{"id":20860,"date":"2017-05-21T06:39:58","date_gmt":"2017-05-21T05:39:58","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=20860"},"modified":"2018-08-09T17:58:23","modified_gmt":"2018-08-09T16:58:23","slug":"zur-diskussion-um-die-deutschen-leistungsbilanzueberschuesse-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=20860","title":{"rendered":"Zur Diskussion um die deutschen Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse (1)"},"content":{"rendered":"<p>Bereits seit l\u00e4ngerem stehen die deutschen Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse in der Kritik. Nicht nur im Rahmen des europ\u00e4ischen \u00dcberwachungsverfahrens makro\u00f6konomischer Ungleichgewichte<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\">[1]<\/a> sondern auch vor dem Hintergrund der j\u00fcngsten Jahrestagung des Internationalen W\u00e4hrungsfonds (IWF) kam es erneut zu heftigen\u00a0 Angriffen: So sagte Christine Lagarde, die Pr\u00e4sidentin des IWF, dass nicht der gesamte Leistungsbilanz\u00fcberschuss gerechtfertigt sei und dass Deutschland seinen Leistungsbilanz\u00fcberschuss \u2013 gemessen am BIP \u2013 von gegenw\u00e4rtig rund acht Prozent halbieren m\u00fcsse. Auch der neue franz\u00f6sische Pr\u00e4sident, Emmanuel Macron, den man von deutscher Seite nach Kr\u00e4ften bei seinem Kurs in Europa unterst\u00fctzen will<a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\">[2]<\/a>, kam j\u00fcngst zu dem Schluss, dass der deutsche Leistungsbilanz\u00fcberschuss \u201enicht mehr tragbar sei\u201c. In diesen Chor der Kritiker reihte sich nicht zuletzt auch Donald Trumps Wirtschaftsberater Navarro ein, indem er Deutschland vorwarf, den Euro zu manipulieren, um sich auf Kosten anderer zu bereichern.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Welcher Leistungsbilanz\u00fcberschuss l\u00e4sst sich aber vor diesem Hintergrund rechtfertigen und welcher \u00dcberschuss ist tragbar und f\u00fcr wen? Im weiteren Verlauf dieses Beitrags soll daher \u2013 ausgehend von einigen grundlegenden Zusammenh\u00e4ngen \u2013 zun\u00e4chst auf die Ursachen der deutschen Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse eingegangen werden, denn Grundlage einer schl\u00fcssigen Therapie ist stets eine gute Diagnose. Neben den Ursachen f\u00fcr die deutschen Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse stellen sich dann aber auch folgende weitere Fragen, die in einem Folgebeitrag erl\u00e4utert werden sollen:<\/p>\n<ul>\n<li>Welche Wirkungen haben die Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse auf Deutschland selbst und andere (Defizit-)L\u00e4nder?<\/li>\n<li>Bedarf es einer Korrektur der deutschen Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse?<\/li>\n<li>Auf welche Art kann eine gegebenenfalls als notwendig erachtete Korrektur erfolgen?<\/li>\n<\/ul>\n<ol>\n<li><strong> Grundlegende Zusammenh\u00e4nge<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Zum besseren Verst\u00e4ndnis der weiteren \u00dcberlegungen sollen zun\u00e4chst einige grundlegende Zusammenh\u00e4nge bez\u00fcglich der Zahlungsbilanz erl\u00e4utert sowie auf die Einflussfaktoren insbesondere der Handelsbilanz eingegangen werden. Die Zahlungsbilanz soll dabei zur Vereinfachung auf zwei wichtige Teilbilanzen, die Leistungsbilanz (LB) und die Kapitalbilanz (KB), reduziert werden. Die Leistungsbilanz setzt sich wiederum zusammen aus der Handelsbilanz (Ex \u2013 Im), der Dienstleistungsbilanz (DLB), der Bilanz der Erwerbs- und Verm\u00f6genseinkommen (EV) sowie der Bilanz der laufenden \u00dcbertragungen (L\u00dc). Da die Zahlungsbilanz im statistischen Sinne stets ausgeglichen sein muss, ergeben sich daraus folgende Zusammenh\u00e4nge:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Ex &#8211; Im + DLB + EV + L\u00dc &#8211; KB = 0<\/strong><\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund muss \u2013 bezogen auf Deutschland \u2013 einem \u00dcberschusses in der Leistungsbilanz (LB &gt; 0) \u00c2\u00a0stets ein entsprechendes Defizit in der Kapitalbilanz (Kapitalexporte &gt; Kapitalimporte) gegen\u00fcberstehen. Diese Nettokapitalexporte f\u00fchren aber wiederum zu einer Zunahme des Netto-Auslandsverm\u00f6gens was sich \u2013 unter sonst gleichen Bedingungen \u2013 in einem Anstieg der Verm\u00f6genseinkommen (EV) niederschl\u00e4gt und damit automatisch eine (weitere) Verbesserung der Leistungsbilanz in der Folgeperiode nach sich zieht. Im Verh\u00e4ltnis zum Saldo der Handels- und Dienstleistungsbilanz weist dieser Saldo aber \u2013 wie Abbildung 1 zeigt \u2013 in dem betrachteten Zeitraum ein vergleichsweise geringes Gewicht auf. Dabei ist ferner zu beachten, dass sich die dort widergegebenen Verm\u00f6genseinkommen aus dem (zunehmenden) Nettoauslandsverm\u00f6gen und den (in der j\u00fcngeren Vergangenheit tendenziell abnehmenden) Zinss\u00e4tzen ergeben. Der Leistungsbilanzsaldo wird jedoch \u2013 zumindest im Falle Deutschlands \u2013 vom Handelsbilanzsaldo dominiert, der daher im Mittelpunkt der weiteren \u00dcberlegungen stehen wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/lb1.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/lb1.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong> Bestimmungsgr\u00fcnde der Handelsbilanz <\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Entwicklung der Warenexporte (Ex<sup>D<\/sup>) und der Warenimporte (Im<sup>D<\/sup>) Deutschlands l\u00e4sst\/sich unter theoretischen Gesichtspunkten \u2013 wie Abbildung 2 veranschaulicht \u2013 auf das Einkommen im Rest der Welt (Y<sup>RdW<\/sup>) und in Deutschland (Y<sup>D<\/sup>) sowie auf die Entwicklung der relativen Preise zwischen Deutschland und dem Rest der Welt in Form des realen effektiven Wechselkurses (REER) zur\u00fcckf\u00fchren. Der reale effektive Wechselkurs entspricht dabei einem multilateralen Index, der im konkreten Fall sowohl die unterschiedliche Entwicklung der Preisniveaus zwischen Deutschland und einer Reihe von (unterschiedlich abgegrenzten) Handelspartnern als auch die bilaterale Wechselkursentwicklung \u2013 gewichtet mit den bilateralen Handelsanteilen \u2013 ber\u00fccksichtigt. Der REER wird gew\u00f6hnlich als Indikator f\u00fcr die Entwicklung der internationalen (Preis-)Wettbewerbsf\u00e4higkeit eines Landes herangezogen.<\/p>\n<p>Bez\u00fcglich der Einkommenselastizit\u00e4ten<a href=\"#_edn3\" name=\"_ednref3\">[3]<\/a> geht man dabei von einem positiven Vorzeichen aus. Von steigenden Einkommen in Deutschland und im Rest der Welt erwartet man folglich zunehmende Importe sowie Exporte des Inlands, und umgekehrt. Kommt es hingegen zu einer realen Abwertung der heimischen W\u00e4hrung (REER sinkt), so erwartet man gem\u00e4\u00df der Marshall-Lerner-Bedingung bei einer \u201enormalen\u201c Reaktion<a href=\"#_edn4\" name=\"_ednref4\">[4]<\/a>, dass \u2013 in heimischer W\u00e4hrung betrachtet \u2013 der Exportwert zu- und der Importwert abnimmt oder zumindest weniger stark zunimmt als der Exportwert. W\u00e4hrend der REER f\u00fcr alle Nicht-Euro-L\u00e4nder auch von der nominalen Wechselkursentwicklung des Euro abh\u00e4ngt, wird er innerhalb der Eurozone ausschlie\u00dflich aus der Preisniveaudifferenz zwischen Deutschland (P<sup>D<\/sup>) und den anderen Mitgliedsl\u00e4ndern (P<sup>EWU<\/sup>) als Teil des Rests der Welt determiniert.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/s1.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/s1.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Empirische Untersuchungen<a href=\"#_edn5\" name=\"_ednref5\">[5]<\/a> haben in diesem Zusammenhang ergeben, dass die Einkommenselastizit\u00e4t der deutschen Importe mit einem Wert von etwa 1,2 deutlich keiner ist als die Einkommenselastizit\u00e4t der deutschen Exporte, die einen fast doppelt so hohen Wert von 2,3 aufweist. Dies bedeutet zun\u00e4chst, dass bei gleichen Wachstumsraten in Deutschland und im Rest der Welt allein durch diesen Effekt die Exporte st\u00e4rker zunehmen als die Importe und damit die Handelsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse ansteigen<a href=\"#_edn6\" name=\"_ednref6\">[6]<\/a>. Die Elastizit\u00e4t der Ex<sup>D<\/sup> in Bezug auf den REER weist mit einem Wert von -0,65 zun\u00e4chst das erwartete negative Vorzeichen auf (eine reale Abwertung f\u00fchrt in diesem Fall zu einer Steigerung der Exporte). Der Elastizit\u00e4tsbetrag selbst ist dabei allerdings relativ niedrig, was aber durch die Struktur der deutschen Exporte zu erkl\u00e4ren ist. Sie bestehen zu einem erheblichen Teil aus (Hoch-)Technologieprodukten, bei denen weniger der Preis- und vielmehr der Qualit\u00e4ts- sowie Innovationswettbewerb die entscheidende Rolle spielt. Im Gegensatz dazu weist die Elastizit\u00e4t der Im<sup>D<\/sup> bezogen auf den REER ebenfalls ein negatives Vorzeichen mit einem Betrag in H\u00f6he von 0,53 auf. Insgesamt sprechen die Elastizit\u00e4tswerte jedoch daf\u00fcr, dass die Marshall-Lerner-Bedingung (gerade) erf\u00fcllt und daher l\u00e4ngerfristig eine normale Reaktion der Handelsbilanz zu erwarten ist.