{"id":22284,"date":"2018-02-22T00:01:57","date_gmt":"2018-02-21T23:01:57","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=22284"},"modified":"2018-02-21T18:45:05","modified_gmt":"2018-02-21T17:45:05","slug":"die-werte-der-wirtschaft-12status-wichtiger-als-wohlstand-oder-gerechtigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=22284","title":{"rendered":"<font size=3; color=grey>Die Werte der Wirtschaft (12)<\/font><br\/>Status \u2013 wichtiger als Wohlstand oder Gerechtigkeit"},"content":{"rendered":"<p>Soziale Gerechtigkeit war als Ziel in der Politik \u00fcber viele Jahrzehnte angesagt und damit stets auf der Agenda einer oder mehrerer politischer Parteien. Erfolgreich sind Parteien mit diesem Ziel aber schon l\u00e4ngere Zeit nicht mehr. Auch die SPD konnte in der letzten Bundestagswahl damit keine weiteren W\u00e4hlerschaften mobilisieren. Der Slogan sei zu unpr\u00e4zise, wird bisweilen als Vorwurf oder als Begr\u00fcndung f\u00fcr die fehlende Mobilisierung breiter Massen ge\u00e4u\u00dfert.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Doch vielleicht ist der Wunsch nach sozialer Gerechtigkeit au\u00dfer bei den \u00c4rmsten unserer Wohlstandsgesellschaft auch einfach \u00fcberholt. Vielleicht wollen die meisten Menschen nicht einmal mehr den beliebten alternativen Gerechtigkeitsslogan der Chancengerechtigkeit wirklich politisch verfolgt sehen. Denn in der oberen H\u00e4lfte der Wohlstandspyramide bedeutet die Umsetzung von sozialer Gerechtigkeit oder von Startchancengerechtigkeit, dass sie oder ihre Kinder zwar vielleicht nicht absolut verlieren (wenn lediglich die Startchancen der unteren H\u00e4lfte verbessert werden, ohne die Startchancen der oberen H\u00e4lfte zu verschlechtern), relativ gesehen aber den Vorsprung auf die untere H\u00e4lfte einb\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p>Und das wollen die meisten von ihnen nicht. Warum?<\/p>\n<p><strong>Status<\/strong>, gesellschaftliches Ansehen durch eine gute \u00f6konomische Situation, ist ein eigenst\u00e4ndiger Wert. Menschen sind bereit, hierf\u00fcr Opfer zu bringen. Sogar auf Einkommen w\u00fcrden sie verzichten, wenn sie daf\u00fcr Status zu gewinnen.<\/p>\n<p>Klingt absurd?<\/p>\n<p>Dass dem tats\u00e4chlich so ist, ist mittlerweile von mehreren Autoren durch <strong>Befragungen<\/strong> getestet und aufgezeigt worden.<\/p>\n<p>In einer der ersten Studien aus dem Jahr 1995 lie\u00dfen Solnick und Hemenway (1998) Studierende und Angestellte einer US-amerikanischen Hochschule dar\u00fcber entscheiden, ob sie lieber in einem Land A leben w\u00fcrden, wo sie absolut wenig, aber relativ mehr als andere an Einkommen erhielten; oder ob sie lieber in einem Land B leben wollten, in welchem ihr absolutes Einkommen zwar doppelt so hoch w\u00e4re, sie daf\u00fcr aber relativ zu den anderen weniger erhielten. Etwa die H\u00e4lfte der insgesamt 257 Teilnehmer entschied sich f\u00fcr Land A \u2013 mit nur der H\u00e4lfte an Einkommen, daf\u00fcr aber mit h\u00f6herem Status.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/neu2.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/neu2.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Die m\u00f6gliche Wahl zwischen den L\u00e4ndern A und B wurden den Befragten auch f\u00fcr andere Charakteristika gestellt (vergleiche Abbildung). Zw\u00f6lf Fragen mit immer zwei Auswahlm\u00f6glichkeiten, hinter denen sich jeweils einmal Land A und einmal Land B verbarg, wurden den insgesamt 257 Befragten gestellt. Land A war jeweils das Land mit dem h\u00f6heren Status, in Land B war daf\u00fcr immer die absolute Auspr\u00e4gung des Charakteristikums vorteilhafter.