen und Brexit&lt;\/font&gt;\" href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19253\" rel=\"bookmark\">Die Risse in der EU werden gr\u00f6\u00dfer. Euro, Fl\u00fcchtlinge, Sezessionen und Brexit<\/a><\/p>\n<p id=\"post-19095\">Wolf Sch\u00e4fer: <a title=\"Permanent Link: Brexit: Von der Psychologie der Insellage\" href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19095\" rel=\"bookmark\">Brexit: Von der Psychologie der Insellage<\/a><\/p>\n<p id=\"post-18622\">Renate Ohr: <a title=\"Permanent Link: &lt;small&gt;3. W\u00fcrzburger Ordnungstag (3)&lt;\/small&gt;&lt;br\/&gt;Quo vadis Europa?&lt;br&gt;&lt;font size=3; color=grey&gt;Zu den Folgen eines Brexit f\u00fcr die EU&lt;\/font&gt;\" href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18622\" rel=\"bookmark\">Quo vadis Europa? Zu den Folgen eines Brexit f\u00fcr die EU<\/a><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einem Brexit gibt es zwei Szenarien: Die Wirtschaft leidet, Schottland wird unabh\u00e4ngig \u2013 Gro\u00dfbritannien ist der gro\u00dfe Verlierer. Oder: Die EU und Gro\u00dfbritannien erfinden &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19418\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201e<font size=3; color=grey>Gastbeitrag<\/font><br \/>Was passiert nach dem Brexit?\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":237,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[2095],"class_list":["post-19418","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-europaisches","tag-brexit"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>GastbeitragWas passiert nach dem Brexit? - Wirtschaftliche Freiheit<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19418\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"GastbeitragWas passiert nach dem Brexit? - Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Nach einem Brexit gibt es zwei Szenarien: Die Wirtschaft leidet, Schottland wird unabh\u00e4ngig \u2013 Gro\u00dfbritannien ist der gro\u00dfe Verlierer. 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