{"id":21315,"date":"2017-08-09T00:01:08","date_gmt":"2017-08-08T23:01:08","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=21315"},"modified":"2020-04-30T15:35:09","modified_gmt":"2020-04-30T14:35:09","slug":"das-lohn-paradoxoneine-deutsche-fata-morgana","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=21315","title":{"rendered":"Das Lohn-Paradoxon <br\/><font size=3; color=grey>Eine (deutsche) Fata Morgana?<\/font>"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><em>&#8222;Meinung \u00e4ndert keine Tatsache.&#8220;<\/em> (Francesco Petrarca)<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Wirtschaftspolitik steht Kopf. In der alten Welt k\u00e4mpften die Notenbanken gegen das \u00dcbel der Inflation, dem &#8222;Dieb der kleinen Leute&#8220; (Norbert Bl\u00fcm). Sie waren die \u201eGuten\u201c, ganz vorne die Deutsche Bundesbank. Die Tarifpartner, allen voran die Gewerkschaften, waren die \u201eB\u00f6sen\u201c. Mit ihren \u00fcberzogenen Lohn- und Tarifabschl\u00fcssen pfuschten sie den Notenbanken in der Vergangenheit immer wieder ins Handwerk. Sie l\u00f6sten einen wiederkehrenden Teufelskreis von Inflation, restriktiver Geldpolitik und Arbeitslosigkeit aus. Das alles scheint nicht mehr zu gelten. \u00dcberall ist Preisniveaustabilit\u00e4t mehr oder weniger erreicht. Und was tun die Notenbanken? Sie setzen alle Hebel in Bewegung, um f\u00fcr mehr Inflation zu sorgen. In der vordersten Reihe agiert die EZB. Dabei operieren sie immer hart an der Grenze zur monet\u00e4ren Staatsfinanzierung. Oft \u00fcberschreiten die Notenbanken diese rote Linie auch. Trotzdem gelingt es ihnen gegenw\u00e4rtig nicht, die selbst gesetzte Marke von 2 % zu erreichen. Wieder sind die Tarifpartner die \u201eB\u00f6sen\u201c. Die Arbeitslosigkeit sinkt sp\u00fcrbar. In Deutschland herrscht quasi Vollbesch\u00e4ftigung. Der Vorwurf der EZB, Hand in Hand mit der Deutschen Bundesbank, ist: Lohn- und Tarifpolitik seien zu zahm. Kein Wunder, dass ihre expansive Geldpolitik inflation\u00e4r ins Leere laufe.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Horizontale Phillips-Kurve?<\/strong><\/p>\n<p>Immer mehr Arbeitsm\u00e4rkte in Deutschland sind leergefegt. Das gilt f\u00fcr bestimmte Branchen, wie das Verarbeitende Gewerbe. Es trifft ebenso f\u00fcr bestimmte Regionen, wie dem Hohenlohe-Kreis, zu. Aber auch an einigen Qualifikationen, wie die Facharbeiter, besteht ein Mangel. Es herrscht ann\u00e4hernd Vollbesch\u00e4ftigung. Das sind eigentlich beste Voraussetzungen f\u00fcr stark steigende Nominal- und Reall\u00f6hne. Mit den L\u00f6hnen nimmt der Druck auf die Unternehmen zu, die Preise ihrer G\u00fcter zu erh\u00f6hen. Das ist die Basis, die hyper-expansive Geldpolitik der EZB in h\u00f6here Inflationsraten in der EWU zu transformieren. Von Deutschland, dem wirtschaftlich gr\u00f6\u00dften Land des Euro-Raumes, gehen \u201eendlich\u201c die inflation\u00e4ren Impulse f\u00fcr die gesamte EWU aus. Dieser Mechanismus scheint aber nicht richtig in Gang zu kommen. Das ist typischerweise bei keynesianischer Arbeitslosigkeit der Fall. Auf eine bessere Auslastung der Kapazit\u00e4ten \u2013 Angebots\u00fcberh\u00e4nge auf den G\u00fcterm\u00e4rkten \u2013 reagieren die L\u00f6hne nur sehr verhalten. Die origin\u00e4re Phillips-Kurve weist eine geringe negative Steigung auf. Im Extrem verl\u00e4uft sie horizontal. Mit stark steigenden Nominall\u00f6hnen und einer h\u00f6heren Inflationsrate ist nicht zu rechnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/sauer.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/sauer.