{"id":22716,"date":"2018-04-21T00:01:34","date_gmt":"2018-04-20T23:01:34","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=22716"},"modified":"2019-06-01T08:11:24","modified_gmt":"2019-06-01T07:11:24","slug":"die-entscheidung-zur-organspendesollte-sich-etwas-aendern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=22716","title":{"rendered":"Die Entscheidung zur Organspende <br\/><font size=3; color=grey>Sollte sich etwas \u00e4ndern?<\/font>"},"content":{"rendered":"<p>Die Zahlen sprechen eine klare Sprache, Deutschland leidet seit langer Zeit unter einem Mi\u00dfverh\u00e4ltnis zwischen der Anzahl der nachgefragten Organe und der Anzahl der Organe, die f\u00fcr Transplantationen zur Verf\u00fcgung stehen. Folgerichtig ist in den vergangenen Wochen auch die politische Diskussion zum Thema wieder aufgelebt. Die SPD w\u00fcnscht, angef\u00fchrt von ihrem Gesundheitsexperten Karl Lauterbach, einen <a>\u00dcbergang zur Widerspruchsl\u00f6sung<\/a>, aber auch Vertreter anderer Parteien sind f\u00fcr diesen Ansatz.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die Widerspruchsl\u00f6sung wird bereits in einigen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern praktiziert, auch in \u00d6sterreich. Sie ist denkbar einfach: Es wird angenommen, da\u00df jedermann zur Organspende bereit ist, der dieser nicht ausdr\u00fccklich selbst widersprochen hat. Eine Variante gibt au\u00dferdem auch den direkten Angeh\u00f6rigen das Recht, nach dem Tod des Verstorbenen ein Veto gegen die Organentnahme einzulegen. Die Ergebnisse sind auf den ersten Blick \u00fcberw\u00e4ltigend: In ganz \u00d6sterreich gibt es in der Regel pro Jahr <a href=\"https:\/\/derstandard.at\/2000059630631\/Mehr-Organspender-in-Oesterreich\">kaum mehr als 2000 Eintr\u00e4ge ins Widerspruchsregister<\/a> und auch bei der Zahl der durchgef\u00fchrten Transplantationen nimmt das Land mit 91,6 pro eine Million Einwohner im Jahr 2015 einen Spitzenplatz ein, verglichen mit nur 46 Transplantationen pro einer Million Einwohner in Deutschland. Andere L\u00e4nder mit einer Widerspruchsl\u00f6sung stehen \u00e4hnlich gut da. Bedenklich ist au\u00dferdem, da\u00df in Deutschland der Trend nach unten zeigt, obwohl der medizinische Fortschritt eigentlich mehr lebensrettende Transplantationen erlauben sollte.<\/p>\n<p>Sollten wir also einfach das \u00f6sterreichische Modell \u00fcbernehmen, so wie es Politiker zahlreicher Parteien <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/landesparteitag-der-freien-demokraten-fdp-fuer-widerspruchsloesung-bei-der-organspende\/21056654.html\">bis in die FDP hinein<\/a> gerade vorschlagen? Ganz so einfach ist es nicht. Wir k\u00f6nnen zwar vermutlich ein vertragstheoretisches Argument konstruieren, nach dem sich die Mitglieder einer Gesellschaft darauf einigen k\u00f6nnen, die Zahl der zur Verf\u00fcgung stehenden Organe zu erh\u00f6hen. Schlie\u00dflich kann jeder von uns einmal in eine Situation kommen, in der das eigene Leben nur durch eine Organspende gerettet werden kann. Aber dieses Ziel kann nat\u00fcrlich nur unter einer ganzen Reihe von ethischen Restriktionen verfolgt werden. Man stelle sich vor, die Gesellschaft w\u00fcrde einfach ohne jede Nebenbedingung die Zahl der Spenderorgane maximieren &#8211; das w\u00e4re ganz sicher auch kein w\u00fcnschenswerter Zustand.