{"id":23118,"date":"2018-06-19T05:07:26","date_gmt":"2018-06-19T04:07:26","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=23118"},"modified":"2018-06-19T05:07:26","modified_gmt":"2018-06-19T04:07:26","slug":"gastbeitragzeit-des-erwachens-fuer-die-europaeische-waehrungsunion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=23118","title":{"rendered":"<font size=3; color=grey>Gastbeitrag<\/font><br\/>\u201eZeit des Erwachens\u201c f\u00fcr die Europ\u00e4ische W\u00e4hrungsunion"},"content":{"rendered":"<p>2018 wird allem Anschein nach zum Jahr der Wahrheit f\u00fcr die weitere Zukunft der Eurozone (EMU). Entscheidend daf\u00fcr sind drei zentrale Faktoren:<\/p>\n<ul>\n<li>das Auslaufen bisheriger monet\u00e4rer St\u00fctzung durch die EZB<\/li>\n<li>die langj\u00e4hrige Unt\u00e4tigkeit und Reformverweigerung der Politik<\/li>\n<li>die neue populistische Regierung in Italien<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wie h\u00e4ngen diese Punkte zusammen?<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Monet\u00e4re An\u00e4sthesie der EZB l\u00e4uft aus<\/strong><\/p>\n<p>Seit dem Ende der Euro-Krise 2012 d\u00e4mmert Europa in einem k\u00fcnstlichen Wachkoma. In dieser Phase hat die EMU, durch massive Geldspritzen der EZB ruhiggestellt, dr\u00e4ngende Strukturprobleme und akute Friktionen einfach weggel\u00e4chelt. Verantwortlich f\u00fcr diesen surrealen Zustand waren, neben chronischer Reformverweigerung vieler EMU-L\u00e4nder, vor allem Mario Draghi und die bisherige Politik der EZB. Deren massives Programm zum Ankauf von EMU-Staatsanleihen (\u201eQuantitative Easing\u201c oder \u201eQ.E\u201c) flutete die Eurozone mit billigem Geld, f\u00fchrte zu absurd tiefen \u2013 vielfach sogar negativen \u2013 Zinsen und \u00fcbert\u00fcnchte damit sehr salopp bestehende Bruchlinien der Eurozone.<\/p>\n<p>Der stetige Zustrom von insgesamt knapp 2,5 Bio. Euro an neu gedrucktem Geld von der EZB vermittelte den EMU-L\u00e4ndern v\u00f6llig zu Unrecht ein tr\u00fcgerisches Gef\u00fchl wohliger Geborgenheit. Die positiven Effekte dieser monet\u00e4ren An\u00e4sthesie \u2013 tiefe Zinsen, Ruhe an den Anleihem\u00e4rkten und tendenziell sinkende Kosten der Staatsverschuldung \u2013 wurden von vielen L\u00e4ndern gerne angenommen; der zweite Teil des Gesch\u00e4fts, n\u00e4mlich das Einleiten und Umsetzen z\u00fcgiger Strukturreformen, wurde hingegen schlicht \u201evergessen\u201c. Das Zugest\u00e4ndnis von Mario Draghi, Europas \u201eChef-An\u00e4sthesist\u201c, der den EMU-L\u00e4ndern Zeit und Ruhe f\u00fcr notwendige Reformen verschaffen wollte, wurde so faktisch ausgehebelt und konterkariert.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/feri1.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/feri1.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p><strong>Reform oder Selbstzerst\u00f6rung der EMU?<\/strong><\/p>\n<p>Sofern die EZB an ihrem bisherigen Fahrplan festh\u00e4lt, wird diese monet\u00e4re Sedierung in weniger als vier Monaten enden. Ab September 2018 plant die EZB den Ausstieg aus der bisherigen Q.E.-Politik (\u201eTapering\u201c). Auf diese wichtige Ver\u00e4nderung hat sich die gesamte EMU bisher jedoch kaum vorbereitet. Die wiederholten Angebote von Frankreichs Pr\u00e4sident Macron zu grundlegenden Reformen der EU (\u201eNeugr\u00fcndung\u201c) sind wirkungslos verpufft. Verantwortlich f\u00fcr diesen Stillstand sind die lange (und komplizierte) Phase der deutschen Regierungsbildung sowie die diffizile politische Konstellation in Berlin. Erst vor wenigen Tagen, nach fast einem Jahr \u201eDenkpause\u201c, sah sich Bundeskanzlerin Merkel bem\u00fc\u00dfigt, Macron per Zeitungsinterview schwache Signale zur\u00fcckzusenden.