{"id":24820,"date":"2019-03-31T00:01:46","date_gmt":"2019-03-30T23:01:46","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24820"},"modified":"2019-04-05T07:00:51","modified_gmt":"2019-04-05T06:00:51","slug":"junge-autoren-demografische-irrtuemer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24820","title":{"rendered":"<font size=3; color=grey>Junge Autoren <\/font><br\/>Demografische Irrt\u00fcmer"},"content":{"rendered":"<p>Obwohl die demografische Alterung in Deutschland bereits seit den 1970er Jahren bekannt ist, wird das Thema im politischen und gesellschaftlichen Diskurs h\u00f6chstens am Rande behandelt. So entsteht auf unternehmerischer Seite die Sorge, dass sich der Fachkr\u00e4ftemangel in den n\u00e4chsten Jahren trotz zunehmender Digitalisierung noch <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/prognos-studie-demografischer-wandel-deutschland-fehlen-bald-2-9-millionen-arbeitskraefte\/24051454.html?ticket=ST-850512-2aI5GRgTJ1I9BqQmUR3S-ap3\">verst\u00e4rken<\/a> k\u00f6nnte. Auf politischer Seite wird anerkannt, dass der Medianw\u00e4hler mittlerweile knapp 53 Jahre alt und in Gedanken schon deutlich n\u00e4her am Ruhestand ist als noch vor ein paar Jahren, wodurch sich populistische Vorschl\u00e4ge zur Klientelbedienung wie die \u201e<a href=\"https:\/\/www.spd.de\/aktuelles\/grundrente\/\">Respektrente<\/a>\u201c erkl\u00e4ren lassen. Dieser Beitrag soll dabei helfen \u00fcber ein paar demografische Irrt\u00fcmer, die in der \u00f6ffentlichen Diskussion immer wieder auftauchen, aufzukl\u00e4ren.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Irrtum Nr. 1<\/strong><\/p>\n<p><em>Die gesellschaftliche Alterung ist in Deutschland haupts\u00e4chlich darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass die Menschen immer \u00e4lter werden. <\/em><\/p>\n<p>Der demografische Alterungsprozess l\u00e4sst sich in Deutschland zum einen an der Fertilit\u00e4tsrate der Bev\u00f6lkerung und zum anderen an einer steigenden Lebenserwartung erkennen, die auf die Abnahme der Sterbewahrscheinlichkeit in h\u00f6herem Alter sowie auf einen R\u00fcckgang der Kindersterblichkeit zur\u00fcckzuf\u00fchren ist.\u00a0\u00a0\u00a0 Obwohl es auf den ersten Blick logisch erscheinen mag, dass insb. die Abnahme der Mortalit\u00e4t im hohen Alter f\u00fcr die Alterung verantwortlich ist, unterliegt man hier einem Trugschluss. Oft wird in <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article106211061\/Der-demografische-Wandel-ist-eine-Chance.html\">Medien<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.randomhouse.de\/Taschenbuch\/Das-Methusalem-Komplott\/Frank-Schirrmacher\/Heyne\/e175363.rhd\">Literatur<\/a> der demografische Wandel als Thema der l\u00e4ngeren Lebenszeit behandelt und die eigentliche Ursache \u2013 die konstant niedrige Fertilit\u00e4t \u2013 als weniger bedeutende Randnotiz oder maximal als gleichwertig dargestellt. Dabei spielt die Anzahl der Lebendgeborenen pro Frau eine deutlich gr\u00f6\u00dfere Rolle: Selbst, wenn sich die Lebenserwartung in Deutschland von heute auf morgen von 80 auf 100 Jahre erh\u00f6hen w\u00fcrde, h\u00e4tte dies nur eine geringe Aussagekraft \u00fcber die Bev\u00f6lkerungsgr\u00f6\u00dfe in 100 Jahren, da diese Menschen alle noch geboren werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Zudem konnte Birg (2005) in einer Simulationsrechnung zeigen, dass sich der Altenquotient (das Verh\u00e4ltnis der Anzahl der \u00fcber 64-J\u00e4hrigen zu den 20 bis 64-J\u00e4hrigen) in Deutschland zwischen 1990 und 2050 sogar bei einer konstanten Lebenserwartung und einer Nettoeinwanderung von 200.000 Menschen j\u00e4hrlich verdoppeln w\u00fcrde.