{"id":19634,"date":"2016-08-27T05:44:51","date_gmt":"2016-08-27T04:44:51","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19634"},"modified":"2024-08-31T10:48:14","modified_gmt":"2024-08-31T09:48:14","slug":"terrorismus-und-migration-eine-bestandsaufnahme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19634","title":{"rendered":"Terrorismus und Migration<br\/><font size=3; color=grey>Eine Bestandsaufnahme<\/font>"},"content":{"rendered":"<p>In der Folge der Anschl\u00e4ge von W\u00fcrzburg, M\u00fcnchen und Ansbach ist in Deutschland eine Debatte \u00fcber den Zusammenhang von Migration und Terrorismus entbrannt. Immer wieder wird die Vermutung ge\u00e4u\u00dfert, dass mit den Fl\u00fcchtlingen, die in den letzten anderthalb Jahren nach Deutschland und Europa gekommen sind, die islamistische Terrorgefahr gestiegen sei. So sorgen sich laut einer <a href=\"http:\/\/www.pewglobal.org\/2016\/07\/11\/europeans-fear-wave-of-refugees-will-mean-more-terrorism-fewer-jobs\/\">Umfrage von Pew Research<\/a> nur 31% der Deutschen, dass die Fl\u00fcchtlingswelle zu Arbeitsplatzverlusten oder zus\u00e4tzlichen Soziallasten f\u00fchren k\u00f6nnte, aber 61% glauben, dass die Terrorwahrscheinlichkeit durch die Fl\u00fcchtlinge gestiegen sei.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die Debatte ist dabei vor allem von Stimmungen und politisch-taktischen Erw\u00e4gungen gepr\u00e4gt, weniger von einem tieferen Durchdringen der auch wissenschaftlich interessanten Frage, inwieweit zwischen beiden Variablen ein belastbarer Zusammenhang besteht. Im Folgenden soll eine ebenso vorsichtige wie vorl\u00e4ufige Bestandsaufnahme des Forschungsstandes sowie ausgew\u00e4hlter empirischer Fakten aus \u00f6ffentlichen Quellen vorgenommen werden, um die Debatte zu versachlichen.<\/p>\n<p>Dabei sollen drei Fragen untersucht werden:<\/p>\n<p>(i) Inwiefern ist Terrorismus eine Migrationsursache?<\/p>\n<p>(ii) Was ist bekannt \u00fcber die Terrorismus bef\u00f6rdernden Wirkungen von Zuwanderung?<\/p>\n<p>(iii) Welche Rolle spielt ein Migrationshintergrund f\u00fcr m\u00f6gliche Terrorgefahren und warum tut er dies?<\/p>\n<p>Bei der Beantwortung aller drei Fragen wird ausdr\u00fccklich auch Bezug auf den aktuellen Debattengegenstand, die Zuwanderung von Muslimen aus Regionen wie Syrien und dem Irak, genommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Migration durch Terrorismus?<\/strong><\/p>\n<p>In seinen <a href=\"http:\/\/www.unhcr.org\/statistics\/unhcrstats\/576408cd7\/unhcr-global-trends-2015.html\">Global Trends 2015<\/a> legt das UN-Fl\u00fcchtlingshilfswerk dar, dass bis zum Jahresende 2015 nicht weniger als 11,7 Millionen Syrer auf der Flucht waren, davon 4,9 Millionen als Fl\u00fcchtlinge im Ausland und 6,6 Millionen innerhalb des eigenen Landes. Als Hauptursachen hierf\u00fcr gelten B\u00fcrgerkrieg, Gewalt und Terrorismus. Diese sind damit \u2013 neben bspw. Armut, Unterentwicklung, schwachen Institutionen oder ung\u00fcnstigen demographischen und klimatischen Bedingungen \u2013 den so genannten Push-Faktoren der Migration zuzuordnen, also Rahmenbedingungen, die Menschen veranlassen, ein bestimmtes Land, meist ihr Heimatland, zu verlassen.<\/p>\n<p>Ob jedoch Terrorismus ohne weiteres als Push-Faktor herhalten kann, ist nach Lage der Dinge nicht zweifelsfrei zu beantworten. Ein einzelner Terroranschlag l\u00f6st in der Regel keine relevante Abwanderung aus, hierzu bedarf es einer l\u00e4nger andauernden Terrorkampagne, durch die die Sicherheitslage nach einer Reihe von Anschl\u00e4gen als grundlegend negativ eingesch\u00e4tzt wird. Ein solcher Stimmungswandel ist jedoch ein eher langsam einsetzender Prozess. Am ehesten l\u00e4sst sich Abwanderung beobachten, wenn bestimmte Teilgruppen der Bev\u00f6lkerung, etwa Minderheiten oder Anh\u00e4nger von Demokratie und Rechtstaatlichkeit, systematisch Opfer gezielter Terroranschl\u00e4ge werden. Wenn diese Gruppen sich nur noch unzureichend gesch\u00fctzt f\u00fchlen, werden sie das sicherere Ausland als Abwanderungsoption in Erw\u00e4gung ziehen. Im Falle einer sich verschlechternden Sicherheitslage sind auch andere Abwanderungsmuster beobachtbar, etwa wenn die vorherrschende Unsicherheit negativ auf die Gesamtwirtschaft zur\u00fcckschl\u00e4gt und <a href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/profile\/Tim_Krieger\/publication\/227361860_Hit_and_They_Will_Run_The_Impact_of_Terrorism_on_Migration\/links\/0a85e53c562d5c97c2000000.pdf\">vor allem die Hochqualifizierten ihr Land zu verlassen<\/a> beginnen.