{"id":24948,"date":"2019-06-18T00:01:58","date_gmt":"2019-06-17T23:01:58","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24948"},"modified":"2019-06-18T05:59:59","modified_gmt":"2019-06-18T04:59:59","slug":"gastbeitrag-die-grundrente-ein-wirksames-instrument-gegen-altersarmut-in-ostdeutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24948","title":{"rendered":"<font size=3; color=grey>Gastbeitrag <\/font><br\/>Die Grundrente <br\/><font size=3; color=grey>Ein wirksames Instrument gegen Altersarmut in Ostdeutschland?<\/font>"},"content":{"rendered":"<p><strong>Was will der Koalitionsvertrag?<\/strong><\/p>\n<p>Mit der Einf\u00fchrung einer Grundrente wollen die Koalitionsfraktionen aus CDU\/CSU und SPD ein Instrument gegen Altersarmut schaffen und zugleich die Lebensleistung von Menschen anerkennen, die mindestens 35 Beitragsjahre (inklusive Kindererziehung, Pflege von Angeh\u00f6rigen) vorweisen k\u00f6nnen (vgl. <em>Koalitionsvertrag<\/em>, 2018, S. 92). Im Koalitionsvertrag ist neben der Zahl an Beitragsjahren auch die Bed\u00fcrftigkeitspr\u00fcfung \u2013 entsprechend der Grundsicherung \u2013 als ein weiterer Parameter genannt, die die Anspruchsvoraussetzungen definieren. Als Leistungsh\u00f6he wird ein regelm\u00e4\u00dfiges Alterseinkommen von 10 Prozent oberhalb des regionalen Grundsicherungsbedarfs avisiert. Der Regelbedarf wird j\u00e4hrlich angepasst und ist ab dem 1. Januar 2019 f\u00fcr einen Alleinstehenden bzw. Alleinerziehenden mit 424 Euro angegeben. Zum Grundsicherungsbedarf kommen die Kosten der Unterkunft hinzu, die jedoch regional erheblich voneinander abweichen. Der bundesdurchschnittliche Grundsicherungsbedarf liegt aktuell bei rund 800 Euro, was eine Grundrentenleistung von rund 80 Euro impliziert. F\u00fcr Ostdeutschland ist der durchschnittliche Grundsicherungsbedarf mit rund 720 Euro niedriger, so dass die Grundrentenleistung entsprechend geringer ausf\u00e4llt. Hier wird deutlich, wie schwierig allein die Umsetzung des Koalitionsvertrages ist, weil die Gesamth\u00f6he der Grundsicherung regional unterschiedlich ist und sich Folgeprobleme ergeben k\u00f6nnten, z. B. bei einem Umzug.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Der Leitgedanke des Koalitionsvertrages ist die Anerkennung von Lebensleistung und damit das F\u00fcrsorgeprinzip. Die Bef\u00fcrworter einer Grundrente wollen einen Abstand zur Grundsicherung f\u00fcr langj\u00e4hrig Versicherte implementieren. Dabei sollen diejenigen bessergestellt werden, die ein Leben lang gearbeitet haben, was durch die politisch festgelegte Dauer von 35 Jahren zum Ausdruck kommt, als diejenigen die wenig bis nie gearbeitet haben und damit die Grundsicherung bekommen.<\/p>\n<p>Mit der Aufstockung der M\u00fctterrente, den Verbesserungen f\u00fcr Erwerbsgeminderte sowie der Einf\u00fchrung einer Grundrente d\u00fcrfte es zu erheblichen fiskalischen Belastungen kommen (vgl. <em>Holtem\u00f6ller O., C.\/Schult, G.