{"id":24731,"date":"2019-03-04T00:01:51","date_gmt":"2019-03-03T23:01:51","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24731"},"modified":"2019-03-04T07:04:38","modified_gmt":"2019-03-04T06:04:38","slug":"nord-stream-2-fadenscheinige-kritik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24731","title":{"rendered":"Nord Stream 2: Fadenscheinige Kritik"},"content":{"rendered":"<p>Deutschland ist wegen <em>Nord Stream 2 <\/em>auf die internationale Anklagebank geraten. Unser Land verhalte sich egoistisch, indem es mit der im Bau befindlichen Gas-Pipeline nicht nur sich selbst, sondern alle L\u00e4nder der EU in eine gef\u00e4hrliche Abh\u00e4ngigkeit von Russland bringen w\u00fcrde. In leiseren T\u00f6nen ist diese Kritik nicht ganz neu, aber in j\u00fcngster Zeit hat sie\u00a0 deutlich an Sch\u00e4rfe zugenommen. Zu den wichtigsten Kritikern z\u00e4hlen die Ukraine, Polen, die EU-Kommission, die Vereinigten Staaten und neuerdings auch Frankreich.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Zur Erinnerung: Im September 2015 schlossen Gazprom (Russland), E.ON (heute Uniper) und Wintershall (beide Deutschland), Royal Dutch Shell (Niederlande), OMV (\u00d6sterreich) und Engie (Frankreich) einen Vertrag zum Bau der Gas-Pipeline Nord Stream 2. Zun\u00e4chst waren diese Unternehmen als gemeinsame Aktion\u00e4re vorgesehen, aber aufgrund einer Entscheidung der polnischen\u00a0 Kartellbeh\u00f6rden,\u00a0 die das Projekt als wettbewerbsbeschr\u00e4nkende Fusion marktbeherrschender Unternehmen wertete, wurde Gazprom alleiniger Eigent\u00fcmer, w\u00e4hrend die\u00a0 vier Unternehmen aus EU-L\u00e4ndern nur als reine Investoren an dem Projekt beteiligt blieben. Es geht um den Bau einer Pipeline\u00a0 von insgesamt 1230 km L\u00e4nge, die weitgehend parallel zur 2011 fertiggestellten Pipeline <em>Nord Stream<\/em> verlaufen soll. Davon sind mittlerweile rund 400 km fertiggestellt; die Inbetriebnahme ist f\u00fcr Ende des Jahres 2019 vorgesehen.<\/p>\n<p>Die Trasse verl\u00e4uft von der Narwa-Bucht bei Sankt Petersburg bis nach Lubmin bei Greifswald. Sie verl\u00e4uft auf dem Grund der\u00a0 Ostsee ausschlie\u00dflich durch Seegebiete, die keinem <em>Hoheitsgebiet<\/em> eines Anrainerstaates zugeordnet sind (bis zu 12 Seemeilen von der K\u00fcste). Sie durchquert allerdings die <em>Wirtschaftszonen<\/em> Schwedens, Finnlands und D\u00e4nemarks (bis zu 200 Seemeilen von der K\u00fcste), so dass die Pipeline den Rechtsregeln dieser L\u00e4nder entsprechen muss. Hinzu kommen die Rechtsregeln Deutschlands, Russlands und der EU, die ebenfalls zu ber\u00fccksichtigen sind. Entsprechende Genehmigungsverfahren inclusive Umweltvertr\u00e4glichkeitspr\u00fcfungen etc. wurden erfolgreich abgeschlossen, und auf deutschem Hoheitsgebiet liegen alle erforderlichen Planfeststellungsbeschl\u00fcsse vor.