<\/p>\n<p>Diese \u00dcberlegungen m\u00f6gen nicht so recht zu dem Eindruck passen, dass vor allem der Terrorismus die Menschen massiv aus Syrien und Irak vertreibe. Diese beiden L\u00e4nder sind jedoch keine besonders gut geeigneten Beispiele f\u00fcr den Effekt von Terrorismus auf Migration, denn hier wird Terrorismus zumeist mit dem so genannten <em>Islamischen Staat<\/em> (IS) in Verbindung gebracht. Es ist aber eine in der einschl\u00e4gigen Forschung offene Frage, ob es sich beim IS in diesen L\u00e4ndern nicht eher um ein mit der Nutzung extremer Gewalt verbundenes <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/international\/das-ist-ein-staatsbildungsprojekt-1.18374003\">Staatsbildungsprojekt<\/a> f\u00fcr ein Kalifat handelt (dass der IS in Europa wie eine Terrorgruppe agiert, steht dabei au\u00dfer Frage). In diesem Falle w\u00e4ren (quasi-)staatliche Gewalt und B\u00fcrgerkrieg treffendere Push-Faktoren, um die beobachtbare Migration zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Generell k\u00f6nnen aber insbesondere sich wiederholende terroristische Aktivit\u00e4ten zumindest f\u00fcr Teile der Bev\u00f6lkerung ein relevanter Abwanderungsgrund sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Terrorismus durch Migration?<\/strong><\/p>\n<p>Auch wenn fast zwei Drittel der Deutschen an eine h\u00f6here Terrorgefahr durch zuwandernde Fl\u00fcchtlinge glauben, ist vor dem Hintergrund der vorherigen \u00dcberlegungen zu fragen, ob sich eine solche erh\u00f6hte Gefahr tats\u00e4chlich \u2013 theoretisch wie empirisch \u2013 begr\u00fcnden und zeigen l\u00e4sst. Dabei ist zu beachten, dass die bisherige empirische Evidenz kaum als ausreichend robust bezeichnet werden kann.<\/p>\n<p>In der Migrationsliteratur spielen <em>Selektions<\/em>effekte sowie <em>Sortierungs<\/em>effekte eine wichtige Rolle. Auf die konkrete Problematik bezogen ist zun\u00e4chst zu fragen, wer ein Land aufgrund von Terrorismus oder anderen Formen der Gewalt oder Verfolgung verl\u00e4sst. Die Selektion kann dabei durchaus unterschiedlich ausfallen. Es kann sich um die Verfolgten und Traumatisierten handeln, es k\u00f6nnen aber auch Gewalterfahrene und Gewaltbereite sein oder es ist eine Mischung aus beiden Gruppen. Unter der Annahme, dass bestimmte (selbst-selektierte) Gruppen das Land verlassen, ergibt sich die Anschlussfrage, in welche L\u00e4nder es diese Migranten zieht, wie sie sich also in m\u00f6gliche Ziell\u00e4nder sortieren. Diese Frage l\u00e4sst sich nicht ohne weiteres von der Selektion der Migranten trennen, denn es erscheint unmittelbar plausibel, dass etwa Verfolgte bevorzugt in L\u00e4nder ohne Verfolgung auswandern m\u00f6chten (es sei aber darauf hingewiesen, dass nat\u00fcrlich auch anderen Faktoren wie bspw. die Asyl- und Grenzpolitik des Ziellands eine Rolle spielen).<\/p>\n<p>Aus diesen \u00dcberlegungen folgt, dass es f\u00fcr die potenziellen Ziell\u00e4nder eine Art von \u201epositiver Selektion\u201c geben kann, n\u00e4mlich Fl\u00fcchtlinge, deren Wertvorstellungen (und andere Eigenschaften) denen im Zielland sehr \u00e4hnlich sind und die daher f\u00fcr das Zielland besonders attraktiv oder zumindest unproblematisch sind. Eine <a href=\"http:\/\/www.iab.de\/185\/section.aspx\/Publikation\/k160715301\">Umfrage des Instituts f\u00fcr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung<\/a> aus dem Jahr 2016 hat bei aktuellen Fl\u00fcchtlingen in Deutschland folgende wichtigste Werte identifiziert: Freiheit; Sicherheit; Menschenrechte, Minderheitenschutz; Familie; Berufst\u00e4tigkeit und finanzielle Unabh\u00e4ngigkeit; Bildung \/ Ausbildung der Kinder; Glaube, Religionsfreiheit; Demokratie und verl\u00e4ssliche Gesetzgebung; sowie Gleichberechtigung. Das IAB schreibt zusammenfassend:<\/p>\n<p><em>\u201eDas Gros der hier befragten Menschen hat sich auf den Weg nach Deutschland gemacht, weil sie die hier gelebten Werte ausdr\u00fccklich sch\u00e4tzen. Sie haben in ihren Heimatl\u00e4ndern Terror, Repression und religi\u00f6sen Fanatismus erlitten \u2013 und waren in den meisten F\u00e4llen der Gruppe der Andersdenkenden, Oppositionellen, der Minderheiten zuzuordnen. Als solche konnten oder wollten sie in der aktuellen Wertekultur ihres Heimatlandes nicht mehr leben.