{"id":24558,"date":"2019-03-24T00:01:32","date_gmt":"2019-03-23T23:01:32","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24558"},"modified":"2019-03-24T07:22:50","modified_gmt":"2019-03-24T06:22:50","slug":"bildungsinflation-in-deutschland-sind-wir-schon-zu-akademisiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24558","title":{"rendered":"Bildungsinflation in Deutschland <br\/><font size=3; color=grey>Sind wir schon zu akademisiert?<\/font>"},"content":{"rendered":"<p>Seit Jahren geistert das Wort Bildungsinflation durch die \u00f6ffentlichen Debatten. Bildungsinflation bedeutet, dass mehr Menschen Bildungszertifikate erhalten, ohne dass dies wirklich mit mehr Bildung einhergeht. Gerade beim Abitur wird oft bem\u00e4ngelt, dass f\u00fcr gleiche Leistungen immer bessere Abiturnoten vergeben werden.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Der offizielle Bildungsstand junger Menschen in Deutschland verbessert sich tats\u00e4chlich kontinuierlich. In der Tendenz erreichen auch zunehmend mehr junge Menschen einen Hochschulabschluss. Das belegen die Zahlen des Statistischen Bundesamtes. 33,3 Prozent der 25- bis 35-J\u00e4hrigen besitzen heute einen Hochschulabschluss. Der Anteil unter den 45- bis 55-J\u00e4hrigen liegt vergleichsweise noch bei 22,4 Prozent. Laut einer Studie des IFO-Instituts verf\u00fcgen damit mittlerweile 18 Prozent der 18- bis 65-J\u00e4hrigen \u00fcber einen Fachhochschul- oder Universit\u00e4tsabschluss. 1976 lag ihr Anteil noch bei 6 Prozent. Er hat sich innerhalb von gut 40 Jahren verdreifacht. Daf\u00fcr ist der Anteil der Personen ohne beruflichen Abschluss deutlich gesunken, er hat sich mehr als halbiert. Der Anteil der Personen mit abgeschlossener Lehre\/Berufsausbildung hat in diesem Zeitraum ebenfalls zugenommen. Die formale, durch Zertifikate unterlegte Qualifikation unseres Erwerbspersonenpotenzials ist besser geworden!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/jade1.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/jade1.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Die Verschiebung des Bildungsstandes in Richtung Hochschulabschluss l\u00e4sst sich auch am aktuellen Rand bei der Entwicklung der Studienanf\u00e4ngerzahlen ablesen. Lag der Anteil der Studienanf\u00e4nger im Ausbildungsgeschehen 2007 noch bei unter 20 Prozent, liegt er mittlerweile bei \u00fcber 25,5 Prozent.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/jade2.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/jade2.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Mit der integrierten Ausbildungsberichterstattung (iABE) stehen seit einigen Jahren Daten zur Verteilung der Einsteiger im Bildungssystem zur Verf\u00fcgung. Es werden die Bildungsstationen dokumentiert, die junge Erwachsene nach der Sekundarstufe I besuchen. Diese Bildungsstationen setzen sich aus den vier Hauptsektoren des Ausbildungsgeschehens zusammen: die Berufsausbildung, der \u00dcbergangsbereich, der Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung und das Studium. Die iABE f\u00fchrt dabei keine eigenst\u00e4ndige Erhebung durch, sondern verkn\u00fcpft (\u201eintegriert\u201c) verschiedene bereits bestehende Erhebungen. Daten werden dabei insbesondere aus der Schul- und Hochschulstatistik wie auch aus der Personalstandstatistik und der F\u00f6rderstatistik der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit gewonnen. Die iABE verfolgt damit das Ziel, das Ausbildungsverhalten der jungen Erwachsenen nach der Sekundarstufe I systematisch zu dokumentieren und auszuwerten. Die Ver\u00f6ffentlichung dieser Berichte erscheint regelm\u00e4\u00dfig seit dem Jahr 2011. Weil junge Menschen mehrfach ins Ausbildungssystem einm\u00fcnden k\u00f6nnen (im ersten Jahr ins \u00dcbergangssystem, im folgenden Jahr in die Berufsausbildung und einige Jahre sp\u00e4ter auch noch ins Studium), ist es nicht m\u00f6glich, die Prozentangaben auf eine Kohorte an Schulabg\u00e4ngern zu beziehen. Die Daten sagen also nicht aus, dass am 2017 25,5 Prozent der Schulabg\u00e4nger (oder der jungen Menschen eines entsprechenden Jahrgangs) ein Studium aufgenommen haben.