{"id":19990,"date":"2017-01-30T00:01:32","date_gmt":"2017-01-29T23:01:32","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19990"},"modified":"2018-05-02T07:32:09","modified_gmt":"2018-05-02T06:32:09","slug":"deutschland-am-prangersalden-und-ungleichgewichte-in-der-leistungsbilanz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19990","title":{"rendered":"Deutschland am Pranger<br\/><font size=3; color=grey>Salden und Ungleichgewichte in der Leistungsbilanz<\/font>"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><em>\u201eIf you can\u2019t explain it simply, you don\u2019t understand it well enough.\u201c\u009d<\/em> (Albert Einstein)<\/p><\/blockquote>\n<p>Deutschland steht am Pranger, nicht zum ersten Mal. Die Anklage lautet auf wiederholt zu hohe \u00dcbersch\u00fcsse in der Leistungsbilanz. Dieses Jahr sind sie mit fast 9 % des BIP besonders hoch. Die 6 %-Empfehlung der EU-Kommission wurde wieder einmal nicht eingehalten. Der Kreis der Ankl\u00e4ger ist illuster: S\u00fcdeurop\u00e4ische Defizitl\u00e4nder, die chronisch defizit\u00e4ren USA und der Internationale W\u00e4hrungsfonds. Die \u00f6konomische Begr\u00fcndung der Anklage ist neokeynesianisch. Deutschland lebe mit seinen \u00dcbersch\u00fcssen auf Kosten der Defizitl\u00e4nder. Es sauge deren gesamtwirtschaftliche Nachfrage ab. Damit lege es nicht nur die Axt an den Euro. Es destabilisiere auch die Weltwirtschaft, allerdings nicht allein. China und Japan leisteten Beihilfe.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Salden in Leistungsbilanzen<\/strong><\/p>\n<p>Der Streit um Salden in der Leistungsbilanz ist bizarr. Bilanzen sind ein buchhalterisches Konstrukt. Sie basieren auf statistischen Abgrenzungen. Das gilt auch f\u00fcr die Teilbilanzen der Zahlungsbilanz. In der Leistungsbilanz werden die Werte der exportierten und importierten G\u00fcter und Dienste ausgewiesen. Mit der Kapitalbilanz werden die Str\u00f6me von inl\u00e4ndischem Kapital ins Ausland und ausl\u00e4ndischem Kapital ins Inland dokumentiert. Werden alle Transaktionen vollst\u00e4ndig erfasst, sind Zahlungsbilanzen somit immer ausgeglichen. Allerdings k\u00f6nnen die Teilbilanzen \u2013 Leistungs- und Kapitalbilanz \u2013 positive oder negative Salden aufweisen. Es w\u00e4re reiner Zufall, wenn sie ausgeglichen w\u00e4ren. Salden in den Teilbilanzen sind in der Realit\u00e4t nicht die Ausnahme, sondern die Regel.<\/p>\n<p>Warum weisen die Leistungsbilanzen mancher L\u00e4nder, wie etwa Deutschland, anhaltend \u00dcbersch\u00fcsse auf? Warum sind die anderer L\u00e4nder, wie etwa der USA, chronisch defizit\u00e4r? Teilbilanzen folgen keinem kollektiven Masterplan. Sie werden von milliardenfachen individuellen Entscheidungen getrieben, die tagt\u00e4glich weltweit getroffen werden. Haushalte, Unternehmen und W\u00e4hler sind die Akteure. Die Welt ist ihr Spielfeld. Haushalte entscheiden, ob, wieviel und wo sie arbeiten, konsumieren und sparen. Unternehmen treffen Entscheidungen, ob, wieviel und wo sie investieren und produzieren. Die W\u00e4hler in den Staaten entscheiden, ob, wieviel und welche Ausgaben der Staat t\u00e4tigen, Steuern erheben oder sich verschulden soll.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Individuelle Entscheidungen<\/strong><\/p>\n<p>Wie sich Individuen entscheiden, h\u00e4ngt von vielem ab. Menschen haben etwa unterschiedliche Vorlieben f\u00fcr Preisniveaustabilit\u00e4t. Wo sie stabile Preise st\u00e4rker pr\u00e4ferieren, sind Unternehmen wettbewerbsf\u00e4higer. Es bilden sich \u00dcbersch\u00fcsse in der Leistungsbilanz. Altern Gesellschaften unterschiedlich stark, bleibt dies nicht ohne Einfluss auf den k\u00fcnftigen Konsum. Vergreisen L\u00e4nder st\u00e4rker, wird mehr gespart. Ein Teil der Ersparnisse wird auch im Ausland angelegt. Es bilden sich Defizite in der Kapitalbilanz. Die Menschen k\u00f6nnen sich auch in ihren inter-generativen Pr\u00e4ferenzen unterscheiden. Eine st\u00e4rkere Vorliebe f\u00fcr ein angenehmes Leben \u201eauf Pump\u201c f\u00fchrt zu Defiziten in der Leistungs- und zu \u00dcbersch\u00fcssen in der Kapitalbilanz.