\u201c<\/em> <em>(S. 23f.)<\/em><\/p>\n<p>Diese Untersuchung legt also nahe, dass die Fl\u00fcchtlinge mit den Deutschen \u00e4hnliche Werte teilen. Sie k\u00f6nnten sogar eine positive Selektion in dem Sinne darstellen, dass sie \u2013 durch ihren pers\u00f6nlichen Erfahrungshintergrund \u2013 besonders negativ gegen\u00fcber jeglicher Form von (terroristischer) Gewalt eingestellt sind. Der Optimismus vieler Bef\u00fcrworter eines gro\u00dfz\u00fcgigen Zuzugs von Fl\u00fcchtlingen d\u00fcrfte nicht unerheblich durch eine derartige Annahme \u00fcber die Fl\u00fcchtlinge erkl\u00e4rbar sein.<\/p>\n<p>Eine solche Einsch\u00e4tzung kann bisher durch die wenigen vorhandenen Daten allerdings weder abschlie\u00dfend best\u00e4tigt noch wiederlegt werden. Weitere intensive Forschung bleibt durchzuf\u00fchren. Hierbei w\u00e4re bspw. zu analysieren, ob die Gewalterfahrungen im Heimatland die Fl\u00fcchtlinge in einer Weise ver\u00e4ndert oder traumatisiert haben, dass ihr tats\u00e4chliches Verhalten \u2013 in Einzelf\u00e4llen oder systematisch \u2013 <a href=\"http:\/\/citeseerx.ist.psu.edu\/viewdoc\/download?doi=10.1.1.469.8842&amp;rep=rep1&amp;type=pdf\">in einem psychopathologischen Sinne<\/a> von den eigentlich angestrebten Werten abweicht.<\/p>\n<p>Pr\u00e4zise Erkenntnisse \u00fcber derartige Zusammenh\u00e4nge sind bisher rar. Im Juli 2016 lagen dem Bundeskriminalamt <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/bka-bericht-zahl-der-fluechtlinge-unter-terrorverdacht-steigt\/13922948.html\">410 Hinweise auf m\u00f6gliche islamistische Terroristen unter den Fl\u00fcchtlingen<\/a> vor, die zu 60 einschl\u00e4gigen Ermittlungsverfahren in Bund und L\u00e4ndern gef\u00fchrt haben, ohne dass hierbei konkrete Anschlagspl\u00e4ne vorgelegen h\u00e4tten. Angesichts von <a href=\"https:\/\/www.bamf.de\/SharedDocs\/Meldungen\/DE\/2016\/201610106-asylgeschaeftsstatistik-dezember.html\">knapp 480.000 Asylantr\u00e4gen<\/a> bzw. 1,1 Millionen Registrierungen von Schutzsuchenden im <a href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/Content\/DE\/Artikel\/2016\/05\/2016-05-24-easy-asylantrag-unterschied.html\">EASY-System<\/a> im Jahr 2015, von denen jeweils der \u00fcberwiegende Teil auf die L\u00e4nder Syrien (37%), Irak (11%) und Afghanistan (13%) entfiel, ist diese Zahl gering. Dem stehen allerdings die Anschl\u00e4ge von W\u00fcrzburg und Ansbach entgegen, bei denen jeweils ein Fl\u00fcchtling der Attent\u00e4ter war, auch wenn in beiden F\u00e4llen eine psychopathologische Indikation bei den T\u00e4tern nicht ausgeschlossen werden kann.<\/p>\n<p>Insgesamt gibt es bisher nur wenig abschlie\u00dfende Evidenz daf\u00fcr, dass sich Terroristen in signifikanter Zahl in den Fl\u00fcchtlingsstr\u00f6men versteckt haben. Es w\u00e4re jedoch verfehlt anzunehmen, dass dies gar nicht der Fall sein k\u00f6nne oder dass Fl\u00fcchtlinge nicht trotzdem zu Terroristen werden k\u00f6nnten. Es sollte aber deutlich darauf hingewiesen werden, dass man sich schnell auf den Boden einer empirisch nicht belegbaren Spekulation begibt (die von interessierten Kreisen durchaus gerne instrumentalisiert wird). Im Folgenden sei anhand von drei beispielhaften Konstellationen aufgezeigt, wie die Fl\u00fcchtlingswelle den Terrorismus in Westeuropa bef\u00f6rdert haben oder bef\u00f6rdern k\u00f6nnte, ohne dass sich dies in den verf\u00fcgbaren Zahlen des BKA oder anderer Dienststellen niederschlagen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Erstens k\u00f6nnten sich unter den Fl\u00fcchtlingen Terroristen befunden haben, die nun in Westeuropa leben und noch dabei sind, ihre Attentate vorzubereiten. Da die Fl\u00fcchtlingswelle noch nicht lange her ist und die Planung eines gr\u00f6\u00dferen Attentats Zeit in Anspruch nimmt, l\u00e4sst sich diese M\u00f6glichkeit nicht generell ausschlie\u00dfen. Zweitens k\u00f6nnen die Fl\u00fcchtlingsstr\u00f6me von in Westeuropa heimischen Dschihadisten, die sich zu Trainingszwecken in Syrien oder Irak befanden, genutzt worden sein, um unter dem Radar der Sicherheitsbeh\u00f6rden in ihre europ\u00e4ischen Heimatl\u00e4nder zur\u00fcckzukehren. So befanden sich unter den Attent\u00e4tern von Paris vom 13. November 2015 vier Personen, die sich auf einer griechischen Insel als Fl\u00fcchtlinge registriert hatten, jedoch waren nur zwei der Attent\u00e4ter keine Staatsb\u00fcrger Frankreichs oder Belgiens. Drittens hat es nach BKA-Angaben um die <a href=\"http:\/\/www.mz-web.de\/politik\/fluechtlinge-in-deutschland-bisher-fast-400-hinweise-auf-islamistische-terroristen-24168308\">500 Versuche hiesiger Islamisten<\/a> geben, Fl\u00fcchtlinge f\u00fcr sich zu gewinnen. Dieser Aspekt weist er darauf hin, dass Fl\u00fcchtlinge, denen \u2013 bei realistischer Betrachtung \u2013 zumeist ein schwieriger und lang andauernder Integrationsprozess vorbesteht, von terroristischen Gruppen als potenzielle Mitglieder angesehen werden, die sie glauben im Falle von <a href=\"https:\/\/www.bka.