{"id":22234,"date":"2018-02-14T00:01:50","date_gmt":"2018-02-13T23:01:50","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=22234"},"modified":"2018-03-05T07:58:25","modified_gmt":"2018-03-05T06:58:25","slug":"5-wuerzburger-ordnungstag-2wo-steht-der-verhaltensoekonomische-paternalismus-heute","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=22234","title":{"rendered":"<font size=3; color=grey>5. W\u00fcrzburger Ordnungstag (2)<\/font><br\/>Wo steht der verhaltens\u00f6konomische Paternalismus heute?"},"content":{"rendered":"<p>Von den Problemen des verhaltens\u00f6konomisch motivierten Paternalismus, oft auch verniedlichend \u201elibert\u00e4rer\/liberaler Paternalismus\u201c genannt, war auf diesem Blog schon h\u00e4ufiger die Rede (siehe etwa <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=20797\">hier<\/a>, <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=18238\">hier<\/a> und <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8503\">hier<\/a>). Es ist klar, dass mit diesem Konzept eine ganze Reihe von Schwierigkeiten verbunden sind. Zwar wird behauptet, die angeblich schlechten Entscheidungen von Individuen verbessern zu k\u00f6nnen, indem diesen sogenannte Entscheidungsarchitekturen, Nudges genannt, vorgegeben werden. Dies sind Rahmenbedingungen f\u00fcr Entscheidungen, die gezielt psychologische Schw\u00e4chen der Betroffenen ausnutzen, um sie in eine gew\u00fcnschte Richtung zu dr\u00e4ngen. Allerdings zeigt sich bei n\u00e4herem Hinsehen, dass solche (wie auch immer gemessenen) Verbesserungen von Entscheidungen nicht ohne weiteres zu erreichen sind.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Einige Probleme des Ansatzes<\/h2>\n<p><i>Fehlendes Wissen \u00fcber Pr\u00e4ferenzen<\/i>. Die neuen Paternalisten behaupten zwar, im Sinne der Betroffenen zu handeln und nur deren \u201ewahren\u201c Pr\u00e4ferenzen zum Durchbruch zu verhelfen. Ohne paternalistische Hilfe, so ist das Argument, w\u00fcrden die Konsumenten immer wieder von ihren wahren Zielen abweichen, etwa aus Willensschw\u00e4che oder Kurzsichtigkeit. Ein wesentliches Problem ist nun, dass kein praktisch anwendbares Verfahren existiert, mit dem solche \u201ewahren\u201c Pr\u00e4ferenzen rekonstruiert werden k\u00f6nnten. Wer auch immer verhaltens\u00f6konomisch motiviert zum Paternalisten wird, d\u00fcrfte daher eher seine eigenen Pr\u00e4ferenzen durchsetzen als diejenigen der Individuen, deren Wohl ihm angeblich am Herzen liegt.<\/p>\n<p><i>Versteckter Zwang<\/i>. Die standardm\u00e4\u00dfige Antwort auf meinen Einwand zu den Pr\u00e4ferenzen ist, dass beim sogenannten \u201eliberalen\u201c Paternalismus die Betroffenen sich jederzeit \u00fcber die Entscheidungsarchitektur hinwegsetzen und anders verhalten k\u00f6nnen, als der Paternalist es will. Aber das ist nat\u00fcrlich ein zweifelhaftes Argument. Wenn der Paternalist psychologische Schw\u00e4chen der Betroffenen ausnutzt, um sie zu beeinflussen, dann ist ein konformes Verhalten kein Beweis f\u00fcr Zustimmung, sondern nur f\u00fcr erfolgreiche Manipulation. Selbst v\u00f6llige Transparenz hilft da nicht immer weiter, wie das Beispiel der Schockfotos auf Zigarettenpackungen zeigt. Hier wird nicht an den Verstand der Betroffenen appelliert, sondern an Emotionen. So gut sie gemeint sein m\u00f6gen, zeigen diese Fotos letztlich, wie wenig die Paternalisten ihre M\u00fcndel ernst nehmen. Anstatt sie sachlich zu informieren, etwa \u00fcber das mit dem Rauchen einer zus\u00e4tzlichen Packung verbundene Krebsrisiko, versuchen sie sich an Verhaltensbeeinflussung \u00fcber die emotionale Hintert\u00fcr.<\/p>\n<p><i>Nudges sind nicht alternativlos<\/i>. \u201eAber Nudges sind unvermeidbar, wenn der Staat es nicht macht, tut es jemand anders!