\/Zeddies<\/em>, 2018, S. 251). Obendrein ist die Idee eine Grundrente in die Systematik der umlagefinanzierten Rentenversicherung einzuf\u00fchren nicht unproblematisch. Die Rentenreform von 1957 hatte nicht das Ziel der Armutsbek\u00e4mpfung, sondern sollte strukturell den Lebensstandard absichern. Die Leistungsgerechtigkeit des Systems kommt durch die \u00c4quivalenz von Beitr\u00e4gen und Rentenleistungen zum Ausdruck. Zwar gilt heute das \u00c4quivalenzprinzip, wonach Beitrag und Leistung einander entsprechen m\u00fcssen nicht uneingeschr\u00e4nkt, zumal das Volumen von versicherungsfremden Leistungen in der Rentenversicherung in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen ist (vgl. <em>Raffelh\u00fcschen\/Moog\/Vatter<\/em>, 2011, S. 9 f.).<\/p>\n<p>Um zu beurteilen, ob die Einf\u00fchrung einer Grundrente ein wirksames Mittel gegen Altersarmut in Ostdeutschland sein k\u00f6nnte, ist es zun\u00e4chst ratsam die Situation der Bestandsrentner zu betrachten. Um das Problem handhabbar zu machen, definieren wir Altersarmut anhand des soziokulturellen, politisch festgelegten Existenzminimums. Klar ist, dass eine niedrige Rente allein kein Indiz f\u00fcr Altersarmut ist. Es kommt vielmehr auf die Gesamth\u00f6he der Alterseinkommen an, und zwar des Haushaltes. In Deutschland befinden sich zurzeit 1.059.000 Empf\u00e4nger von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, davon 515.000 Personen bei Erwerbsminderung und 544.000 Personen im Alter (vgl. <em>Statistisches Bundesamt<\/em>, 2018). <em>Abb. 1<\/em> zeigt die Entwicklung der Quote der Empf\u00e4nger von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung f\u00fcr West- und Ostdeutschland f\u00fcr den Zeitraum 2005 bis 2017. F\u00fcr Westdeutschland ist ab dem Jahr 2010 ein deutlich positiver Anstieg zu verzeichnen, w\u00e4hrend dieser f\u00fcr Ostdeutschland moderat ausf\u00e4llt (Berlin ist im Gebietsstand neue L\u00e4nder enthalten). Im Jahr 2017 haben 2,1 Prozent der Rentner in Ostdeutschland Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung erhalten, w\u00e4hrend dies in Westdeutschland 3,4 Prozent sind. Die Hilfequoten sind in Ostdeutschland durchweg geringer als in Westdeutschland.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/mis1.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/mis1.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p><strong>Die Grundrente von Bundesminister Hubertus Heil<\/strong><\/p>\n<p>Ausgangspunkt f\u00fcr die Berechnung der Grundrente von Bundesminister Hubertus Heil ist der durchschnittliche Jahresrentenpunktwert des Betroffenen. Zur Berechnung der Grundrente wird vorausgesetzt, dass mindestens 35 Jahre Beitragszeiten vorliegen sowie ein Durchschnittswert \u00fcber die gesamte Beitragszeit von mindestens 0,2 Entgeltpunkten und weniger als 0,8 Entgeltpunkten erreicht wird (vgl. portal.sozialpolitik.de, 2019, S. 3). Mit der Grundrente wird der Durchschnittswert der Entgeltpunkte f\u00fcr 35 Jahre um das 2-Fache angehoben, maximal aber bis auf 0,8 Entgeltpunkte pro Jahr. Die Berechnung soll f\u00fcr heutige und k\u00fcnftige Rentner gelten. Eine Pr\u00fcfung der Bed\u00fcrftigkeit soll nicht erfolgen.<\/p>\n<p>Weitere Elemente des Modells sind Freibetragsregelungen beim Wohngeld und in der Grundsicherung. In beiden F\u00e4llen m\u00fcssen 35 Beitragsjahre erf\u00fcllt sein. Beim Wohngeld soll ein pauschaler Freibetrag von 125 Euro eingef\u00fchrt werden. Zudem soll eine regelm\u00e4\u00dfige Anpassung der Miet- und Einkommensgrenzen stattfinden. Zust\u00e4ndig innerhalb der Bundesregierung ist hier aber nicht das BMAS, sondern das Bundesministerium des Innern, f\u00fcr Bau und Heimat. Der Freibetrag in der Grundsicherung soll 25 Prozent bei der individuellen Rente betragen, jedoch maximal bei 106 Euro gedeckelt sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/mis2.