{"id":20116,"date":"2016-11-23T10:30:37","date_gmt":"2016-11-23T09:30:37","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=20116"},"modified":"2016-11-29T16:00:31","modified_gmt":"2016-11-29T15:00:31","slug":"buechermarktdie-sinnsuche-in-den-wirtschaftswissenschaftenanmerkungen-zum-neuen-buch-von-philip-plickert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=20116","title":{"rendered":"<font size=3; color=grey>Plurale \u00d6konomik (3)<\/font><br\/>Die Sinnsuche in den Wirtschaftswissenschaften<br><font size=3; color=grey>Anmerkungen zum neuen Buch von Philip Plickert<\/font>"},"content":{"rendered":"<p>Wie schon im Vorjahr so hat auch in diesem Jahr die Bundeskanzlerin bei der \u00dcbergabe des Sachverst\u00e4ndigenrat-Gutachtens vor der Bundespressekonferenz <em>stante pede<\/em>, ohne eine einzige Zeile vorher gelesen zu haben, \u00f6ffentlichkeitswirksame Kritik an zentralen Aussagen des Gutachtens ge\u00fcbt. F\u00fcnf gestandene Professoren der Wirtschaftswissenschaften wurden von einer promovierten Physikerin \u00f6ffentlich in die Schranken gewiesen: Eine politische Anma\u00dfung von (Besser-)Wissen und Kompetenz? Das erinnert stark an Helmut Schmidt: Wissen Sie, gestand er einmal, ich habe sowohl als Finanzminister als auch als Bundeskanzler nicht eine einzige Zeile des SVR-Gutachtens gelesen. \u201eMich hat das nie interessiert, was Wirtschaftsprofessoren so schreiben\u201c. Und selbst die englische Queen zweifelte j\u00fcngst nach der internationalen Finanzkrise an den F\u00e4higkeiten ihrer \u00f6konomischen Professoren-Elite indem sie fragte: \u201e<em>Why did nobody see it coming<\/em>\u201c?. Diese Frage, die ja auch in Deutschland gro\u00dfe Popularit\u00e4t genie\u00dft, w\u00fcrde man wohl kaum zwecks genereller Infragestellung ihrer gesamten Wissenschaftsdisziplin den Medizinern stellen, weil sie nicht in der Lage seien, f\u00fcr die Patienten den Ausbruch einer bestimmten Krankheit exakt zu vorauszusagen. Das trifft ganz sicher auch f\u00fcr die Ingenieurwissenschaften zu, deren Reputation in G\u00e4nze nicht infrage steht, nur weil irgendwo eine Br\u00fccke zusammengest\u00fcrzt ist. Aber es gibt repr\u00e4sentative Umfragen, die zeigen, dass rund 80 Prozent der Deutschen der Meinung sind, die Gesellschaft brauche keine \u00d6konomen, deren Wissenschaft sei \u00fcberfl\u00fcssig.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die Geringsch\u00e4tzung der wissenschaftlichen \u00d6konomik und deren Vertreter durch Politik und \u00d6ffentlichkeit ist nicht neu, und sie ist vielf\u00e4ltig in der Politischen \u00d6konomik analysiert worden. Aber sie scheint sich zu verst\u00e4rken in einem Ausma\u00df, das nicht nur die Politik in den scharfen kritischen Fokus ihres Verst\u00e4ndnisses von wirtschaftswissenschaftlicher Expertenberatung stellt, sondern auch Fragen an das Selbstverst\u00e4ndnis, an Inhalt und Analysemethoden wirtschaftswissenschaftlicher Forschung und Lehre an den Hochschulen aufdr\u00e4ngt: Studieren die heutigen Studenten der Volkswirtschaftslehre das \u201eRichtige\u201c, erforschen die \u00d6konomen mit den \u201erichtigen\u201c Methoden das \u201eRelevante\u201c?<\/p>\n<p>Auf den Jahrestagungen des \u201eVereins f\u00fcr Socialpolitik\u201c, der Hochschullehrervereinigung der wissenschaftlichen \u00d6konomen, geht es diesbez\u00fcglich hoch her: Das Verlangen, vor allem von studentischer Seite, nach einer \u201ePluralen\u201c \u00d6konomik wird lautstark artikuliert. Dieses Schlagwort steht in der Gefahr, ein \u201eWieselwort\u201c im Hayekschen Sinne zu sein, f\u00fcr das sich ein beliebig weites Interpretationsfeld \u00f6ffnet. Was hei\u00dft denn \u201eplural\u201c? Wollte man es mit konkretem Inhalt f\u00fcllen, so steht zun\u00e4chst die Forderung nach Pluralismus in den Theorien und in den Methoden