{"id":19547,"date":"2016-07-27T06:19:22","date_gmt":"2016-07-27T05:19:22","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19547"},"modified":"2016-08-25T19:16:52","modified_gmt":"2016-08-25T18:16:52","slug":"reaktionen-auf-die-brexit-entscheidung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19547","title":{"rendered":"Reaktionen auf die Brexit-Entscheidung"},"content":{"rendered":"<p>Am 23. Juni 2016 fand das Referendum \u00fcber den Verbleib des Vereinigten K\u00f6nigreichs in der Europ\u00e4ischen Union (EU) statt. Dabei stimmten 51,9 Prozent der W\u00e4hler f\u00fcr einen Austritt des Vereinigten K\u00f6nigreichs aus der EU, also f\u00fcr den Brexit, und 48,1 Prozent f\u00fcr einen Verbleib in der EU. Die regionale Verteilung des Abstimmungsverhaltens fasst Abbildung 1 zusammen. Danach waren es insbesondere Nord-Irland, Schottland und der Gro\u00dfraum London, die mehrheitlich f\u00fcr einen Verbleib in der EU stimmten. Dies hat nach der Brexit-Entscheidung unmittelbar dazu gef\u00fchrt, dass Schottland \u00fcber ein erneutes Austrittsreferendum aus dem Vereinigten K\u00f6nigreich nachdenkt.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die Brexit-Entscheidung kam f\u00fcr viele \u00fcberraschend, hatte man doch insbesondere vor dem Hintergrund der Ermordung der Labour-Abgeordneten Jo Cox einen \u2013 wenn auch knappen \u2013 Sieg des Remain-Lagers erwartet. Daf\u00fcr sprachen auch die Umfrageergebnisse<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\">[1]<\/a> in der Woche vor dem Referendum. Vor diesem Hintergrund reagierten insbesondere die Finanzm\u00e4rkte am Morgen des 24. Juni mit heftigen Kursausschl\u00e4gen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/Bild1.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/Bild1.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Nachdem die politischen (R\u00fcckzugs-)Reaktionen von Boris Johnson und Nigel Farage zun\u00e4chst Zweifel daran aufkommen lie\u00dfen, ob man das Ergebnis des Referendums wirklich umsetzen w\u00fcrde,\u00c2\u00a0 scheinen mit der am 14.7. erfolgten Ernennung von Theresa May zur Premierministerin Gro\u00dfbritanniens und der damit verbundenen Nominierung von Boris Johnson \u2013 dem sch\u00e4rfsten Bef\u00fcrworter des Brexit \u2013 zum neuen Au\u00dfenminister sowie der Einrichtung eines Brexit Ministeriums unter der Leitung von David Davis die Weichen wohl eindeutig auf \u201eAustritt aus der EU\u201c gestellt zu sein. Allerdings will man sich \u2013 \u00c2\u00a0auch vor dem Hintergrund einer innenpolitisch einheitlichen Vorgehensweise \u2013 mit dem Austrittsantrag gem\u00e4\u00df Art. 50 EU-Vertrag bis zum Ende dieses Jahres Zeit lassen. Dadurch wird die Ungewissheit \u00fcber die zuk\u00fcnftigen handelspolitischen Beziehungen zwischen Gro\u00dfbritannien und der EU aber eher noch verst\u00e4rkt.<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund f\u00fchrte der unerwartete Ausgang des Referendums \u2013 wie Abbildung 2 zeigt \u2013 dazu, dass das britische Pfund (GBP) am 24. Juni deutlich abgewertet wurde: Um etwa 8 \u00c2\u00a0Prozent gegen\u00fcber dem Euro und um etwa 11 \u00c2\u00a0Prozent gegen\u00fcber dem US-Dollar (USD). Nach einer kurzen Erholungsphase setzte sich dann der Abw\u00e4rtstrend des GBP zun\u00e4chst weiter fort, um im Folgenden jedoch wieder auf das Niveau der ersten Abwertungsreaktion zur\u00fcckzukehren. Im Gegensatz dazu wurde der Euro nach anf\u00e4nglichen Verlusten gegen\u00fcber