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/mis2.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Anhand von<em> Abb. 2 <\/em>ist ersichtlich, dass sowohl die ostdeutschen M\u00e4nner als auch die ostdeutschen Frauen im Vergleich zu den westdeutschen von der Einf\u00fchrung einer Grundrente profitieren w\u00fcrden, und zwar weil in beiden Gruppen der Anteil derjenigen, die die Mindestbeitragsdauer von 35 Jahren erreichen deutlich gr\u00f6\u00dfer ist. Insbesondere schneiden die ostdeutschen Frauen gegen\u00fcber den westdeutschen gut ab.<\/p>\n<p>Warum der Anteil der Grundsicherungsempf\u00e4nger unter den ostdeutschen Rentnern so niedrig ist und zugleich viele von der Einf\u00fchrung einer Grundrente profitieren w\u00fcrden, obwohl sie nicht von Altersarmut betroffen sind, ist einfach zu beantworten. Die Rentenjahrg\u00e4nge und auch die rentennahen Jahrg\u00e4nge in Ostdeutschland weisen eine hohe Zahl an Beitragsjahren aus. Dies ist darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass diese Personengruppen ihre berufliche Vita in der ehemaligen DDR verbracht haben. Altersarmut ist f\u00fcr die \u00fcberwiegende Mehrheit der Ostdeutschen kein Problem, weil die durchschnittlichen Entgeltpunkte zu Renten f\u00fchren, die oberhalb des f\u00fcr Ostdeutschland durchschnittlichen Grundsicherungsbedarfes mit rund 720 Euro liegen. Ursache mit daf\u00fcr ist, dass die ostdeutschen L\u00f6hne und Geh\u00e4lter mit einem Umrechnungsfaktor multipliziert werden, damit die im Durchschnitt niedrigeren Bruttoarbeitsentgelte im Vergleich zu Westdeutschland, sich nicht negativ auf die Rentenberechnung auswirken. Zus\u00e4tzlich gilt der vom Deutschen Bundestag beschlossene Stufenplan zur Rentenangleichung Ost-West, mit dem sich die Renten in Ostdeutschland in den n\u00e4chsten Jahren bis 2024 sp\u00fcrbar erh\u00f6hen werden (vgl. <em>Mislin<\/em>, 2017, S. 25 f.). Erwerbsbiographien, die von Arbeitslosigkeit betroffen sind, bedeuten nicht automatisch vorprogrammierte Altersarmut. Auch bei Arbeitslosigkeit sind Betroffene zun\u00e4chst in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert. Die Agentur f\u00fcr Arbeit zahlt bei Bezug des Arbeitslosengeldes unter bestimmten Voraussetzungen 80 Prozent des letzten Bruttoarbeitsentgelts. Somit erh\u00f6hen die Pflichtversicherungsbeitr\u00e4ge, die aus dem Bezug von Arbeitslosgeld resultieren, die Rente. Das Arbeitslosengeld und die Pflichtbeitr\u00e4ge sind ein automatischer Stabilisator.<\/p>\n<p><strong>\u00d6konomische Probleme durch die Einf\u00fchrung einer Grundrente<\/strong><\/p>\n<p>Eine Grundrente, die auf eine Bed\u00fcrftigkeitspr\u00fcfung verzichtet, ist kein wirksames Instrument gegen Altersarmut, zumal in der so vorgestellten Konzeption, die Beg\u00fcnstigten gar nicht von Altersarmut betroffen sind. Im \u00dcbrigen kann bei Verzicht auf Pr\u00fcfung der Bed\u00fcrftigkeit der Kreis, der von Altersarmut betroffen ist, nicht zielgenau adressiert werden. Mit der Einf\u00fchrung der Grundrente w\u00fcrde es zu erheblichen Abbruchkanten kommen. Ein Versicherter A der z. B. 34 