<\/p>\n<p>Zugleich stellt sich aber auch die Frage nach der Substanz der Macron-Vorschl\u00e4ge. Diese decken sich weitgehend mit bisherigen Ideen und \u201eVisionen\u201c der EU-Kommission und gehen, aus \u00f6konomischer Sicht, an den wirklich relevanten Problemstellungen v\u00f6llig vorbei. Statt nachhaltige Staatshaushalte und striktere \u00f6konomische Konvergenz durchzusetzen, werden neue Mechanismen zur Umverteilung von Risiken, zur generellen Erh\u00f6hung diverser Verschuldungskapazit\u00e4ten sowie zur \u00dcberw\u00e4lzung systemischer Probleme und Altlasten gefordert.<\/p>\n<p><strong>EMU auf dem Weg zur Transferunion <\/strong><\/p>\n<p>Sollte auch nur ein Teil dieser Vorschl\u00e4ge umgesetzt werden \u2013 Verhandlungen dar\u00fcber finden noch im Juni statt \u2013 so beschreitet die EMU zunehmend offen den Weg in eine fragile \u201eTransferunion\u201c. Das bedeutet nicht nur steigende Transferleistungen \u201estarker\u201c EMU-Mitglieder an \u201edas System\u201c, sondern zus\u00e4tzlich noch deutlich erh\u00f6hte Haftungsrisiken, sowohl f\u00fcr bereits bestehende als auch zuk\u00fcnftige Schulden der gesamten EMU.<\/p>\n<p>Dass ein solches Transfersystem viele Probleme nicht wirklich l\u00f6st, sondern lediglich (mit hart erarbeitetem Steuergeld) \u00fcbert\u00fcncht, ist unmittelbar klar. Hinzu kommt ein wichtiger spieltheoretischer Aspekt: Ein solches System w\u00fcrde die schon bisher vorhandenen Anreize zum \u00f6konomischen und fiskalischen \u201eTrittbrettfahren\u201c deutlich und dauerhaft erh\u00f6hen. Dringend erforderliche Strukturreformen prek\u00e4rer L\u00e4nder, wie etwa Italien, w\u00fcrden dann mangels Anreiz erst recht nicht mehr stattfinden.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/feri2.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/feri2.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Schon bisher war klar, dass <em>Architektur<\/em> und <em>Statik<\/em> der EMU massive Baum\u00e4ngel und Schieflagen aufweisen. Doch auch die aktuell absehbaren Reparaturen zielen in die falsche Richtung. Nun wird auch noch das <em>Fundament<\/em> der EMU, das urspr\u00fcnglich auf klaren Verhaltensregeln und Prinzipien wie Verantwortung, Haftung und Konvergenz aufgebaut war, durch \u00fcberzogene \u201eSolidarit\u00e4t\u201c geschw\u00e4cht und unterminiert. Wie die EMU vor diesem Hintergrund eine gl\u00e4nzende Zukunft haben soll, bleibt das Geheimnis der EU-Kommission und ihrer hochrangigen Vertreter.<\/p>\n<p><strong>Italien als Spielverderber <\/strong><\/p>\n<p>Gerade jetzt tritt mit Italien ein akuter Spaltpilz hervor, der die Schw\u00e4chen der EMU schonungslos offenlegt. Italiens neue populistische Regierung ist wie das Kind, das die neuen Kleider des Kaisers EMU als Illusion entlarvt. Die umgehende Forderung der Wahlgewinner nach einem 250-Milliarden Euro Schuldenerlass durch die EZB zeigt ganz klar, wo die Reise hingehen wird.<\/p>\n<p>Italien leidet seit rund 20 Jahren unter \u00f6konomischem Stillstand, chronischer Reformverweigerung und gleichzeitig (in absoluten Zahlen) der dritth\u00f6chsten Staatsverschuldung der Welt. Viele dieser Probleme gehen auf die lange Misswirtschaft des Systems Berlusconi zur\u00fcck, andere sind eher exogen, etwa als Folge der massiven Migration oder der Finanzkrise. Die Wirtschaftsleistung Italiens zeigt seit 20 Jahren lediglich einen Gesamtzuwachs um rund 4 %, die Staatsverschuldung liegt bei \u00fcber 130 % des BIP und die Jugendarbeitslosigkeit betr\u00e4gt dramatische 32 %. Vor diesem Hintergrund war absolut zu erwarten, dass Italiens B\u00fcrger ihrem Unmut Luft verschaffen und \u201egegen das Establishment\u201c votieren w\u00fcrden. Italien als wichtiges Kernland der EU ist nun das erste Land, das von einer offen populistischen Regierung gef\u00fchrt wird.