<\/p>\n<p>Die individuellen Entscheidungen bestimmen nicht nur, wieviel G\u00fcter und Dienste eines Landes im Ausland verkauft werden und wieviel es aus dem Ausland bezieht. Sie treiben auch die Entwicklung von Kapitalabfl\u00fcssen ins Ausland und den Zustrom ausl\u00e4ndischen Kapitals ins Inland. Mit diesen Entscheidungen steht fest, ob Leistungs- und Kapitalbilanzen ausgeglichen sind oder Salden aufweisen. Sind die Individuen bei klarem Verstand, die relativen Preise (L\u00f6hne, Zinsen, Wechselkurse) flexibel und haften sie f\u00fcr ihre Entscheidungen, sind weder positive noch negative Salden in den Teilbilanzen korrekturbed\u00fcrftig. Es ist deshalb voreilig, von Ungleichgewichten zu reden, wenn Leistungsbilanzen defizit\u00e4r oder \u00fcbersch\u00fcssig sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Anpassung an Defizite<\/strong><\/p>\n<p>Salden in Teilbilanzen sind \u201enormal\u201c. Allerdings m\u00fcssen Defizite in der Leistungsbilanz durch \u00dcbersch\u00fcsse in der Kapitalbilanz finanziert werden. Das ist bei solventen privaten und staatlichen Akteuren unproblematisch. Private Kapitalgeber sind bereit, die Finanzierungsl\u00fccke zu schlie\u00dfen. Ger\u00e4t aber die Kreditw\u00fcrdigkeit inl\u00e4ndischer Akteure in Gefahr, wie es in der Euro-Krise in Irland, Griechenland und Portugal der Fall war, sind reale wirtschaftliche Anpassungen unumg\u00e4nglich. Ein \u201esudden stop\u201c droht. Ein Leben \u201eauf Pump\u201c im Ausland ist nicht mehr m\u00f6glich. Unternehmen m\u00fcssen wettbewerbsf\u00e4higer werden, Staaten ihre Haushalte konsolidieren. Diese Schwierigkeiten haben L\u00e4nder mit \u00dcbersch\u00fcssen in der Leistungsbilanz nicht. Sie sind Kreditgeber.<\/p>\n<p>\u201eUnsolide\u201c Salden in Teilbilanzen entarten zu gef\u00e4hrlichen Ungleichgewichten. Der Handlungsbedarf liegt bei den L\u00e4ndern mit Defiziten in der Leistungsbilanz. Bei eigenen W\u00e4hrungen k\u00f6nnen die L\u00e4nder abwerten. Eine Abwertung wirkt relativ schnell. Inl\u00e4ndische Unternehmen werden international wettbewerbsf\u00e4higer. Die Ungleichgewichte in der Leistungsbilanz verringern sich. Der externe Finanzierungsbedarf geht zur\u00fcck. Dieses Mittel ist aber l\u00e4ngerfristig nur erfolgreich, wenn reale Anpassungen erfolgen. Steigende G\u00fcterpreise, die mit der Abwertung eintreten, m\u00fcssen akzeptiert werden. Ein Kaufkraftausgleich \u00fcber h\u00f6here Nominall\u00f6hne darf nicht erfolgen. Nur geringere Reall\u00f6hne sichern die notwendige h\u00f6here preisliche Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Unternehmen.<\/p>\n<p>Mit der Abwertung der nationalen W\u00e4hrungen wirtschaftlich Fu\u00dfkranker, werten die W\u00e4hrungen \u00f6konomisch Erfolgreicher auf. Deren B\u00e4ume wachsen nicht in den Himmel. Ihre Unternehmen verlieren international an preislicher Wettbewerbsf\u00e4higkeit. Die \u00dcbersch\u00fcsse in ihren Leistungsbilanzen schrumpfen. In Defizit- und \u00dcberschussl\u00e4ndern bilden sich die Salden zur\u00fcck. Die Gefahr von Knall auf Fall unfinanzierbarer Ungleichgewichte sinkt. Willk\u00fcrliche planwirtschaftliche Obergrenzen, wie sie IWF und EU-Kommission immer wieder f\u00fcr die Salden der Leistungsbilanzen fordern, sind Handelsklasse C. Die marktwirtschaftliche L\u00f6sung flexibler relativer Preise ist erste Wahl. Sie erhalten die individuelle Entscheidungsfreiheit von Verbrauchern, Unternehmern und W\u00e4hlern (Politikern).