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong> Die Entwicklung der deutschen Handelsbilanz<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Abbildung 2 zeigt zun\u00e4chst die Entwicklung der deutschen Handelsbilanz im Verh\u00e4ltnis zum BIP Deutschlands. In dem dort abgetragenen Zeitraum von 1992 bis heute ist es \u2013 mit Ausnahme des Jahres 2009 \u2013 zu einem stetigen Anstieg der Handelsbilanzquote von etwa ein Prozent auf gegenw\u00e4rtig etwa acht Prozent gekommen. Es wird ferner deutlich, dass bis 2008 die Entwicklung der gesamten Handelsbilanzquote eindeutig durch die Entwicklung gegen\u00fcber den EU-28-L\u00e4ndern dominiert wurde. Die Handelsbilanzquote gegen\u00fcber den Nicht-EU-L\u00e4ndern schwankte w\u00e4hrend dieses Zeitraums um einen Wert von etwa 1,0 Prozent. Ab 2009 stieg die Handelsbilanzquote gegen\u00fcber den Nicht-EU-L\u00e4ndern auf etwa vier Prozent an, w\u00e4hrend die Quote gegen\u00fcber den EU-28-L\u00e4ndern auf etwa 4 Prozent sank, so dass sie gegenw\u00e4rtig ungef\u00e4hr zu gleichen Teilen zu der gesamten Handelsbilanz\u00fcberschussquote beitragen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/lb3.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/lb3.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Wie lassen sich nun diese Entwicklungen (zun\u00e4chst) vor dem Hintergrund der Einflussfaktoren in Abbildung 2 erkl\u00e4ren?<\/p>\n<p>In der Zeit von 1999 bis 2008 geht die Entwicklung der Handelsbilanzquote prim\u00e4r auf die \u00c2\u00a0Bedingungen in der EU-28 und damit wiederum insbesondere in der Eurozone zur\u00fcck. Dort kam es zu einer Vereinheitlichung der Nominalzinsen, die allerdings bei unterschiedlichen Inflationsraten zu unterschiedlichen (ex post) Realzinsen f\u00fchrte. Hierdurch entstand in den L\u00e4ndern mit relativ hoher Inflation ein Anreiz, sich zu verschulden, was in vielen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern zu hohen Wachstumsraten \u2013 zum Teil verbunden mit dem Entstehen von Immobilienblasen \u2013 f\u00fchrte w\u00e4hrend Deutschland aufgrund niedriger Inflationsraten einen hohen Realzins aufwies und dadurch zum \u201ekranken Mann\u201c Europas wurde, dessen Wachstumsraten hinterherhinkten.<a href=\"#_edn7\" name=\"_ednref7\">[7]<\/a> Diese Entwicklung veranschaulicht Abbildung 4 weiter. Dadurch verbesserte sich die Handelsbilanzsituation aufgrund des starken Auslands- und des schwachen Inlandswachstums zunehmend. Hinzu kamen die Inflationsdifferenzen zu Gunsten Deutschlands, die dazu f\u00fchrten, dass der REER Deutschlands gegen\u00fcber den anderen Mitgliedsl\u00e4ndern der Eurozone \u2013 wie Abbildung 4 belegt \u2013 bis etwa 2013 stetig abgewertet wurde und damit zus\u00e4tzlich die (Preis-)Wettbewerbsf\u00e4higkeit der deutschen Anbieter sowie die Handelsbilanzquote gegen\u00fcber dieser L\u00e4ndergruppe erh\u00f6hte (<a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/wp-admin\/post-new.php#_edn8\">hier).<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/lb4.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/lb4.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken <strong>&#8211;<\/strong><\/small><strong><a href=\"#_edn8\" name=\"_ednref8\"><\/a><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/lb5.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/lb5.