{"id":24279,"date":"2018-12-31T00:01:04","date_gmt":"2018-12-30T23:01:04","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24279"},"modified":"2018-12-31T11:46:32","modified_gmt":"2018-12-31T10:46:32","slug":"wirtschaftswachstum-und-umweltschutz-alfred-nobel-gedaechtnispreis-fuer-wirtschaftswissenschaften-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24279","title":{"rendered":"Wirtschaftswachstum und Umweltschutz <br\/><font size=3; color=grey>Alfred-Nobel-Ged\u00e4chtnispreis f\u00fcr Wirtschaftswissenschaften 2018<\/font>"},"content":{"rendered":"<p>Der von der schwedischen Reichsbank gestiftete Alfred-Nobel-Ged\u00e4chtnispreis f\u00fcr Wirtschaftswissenschaften ist im Jahr 2018 an die US-amerikanischen \u00d6konomen William D. Nordhaus (Jahrgang 1941) von der Yale University und Paul M. Romer (Jahrgang 1955) von der New York University vergeben worden. Romer wurde laut K\u00f6niglich-Schwedischer Akademie der Wissenschaften vor allem f\u00fcr seine Wachstumstheorie ausgezeichnet, die den Faktor des technischen Fortschritts f\u00fcr die langfristige Wohlfahrtsentwicklung hervorhebt. Nordhaus wurde f\u00fcr seine Pionierforschung zu Modellen geehrt, die die Wechselwirkung von Wirtschaftswachstum und Umwelt ber\u00fccksichtigen und es erm\u00f6glichen, die sozialen Kosten von Klimaver\u00e4nderungen abzusch\u00e4tzen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Beide Wissenschaftler \u201eentwickelten Methoden, um einige unserer grundlegendsten und dr\u00e4ngendsten Fragen zu beantworten, n\u00e4mlich wie wir langfristig anhaltendes und nachhaltiges Wachstum schaffen k\u00f6nnen\u201c, hob die Akademie hervor (Royal Swedish Academy of Sciences 2018). \u201eIhre Ergebnisse haben den Umfang der \u00f6konomischen Analyse erheblich erweitert, indem sie Modelle entwickelt haben, die das Zusammenspiel zwischen Marktwirtschaft mit Natur und Wissen erkl\u00e4ren\u201c, teilte die Akademie weiter mit. Beide Forscher bauten auf den Wachstumsmodellen der neoklassischen \u00d6konomik auf, beide gaben sich aber nie mit den Modellen zufrieden, sondern konzentrierten sich in ihrer Forschung auf die konkrete Anwendung.<\/p>\n<p>Damit bleibt die Politikwissenschaftlerin Elinor Ostrom weiterhin die einzige weibliche Preistr\u00e4gerin unter den bislang 81 mit dem Alfred-Nobel-Ged\u00e4chtnispreis f\u00fcr Wirtschaftswissenschaften Ausgezeichneten. Ostrom erhielt im Jahr 2009 den Preis f\u00fcr ihre umwelt- und institutionen\u00f6konomischen Arbeiten zugesprochen. Der im Jahr 1968 von der Schwedischen Reichsbank gestiftete Preis wurde im Jahr 2018 zum 50. Mal vergeben, zum ersten Mal im Jahr 1969. Die USA stellt bislang knapp drei Viertel aller Preistr\u00e4ger. Mit dem Spieltheoretiker Reinhard Selten erhielt im Jahr 1994 erst einmal ein Deutscher den begehrten Preis, welcher erst sehr viel sp\u00e4ter als die eigentlichen Nobelpreise ausgelobt wurde. Kritiker behaupten, dass es unwahrscheinlich ist, dass Alfred Nobel die Stiftung eines solchen Preises gewollt h\u00e4tte. Daher wird oftmals kritisiert, dass der Preis Nobels Namen tr\u00e4gt und auch durch die Vergabeprozedur und Verleihungszeremonie in der \u00d6ffentlichkeit als Nobelpreis wahrgenommen wird. Der Alfred-Nobel-Ged\u00e4chtnispreis der Schwedischen Reichsbank wird zusammen mit den von Alfred Nobel gestifteten und seit 1901 vergebenen Nobelpreisen verliehen und ist mit der gleichen Preissumme dotiert.