<\/p>\n<p><strong>Irrtum Nr. 2<\/strong><\/p>\n<p><em>Die Geburtenrate steigt auf den h\u00f6chsten Wert seit 1973 \u2013 ein Trend ist gebrochen.<\/em><\/p>\n<p>In den letzten Jahren konnte man sich p\u00fcnktlich zu den neuen Zahlen des Statistischen Bundesamtes auf die <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/gesellschaft\/menschen\/deutschland-geburtenrate-steigt-weiter-deutlich-an-15516425.html\">Schlagzeilen<\/a> verlassen, dass in Deutschland wieder mehr Kinder geboren werden und dass die Geburtenrate (Fertilit\u00e4t) mittlerweile auf 1,6 Kinder pro Frau angestiegen ist. Um die langfristige bestandsanhaltende Reproduktion (Ersatzniveau) einer Bev\u00f6lkerung zu gew\u00e4hrleisten, erweist sich allerdings eine Fertilit\u00e4tsrate von 2,13 Kindern pro Frau als n\u00f6tig. Der Grund, weshalb mehr als zwei Kinder pro Frau ben\u00f6tigt werden, um die Bev\u00f6lkerung konstant zu halten, liegt darin, dass lediglich 98 Prozent Frauen im geb\u00e4rf\u00e4higen Alter die Altersspanne zwischen 15 und 50 Jahren \u00fcberleben.<\/p>\n<p>Allerdings ist diese Betrachtung f\u00fcr die demografische Entwicklung nur bedingt aussagekr\u00e4ftig. Wenn man die durchschnittliche Anzahl an Kinder der Frauen zwischen 15 und 50 ermitteln m\u00f6chte, kann die Anzahl nur dann als repr\u00e4sentativ erachtet werden, wenn die Frauen, die noch nicht das Ende des geb\u00e4rf\u00e4higen Alter erreicht haben, die gleiche Kinderzahl und den gleichen Zeitpunkt der Geburt haben wie die vorangegangene Frauengeneration.<\/p>\n<p>Der verzerrende Einfluss unterschiedlicher Altersstrukturen kann umgangen werden, wenn man die Anzahl der Lebendgeborenen in jedem Altersjahrgang der Frauen zwischen 15 und 50 ins Verh\u00e4ltnis zu der Anzahl der Frauen des entsprechenden Alters setzt, wodurch man die altersspezifischen Geburtenziffern erlangt. Aufsummiert erh\u00e4lt man so die s.g. Total Fertility Rate. Diese hat die vorteilhafte Eigenschaft, dass sie unabh\u00e4ngig von der tats\u00e4chlichen Bev\u00f6lkerung ist, da sie f\u00fcr eine standardisierte Altersstruktur definiert ist. Dadurch ist ein zeitlicher Vergleich verschiedener Jahre m\u00f6glich, ohne dass es zu einer Verzerrung aufgrund der von der Bev\u00f6lkerung unterschiedlichen Altersstruktur im Zeitverlauf kommt. Allerdings wird auch bei der Total Fertility Rate eine kritische Annahme getroffen, die so in der Realit\u00e4t nicht vorkommt: Die altersspezifischen Geburtenziffern sind bei denjenigen Frauen, die das geb\u00e4rf\u00e4hige Alter schon durchlaufen haben genauso gro\u00df wie bei denen, die sich gerade darin befinden. Somit wird in dieser Querschnittsbetrachtung nicht ber\u00fccksichtigt, dass sich normalerweise das generative Verhalten in Bezug auf die Kinderzahl pro Frau in jedem Jahrgang und das mittlere Proliferationsalter (timing) von Generation zu Generation ver\u00e4ndert, wodurch sich keine Aussagen \u00fcber zeitliche Ver\u00e4nderungen treffen lassen (van Imhoff 2001). Daher ist die Total Fertility Rate nur eine Ma\u00dfzahl f\u00fcr das Fortpflanzungsverhalten von 36 verschiedenen gleichzeitig lebenden Frauenjahrg\u00e4ngen in einem bestimmten Kalenderjahr.<\/p>\n<p>Als Alternative f\u00fcr die Total Fertility Rate eignet sich eine L\u00e4ngsschnittanalyse, die nicht nur einen Zeitpunkt, sondern die altersspezifischen Geburtenziffern einer Kohorte (36 Kalenderjahre) ber\u00fccksichtigt. Die s.g. Cohort Fertility Rate hat einen deutlich stetigeren Verlauf, da Ereignisse, die die Fertilit\u00e4t beeinflussen, \u00fcber 36 Jahre zusammengefasst werden. Ob sich Fertilit\u00e4t ge\u00e4ndert hat, kann allerdings erst beantwortet werde, wenn die verschiedenen Jahrg\u00e4nge das Ende des geb\u00e4rf\u00e4higen Alters erreicht haben, weshalb bei der Bezeichnung von demografischen <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/2011-09\/demografie-korrigierte-geburtenzahlen-2\/seite-2\">Trendwenden<\/a> Vorsicht geboten ist.