{"id":19498,"date":"2016-07-15T07:44:38","date_gmt":"2016-07-15T06:44:38","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19498"},"modified":"2016-07-15T07:44:38","modified_gmt":"2016-07-15T06:44:38","slug":"kann-man-aus-der-geschichte-der-menschheit-lernen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19498","title":{"rendered":"Kann man aus der Geschichte der Menschheit lernen?"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><em>Historia magistra vitae est <\/em>(Cicero, De oratore, II 36)<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Frage, ob man aus der Geschichte der Menschheit lernen kann und ob die Geschichte die Lehrmeisterin des Lebens ist, ist schon alt und auch ziemlich umstritten.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Wir wollen dieser Frage aus der folgenden Sicht nachgehen:<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Vor\u00fcberlegungen<\/strong><\/p>\n<p>Die \u00dcberlegungen setzen eine Positionierung voraus, wer als Handelnder zu begreifen ist. Unter ontologischen Gesichtspunkten wird hier ein methodologischer Individualismus vertreten:<\/p>\n<ol>\n<li>Individuen sind die alleinigen Gestaltungskr\u00e4fte der Geschichte der Menschheit, nur ihnen k\u00f6nnen Ziele und Handlungen zugeordnet werden. Gesellschaftliche Ph\u00e4nomene sind daher von den sie konstituierenden Individuen vollst\u00e4ndig abh\u00e4ngig. Die Gesellschaft selbst ist damit ein rein begriffliches Konstrukt.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a><\/li>\n<li>Dies f\u00fchrt uns zu den zugrundegelegten anthropologischen Spezifika: Kennzeichen des Menschen ist seine Verschiedenartigkeit in psychischer und physischer Hinsicht. Menschen verf\u00fcgen \u00fcber unterschiedliche geistige und k\u00f6rperliche F\u00e4higkeiten; ihrem Handeln liegen unterschiedliche Pr\u00e4ferenzmuster zugrunde. Dabei ist jedes Individuum einer individuell unterschiedlichen kognitiven Beschr\u00e4nkung unterworfen; individuell selektiertes Datenmaterial wird demzufolge individuell unterschiedlich interpretiert. Eine subjektive Wahrnehmung der Wirklichkeit und das restriktive eigene Wissen bedingen, da\u00df menschliches Handeln stets auf mehr oder minder sp\u00e4ter zutreffenden Erwartungen basieren mu\u00df. Das bedeutet zugleich, da\u00df individuelle Ziele, kognitive Beschr\u00e4nkungen und eine subjektive Interpretation der aufgenommenen Informationen zu individuell verschiedenartigen Handlungen bei vermeintlich objektiv identischer Rahmenlage f\u00fchren.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a><\/li>\n<li>Die Interaktion der Individuen, die ihre eigenen Ziele verfolgen und die durchaus miteinander konfligieren k\u00f6nnen, konstituiert ein soziales Ph\u00e4nomen, das sich durch wechselseitige Anpassung der Individuen auszeichnet und das diese zwingt, dezentral vorhandenes Wissen zu nutzen und nach neuem Wissen zu forschen. Dieses Ph\u00e4nomen, von v. Hayek (1969) als Handelnsordnung bezeichnet, hat prozessualen und auch irreversiblen Charakter, da eben sich das den Handlungen zugrundeliegende Wissen ver\u00e4ndert. Daneben ver\u00e4ndern sich allerdings auch die Rahmenbedingungen dieses interdependenten Handelns, n\u00e4mlich die Regeln, auf denen es basiert \u2013 die sog. Regelordnung \u2013, unterliegen ebenfalls dem Wandel. Ein theoretischer Zugang kann daher allenfalls nur mit einem diachronen Ansatz gelingen \u2013 einem Ansatz also, der dem prozessualen Charakter dieses gesamten Ph\u00e4nomens in seiner chronologischen Dimension Rechnung tr\u00e4gt.<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Was ist eigentlich die Geschichte der Menschheit?