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/Publikationen\/Herbsttagungen\/2015\/herbsttagung2015RoyKurzfassung.html?nn=54188\">Entt\u00e4uschungen \u00fcber eine schleppende Integration oder erste Diskriminierungserfahrungen<\/a> leicht anwerben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Im Vergleich zu diesen Beispielen und BKA-Zahlen sind die wenigen existierenden wissenschaftlichen Studien im Themenfeld Migration\/Konflikt deutlich weniger aktuell oder passen nur eingeschr\u00e4nkt zur momentane Debatte. Es gibt recht deutliche Evidenz, dass <a href=\"http:\/\/journals.cambridge.org\/action\/displayAbstract?fromPage=online&amp;aid=430719&amp;fileId=S0020818306060103\">die Aufnahme von Fl\u00fcchtlingen im eigenen Land die Gefahr eines B\u00fcrgerkriegs bef\u00f6rdern kann<\/a>, jedoch sind B\u00fcrgerkriege und Terrorismus konzeptionell unterschiedlich. Betrachtet man die zentralen Studien zum Zusammenhang von <a href=\"http:\/\/cmp.sagepub.com\/content\/30\/1\/53.short\">heimischem<\/a> bzw. <a href=\"http:\/\/cmp.sagepub.com\/content\/30\/1\/53.short\">transnationalem<\/a> Terrorismus und der Fl\u00fcchtlingsaufnahme (weitere Evidenz: <a href=\"http:\/\/jas.sagepub.com\/content\/38\/2-3\/211.abstract\">hier<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.cornellpress.cornell.edu\/book\/?GCOI=80140100382890\">hier<\/a>), dann zeigen diese, dass einerseits der Zustrom von Fl\u00fcchtlingen Terrorismus bef\u00f6rdern kann, aber andererseits der weit \u00fcberwiegende Teil der Fl\u00fcchtlinge trotzdem keinen Terrorismus verursacht. Allerdings liegt der Schwerpunkt der Studien auf Weltregionen und Fluchtsituationen, die mit der Lage in Europa schwerlich vergleichbar sind. So werden bspw. Fl\u00fcchtlingscamps als Brutst\u00e4tten des Terrorismus identifiziert.<\/p>\n<p>Generell scheinen die Studien vor allem Probleme fehlender Integration (in einem sehr weit gefassten Sinne) von sehr gro\u00dfen Fl\u00fcchtlingsstr\u00f6men in speziellen Ziell\u00e4ndern nahezulegen. Die Ziell\u00e4nder sind dabei zumeist \u00fcberfordert durch die schiere Zahl der Fl\u00fcchtlinge, die lange Zeit ohne jegliche Aussicht auf wirtschaftlichen und sozialen Erfolg in armseligen Fl\u00fcchtlingslagern verbleiben m\u00fcssen und zudem vielfach starke und\/oder sich versch\u00e4rfende ethnische oder religi\u00f6se Gegens\u00e4tze ausl\u00f6sen. Dass eine solche Gemengelage Terrorismus bef\u00f6rdern kann, ist in den genannten Studien gut belegt, jedoch f\u00fcr ein reiches westliches Industrieland wie Deutschland ein wenig wahrscheinliches Szenario.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Migrationshintergrund als Quelle f\u00fcr Terrorgefahr?<\/strong><\/p>\n<p>Betrachtet man die gro\u00dfen Terrorattentate der letzten Monate in Europa (aber durchaus auch in den USA), dann f\u00e4llt die gro\u00dfe Zahl von Beteiligten auf, die einerseits Staatsb\u00fcrger der betroffenen L\u00e4nder waren und andererseits einen Migrationshintergrund hatten. Die <a href=\"https:\/\/www.bka.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/Publikationen\/Herbsttagungen\/2015\/herbsttagung2015RoyKurzfassung.html?nn=54188\">\u201ctypischen\u201c Lebensl\u00e4ufe<\/a> von Attent\u00e4tern wie denen von Br\u00fcssel oder Paris sahen dabei wie folgt aus. Geboren und ausgewachsen in Belgien oder Frankreich als Kinder oder Enkel von Zuwanderern aus muslimischen L\u00e4ndern erleben sie ihre Kindheit und Jugend in Gegenden mit hohem Migrantenanteil, etwa in den Pariser \u201ecit\u00c3\u00a9s\u201c oder dem Br\u00fcsseler Stadtteil Molenbeek, wobei sie als relativ normale \u201ehalbstarke\u201c Teenager gro\u00df werden.