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>In den Jahren nach 2009 haben sich diese Entwicklungen deutlich ver\u00e4ndert. Nach der weltweiten Rezession 2009 und dem Beginn der Staatsschuldenkrise 2010 kehrten sich die Wachstumsbedingungen in Deutschland und im Rest der Eurozone um. W\u00e4hrend Deutschland die Rezession sehr schnell \u00fcberwand und zu positiven Wachstumsraten zur\u00fcckkehrte, kam es in einer Reihe anderer EWU-Mitgliedsl\u00e4nder \u2013 zum Teil aufgrund von Sparauflagen im Rahmen von europ\u00e4ischen Hilfsprogrammen \u2013 zu niedrigen und zum Teil sogar negativen Wachstumsraten (siehe Abbildung 3). Dadurch kehrte sich die Entwicklung der Handelsbilanzquote gegen\u00fcber den EWU-L\u00e4ndern um und nahm entsprechend ab. Hinzu kam, dass sich die permanente reale Abwertung Deutschlands in der Eurozone ab 2014 aufgrund von Anpassungsprozessen insbesondere in den Krisenl\u00e4ndern umkehrte und zu einer leichten realen Aufwertung wurde (siehe Abbildung 4), die den Trend der Handelsbilanzquote noch verst\u00e4rkte.<\/p>\n<p>Gegen\u00fcber dem (gesamten) Rest der Welt wies Deutschland seit etwa 2010 sowohl einen deutlichen Wachstumsr\u00fcckstand als auch eine \u2013 wie Abbildung 5 zeigt \u2013 im Trend stetige reale Abwertung auf. H\u00e4ufig wird diese Entwicklung auf einen schwachen Euro zur\u00fcckgef\u00fchrt, der Deutschland einseitig beg\u00fcnstige. Da aber weder deutsche Politiker noch die Deutsche Bundesbank Einfluss auf den Au\u00dfenwert des Euros auszu\u00fcben verm\u00f6gen, kann dieser in keiner Weise als von Deutschland manipuliert angesehen werden. Seine Bewertung erfolgt vielmehr unabh\u00e4ngig und anonym an den Devisenm\u00e4rkten. Einen gewissen Einfluss auf diese Entwicklung k\u00f6nnte allerdings die EZB durch ihre quantitative Lockerung ab 2014 und die damit einhergehende deutliche (nominale) Abwertung des Euros insbesondere gegen\u00fcber dem USD ausge\u00fcbt haben. Genau dieses Argument wurde dann auch vom deutschen Finanzminister, Wolfgang Sch\u00e4uble, gegen\u00fcber dem IWF ins Feld gef\u00fchrt. Wenn \u00fcberhaupt, dann trifft dieses Argument aber bestenfalls f\u00fcr die letzten zwei bis drei Jahre zu. Die bisher erl\u00e4uterten Zusammenh\u00e4nge zeigen ferner, dass dieses den REER betreffende Argument ein vergleichsweise geringes Gewicht aufweist im Verh\u00e4ltnis zu den Wachstumsdifferenzen und deren Wirkungen (<a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/wp-admin\/post-new.php#_edn9\">hier<\/a>).<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/lb6.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/lb6.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Zusammenfassend l\u00e4sst sich somit schlussfolgern, dass in der Zeit von 1999 bis zum gegenw\u00e4rtigen Zeitpunkt die Entwicklung der deutschen Handelsbilanzquote gegen\u00fcber den L\u00e4ndern der EU-28 ma\u00dfgeblich durch die ver\u00e4nderten Rahmenbedingungen in der Europ\u00e4ischen W\u00e4hrungsunion erkl\u00e4rt werden kann.<a href=\"#_edn10\" name=\"_ednref10\">[10]<\/a> Dies hatte zun\u00e4chst einen deutlichen Anstieg der Handelsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse zur Folge, der sich aber ab 2009 vor dem Hintergrund der Finanzkrise und der Staatsschuldenkrise umkehrte. Im Gegensatz dazu stiegen die \u00dcbersch\u00fcsse gegen\u00fcber Extra EU-28 L\u00e4ndern ab etwa 2012 deutlich an, was sich aber ebenfalls durch die Entwicklung der Einkommensdifferenzen und des realen effektiven Wechselkurses erkl\u00e4ren l\u00e4sst. Ein Vergleich der Absolutbetr\u00e4ge von Einkommens- und REER-Elastizit\u00e4ten verdeutlicht ferner, dass insbesondere bei der Bestimmung der Exportnachfrage der ausl\u00e4ndischen Einkommensentwicklung eine gr\u00f6\u00dfere Bedeutung zukommt als der Wirkung von relativen Preisver\u00e4nderungen. Die deutschen Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse sind somit eindeutig das Ergebnis der nationalen sowie\u00a0 internationalen makro\u00f6konomischen Rahmenbedingungen und nicht etwa auf gezielte wirtschaftspolitische Manipulationen Deutschlands zur\u00fcckzuf\u00fchren, wie dies zum Teil von in- und ausl\u00e4ndischen Kritikern behauptet wird. Weitere Bestimmungsgr\u00fcnde f\u00fcr die deutschen Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse sowie Antworten auf die zus\u00e4tzlichen eingangs aufgeworfenen Fragen werden in einem Folgebeitrag diskutiert.