<\/p>\n<p>Die iABE-Daten verdeutlichen, dass in den letzten zw\u00f6lf Jahren der Anteil der Einm\u00fcnder in den \u00dcbergangsbereich innerhalb des Ausbildungssystems zur\u00fcckgegangen ist. Der \u00dcbergangsbereich qualifiziert junge Menschen, die keinen Ausbildungsplatz gefunden haben und keine Hochschulzugangsberechtigung erworben haben, in Ma\u00dfnahmen und Berufsschulklassen, die keinen anerkannten Ausbildungsabschluss vermitteln. Hier sollen junge Menschen erst die ben\u00f6tigte, offenbar bisher fehlende Ausbildungsreife erwerben. Gleichzeitig ist der Anteil der jungen Menschen, die ein Studium aufnehmen, seit 2006 deutlich angestiegen. Der Anteil der Einm\u00fcnder in die Berufsausbildung hat im selben Zeitraum geringf\u00fcgig abgenommen (mit einem tempor\u00e4ren Hoch in 2007), der Anteil der Einm\u00fcnder in berufsschulische Schulklassen zum Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung hat derweil geringf\u00fcgig zugenommen. So ergibt sich ein klares Bild einer zunehmenden H\u00f6herqualifizierung, die auf Kosten der klassischen Berufsausbildung des dualen Systems geht. Da die Jugendlichen, die zuvor im \u00dcbergangsbereich geparkt worden sind, selten sp\u00e4ter eine Hochschulreife oder gar ein Studium anstreben, hat das duale System verst\u00e4rkt leistungsschw\u00e4chere Sch\u00fcler angezogen und daf\u00fcr in der Tendenz leistungsst\u00e4rkere Sch\u00fcler an das Hochschulstudium verloren. Dies k\u00f6nnte die Qualit\u00e4t des Zertifikats der Berufsausbildung langfristig negativ beeinflussen.<\/p>\n<p>Die damit einhergehende Akademisierung ist wiederum zun\u00e4chst einmal erfreulich; eine hohe Akademikerquote deutet schlie\u00dflich ein hohes Bildungsniveau einer Gesellschaft an. Mehr Bildung f\u00fchrt \u00fcblicherweise zu einem h\u00f6heren Humankapitalanteil in einer Gesellschaft, damit zu einer h\u00f6heren Produktivit\u00e4t und so letztlich zu steigendem Wohlstand.<\/p>\n<p>Aber: Es ist sehr fraglich, ob mit dem Anstieg des Erwerbs h\u00f6herwertiger Bildungszertifikate auch der tats\u00e4chliche Ausbildungsstand junger Menschen besser geworden ist. M\u00f6glichweise sind auch im Hochschulsektor einfach nur die Kosten zum Erwerb der Zertifikate k\u00fcnstlich verringert worden \u2013 die Verdr\u00e4ngung des Diploms durch den Bachelor mit einer geringeren Anzahl an Fachsemestern ist ein Indiz f\u00fcr diese These.<\/p>\n<p>Bildung ist immer auch eine Investition. Wie die Studie des IFO-Instituts festh\u00e4lt: Es gibt Bildung nicht zum Nulltarif. Der Erwerb von Bildungsabschl\u00fcssen verursacht auch Studierenden Kosten. Der Staat muss die Rahmenbedingungen f\u00fcr die Bildungszertifikate so setzen, dass am Ende die Zertifikate aussagekr\u00e4ftig genug sind, dass sich diejenigen, die auf dem Arbeitsmarkt mit einem Zertifikat t\u00e4tig sind, in ihrer Produktivit\u00e4t so deutlich von den anderen unterscheiden, dass sie f\u00fcr den Erwerb des Zertifikats und den damit verbundenen Investitionen ein deutlich h\u00f6heres Gehalt beziehen. So amortisieren sich die Bildungsinvestitionen.<\/p>\n<p>Bereits jetzt wird in Studien untersucht, ob das Zertifikat des Akademikers zu einem h\u00f6heren Einkommen f\u00fchren wird als ein dualer Berufsabschluss. Vergleicht man die Entlohnungen von Akademikern und Nicht-Akademikern, ist zun\u00e4chst das Lebenseinkommen miteinander zu vergleichen, welches die beiden unterschiedlichen Bildungswege erm\u00f6glichen. Dabei zeigen Auswertungen wie jene des ifo-Instituts (2017), dass Akademiker zwar nicht doppelt so viel, aber im Schnitt immer noch deutlich mehr verdienen als Erwerbst\u00e4tige mit abgeschlossener Berufsausbildung. Allerdings ist auf die erheblichen Unterschiede hinzuweisen, denn in den technischen F\u00e4chern l\u00e4sst sich mit einer Berufsausbildung teilweise mehr verdienen als mit einem Abschluss in so manchem geisteswissenschaftlichen Hochschulstudium.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/jade3.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/jade3.