{"id":24672,"date":"2019-03-02T00:01:27","date_gmt":"2019-03-01T23:01:27","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24672"},"modified":"2019-03-02T06:54:18","modified_gmt":"2019-03-02T05:54:18","slug":"gastbeitrag-globaler-risikofaktor-usa-das-problem-der-un-united-states-of-america","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24672","title":{"rendered":"<font size=3; color=grey>Gastbeitrag <\/font><br\/>Globaler Risikofaktor USA <br\/><font size=3; color=grey>Das Problem der \u201eUn-United States of America\u201d<\/font>"},"content":{"rendered":"<p><strong>USA und Trump: Halbzeit, Runde 1<\/strong><\/p>\n<p>Zum ersten Mal in der Geschichte wird Amerika von einer klar populistisch ausgerichteten Regierung gef\u00fchrt. An deren Spitze steht mit Donald Trump ein Pr\u00e4sident, der wie ein echter Volkstribun agiert. Kaum eine Woche vergeht, in der nicht beunruhigende Nachrichten aus den USA dringen. Seien es tats\u00e4chliche Ma\u00dfnahmen der Trump-Administration oder nur neue, per Twitter abgesetzte Polemik, wahrheitswidrige \u201eFake News\u201c oder populistische Tiraden: In Summe entsteht das Bild einer zornigen, politisch verwirrten und global destruktiven US-Regierung.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Diese definiert als eines ihrer wichtigsten Ziele die Zerschlagung (\u201e<em>deconstruction\u201c<\/em>) bestehender Strukturen, sowohl in den USA selbst als auch international. Globale Ordnungs- und Koordinations\u00adsysteme werden systematisch attackiert und ausgehebelt (NATO, G7, UNO, WTO etc.). Gleichzeitig untergr\u00e4bt die Trump-Regierung gezielt demokratische Institutionen und grundlegende Werte: Amerika bewegt sich damit beunruhigend schnell in Richtung einer <strong>Autokratie<\/strong>.<\/p>\n<p>Im Januar 2019 endete die erste H\u00e4lfte der Amtsperiode der Regierung Trump. Diese \u201eHalbzeit\u201c legt eine kurze Zwischenbilanz nahe, auch als Einstieg in eine vertiefende Problemanalyse der USA.<\/p>\n<p><strong>\u201eU-USA\u201c: Das Problem der \u201eUn-United States of America\u201d<\/strong><\/p>\n<p>Der derzeitige Auftritt der USA entspricht erkennbar nicht mehr dem Ideal einer <strong>wertebasierten globalen F\u00fchrungsmacht<\/strong>. Stattdessen formt sich ein Bild der USA als aggressiv und konfrontativ auftretendes, zugleich aber politisch zerrissenes und zutiefst gespaltenes Land. Die Ursachen dieser Spaltung liegen tief und gehen zur\u00fcck auf eine lange Phase <strong>\u00f6konomischer Fehlentwicklungen<\/strong> und <strong>politischer Ignoranz<\/strong>. <strong>Polarisierung<\/strong> und innere <strong>Zerrissenheit<\/strong> der USA haben sich seit Jahren verst\u00e4rkt und pr\u00e4gen heute ganz entscheidend das Bild der Vereinigten Staaten. Ohne \u00dcbertreibung l\u00e4sst sich feststellen: <strong>in Umkehrung ihres Geburtsnamens und ihrer urspr\u00fcnglichen Gr\u00fcndungsideale sind die USA inzwischen mutiert zu den \u201eU-USA\u201c, den <em>Un-United States of America.<\/em> <\/strong><\/p>\n<p>Die Problematik der \u201e<em>Un-United States of America<\/em>\u201c birgt ernsthafte &#8211; vorerst weiter zunehmende und sich verst\u00e4rkende &#8211; Risiken. Diese betreffen nicht nur die USA und das dortige politische Umfeld, sondern entfalten direkte Konsequenzen f\u00fcr das globale Wirtschafts- und Finanzsystem. Die scharfen Verwerfungen an den US-B\u00f6rsen Ende 2018 haben diesen Punkt bereits deutlich klargemacht. Investoren und Verm\u00f6gensinhaber sollten sich dieser Probleme bewusst sein und in ihre strategischen \u00dcberlegungen einbeziehen. Die nachfolgenden Ausf\u00fchrungen unterstreichen diese Notwendigkeit und gehen dem Problem der \u201eU-USA\u201c auf den Grund.