{"id":21781,"date":"2017-11-18T07:49:46","date_gmt":"2017-11-18T06:49:46","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=21781"},"modified":"2017-11-18T07:49:46","modified_gmt":"2017-11-18T06:49:46","slug":"von-der-euphorie-zur-ernuechterung-in-grossbritannienwas-bestimmt-die-perspektiven-fuer-den-finanzplatz-london","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=21781","title":{"rendered":"Von der Euphorie zur Ern\u00fcchterung in Gro\u00dfbritannien<br\/><font size=3; color=grey>Was bestimmt die Perspektiven f\u00fcr den Finanzplatz London?<\/font>"},"content":{"rendered":"<p>Kaum ein Tag, der ohne schlechte Nachrichten f\u00fcr Gro\u00dfbritannien vergeht. Nicht alle, aber viele von ihnen stammen aus den Brexit-Gespr\u00e4chen mit der Europ\u00e4ischen Union. Es ist ungewiss, ob die zweite Phase der Verhandlungen \u2013 wie urspr\u00fcnglich geplant \u2013 im Dezember beginnen wird. In dieser sollen Art und Inhalte des zuk\u00fcnftigen Verh\u00e4ltnisses besprochen und verhandelt werden. Davor sieht es die EU jedoch als notwendig an, ausreichende Fortschritte bei den eigentlichen Fragen der Trennung erreicht zu haben. Welcher Verhandlungspfad eingeschlagen und ob in einem Szenario \u201eausreichender Fortschritt\u201c oder in einem Szenario \u201ekein ausreichender Fortschritt&#8220; verhandelt wird, wird sich sp\u00e4testens beim Treffen des Europ\u00e4ischen Rats am 14.\/15. Dezember in Br\u00fcssel zeigen. Die Zeit dr\u00e4ngt, denn am 29. M\u00e4rz 2019 wird Gro\u00dfbritannien die EU verlassen. Die folgenden \u00dcberlegungen stellen die Perspektive Gro\u00dfbritanniens vor allem im Hinblick auf den Finanzplatz London in den Mittelpunkt.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Komplexit\u00e4t, Unsicherheit und Emotionen<\/strong><\/p>\n<p>Der Brexit ist diskussions- und verhandlungsintensiv. Dies kann nicht \u00fcberraschen, hat er doch f\u00fcr alle Beteiligten gro\u00dfe Bedeutung, herrscht allenthalben Unsicherheit \u00fcber die Auswirkungen, zeichnet er sich durch eine hohe Komplexit\u00e4t aus und leidet er verst\u00e4ndlicherweise unter einer emotionalen \u00dcberfrachtung. Um die Auswirkungen abzusch\u00e4tzen, ist es notwendig, die verf\u00fcgbaren Modelle der Zusammenarbeit zu ber\u00fccksichtigen. Sie alle haben weitreichende Konsequenzen f\u00fcr Menschen, Unternehmen, Banken und Staaten. Welches letztlich die konkreten Inhalte eines \u201ekreativen, innovativen und ehrgeizigen Freihandelsabkommen mit der EU\u201c sind, das sich Gro\u00dfbritannien w\u00fcnscht, wird sich in einem Spannungsfeld zwischen dem Gewinn an Souver\u00e4nit\u00e4t und Zugest\u00e4ndnissen beim Zugang zu den wichtigsten M\u00e4rkten bewegen. Beeinflusst wird die Institutionalisierung der Zusammenarbeit von der Vermutung ver\u00e4nderter einzelwirtschaftlicher Kalk\u00fcle, der Festlegung von Regulierungsstandards sowie der Organisation und Finanzierung von Gemeinschaftsg\u00fctern sowie der Entwicklung der globalen Integration.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Politische Macht und Wirtschaftsstruktur<\/strong><\/p>\n<p>Welches Modell der Zusammenarbeit am Ende herauskommen wird, h\u00e4ngt von zahlreichen Einflussfaktoren auf beiden Seiten ab. EU-seitig k\u00f6nnten die ge\u00e4nderten Stimmenverh\u00e4ltnisse nach dem Austritt bereits einen Einfluss haben. Mit Gro\u00dfbritannien geht ein Mitglied verloren, das tendenziell f\u00fcr weniger Staatseinfluss gestimmt und das die Kapitalmarktunion vorangetrieben hat. Nun \u00e4ndert sich die Zusammensetzung von L\u00e4ndergruppen, die Sperrminorit\u00e4ten und qualifizierte Mehrheiten organisieren k\u00f6nnen (vgl. Abbildung 1). Dies k\u00f6nnte auch einen Einfluss darauf haben, wie intensiv die Kapitalmarktunion weiter verfolgt wird. Ebenso wichtig werden die Weichenstellungen f\u00fcr institutionelle Reformen in der EU sowie die zuk\u00fcnftige Finanzierung ihres Haushalts sein. Von britischer Seite werden die politische Stabilit\u00e4t des Landes sowie seine Entscheidungstr\u00e4ger ebenso gro\u00dfe Bedeutung haben wie die H\u00f6he der Exit-Bill und m\u00f6gliche \u00dcbergangsfristen. Eine hervorragende Rolle d\u00fcrften die strukturellen Merkmale der britischen Wirtschaft mit ihrem Schwerpunkt auf Dienstleistungen spielen und die Erwartungen, inwieweit die EU-Integration durch die globale Integration substituiert werden kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/th1.