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[1]<\/a> Vgl. hierzu etwa:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/eur-lex.europa.eu\/legal-content\/DE\/TXT\/PDF\/?uri=CELEX:52015DC0691&amp;from=EN\">http:\/\/eur-lex.europa.eu\/legal-content\/DE\/TXT\/PDF\/?uri=CELEX:52015DC0691&amp;from=EN<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\">[2]<\/a> Vgl. hierzu etwa den folgenden Aufruf unter: http:\/\/you.wemove.eu\/campaigns\/bewegung-fuer-europa<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref3\" name=\"_edn3\">[3]<\/a>\u00a0 Die Einkommenselastizit\u00e4t (\u00ce\u00b7<sub>Y<\/sub>) der deutschen Importe in Abh\u00e4ngigkeit vom deutschen BIP ergibt sich als \u00c2\u00a0. Die Einkommenselastizit\u00e4t der deutschen Exporte in Abh\u00e4ngigkeit vom BIP im Rest der Welt entspricht\u00c2\u00a0 \u00c2\u00a0.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref4\" name=\"_edn4\">[4]<\/a> Als \u201enormale\u201c Reaktion wird \u2013 ausgehend von einer Abwertung des heimischen realen Wechselkurses \u2013 eine Verbesserung der Handelsbilanz angesehen. Unter der Voraussetzung unendlich gro\u00dfer Angebotselastizit\u00e4ten stellt sich dieses Ergebnis dann ein, wenn die Summe der absoluten (Import- und Export-)Nachfrageelastizit\u00e4ten gr\u00f6\u00dfer als eins ist. Diese Voraussetzung bezeichnet man als Marshall-Lerner-Bedingung. Vgl. hierzu etwa Rose, Klaus und K. Sauernheimer, Grundlagen der Au\u00dfenwirtschaftstheorie, 14. Auflage, M\u00fcnchen 2006, S. 71 ff.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref5\" name=\"_edn5\">[5]<\/a> Bei den in Abbildung 2 angegebenen Elastizit\u00e4tswerten handelt es sich um langfristige Elastizit\u00e4ten, die sich auf Export- sowie Import<strong>mengen<\/strong> beziehen und der folgenden Studie entstammen: Bahmani, Mohsen; Hanafiah Harvey und Scott W. Hegerty: Empirical tests of the Marshall\u201c\u0090Lerner condition: a literature review, Journal of Economic Studies, Vol. 40, 2013, S. 411-443, hier: S. 437. Zu qualitativ \u00e4hnlichen Ergebnissen \u2013 allerdings bezogen auf <strong>Wert<\/strong>elastizit\u00e4ten \u2013 gelangt auch Kramer, Lucas: Ursachen und Wirkungen von Inflationsdifferenzen in der Europ\u00e4ischen W\u00e4hrungsunion, Aachen 2015, S. 196 ff.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref6\" name=\"_edn6\">[6]<\/a> \u00c2\u00a0W\u00e4hrend der 1970er Jahre wurde die umgekehrte Situation (Einkommenselastizit\u00e4t der Importe ist gr\u00f6\u00dfer als die Einkommenselastizit\u00e4t der Exporte) in Gro\u00dfbritannien im Rahmen des \u201eNew Cambridge View\u201c diskutiert. Vgl. hierzu etwa: Cuthbertson, Keith: Macroeconomic Policy, London und Basingstoke 1979, S. 72 ff.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref7\" name=\"_edn7\">[7]<\/a> Vgl. hierzu ausf\u00fchrlich Smeets, Heinz-Dieter und Anita Schmid: Europ\u00e4ische Staatsschuldenkrise, Lender of last resort und Bankenunion, in: ORDO &#8211; Jahrbuch f\u00fcr die Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft, Bd. 65, Stuttgart 2014, S. 47-73.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref8\" name=\"_edn8\">[8]<\/a> Die Gruppe der Zwanzig (G20) ist das zentrale Forum zur internationalen Zusammenarbeit in Finanz- und Wirtschaftsfragen. Die G20-Staaten stehen f\u00fcr fast zwei Drittel der Weltbev\u00f6lkerung, \u00fcber vier F\u00fcnftel\u00c2\u00a0 des weltweiten Bruttoinlandsprodukts und drei Viertel des Welthandels. Der G20 geh\u00f6ren die folgenden L\u00e4nder(gruppen) an: Argentinien, Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Gro\u00dfbritannien, Indien, Indonesien, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, Russland, Saudi-Arabien, S\u00fcdafrika, S\u00fcdkorea, T\u00fcrkei, USA sowie die EU insgesamt.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref9\" name=\"_edn9\">[9]<\/a> Die L\u00e4nderabgrenzungen werden erl\u00e4utert unter: <a href=\"http:\/\/data.europa.eu\/euodp\/data\/dataset\/OWQL7InA39ui4o7bQCRXw\">http:\/\/data.europa.eu\/euodp\/data\/dataset\/OWQL7InA39ui4o7bQCRXw<\/a>\u00c2\u00a0 sowie <a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/eurostat\/en\/web\/products-datasets\/-\/TSDEC330\">http:\/\/ec.europa.eu\/eurostat\/en\/web\/products-datasets\/-\/TSDEC330<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref10\" name=\"_edn10\">[10]<\/a> Vgl. zu einer gegenteiligen Meinung etwa Weber, Christoph und Katrin W\u00f6lfel: Deutsche Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse in der Kritik. Wirtschaftsdienst, 2014, S. 500 \u2013 507.