\u201c t\u00f6nt es von den Bef\u00fcrwortern des neuen Paternalismus. Und sind nicht etwa die Schockfotos auf den Zigarettenpackungen nur ein Gegen-Nudge zur Werbung der Tabakindustrie? Ein notwendiges Gegengewicht zur ebenso emotionalen Werbung f\u00fcr das Rauchen? Nicht wirklich. Wir alle haben begrenzte Budgets, und so konkurriert im Bereich der Konsumg\u00fcter alles mit allem. Das Antidot zur Tabakwerbung ist insofern vielleicht eher die nicht weniger emotionale Werbung f\u00fcrs Fitness-Studio, den Skiurlaub, das sch\u00f6ne Auto oder all die anderen Dinge, die man sich noch leisten k\u00f6nnte, wenn man sein Geld nicht in Rauch aufgehen lie\u00dfe.<\/p>\n<p>Und nat\u00fcrlich ist es unvermeidbar, irgendeine Entscheidungsarchitektur vorzufinden. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass es besser ist, eine \u201edurchdachte\u201c, politisch verordnete Architektur durchzusetzen. Denn auch hier kommt es letztlich auf Vielfalt an und darauf, dass Individuen mit heterogenen Pr\u00e4ferenzen das vorfinden k\u00f6nnen, was zu ihnen passt. Wer starke vegane Pr\u00e4ferenzen hat, aber um seine R\u00fcckfallgefahr beim Angebot von Steaks wei\u00df, der wird entsprechende Restaurants und Gesch\u00e4fte finden, die ihn bei der Durchsetzung seiner eigenen Pr\u00e4ferenzen unterst\u00fctzen. Niemand w\u00fcrde zwar bisher aus der Inkonsequenz verf\u00fchrbarer Veganer die Forderung nach allgemein fleischfreien Entscheidungsarchitekturen ableiten. Das muss aber erstens nicht so bleiben, denn der Neo-Puritanismus schl\u00e4gt derzeit allgemein seltsame Kapriolen. Unter diesen Bedingungen kann man nie wissen, was vielleicht schon morgen auf die Agenda kommt. Und zweitens ist dies genau das Muster, nach dem auch in anderen Bereichen Nudges gefordert werden: <i>Manche<\/i> Leute haben Entscheidungsprobleme, also wird eine f\u00fcr <i>alle<\/i> wirkende politische Intervention gefordert.<\/p>\n<p><i>Vom Paternalismus zur Gesellschaftspolitik<\/i>. Der neue Paternalismus wird von seinen Bef\u00fcrwortern durchaus erfolgreich als eine Art Selbstoptimierungs-Technologie mit staatlicher Hilfe vermarktet, als angewandte Lebenshilfe f\u00fcr Menschen mit willigem Geist und schwachem Fleisch. Die Argumentation setzt also auf der individuellen Ebene an. Aber dabei bleibt es nat\u00fcrlich nicht. Denn letztlich wird durch die Bank die Durchsetzung von sozialen Normen propagiert, die, wie gesagt, auf eine ersch\u00fctternd freudlose Art neo-puritanisch daherkommen. Nun kann man Askese gerne individuell m\u00f6gen, aber sie mit dem Vehikel des \u201eliberalen\u201c Paternalismus als allgemein w\u00fcnschenswerten Lebensentwurf zu vermarkten geht dann vielleicht doch etwas weit. Es besteht jedenfalls die Gefahr, dass sich mittels einer paternalistischen Politik ohnehin in der Luft liegende Trends und Lifestyle-Moden verst\u00e4rken und vor allem \u201c\u201c anstatt mehr oder weniger schnell von selbst wieder zu verschwinden \u201c\u201c politisch verstetigen.<\/p>\n<p><i>Rationale Politik?<\/i> Die Politik, das ist jene Entscheidungssph\u00e4re, in der man nicht ohne eine Emp\u00f6rungswelle auszul\u00f6sen auf die wissenschaftlich gut abgest\u00fctzte Harmlosigkeit eines viel diskutierten Herbizids hinweisen kann. Entgegen aller Erfahrung h\u00e4lt sich dennoch das Vorurteil, politische Entscheidungen seien das Ergebnis rationalen Abw\u00e4gens aller Vor- und Nachteile. Gerade wenn es aber um die Beurteilung von Risiken geht, die z.B. mit dem Konsum von bestimmten Produkten verbunden sind, dann sind politische Diskussionen anf\u00e4llig f\u00fcr Fehleinsch\u00e4tzungen und \u00dcbertreibungen bis hin zu Massenhysterien. Wieso also sollten wir rationaler werden, wenn wir private Konsumentscheidungen zunehmend politisieren? Auf diese zentrale Frage bleiben die Bef\u00fcrworter des neuen Paternalismus jede Antwort schuldig.