{"id":20527,"date":"2017-03-10T00:01:50","date_gmt":"2017-03-09T23:01:50","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=20527"},"modified":"2017-03-10T09:24:00","modified_gmt":"2017-03-10T08:24:00","slug":"gastbeitragsoziale-marktwirtschaft-ein-deutscher-mythos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=20527","title":{"rendered":"<font size=3; color=grey>Gastbeitrag<\/font><br\/>Soziale Marktwirtschaft \u2013 ein deutscher Mythos"},"content":{"rendered":"<p>In seiner Antwort \u201eBarmherzigkeit schafft Wohlstand\u201c (DT 18.2.) auf mein Interview mit der FAS (<a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/martin-rhonheimer-ist-priester-und-neoliberal-14873611.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2\">\u201eBarmherzigkeit schafft keinen Wohlstand\u201c<\/a>, 12.2.2017) gibt mein Kollege Peter Schallenberg mir insofern Recht, als auch er die \u00c4u\u00dferungen von Papst Franziskus \u00fcber eine \u201eWirtschaft, die t\u00f6tet\u201c auf dem Hintergrund der Erfahrungen \u201eunertr\u00e4glicher sozialer Unterschiede und Zerkl\u00fcftungen\u201c und \u201eschreiender Armut\u201c in Lateinamerika versteht. Schallenberg rechtfertigt dann aber die generelle Kritik des Papstes an der freien Marktwirtschaft, indem er jene traurige Wirklichkeit in einen Topf wirft mit einem angeblich in der entwickelten Welt existierenden \u201e\u201c\u02dcCasino-Kapitalismus\u201c\u02dc ohne Regeln und Gesetze und Anstrengung zur Umverteilung und zur gerechten Besteuerung\u201c, der, so Schallenberg, zur Finanzkrise von 2007 und zur nachfolgenden Wirtschaftskrise gef\u00fchrt habe.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Interventionismus, nicht Kapitalismus schafft Krisen<\/strong><\/p>\n<p>Dem ist entschieden zu widersprechen. Ursache der Finanzkrise von 2007 waren keineswegs nichtregulierte M\u00e4rkte, sondern eine Politik, die Banken gesetzlich verpflichtete, jedem Amerikaner den Erwerb eines Eigenheims zu erm\u00f6glichen sowie entsprechende Staatsgarantien f\u00fcr Kreditausf\u00e4lle und eine Politik des billigen Geldes, die den so verursachten Immobilienboom anheizte. Unverantwortliche Praktiken von Finanzinstituten mit verbrieften Subprimekrediten und \u201eCasino-Kapitalismus\u201c waren die Folge dieser Abschiebung des Risikos auf den Steuerzahler. Gewinnorientiertes unternehmerisches Handeln in einem freien Markt ohne Einmischung von Staat und Politik h\u00e4tte weder ein solches Verhalten noch das nachfolgende Desaster jemals hervorgebracht. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr die 1929 beginnende Weltwirtschaftskrise \u2013 auch hier war eine Politik des billigen Geldes Ursache des \u00dcbels \u2013, wie auch f\u00fcr die gro\u00dfen Krisen des 19. Jahrhunderts, etwa die Weltwirtschaftskrise von 1873: Das in den USA durch die politische F\u00f6rderung und staatliche Subventionierung des Eisenbahnbaus entstandene Spekulationsfieber riss die gesamte Weltwirtschaft mit sich. Enormes soziales Elend war die Folge.<\/p>\n<p>Verursacher der gro\u00dfen Wirtschaftskrisen, wie auch der Bildung von sch\u00e4dlichen Monopolen und Kartellen, waren nicht Kapitalismus und freie Marktwirtschaft, sondern Staatsinterventionismus. So im 19. Jahrhundert zum Beispiel die deutsche Schutzzollpolitik. Bismarck wie auch Vertreter der Historischen Schule der National\u00f6konomie \u2013 die \u201eKathedersozialisten\u201c \u2013 verunglimpften die Idee des Freihandels als \u201eManchestertum\u201c, eine Diffamierung, die bis heute anh\u00e4lt. Gerade in Deutschland f\u00f6rderten sie die Vorstellung, \u201eMarktwirtschaft\u201c sei als solche nicht sozial, erst durch staatliche Lenkung werde sie in den Dienst des Gemeinwohls gestellt. Ausgerechnet Alfred M\u00fcller-Armack, einer der Gr\u00fcnderv\u00e4ter einer so verstandenen Sozialen Marktwirtschaft, schrieb jedoch 1947, \u201edass die Hauptursachen