<\/p>\n<p>Eine eigentlich unverhandelbare Nebenbedingung ist die individuelle Autonomie der B\u00fcrger. Man kann in Deutschland aus vielen Gr\u00fcnden keinen Organspendeausweis haben. Bei manchen sind es religi\u00f6se Gr\u00fcnde, manche sorgen sich, da\u00df sie im Ernstfall als Organspender medizinisch zu fr\u00fch aufgegeben werden, andere haben Probleme mit der Definition des Hirntods, wieder andere glauben, da\u00df eine Organspende ihren Angeh\u00f6rigen psychologische Kosten aufb\u00fcrden w\u00fcrde. Und dann gibt es noch die Gruppe von Menschen, die eigentlich bereit zur Spende sind, aber das Ausf\u00fcllen des Ausweises immer wieder vor sich herschieben oder vergessen. Respektiert man die Autonomie der B\u00fcrger, so wird man zun\u00e4chst an diese zweite Gruppe heran wollen &#8211; an die, die eigentlich bereit sind, aber ihre Bereitschaft noch nicht \u00e4u\u00dfern. Die erste Gruppe dagegen wird man vielleicht langfristig mit Argumenten zu \u00fcberzeugen versuchen, aber wer sie als autonome Individuen ernst nimmt, darf nicht versuchen, sie mit Taschenspielertricks zu Organspendern zu machen.<\/p>\n<p>Genau das passiert allerdings mit der Widerspruchsl\u00f6sung. Heute verliert die Gesellschaft potentielle Organspender aus der zweiten Gruppe, weil diese unter einer Status Quo-Verzerrung leiden und ihre Bereitschaft zur Organspende nicht \u00e4u\u00dfern. Mit der Widerspruchsl\u00f6sung gewinnt die Gesellschaft Organspender aus der ersten Gruppe, weil diese ebenfalls unter einer Status Quo-Verzerrung leiden und den Gang zum Widerspruchsregister nicht antreten. Beides ist problematisch, aber die Probleme der Widerspruchsl\u00f6sung sind vermutlich schwerwiegender. Denn hier werden B\u00fcrger dazu gedr\u00e4ngt, etwas zu tun, was sie eigentlich nicht tun wollen. Mehr noch: Implizit wird angenommen, da\u00df &#8211; sofern nichts anderes ge\u00e4u\u00dfert wird &#8211; der K\u00f6rper der B\u00fcrger nach dem Tode ein Gemeingut ist, \u00fcber das die Gesellschaft frei verf\u00fcgen kann. Das ist jedoch h\u00f6chst problematisch und spricht nicht daf\u00fcr, da\u00df die Bef\u00fcrworter dieser L\u00f6sung den individuellen B\u00fcrger als autonome Person anerkennen und ernst nehmen.<\/p>\n<p>Dazu kommen praktische Probleme. Nat\u00fcrlich werden in einer \u00dcbergangsphase, in der das neue System eingef\u00fchrt und die Diskusson dar\u00fcber in aller Munde ist, noch relativ viele Mitglieder der ersten Gruppe ihren Widerspruch registrieren lassen. Wenn man aber nur eine Generation weiter denkt, dann fehlt die allgemeine Aufmerksamkeit f\u00fcr das Thema und die Gefahr, da\u00df nicht wenige Individuen aus der ersten Gruppe ihren Widerspruch aus Nachl\u00e4ssigkeit und Unwissenheit nicht registrieren, steigt. Das ist das Problem, wenn man Politik mit einem verhaltens\u00f6konomischen Taschenspielertrick macht, der die Status-Quo-Verzerrung gezielt ausnutzt, um die B\u00fcrger in eine politisch gewollte Richtung zu dr\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Es gibt aber Alternativen. Als Optimist kann man auch auf den medizinischen Fortschritt hoffen, und tats\u00e4chlich <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wissen\/die-debatte-behandelt-die-krise-der-organspende-in-deutschland-15508886.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0\">wird wohl in absehbarer Zeit einiges m\u00f6glich werden, um das aktuelle Ungleichgewicht von Organangebot und -nachfrage abzuschw\u00e4chen<\/a>. Bis es soweit ist, sollte man nach Ans\u00e4tzen suchen, die geeignet sind, die Zahl der zur Verf\u00fcgung stehenden Organe zu erh\u00f6hen und gleichzeitig die individuelle Autonomie zu achten. Ein Beispiel w\u00e4ren erzwungene Entscheidungen. Wieso fordert man nicht einfach bei jeder Verl\u00e4ngerung des Personalausweises auch eine Entscheidung dar\u00fcber, ob man Organspender sein will oder nicht? Diese k\u00f6nnte dann in ein