<\/p>\n<p><strong>Der neue Weg: \u201eAmerica first\u201c <\/strong><\/p>\n<p>Angef\u00fchrt von Donald Trump geht das wirtschaftlich, politisch und milit\u00e4risch bedeutendste Land der Welt derzeit sehr bewusst einen neuen Weg: \u201e<em>America<\/em> <em>first<\/em>\u201c. Die USA stellen sich damit gezielt gegen multinationale Regeln, konsensbasiertes Handeln und internationale Verst\u00e4ndigung. Stattdessen verfolgt die US-Regierung vermehrt kurzsichtige, egoistische oder lediglich symbolhafte Ziele, oft auch gegen scharfe Kritik im eigenen Land. Pr\u00e4gnante Beispiele sind der Ausstieg aus dem Pariser Welt-Klimaabkommen, Strafz\u00f6lle gegen die EU, \u00f6ffentliche Zweifel an der NATO oder die einseitige Aufk\u00fcndigung multilateraler Vertr\u00e4ge wie im Fall Iran.<\/p>\n<p>Die gezielte Neuausrichtung der USA wird oft der schillernden Pers\u00f6nlichkeit von Pr\u00e4sident Donald Trump zugeschrieben, und dessen Wahlerfolg wird als \u201eUnfall der Geschichte\u201c abgetan. In beiden F\u00e4llen ist diese verk\u00fcrzte Sichtweise nicht nur falsch, sondern auch gef\u00e4hrlich. Das Ph\u00e4nomen der innerlich extrem gespaltenen, nach au\u00dfen jedoch zunehmend egozentrisch agierenden \u201eU-USA\u201c existiert bereits seit l\u00e4ngerem: es brauchte nur einen Katalysator wie Trump, um die Vielzahl unterdr\u00fcckter Konflikte innerhalb der USA offenzulegen, im Zweifel direkt auf der Weltb\u00fchne. Es ist von grundlegender Wichtigkeit, sowohl die Ursachen als auch die m\u00f6glichen Konsequenzen dieser tiefen Spaltung der \u201eU-USA\u201c zu begreifen und nachzuvollziehen. Nur aus dieser Perspektive wird verst\u00e4ndlich, wie und in welche Richtung der zuk\u00fcnftige Pfad der USA vermutlich verlaufen wird.<\/p>\n<p><strong>Unverzichtbare Nation oder gef\u00e4hrliche Weltmacht?<\/strong><\/p>\n<p>Fairness, Gerechtigkeit und entschiedenes Eintreten f\u00fcr demokratische Werte waren \u00fcber weite Teile des 20. Jahrhunderts so etwas wie der \u201e<strong>Markenkern<\/strong>\u201c der USA, der \u00e4ltesten Demokratie der Neuzeit. Diese Sichtweise pr\u00e4gte den <strong>Mythos der USA<\/strong> als globaler Schutzmacht f\u00fcr Frieden, Freiheit und Demokratie und kulminiert im Ideal von \u201e<strong>Amerika als unverzichtbarer Nation\u201c<\/strong>.<\/p>\n<p>Auch das globale Finanzsystem steht seit Ende des zweiten Weltkriegs unter <strong>amerikanischer<\/strong> <strong>Vorherrschaft<\/strong>. Klare Kennzeichen sind die Dominanz des US-Dollars als \u201eglobaler Leitw\u00e4hrung\u201c sowie die unbestrittene Rolle der US-Zentralbank als weltweit ma\u00dfgeblicher Instanz f\u00fcr W\u00e4hrungs- und Geldpolitik. Nicht nur konservative Politiker in den USA, sondern auch zahlreiche Historiker sprechen deshalb (leicht glorifizierend) vom 20. Jahrhundert als dem \u201e<strong><em>American Century<\/em><\/strong>\u201c.<\/p>\n<p>Der Beginn des neuen Jahrtausends hat das bisherige Bild der USA stark ver\u00e4ndert. Dies gilt sowohl mit Blick auf die globale Rolle der USA als auch auf deren inneren Zustand. Beginnend im Jahr 2001 entwickelte sich eine Sequenz von Ereignissen, die f\u00fcr den neuen, <strong>zunehmend<\/strong> <strong>gef\u00e4hrlichen Weg der USA<\/strong> in das neue Jahrtausend stehen. Die relevanten Stichworte und Entwicklungen sind:<\/p>\n<p>&#8211; Pr\u00e4sidentschaft von George W. Bush (ab 2001);<br \/>\n&#8211; Krieg gegen den Irak (ab 2003);<br \/>\n&#8211; Gro\u00dfe Finanzkrise (ab 2008);<br \/>\n&#8211; Pr\u00e4sidentschaft von Donald J. Trump (ab 2017)<\/p>\n<p>Das Bild der \u201eU-USA\u201c als einem zerrissenen und mit sich selbst im Konflikt liegenden Land formt sich schon seit \u00fcber 20 Jahren und reicht zur\u00fcck bis in die \u00c4ra von US-Pr\u00e4sident Bill Clinton. Zur gleichen Zeit haben sich die <strong>sozio-\u00f6konomischen Strukturen<\/strong> in den USA grundlegend verschlechtert: Die USA verwandelten sich von einem \u201e<em>land of opportunity<\/em>\u201c zu einem <strong>wirtschaftlich gespaltenen Land<\/strong> mit zunehmend <strong>ungleicher und unfairer Verteilung<\/strong> von Wohlstand, Zukunftschancen und sozialer Mobilit\u00e4t. Gesteigerte wirtschaftliche Ungleichheit, wachsende \u00f6konomische Unsicherheit und das Gef\u00fchl sozialer Ungerechtigkeit sind die ma\u00dfgeblichen Ursachen hinter dieser tiefgehenden Spaltung.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/fer1.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/fer1.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p><strong>\u201eTribalisierung\u201c: Polarisierung als Prinzip<\/strong><\/p>\n<p>Entsprechend ist in den USA auf vielen Ebenen ein starker Trend zur <strong>Polarisierung<\/strong> zu beobachten: Dies zeigt sich etwa in <strong>religi\u00f6ser oder kultureller Abgrenzung<\/strong>, deren Heftigkeit f\u00fcr Nicht-Amerikaner kaum noch nachvollziehbar erscheint. Das Prinzip<strong> zunehmender Polarisierung<\/strong> findet sich aber speziell im <strong>politischen Bereich<\/strong>: Es \u00e4u\u00dfert sich dort &#8211; auf Ebene des Parteien- und W\u00e4hlerverhaltens &#8211; in einer <strong>strikten Lagerbildung<\/strong>, die oft auch als \u201e<strong><em>Tribalisierung<\/em><\/strong>\u201c bezeichnet wird: Zugeh\u00f6rigkeit zu einer bestimmten politischen (oder religi\u00f6sen) Gruppe, einer Partei oder einem Parteienspektrum wird dann zum bestimmenden Merkmal der eigenen Identit\u00e4t (vgl. Abb. 1).<\/p>\n<p>Der <strong>Tribalisierungs-Effekt<\/strong> impliziert <strong>Abgrenzung<\/strong> <strong>und Radikalisierung<\/strong> politischer Positionen, die Andersdenkende weitgehend ausschlie\u00dft oder diffamiert. Politische Lager stehen sich emotional aufgeheizt, ideologisch konfliktbereit und inhaltlich unvers\u00f6hnlich gegen\u00fcber. Dies bedeutet <strong>reduzierte politische und soziale Toleranz <\/strong>und abnehmenden Spielraum f\u00fcr Kompromisse, was sinnvolle Regierungsarbeit massiv erschwert. (Der von Pr\u00e4sident Trump erzwungene mehrw\u00f6chige \u201e<em>Government Shutdown<\/em>\u201c Ende 2018 gibt daf\u00fcr ein sehr anschauliches Beispiel.)<\/p>\n<p>In einem solchen System gehen im Laufe der Zeit normale demokratische Umgangsformen und Gepflogenheiten vollst\u00e4ndig verloren. Faktisch wird die M\u00f6glichkeit vern\u00fcnftiger Kompromisse und grundlegender (\u00fcberparteilicher) L\u00f6sungskonzepte eliminiert. Anf\u00e4nglich kleine Probleme einer Gesellschaft werden dann nicht mehr behandelt, sondern mutieren (oder eskalieren) zu immer gr\u00f6\u00dferen Problemen (oder echten Krisen). Solche Prozesse sind politisch sehr gef\u00e4hrlich, denn sie erodieren und zersetzen das demokratische System.<\/p>\n<p>Als Folge dieser Entwicklung geht heute auf mehreren Ebenen ein erkennbarer <strong>Riss <\/strong>durch die USA. Dieser wird nicht nur in <strong>politischer Polarisierung<\/strong> deutlich, sondern zeigt sich auch in klaren <strong>regionalen Gegens\u00e4tzen<\/strong> (Stadt gegen Land, Ost- und Westk\u00fcstenstaaten gegen Landesinneres etc.). Dieser Wandel zu den \u201eU-USA\u201c hat jedoch nicht mit Donald Trump begonnen, sondern ist Ergebnis eines l\u00e4ngeren <strong>Progressions- und Transformationsprozesses<\/strong>.