<\/p>\n<p>Zudem muss die Gr\u00f6\u00dfe der Kohorte ber\u00fccksichtigt werden. In Deutschland werden nicht nur wenige Kinder pro Frau geboren, es gibt zudem nur wenige Frauen, die sich \u00fcberhaupt im geb\u00e4rf\u00e4higen Alter befinden, da diese durch den fr\u00fchen Geburtenr\u00fcckgang gar nicht erst geboren wurden. So hat S\u00fcdkorea zwar nur eine Fertilit\u00e4tsrate von 1,2, allerdings die gleiche Anzahl an Geburten pro 1000 Einwohner wie Deutschland, was daran liegt, dass der Geburtenr\u00fcckgang in Deutschland deutlich fr\u00fcher eingesetzt hat.<\/p>\n<p><strong>Irrtum Nr. 3 <\/strong><\/p>\n<p><em>Die durchschnittliche Lebenserwartung ist ein guter Indikator, welches Alter die Menschen erreichen.<\/em><\/p>\n<p>Obwohl die mittlere Lebenserwartung ein geeignetes Ma\u00df f\u00fcr die Gesundheit einer Bev\u00f6lkerung ist, k\u00f6nnen damit nur bedingt Aussagen getroffen werden wie alt die Menschen in einer Gesellschaft werden. Das kann man an einem einfachen Beispiel verdeutlichen. Die durchschnittliche Lebenserwartung lag im Jahr 1870 in Deutschland bei etwa 38 und heute bei knapp 80 Jahren. Das bedeutet aber nicht, dass vor 150 Jahren besonders viele Menschen mit Ende 30 gestorben sind. Der Grund daf\u00fcr liegt in der S\u00e4uglingssterblichkeit, die 1870 knapp 63-mal h\u00f6her war als heute, wodurch die durchschnittliche Lebenserwartung verringert wurde. Betrachtet man die fernere Lebenserwartung von 60-J\u00e4hrigen 1870 und heute, so liegt die Differenz nicht bei 42 Jahren wie bei der mittleren Lebenserwartung, sondern nur bei etwa zehn Jahren. Im Jahr 1870 lag die fernere Lebenserwartung eines 60-J\u00e4hrigen bei 12 Jahren, heute liegt sie bei 22 Jahren.<\/p>\n<p><strong>Irrtum Nr. 4<\/strong><\/p>\n<p><em>Migranten k\u00f6nnen die Babyboomer L\u00fccke schlie\u00dfen. <\/em><\/p>\n<p>Obwohl Migranten im Durchschnitt j\u00fcnger sind als die in Deutschland lebende Bev\u00f6lkerung (rund 75 Prozent sind zwischen 14 und 64 Jahre alt und nur 0,5 Prozent \u00e4lter als 65 (Wech 2016), d\u00e4mpft dieser Effekt \u2013 <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/bevoelkerungsentwicklung-demografische-krise-war-gestern.1148.de.html?dram:article_id=406663\">anders als oft behauptet wird<\/a> \u2013 die Alterung nur sehr gering. Dies wird deutlich, wenn veranschaulicht wird, wie viele Einwanderer notwendig w\u00e4ren, um den Altenquotienten konstant zu halten. Laut Berechnungen der Vereinten Nationen ben\u00f6tigte Deutschland bis 2050 188,5 Millionen Zuwanderer, um den Altenquotienten des Jahres 1995 zu stabilisieren (United Nations 2000). Das liegt daran, dass Migranten, obwohl sie j\u00fcnger sind, genauso altern. Dieser Altenquotient w\u00fcrde anhand einer beispielhaften Rechnung durch Einwanderung von 3,85 Millionen Menschen bis zum Jahr 2040 um 5 Prozentpunkte geringer ansteigen und das Problem lediglich um ein paar Jahre nach hinten verschieben (Ludwig 2016). Dies gilt jedoch nur unter der Voraussetzung, dass die Einwanderer alle in Deutschland bleiben und das Land nicht nach einer gewissen Zeit wieder verlassen. Diese Zahlen verdeutlichen, dass Einwanderung zwar dem Schrumpfungsprozess einer Bev\u00f6lkerung entgegenwirkt, allerdings auf den Alterungsprozess nur einen sehr geringen Einfluss hat.<\/p>\n<p><strong>Irrtum Nr. 5<\/strong><\/p>\n<p><em>Alle Aussagen \u00fcber zuk\u00fcnftige demografische Entwicklungen sind unsicher.