<\/p>\n<p><strong>Das kommende \u201eGame of Chicken\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Schon jetzt ist absehbar, dass Italien auf einen direkten Konflikt mit EU, EMU und EZB zusteuert. Dieser Konflikt ist nicht nur gewollt, sondern von langer Hand geplant. Viele Dokumente und Ereignisse der letzten 15 Monate belegen, dass Italiens populistische Parteien offen \u00fcber einen Bruch mit der EMU nachdenken oder diesen, als Ultima Ratio, sogar bewusst ansteuern. Pl\u00e4ne zur Einf\u00fchrung einer Parallelw\u00e4hrung (\u00fcber die Ausgabe von Staatsanleihen in kleiner St\u00fcckelung, sogenannte Mini-BOT\u2019s), dubiose Konferenzen zur Zukunft der italienischen Staatsschulden oder gar direkte Anfragen an die EZB zur R\u00fcckzahlungspflicht aufgelaufener TARGET-Schulden zeigen eine klare Intention: Der bisherige konsensuale Status Quo der EMU wird aufgek\u00fcndigt; stattdessen wird eine frontale Drohkulisse gegen\u00fcber Berlin, Br\u00fcssel (EU) und Frankfurt (EZB) aufgebaut. Die schon jetzt absehbare Drohung lautet: \u201eGebt uns Geld und\/oder einen Schuldenerlass, oder wir verlassen die EMU!\u201c<\/p>\n<p>Italien er\u00f6ffnet damit ein spieltheoretisches Man\u00f6ver, das auch als \u201eGame of Chicken\u201c bekannt ist. Die Drohung mit dem Selbstmord soll den oder die Spielpartner zu Zugest\u00e4ndnissen bewegen, nach dem Motto: Wer zuerst zuckt, hat verloren. Leider ist diese Drohkulisse im Fall Italiens wesentlich glaubw\u00fcrdiger als im vorherigen Fall Griechenlands. Zur Erinnerung: Der damalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis (ein Experte f\u00fcr Spieltheorie!) plante 2015 ebenfalls ein \u201eGame of Chicken\u201c, einschlie\u00dflich Austritts aus der Eurozone und Einf\u00fchrung einer Parallelw\u00e4hrung. Sein Problem war nur, dass im Fall Griechenlands \u2013 trotz hoher Schulden \u2013 die Drohkulisse schlicht zu klein war.<\/p>\n<p>Ganz anders der Fall Italien, wo neben 2,3 Bio. Euro Staatsschulden und rund 350 Mrd. fauler Kredite im Bankensystem auch noch rund 440 Mrd. Euro an Verpflichtungen aus dem TARGET-System auf dem Tisch liegen. All diese Schulden w\u00fcrden bei einem Austritt Italiens aus der EMU schlagartig entwertet, entweder vollst\u00e4ndig (im Fall der TARGET-Schulden) oder teilweise (Staatschulden und faule Kredite). Diese Zahlen und die dadurch repr\u00e4sentierten Ausfallrisiken sind so atemberaubend, dass kein Rettungsschirm der EMU sie jemals w\u00fcrde auffangen k\u00f6nnen. Folglich w\u00e4re die Existenz der gesamten EMU unmittelbar gef\u00e4hrdet.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/feri3.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/feri3.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Die Drohkulisse der italienischen Regierung wird damit glaubw\u00fcrdig, und das \u201eGame of Chicken\u201c kann beginnen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit bringen die italienischen \u201eSpieler\u201c sich genau jetzt daf\u00fcr in Position. Sp\u00e4testens beim kommenden EU-Gipfel werden entsprechende Forderungen auf dem Tisch liegen. Aus heutiger Sicht deutet sich bereits an, dass dieses Spiel f\u00fcr Europa (vor allem Deutschland) entweder sehr kostspielig oder sehr gef\u00e4hrlich werden wird, wahrscheinlich sogar beides. Das \u201eGame of Chicken\u201c wird sicher nicht schnell beendet und d\u00fcrfte sowohl Politik als auch Finanzm\u00e4rkte f\u00fcr den Rest des Jahres in Atem halten.