dem USD bis heute um lediglich etwa 2,5 \u00c2\u00a0Prozent abgewertet, w\u00e4hrend er gegen\u00fcber dem Schweizer Franken in etwa seinen Wert gehalten hat (siehe Abbildung 3). Die Entwicklung des Schweizer Frankens mag zum Teil dadurch beeinflusst worden sein, dass die Schweizer Nationalbank nach eigenem Bekunden den Schweizer Franken in den Tagen nach der Brexit-Entscheidung durch Interventionen am Devisenmarkt geschw\u00e4cht und damit im Gegenzug den Euro gest\u00fctzt hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/Bild2.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/Bild2.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/Bild3.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/Bild3.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>In den Tagen vor dem Referendum war allerdings zun\u00e4chst eine Aufwertung des GBP zu beobachten, die \u2013 wie zuvor erl\u00e4utert \u2013 durch die Erwartung einer Remain-Entscheidung begr\u00fcndet war. Die darauf folgende deutliche und nachhaltige Abwertung des GBP ist hingegen insbesondere auf folgende Faktoren zur\u00fcckzuf\u00fchren:<\/p>\n<ul>\n<li>Die allgemeine politische Unsicherheit durch den Brexit, zu der auch die Gefahr einer m\u00f6glichen Abspaltung Schottlands vom Vereinigten K\u00f6nigreich beitr\u00e4gt,<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>die Gefahr einer Rezession in Gro\u00dfbritannien, in deren Gefolge es zu sinkenden (Leit-)Zinsen kommen w\u00fcrde, und<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>das (stetig zunehmende) Leistungsbilanzdefizit Gro\u00dfbritanniens von gegenw\u00e4rtig etwa sieben Prozent gemessen am BIP, das bisher durch private Kapitalzufl\u00fcsse finanziert wurde. Gehen diese Kapitalzufl\u00fcsse k\u00fcnftig vor dem Hintergrund der Brexit-Entscheidung (deutlich) zur\u00fcck, so l\u00e4sst sich ein Abbau des Leistungsbilanzdefizits nur \u00fcber eine erhebliche Abwertung des GBP erreichen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>L\u00e4ngerfristig k\u00f6nnte sich dieser Abw\u00e4rtstrend des GBP noch verst\u00e4rken, wenn deutlicher wird, wie die neu verhandelten Regelungen zwischen Gro\u00dfbritannien und der EU auf den Handel und insbesondere die Investitionen wirken werden.<a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\">[2]<\/a> Entsprechende Prognosen erwarten daher zum Teil eine (weitere) Abwertung bis hin zur Parit\u00e4t zwischen dem GBP und sowohl dem Euro als auch dem USD. Da die zuvor erl\u00e4uterten Entwicklungen f\u00fcr die verbleibenden EU-Mitglieder hingegen von wesentlich geringerer Bedeutung sind, fiel die (bisher\u00c2\u00a0 erfolgte) Abwertung des Euro gegen\u00fcber dem USD deutlich geringer aus als die Abwertung des GBP.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich wie an den Devisenm\u00e4rkten, hat die Brexit-Entscheidung auch an den Aktienm\u00e4rkten zun\u00e4chst einen Einbruch mit sich gebracht, der gem\u00e4\u00df Abbildung 4 beim STOXX 50, dem europ\u00e4ischen Leitindex, mit etwa 11 Prozent am st\u00e4rksten ausgepr\u00e4gt war. Im Gegensatz dazu war der Einbruch beim Dow Jones, dem amerikanischen Leitindex, und dem britischen Leitindex FTSE 100 mit etwa 5 Prozent am geringsten. W\u00e4hrend alle Aktienindizes in der Zwischenzeit das Vor-Referendums-Niveau wieder fast erreicht oder sogar leicht \u00fcberschritten haben, weist der FTSE 100 mit etwa 5 Prozent einen unerwarteten Kursanstieg auf.