<\/p>\n<p><strong>Globalisierung und die Spaltung der Gesellschaft\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p>Hinter der <strong>politischen, sozialen und<\/strong> <strong>geographischen Spaltung der USA <\/strong>steht vor allem ein <strong>zentraler Faktor<\/strong>: die <strong>asymmetrische Verteilung <\/strong>von Einkommen, Verm\u00f6gen und allgemeinem Wohlstand. Diese Effekte sind letztlich \u201e<strong><em>Kollateralsch\u00e4den<\/em><\/strong>\u201c aus drei Jahrzehnten forcierten <strong>Welthandels<\/strong> und intensiver <strong>Globalisierung<\/strong>; negative Auswirkungen dieser Trends auf unterschiedliche Bev\u00f6lkerungsgruppen wurden seit Jahren von der Politik schlicht ignoriert. Eine &#8211; inzwischen sehr bekannte &#8211; Darstellung bringt das Problem auf den Punkt:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/fer2.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/fer2.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Wie Abb. 2 zeigt, wurden gro\u00dfe Teile der Globalisierungsgewinne in den letzten 30 Jahren prim\u00e4r von zwei sehr <strong>unterschiedlichen Sektoren<\/strong> vereinnahmt:<\/p>\n<ol>\n<li>dem <strong>globalen<\/strong> <strong>Niedriglohnsektor <\/strong>(Unterschicht), der \u00fcber starke Einkommenszuw\u00e4chse von der massiven Produktionsverlagerung in Schwellenl\u00e4nder profitierte.<\/li>\n<li>dem kleinen Segment der <strong>wohlhabenden<\/strong> <strong>Kapitaleigner<\/strong> in den Industriel\u00e4ndern (Oberschicht), die hohe Kapitalrenditen auf ihre Investitionen erzielen konnten.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Im deutlichen Gegensatz dazu steht die Entwicklung der \u201e<strong>wei\u00dfen<\/strong> <strong>Mittelschicht<\/strong>\u201c, die speziell in westlichen L\u00e4ndern \u00fcber die letzten Jahre hinweg <strong>deutliche Einbu\u00dfen<\/strong> hinnehmen musste (stark fallender Verlauf der Kurve in Abb. 2).<\/p>\n<p>Hierbei handelt es um ein sehr <strong>grunds\u00e4tzliches Strukturproblem<\/strong>, dessen spaltende Wirkung auf die Gesellschaft jedoch von der US-Politik sehr lange ignoriert (statt korrigiert) wurde. In den USA hat der <strong>asymmetrische Verteilungseffekt<\/strong> (Oberschicht vs. Mittelschicht) inzwischen eine extreme und \u00e4u\u00dferst <strong>besorgniserregende Dimension <\/strong>erreicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/fer3.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/fer3.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Abb. 3 zeigt eindrucksvoll, dass die derzeitige <strong>gesellschaftliche Disparit\u00e4t<\/strong> in den USA nur noch vergleichbar ist mit der \u201ewilden\u201c Zeit des amerikanischen Feudal-Kapitalismus gegen Ende des 19. Jahrhunderts (\u201e<em>Gr\u00fcnderzeit<\/em>\u201c, auch bekannt als \u201e<em>Gilded Age<\/em>\u201c). Offensichtlich ist eine derart <strong>krasse Disparit\u00e4t <\/strong>sowohl aus gesellschaftspolitischer als auch aus \u00f6konomischer Sicht extrem gef\u00e4hrlich. Sie untergr\u00e4bt den Zusammenhalt einer Gesellschaft und erzeugt Unzufriedenheit, Frustration, Wut und den starken Wunsch nach Abhilfe. <strong>In Summe stehen diese Tendenzen f\u00fcr das neue Erscheinungsbild der USA als \u201e<em>Un-United States of America<\/em>\u201c<\/strong>.<\/p>\n<p><strong>Populismus: Echo der Verbitterung<\/strong><\/p>\n<p>Nicht nur in den USA, sondern auch weltweit ist eine <strong>Zunahme populistischer Str\u00f6mungen <\/strong>zu konstatieren. In westlichen Industrienationen, aber auch in Eurasien (Russland, T\u00fcrkei), Asien (Philippinen), Lateinamerika (Brasilien) und anderen Regionen der Welt gewinnt das Ph\u00e4nomen \u201ePopulismus\u201c unaufhaltsam an Anziehungskraft.