f\u00fcr das Versagen der liberalen Marktwirtschaft gar nicht so sehr in ihr selbst liegen, als in einer Verzerrung, der sie durch den von au\u00dfen kommenden Interventionismus seit dem Ende des vergangenen Jahrhunderts zunehmend unterlag\u201c. Und Alexander R\u00fcstow meinte 1945, die \u201eEntartung der Marktwirtschaft\u201c sei \u201edirekt und indirekt durch geh\u00e4ufte subventionistische, protektionistische und monopolf\u00f6rdernde Ma\u00dfnahmen des Staates herbeigef\u00fchrt worden, (&#8230;) d.h. aber durch einen flagranten Versto\u00df gegen die Grundmaxime des Liberalismus: Laisser-Faire, Laissez Passer.\u201c Sehr richtig: Sch\u00e4dliche Monopole sind jene, die der Staat schafft oder sch\u00fctzt.<\/p>\n<p>Aus der Legende, Schuld an den Krisen der Vergangenheit sei der \u201eungez\u00fcgelte Kapitalismus\u201c gewesen, n\u00e4hrt sich der \u2013 sehr deutsche \u2013 Mythos von der absoluten \u00dcberlegenheit der Sozialen Marktwirtschaft und der katholischen Soziallehre als deren authentischen Interpretation. Als Kontrastfolie dient Schallenberg die USA und ihr angeblich unsozialer Kapitalismus. Er unterschl\u00e4gt, dass es gerade die gro\u00df angelegten Sozialhilfeprogramme seit Pr\u00e4sident Johnson waren, die in den USA die Konservierung bestehender und die Entstehung neuer Armut bewirkten. Das System wurde von Pr\u00e4sident Clinton reformiert \u2013 allerdings zu sp\u00e4t, um das Verharren weiter Bev\u00f6lkerungsschichten in der Armutsfalle r\u00fcckg\u00e4ngig machen zu k\u00f6nnen. Indes wurden in den letzten Jahren durch Regulierungen und hohe K\u00f6rperschaftssteuern in den USA unternehmerische Initiative und damit die Schaffung von Arbeitspl\u00e4tzen behindert \u2013 in Zeiten der Globalisierung und des rasanten technologischen Wandels eine wirtschaftspolitische Tods\u00fcnde.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>F\u00fcr Ludwig Erhard war der Wettbewerb sozial<\/strong><\/p>\n<p>Was \u00fcberhaupt war urspr\u00fcnglich mit \u201eSozialer Markwirtschaft\u201c gemeint? Ludwig Erhard, ihr \u00fcberaus erfolgreicher Sch\u00f6pfer, war ein dezidierter Gegner einer Politik des \u201esozialen Ausgleichs\u201c und von Umverteilung \u2013 nachzulesen in seinem Buch \u201eWohlstand f\u00fcr alle\u201c aus dem Jahre 1957. Zudem vertrat er die Ansicht, die \u201eEntwicklung zum Versorgungsstaat\u201c sei \u201eschon dann eingeleitet, wenn der staatliche Zwang \u00fcber den Kreis der Schutzbed\u00fcrftigen hinausgreift\u201c. Jede Form der steuerfinanzierten Umverteilung sei \u201eFlucht vor der Eigenverantwortung\u201c. Sie f\u00fchre zu einer gesellschaftlichen Ordnung, \u201ein der jeder die Hand in der Tasche des anderen hat\u201c, zur \u201eAufbl\u00e4hung der \u00f6ffentlichen Haushalte\u201c und zunehmenden Abh\u00e4ngigkeit des B\u00fcrgers vom Staat. Eine pr\u00e4zise Beschreibung dessen, was Schallenberg als \u201esystemisch organisierte N\u00e4chstenliebe\u201c anpreist.<\/p>\n<p>Das Soziale an der Sozialen Marktwirtschaft war f\u00fcr Erhard der marktwirtschaftliche Wettbewerb. In einer wettbewerblichen Marktwirtschaft, eingebunden in eine Rechtsordnung mit klaren Regeln, kann jeder B\u00fcrger zu leistungsgem\u00e4\u00dfem Wohlstand gelangen. Arbeitsunf\u00e4higen hilft die Gemeinschaft. Mit seinem Lehrer Franz Oppenheimer war Erhard der Meinung, Monopole und Kartelle w\u00fcrden die Kaufkraft des Konsumenten verringern und seien deshalb unsozial. Doch war Erhard hier weniger radikal als die Ordoliberalen, die s\u00e4mtliche Konzerne beseitigen wollten und Ansichten vertraten, auf die sich heute Sahra Wagenknecht berufen kann.