<\/strong><\/p>\n<p>Nach diesen Vor\u00fcberlegungen, die freilich schon einige Weichenstellungen gezwungenerma\u00dfen vorwegnehmen m\u00fcssen, wollen wir verorten, was unter \u201eGeschichte\u201c zu verstehen ist. Mit Cicero (Jordan, 2005, S. 38; 2016, S. 19 ff.) kann man zwischen der res gestae und der historia rerum gestarum unterscheiden. Die erste beschreibt die \u201evollbrachten Taten und geschehenen Ereignisse\u201c, also das oben skizzierte soziale Ph\u00e4nomen in seinem chronologischen Verlauf und damit im Sinne Ammons (2011) das Erfahrungsobjekt. Bei der historia rerum gestarum handelt es sich um die Deskription und Explikation desselben, also eines Vorgehens, das das Erfahrungsobjekt in ein Erkenntnisobjekt umwandelt. Letzteres ist freilich immer subjektiv, und die Deutung vergangener Ereignisse erfolgt aus dem Blickwinkel der Gegenwart mit allen entsprechenden Konsequenzen.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> F\u00fcr unsere weiteren \u00dcberlegungen beziehen wir uns auf die \u201evollbrachten Taten und geschehenen Ereignisse\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Was ist eigentlich Lernen?<\/strong><\/p>\n<p>Ausgehend von der gew\u00e4hlten ontologischen Position ist es nur folgerichtig, das Ph\u00e4nomen des Lernens auf das Individuum zu beziehen. In Folge unserer Pr\u00e4liminarien kann also eine Gesellschaft oder eine andere den Individuen \u00fcbergeordnete Seinsgegebenheit an sich nicht lernen. Wir wollen zur Verdeutlichung des Lernens auf das deduktiv-nomologische Erkl\u00e4rungsschema von Hempel und Oppenheim (1948) zur\u00fcckgreifen und dies in Anlehnung an Popper (1969) und Watkins (1952\/1953) f\u00fcr den Zweck der Untersuchung sozialer Ph\u00e4nomen wie folgt umformen:<\/p>\n<ul>\n<li>ein beliebiges Individuum I befindet sich in einer beliebigen Situation S (Rahmenbedingungen)<\/li>\n<li>das Individuum I handelt rational<\/li>\n<li>in einer Situation S ist es rational, die Handlung H auszuf\u00fchren<\/li>\n<\/ul>\n<p>Um die Handlung H als eine sinnvolle Handlungsalternative zu identifizieren, bedarf es also eines entsprechenden Wissens \u2013 des Instrumentalwissens. Dieses umfa\u00dft neben Kenntnissen \u00fcber die zielad\u00e4quate Ausformung der anwendbaren Ma\u00dfnahmen auch Kenntnisse \u00fcber deren Auswirkungen auf die Zielgr\u00f6\u00dfe. Es ist also eine Ansammlung subjektiver Ursache-Wirkungsvermutungen, die technologisch \u2013 also im Sinne von Ziel-Mittelbeziehungen \u2013 genutzt werden k\u00f6nnen. Lernen in unserem Sinne bedeutet also eine Ver\u00e4nderung dieses Instrumentalwissens: Bisherige subjektive Ursache-Wirkungsvermutungen werden durch neue erg\u00e4nzt oder ersetzt. Ob das Instrumentalwissen dadurch vergr\u00f6\u00dfert wird, ist nicht beantwortbar.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Zur theoretischen Zug\u00e4nglichkeit des Erfahrungsobjekts<\/strong><\/p>\n<p>Das Erfahrungsobjekt, die res gestae \u2013 also die Interaktion der verschiedenen Individuen, stellt sich als komplexes \u201eSystem\u201c dar (Hayek, 1972). Ein komplexes \u201eSystem\u201c zeichnet sich dadurch aus, da\u00df es aus sehr vielen einzelnen Entit\u00e4ten besteht, deren Eigenleben nicht oder nur begrenzt zug\u00e4nglich ist, die sich dynamisch und selbst\u00e4ndig weiterentwickeln und die sich gegenseitig beeinflussen. In unserem Fall sind die Entit\u00e4ten die Individuen, die eigenst\u00e4ndig handeln. Ihre Ziele und ihr Instrumentalwissen lassen sich durch einen externen Beobachter wenn \u00fcberhaupt, dann nur sehr begrenzt erfassen (Stichwort: Probleme der Introspektion). Zudem kann davon ausgegangen werden, da\u00df sich die Individuen durch ihre Handlungen gegenseitig beeinflussen und sich dynamisch weiterentwickeln, dadurch da\u00df sich ihr Instrumentalwissen ver\u00e4ndert. Derartige komplexe \u201eSysteme\u201c zeichnen sich durch zwei wesentliche Eigenschaften aus:<\/p>\n<ul>\n<li>Eine umfassende Beschreibung dieses \u201eSystems\u201c oder auch von Teilen desselben ist nicht leistbar (Popper, 1974, S. 62).<\/li>\n<li>Die Interdependenz der Handelnden und der Handlungen l\u00e4\u00dft eine eindeutige Identifikation von Ursache und Wirkung nicht zu.