<\/p>\n<p>Laut den Ergebnissen dieser Studie vergleichen sich die Menschen vor allem in ihrem Einkommen. Bei Freizeit und Urlaubsdauer sind ihnen Vergleichsprozesse weniger wichtig \u2013 hier wurde zumeist Welt B gew\u00e4hlt (Solnick\/Hemenway, 1998, S.377). Wichtig f\u00fcr Vergleichsprozesse sind neben dem Einkommen \u2013 so die Ergebnisse der Studie \u2013 auch Lob vom Vorgesetzten sowie die eigene Attraktivit\u00e4t und Intelligenz.<\/p>\n<p>Das Einkommen, pers\u00f6nliche Eigenschaften wie Attraktivit\u00e4t und Intelligenz, aber auch bestimmte private Konsumg\u00fcter wie Wohnung und Auto, Versicherungen und Urlaubstage (Alpizar et al., 2005) sowie die H\u00f6he der Ersparnisse (Hillesheim\/Mechtel, 2013) lassen sich in solchen oder \u00e4hnlichen Befragungen als m\u00f6gliche Statussymbole ausmachen.<\/p>\n<p>Johansson-Stenman et al. (2002) untersuchten in einem Experiment ebenfalls die Relevanz des relativen Einkommens. Daf\u00fcr wurden in einer Befragung 374 Studierende der schwedischen Universit\u00e4ten von Karlstad und G\u00f6teborg gleich mehrere Gesellschaften f\u00fcr das Leben eines imagin\u00e4ren Enkelkindes zur Auswahl gestellt, die sich in Einkommensungleichheit und im absoluten Einkommensniveau des Enkelkindes unterschieden. Die Studierenden mussten dabei die Wahl treffen, in welcher Gesellschaft sie sich ihr imagin\u00e4res Enkelkind w\u00fcnschten.<\/p>\n<p>So stand eine Gesellschaft A mit einem gesellschaftlichen Durchschnittseinkommen von 30.000 schwedischen Kronen (SEK) zur Auswahl, in welcher das eigene Enkelkind mit rund 25.000 SEK als Einkommen zwar absolut viel, aber relativ wenig Einkommen erhielt. Alternativ dazu konnten mehrere Gesellschaften B gew\u00e4hlt werden. Die Gesellschaften B wiesen bei einem Durchschnittseinkommen von lediglich 20.000 SEK unterschiedliche Einkommen f\u00fcr das Enkelkind auf. Diese Einkommen sahen jedoch (verglichen mit der Abweichung von 5.000 SEK in Gesellschaft A) eine geringere Abweichung vom Durchschnittseinkommen vor. Sie boten also ein geringeres absolutes Einkommen, daf\u00fcr aber mehr Status.<\/p>\n<p>In einer Regressionsanalyse \u00fcberpr\u00fcften die Autoren, welchen Personengruppen Statusunterschiede im Einkommen besonders wichtig sind bzw. wer eine besondere Abneigung dazu aufwies, sich sein Enkelkind in einer Gesellschaft A mit zwar absolut h\u00f6herem Einkommen, aber mit Statusnachteilen vorzustellen. W\u00e4hrend politisch <strong>links orientierte W\u00e4hlerschichten sowie Juristen<\/strong> laut dieser Studie eher eine Neigung daf\u00fcr aufweisen, das eigene Enkelkind lieber in einer egalit\u00e4ren Gesellschaft B leben zu sehen, zeigen Studierende, die zumindest ein Semester lang \u00d6konomie studiert haben, eine deutlich ausgepr\u00e4gte Pr\u00e4ferenz f\u00fcr Gesellschaften mit Statusunterschieden. Die Ergebnisse verdeutlichen zum einen, wie subjektiv die Einsch\u00e4tzung von Status ist. Insgesamt best\u00e4tigt die Analyse von Johansson-Stenman et al. (2002) zum anderen jedoch ebenfalls, dass relative Einkommensnachteile in einer Gesellschaft nur dann f\u00fcr das eigene Enkelkind in Kauf genommen werden, wenn dessen absolutes Einkommen daf\u00fcr deutlich h\u00f6her ausf\u00e4llt und die Statusnachteile so kompensiert.<\/p>\n<p>Alpizar et al. (2005) testeten als erste Autoren empirisch die Bedeutung unterschiedlicher Konsumg\u00fcter f\u00fcr das Statusempfinden. In einer Befragung unter 325 Studierenden an der Universit\u00e4t von Costa Rica, die \u00e4hnlich aufgebaut war wie die von Johansson-Stenman et al. (2002) und ebenfalls auf das Wohlbefinden eines imagin\u00e4ren Enkelkindes abzielte, wurde die <strong>Relevanz von Einkommen, Autos, Wohnen, Versicherungen und Urlaubstagen<\/strong> als Statussymbol gepr\u00fcft. Sowohl Einkommen als auch Versicherungen und die Anzahl der Urlaubstage definieren Status, allerdings in einem deutlich geringeren Ma\u00dfe als Autos und Wohnen. Alpizar et al. (2005) begr\u00fcnden dies mit der unterschiedlichen Sichtbarkeit dieser Statussymbole in der \u00d6ffentlichkeit.