<\/p>\n<p>Seit kurzem macht allerdings <em>D\u00e4nemark<\/em> geltend, dass die Trasse zu dicht an Bornholm vorbeilaufe, so dass die Pipeline zu einem Umweg gezwungen wird, der h\u00f6here Kosten und wohl auch eine Zeitverz\u00f6gerung bewirken k\u00f6nnte. Auch dem deutschen Naturschutzbundbund (<em>NABU)<\/em> kommen in j\u00fcngster Zeit Bedenken, da die Pipeline durch das Meeresschutzgebiet Greifswalder Bodden verl\u00e4uft. Er hat deshalb, nachdem es beim OVG Greifswald nicht durchgedrungen war, \u00a0Verfassungsbeschwerde gegen Nord Stream 2 eingelegt, die jedoch vom Bundesverfassungsgericht nicht zur Verhandlung angenommen wurde. Vor allem aber die EU dr\u00e4ngt seit kurzem verst\u00e4rkt darauf, das Projekt den Regeln des\u00a0 EU-Energierechts zu unterwerfen, wodurch die Rentabilit\u00e4t der Pipeline gef\u00e4hrdet werden k\u00f6nnte. Wie auch immer diese Vorst\u00f6\u00dfe inhaltlich zu bewerten\u00a0 sind \u2013 sie kommen jedenfalls reichlich sp\u00e4t. Es w\u00e4re naheliegender gewesen, die Einw\u00e4nde im Planungsverfahren vorzubringen und nicht erst jetzt, nachdem bereits ein Drittel der Strecke fertiggestellt und weit mehr als die H\u00e4lfte der Kosten angefallen sind.<\/p>\n<p>Was sind die Motive der verschiedenen Nord Stream 2-Kritiker? Offiziell ist es (abgesehen von dem Umweltbedenken D\u00e4nemarks und des NABU) die Sorge um eine zu gro\u00dfe <em>Abh\u00e4ngigkeit der EU von russischen Gaslieferungen<\/em>. Doch diese Argumentation ist mehr als fadenscheinig, denn die Abh\u00e4ngigkeiten werden gar nicht vergr\u00f6\u00dfert, sondern bestenfalls gefestigt. Schon heute bezieht die EU rund 40 Prozent ihrer Erdgasimporte aus Russland, und dieser Anteil w\u00fcrde durch Nord Stream 2 nicht wesentlich steigen. Politisch angenehmer w\u00e4re es nat\u00fcrlich, Erdgas wie in fr\u00fcheren Zeiten vorwiegend aus den Niederlanden zu beziehen, doch die dortigen Felder n\u00e4hern sich der geologischen Ersch\u00f6pfung. Etwas mehr Zeit verbleibt Norwegen, das derzeit noch fast so viel Erdgas in die EU liefert wie Russland, aber auch dort\u00a0 gehen die\u00a0 Vorr\u00e4te allm\u00e4hlich zur Neige.<\/p>\n<p>Eindeutig ist die Interessenlage der <em>Ukraine<\/em> und <em>Polens<\/em>. Sie profitieren heute in starkem Ma\u00dfe von den Durchleitungsgeb\u00fchren f\u00fcr Erdgaslieferungen aus Russland, die \u00fcber landgest\u00fctzte Pipelines \u00fcber ihr jeweiliges Hoheitsgebiet laufen. Das ist nachvollziehbar \u2013 f\u00fcr die Ukraine geht es\u00a0 immerhin um fast 2 Milliarden Euro j\u00e4hrlich. Fraglich ist allerdings, ob die Durchleitungsentgelte Bestandsschutz genie\u00dfen sollten. Aus \u00f6konomischer Sicht handelt es sich um funktionslose Renteneinkommen, die politisch bedeutsam sein m\u00f6gen, aber wirtschaftlich eine Quelle von Ineffizienzen darstellen. Dabei ist auch der russische Standpunkt erw\u00e4genswert. Russland beklagt seit vielen Jahren, dass durchaus erhebliche Mengen Erdgas bei der Durchleitung illegal abgezapft werden. Au\u00dferdem w\u00e4re nach russischer Ansicht Nord Stream 2 politisch erheblich sicherer als die bestehenden Land-Pipelines, da keine St\u00f6rman\u00f6ver der Durchleitungsl\u00e4nder (insbesondere der Ukraine) mehr zu bef\u00fcrchten w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Die <em>EU-Kommission<\/em> hat starkes Interesse daran, der Ukraine den R\u00fccken zu st\u00e4rken. Die rechtswidrige Annexion der Krim, die russische Einmischung im Donezk-Becken und die j\u00fcngsten v\u00f6lkerrechtswidrigen russischen \u00dcbergriffe gegen ukrainische Schiffe am Asowschen Meer geben der EU allen Grund, scharfe Kritik an Russland zu \u00fcben.