Jahre Vollzeit gearbeitet hat, dabei unterdurchschnittlich verdient hat und Beitr\u00e4ge in die Rentenversicherung eingezahlt hat, kommt nicht in den Genuss einer Grundrentenleistung. Ein Versicherter B der 25 Jahre Beitr\u00e4ge in die Rentenversicherung bei Teilzeitarbeit eingezahlt hat und 10 Jahre Kindererziehungs- und Pflegezeiten vorweisen kann, w\u00fcrde die Anspruchsvoraussetzungen hingegen erf\u00fcllen. Obwohl beide Versicherten auf eine Rentenanwartschaft unterhalb des Grundsicherungsniveaus kommen und Versicherter A in der Summe h\u00f6here Beitr\u00e4ge zur Rentenversicherung geleistet hat, kann er mangels Erf\u00fcllung der Wartezeit von 35 Beitragsjahren keinen Anspruch auf Grundrente erwerben.<\/p>\n<p>Problematisch ist die Grundrente auch aus versicherungs\u00f6konomischer Sicht; f\u00fchrt sie doch zu einer Entwertung der im Laufe eines Lebens erworbenen Entgeltpunkte der Besch\u00e4ftigten. So k\u00f6nnte es dazu kommen, dass ein Versicherter, der 35 Jahre Beitragszeiten erreicht und einen Durchschnittswert von j\u00e4hrlich 0,7 Entgeltpunkten erworben hat, sich durch die Grundrente schlechter stellt im Vergleich zu einem Versicherten, der zwar f\u00fcnf Jahre mehr Beitragszeiten vorzuweisen hat, aber mit einem deutlich niedrigeren durchschnittlichen Entgeltpunkt von 0,4. Damit wird faktisch das Teilhabe\u00e4quivalenzprinzip der Rentenversicherung ausgeh\u00f6hlt (vgl. \u00a7 66 SGB VI). Damit es nicht zu Verwerfungen wie im obigen Beispiel kommt, m\u00fcssten auch die Versicherten, die unterhalb der Grundrente, aber oberhalb des Grundsicherungsniveaus liegen auch die Grundrente erhalten, damit w\u00fcrde allerdings die Bed\u00fcrftigkeitspr\u00fcfung, die im Koalitionsvertrag erw\u00e4hnt ist, aber beim Modell von Bundesminister Heil bereits gestrichen ist, entfallen. Auch die Mindestbeitragsdauer von 35 Jahren ist bei Aufrechterhaltung des \u00c4quivalenzprinzips nicht zu halten, weil dann Versicherte mit weniger als 35 Beitragsjahren, aber erworbenen Entgeltpunkten oberhalb der Grundsicherung und unterhalb der Grundrente sich schlechter stellen, als Versicherte mit 35 Beitragsjahren, aber Entgeltpunkten, die zur Grundsicherung und damit zur Grundrente f\u00fchren w\u00fcrden. Die Grundrente w\u00fcrde denjenigen verwehrt, die weniger als 35 Beitragsjahre und Entgeltpunkte unterhalb der Grundsicherung erworben haben. Die Grundsicherung ist dann das unterste Netz; wie bisher auch. Das Rentensystem h\u00e4tte dann eine doppelte untere Schranke, und zwar einmal die Grundsicherung und zum anderen die Grundrente. Die eine Schranke, die Grundsicherung, ist f\u00fcr alle gleich. Die andere Schranke, die Grundrente, ist an die Mindestbeitragsdauer von 35 Jahren gekn\u00fcpft.<\/p>\n<p>Die Auswirkungen auf das Arbeitsangebot sind im Grundrentenmodell von Bundesminister Heil nicht eindeutig bestimmt. Positive Anreizeffekte ergeben sich durch die Aufstockung, dass sozialversicherungspflichtige Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnisse mit niedrigerem Erwerbseinkommen attraktiver werden. Negative Anreize ergeben sich dadurch, dass im Modell von Bundesminister Heil keine Differenzierung zwischen Voll- und Teilzeit gemacht wird. Damit wird jemand, der voll gearbeitet hat, einer Teilzeitkraft gleichgestellt. Aus \u00f6konomischer Sicht muss es aber gerade bei einer so deutlichen Aufwertung wie im vorliegenden Modell einen Unterschied geben, ob die Rentenleistung mit vollem Einsatz erwirtschaftet wird oder nur mit wenigen Wochenstunden. Ansonsten w\u00fcrde Teilzeitarbeit subventioniert werden mit der Folge einer Verfestigung des Niedriglohnsektors.