<\/p>\n<p>Oftmals werden jedoch die zentralen Treiber hinter dem Populismus v\u00f6llig verkannt: Zahlreiche Analysen zeigen klar, dass Populismus aus breiter <strong>gesellschaftlicher Verbitterung <\/strong>entspringt. Diese resultiert meist aus schwerwiegenden <strong>\u00f6konomischen Fehlentwicklungen <\/strong>und ist somit begr\u00fcndet.<\/p>\n<p>Ein wichtiger Problemhintergrund ist das seit Jahren (im Vergleich zu fr\u00fcheren Dekaden) <strong>geringere<\/strong> <strong>Wirtschaftswachstum<\/strong>, versch\u00e4rft durch extrem <strong>asymmetrische Verteilung<\/strong> bisheriger Globalisierungs\u00adgewinne. Beides erzeugt f\u00fcr breite Bev\u00f6lkerungsgruppen nicht nur <strong>Verbitterung<\/strong> und das Gef\u00fchl eines \u201e<em>unfair game<\/em>\u201c, sondern sehr oft auch echte soziale und \u00f6konomische H\u00e4rten. Hinzu kommt regelm\u00e4\u00dfig das Element der <strong>politischen Ignoranz<\/strong>, also das Versagen der etablierten Politik, grundlegende Probleme zu adressieren oder gar zu l\u00f6sen.<\/p>\n<p>\u201eGe\u00fcbte\u201c Populisten sind in der Lage, derart <strong>tektonische Stimmungswandel<\/strong> einer Bev\u00f6lkerung fr\u00fch zu erkennen und durch eine Vielzahl wohlklingender, aber meist unrealistischer Versprechungen zu bedienen. Die <strong>enge<\/strong> <strong>Wechselbeziehung<\/strong> zwischen \u00d6konomie, Politikversagen und Populismus ist dabei das eigentliche Problem. Sie erzeugt eine Politik der Halbwahrheiten und f\u00f6rdert das Prinzip der Demagogie; beides f\u00fchrt zu <strong>politischer Degeneration<\/strong> und erm\u00f6glicht den \u201eAbsturz\u201c bislang demokratischer Systeme in unterschiedliche Formen <strong>populistischer Autokratie<\/strong>. Das Abdriften Amerikas in das neue Bild der \u201eU-USA\u201c gibt daf\u00fcr ein sehr eindr\u00fcckliches Beispiel. Dass dies f\u00fcr die Zukunft Amerikas nicht Gutes bedeutet, ist offensichtlich.<\/p>\n<p><strong>Deals statt Regeln: Paradigmenwechsel der Weltwirtschaft<\/strong><\/p>\n<p>Das Verhalten von Donald Trump in seiner neuen Rolle als Pr\u00e4sident der USA ist verst\u00f6rend, bizarr und vielfach schockierend. Gleichzeitig pflegt Trump das Bild eines \u201erobusten\u201c Gesch\u00e4ftsmannes, der pers\u00f6nliche Prinzipien und Erfahrungswerte aus seinem Gesch\u00e4ftsleben nahtlos in die US-Politik \u00fcbertr\u00e4gt. Zu diesem Selbstverst\u00e4ndnis z\u00e4hlt auch, Politik lediglich als Summe von \u201eDeals\u201c zu betrachten, also rein \u201egesch\u00e4ftlich\u201c zu bewertender <strong>Transaktionen<\/strong>.<\/p>\n<p>F\u00fcr diese extreme Sichtweise finden sich in der bisherigen Amtszeit von Donald Trump zahllose Beispiele: So war der US-Beitritt zum <strong>Welt-Klimaabkommen<\/strong> von Paris f\u00fcr Trump \u201eein schlechter Deal\u201c, aus dem man schnell wieder aussteigen sollte. Das Verh\u00e4ltnis der <strong>USA zu China<\/strong> wurde als \u201eunfairer Deal\u201c bewertet, der durch massive Strafz\u00f6lle verbessert werden sollte. Und strategische Fragen zur <strong>Zukunft der NATO<\/strong> wurden von Trump &#8211; im Sinne eines Deals &#8211; nur auf die Frage reduziert, ob jedes NATO-Mitglied einen angemessenen Mitgliedsbeitrag (\u201eSchutzgeld\u201c) entrichtet.<\/p>\n<p>Vielfach noch untersch\u00e4tzt, bewegen sich die U-USA unter Donald Trump damit in ein <strong>neues globales (Un-)Ordnungssystem<\/strong>, das v\u00f6llig ver\u00e4nderten Spielregeln folgt. Der <strong>brachiale Wechsel<\/strong> &#8211; von einem konsensualen, wertebasierten System, das durch Begriffe wie Rechtssicherheit, Verl\u00e4sslichkeit, Wertegemeinschaft und B\u00fcndnistreue gepr\u00e4gt war, in ein komplett anderes System, das sich durch <strong>nationale Interessen<\/strong>, extremen Egoismus und \u00f6konomischen Opportunismus definiert &#8211; ist mehr als nur eine Irritation. <strong>Es ist ein bewusster \u201eRegimewechsel\u201c &#8211; von der \u201eSt\u00e4rke des Rechts\u201c zum \u201eRecht des St\u00e4rkeren\u201c als Leitmotiv einer neuen US-zentrierten Weltordnung: Also nicht mehr \u201e<em>Pax Americana<\/em>\u201c, sondern \u201e<em>Survival of the fittest<\/em>.