<\/p>\n<h2>Der Stand der Dinge in der Praxis<\/h2>\n<p>Die oben aufgez\u00e4hlten Einw\u00e4nde klingen nat\u00fcrlich sehr schwerwiegend, und sie sind es punktuell auch \u201c\u201c tendenziell immer dann, wenn die B\u00fcrger als Konsumenten nicht als souver\u00e4ne Entscheidungstr\u00e4ger ernst genommen werden. Das paternalistische Denken verbreitet sich gerade in der Verbraucherpolitik j\u00fcngst in zahlreichen Themenfeldern. Etwa da, wo mittels einer stark vereinfachenden Lebensmittelampel ein einfaches Signal gegeben werden soll, welche Lebensmittel bedenkenlos konsumiert werden k\u00f6nnen und welche nicht. In dieser Darstellung schwingt aber gleichzeitig eine (politisch verordnete) normative Bewertung dar\u00fcber mit, welche Konsummuster noch gesellschaftlich akzeptabel sind. Es wird der gesellschaftlichen Stigmatisierung bestimmter Konsummuster Vorschub geleistet, und zwar nicht durch spontan entstehende soziale Normen, sondern durch diskretion\u00e4re politische Entscheidungen. Ein anderes Beispiel sind die oben bereits angesprochenen Schock-Fotos.<\/p>\n<p>Dahinter verbirgt sich ein breiter Trend in der Verbraucherpolitik, vom bisherigen Verbraucherleitbild des m\u00fcndigen Verbrauchers zu einem sogenannten differenzierten Verbraucherleitbild \u00fcberzugehen. Dieses definiert die Verbraucher situativ mal als \u201everletzlich\u201c, mal als \u201evertrauend\u201c und mal als \u201everantwortungsvoll\u201c. In jedem dieser drei F\u00e4lle sind sie aber paternalistisch betreuungsbed\u00fcrftig. Im ersten Fall, weil sie schlicht nicht f\u00e4hig sind, selbst gut zu entscheiden. Im zweiten Fall, weil sie k\u00f6nnten, aber nicht wollen, sondern lieber naiv auf die Redlichkeit der Anbieter vertrauen. Im dritten Fall, weil sie verantwortungsvoll sein wollen \u201c\u201c also z.B. nur \u00f6kologisch unbedenkliche Produkte kaufen wollen \u201c\u201c aber wiederum verf\u00fchrbar sind, so dass sie vor der Versuchung nicht-verantwortungsvollen Konsums durch Ver- und Gebote gesch\u00fctzt werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Definiert man den m\u00fcndigen Verbraucher derart weg, so werden die Konsumenten voll und ganz zum Spielball interventionistischer Verbraucherpolitik. Es gibt kaum eine denkbare Intervention in den Konsum, die nicht durch argumentative Winkelz\u00fcge mit zumindest einer der drei Komponenten des differenzierten Verbraucherleitbildes in Verbindung gebracht werden k\u00f6nnte. Dieses wiederum funktioniert als Universalrechtfertigung f\u00fcr Verbrauchersch\u00fctzer, die wie alle guten B\u00fcrokraten gerne ihre Budgets und Zust\u00e4ndigkeitsbereiche ausweiten m\u00f6chten.<\/p>\n<p>Das paternalistische Denken auf vermeintlich verhaltens\u00f6konomischer Grundlage hat sich also bereits weit vom Nudging entfernt; die schiefe Ebene des ubiquit\u00e4ren Interventionismus wurde bereits ein gutes St\u00fcck weit beschritten.<\/p>\n<p>An einer anderen Stelle kann dagegen, zum gegenw\u00e4rtigen Stand, weitestgehend Entwarnung gegeben werden. Die sogenannte \u201eArbeitsgruppe wirksam regieren\u201c im Bundeskanzleramt arbeitete einige Jahre lang relativ intransparent und lud so zu Spekulationen dar\u00fcber ein, welche politischen Ans\u00e4tze hier wohl geplant werden.<\/p>\n<p>Was hier aber nun <a href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/Webs\/Breg\/DE\/Themen\/Wirksam-regieren\/_node.html\">tats\u00e4chlich passiert<\/a> kann als durchaus sinnvoller Einsatz verhaltens\u00f6konomischer Werkzeuge verstanden werden. Hier geht es etwa darum, Hygienestandards in Krankenh\u00e4usern durch entsprechende Interventionen zu verbessern, Verwaltungsprozeduren in Beh\u00f6rden effizienter zu gestalten, oder die Steuererkl\u00e4rung zu vereinfachen. Dagegen kann es eigentlich keine ernsthaften Einw\u00e4nde geben, und es zeigt, dass man die Idee des gezielten Einsatzes von Entscheidungsarchitekturen auch durchaus sinnvoll, zur L\u00f6sung konkreter und klar definierter Probleme einsetzen kann.<\/p>\n<h2>Schlussfolgerungen: Wo ist die Grenze?