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nehmen wir zur Verdeutlichung ein Beispiel aus der deutschen Geschichte (Hillgruber, 1972, S. 86ff.): Im Anschlu\u00df an den preu\u00dfisch-\u00f6sterreichischen Krieg von 1866 sondierte Bismarck die M\u00f6glichkeit, Napoleon III. durch die \u00dcberlassung Belgiens und Luxemburgs zu kompensieren und auf diese Weise seine Zustimmung f\u00fcr einen etwaigen Zusammenschlu\u00df der s\u00fcddeutschen L\u00e4nder mit dem norddeutschen Bund und damit f\u00fcr eine Vollendung der kleindeutschen L\u00f6sung zu gewinnen. Die sich daraus ergebende Luxemburg-Krise des Jahres 1867, die durch die offizielle Anfrage des K\u00f6nigs der Niederlande \u2013 Wilhelm III. (Luxemburg war in Personalunion mit dem K\u00f6nigreich der Niederlande verbunden) \u2013 an den K\u00f6nig von Preu\u00dfen, ob eben Luxemburg an Frankreich verkauft werden k\u00f6nne, ausgel\u00f6st wurde, machte Bismarcks Vorhaben zunichte.<\/p>\n<p>Allein anhand dieses einfachen Ereignisses wird deutlich, da\u00df nicht alle Einzelheiten beschrieben werden k\u00f6nnen; selbst die Erfassung s\u00e4mtlicher vermeintlich ma\u00dfgeblicher Akteure f\u00e4llt schwer. Zudem ist es unm\u00f6glich, hier entsprechende Ursache-Wirkungsbeziehungen abzuleiten. Was war die Ursache f\u00fcr das Scheitern des Unternehmens (hier die Wirkung)? Das z\u00f6gerliche Vorgehen Napoleon III.? Der komplexe Plan Bismarcks? Die deutsche Nationalbewegung, gegen deren Stimmen wenig auszurichten war? Die Anfrage des K\u00f6nigs der Niederlande?<\/p>\n<p>Mit anderen Worten: Komplexe Handlungsgeflechte k\u00f6nnen sowohl intendierte als auch nicht intendierte Ergebnisse zeitigen, da der einzelne Akteur sicherlich nicht in der Lage ist, s\u00e4mtliche Einflu\u00dffaktoren zu identifizieren, geschweige denn deren Wirkrichtung zu erfassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Was bedeutet das f\u00fcr das Lernen aus der Geschichte?<\/strong><\/p>\n<p>Da es aufgrund der Vielzahl an Akteuren und wegen der komplexen und vielgestaltigen, evolvierenden Rahmenbedingungen ausgeschlossen ist, da\u00df sich die gleiche Situation in der Zukunft wiederholt, sind die M\u00f6glichkeiten, aus der Geschichte zu lernen, doch recht begrenzt. So lassen sich keine Ursache-Wirkungs-Beziehungen sinnvoll ableiten, zumal nicht alle relevanten Akteure und Rahmenbedingungen bekannt sind. Mit anderen Worten: Einem externen Beobachter (dem Lernenden) sind zum einen nicht alle relevanten handelnden Entit\u00e4ten bekannt. Zudem erschlie\u00dfen sich demselben die Ziele, das Instrumentalwissen und die Rahmenbedingungen der bekannten Akteure nicht zur G\u00e4nze. Der externe Beobachter ist demzufolge nicht in der Lage, belastbare Ursache-Wirkungszusammenh\u00e4nge abzuleiten oder gar die Ergebnisse dieses komplexen \u201eSystems\u201c vorherzusagen.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a><\/p>\n<p>Damit l\u00e4\u00dft sich das Instrumentalwissen doch wohl nur wie folgt erweitern: Es ist sinnvoll,<\/p>\n<ul>\n<li>komplexe Pl\u00e4ne zu vermeiden, da die Unw\u00e4gbarkeiten nicht kalkuliert werden k\u00f6nnen, und<\/li>\n<li>Positionen anzustreben, in denen man die Handlungen flexibel an sich ver\u00e4ndernde Rahmenbedingungen anpassen kann.<\/li>\n<\/ul>\n<p>In diesen doch eher trivialen Erkenntnissen ersch\u00f6pft sich das \u201eLernen aus der Geschichte\u201c. Eine Analyse einzelner Situationen wie eben der oben genannten kann niemals alle relevanten Ursache-Wirkungsbeziehungen identifizieren. Sie hilft uns also f\u00fcr ein Lernen aus der Geschichte nicht weiter.<\/p>\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n<p>Ammon, A. (1911), Objekt und Grundbegriffe der theoretischen National\u00f6konomie, Wien.<\/p>\n<p>Hayek, F. A. v. (1969), Rechtsordnung und Handelnsordnung, in: ders., Freiburger Studien, T\u00fcbingen, S. 161 &#8211; 198.