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/th1.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>London: Finanzzentrum der Europ\u00e4ischen Union <\/strong><\/p>\n<p>Nicht die realwirtschaftlichen Auswirkungen des Brexit sollen hier im Mittelpunkt stehen, sondern die Strukturmerkmale und die Perspektiven des Finanzplatzes London. Letztere werden zwar von den realwirtschaftlichen Effekten des Austritts mitbestimmt werden, doch sie selbst werden diese auch beeinflussen. Daneben sind zus\u00e4tzliche Einflussfaktoren zu beachten. Der Finanzplatz London hat n\u00e4mlich nicht nur f\u00fcr Gro\u00dfbritannien, sondern auch f\u00fcr die EU gro\u00dfe Bedeutung. \u00dcber 50% der EU-Kapitalmarktaktivit\u00e4ten (ohne UK) werden in London abgewickelt sowie 40% des EU-Aktienhandels. Abbildung 2 zeigt etwa, dass \u00fcber die H\u00e4lfte der grenz\u00fcberschreitenden Kredite aus London in die EU-Mitgliedsstaaten gehen. London hat sich als Refinanzierungs-, Handels- und Clearingplattform f\u00fcr institutionelle Anleger mit entsprechenden Dienstleistungen spezialisiert. Es ist ein Wholesale-Zentrum mit hoher Kapitalmarkttiefe entstanden (vgl. Abbildung 3). Die Londoner Clearingh\u00e4user organisieren das Clearing von 75% aller Zinssatz-Derivate in Euro und das Clearing von 18 wichtigen W\u00e4hrungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/th2.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/th2.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/th3.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/th3.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Liquidit\u00e4t, Risiko, Kosten, Infrastrukturen: Wettbewerbsvorteile in London<\/strong><\/p>\n<p>Mit diesen Aktivit\u00e4ten haben sich \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum eine \u00fcberlegene Risikostreuung sowie gro\u00dfe Handelsvolumina als Standortfaktoren herausgebildet. In London haben zahlreiche Verm\u00f6gensverwaltungen wie Pensions-, Aktien- und Hedgefonds ihren Sitz. Konkret sind hier 40% der EU-weit von Fonds gehaltenen Verm\u00f6genstitel angesammelt. Daneben sind zahlreiche Risikokapitalfonds ans\u00e4ssig, die 36% des EU-Risikokapitalgesch\u00e4fts auf sich vereinen, das den EU-Investitionsraum als Aktivit\u00e4tsfeld hat und nicht regionale oder nationalen Abgrenzungen. Es ist daher nicht \u00fcberraschend, dass sich Gro\u00dfbritannien als st\u00e4rkster Unterst\u00fctzer der EU-Kapitalmarktunion herausgestellt hat und dass London seinerzeit als Sitz der European Banking Authority gew\u00e4hlt wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Massive Brexit-Betroffenheit<\/strong><\/p>\n<p>Nicht \u00fcberraschend wird der Finanzplatz London vom Brexit massiv betroffen werden. L\u00e4ngst sind seine Akteure unterschiedlichster Herkunft mit der Erarbeitung ihrer Brexit-Strategien herausgefordert und werden Vorbereitungen f\u00fcr alternative Standorte getroffen, die sich ihrerseits eine deutliche Aufwertung versprechen. Frankfurt, Dublin und Paris z\u00e4hlen zu diesen. Dabei ist zu beachten, dass die einzelnen Finanzmarktsegmente durch den Brexit unterschiedlich stark betroffen sein werden. Am st\u00e4rksten beeintr\u00e4chtigt werden Dienstleistungen, die durch starke Gr\u00f6\u00dfeneffekte niedrige Fixkosten aufweisen. Dass es im zu erwartenden Prozess der Verlagerung und Umstrukturierung von Finanzdienstleistungen zu tempor\u00e4ren St\u00f6rungen der M\u00e4rkte f\u00fcr Zinsswaps, Anleihen sowie Devisen \u2013 bedingt durch eine Verringerung der Liquidit\u00e4t und eine Erh\u00f6hung der Kosten \u2013 kommt, ist sehr wahrscheinlich. Getrieben werden die zu erwartenden Umw\u00e4lzungen durch die Kalk\u00fcle der Finanzinstitute, die heute in London t\u00e4tig sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Passporting-Rechte als Standortfaktor<\/strong><\/p>\n<p>50% der global t\u00e4tigen Finanzinstitute haben heute ihren europ\u00e4ischen Hauptsitz in London. 