<\/p>\n<p><strong>Blog-Beitr\u00e4ge zum Thema:<\/strong><\/p>\n<p>Gunther Schnabl: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=20448\">Leistungsbilanzungleichgewichte. Was Trump wirklich will, und warum Deutschland leiden wird<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19990\">Deutschland am Pranger. Salden und Ungleichgewichte in der Leistungsbilanz<\/a><\/p>\n<p>Juergen B. Donges:<a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14219\">Deutschland Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse in der Kritik. Worauf zu achten ist<\/a><\/p>\n<h2 id=\"post-14219\"><\/h2>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bereits seit l\u00e4ngerem stehen die deutschen Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse in der Kritik. Nicht nur im Rahmen des europ\u00e4ischen \u00dcberwachungsverfahrens makro\u00f6konomischer Ungleichgewichte[1] sondern auch vor dem Hintergrund der &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=20860\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eZur Diskussion um die deutschen Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse (1)\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":89,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8,1545,2170],"tags":[61],"class_list":["post-20860","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-europaisches","category-freiheitliches","category-handelspolitisches","tag-leistungsbilanzungleichgewichte"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Zur Diskussion um die deutschen Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse (1) - Wirtschaftliche Freiheit<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=20860\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Zur Diskussion um die deutschen Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse (1) - Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Bereits seit l\u00e4ngerem stehen die deutschen Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse in der Kritik. Nicht nur im Rahmen des europ\u00e4ischen \u00dcberwachungsverfahrens makro\u00f6konomischer Ungleichgewichte[1] sondern auch vor dem Hintergrund der &hellip; \u201eZur Diskussion um die deutschen Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse (1)\u201c weiterlesen\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=20860\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2017-05-21T05:39:58+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2018-08-09T16:58:23+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Dieter Smeets\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Dieter Smeets\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"12\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=20860#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=20860\"},\"author\":{\"name\":\"Dieter Smeets\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/47a898f3fa8b2c613b6034c8cb27ad71\"},\"headline\":\"Zur Diskussion um die deutschen Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse (1)\",\"datePublished\":\"2017-05-21T05:39:58+00:00\",\"dateModified\":\"2018-08-09T16:58:23+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=20860\"},\"wordCount\":2333,\"commentCount\":3,\"keywords\":[\"Leistungsbilanz\"],\"articleSection\":[\"Europ\u00e4isches\",\"Freiheitliches\",\"Handelspolitisches\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=20860#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=20860\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=20860\",\"name\":\"Zur Diskussion um die deutschen Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse (1) - Wirtschaftliche Freiheit\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\"},\"datePublished\":\"2017-05-21T05:39:58+00:00\",\"dateModified\":\"2018-08-09T16:58:23+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/47a898f3fa8b2c613b6034c8cb27ad71\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=20860#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=20860\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=20860#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Zur Diskussion um die deutschen Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse (1)\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/\",\"name\":\"Wirtschaftliche Freiheit\",\"description\":\"Das ordnungspolitische Journal\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/47a898f3fa8b2c613b6034c8cb27ad71\",\"name\":\"Dieter Smeets\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/dieter_smeets.jpg\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/dieter_smeets.