im Fokus. Allerdings handelt es sich hier keineswegs um eine besondere Originalit\u00e4t im Katalog der Fragen, \u00fcber die sich auch schon unsere wissenschaftlichen Vorfahren Gedanken gemacht und gestritten haben. Aber dennoch gilt es, den heutigen Themen- und Methoden-Mainstream, der sich zum Beispiel als variantenreiche DSGE-Modelle (Dynamic Stochastic General Equilibrium) auf Basis neoklassischer oder neukeynesianischer oder auch nicht-walrasianischer Mengengleichgewichtsmodelle in den internationalen Journals dokumentiert, in seiner Dominanz unter die Lupe der realit\u00e4tserkl\u00e4renden Effizienz zu nehmen. Steht die DSGE-Dominanz und deren mathematisch und \u00f6konometrisch sehr aufwendige Modellbasis im empirischen Effizienztest der Realit\u00e4tserkl\u00e4rung besser da als zum Beispiel die Makrobasis der sogenannten <em>\u00d6sterreichischen Schule<\/em>? Das ist keineswegs der Fall, das Gegenteil ist wohl eher zutreffend, wie sich zum Beispiel deutlich an der Ineffizienz der gegenw\u00e4rtigen Geldpolitik der EZB zeigt. Ein solches Ergebnis sollte dann auch auf die universit\u00e4ren Lehrinhalte einer zum Beispiel \u201epluralen\u201c Makro\u00f6konomik ausstrahlen. Interessanterweise gibt es in Deutschland bisher nur wenige Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die sich in ihrem Lehr- und Forschungsansatz in Abweichung vom allgemeinen Mainstream ganz speziell auf die <em>Austrian Economics<\/em> konzentrieren (z. B. in der Theorie und Politik des Geldes das Institut f\u00fcr Wirtschaftspolitik der Universit\u00e4t Leipzig sowie das Research Institute der Flossbach von Storch AG in K\u00f6ln, im Prognosezentrum des Kieler Instituts f\u00fcr Weltwirtschaft, im Institut f\u00fcr \u00d6ffentliche Finanzwirtschaft und Wirtschaftspolitik der TU Berlin, im Masterstudiengang der neuen privaten Hochschule BiTS in Berlin), die allerdings auf konkurrierende Makroans\u00e4tze durchaus hinweisen. Die Pluralit\u00e4t bezieht sich dann auf den paradigmatischen Wettbewerb zwischen den Institutionen in Bezug auf deren Wissenschaftsangebote. Das scheinbar Neue in der Pluralit\u00e4tsforderung ist hier eigentlich nichts anderes als die nicht neue Forderung nach mehr Wettbewerb zwischen den theoretischen und methodischen Paradigmen, der den Monopolcharakter des <em>scientific mainstream <\/em>in den Journalen relativieren soll.<em> \u00c2\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Theorie- und Methodenpluralit\u00e4t ist das eine, das andere in dem Pluralit\u00e4tsspektrum ist die Interdisziplinarit\u00e4t. Der Nobelged\u00e4chtnispreistr\u00e4ger Friedrich August von Hayek konstatierte, dass ein guter \u00d6konom nur derjenige sei, der nicht <em>nur<\/em> \u00d6konom sei, sondern auch etwas von anderen Wissenschaften verstehe, zum Beispiel von der Psychologie, der Soziologie, der Politischen Wissenschaften, auch der Neurologie und den philosophischen Grundlagen des Rechts. Insofern sei die \u00d6konomik im Kern keine Natur-, sondern eine Sozialwissenschaft. Die damit verbundene evolutorische Komplexit\u00e4t bei Nichtexistenz sicheren Zukunftswissens entziehe sich grunds\u00e4tzlich mathematischer Berechenbarkeit.<\/p>\n<p>Und nat\u00fcrlich geh\u00f6rt in das Pluralit\u00e4tspostulat auch die (Wieder-)Belebung des historischen Blicks, der Kenntnis der Geschichte der \u00f6konomischen Theorien. Das Studium der Theoriegeschichte, die man besser nicht als <em>Dogmen<\/em>geschichte bezeichnet, immunisiert manchen heutigen Wissenschaftler gegen hochm\u00fctige Denkanma\u00dfungen in Bezug auf die besondere eigene Lern-, Forschungs- und Ergebnisoriginalit\u00e4t samt ihrer \u00f6konometrischen Untermauerung, die es angeblich bisher nicht gab. \u201eWir stehen alle auf den Schultern unserer Ahnen, ohne sie w\u00e4ren wir nicht da, wo wir heute stehen\u201c (Erich Schneider). Der neugierige Respekt vor den Theorien der gro\u00dfen Alten beinhaltet zugleich die Bereitschaft der Jungen, von ihnen zu lernen, auch und nicht zuletzt, um deren Irrt\u00fcmer nicht zu wiederholen und zuweilen zu erkennen, dass nicht alles Gedankliche neu ist, was einem heute spontan einf\u00e4llt. Deshalb gilt es, die theoriehistorische Lehre und Forschung an den deutschen Hochschulen signifikant zu beleben.