<\/p>\n<p>Die Erwartungen an das eigene Leben werden selten erf\u00fcllt, stattdessen kommt es zu ersten Konflikten mit dem Gesetz und teilweise zu Gef\u00e4ngnisaufenthalten. Identit\u00e4tsprobleme, Sinn- und pers\u00f6nliche Lebenskrisen erleichtern es Salafisten, sie \u2013 sei es vor der Moschee, sei es im Gef\u00e4ngnis \u2013 mit dem Angebot von Gemeinschaft, Orientierung, einfache Antworten auf die eigenen Fragen des Lebens sowie durch erfolgreiche Rollen- und Identifikationsmodelle zu rekrutieren. Potenziell kann es auch zu Formen der \u201eSelbstradikalisierung\u201c kommen, wenn bspw. aufgestaute Frustrationen durch salafistische Narrative und \u201eAngebote\u201c vom IS kanalisiert werden und zu einer Dschihad-Beteiligung (oder aktuell zu Anschl\u00e4gen wie in Ansbach) f\u00fchren. Bundeskanzlerin Angela Merkel meint genau diese Art von Ausgangslage, wenn sie davon spricht, dass <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/angela-merkel-in-neustrelitz-kein-zusammenhang-zwischen-fluechtlingszuzug-und-terrorgefahr-a-1108244.html\">\u201edas Ph\u00e4nomen des islamistischen Terrorismus, des IS, nicht ein Ph\u00e4nomen, das durch die Fl\u00fcchtlinge zu uns gekommen ist, [sei,] sondern das wir auch schon vorher hatten.\u201c<\/a><\/p>\n<p>Nimmt man an, dass solche Lebensl\u00e4ufe tats\u00e4chlich typisch sind, so ist zun\u00e4chst festzuhalten, dass der Ausgangspunkt f\u00fcr die Beteiligung am Terrorismus beim Individuum und seinen spezifischen pers\u00f6nlichen (Kosten-Nutzen-)Abw\u00e4gungen liegt. Faktoren wie Religion, Migrationshintergrund oder das soziale Umfeld <a href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/publication\/263926328_How_to_Deal_with_International_Terrorism\">wirken auf die Bereitschaft zum Terrorismus (d.h. auf dessen relativen Preis) ein<\/a> und bef\u00f6rdern oder vermindern sie, wodurch die messbare terroristische Aktivit\u00e4t entweder gesenkt oder erh\u00f6ht wird.<\/p>\n<p>Interessant ist hierbei vor allem das Zusammenspiel dieser Faktoren, das h\u00e4ufig <a href=\"https:\/\/muse.jhu.edu\/article\/196957\/summary\">\u00fcber Identit\u00e4tsprobleme konzeptualisiert wird<\/a>. So ist bei Migrantenfamilien oftmals zu beobachten, dass die erste Generation der Zuwanderer sich in den Gastl\u00e4ndern durch harte Arbeit, aber eine geringe Integration jenseits des Arbeitsplatzes auszeichnet. Die eigene Herkunft, Sprache und Religion werden gepflegt, auch um sich eine sp\u00e4tere R\u00fcckkehr in die Heimat offen zu halten. In der zweiten Generation, die \u00fcberwiegend in den Ziell\u00e4ndern geboren und (teil-)sozialisiert ist, ist der Integrationsanreiz deutlich h\u00f6her und f\u00fchrt zu hohen Investitionen in standortspezifisches Humankapital. Bereits in dieser Generation kann es zu Identit\u00e4tskonflikten kommen, da Elternhaus und soziale Umwelt sehr unterschiedlich sind. Das Umfeld in Schule, Ausbildung und Beruf wirkt selten unterst\u00fctzend f\u00fcr die eigene famili\u00e4r vorgepr\u00e4gte Identit\u00e4t. In der Konsequenz wird vielfach die Integrationsanstrengung erh\u00f6ht, wobei die famili\u00e4ren Werte zur\u00fcckgedr\u00e4ngt werden, was innerhalb der Familien f\u00fcr Konfliktpotenzial sorgen kann. In der dritten Generation l\u00e4sst sich einerseits eine R\u00fcckbesinnung auf die famili\u00e4re Herkunft beobachten, die nicht selten durch bestimmte \u00e4u\u00dfere Ereignisse verst\u00e4rkt wird (bspw. Diskriminierungserfahrungen aufgrund des \u201eausl\u00e4ndischen\u201c Aussehens oder Namens), und andererseits Konflikte mit den eigenen Eltern, f\u00fcr die die famili\u00e4ren Wurzeln von deutlich geringerer Bedeutung sind.<\/p>\n<p>Viele der heutigen heimischen (oder \u201ehome-grown\u201c) Terroristen geh\u00f6ren den Teilen der zweiten oder dritten Migrantengeneration an, die sich auszeichnen durch eine Identit\u00e4tssuche und R\u00fcckbesinnung auf die eigene Herkunft einschlie\u00dflich eines neu erwachten Interesses an der Religion. Nicht selten haben diese Menschen Erfahrungen von R\u00fcckschl\u00e4gen am Arbeitsmarkt (die Jugendarbeitslosigkeit in Frankreich und Belgien liegt bei \u00fcber 20% und bei Migranten nochmals deutlich h\u00f6her) oder ethnischer Diskriminierung gemacht. F\u00fcr ihre Fragen nach dem Sinn ihres Lebens, der sozialpsychologischen <a href=\"http:\/\/public.psych.iastate.edu\/caa\/classes\/487Readings\/KruglanskiOrehek2011.pdf\">\u201equest for significance\u201c<\/a>, finden sie in den tristen Vororten europ\u00e4ischer Gro\u00dfst\u00e4dte nur selten Ansprechpartner und wenn, dann sind es weniger Eltern, Geistliche oder Sozialarbeiter, mit denen h\u00e4ufig Konflikte ausgetragen werden und die vielfach diejenigen sind, die eine Radikalisierung ihrer Kinder den Sicherheitsbeh\u00f6rden mitteilen, als vielmehr junge M\u00e4nner mit langen B\u00e4rten, darunter \u00fcbrigens auch auffallend viele westliche Konvertiten.