<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>EWU in der Falle<\/strong><\/p>\n<p>In der EWU existiert das Wechselkursventil nicht mehr. Es bleiben nur interne Auf- und Abwertungen. In \u00dcberschussl\u00e4ndern ist das unproblematisch. Steigende L\u00f6hne erh\u00f6hen \u00fcber kurz oder lang die realen Lohnst\u00fcckkosten. Auch Deutschland ist da gegenw\u00e4rtig keine Ausnahme. Trotzdem leidet die Wettbewerbsf\u00e4higkeit deutscher Unternehmen weltweit bisher noch kaum. Dazu tr\u00e4gt der Euro bei. Die anhaltende wirtschaftliche Malaise der Peripherie in der EWU dr\u00fcckt auf dessen Au\u00dfenwert. Das verbessert die internationale Wettbewerbsf\u00e4higkeit der deutschen Wirtschaft in Drittl\u00e4ndern st\u00e4rker als die anderer Mitglieder. Die Salden in der deutschen Leistungsbilanz wachsen weiter. Sie nehmen vor allem gegen\u00fcber Drittl\u00e4ndern seit 2011 stark zu.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/leistungsbilanz1.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/leistungsbilanz1.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Bei Salden in der Leistungsbilanz m\u00fcssen vor allem Defizitl\u00e4nder handeln. Um wettbewerbsf\u00e4higer zu werden, m\u00fcssen die realen Lohnst\u00fcckkosten sinken. Von den beiden M\u00f6glichkeiten \u201ebesser oder billiger\u201c bleibt ihnen kurzfristig nur die zweite Alternative. Nominall\u00f6hne und G\u00fcterpreise sinken aber nur, wenn es gelingt, die Kan\u00e4le zu verstopfen, \u00fcber die Tarifpartner besch\u00e4ftigungspolitische Lasten auf Dritte abw\u00e4lzen. Das ist ohne umfassende Strukturreformen und konsolidierte Staatshaushalte (Austerit\u00e4t) nicht m\u00f6glich. Der Druck auf die Politik, diesen Weg zu gehen, ist umso gr\u00f6\u00dfer, je weniger fiskalische und monet\u00e4re Rettungsschirme die Defizite in den Leistungsbilanzen finanzieren. Das Verhalten des ESM und der EZB ist nicht hilfreich.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Euro zementiert Ungleichgewichte<\/strong><\/p>\n<p>Auch die persistenten bilateralen Leistungsbilanzsalden in der EWU sind ohne den Euro nicht denkbar. Mit dem Bruch der Vertr\u00e4ge von Maastricht wurde der Weg \u00fcber interne Abwertungen verbarrikadiert. Regierungen setzten die \u201eNo-Bail-Out-Klausel\u201c au\u00dfer Kraft, die EZB betreibt eine z\u00fcgellose \u201emonet\u00e4re Fiskalpolitik\u201c, L\u00e4nder verschulden sich trotz Fiskalpakt munter weiter. Strukturreformen in den Defizitl\u00e4ndern sind ins Stocken geraten. \u00dcberkommene sektorale Strukturen werden zementiert, \u201eungleichgewichtige\u201c Leistungsbilanzsalden verfestigen sich. Die Idee der Defizitl\u00e4nder, die \u00dcberschussl\u00e4nder weniger wettbewerbsf\u00e4hig zu machen, ist \u00f6konomisch abstrus. Deutschland muss auf ein \u201ekerniges\u201c Maastricht 2.0 bestehen. Es muss wieder gelten: Wer handelt haftet. Dann klappt es auch mit den Leistungsbilanzsalden.<\/p>\n<p><strong>Hinweis:<\/strong> Eine k\u00fcrzere Fassung des Beitrages erschien am 31. Oktober 2016 in der Rubrik \u201eDer Volkswirt\u201c der FAZ unter dem Titel \u201eDeutschland auf der Anklagebank\u201c.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg03.met.vgwort.de\/na\/5f703a244d3a4dc9871859975d4de58d\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eIf you can\u2019t explain it simply, you don\u2019t understand it well enough.\u201c\u009d (Albert Einstein) Deutschland steht am Pranger, nicht zum ersten Mal. 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