\u00a0 Fraglich ist allerdings, ob die Handelsbeziehungen im Erdgasbereich den richtigen Ansatzpunkt daf\u00fcr bieten. Vermutlich geht es der EU-Kommission doch eher darum, ihre Hoheit \u00fcber die Energiepolitik in Europa zu verteidigen. Sie hat mit beachtlichem Erfolg daf\u00fcr gesorgt, in den EU-L\u00e4ndern das sogenannte <em>Unbundling<\/em> durchgesetzt, nach dem Erzeugung und Verteilung von Energie unternehmensrechtlich getrennt erfolgen m\u00fcssen. Damit hat sie dem Wettbewerb auf den europ\u00e4ischen Energiem\u00e4rkten einen gro\u00dfen Dienst erwiesen.<\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich hatte die EU-Kommission erwogen, das EU-Recht zum Unbundling extraterritorial durchzusetzen. Doch was im allgemeinen Wettbewerbsrecht mit der Anwendung des sogenannten Auswirkungsprinzips (<em>effects doctrine)<\/em> gang und g\u00e4be ist, l\u00e4sst sich nicht\u00a0 auf das Energierecht \u00fcbertragen. Eine EU-Anordnung, die ein generelles Unbundling der Energieerzeugung und -verteilung\u00a0 von Gazprom vorschreiben w\u00fcrde, d\u00fcrfte in diplomatischen Kreisen nicht viel mehr als allgemeine Heiterkeit ausl\u00f6sen und inhaltlich ins Leere laufen. So hatte es auch die deutsche\u00a0 Bundesregierung lange Zeit gesehen und auf die St\u00f6rman\u00f6ver aus Br\u00fcssel eher gelassen reagiert.<\/p>\n<p>Das \u00e4nderte sich erst, als mit Beginn des Jahres 2019 <em>Frankreich<\/em> den Standpunkt der EU-Kommission \u00fcbernahm. Die Interessenlage dieses Landes ist grundverschieden von derjenigen Deutschlands, denn Frankreich ist mit seinem zahlreichen Kernkraftwerken weitaus weniger auf Erdgasimporte angewiesen als Deutschland. Das zentrale Interesse der franz\u00f6sischen Regierung d\u00fcrfte allerdings darin liegen, sich als ma\u00dfgeblicher Treiber der europ\u00e4ischen Union zu\u00a0 profilieren, wof\u00fcr Nord Stream 2 einen willkommenen Anlass bietet. Nach einem deutsch-franz\u00f6sischen diplomatischen Schlagabtausch verst\u00e4ndigte man sich mit der EU-Kommission im Februar 2019 darauf, dass das jeweilige Anlande-Land (bei Nord Stream 2 also Deutschland) f\u00fcr die notwendigen Regulierungen zust\u00e4ndig ist, wobei es sich mit den anderen EU-L\u00e4ndern abstimmen muss. Was Abstimmung genau bedeutet, ist offen, aber es ist zumindest weniger als Einvernehmen. Insgesamt wird damit das EU-Recht zum Unbundling auch auf Nord Stream 2 angewendet werden, aber im Wesentlichen erst ab dem Pipeline-Endpunkt in Lubmin. M\u00f6glicherweise wird Gazprom gezwungen sein, f\u00fcr Belieferung und Betrieb von Nord Stream 2 eine formal selbst\u00e4ndige Verteilungsgesellschaft zu gr\u00fcnden, aber das d\u00fcrfte das russische Unternehmen und die russische Regierung wohl kaum erschrecken.