<\/p>\n<p>Radikalisierungsprozesse der beschriebenen Art sind gut dokumentiert, aber nat\u00fcrlich nicht der einzige beobachtbare Weg in den Terrorismus. Sie sind aber insofern instruktiv, weil durch ihr Verst\u00e4ndnis die aktuelle Debatte \u00fcber eine unmittelbare Gefahr f\u00fcr die innere Sicherheit durch Fl\u00fcchtlinge, die potenzielle Terroristen sein k\u00f6nnten, in realistischere Bahnen gelenkt wird. Vergleicht man die Gefahren, die von den Fl\u00fcchtlingen ausgehen, mit denen, die durch einen unvollkommen gelungenen Integrationsprozess von Migrantenfamilien in den vergangenen Jahrzehnten, der vor allem gepaart ist mit Gef\u00fchlen der Deprivation in sp\u00e4teren Generationen der Familien, ausgel\u00f6st werden, dann sollte der Schwerpunkt von pr\u00e4ventiven Antiterrorma\u00dfnahmen auch und gerade bei den letzteren Gruppen liegen.<\/p>\n<p>Wichtig ist es in diesem Zusammenhang auch zu verstehen, dass die Problematik nicht spezifisch f\u00fcr muslimische Migrantenfamilien ist geschweige denn f\u00fcr Migranten im Allgemeinen. Dagegen spricht allein schon die gro\u00dfe Zahl von westlichen Konvertiten zum Islam. Vor allem aber ist der Zulauf in das rechtsradikale Lager bei Deutschen mit \u00e4hnlichen Problemprofilen ungebrochen. Im schlimmsten Fall eifern solche Personen Amokl\u00e4ufern wie denen von Columbine oder Winnenden nach oder einem rechtsradikalen Einzelt\u00e4ter wie Anders Breivik. Der Amoklauf von M\u00fcnchen scheint tendenziell in diese Kategorie zu passen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Terrorismus kann potenziell Migration ausl\u00f6sen und Migranten k\u00f6nnen selbstverst\u00e4ndlich Amokl\u00e4ufer, Selbstmordattent\u00e4ter oder Terroristen sein. Die bisherige Evidenz, ob die Fl\u00fcchtlingswelle nach Deutschland und Europa den Terrorismus signifikant bef\u00f6rdert, ist allerdings zu schwach, um ein abschlie\u00dfendes Urteil zu ihren m\u00f6glichen Gefahren zu f\u00e4llen. Entscheidend f\u00fcr das Auftreten von Terrorismus bei Fl\u00fcchtlingen und Migranten, genauso wie bei heimischen Problemgruppen, sind hierbei in erster Linie die pers\u00f6nlichen Umst\u00e4nde, Erfahrungen und Frustrationen. Diese werden durch die Gesellschaft mit beeinflusst. Akzeptiert man, dass Migration nicht mit dem Grenz\u00fcbertritt endet, sondern ein Prozess ist, der sich \u00fcber Generationen hinzieht und von der Gesellschaft unterst\u00fctzend begleitet wird oder eben auch nicht, dann wird deutlich, dass die Terrorgefahr auch von der Gesellschaft des Ziellandes mitbestimmt wird.<\/p>\n<p>Antiterrorpolitik muss sich darauf einstellen und die richtigen Entscheidungen bei der Frage f\u00e4llen, wie knappe Steuergelder im Antiterrorkampf eingesetzt werden sollen. Aktuell schl\u00e4gt einmal mehr das Pendel in Richtung der Repression, doch angesichts der zuvor beschriebenen Probleme durch heimische Gef\u00e4hrder ist eine deutliche Betonung pr\u00e4ventiver Ma\u00dfnahmen vor allem im Bereich gef\u00e4hrdeter junger Menschen sinnvoll. Eine <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!5252305\/\">Nationale Pr\u00e4ventionsstrategie gegen den Salsfismus gibt es jedoch bisher nicht<\/a>. Sie w\u00e4re ein wichtiger Baustein in dem Mittelweg, den die Antiterrorpolitik zwischen Repression und Pr\u00e4vention finden und der ein klares Signal aussendet muss: Integration ist gew\u00fcnscht und wird \u2013 auch und gerade im Sinne der Terrorismuspr\u00e4vention \u2013 gef\u00f6rdert. Schon deshalb lohnt sich ein Abdriften in den Terrorismus eigentlich nicht. Denjenigen, die diese Botschaft ignorieren, ist dar\u00fcber hinaus aber ebenso klar zu verdeutlichen, dass professionelle Aufkl\u00e4rungsarbeit und harte Strafen auf sie warten, wenn sie sich dennoch im Terrorismus engagieren.