5500 unter britischer Aufsicht zugelassene Finanzinstitute nutzen Passporting-Rechte f\u00fcr ihre EU-Aktivit\u00e4ten und 8000 EU-Banken nutzen solche Rechte f\u00fcr ihre Transaktionen in Gro\u00dfbritannien. Passporting-Rechte beinhalten vor allem das Recht f\u00fcr Banken, die in London zugelassen sind, im Wirtschaftsraum der EU ihre Dienstleistungen anzubieten, ohne dass Gesch\u00e4ftsstellen in anderen EU-Staaten zu er\u00f6ffnen und Zulassungsverfahren zu absolvieren sind. Abbildung 4 zeigt, dass ein gro\u00dfer Teil der internationalen Euro-Transaktionen in London von Finanzinstituten get\u00e4tigt werden, die in London aktiv, aber keine britischen Banken sind. Es steht also f\u00fcr viele Finanzinstitute die Frage des Marktzugangs auf der Agenda.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/th4.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/th4.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Agenda Marktzugang <\/strong><\/p>\n<p>Banken aus EU-Mitgliedsstaaten werden den Standort London neu bewerten, w\u00e4hrend Banken aus Nicht EU-Staaten ihre Europa-Strategie pr\u00fcfen werden. Auch die britischen Finanzinstitute verlieren ihren \u201eEU-Finanzpass\u201c und stehen ihrerseits vor der Frage sich nun einen EU-Standort aufzubauen. Entsprechende Vorbereitungen haben weitreichende Konsequenzen f\u00fcr London und f\u00fcr die Banken, ebenso f\u00fcr die neuen Standorte, die entsprechende Infrastrukturen aufzubauen haben und Humankapital akquirieren m\u00fcssen. F\u00fcr Gro\u00dfbritannien geht es um den Verlust von Wertsch\u00f6pfung, Arbeitspl\u00e4tze und Knowhow. F\u00fcr die Banken entstehen nun vor allem Kosten des Standortwechsels, die Notwendigkeit aufw\u00e4ndiger und zeitintensiver Genehmigungsverfahren, Investitionen in materielle und immaterielle Infrastrukturen f\u00fcr Finanzdienstleistungen sowie die Suche nach ad\u00e4quat qualifizierten Mitarbeitern. Die Finanzberatungsgesellschaft Oliver Wyman geht davon aus, dass insgesamt zus\u00e4tzliches Eigenkapital f\u00fcr neue Tochtergesellschaften im Ausma\u00df von 30 bis 50 Milliarden Dollar notwendig sein wird. Zus\u00e4tzliche Kosten in der H\u00f6he von 1 Milliarde Dollar werden erwartet, weil manche Infrastrukturen f\u00fcr Finanzdienstleistungen mehrfach bereitgehalten werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Mehr Verlierer als Gewinner<\/strong><\/p>\n<p>Welche Entwicklungen sich f\u00fcr den Finanzplatz London letztlich herausbilden werden, h\u00e4ngt selbstverst\u00e4ndlich vom verhandelten Modell der Zusammenarbeit ab, aber auch von einigen weiteren Faktoren. Dazu z\u00e4hlt, welchen Schaden die EU selbst aus der Entwertung des Finanzplatzes London und der Notwendigkeit, neue Infrastrukturen aufzubauen in einem globalen Umfeld nimmt. Gelingt es dies durch effizienzsteigernde Strukturreformen in der Realwirtschaft und im Finanzsektor zu kompensieren? Dies wird zus\u00e4tzlich von den Fortschritten der Kapitalmarktunion abh\u00e4ngen, die freilich ihres gr\u00f6\u00dften F\u00fcrsprechers gerade verlustig geht. F\u00fcr Gro\u00dfbritannien wird erstens ausschlaggebend sein, ob es gelingt die Beibehaltung einiger der aktuellen Wettbewerbsvorteile zu verhandeln und zweitens, ob es in absehbarer Zeit zu einer Intensivierung der Zunahme der globalen Finanzmarktintegration kommt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Mehr