<\/p>\n<p><strong>Paul Romer im Portr\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>Romer hat sich in seiner Forschung besonders mit der Rolle von Wissen f\u00fcr das Wachstum besch\u00e4ftigt und ist ein Mitbegr\u00fcnder der sogenannten endogenen Wachstumstheorie. Bevor Romer mit seiner Doktorarbeit im Jahr 1983 den Grundstein f\u00fcr seine Theorie und das nach ihm benannte Romer-Modell (Romer 1990) gelegt hat, glaubte der Mainstream der Forschung an die Grenzen des Wachstums, eine Sichtweise nach der bezweifelt wurde, dass wohlhabende Volkswirtschaften noch kr\u00e4ftig wachsen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Eine wesentliche Ursache f\u00fcr diese skeptische Sichtweise bestand darin, dass die fr\u00fchere Wachstumstheorie neue Ideen und Erfindungen nicht ad\u00e4quat in ihre Modelle einbauen konnte. Der technische Fortschritt als einer der wesentlichen Treiber f\u00fcr Wachstum wurde als exogener, nicht beeinflussbarer Faktor angesehen, der wie Manna vom Himmel fiel. Romer (1986, 1990) hingegen besch\u00e4ftigte sich mit der Frage, wie man technischen Fortschritt forcieren kann, und fragte sich insbesondere, unter welchen Bedingungen Unternehmen Forschung und Entwicklung betreiben und Innovationen hervorbringen. F\u00f6rderliche Bedingungen hierf\u00fcr sind zum einen der Schutz geistigen Eigentums, etwa durch Patentschutzgesetze, und zum anderen die staatliche Forschungsf\u00f6rderung. Diese kann n\u00f6tig sein, um zu verhindern, dass zu wenig geforscht wird. Entsprechend konnte Romer zeigen, dass L\u00e4nder umso schneller wachsen, je besser ihr Bildungsangebot ist und je besser sie es verstehen, neue Ideen zu f\u00f6rdern und zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Ein zentraler Bestandteil des Romer-Modells war denn auch eine Wissensproduktionsfunktion, mit der der Bestand des Wissens im Forschungssektor modelliert wurde. Der Bestand des Wissens A<sub>t<\/sub> zum Zeitpunkt t ver\u00e4ndert sich demnach entsprechend der folgenden Gleichung: dA<sub>t<\/sub>\/dt = <img decoding=\"async\" id=\"equationview\" title=\"This is the rendered form of the equation. You can not edit this directly. Right click will give you the option to save the image, and in most browsers you can drag the image onto your desktop or another program.\" src=\"http:\/\/latex.codecogs.com\/gif.latex?%5Cdelta\" name=\"equationview\" \/>H<sub>A<\/sub> A<sub>t<\/sub>, wobei H<sub>A<\/sub> das Humankapital in Form von Forschern und deren Arbeit bezeichnet und <strong><img decoding=\"async\" id=\"equationview\" title=\"This is the rendered form of the equation. You can not edit this directly. Right click will give you the option to save the image, and in most browsers you can drag the image onto your desktop or another program.\" src=\"http:\/\/latex.codecogs.com\/gif.latex?%5Cdelta\" name=\"equationview\" \/><\/strong> die Produktivit\u00e4t des Humankapitals. Nach dieser Gleichung steigt die Rate, mit der sich der Bestand des Wissens erh\u00f6ht, mit zunehmendem Humankapitaleinsatz bzw. der Anzahl der t\u00e4tigen Forscher. Dieser Skaleneffekt widerspricht allerdings h\u00e4ufig der Realit\u00e4t und wurde in anderen Wachstums-Modellen vermieden.