\u201c <\/strong><\/p>\n<p>Die neue Politik der USA konfrontiert das bisherige System der Weltwirtschaft mit <strong>einschneidenden Ver\u00e4nderungen<\/strong>: Nicht mehr freier Welthandel und fortschreitende Globalisierung, sondern <strong>Opportunismus<\/strong> <strong>und<\/strong> <strong>maximaler Vorteil <\/strong>f\u00fcr den jeweils st\u00e4rksten Akteur sind die neuen Parameter: Nicht mehr \u201e<em>Washington Consensus<\/em>\u201c, sondern \u201e<em>The winner takes it all<\/em>.\u201c<\/p>\n<p>Dieser grundlegende Wandel des weltwirtschaftlichen Ordnungsrahmens ist in seinen m\u00f6glichen Konsequenzen noch nicht \u00fcberall verstanden: Die Transformation eines globalen, auf <strong>Werten und Regeln<\/strong> (also auf Vertrauen und Verl\u00e4sslichkeit) basierten Ordnungssystems in einen v\u00f6llig anderen Mechanismus, der prim\u00e4r <strong>transaktionsbasiert<\/strong> ist, sich also an eigenn\u00fctzigen und allenfalls kurzfristig vorteilhaften \u201eDeals\u201c orientiert, ist ein <strong>Paradigmenwechsel <\/strong>mit weitreichenden Folgen.<\/p>\n<p>Durch ihre <strong>egoistisch<\/strong> ausgerichtete Wirtschafts-, Handels- und Au\u00dfenpolitik b\u00fcrden die \u201eU-USA\u201c der gesamten Welt <strong>hohe Kosten und Risiken<\/strong> auf, begr\u00fcndet mit der schwachen Hoffnung auf kurzfristigen (eigenn\u00fctzigen) Gewinn. Damit steigen &#8211; weltweit betrachtet &#8211; sowohl die <strong>Kosten \u00f6konomischer Koordination<\/strong> als auch die <strong>Risiken \u00f6konomischer Fehlallokationen<\/strong> (\u201e<em>stranded assets<\/em>\u201c). Gleichzeitig erh\u00f6ht sich die Wahrscheinlichkeit globaler Konflikte und (mindestens partieller) Systemkrisen oder tempor\u00e4ren Systemversagens.<\/p>\n<p><strong>USA als Risikofaktor: Ver\u00e4nderung des geopolitischen Koordinatensystems <\/strong><\/p>\n<p>Die Neuausrichtung der US-Politik erzeugt auch eine <strong>massive Ver\u00e4nderung<\/strong> <strong>des geopolitischen Koordinatensystems<\/strong>: Bisherige B\u00fcndnisse und strategische Partner (wie etwa UNO, NATO, WTO, oder die G7) werden attackiert, in Frage gestellt oder als <strong>obsolet<\/strong> erkl\u00e4rt. Auch die EU wird von Trump als \u201estrategischer Gegner\u201c etikettiert. Damit sind die USA innerhalb weniger Jahre von einem <strong>stabilen Anker f\u00fcr Weltwirtschaft<\/strong> <strong>und Geopolitik <\/strong>zu einem globalen \u201e<strong>Risikofaktor erster Ordnung<\/strong>\u201c mutiert.<\/p>\n<p>Diese massiven <strong>Br\u00fcche<\/strong> historisch gewachsener Beziehungen und Strukturen (wozu auch der britische \u201eBREXIT\u201c z\u00e4hlt) definieren eine <strong>neue Weltordnung<\/strong>, die mit \u201eOrdnung\u201c nur noch wenig gemein hat. Stattdessen handelt es sich um ein sehr <strong>volatiles System<\/strong>, das ungehindertes Agieren und <strong>maximale Entfaltung der USA<\/strong> unterst\u00fctzen soll. Somit ist die derzeitige Politik der USA (bzw. von Donald Trump) weit weniger verwirrend, als vielfach wahrgenommen. Sie erscheint im Gegenteil <strong>klar und zielgerichtet<\/strong>, allerdings nur aus dem Blickwinkel <strong>strikt US-zentrierter Interessen<\/strong>. Sie entspricht exakt dem Leitmotiv der Trump-Pr\u00e4sidentschaft: \u201e<em>From this moment on, it\u2019s going to be America first.