<\/p>\n<p>M\u00fcller-Armack vertrat eine eher staatsorientierte Konzeption der Sozialen Marktwirtschaft. Sie begann sich nach Erhards Abgang aus der Politik, vor allem aber mit der sozialliberalen Koalition ab 1969 durchzusetzen. Von da an ging die Entwicklung genau in die Richtung, vor der Erhard gewarnt hatte. Mit dem anf\u00e4nglichen Konzept \u2013 auch demjenigen der Freiburger Ordoliberalen \u2013 hat die heutige, zu einer gigantischen Umverteilungsmaschinerie mutierte Soziale Marktwirtschaft wenig zu tun. Sie konnte nur dank der Arbeitsmarktreformen von Schr\u00f6ders Agenda 2010 vor dem Kollaps gerettet werden \u2013 eine Reform, die allerdings genau aufgrund der von Schallenberg bef\u00fcrworteten Logik \u201esystemisch organisierter N\u00e4chstenliebe\u201c nun Schritt f\u00fcr Schritt r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht wird. Das zunehmend schuldenfinanzierte Erfolgsmodell k\u00f6nnte sehr bald zum kollektiven Albtraum werden.<\/p>\n<p>Dieses System ist nicht nur deshalb problematisch, weil es die individuelle Freiheit und Selbstverantwortung aush\u00f6hlt und weitgehend die Familie funktionslos macht, bzw. als Vorsorge- und Solidargemeinschaft zerst\u00f6rt, sondern auch, weil es alle \u2013 vor allem aber den Mittelstand und die untersten Schichten \u2013 \u00e4rmer macht, indem es die Vermehrung von Wohlstand behindert, gerade auch f\u00fcr die kommenden Generationen. Das gilt auch f\u00fcr fl\u00e4chendeckende Mindestl\u00f6hne, die Schallenberg bef\u00fcrwortet: Damit werden die Geringstqualifizierten ausgegrenzt und in die Sozialhilfe geschoben. Der gegenw\u00e4rtige Sozialstaat ist ein System, das nicht mehr Wohlstand schafft, sondern durch falsche Anreize und hohe Steuerlast Ressourcen, die produktiv verwendet werden k\u00f6nnten, in den Konsum umlenkt, was nichts anderes bedeutet als der Schaffung von mehr \u201eWohlstand f\u00fcr alle\u201c entgegenzuwirken.<\/p>\n<p>Schallenberg anerkennt zwar die Bedeutung des Unternehmertums, verkennt aber dessen entscheidende Leistung f\u00fcr das Gemeinwohl. Nicht das Verteilen des halben Mantels, sondern die Schaffung von Mantelfabriken schafft Wohlstand! Die \u201esystemisch organisierte N\u00e4chstenliebe\u201c des steuerfinanzierten Sozialstaates wird von Schallenberg mit dem Klischee begr\u00fcndet, die \u201eStarken und die Reichen\u201c h\u00e4tten \u201esolidarisch zu sein mit den Schw\u00e4cheren und \u00c4rmeren\u201c. Das m\u00fcssen sie nat\u00fcrlich, und nicht nur aus Barmherzigkeit \u2013 jedoch nicht aufgrund staatlichen Zwangs. Die Argumentation l\u00e4sst unber\u00fccksichtigt, dass Unternehmer \u2013 das \u201eKapital\u201c \u2013 die Menschen in Lohn und Brot bringen und so auch den gr\u00f6\u00dften Teil des Steuersubstrats generieren. Schallenberg hingegen spricht von \u201eder sanften Gewalt der Besteuerung\u201c, mittels derer der Sozialstaat die Reicheren \u201ezu effektiver Barmherzigkeit, die sich Solidarit\u00e4t nennt\u201c f\u00fchre. Das, wie auch seine Ansicht, Barmherzigkeit m\u00fcsse verordnet, mit Zwang durchgesetzt werden, ja, der Staat habe die erzieherische Funktion, aus erbs\u00fcndigen Egoisten tugendhafte Menschen zu machen, widerspricht nicht nur allen gesunden moralischen Prinzipien, sondern wirkt geradezu zynisch: Die \u201esanfte Gewalt der Besteuerung\u201c, die B\u00fcrgern bis zur H\u00e4lfte ihres hart erarbeiteten Einkommens wegnimmt und sie damit moralisch bessern soll, ist diejenige des staatlichen, polizeibewehrten Gewaltmonopols sowie \u2013 will man im Falle der Kirchensteuern diesem ausweichen \u2013 in Deutschland zus\u00e4tzlich die kirchliche Drohung mit der Exkommunikation!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Besinnung auf staatskritische Traditionen der Soziallehre<\/strong><\/p>\n<p>Nicht Besteuerung generell, aber staatlich erzwungene N\u00e4chstenliebe ist eine grobe Missachtung des Rechts auf Privateigentum und des Subsidiarit\u00e4tsprinzips. Gewiss: Eigentum verpflichtet. Das verleiht aber nicht dem Staat das Recht, dieser moralischen Verpflichtung mit Zwang nachzuhelfen. Dem steht die Mahnung des katholischen Sozialpolitikers Georg von Hertling aus dem Jahre 1893 entgegen: \u201eDie Bruderliebe zur Grundlage staatlicher Ma\u00dfnahmen machen, hei\u00dft, die Competenz der Staatsgewalt \u00fcberschreiten und zugleich die Bruderliebe in ihrem Lebensnerv angreifen.