<\/em><\/p>\n<p>Demografische Zukunftsaussagen h\u00e4ngen vor allem von den ihr unterlegenen Annahmen zur Fertilit\u00e4t, Mortalit\u00e4t und Migration ab. Dabei lassen sich Bev\u00f6lkerungsvorausberechnungen in verschiedene Unterkategorien einteilen. Die bekannteste ist wohl die Bev\u00f6lkerungsprojektion wie sie auch das Statistische Bundesamt durchf\u00fchrt, die je nach Annahme ein Prognoseintervall angibt. Eine Bev\u00f6lkerungsprognose hingegen versucht die Annahmen zu treffen, die Prognosefehler m\u00f6glichst minimieren. Zudem lassen sich mithilfe von Monte-Carlo-Simulationen stochastische Bev\u00f6lkerungsvorausberechnungen anfertigen, die eine Vielzahl von Vorausberechnungen mit entsprechender Wahrscheinlichkeitsverteilung liefern.<\/p>\n<p>Mit der Gr\u00fcndung der Population Devision der UN in den 1950er Jahren wurden die ersten seri\u00f6sen Weltbev\u00f6lkerungsprognosen f\u00fcr die n\u00e4chsten 50 Jahre erstellt. Vergleicht man die Prognose zu der tats\u00e4chlichen Bev\u00f6lkerungsentwicklung hat sich lediglich eine Abweichung von 1,5 Prozent ergeben. Vor allem f\u00fcr k\u00fcrzere Zeitr\u00e4ume ist es deshalb unseri\u00f6s, demografische Vorausberechnungen als \u201e<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/d-133262107.html\">Horrorprognosen<\/a>\u201c zu bezeichnen. Die Tatsache, dass sich der Altenquotient und damit auch die Anzahl der Rentner in den n\u00e4chsten 35 Jahren fast verdoppeln wird ist daher sehr wahrscheinlich, da die zuk\u00fcnftigen Rentner schon heute bereites existieren.<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Die demografische Alterung ist in den n\u00e4chsten Jahrzenten irreversibel, woran auch die leicht gestiegene Geburtenrate und die h\u00f6here Nettoeinwanderung der letzten Jahren nichts \u00e4ndert wird. Nur wenn diese aus der Wissenschaft schon lange bekannten Fakten anerkannt werden, kann ein l\u00f6sungsorientierter gesellschaftlicher Diskurs \u00fcber die Folgen fruchtbar verlaufen.<\/p>\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n<p>Birg, H. (2005): <em>Die demographische Zeitenwende: Der Bev\u00f6lkerungsr\u00fcckgang in Deutschland und Europa<\/em>, C.H. Beck, M\u00fcnchen.<\/p>\n<p>Ludwig, A. (2016): Demographischer Wandel: Kapitalrenditen, L\u00f6hne und Verteilungswirkungen, <em>Sustainable Architecture of Finance in Europe<\/em>, White Paper Nr. 38.<\/p>\n<p>United Nations (2001): Population Devision, Replacement Migration, http:\/\/www.un.org\/en\/development\/desa\/population\/publications\/pdf\/ageing\/replacement-chap4-d.pdf.<\/p>\n<p>Van Imhoff, E. (2001): On the impossibility of inferring cohort fertility measures from period fertility measure, <em>Demographic Research<\/em>, 5 (2): 23-64.<\/p>\n<p>Wech, D. (2016): ifo Migrationsmonitor: Deutschland &#8211; Zahlen, demographische Angaben, Qualifikationsstrukturen und Arbeitsmarktpartizipation, <em>ifo Schnelldienst<\/em>, 69 (6): 51-58.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Obwohl die demografische Alterung in Deutschland bereits seit den 1970er Jahren bekannt ist, wird das Thema im politischen und gesellschaftlichen Diskurs h\u00f6chstens am Rande behandelt. &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24820\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201e<font size=3; color=grey>Junge Autoren <\/font><br \/>Demografische Irrt\u00fcmer\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":296,"featured_media":24823,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24],"tags":[3085,173,1315,1316,2959,1262],"class_list":["post-24820","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-demographisches","tag-babyboomer","tag-demographie","tag-fertilitaet","tag-geburtenrate","tag-kohlstruck","tag-lebenserwartung"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - 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