<\/em>\u201c<\/p>\n<p>Aus Sicht anderer L\u00e4nder erh\u00f6hen sich dadurch jedoch <strong>globale<\/strong> <strong>Unsicherheiten<\/strong>, w\u00e4hrend die Berechenbarkeit und Stabilit\u00e4t des <strong>geopolitischen Koordinatensystems<\/strong> deutlich abnimmt. Da zeitgleich auch globale Tendenzen zur \u201e<strong>Multipolarit\u00e4t<\/strong>\u201c zunehmen, was sich etwa in vermehrten <strong>milit\u00e4rischen<\/strong> <strong>Provokationen Russlands<\/strong> sowie in stark gestiegenen <strong>geopolitischen<\/strong> <strong>Ambitionen Chinas <\/strong>zeigt, ist dies f\u00fcr die Zukunft und den Zusammenhalt \u201edes Westens\u201c <strong>kein positives Signal.<\/strong><\/p>\n<p>Erfahrene Beobachter sprechen in diesem Kontext vom \u201e<strong>R\u00fcckzug des westlichen Liberalismus<\/strong>\u201c (Edward Luce) oder gar einer \u201e<strong>geopolitischen Rezession<\/strong>\u201c (Ian Bremmer, Eurasia Group). Entsprechend nimmt das Ausma\u00df geopolitischer Unsicherheit seit Jahren deutlich zu (vgl. Abb. 4).<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/fer4.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/fer4.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p><strong>Komplexit\u00e4t und Marktrisiken<\/strong><\/p>\n<p>Die Aufl\u00f6sung traditioneller globaler Ordnungs- und Koordinatensysteme durch eine strikt unilaterale Politik der \u201eU-USA\u201c gef\u00e4hrdet den etablierten Ordnungsrahmen der Weltwirtschaft und erh\u00f6ht geopolitische Risiken. Insgesamt nimmt die <strong>Komplexit\u00e4t<\/strong>, die <strong>Ambiguit\u00e4t<\/strong> und die <strong>Opazit\u00e4t<\/strong> des relevanten Umfelds sp\u00fcrbar zu, gerade auch f\u00fcr Investoren am Kapitalmarkt. Die <strong>Erh\u00f6hung von Komplexit\u00e4t<\/strong> sowie die <strong>Zunahme spezifischer (oder latenter) Risiken<\/strong> erzeugen ein <strong>ver\u00e4ndertes Anlageumfeld<\/strong>, das zahlreiche neue Herausforderungen und Ver\u00e4nderungen mit sich bringt.<\/p>\n<p>Im Gesamtjahr 2018 haben sich die Kapitalm\u00e4rkte diesem <strong>geopolitisch-\u00f6konomischen Adjustierungsprozess<\/strong> mehrheitlich verweigert: Noch Anfang Oktober 2018 notierten globale (und speziell US-amerikanische) Aktienindizes in der N\u00e4he <strong>historischer H\u00f6chstst\u00e4nde<\/strong> und schienen v\u00f6llig unbeeindruckt von <strong>neuen Komplexit\u00e4tsrisiken<\/strong>.<\/p>\n<p>Dieses sorglos-ignorante Bild hat sich jedoch im Dezember 2018 schlagartig ver\u00e4ndert (vgl. Abb. 5): In den letzten Dezembertagen entstand aus einer relativ \u201enormalen\u201c Aktienmarktkorrektur eine <strong>vehemente Abw\u00e4rtsdynamik <\/strong>(\u201eDezember-Schock\u201c): Offensichtlich haben die M\u00e4rkte in diesem Zeitraum abrupt damit begonnen, steigende politische Risikopr\u00e4mien einzupreisen &#8211; als Antwort auf das Ph\u00e4nomen der U-USA, und dessen Bedeutung als <strong>Komplexit\u00e4tsrisiko erster Ordnung<\/strong>.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/fer5.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/fer5.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Akuter Ausl\u00f6ser war eine schnelle Abfolge kritisch einzusch\u00e4tzender <strong>politischer Schritte und Ereignisse <\/strong>in den USA, was bei den Investoren eine <strong>abrupte Neueinsch\u00e4tzung<\/strong> ausl\u00f6ste. Dazu z\u00e4hlen der \u201eShutdown\u201c der US-Regierung im Dezember, der von US-Pr\u00e4sident Trump v\u00f6llig \u00fcberraschend angek\u00fcndigte Truppenr\u00fcckzug aus Syrien und Afghanistan, der darauffolgende R\u00fccktritt von US-Verteidigungsminister Mattis, aber auch heftige Attacken von Pr\u00e4sident Trump gegen die US-Notenbank sowie das hilflose Krisenmanagement von US-Finanzminister Mnuchin.