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Dies wird insbesondere in der Abbildung 3 deutlich. Ein m\u00e4nnlicher Erwerbst\u00e4tiger im Bereich der Human- und Zahnmedizin verdient w\u00e4hrend seines Erwerbslebens bis zu 983.000 Euro mehr als ein Erwerbst\u00e4tiger der lediglich eine Berufsausbildung in diesem Bereich abgeschlossen hat. Im Berufsfeld der Sozialarbeit f\u00e4llt diese Differenz des Lebenseinkommens deutlich geringer aus. Bei den m\u00e4nnlichen Erwerbst\u00e4tigen mit Hochschulabschluss liegt die Differenz gegen\u00fcber dem m\u00e4nnlichen Erwerbst\u00e4tigen mit Berufsausbildung nur bei etwa 20.000 Euro.<\/p>\n<p>Dabei darf man das individuelle Leid des Studierenden f\u00fcr die Amortisationsrechnung nicht au\u00dfer Acht lassen. Spence (1973) zeigt in seinem wissenschaftlichen Beitrag zum Job Market Signalling, der ma\u00dfgeblich zur Verleihung seines Nobelpreises beigetragen hat, dass die Kosten des Erwerbs eines Zertifikats neben den sp\u00e4teren Einkommensunterschieden die zentrale Rolle daf\u00fcr spielen, wer das Zertifikat letztlich erwirbt und wer nicht. Geringere Anforderungen an einen Hochschulabschluss senken die Kosten, aber auch den Wert des Zertifikats. Das Zertifikat dient im Sinne von Spence lediglich der Informations\u00fcbermittlung an den k\u00fcnftigen Arbeitgeber, wer ein flei\u00dfiger und produktiver Besch\u00e4ftigter sein wird und wer nicht. Denn die flei\u00dfigen und produktiven Besch\u00e4ftigten empfinden die Kosten des Zertifikatserwerbs als nicht so hoch. Die vermittelte Bildung ist dabei irrelevant; wichtig ist lediglich f\u00fcr den Wert des Zertifikats, dass sein Erwerb M\u00fche und Anstrengung (Kosten) verursacht.<\/p>\n<p>Letztlich entscheidet der Einzelne selbst \u00fcber seinen Bildungsweg: Dabei w\u00e4gt er das h\u00f6here Einkommen aufgrund des besseren Abschlusses und den h\u00f6heren Status mit dem Aufwand vor allem in Form von Zeit und M\u00fche miteinander ab. Ist der Erwerb der Bildungsabschl\u00fcsse nicht schwierig genug und gelingt er auch jungen Menschen mit mangelnden Vorkenntnissen und geringer Produktivit\u00e4t, so erzeugt dies zwar formal eine h\u00f6here Akademisierungsquote, entwertet aber den Zertifikatserwerb und wird am Ende dazu f\u00fchren, dass ein akademischer Abschluss zwar mehr Menschen m\u00f6glich wird, sich aber weniger Menschen daf\u00fcr entscheiden werden \u2013 weil das Zertifikat seinen Wert verloren hat. Zertifikate werden bei zunehmender Bildungsinflation irgendwann ihre Bedeutung verlieren.<\/p>\n<h2>Literaturverzeichnis<\/h2>\n<p>Bundesinstitut f\u00fcr Berufsbildung (2018): Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2018 &#8211; Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung, online abgerufen am [08.01.2019] unter: <a href=\"https:\/\/www.bibb.de\/dokumente\/pdf\/bibb_datenreport_2018.pdf\">https:\/\/www.bibb.de\/dokumente\/pdf\/bibb_datenreport_2018.pdf<\/a><\/p>\n<p>Spence, M. (1973): Job Market Signaling, the Quarterly Journal of Economics, Vol. 87, No. 3, pp. 355-374.<\/p>\n<p>Statistisches Bundesamt (2018): Statistisches Jahrbuch 2018, online abgerufen am [08.01.2019] unter: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Publikationen\/StatistischesJahrbuch\/Bildung.pdf?__blob=publicationFile\">https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Publikationen\/StatistischesJahrbuch\/Bildung.pdf?__blob=publicationFile<\/a><\/p>\n<p>Statistisches Bundesamt (2016): Integrierte Ausbildungsberichterstattung 2016, online abgerufen am [16.01.2019] unter: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Publikationen\/Thematisch\/BildungForschungKultur\/Schulen\/IntegrierteAusbildungsberichterstattung5211201167004.pdf?__blob=publicationFile\">https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Publikationen\/Thematisch\/BildungForschungKultur\/Schulen\/IntegrierteAusbildungsberichterstattung5211201167004.pdf?__blob=publicationFile<\/a><\/p>\n<p>Union Investment (2017): Bildung hat Zukunft \u2013 Bildungsstudie 2017, online abgerufen am [09.01.2019] unter: <a href=\"https:\/\/www.cesifo-group.de\/DocDL\/UI_ifo_Bildungsstudie_2017.pdf\">https:\/\/www.cesifo-group.de\/DocDL\/UI_ifo_Bildungsstudie_2017.pdf<\/a><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit Jahren geistert das Wort Bildungsinflation durch die \u00f6ffentlichen Debatten. 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