<\/p>\n<p><strong>Hinweis:<\/strong><em> Der vorliegende Beitrag beruht auf einem Vortrag bei der Neuen Universit\u00e4tsstiftung Freiburg am 26. Juli 2016. <\/em><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Folge der Anschl\u00e4ge von W\u00fcrzburg, M\u00fcnchen und Ansbach ist in Deutschland eine Debatte \u00fcber den Zusammenhang von Migration und Terrorismus entbrannt. Immer wieder &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19634\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eTerrorismus und Migration<br \/><font size=3; color=grey>Eine Bestandsaufnahme<\/font>\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":162,"featured_media":23709,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8,2048,1612],"tags":[324,1981,684,1613],"class_list":["post-19634","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europaisches","category-migration","category-terroristisches","tag-europa","tag-fluechtlinge","tag-migration","tag-terrorismus"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Terrorismus und MigrationEine Bestandsaufnahme - Wirtschaftliche Freiheit<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19634\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Terrorismus und MigrationEine Bestandsaufnahme - Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"In der Folge der Anschl\u00e4ge von W\u00fcrzburg, M\u00fcnchen und Ansbach ist in Deutschland eine Debatte \u00fcber den Zusammenhang von Migration und Terrorismus entbrannt. Immer wieder &hellip; \u201eTerrorismus und MigrationEine Bestandsaufnahme\u201c weiterlesen\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19634\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2016-08-27T04:44:51+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2024-08-31T09:48:14+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ground-zero-81886__340.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"425\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"340\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Tim Krieger\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Tim Krieger\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"16\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19634#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19634\"},\"author\":{\"name\":\"Tim Krieger\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/53cfec2c87035dc0e82f84144aa5791c\"},\"headline\":\"Terrorismus und Migration Eine Bestandsaufnahme\",\"datePublished\":\"2016-08-27T04:44:51+00:00\",\"dateModified\":\"2024-08-31T09:48:14+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19634\"},\"wordCount\":3015,\"commentCount\":2,\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19634#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ground-zero-81886__340.jpg\",\"keywords\":[\"Europa\",\"Fl\u00fcchtlinge\",\"Migration\",\"Terrorismus\"],\"articleSection\":[\"Europ\u00e4isches\",\"Migration\",\"Terroristisches\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19634#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19634\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19634\",\"name\":\"Terrorismus und Migration Eine Bestandsaufnahme - Wirtschaftliche Freiheit\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19634#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19634#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ground-zero-81886__340.jpg\",\"datePublished\":\"2016-08-27T04:44:51+00:00\",\"dateModified\":\"2024-08-31T09:48:14+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/53cfec2c87035dc0e82f84144aa5791c\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19634#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19634\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19634#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ground-zero-81886__340.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ground-zero-81886__340.jpg\",\"width\":425,\"height\":340},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19634#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Terrorismus und MigrationEine Bestandsaufnahme\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/\",\"name\":\"Wirtschaftliche Freiheit\",\"description\":\"Das ordnungspolitische Journal\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/53cfec2c87035dc0e82f84144aa5791c\",\"name\":\"Tim Krieger\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/tim_krieger1.jpg\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/tim_krieger1.