<\/p>\n<p>Es ist Romers gro\u00dfer Verdienst, dass er die damalige Wachstums- und Wohlstandsforschung aus einer intellektuellen Sackgasse gef\u00fchrt hat: Mit der Endogenisierung des Wissens hat er eine einfache, aber neue Erkl\u00e4rung daf\u00fcr gefunden, dass Volkswirtschaften selbst dann noch kr\u00e4ftig wachsen k\u00f6nnen, wenn sie bereits wohlhabend sind. F\u00fcr sein Wirken, insbesondere \u201ef\u00fcr die Integration technischer Innovationen in langfristige makro\u00f6konomische Analysen\u201c, so die Begr\u00fcndung der K\u00f6niglich-Schwedischen Akademie der Wissenschaften (Royal Swedish Academy of Sciences), erh\u00e4lt Paul Romer den Alfred-Nobel-Ged\u00e4chtnispreis. Mit Robert Solow hat zuletzt im Jahr 1987 ein Wachstumstheoretiker diesen Preis erhalten.<\/p>\n<p>Es kam f\u00fcr viele \u00fcberraschend, dass Romer dieser Preis zugesprochen wurde, nachdem er sich eine Weile lang aus der Wissenschaft zur\u00fcckgezogen hat, um im Silicon Valley ein Start-up aufzubauen, und er danach mit einem 2015 erschienenen Artikel die Mathiness-Debatte \u00fcber wissenschaftliche Standards ausl\u00f6ste (Romer 2015). Mit dem von ihm gepr\u00e4gten Begriff Mathiness bezeichnet Romer die seiner Meinung nach missbr\u00e4uchliche Verwendung von ? teils irrelevanten ? mathematischen Formeln in \u00f6konomischen Analysen, um damit Blendwerk zu betreiben und die hinter der Analyse stehenden wahren Absichten zu verschleiern. Romer (2015: 93) stellt die These auf, dass Mathematik h\u00e4ufig nicht mehr zur Pr\u00e4zisierung von Aussagen benutzt werde, sondern dazu, eine bestimmte Theorie durchzusetzen.<\/p>\n<p>Romer f\u00fchrt mehrere Artikel namhafter \u00d6konomen (Lucas 2009, McGrattan, Prescot 2010, Piketty, Zucman 2014), darunter die fr\u00fcheren Preistr\u00e4ger Edward Prescot und Robert Lucas und der Star\u00f6konom Thomas Piketty, auf, in denen er Indizien f\u00fcr Mathiness erkennt. Er sieht zudem ein neues, unerw\u00fcnschtes Gleichgewicht bei der Ver\u00f6ffentlichung \u00f6konomischer Artikel erreicht (Romer 2015: 93): \u201e[t]he new equilibrium: empirical work is science; theory is entertainment\u201c. Zugespitzt schreibt Romer (2015: 93): \u201ePresenting a model is like doing a card trick. Everybody knows that there will be some sleight of hand. There is no intent to deceive because no one takes it seriously.\u201d Romer (2015: 90) glaubt, dass der Markt f\u00fcr mathematische Theorie nur wenige schlechte Artikel (\u201elemon articles filled with mathiness\u201c) vertragen kann, bevor er zusammenbricht: \u201eBut after readers have been disappointed too often by mathiness that wastes their time, they will stop taking seriously any paper that contains mathematical symbols. [\u2026] The market for mathematical theory will collapse. Only mathiness will be left.