<\/h2>\n<p>Es gibt Ziele f\u00fcr den Einsatz von durchdachten Entscheidungsarchitekturen, bei denen vermutlich niemand ernsthaften Widerspruch \u00e4u\u00dfern wird. Wenn etwa das Risiko der Infektion mit Keimen im Krankenhaus reduziert werden kann, indem experimentell \u00fcberpr\u00fcfte Entscheidungssituationen eingesetzt werden, so kann man wohl von einer Pareto-Verbesserung sprechen. Wie s\u00e4he es aber z.B. bei der Organspende aus?<\/p>\n<p>Sicherlich k\u00f6nnte man sich wiederum darauf einigen, dass ein gr\u00f6\u00dferer Anteil von Spendewilligen in der Bev\u00f6lkerung w\u00fcnschenswert w\u00e4re. Mit einem Umstieg auf eine Widerspruchsl\u00f6sung nach \u00f6sterreichischem Vorbild w\u00fcrde man aber mit Sicherheit zahlreiche Individuen zu zuf\u00e4lligen Organspendern machen, die es eigentlich nicht sein wollen. Man w\u00fcrde ihre Pr\u00e4ferenzen nicht mehr respektieren. Hier w\u00e4ren stattdessen sanftere Interventionen denkbar, etwa eine neutrale Aufforderung bei jeder Verl\u00e4ngerung des Personalausweises, eine Entscheidung \u00fcber die eigene Spendenbereitschaft zu treffen. Man w\u00fcrde also lediglich ein Aufschieben der Entscheidung verhindern, aber die Entscheidung selbst nicht beeinflussen.<\/p>\n<p>Auf seiner gro\u00dfen Schattenseite wird neue Paternalismus dort besonders \u00fcbergriffig, wo er versucht, die B\u00fcrger auf einen vermeintlich vorbildlichen Lebensstil zu verpflichten, oder gar so etwas wie eine Konsummoral als verbindlich vorzugeben. \u00c4rgerlicherweise bewegt sich derzeit in der politischen Diskussion viel in diese Richtung. Der Versuch von interessierter Seite, die selbst\u00e4ndige Entscheidungsf\u00e4higkeit der B\u00fcrger bei allt\u00e4glichen Konsumentscheidungen infrage zu stellen, ist bereits recht weit fortgeschritten. Wie oben gesehen, ist die Behauptung von positiven Effekten eines paternalistischen Interventionismus aber mehr als zweifelhaft.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von den Problemen des verhaltens\u00f6konomisch motivierten Paternalismus, oft auch verniedlichend \u201elibert\u00e4rer\/liberaler Paternalismus\u201c genannt, war auf diesem Blog schon h\u00e4ufiger die Rede (siehe etwa hier, hier &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=22234\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201e<font size=3; color=grey>5. W\u00fcrzburger Ordnungstag (2)<\/font><br \/>Wo steht der verhaltens\u00f6konomische Paternalismus heute?\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":37,"featured_media":22453,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1210,2050],"tags":[957,738,2150],"class_list":["post-22234","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-paternalistisches","category-verhaltensoekonomisches","tag-nudging","tag-schnellenbach","tag-verhaltensoekonomie"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>5. W\u00fcrzburger Ordnungstag (2)Wo steht der verhaltens\u00f6konomische Paternalismus heute? - Wirtschaftliche Freiheit<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=22234\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"5. W\u00fcrzburger Ordnungstag (2)Wo steht der verhaltens\u00f6konomische Paternalismus heute? - Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Von den Problemen des verhaltens\u00f6konomisch motivierten Paternalismus, oft auch verniedlichend \u201elibert\u00e4rer\/liberaler Paternalismus\u201c genannt, war auf diesem Blog schon h\u00e4ufiger die Rede (siehe etwa hier, hier &hellip; \u201e5. W\u00fcrzburger Ordnungstag (2)Wo steht der verhaltens\u00f6konomische Paternalismus heute?\u201c weiterlesen\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=22234\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2018-02-13T23:01:50+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2018-03-05T06:58:25+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/person-851211_960_720.