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/dieter_smeets.jpg\",\"caption\":\"Dieter Smeets\"},\"description\":\"Heinrich-Heine-Universit\u00e4t D\u00fcsseldorf\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=89\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Zur Diskussion um die deutschen Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse (1) - Wirtschaftliche Freiheit","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=20860","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Zur Diskussion um die deutschen Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse (1) - Wirtschaftliche Freiheit","og_description":"Bereits seit l\u00e4ngerem stehen die deutschen Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse in der Kritik. Nicht nur im Rahmen des europ\u00e4ischen \u00dcberwachungsverfahrens makro\u00f6konomischer Ungleichgewichte[1] sondern auch vor dem Hintergrund der &hellip; \u201eZur Diskussion um die deutschen Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse (1)\u201c weiterlesen","og_url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=20860","og_site_name":"Wirtschaftliche Freiheit","article_published_time":"2017-05-21T05:39:58+00:00","article_modified_time":"2018-08-09T16:58:23+00:00","author":"Dieter Smeets","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Dieter Smeets","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"12\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=20860#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=20860"},"author":{"name":"Dieter Smeets","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/47a898f3fa8b2c613b6034c8cb27ad71"},"headline":"Zur Diskussion um die deutschen Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse (1)","datePublished":"2017-05-21T05:39:58+00:00","dateModified":"2018-08-09T16:58:23+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=20860"},"wordCount":2333,"commentCount":3,"keywords":["Leistungsbilanz"],"articleSection":["Europ\u00e4isches","Freiheitliches","Handelspolitisches"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=20860#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=20860","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=20860","name":"Zur Diskussion um die deutschen Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse (1) - Wirtschaftliche Freiheit","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website"},"datePublished":"2017-05-21T05:39:58+00:00","dateModified":"2018-08-09T16:58:23+00:00","author":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/47a898f3fa8b2c613b6034c8cb27ad71"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=20860#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=20860"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=20860#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Zur Diskussion um die deutschen Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse (1)"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/","name":"Wirtschaftliche Freiheit","description":"Das ordnungspolitische Journal","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/47a898f3fa8b2c613b6034c8cb27ad71","name":"Dieter Smeets","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/dieter_smeets.jpg","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/dieter_smeets.jpg","contentUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/dieter_smeets.jpg","caption":"Dieter Smeets"},"description":"Heinrich-Heine-Universit\u00e4t D\u00fcsseldorf","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=89"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20860","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/89"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=20860"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20860\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23479,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20860\/revisions\/23479"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=20860"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=20860"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=20860"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}