\u201d<\/p>\n<p>Dass der Querulant Romer zum Preistr\u00e4ger 2018 gek\u00fcrt wurde, ist in Zeiten zunehmender Handelskonflikte wom\u00f6glich auch als politisches Signal zu sehen, schlie\u00dflich hat er in einem seiner Aufs\u00e4tze auf die hohen Wohlfahrtsverluste von Handelsrestriktionen, insbesondere Z\u00f6llen, hingewiesen (Romer 1994). Die Wohlfahrtsverluste von Handelsbarrieren w\u00fcrden deshalb besonders hoch ausfallen, weil internationaler Handel neue G\u00fcter in eine Volkwirtschaft bringen kann. Romer fragt sich, warum die Implikationen der Entstehung neuer G\u00fcter nicht bereits fr\u00fcher und st\u00e4rker erforscht wurden. Als Teil seiner Antwort f\u00fchrt er philosophische Widerst\u00e4nde an (Romer 1994: 5): \u201c[t]he deep philosophical resistance that humans feel toward the unavoidable logical consequence of assuming that genuinely new things can happen. [\u2026] We are forced to admit that the world as we know it is the result of a long string of chance outcomes.\u201d<\/p>\n<p><strong>William Nordhaus im Portr\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>Nordhaus gilt als einer der Begr\u00fcnder der Klima\u00f6konomik, u.a. wegen seines Arbeitspapiers mit dem Titel \u201eK\u00f6nnen wir Kohlendioxid kontrollieren\u201c (Nordhaus 1975). Darin argumentiert Nordhaus zu einer Zeit, in der das Ph\u00e4nomen Klimawandel noch nicht ins \u00f6ffentliche Bewusstsein gedrungen war, dass in Kosten-Nutzen-Analysen und \u00dcberlegungen zur Begrenzung einer globalen Erw\u00e4rmung vom nat\u00fcrlichen Schwankungsbereich des Klimas ausgegangen werden sollte. Bei einer globalen Erw\u00e4rmung um mehr als 2 oder 3\u00b0C w\u00fcrde ein Klimazustand erreicht, wie es ihn seit mehreren hunderttausend Jahren nicht gegeben hat (Nordhaus 1975: 23).<\/p>\n<p>Damit lieferte er einen der Ausgangspunkte zur Formulierung des sogenannten Zwei-Grad-Zieles (Randalls 2010), einem wesentlichen Bestandteil der heutigen Klimapolitik, nach dem die Erderw\u00e4rmung auf 2 Grad gegen\u00fcber dem Niveau vor Beginn der Industrialisierung begrenzt werden sollte. Basierend auf den Schattenpreisen, die Nordhaus in diesem Arbeitspapier als Resultat einer Begrenzung der Kohlendioxidemissionen berechnete, schlug er sp\u00e4ter vor (z. B. Nordhaus 2013), Kohlendioxid (CO2) mit einem Preis zu belegen. So k\u00f6nnte auf dessen Aussto\u00df eine Steuer erhoben werden, um Anreize zu schaffen, die Emissionen dieses Treibhausgases zu reduzieren. Auch der im Jahr 2005 in der Europ\u00e4ischen Union etablierte Handel mit Emissionszertifikaten geht auf die \u00dcberlegung zur\u00fcck, CO2 einen Preis zu geben.<\/p>\n<p>Nordhaus stie\u00df eher zuf\u00e4llig auf das Thema Klimawandel: Bei seinem Forschungsaufenthalt am Internationalen Institut f\u00fcr angewandte Systemanalyse (IIASA) in Laxenburg bei Wien teilte er sein B\u00fcro mit dem Klimatologen Allan Murphy. Im Jahr 1979 pr\u00e4sentierte Nordhaus eines der ersten Integrated-Assessment-Modelle, in dem die Wechselwirkung von Wirtschaft, Energieumwandlung, Emissionen und CO2-Konzentrationen untersucht wird (Weyant et al. 1995). Letztlich wurde er f\u00fcr die Entwicklung des in der Klima\u00f6konomik sehr bekannten Modells DICE (Dynamic Integrated Climate-Economy) ausgezeichnet.<\/p>\n<p>DICE wurde seitdem fortlaufend \u00fcberarbeitet und erweitert (Nordhaus 2013) und wird h\u00e4ufig in anderen Arbeiten zitiert. Die amerikanische Umweltbeh\u00f6rde Environmental Protection Agency (EPA) setzt DICE als eines von drei Modellen ein, um die Kosten einer emittierten Tonne CO2 f\u00fcr die Gesellschaft abzusch\u00e4tzen (Interagency Working Group on Social Cost of Carbon 2010). Sein im Jahr 1992 in Science erschienener Aufsatz \u201eAn Optimal Transition Path for Controlling Greenhouse Gases\u201c (Nordhaus 1992), in dem er DICE vorstellt und anhand dieses Modells eine CO2-Steuer als effizientes Instrument der Klimapolitik vorschl\u00e4gt, geh\u00f6rt zu den meistzitierten Aufs\u00e4tzen in der Untersuchung marktbasierter Instrumente der Klimapolitik.