<\/p>\n<p>Was also kann, soll oder muss das Studium der \u00d6konomik beinhalten? Es geht um die Sinnsuche in den Wirtschaftswissenschaften. Dieser Suche stellt sich Philip Plickert, bekannter \u00c2\u00a0Wirtschaftsredakteur der FAZ, in seinem neuen Buch \u201eDie VWL auf Sinnsuche\u201c, das sich prim\u00e4r an \u201ezweifelnde Studenten und kritische Professoren\u201c wendet. Leistet dieses Buch das, was die Komplexit\u00e4t dieser Sinnsuche nachfragt und was sich an Originalit\u00e4t gegen\u00fcber bereits vorhandenen Studien, die sich derselben Materie widmen, auffallend abhebt? Ja, ohne Einschr\u00e4nkung, und das kann man gut begr\u00fcnden.<\/p>\n<p>Das \u201eVorwort\u201c, ganze 30 Seiten lang, ist der umfangreich angelegte Introitus mit bester <em>survey<\/em>-Qualit\u00e4t eines wissenschaftsaffinen Journalisten, die eine breite und tiefe Kenntnis der internationalen \u00f6konomischen Fachliteratur voraussetzt. In Deutschland geht die Zahl der VWL-Studenten im Trend absolut und im Vergleich mit den BWL-Studierenden relativ stark zur\u00fcck und dies vor dem Hintergrund, dass fast alle Probleme dieser Welt zunehmend \u00f6konomischen Ursprungs oder mindestens von hoher \u00f6konomischer Relevanz sind: Warum gibt es reiche und arme L\u00e4nder? Was sind die \u00f6konomischen Auswirkungen des Klimawandels? Ist der Kapitalismus (Marktwirtschaft) dem Sozialismus (Planwirtschaft) \u00fcberlegen? Was sind die Ursachen von Arbeitslosigkeit und Inflation? Vertragen sich \u00d6konomie und \u00d6kologie? Wie kann man neues Wissen effizient produzieren? Was ist soziale Gerechtigkeit? Erzeugt die Digitalisierung Arbeitslosigkeit oder neue Arbeitspl\u00e4tze? Brauchen wir Wachstum? Sind CETA und TTIPP gut oder schlecht? Wie entsteht \u00f6konomische Ungleichheit und welche Folgen hat sie? Wie kann man Wohlstand und Gl\u00fcck messen? Ist der Euro gut f\u00fcr Europa? Was kosten die Fl\u00fcchtlinge und was bringen sie an Nutzen?<\/p>\n<p>Diese Fragen und viele andere zu diskutieren und zu beantworten, mag der repr\u00e4sentative Motivationshintergrund f\u00fcr junge Leute sein, ein Studium der \u00d6konomik zu beginnen. Aber sie werden h\u00e4ufig genug schon zu Beginn des Studiums desillusioniert, wenn weniger diese Fragen als vielmehr die harte instrumentelle N\u00fcchternheit der Mathematik, der Statistik, der \u00d6konometrie, der Einf\u00fchrung in die Modelltheorie zun\u00e4chst im Studiervordergrund stehen. Indes kann Plickerts Buch ihnen helfen, auf der Motivationsbasis einer <em>per aspera ad astra<\/em>-Philosophie nicht vorschnell wieder abzuwandern. Denn sein langes Vorwort ist eine aufregende <em>tour d\u00c2\u00b4orizon<\/em> durch die moderne Theorie und Empirie der \u00f6konomischen Lehre und Forschung an deutschen und internationalen Hochschulen sowie deren (partiell) notwendiger Renovierung. Jedem verst\u00e4ndlich und durchaus mit subjektivem <em>touch<\/em> schafft Plickert eine studenten- (und professoren-)einladende analytische Erz\u00e4hlung der faszinierenden Welt einer pluralen \u00d6konomik und ihrer inh\u00e4renten wissenschaftlichen Kontroversen. Sein Erz\u00e4hlmodus zeigt, dass das VWL-Studium keineswegs als \u00fcberwiegend mathematische Modellwissenschaft, als \u00dcbung in formaler Logik mit wenig Bezug zur \u00f6konomischen und gesellschaftlichen Realit\u00e4t ausgerichtet