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"960\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"678\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Jan Schnellenbach\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Jan Schnellenbach\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"8\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=22234#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=22234\"},\"author\":{\"name\":\"Jan Schnellenbach\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/b4e3f13ea24d514f6e985c29be203360\"},\"headline\":\"5. W\u00fcrzburger Ordnungstag (2) Wo steht der verhaltens\u00f6konomische Paternalismus heute?\",\"datePublished\":\"2018-02-13T23:01:50+00:00\",\"dateModified\":\"2018-03-05T06:58:25+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=22234\"},\"wordCount\":1641,\"commentCount\":1,\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=22234#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/person-851211_960_720.jpg\",\"keywords\":[\"Nudging\",\"Schnellenbach\",\"Verhaltens\u00f6konomie\"],\"articleSection\":[\"Paternalistisches\",\"Verhaltens\u00f6konomisches\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=22234#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=22234\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=22234\",\"name\":\"5. W\u00fcrzburger Ordnungstag (2) Wo steht der verhaltens\u00f6konomische Paternalismus heute? - Wirtschaftliche Freiheit\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=22234#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=22234#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/person-851211_960_720.jpg\",\"datePublished\":\"2018-02-13T23:01:50+00:00\",\"dateModified\":\"2018-03-05T06:58:25+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/b4e3f13ea24d514f6e985c29be203360\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=22234#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=22234\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=22234#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/person-851211_960_720.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/person-851211_960_720.jpg\",\"width\":960,\"height\":678},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=22234#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"5. W\u00fcrzburger Ordnungstag (2)Wo steht der verhaltens\u00f6konomische Paternalismus heute?\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/\",\"name\":\"Wirtschaftliche Freiheit\",\"description\":\"Das ordnungspolitische Journal\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/b4e3f13ea24d514f6e985c29be203360\",\"name\":\"Jan Schnellenbach\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/jans.png\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/jans.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/jans.png\",\"caption\":\"Jan Schnellenbach\"},\"description\":\"Brandenburgische Technische Universit\u00e4t Cottbus\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=37\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"5. W\u00fcrzburger Ordnungstag (2)Wo steht der verhaltens\u00f6konomische Paternalismus heute? - Wirtschaftliche Freiheit","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=22234","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"5. W\u00fcrzburger Ordnungstag (2)Wo steht der verhaltens\u00f6konomische Paternalismus heute? - Wirtschaftliche Freiheit","og_description":"Von den Problemen des verhaltens\u00f6konomisch motivierten Paternalismus, oft auch verniedlichend \u201elibert\u00e4rer\/liberaler Paternalismus\u201c genannt, war auf diesem Blog schon h\u00e4ufiger die Rede (siehe etwa hier, hier &hellip; \u201e5. W\u00fcrzburger Ordnungstag (2)Wo steht der verhaltens\u00f6konomische Paternalismus heute?