<\/p>\n<p>Abbildung 4 l\u00e4sst weiter erkennen, dass auch an den Aktienm\u00e4rkten zun\u00e4chst ein allgemeiner Kursanstieg im Vorfeld des Referendums aufgrund der Remain-Erwartung zu beobachten war. \u00dcberraschungs- und unsicherheitsbedingt folgten dann jedoch deutliche Kursverluste nach dem Brexit-Ergebnis. Die \u00fcberraschend schnelle Erholung des FTSE 100 ist wohl zum einen dadurch bedingt, dass in diesem Index in erster Linie Unternehmen enthalten sind, die international agieren und daher von der Brexit-Entscheidung selbst nur in geringem Ma\u00dfe getroffen werden. Zum anderen profitieren diese Unternehmen von der deutlichen Abwertung des GBP, die die internationale (Preis-)Wettbewerbsf\u00e4higkeit dieser Unternehmen verbessert und damit Gewinnm\u00f6glichkeiten er\u00f6ffnet. Und last but not least hat die Bank of England als Folge des Brexit-Entscheids eine Lockerung ihrer Geldpolitik in Aussicht gestellt, die \u2013 wie das Beispiel der Europ\u00e4ischen Zentralbank lehrt \u2013 die Aktienkurse (zumindest tempor\u00e4r) steigen l\u00e4sst.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/Bild4.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/Bild4.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/Bild5.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/Bild5.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Betrachtet man im Gegensatz zum FTSE 100 jedoch den weiter gefassten FTSE 250 Index so zeigt sich \u2013 wie in Abbildung 5 zu sehen \u2013 ein deutlich anderes Bild. Da im FTSE 250 in gr\u00f6\u00dferem Umfang mittelst\u00e4ndische Unternehmen enthalten sind, die in der Regel st\u00e4rker auf nationale M\u00e4rkte orientiert sind, ergibt sich hier \u2013 trotz einer gewissen Erholung von anf\u00e4nglichen Verlusten \u2013 immer noch ein deutlicher Kursr\u00fcckgang im Verh\u00e4ltnis zum Zeitpunkt vor dem Referendum.<\/p>\n<p>Eine noch st\u00e4rkere Abw\u00e4rtsbewegung zeigt sich hingegen bei den britischen Bankaktien (siehe Abbildung 6). W\u00e4hrend die Kursverluste in den ersten Tagen nach dem Referendum bei der Royal Bank of Scotland 40 Prozent betrugen, haben sich die Verluste gegenw\u00e4rtig bei etwa 20 bis 25 Prozent eingependelt. F\u00fcr diese Entwicklung ist insbesondere die Erwartung verantwortlich, dass der Brexit die Finanzinstitute der Londoner City am st\u00e4rksten treffen wird. \u00c2\u00a0\u00c4hnlich wie im allgemeinen Aktienindex ist es jedoch auch hier die st\u00e4rker international ausgerichtete HSBC Gruppe, die anf\u00e4ngliche Verluste sogar in Gewinne von etwa 5 \u00c2\u00a0Prozent umkehren konnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/Bild6.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/Bild6.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/Bild9.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/Bild9.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/Bild8.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/Bild8.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Abbildung 7 zeigt dar\u00fcber hinaus, dass die Brexit-Entscheidung nicht nur die britischen Bankaktien auf Talfahrt brachte, sondern auch andere (kontinental-) europ\u00e4ische Bankaktien. Von den hier betrachteten Werten traf es dabei die italienische Unicredit am st\u00e4rksten, die zeitweise Verluste von bis zu 35 \u00c2\u00a0Prozent zu verkraften hatte, die sich allerdings gegenw\u00e4rtig auf 20 \u00c2\u00a0Prozent reduziert haben. Aber auch deutsche, franz\u00f6sische, spanische und schweizer Banken