<\/p>\n<p>Diese Ereignisse haben vielen Investoren erstmals zwei Dinge klar verdeutlicht: zum einen das erschreckende Ausma\u00df an Naivit\u00e4t und <strong>politischer Inkompetenz<\/strong> im Wei\u00dfen Haus, zum anderen die komplexen <strong>geopolitischen Risiken<\/strong> einer zunehmend chaotischen US-Pr\u00e4sidentschaft. Beide Faktoren induzieren aus Sicht von Investoren potentiell <strong>hohe Kosten<\/strong> \u2013 in Form steigender Unsicherheit und zunehmender <strong>systemischer Risiken<\/strong>. F\u00fcr die \u00dcbernahme dieser Risiken verlangen Investoren berechtigterweise einen Preis; dieser zeigt sich in Form <strong>steigender<\/strong> <strong>politischer Risikopr\u00e4mien<\/strong> und wirkt sich bei der Bewertung von Aktienm\u00e4rkten tendenziell negativ aus.<\/p>\n<p>Somit ist am Jahresende 2018 zumindest ein <strong>Teil der neuen Realit\u00e4t<\/strong> rund um die \u201eU-USA\u201c an den Kapitalm\u00e4rkten angekommen. Ob die neuen Komplexit\u00e4tsrisiken damit bereits vollst\u00e4ndig erfasst, verstanden und bewertet wurden, ist jedoch stark zu bezweifeln. Insbesondere das aktuelle Jahr 2019 d\u00fcrfte neue Turbulenzen hervorbringen: Da Trumps republikanische Partei seit Januar im US-Kongress keine volle Mehrheit mehr besitzt, wird seine politische Position geschw\u00e4cht. Politische Attacken auf Trump werden zunehmen und ihn verst\u00e4rkt unter Druck setzen. Auch k\u00f6nnten 2019 m\u00f6gliche Ergebnisse der Sonderermittlung zur \u201eRussland-Connection\u201c an die \u00d6ffentlichkeit kommen und Trump ins <strong>Zwielicht einer drohenden Amtsenthebung<\/strong> r\u00fccken.<\/p>\n<p>Gleichzeitig wird 2019 auch das Jahr sein, in dem Donald Trump seine <strong>Wiederwahl 2020<\/strong> sichern will. Zur Erreichung dieses Ziels wird Trump vor r\u00fccksichtslosen, infamen oder schlicht gef\u00e4hrlichen Ma\u00dfnahmen nicht zur\u00fcckschrecken. Nachdem der US-Pr\u00e4sident nahezu alle \u201evern\u00fcnftigen\u201c Minister, Berater und Weggef\u00e4hrten bereits verloren oder entlassen hat, wird kaum jemand Trump bremsen oder von seinem aggressiv-destruktiven Kurs abbringen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Sowohl der Weltwirtschaft als auch den Kapitalm\u00e4rkten k\u00f6nnten somit in Trumps \u201ezweiter Halbzeit\u201c &#8211; ab jetzt bis Ende 2020 &#8211; noch einige <strong>\u00dcberraschungen und Schockmomente<\/strong> drohen. Die Gefahren f\u00fcr Weltwirtschaft und Kapitalm\u00e4rkte sind schon jetzt erheblich, wirken aber auch klar in die Zukunft. Insofern sollten Unternehmer und Investoren im laufenden Jahr 2019 sehr darauf achten, den \u201e<strong>Risikofaktor U-USA<\/strong>\u201c nicht aus dem Auge zu verlieren.<\/p>\n<p><strong>Hinweis:<\/strong><em> Diesem Text liegt eine ausf\u00fchrliche Abhandlung zum Ph\u00e4nomen der U-USA und daraus resultierender Risiken zugrunde, die im Oktober 2018 publiziert wurde; abrufbar unter: <\/em><a href=\"https:\/\/www.feri-institut.de\/media-center\/studien\/\">https:\/\/www.feri-institut.de\/media-center\/studien\/<\/a><em>\u00a0 Ein Video mit den wichtigsten Aussagen ist einsehbar unter: <\/em><a href=\"https:\/\/www.feri-institut.de\/media-center\/videos\/risikofaktor-usa\/\">https:\/\/www.feri-institut.de\/media-center\/videos\/risikofaktor-usa\/<\/a><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>USA und Trump: Halbzeit, Runde 1 Zum ersten Mal in der Geschichte wird Amerika von einer klar populistisch ausgerichteten Regierung gef\u00fchrt. 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