<\/p>\n<p><strong>Finanzm\u00e4rkte als Nachtw\u00e4chter <\/strong><\/p>\n<p>Speziell die Finanzm\u00e4rkte haben in diesem Jahr unter Beweis gestellt, dass sie zur Durchdringung komplexer Sachverhalte oft nicht in der Lage sind. Obwohl die \u00f6konomischen und finanziellen Risiken Italiens seit Jahren allgemein bekannt sind und der Wahlausgang in Rom seit Monaten relativ klar zu erwarten war, haben die Finanzm\u00e4rkte das Risiko Italien bis vor wenigen Tagen komplett ignoriert. Im Gegenteil fielen diverse Risiko-Indikatoren, etwa die Zinsen 2-j\u00e4hriger italienischer Staatspapiere sowie die Spreads zwischen italienischen und deutschen Staatsanleihen, noch im April 2018 in die N\u00e4he historischer Tiefs!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/feri4.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/feri4.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Erst Ende Mai, als die Forderungen aus Italien bereits in jeder Tageszeitung nachgelesen werden konnten, fand an den M\u00e4rkten eine abrupte Neubewertung statt. Dies f\u00fchrte zu einem sprunghaften, \u00e4u\u00dferst schmerzhaften Anstieg der Renditen und Risiko-Spreads italienischer Staatspapiere. Erst zu diesem Zeitpunkt wurde das Problem Italien, und dessen gef\u00e4hrliche R\u00fcckwirkung f\u00fcr die gesamte EMU, angemessen wahrgenommen. Dieser Punkt ist f\u00fcr Investoren sehr wichtig: Er entlarvt die Finanzm\u00e4rkte in wichtigen Fragen der EMU als \u201eNachtw\u00e4chter\u201c ohne ernstzunehmende Prognosef\u00e4higkeit. Eingeschl\u00e4fert vom Valium der EZB haben die M\u00e4rkte offenbar verlernt, Risiken objektiv zu bewerten.<\/p>\n<p><strong>\u201eEuro Wake Up\u201c\u009d oder \u201eEuro Break Up\u201c\u009d?<\/strong><\/p>\n<p>Offenkundig haben die Risiken eines fatalen Bruchs der Euro-Zone zuletzt schlagartig zugenommen. Dieses \u201eEuro Break Up\u201c-Risiko d\u00fcrfte im Gesamtjahr 2018 weiter ansteigen und k\u00f6nnte sogar dramatisch eskalieren. Die neue Politik Italiens ist daf\u00fcr ein wichtiger, aber bei weitem nicht der alleinige Grund. Ebenso wichtig sind der absehbare R\u00fcckzug bisheriger EZB-Liquidit\u00e4t sowie der schleppende Fortschritt dringend erforderlicher Strukturreformen der EMU. F\u00fcr Kapitalanleger und Investoren lautet 2018 also eine wichtige Frage: \u201eEuro Wake Up\u201c\u009d oder \u201eEuro Break Up\u201c\u009d?<\/p>\n<p>Die zugrundeliegende Botschaft ist klar: Wer nicht im Blindflug den zunehmenden Risiken der EMU ausgesetzt sein will, der sollte sich intensiv mit den akuten Problemen der EMU auseinandersetzen. Einen guten Ansatzpunkt dazu bietet eine ausf\u00fchrliche Studie, die unter Leitung des Verfassers am FERI Cognitive Finance Institute erstellt und bereits im M\u00e4rz 2018 publiziert wurde (8 Wochen vor den krisenhaften Marktentwicklungen). Die Studie mit dem Titel \u201e<em>Zukunftsrisiko Euro Break Up \u2013 Hintergr\u00fcnde, aktuelle Entwicklungen und m\u00f6gliche Konsequenzen<\/em>\u201c kann abgerufen werden unter <a href=\"https:\/\/www.feri-institut.de\/media-center\/studien\/\">https:\/\/www.feri-institut.de\/media-center\/studien\/<\/a>.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2018 wird allem Anschein nach zum Jahr der Wahrheit f\u00fcr die weitere Zukunft der Eurozone (EMU). 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