<\/p>\n<p>Hayek, F. A. v. (1972), Die Theorie komplexer Ph\u00e4nomene, T\u00fcbingen.<\/p>\n<p>Hayek, F. A. v. (1975), Die Anma\u00dfung von Wissen, in: Ordo, 26. Bd., S. 12-21.<\/p>\n<p>Hayek, F. A. v. (1976), Die Verwertung von Wissen in der Gesellschaft, in: ders., Individualismus und wirtschaftliche Ordnung, 2. Aufl., Salzburg, S. 103 &#8211; 121.<\/p>\n<p>Hempel, C. G. &amp; Oppenheim, P. (1948), Studies in the Logic of Explanation, in: Philosophy of Science, Vol. 15, S. 135-175.<\/p>\n<p>Hillgruber, A. (1972), Bismarcks Au\u00dfenpolitik, 2. Aufl., Freiburg.<\/p>\n<p>Jordan, S. (2005), Einf\u00fchrung in das Geschichtsstudium, Stuttgart.<\/p>\n<p>Jordan, S. (2016), Theorien und Methoden der Geschichtswissenschaft, 3. Aufl., Paderborn.<\/p>\n<p>Kolmer, L. (2008), Geschichtstheorien, Wien u. a.<\/p>\n<p>Koselleck, R. (1989), Historia Magistra Vitae. \u00dcber die Aufl\u00f6sung des Topos im Horizont neuzeitlich bewegter Geschichte. In: Reinhart Koselleck: Vergangene Zukunft. Zur Semantik geschichtlicher Zeiten, Frankfurt\/M.<\/p>\n<p>Meran, J. (1979), Individualismus oder Kollektivismus? Versuch einer Rekonstruktion eines sozialwissenschaftlichen Grundlagenstreits. Zeitschrift f\u00fcr allgemeine Wissenschaftstheorie, 10. Jg., S. 35 &#8211; 53.<\/p>\n<p>Popper, K. R. (1969), Die Logik der Sozialwissenschaften, in: Adorno, T. W., et al., Der Positivismusstreit in der deutschen Soziologie, Neuwied, Berlin, S. 103 &#8211; 123.<\/p>\n<p>Popper, K. R. (1974), Das Elend des Historizismus, 4. Aufl., T\u00fcbingen.<\/p>\n<p>Ritsert, J. (1976), Methodischer Individualismus oder Totalit\u00e4tsbezug?, in: ders. (Hrsg.), Zur Wissenschaftslogik einer kritischen Soziologie, Frankfurt\/M., S. 84 &#8211; 112.<\/p>\n<p>Sellin, V. (2008), Einf\u00fchrung in die Geschichtswissenschaft, 2. Aufl., G\u00f6ttingen.<\/p>\n<p>Watkins, J. W. N. (1952\/53), Ideal Types and Historical Explanation, in: The British Journal for the Philosophy of Science, Vol. 3, S. 22 &#8211; 43.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Siehe hierzu etwa Kolmer (2008, S. 26 f.), Koselleck (1989, S. 38 ff.) und Sellin (2008, S. 221 ff.).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Vgl. hierzu insbesondere Meran (1979, S. 42) und Ritsert (1976, S. 89).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Siehe etwa Hayek (1969, S. 171; 1976, S. 103 f., S. 121).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Siehe hierzu Jordan (2016, S. 20).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Hayek (1972) spricht in diesem Zusammenhang davon, da\u00df sich Regelm\u00e4\u00dfigkeiten bei komplexen Systemen nur in Form sog. Musteraussagen machen lassen. Dabei bleibt jedoch etwas unklar, was mit Musteraussage genau gemeint ist. Sicherlich l\u00e4\u00dft sich durch eine zunehmende Aggregation eher eine Gesetzm\u00e4\u00dfigkeit identifizieren. Eine \u00fcber sog. Musteraussage hinausgehende Ableitung von vermeintlichen Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten bezeichnet er als \u201eAnma\u00dfung von Wissen\u201c (Hayek, 1975).<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Historia magistra vitae est (Cicero, De oratore, II 36) Die Frage, ob man aus der Geschichte der Menschheit lernen kann und ob die Geschichte die &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19498\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eKann man aus der Geschichte der Menschheit lernen?\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":32,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26,40],"tags":[871,2231,2232],"class_list":["post-19498","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-historisches","category-wissenschaftstheoretisches","tag-geschichte","tag-lernen","tag-mustervorhersagen"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Kann man aus der Geschichte der Menschheit lernen? 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