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Eine solche Konstellation auf den Arbeitsm\u00e4rkten herrscht allerdings in Deutschland nicht mehr. Die Output-L\u00fccke, die sich nach der Finanzkrise aufgetan hat, ist l\u00e4ngst geschlossen. Unternehmen arbeiten immer \u00f6fter an der Kapazit\u00e4tsgrenze. Die verbliebene Arbeitslosigkeit ist struktureller Natur. Mismatch-Elemente gewinnen an Gewicht. Langzeitarbeitslosigkeit ist weiter ein Problem. Und die Nominall\u00f6hne reagieren seit der Finanzkrise in Deutschland eher normal. Geht die Arbeitslosigkeit zur\u00fcck, steigen auch die L\u00f6hne. Die Phillips-Kurve ist weiter negativ geneigt (Abb. 1). Allerdings verl\u00e4uft sie viel flacher als in den Zeitr\u00e4umen fr\u00fcherer Vergangenheit. Vor allem gegen\u00fcber der Zeit nach der Wiedervereinigung und der Finanzkrise ist ihre Steigung sp\u00fcrbar geringer. Ein Blick auf die Entwicklung der Reall\u00f6hne zeigt, dass der R\u00fcckgang der Arbeitslosigkeit mit einem st\u00e4rkeren Anstieg der Real- als der Nominall\u00f6hne einhergeht. Die geringere Inflationsrate hat trotz eines leicht geringeren Anstiegs der Nominall\u00f6hne die Reall\u00f6hne st\u00e4rker ansteigen lassen. Der Mechanismus der negativ geneigten Phillips-Kurve ist weiter intakt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Erosion gewerkschaftlicher Macht<\/strong><\/p>\n<p>Von einem Lohn-Paradoxon kann in Deutschland keine Rede sein. Dennoch verl\u00e4uft die Phillips-Kurve flacher. In der guten alten Zeit nahmen die Gewerkschaften in Zeiten sehr guter wirtschaftlicher Entwicklung einen gro\u00dfen Schluck aus der Lohnpulle. Spielten die Notenbanken mit, waren steigende Lohnkosten der Treibsatz f\u00fcr h\u00f6here Inflationsraten. Das ist dieses Mal, nach der Finanz- und Euro-Krise, anders. Selbst die Deutsche Bundesbank ist ob dieser Entwicklung in Sorge. Sie ermuntert die Gewerkschaften, h\u00f6here Lohnforderungen durchzusetzen. Mindestens 3 % sollten es schon sein. Viele sehen in der moderaten Lohn- und Tarifpolitik den Verfall der Macht der Gewerkschaften. Mit der gewerkschaftlichen Macht sei es nicht mehr weit her. Ihr Organisationsgrad befinde sich seit Jahrzehnten im Sinkflug. Eine rasante Globalisierung, ein forcierter Strukturwandel und eigene organisatorische M\u00e4ngel seien die treibenden Kr\u00e4fte dieser Entwicklung. Die Tarifbindung nehme st\u00e4ndig ab. L\u00f6hne und Tarife w\u00fcrden immer mehr \u201everbetrieblicht\u201c. Sie orientierten sich st\u00e4rker an der wirtschaftlichen Leistungsf\u00e4higkeit der Betriebe. Das Ergebnis zeige sich an einer seit l\u00e4ngerem sinkenden Lohnquote.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/lohn2.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/lohn2.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Weltweit offenere M\u00e4rkte und sektoraler Strukturwandel heterogenisieren die wirtschaftliche Entwicklung. Das bringt die Gewerkschaften in Schwierigkeiten. Ihre Kollektivvertr\u00e4ge, die viel zu viel \u00fcber einen Kamm scheren, fallen aus der Zeit. Immer weniger (junge und weibliche) Arbeitnehmer sind bereit, sich gewerkschaftlich zu organisieren. Die lohn- und tarifpolitisch wei\u00dfen Flecken nehmen zu. Der Staat eilt zwar mit Mindestl\u00f6hnen, Entsendegesetzen und Allgemeinverbindlicherkl\u00e4rungen zu Hilfe. Er kann aber den Prozess der \u201eVerbetrieblichung\u201c von Lohn- und Tarifpolitik nicht aufhalten. Die Tarifabschl\u00fcsse orientieren sich immer st\u00e4rker an der betrieblichen Produktivit\u00e4t. Dieser Prozess ist seit Mitte der 90er Jahre in Deutschland gut zu beobachten (Abb. 2). Die Hartz-Reformen schlugen zugunsten der Produktivit\u00e4t, die Finanz- und Eurokrise zugunsten der L\u00f6hne aus. Seit dem Beginn des neuen Jahrzehntes entwickeln sich die L\u00f6hne schneller als die Produktivit\u00e4t. Die stark r\u00fcckl\u00e4ufige Arbeitslosigkeit l\u00e4sst die L\u00f6hne wieder st\u00e4rker steigen. Da ist sie wieder, die negativ geneigte Phillips-Kurve. Bleibt die EZB bei ihrer expansiven Politik, ist es nur eine Frage der Zeit bis auch die Inflation wieder auflebt. Wie hoch sie ausfallen wird, h\u00e4ngt von der lohn- und tarifpolitischen St\u00e4rke der Gewerkschaften ab. Und mit der ist es nicht mehr weit her.