\u201c weiterlesen","og_url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=22234","og_site_name":"Wirtschaftliche Freiheit","article_published_time":"2018-02-13T23:01:50+00:00","article_modified_time":"2018-03-05T06:58:25+00:00","og_image":[{"width":960,"height":678,"url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/person-851211_960_720.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"Jan Schnellenbach","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Jan Schnellenbach","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"8\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=22234#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=22234"},"author":{"name":"Jan Schnellenbach","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/b4e3f13ea24d514f6e985c29be203360"},"headline":"5. W\u00fcrzburger Ordnungstag (2) Wo steht der verhaltens\u00f6konomische Paternalismus heute?","datePublished":"2018-02-13T23:01:50+00:00","dateModified":"2018-03-05T06:58:25+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=22234"},"wordCount":1641,"commentCount":1,"image":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=22234#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/person-851211_960_720.jpg","keywords":["Nudging","Schnellenbach","Verhaltens\u00f6konomie"],"articleSection":["Paternalistisches","Verhaltens\u00f6konomisches"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=22234#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=22234","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=22234","name":"5. W\u00fcrzburger Ordnungstag (2) Wo steht der verhaltens\u00f6konomische Paternalismus heute? - Wirtschaftliche Freiheit","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=22234#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=22234#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/person-851211_960_720.jpg","datePublished":"2018-02-13T23:01:50+00:00","dateModified":"2018-03-05T06:58:25+00:00","author":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/b4e3f13ea24d514f6e985c29be203360"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=22234#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=22234"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=22234#primaryimage","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/person-851211_960_720.jpg","contentUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/person-851211_960_720.jpg","width":960,"height":678},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=22234#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"5. W\u00fcrzburger Ordnungstag (2)Wo steht der verhaltens\u00f6konomische Paternalismus heute?"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/","name":"Wirtschaftliche Freiheit","description":"Das ordnungspolitische Journal","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/b4e3f13ea24d514f6e985c29be203360","name":"Jan Schnellenbach","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/jans.png","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/jans.png","contentUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/jans.png","caption":"Jan Schnellenbach"},"description":"Brandenburgische Technische Universit\u00e4t Cottbus","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=37"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22234","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/37"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=22234"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22234\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22236,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22234\/revisions\/22236"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/22453"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=22234"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=22234"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=22234"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}