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/tim_krieger1.jpg\",\"caption\":\"Tim Krieger\"},\"description\":\"Albert-Ludwigs-Universit\u00e4t Freiburg\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=162\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Terrorismus und MigrationEine Bestandsaufnahme - Wirtschaftliche Freiheit","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19634","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Terrorismus und MigrationEine Bestandsaufnahme - Wirtschaftliche Freiheit","og_description":"In der Folge der Anschl\u00e4ge von W\u00fcrzburg, M\u00fcnchen und Ansbach ist in Deutschland eine Debatte \u00fcber den Zusammenhang von Migration und Terrorismus entbrannt. Immer wieder &hellip; \u201eTerrorismus und MigrationEine Bestandsaufnahme\u201c weiterlesen","og_url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19634","og_site_name":"Wirtschaftliche Freiheit","article_published_time":"2016-08-27T04:44:51+00:00","article_modified_time":"2024-08-31T09:48:14+00:00","og_image":[{"width":425,"height":340,"url":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ground-zero-81886__340.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"Tim Krieger","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Tim Krieger","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"16\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19634#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19634"},"author":{"name":"Tim Krieger","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/53cfec2c87035dc0e82f84144aa5791c"},"headline":"Terrorismus und Migration Eine Bestandsaufnahme","datePublished":"2016-08-27T04:44:51+00:00","dateModified":"2024-08-31T09:48:14+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19634"},"wordCount":3015,"commentCount":2,"image":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19634#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ground-zero-81886__340.jpg","keywords":["Europa","Fl\u00fcchtlinge","Migration","Terrorismus"],"articleSection":["Europ\u00e4isches","Migration","Terroristisches"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19634#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19634","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19634","name":"Terrorismus und Migration Eine Bestandsaufnahme - Wirtschaftliche Freiheit","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19634#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19634#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ground-zero-81886__340.jpg","datePublished":"2016-08-27T04:44:51+00:00","dateModified":"2024-08-31T09:48:14+00:00","author":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/53cfec2c87035dc0e82f84144aa5791c"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19634#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19634"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19634#primaryimage","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ground-zero-81886__340.jpg","contentUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ground-zero-81886__340.jpg","width":425,"height":340},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19634#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Terrorismus und MigrationEine Bestandsaufnahme"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/","name":"Wirtschaftliche Freiheit","description":"Das ordnungspolitische Journal","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/53cfec2c87035dc0e82f84144aa5791c","name":"Tim Krieger","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/tim_krieger1.jpg","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/tim_krieger1.jpg","contentUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/tim_krieger1.jpg","caption":"Tim Krieger"},"description":"Albert-Ludwigs-Universit\u00e4t Freiburg","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=162"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19634","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/162"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=19634"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19634\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19682,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19634\/revisions\/19682"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/23709"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=19634"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=19634"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=19634"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}