<\/p>\n<p>Menschen sind offenbar leistungsbereit, wenn sie hierdurch Status erreichen k\u00f6nnen, selbst wenn der Statuszuwachs nicht mit einer finanziellen Belohnung verbunden ist (Charness et al., 2010). Statusziele sind vielen so wichtig, dass sie sogar zu <strong>Migration<\/strong> f\u00fchren k\u00f6nnen. Wer sich im Inland nicht ausreichend mit seinen F\u00e4higkeiten gew\u00fcrdigt sieht, wandert oft in ein anderes Land aus. Er vergleicht sich dann aber nach der Emigration immer noch gerne mit der Referenzgruppe im Herkunftsland. So kann er einen Statusgewinn genie\u00dfen. Wer hingegen schon zur Elite im Herkunftsland z\u00e4hlt, wandert selbst dann in der Tendenz eher nicht aus, wenn er sich absolut verbessern w\u00fcrde, um seinen elit\u00e4ren Status nicht zu verlieren (Stark\/Taylor, 1991).<\/p>\n<p>Inwieweit Status als Wert an sich einen Einfluss auf die Menschen hat, und inwieweit sie daf\u00fcr bereit sind, absolut auf Wohlstand zu verzichten, ist abh\u00e4ngig von subjektiven Einstellungen, von Kultur und vermutlich auch vom Geschlecht (Hubermann et al., 2004; Alpizar et al., 2005). Zudem ist die Wertsch\u00e4tzung von Status aber auch abh\u00e4ngig vom Wohlstandsniveau. Sind die Grundbed\u00fcrfnisse n\u00e4mlich nicht hinreichend gedeckt, spielt deren Deckung und die Akkumulation von absolutem Wohlstand eine gr\u00f6\u00dfere Rolle als der Wunsch nach Status. In <strong>sehr armen Gesellschaften<\/strong> spielen Status und relatives Einkommen gar keine messbare Rolle f\u00fcr die Lebenszufriedenheit der Menschen. Dies zeigten Akay und Martinsson (2011) am Beispiel einer 2004\/2005 durchgef\u00fchrten Befragung in den l\u00e4ndlichen Gebieten des n\u00f6rdlichen \u00c4thiopiens, einem Land, welches zum Befragungszeitpunkt eines der \u00e4rmsten L\u00e4nder der Welt war. W\u00e4hrend das absolute Einkommensniveau sich in ihren Analysen als signifikante Ursache der Lebenszufriedenheit erwies, spielte das relative Einkommen keine signifikante Bedeutung.<\/p>\n<p>Status durch Einkommensvorspr\u00fcnge ist daher desto wichtiger f\u00fcr das eigene Wohlbefinden, je reicher Menschen werden (Clark et al., 2008). So w\u00e4chst die subjektiv empfundene <strong>Lebenszufriedenheit<\/strong> mit steigendem Einkommen nur unterproportional an, denn der zus\u00e4tzliche Nutzen aus weiteren Einkommensanstiegen nimmt mit steigendem Einkommen ab. Frey und Stutzer (2002, S.409ff) belegten dies empirisch f\u00fcr die Jahre 1972 bis 1974 und 1992 bis 1994 f\u00fcr die Vereinigten Staaten: Menschen in den oberen Dezilen der Einkommensverteilung erwiesen sich im Durchschnitt zwar als gl\u00fccklicher, der Gl\u00fcckszuwachs zwischen den einzelnen Dezilen nimmt jedoch mit zunehmendem Einkommen ab. Dabei erwies sich f\u00fcr die neunziger Jahre in den USA das absolute Einkommen bis zu einem Schwellenwert von ca. 10.000 US-Dollar als Haupttreiber der individuellen Lebenszufriedenheit, <strong>bei h\u00f6heren Einkommen wurden Statusgewinne aber wichtiger als absoluter Einkommenszuwachs<\/strong> (Frey\/Stutzer, 2002, S.416).<\/p>\n<p>Folgendes Fazit l\u00e4sst sich ziehen:<\/p>\n<p>Der Nutzen, der aus Einkommen und Konsum von G\u00fctern erw\u00e4chst, h\u00e4ngt mehr und mehr nicht nur vom eigenen Einkommen und Konsum ab, sondern von der Relation des eigenen Einkommens und eigenen Konsums zum Konsum anderer (Veblen, 1934; Duesenberry, 1949). Aus dieser Relation werden soziale Rangfolgen in der Gesellschaft gebildet. Es entstehen \u00f6konomische Statusunterschiede.