<\/p>\n<p>Nordhaus ist Autor mehrerer erfolgreicher B\u00fccher, etwa eines Lehrbuchs, das urspr\u00fcnglich von Paul A. Samuelson, dem ersten amerikanischen Gewinner des Alfred-Nobel-Ged\u00e4chtnispreises, herausgegeben wurde und das bis heute ein vielverwendetes Lehrbuch der Volkswirtschaftslehre darstellt, auch in Deutschland. Im Jahr 2013 machte er seine Klima\u00f6konomik mit dem Buch \u201eThe Climate Casino\u201c (Nordhaus 2013) popul\u00e4r. Darin schreibt er: \u201eDas Klima ist ein Kasino insofern, als wir hohe Risiken f\u00fcr unseren Planeten und uns selber eingehen. Aber wir m\u00fcssen ja nicht in das Kasino gehen. Wir k\u00f6nnen jetzt Schritte gehen, um die Risiken zu mildern und zu vermeiden\u201c (Nordhaus 2013).<\/p>\n<p>Auf Anregung von Nordhaus hat die Yale University eine interne CO2-Abgabe beschlossen, die alle Institute, abh\u00e4ngig von ihrem CO2-Aussto\u00df, zahlen m\u00fcssen. Dies ist nur ein Beispiel daf\u00fcr, dass Nordhaus nie im Elfenbeinturm der Wissenschaft verharrte. Ohne jemals Weltuntergangsszenarien zu verbreiten, besch\u00e4ftigt er sich seit Jahrzehnten in n\u00fcchterner und sachlicher Weise vor allem mit den Kosten des Klimawandels und damit, wie man Klimapolitik m\u00f6glichst kosteng\u00fcnstig betreiben kann. Nordhaus gro\u00dfer Verdienst ist es, einen weitgehenden Konsens unter \u00d6konomen hergestellt zu haben, dass der einzig wirksame Weg zur Treibhausgasreduktion ein globaler Preis f\u00fcr Emissionen ist. F\u00fcr sein Wirken erh\u00e4lt Nordhaus den Alfred-Nobel-Ged\u00e4chtnispreis \u201ef\u00fcr die Integration des Klimawandels in langfristige makro\u00f6konomische Analysen\u201c, wie die K\u00f6niglich-Schwedische Akademie der Wissenschaften die Auszeichnung begr\u00fcndete (Royal Swedish Academy of Sciences). In Zeiten eines fehlenden effektiven internationalen Handelns in Bezug auf den Klimawandel ist wohl auch diese Preisvergabe als politisches Signal zu sehen.<\/p>\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n<p>Cooper, Richard N. (2004) A Global Carbon Tax? Council on Foreign Relations, Commissioned Briefing Notes for the CIGI\/CFGS L20 Project.<\/p>\n<p>Cramton, Peter, Ockenfels, Axel, Stoft, Steven (2015) An International Carbon-Price Commitment Promotes Cooperation. Economics of Energy &amp; Environmental Policy 4(2), 51\u201364.<\/p>\n<p>Cramton, Peter, Stoft, Steven (2012) Global Climate Games: How Pricing and a Green Fund Foster Cooperation. Economics of Energy &amp; Environmental Policy 1(2), 125-136.<\/p>\n<p>Frondel, Manuel (2017) Ineffektiv und ineffizient. Eine Bilanz der deutschen Klimapolitik. Gutachten im Auftrag der Friedrich-Naumann-Stiftung f\u00fcr die Freiheit.<\/p>\n<p>Interagency Working Group on Social Cost of Carbon (2010) Technical Support Document: Social Cost of Carbon for Regulatory Impact Analysis Under Executive Order 12866, United States Government. https:\/\/19january2017snapshot.epa.gov\/sites\/production\/files\/2016-12\/documents\/scc_tsd_2010.pdf.