Fragen als Antworten<\/strong><\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend gilt es einige Fragen zu formulieren, deren heute nicht verf\u00fcgbare Antworten wichtig f\u00fcr die Perspektive des Finanzplatzes London und damit von Gro\u00dfbritannien au\u00dferhalb der EU sein d\u00fcrften. Erstens: Intensiviert und beschleunigt sich der Prozess der Globalisierung der Finanzm\u00e4rkte und gelingt es Gro\u00dfbritannien in diesem Transaktionen anzuziehen, die von au\u00dferhalb des EU-Raumes stammen? Zweitens: Erm\u00f6glicht die Digitalisierung ohne Effizienzverluste eine dezentrale Finanzarchitektur in der EU und werden im Ergebnis konzentrierte Headquarter-Services weniger wichtig? Drittens: Schadet eine Fragmentierung von Finanzm\u00e4rkten durch die Verteilung der ehemaligen Transaktionen auf dem Finanzplatz London auf mehrere EU-Staaten der EU? Viertens: Beschleunigt der Brexit die EU-Kapitalmarktunion und\/oder eine Zentralisierung der Finanzmarktaufsicht? F\u00fcnftens: Wie erfolgt schlie\u00dflich die Regelung von Transaktionen zwischen den EU-Finanzm\u00e4rkten und Gro\u00dfbritannien, z.B. im Hinblick auf Unternehmenssteuern, Regulierungsstandards und Arbeitsgesetze? Sechstens: Kann London den Clearing-Status f\u00fcr Euro-Transaktionen behalten, falls Gro\u00dfbritannien bereit ist, die Zust\u00e4ndigkeit des Europ\u00e4ischen Gerichtshofs weiter anzuerkennen?<\/p>\n<p><strong>Literatur:<\/strong><\/p>\n<p>Bank for International Settlements (2016): International banking and financial market developments, Quarterly Review, September, <a href=\"https:\/\/www.bis.org\/publ\/qtrpdf\/r_qt1609.pdf\">https:\/\/www.bis.org\/publ\/qtrpdf\/r_qt1609.pdf<\/a><\/p>\n<p>International Monetary Fund (2016): United Kingdom, Selected Issues, IMF Country Report No. 16\/169, <a href=\"https:\/\/www.imf.org\/external\/pubs\/ft\/scr\/2016\/cr16169.pdf\">https:\/\/www.imf.org\/external\/pubs\/ft\/scr\/2016\/cr16169.pdf<\/a><\/p>\n<p>Oliver Wyman (2016): The impact of the UK\u2019S Exit from the EU on the UK-based financial services sector, <a href=\"http:\/\/www.oliverwyman.com\/our-expertise\/insights\/2016\/oct\/The-impact-of-Brexit-on-the-UK-based-Financial-Services-sector.html\">http:\/\/www.oliverwyman.com\/our-expertise\/insights\/2016\/oct\/The-impact-of-Brexit-on-the-UK-based-Financial-Services-sector.html<\/a><\/p>\n<p>Sachverst\u00e4ndigenrat zur Begutachtung der Gesamtwirtschaftlichen Entwicklung: Jahresgutachten 2016\/17: \u201eZeit f\u00fcr Reformen\u201c, 2016, insbesondere Viertes Kapitel: Brexit-Votum: Schaden abwenden, Europa durch Subsidiarit\u00e4t st\u00e4rken, <a href=\"https:\/\/www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de\/fileadmin\/dateiablage\/gutachten\/jg201617\/ges_jg16_17.pdf\">https:\/\/www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de\/fileadmin\/dateiablage\/gutachten\/jg201617\/ges_jg16_17.pdf<\/a><\/p>\n<p>St\u00e4nder, Philipp (2016): Nach den Brexit \u2013 Was wird aus der Kapitalmarktunion? Policy Paper Nr. 181, Jacques Delors-Institut, Berlin, <a href=\"http:\/\/www.delorsinstitut.de\/2015\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/KapitalmarktunionBrexit-Staender-JDIB-Dez16.pdf\">http:\/\/www.delorsinstitut.de\/2015\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/KapitalmarktunionBrexit-Staender-JDIB-Dez16.pdf<\/a><\/p>\n<p>Wright, William (2016): New Financial, Beyond Brexit: What next for European capital markets? June, <a href=\"http:\/\/newfinancial.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Beyond-Brexit-what-next-for-European-capital-markets1.pdf\">http:\/\/newfinancial.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Beyond-Brexit-what-next-for-European-capital-markets1.pdf<\/a><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kaum ein Tag, der ohne schlechte Nachrichten f\u00fcr Gro\u00dfbritannien vergeht. 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