zentrales Register eingetragen werden und auf expliziten Wunsch hin auch sonst jederzeit \u00e4nderbar sein. Die Status-Quo-Verzerrung wird \u00fcberwunden und jeder B\u00fcrger wird veranlasst, sich selbst jeweils im Abstand von einigen Jahren \u00fcber seine Einstellung zum Thema klar zu werden. Auch das w\u00e4re zwar schon ein Eingriff in die individuelle Autonomie, denn schlie\u00dflich hat eigentlich auch jedermann ein Recht, ein Thema vollst\u00e4ndig zu ignorieren. Dieser Eingriff w\u00e4re aber sicherlich verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfiger als die Einf\u00fchrung der Widerspruchsl\u00f6sung.<\/p>\n<p>Bereits seit einigen Jahren weist Beat Blankart darauf hin, da\u00df <a href=\"https:\/\/www.wiwi.hu-berlin.de\/de\/forschung\/irtg\/professuren\/vwl\/oef\/dok\/docs\/spender.pdf\">das eigentliche Problem beim aktuellen System die M\u00f6glichkeit zum Trittbrettfahren ist<\/a>. Die Wahrscheinlichkeit, im Ernstfall selbst ein Organ zu erhalten, ist v\u00f6llig unabh\u00e4ngig von der zuvor ge\u00e4u\u00dferten eigenen Spendenbereitschaft. Ein sinnvoller Ansatz w\u00e4re es daher, die Spendenbereitschaft durch klare Anreize zu erh\u00f6hen: Bei der Organvergabe werden diejenigen bevorzugt, die bereits l\u00e4ngere Zeit als Organspender registriert sind. So wird sehr einfach und transparent betont, wie wichtig Reziprozit\u00e4t in diesem Bereich ist. Gleichzeitig werden Freiwilligkeit und individuelle Autonomie vollst\u00e4ndig erhalten.<\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund solcher sinnvoller Alternativen ist es verwunderlich, wenn selbst Vertreter liberaler Parteien den Holzhammer der Widerspruchsl\u00f6sung einsetzen wollen, anstatt sich wesentlich filigranerer Instrumente zu bedienen, die eben nicht darauf angewiesen sind, psychologische Entscheidungsschw\u00e4chen der B\u00fcrger gezielt auszunutzen. Es scheint, da\u00df in der Debatte um dieses Thema deutlicher betont werden sollte, da\u00df es eben nicht einfach um die Maximierung der Zahl der Spenderorgane gehen darf, sondern da\u00df die individuelle Autonomie der B\u00fcrger als nicht verhandelbare Restriktion erhalten bleiben mu\u00df.<\/p>\n<p>Wer sich \u00fcber die Organspende nach dem Tod einstweilen noch keine Gedanken machen will, k\u00f6nnte \u00fcbrigens inzwischen zumindest dar\u00fcber nachdenken, <a href=\"https:\/\/www.dkms.de\/de\">sich als Stammzellenspender zu registrieren<\/a>, um an Blutkrebs Erkrankte zu retten. Diese Prozedur ist inzwischen nicht mehr schmerzhafter als eine Blutspende, das kann also jeder.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Zahlen sprechen eine klare Sprache, Deutschland leidet seit langer Zeit unter einem Mi\u00dfverh\u00e4ltnis zwischen der Anzahl der nachgefragten Organe und der Anzahl der Organe, &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=22716\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eDie Entscheidung zur Organspende <br \/><font size=3; color=grey>Sollte sich etwas \u00e4ndern?<\/font>\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":37,"featured_media":22719,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1545,38,1210],"tags":[2792,2790,738,2791],"class_list":["post-22716","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-freiheitliches","category-institutionelles","category-paternalistisches","tag-individuelle-entscheidungsfreiheit","tag-organspende","tag-schnellenbach","tag-widerspruchsloesung"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Die Entscheidung zur Organspende Sollte sich etwas \u00e4ndern? 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