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Wachstumdelle der Produktivit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>Die L\u00f6hne werden trotz sinkender Arbeitslosigkeit k\u00fcnftig weniger steigen als in der Vergangenheit. Es steht zu bef\u00fcrchten, dass k\u00fcnftige Phillips-Kurven noch l\u00e4ngere flacher verlaufen wird als vergangene. Fegt der aufkeimende Protektionismus die Globalisierung nicht weg, werden Gewerkschaften nicht mehr zu alter St\u00e4rke zur\u00fcckkehren. Ihre Macht in Tarifverhandlungen bleibt beschr\u00e4nkt. Da kann ihnen auch der (Sozial)Staat nicht mehr helfen. Die (betrieblichen) L\u00f6hne werden k\u00fcnftig kaum st\u00e4rker als die (betriebliche) Produktivit\u00e4t steigen. Kluncker-Runden wird es nicht mehr geben. Die Lohnzuw\u00e4chse werden aber vor allem dann niedriger ausfallen, wenn die Wachstumsraten der Produktivit\u00e4t weiter zur\u00fcckgehen. Die Arbeitsproduktivit\u00e4t w\u00e4chst in reichen L\u00e4ndern weltweit seit langem mit immer kleineren Raten (Abb. 3). In Deutschland n\u00e4hert sich die Trend-Wachstumsrate der Null-Linie. In der EU hat sie diese Marke schon erreicht. Unter den reichen L\u00e4ndern wachsen nur die USA im Trend noch mit 1 %. Das Wachstum der L\u00f6hne wird sich auch bei sinkender Arbeitslosigkeit von diesem Trend nicht abkoppeln k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/lohn3.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/lohn3.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Der Abw\u00e4rtstrend beim Wachstum der Arbeitsproduktivit\u00e4t reicher L\u00e4nder hat damit zu tun, dass die totale Faktorproduktivit\u00e4t schon seit l\u00e4ngerem weniger stark steigt. Der technische Fortschritt scheint an Grenzen zu sto\u00dfen. Die niedrig h\u00e4ngenden Fr\u00fcchte des technischen Fortschritts scheinen abgeerntet. Es ist m\u00fchsam, aufwendig und langwierig, an die h\u00f6her h\u00e4ngenden zu gelangen. Ob neue Technologien, wie die Robotik, die Bionik oder die Nano-Technologie, den Durchbruch schaffen, ist umstritten. Dieser allgemeine Abw\u00e4rtstrend wird in Deutschland durch spezifische Faktoren verst\u00e4rkt. Der sinkende Wachstumstrend der Arbeitsproduktivit\u00e4t hat auch mit dem Erfolg auf den Arbeitsm\u00e4rkten zu tun. Mit den knapper werdenden Arbeitskr\u00e4ften wurden auch weniger produktive Arbeitnehmer eingestellt. Das l\u00e4sst die Arbeitsproduktivit\u00e4t langsamer wachsen. Das muss allerdings nicht so bleiben. Die Knappheit an Arbeitskr\u00e4ften wird Unternehmen veranlassen, verst\u00e4rkt in Real- und Humankapital zu investieren. Beides l\u00e4sst die Arbeitsproduk-tivit\u00e4t st\u00e4rker wachsen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Es gibt in Deutschland kein Lohn-Paradoxon. Die L\u00f6hne steigen mit r\u00fcckl\u00e4ufiger Arbeitslosigkeit. Das wird auch in Zukunft nicht anders sein. Die Ger\u00fcchte \u00fcber den Tod der Phillips-Kurve sind stark \u00fcbertrieben. Sie verl\u00e4uft weiter negativ geneigt, allerdings flacher als in der Vergangenheit. Ein Grund f\u00fcr die weniger starke Reaktion der L\u00f6hne auf eine bessere Besch\u00e4ftigung ist die erodierende Macht der Gewerkschaften. Lohn- und tarifpolitische Exzesse werden unwahrscheinlicher. Die L\u00f6hne werden aber auch deshalb langsamer wachsen, weil die Rate des technischen Fortschritts schon seit l\u00e4ngerem r\u00fcckl\u00e4ufig ist. W\u00e4chst die Arbeitsproduktivit\u00e4t langsamer, steigen auch die L\u00f6hne weniger schnell. Die Gewerkschaften k\u00f6nnen in Tarifverhandlungen nicht mehr herausholen. Globalisierung und technischer Fortschritt verhindern, dass sie wieder an ihre alte St\u00e4rke ankn\u00fcpfen. Es werden allerdings auch wieder Zeiten kommen, in denen die Arbeitsproduktivit\u00e4t st\u00e4rker als heute w\u00e4chst. Wann dies der Fall sein wird, ist nicht seri\u00f6s zu prognostizieren. Bei einer auf absehbare Zeit flacheren Phillips-Kurve sollte allerdings die EZB \u00fcber ihre willk\u00fcrlich festgelegte 2 %-Marke der Inflation nachdenken. Es spricht vieles daf\u00fcr, die Marke nach unten zu korrigieren.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Meinung \u00e4ndert keine Tatsache.&#8220; (Francesco Petrarca) Die Wirtschaftspolitik steht Kopf. 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