\u201c Bischof von Ketteler hatte schon Jahre zuvor \u201edas Project der durch Majorit\u00e4ten decretierten Staatshilfe\u201c als Verirrung gegei\u00dfelt. Deren Ergebnis sei \u201eein immer weiter ausgebildetes Steuer- und Zwangssystem, an dem s\u00e4mtliche Staaten fast zu Grunde gehen und bei denen freie Selbstbestimmung und Gesinnung g\u00e4nzlich in den Hintergrund treten\u201c. Erst mit Heinrich Peschs Solidarismus, der soziale Gerechtigkeit \u201ezum Wohle des Volksganzen\u201c als staatliche Veranstaltung verstand und sich an der Lehre der bereits erw\u00e4hnten Kathedersozialisten orientierte, insbesondere derjenigen Adolph Wagners, wurde diese klassische Tradition der katholischen Sozialethik aufgegeben.<\/p>\n<p>Wir t\u00e4ten gut daran, uns auf die \u00e4ltere, staatskritische und freiheitsorientierte Tradition der katholischen Sozialethik zu besinnen. Als \u201epure Polemik\u201c bezeichnet Schallenberg meine Meinung, f\u00fcr eine spezifisch kirchliche Soziallehre gebe es keine theologischen Vorgaben in der Offenbarung und deshalb sei sie dem Zeitgeist ausgeliefert. Als Gegenargument beruft er sich auf die biblische und christliche Tradition, die eine F\u00fclle von \u201eVorgaben f\u00fcr das soziale Leben in N\u00e4chstenliebe und Solidarit\u00e4t\u201c enthalte. Offenbar hat er nicht richtig gelesen: Nicht von sozialethischen Vorgaben f\u00fcr das individuelle Handeln war in dem Interview die Rede, sondern von einer kirchenamtlichen Lehre \u00fcber die Ordnung von Staat und Wirtschaft. Eine solche findet sich weder in der Heiligen Schrift noch in der Tradition. Doch f\u00fcgte ich hinzu: \u201eJeder einzelne Christ hat nat\u00fcrlich eine soziale Verantwortung, und dazu sollen Papst und Bisch\u00f6fe die Gl\u00e4ubigen immer wieder aufrufen.\u201c<\/p>\n<p>Was wir nicht brauchen, so meine Meinung, sind Bisch\u00f6fe und Theologieprofessoren, die den Gl\u00e4ubigen Vorgaben machen, wie sie als Christen \u00fcber Fragen der Wirtschaftsordnung und der Sozialpolitik denken und entsprechend handeln sollten. Das halte ich f\u00fcr eine Missachtung der legitimen Freiheit der Gl\u00e4ubigen, insbesondere der Laien. Es spaltet die Gl\u00e4ubigen und schafft Polarisierungen, die nicht sein m\u00fcssen, weil sie mit der eigentlichen Aufgabe des kirchlichen Lehramtes nichts zu tun haben und wir uns als Christen nicht auf das Evangelium berufen sollten, um unsere politischen Pr\u00e4ferenzen zu begr\u00fcnden.<\/p>\n<p><strong>Hinweis<\/strong>: Der Beitrag erschien zuerst am 28. Februar 2017 in <a href=\"http:\/\/www.die-tagespost.de\/feuilleton\/Soziale-Marktwirtschaft-ndash-ein-deutscher-Mythos;art310,176494\">&#8222;Die Tagespost&#8220;<\/a>.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In seiner Antwort \u201eBarmherzigkeit schafft Wohlstand\u201c (DT 18.2.) auf mein Interview mit der FAS (\u201eBarmherzigkeit schafft keinen Wohlstand\u201c, 12.2.2017) gibt mein Kollege Peter Schallenberg mir &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=20527\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201e<font size=3; color=grey>Gastbeitrag<\/font><br \/>Soziale Marktwirtschaft \u2013 ein deutscher Mythos\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":251,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1975,1571,41,4],"tags":[266,2458,849],"class_list":["post-20527","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kirchliches","category-marktliches","category-ordnungspolitisches","category-soziales","tag-neosozialismus","tag-ordoliberalismus","tag-soziale-marktwirtschaft"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - 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