ist. Allerdings wird auch deutlich, dass \u00f6konomische Modelle als vereinfachte Abbilder der un\u00fcberschaubar komplexen Wirklichkeit im Gesamtspektrum der \u00d6konomik alles andere als sinnlos sind, sondern Hilfsinstrumente zur Selektion der \u2013 vermutlich \u2013 erkl\u00e4rungswichtigsten Einflussvariablen und deren Interdependenzen in dynamischen Anpassungsprozessen der \u00d6konomie. Zudem schult das \u201eDenken am Modell\u201c den Studenten nicht nur zur Logik im Diskurs, sondern auch zur Einsicht in die jeweilige Begrenztheit und Spezialit\u00e4t seiner Aussagen, also zur intellektuellen Disziplinierung: Die VWL ist, auch wenn man sie nicht als Natur-, sondern als Sozialwissenschaft begreift, im Kern methodisch keine <em>anything goes<\/em>-Arena. Wer die sucht, sollte eine andere Wissenschaftsdisziplin w\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Nach dem ausf\u00fchrlichen Vorwort begibt sich Plickert auf die thematisch herrlich bunte Wiese eines \u00f6konomikbewanderten Wirtschaftsjournalisten, der in vielen Kurznarrativen mit leichter Feder \u2013 und nicht ohne belletristischen Charme \u2013 wissenschaftliche Analytik pr\u00e4sentiert. Sie basiert auf Interviews mit Wissenschaftssachkundigen und auf Recherchen zur ganzen Breite und Tiefe der internationalen \u00d6konomik: \u201eDie \u00d6konomen in der Krise und im Wandel; Vom Wert der Vergangenheit; Die Finanzkrise \u2013 Doping mit billigem Geld; Eurokrise und kein Ende; Mensch, Gesellschaft und Umwelt; Neue Blicke auf die Politische \u00d6konomie; Arm und Reich in der Weltwirtschaft; Bedrohte Meinungsfreiheit\u201c. Plickerts Themenspektrum repr\u00e4sentiert \u201eplurale\u201c \u00d6konomik <em>at its best<\/em>. Die besondere Empfehlung zur Buchlekt\u00fcre geht mit Recht an die \u201ezweifelnden Studenten\u201c der VWL, aber auch an solche, die noch auf der Suche nach dem geeigneten Studienfach sind. Und sicher auch an \u201ekritische Professoren\u201c, wie Plickert sie nennt, die in der Wissenschaftswelt der tiefen Spezialisierung den \u00dcberblick \u00fcber die internationale Forschungsbreite in der \u00d6konomik, mit der sie\u00c2\u00a0 verlinkt sind, nicht verlieren wollen.<\/p>\n<p>*Philip Plickert: Die VWL auf Sinnsuche. Ein Buch f\u00fcr zweifelnde Studenten und kritische Professoren. Frankfurt am Main 2016<\/p>\n<p><strong>Blog-Beitr\u00e4ge zum Thema:<\/strong><\/p>\n<p>Mathias Erlei: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18020\">Was ist richtig an der Kritik heterodoxer \u00d6konomen?<\/a><\/p>\n<p id=\"post-17969\">Christian Schubert: <a title=\"Permanent Link: &lt;small&gt;Plurale \u00d6konomik (1)&lt;\/small&gt;&lt;br\/&gt;\u201ePluralismus\u201c in der VWL: Bewegt Euch!\" href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17969\" rel=\"bookmark\">\u201ePluralismus\u201c in der VWL: Bewegt Euch!<\/a><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie schon im Vorjahr so hat auch in diesem Jahr die Bundeskanzlerin bei der \u00dcbergabe des Sachverst\u00e4ndigenrat-Gutachtens vor der Bundespressekonferenz stante pede, ohne eine einzige &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=20116\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201e<font size=3; color=grey>Plurale \u00d6konomik (3)<\/font><br \/>Die Sinnsuche in den Wirtschaftswissenschaften<br \/><font size=3; color=grey>Anmerkungen zum neuen Buch von Philip Plickert<\/font>\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":10,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2357,40],"tags":[2358],"class_list":["post-20116","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-heterogenes","category-wissenschaftstheoretisches","tag-heterogene-oekonomie"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - 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