<\/p>\n<p>Lucas, Robert E. Jr. (2009) Ideas and Growth. Economica 76 (301), 1\u201319.<\/p>\n<p>McGrattan, Ellen R., Prescot, Edward C. (2010). Technology Capital and the US Current Account. American Economic Review 100(4), 1493\u20131522.<\/p>\n<p>Nordhaus, William D. (1975) Can We Control Carbon Dioxide? IIASA Working Paper WP-75-63, Internationales Institut f\u00fcr angewandte Systemanalyse, Laxenburg. https:\/\/pure.iiasa.ac.at\/id\/eprint\/365\/1\/WP-75-063.pdf<\/p>\n<p>Nordhaus, William D. (1979) The Efficient Use of Energy Resources. Yale University Press, New Haven.<\/p>\n<p>Nordhaus, William D. (1992) An Optimal Transition Path for Controlling Greenhouse Gases. Science 258 (5086), 1315\u20131319.<\/p>\n<p>Nordhaus, William D. (2013) The Climate Casino: Risk, Uncertainty, and Economics for a Warming World. Yale University Press, New Haven.<\/p>\n<p>Nordhaus, William D. (2015) Climate Clubs: Overcoming Free-riding in International Climate Policy, American Economic Review 105 (4), 1339-1370.<\/p>\n<p>Piketty, Thomas, Zucman. Gabriel (2014) Capital is Back: Wealth-Income Ratios in Rich Countries 1700\u20132010. Quarterly Journal of Economics 129 (3), 1255\u20131310.<\/p>\n<p>Randalls, Samuel (2010) History of the 2 \u00b0C Climate Target. WIREs Climate Change 1 (4), 598-605.<\/p>\n<p>Romer, Paul M. (1986) Increasing Returns and Long-run Growth. Journal of Political Economy 94 (5), 1002\u20131037.<\/p>\n<p>Romer, Paul M. (1990) Endogenous Technological Change. Journal of Political Economy 98 (5), 71\u2013102.<\/p>\n<p>Romer, Paul M. (1994) New Goods, Old Theory, and the Welfare Costs of Trade Restrictions.\u201d Journal of Development Economics 43, 5\u201338.<\/p>\n<p>Romer, Paul M. (2015) Mathiness in the Theory of Economic Growth. American Economic Review 105(5), 89\u201393.<\/p>\n<p>Stiglitz, Joseph E. (2015) Overcoming the Copenhagen Failure with Flexible Commitments. Economics of Energy &amp; Environmental Policy 4(2), 29\u201336.<\/p>\n<p>Royal Swedish Academy of Sciences (2018) The Prize in Economic Sciences 2018 https:\/\/www.kva.se\/en\/pressrum\/pressmeddelanden\/ekonomipriset-2018<\/p>\n<p>Weimann, Joachim (2016) Anspruch und Wirklichkeit: Kann das Pariser Abkommen funktionieren? Ifo Schnelldienst 69(3), 3-5.<\/p>\n<p>Weitzman, Martin (2015) Internalizing the Climate Externality: Can a Uniform Price Commitment Help? Economics of Energy &amp; Environmental Policy 4(2), 37\u201350.<\/p>\n<p>Weyant, John et al. (1995) Integrated Assessment of Climate Change: An Overview and Comparison of Approaches and Results. Climate Change: Economic and Social Dimensions \u2013 Contribution of Working Group III to the Second Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change., Box 10.1 History of Integrated Assessment.<\/p>\n<p><strong>Hinweis:<\/strong> Den gesamten Beitrag k\u00f6nnen Sie in <a href=\"https:\/\/elibrary.vahlen.de\/10.15358\/0340-1650-2018-12-48\/wirtschaftswachstum-und-umweltschutz-jahrgang-47-2018-heft-12?page=1\">Heft 12 (2018)<\/a> der Fachzeitschrift WiSt lesen.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der von der schwedischen Reichsbank gestiftete Alfred-Nobel-Ged\u00e4chtnispreis f\u00fcr Wirtschaftswissenschaften ist im Jahr 2018 an die US-amerikanischen \u00d6konomen William D. 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