<\/p>\n<p>Ebenfalls recht fadenscheinig ist die Argumentation der US-Regierung, die allen europ\u00e4ischen Unternehmen, die sich am Bau der Pipeline beteiligen, scharfe Sanktionen angedroht hat. Offiziell f\u00fchrt auch sie das Argument an, Nord Stream 2 werde zu einer unertr\u00e4glich starken Abh\u00e4ngigkeit Europas von russischen Erdgaslieferungen f\u00fchren. Die angeblichen Sorgen um das Wohlergehen Europas wollen allerdings gar nicht so recht zur <em>America first-Doktrin<\/em> passen. \u00a0Plausibler erscheint es, dass es den Vereinigten Staaten vor allem um die F\u00f6rderung seines eigenen Erdgas-Exports geht. Seit Fracking sind die\u00a0 Vereinigten Staaten vom Nettoimporteur zum Nettoexporteur von Erdgas geworden, und die US-Unternehmen haben verst\u00e4rktes Interesse daran, auch nach Europa zu exportieren. Das w\u00e4re allerdings nur \u00fcber Fl\u00fcssiggastanker\u00a0 m\u00f6glich, f\u00fcr die entsprechende Schiffskapazit\u00e4ten und Verlade- und Transportkapazit\u00e4ten an Land\u00a0 geschaffen werden m\u00fcssten. Als leichten Kotau vor den Vereinigten Staaten hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier angek\u00fcndigt, entsprechende LNG-Terminals in Deutschland staatlich f\u00f6rdern zu wollen, aber es ist kaum damit zu rechnen, dass US-amerikanisches Fracking-Gas, das inklusive der Transportkosten f\u00fcr Deutschland und die EU recht teuer w\u00fcrde, nennenswerte\u00a0 Marktanteile in Europa erringen kann.<\/p>\n<p>Und die deutschen Motive? F\u00fcr <em>Deutschland<\/em> wird Erdgas noch auf viele Jahre hinaus eine zentrale Rolle bei der Energieversorgung einnehmen. Atom- und Kohleausstieg sind beschlossen, und f\u00fcr die Windenergie aus dem Norden kommen die erforderlichen Ferntrassen in den S\u00fcden mehr als schleppend voran. Aufgrund dieser politischen Weichenstellungen spielen Erdgasimporte f\u00fcr Deutschland eine wesentlich wichtigere Rolle als f\u00fcr die anderen EU-L\u00e4nder. Dem kann man sogar einen gewissen klimapolitischen Charme abgewinnen, denn Erdgas setzt bei der Verbrennung erheblich weniger CO<sub>2<\/sub> frei als Kohle und \u00d6l (weil die Energie beim Erdgas nicht nur aus Kohlenstoff gewonnen wird, sondern weit mehr als bei Kohle und \u00d6l aus Wasserstoff, der zu H<sub>2<\/sub>O verbrennt).<\/p>\n<p>Wenn man die\u00a0 Motivationen und\u00a0 Interessenlagen der verschiedenen Akteure Revue passieren l\u00e4sst, so f\u00e4llt einem der Kalauer ein, dass<em> alle nur an sich denken und nur ich an mich. <\/em>Am lautesten wird Deutschland energiepolitischer Egoismus aus L\u00e4ndern vorgeworfen, \u00a0die ihre Kritik auf eigene energiepolitische Egoismen gr\u00fcnden. Davon sollte sich die Bundesregierung nicht beirren lassen.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutschland ist wegen Nord Stream 2 auf die internationale Anklagebank geraten. 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