erlitten deutliche Kursverluste, von denen man sich bisher nur zum Teil geholt hat. Der Grund f\u00fcr diese Verluste ist wohl in erster Linie die enge Verflechtung der Finanzm\u00e4rkte. Die besonders deutlichen Verlusten der italienischen Unicredit sind hingegen in erster Linie auf die bereits vor dem Referendum bekannt gewordenen Probleme italienischer Banken aufgrund notleidender Kredite in H\u00f6he von insgesamt etwa 360 Mrd. Euro zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Die Probleme italienischer Banken sind aber keineswegs neu und in ihrem Kern hausgemacht. Schon beim ersten Stresstest der EZB waren neun von 15 italienischen Banken durchgefallen. Auch auf dem Weltwirtschaftsgipfel in Davos im Januar 2016 wurde das Problem der italienischen Banken diskutiert. Zu diesem Zeitpunkt verhandelte Italien aber bereits seit l\u00e4ngerem mit der EU-Kommission \u00fcber m\u00f6gliche L\u00f6sungen. Dazu geh\u00f6rt auch, dass die italienische Regierung \u2013 unter Umgehung der Haftungskaskade im Rahmen der seit dem 1. Januar 2016 in Kraft getretenen Bankenunion \u2013 versucht, die in Not geratenen Banken mit Hilfe staatlicher Rettungsma\u00dfnahmen zu sanieren. Dies hat nicht zuletzt politische Gr\u00fcnde: Italienische Banken haben in den letzten Jahren im gro\u00dfen Umfang Bankanleihen an private Haushalte (Kleinanleger) verkauft, die bei einer Abwicklung gem\u00e4\u00df den Richtlinien der Bankenunion zu einem Verm\u00f6gensverlust vieler Sparer f\u00fchren w\u00fcrde. Dies h\u00e4tte wiederum einen deutlichen Popularit\u00e4tsverlust der gegenw\u00e4rtigen italienischen Regierung zur Folge, der seinen H\u00f6hepunkt in einer Abwahl haben k\u00f6nnte. Der Brexit-Entscheid hat diese Probleme allenfalls akzentuiert und erneut in den \u00f6ffentlichen Fokus ger\u00fcckt, er bildet aber keineswegs die Ursache der Probleme.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend zeigt Abbildung 8, dass es als Folge des Brexit-Entscheids zu erheblichen Umschichtungen an den Finanzm\u00e4rkten gekommen ist. W\u00e4hrend aufgrund der eingetretenen Unsicherheit die Aktienkurse zun\u00e4chst deutlich einbrachen, f\u00fchrte die Flucht der Anleger in (vermeintlich) sichere Staatsanleihen zu steigenden Kursen und deutlich (weiter) sinkenden Renditen in diesem Bereich.<\/p>\n<p>Zusammenfassend l\u00e4sst sich sagen, dass es nach dem \u00fcberraschenden Brexit- Entscheid zun\u00e4chst zu heftigen Reaktionen an den Finanzm\u00e4rkten gekommen ist, die die Unsicherheit zum einen \u00fcber das weitere (politische) Vorgehen und zum anderen \u00fcber die k\u00fcnftige wirtschaftliche Entwicklung in Gro\u00dfbritannien und der EU widerspiegeln. Dabei mag es kurzfristig auch zu \u00fcberschie\u00dfenden Effekten gekommen sein. Mittel- und l\u00e4ngerfristig sind zudem weitere Anpassungen zu erwarten wenn deutlich wird, wie der Brexit-Entscheid die Konjunktur und das l\u00e4ngerfristige Wachstum insbesondere Gro\u00dfbritanniens beeinflussen wird.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[1]<\/a> Vgl. hierzu: http:\/\/ig.ft.com\/sites\/brexit-polling\/<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\">[2]<\/a> Vgl. hierzu: http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19345<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 23. Juni 2016 fand das Referendum \u00fcber den Verbleib des Vereinigten K\u00f6nigreichs in der Europ\u00e4ischen Union (EU) statt. 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