<\/p>\n<p>Mit steigendem Wohlstand nimmt die Wertsch\u00e4tzung von solchen Statusunterschieden zu. Ein erheblicher Teil der menschlichen Bed\u00fcrfnisbefriedigung wird nicht mehr vom absoluten Konsumniveau erreicht, sondern davon, wie viel relativ zu anderen Gesellschaftsmitgliedern konsumiert werden kann. In den heutigen westlichen Gesellschaften ist der Wunsch nach Status deshalb wichtiger als fr\u00fcher, weil die elementaren Konsumbed\u00fcrfnisse bereits befriedigt sind (Hirsch, 1976; Frank, 1985).<\/p>\n<p>Wenn uns aber Status immer wichtiger wird, wer m\u00f6chte dann bei unserem hohen Wohlstand noch Startchancengerechtigkeit oder gar soziale Gerechtigkeit verfolgt sehen? Wirklich wollen dies wohl nur noch jene wenigen, welche sich abgeh\u00e4ngt f\u00fchlen. Wohlgemerkt: Dies hei\u00dft nicht, dass nicht eine breite Mehrheit essenzielle Unterst\u00fctzungsleistungen wie die Hartz IV-Leistungen f\u00fcr gut und richtig befindet. Sie ver\u00e4ndern ja auch nichts an den existierenden Statusunterschieden. Nur eine Angleichung im Status wird nicht gew\u00fcnscht \u2013 und letztere wird von vielen unter dem unpr\u00e4zisen Begriff der sozialen Gerechtigkeit zu Recht vermutet werden.<\/p>\n<p><strong>Quellen<\/strong><\/p>\n<p>Akay A. und P. Martinsson (2008): Does Relative Income Matter for the Very Poor? Evidence from Rural Ethiopia, IZA Discussion Paper 3812, Bonn.<\/p>\n<p>Alpizar, F., F. Carlsson und O. Johansson-Stenman (2005): How Much Do We Care about Absolute versus Relative Income and Consumption?, Journal of Economic Behavior and Organization, Vol. 56, No. 3, S. 405 &#8211; 421.<\/p>\n<p>Charness, G., D. Masclet und M.C. Villeval (2010): Competitive Preferences and Status as an Incentive: Experimental Evidence, IZA Discussion Paper 5034, Bonn.<\/p>\n<p>Clark, A.E., P. Frijters und M.A. Shields (2008): Relative Income, Happiness, and Utility: An Explanation for the Easterlin Paradox and Other Puzzles, Journal of Economic Literature, Vol. 46, No. 1, S. 95 &#8211; 144.<\/p>\n<p>Duesenberry, J.S. (1949): Income, Savings and the Theory of Consumer Behaviour, Cambridge.<\/p>\n<p>Frank, R.H. (1985): Choosing the Right Pond: Human Behavior and the Quest for Status, New York.<\/p>\n<p>Frey, B.S. und A. Stutzer (2002): What Can Economists Learn from Happiness?, Journal of Economic Literature, Vol. 40, No. 2, S. 402 &#8211; 435.<\/p>\n<p>Hillesheim I. und M. Mechtel (2013): How much do others matter?, Explaining positional concerns for different goods and personal characteristics, <a href=\"https:\/\/econpapers.repec.org\/article\/eeejoepsy\/\">Journal of Economic Psychology<\/a>, Vol. 34, No. C, S. 61 &#8211; 77.<\/p>\n<p>Hirsch, F. (1976): The Social Limits to Growth, Cambridge.<\/p>\n<p>Huberman, B. A., C.H. Loch und A. \u00d6nc\u00fcler (2004): Status as a Valued Resource, Social Psychology Quarterly, Vol. 67, No. 1, S. 103 &#8211; 114.<\/p>\n<p>Johansson-Stenman, O. F. Carlsson und D. Daruvala (2002): Measuring Future Grandparents Preferences for Equality and Relative Standing, The Economic Journal, Vol. 112, S. 362 &#8211; 383.<\/p>\n<p>Solnick, S.J. und D. Hemenway (1998): Is More Always Better? A Survey on Positional Concerns, Journal of Economic Behavior &amp; Organization, Vol. 37, S. 373 &#8211; 383.<\/p>\n<p>Stark, O. und J. E. Taylor (1991): Migration Incentives, Migration Types: The Role of Relative Deprivation, The Economic Journal, Vol. 101, No. 408, S. 1163 &#8211; 1178.<\/p>\n<p>Veblen, T.B. (1934): The Theory of the Leisure Class: An Economic Study of Institutions, New York.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Soziale Gerechtigkeit war als Ziel in der Politik \u00fcber viele Jahrzehnte angesagt und damit stets auf der Agenda einer oder mehrerer politischer Parteien. 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