<\/p>\n<p>Ein weiterer Aspekt, der in der politischen Diskussion bislang wenig Beachtung findet, ist, dass nach wie vor die Rente nach Mindestentgeltpunkten gilt (vgl. \u00a7 262 SGB VI). Die Regelung ist auch f\u00fcr heute beantragte Renten noch in Kraft, und zwar f\u00fcr versicherungsrechtliche Zeiten vor 1992. Durch die Rente nach Mindestentgeltpunkten erfahren die versicherten Entgelte aus geringen Verdiensten rentenrechtlich eine Aufwertung um 50 Prozent auf maximal 0,75 Entgeltpunkte pro Jahr. Voraussetzung sind hierf\u00fcr 35 Beitragsjahre. Die Rente nach Mindestentgeltpunkten gilt auch f\u00fcr Ostdeutsche (vgl. \u00a7 262 Abs. 2 SGB VI). Mit der Einf\u00fchrung der Grundrente w\u00fcrden f\u00fcr Zeiten vor 1992 nun eine doppelte Aufwertung der Versicherungszeiten erfolgen, einmal durch die Rente nach Mindestentgeltpunkten und zum anderen durch die Grundrente.<\/p>\n<p>Um die Akzeptanz der gesetzlichen Rentenversicherung in der Bev\u00f6lkerung zu erh\u00f6hen, ist die Einf\u00fchrung einer Grundrente \u00f6konomisch eine schlechte L\u00f6sung. Damit der von der Politik gewollte Abstand der langj\u00e4hrig Versicherten zu den Grundsicherungsempf\u00e4ngern, die wenig bis nie gearbeitet haben, erh\u00f6ht werden kann, k\u00f6nnte eine Freibetragsl\u00f6sung die bessere Alternative sein. So sieht \u00a7 82 Abs. 4 SGB XII eine Freibetragsregelung bei der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung f\u00fcr Einkommen aus freiwilliger privater Vorsorge vor. Danach sind 100 Euro als Grundfreibetrag vollst\u00e4ndig anrechnungsfrei, dar\u00fcberhinausgehendes Einkommen wird zu 30 Prozent bis zur H\u00e4lfte des Regelbedarfs (2019: 424 Euro) anrechnungsfrei gestellt, d. h. der Freibetrag im Jahr 2019 liegt bei maximal 212 Euro. Eine \u00dcbertragung dieser Regelung auch auf Einkommen aus der gesetzlichen Rentenversicherung k\u00f6nnte sich unb\u00fcrokratischer und auch wirksamer als die Einf\u00fchrung einer Grundrente erweisen. Hinzu kommt, dass der Anteil der Renten mit erg\u00e4nzendem Bezug von Grundsicherung bei den Erwerbsminderungsrenten in Deutschland im Jahr 2017 deutlich h\u00f6her ist als bei den Altersrenten. Lediglich jeweils 2,7 Prozent der Frauen und M\u00e4nner, die eine Altersrente ab der Regelaltersgrenze beziehen, bekommen Grundsicherung. Demgegen\u00fcber stehen 12,6 Prozent der Frauen und 18,1 Prozent der M\u00e4nner, die eine volle Erwerbsminderungsrente auf Dauer beziehen, im Leistungsbezug der Grundsicherung (vgl. <em>Deutsche Rentenversicherung<\/em>, 2018, S. 276-277). Da die Zurechnungszeit nicht f\u00fcr die Erf\u00fcllung der Wartezeit von 35 Beitragsjahren z\u00e4hlt, erhalten die Erwerbsminderungsrentner auch nach Erreichen der Regelaltersgrenze und Umwandlung in eine Altersrente in der Regel keinen Zugang zur Grundrente.<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Aufgrund der Umbr\u00fcche, die mit der Transformation von der Planwirtschaft in die soziale Marktwirtschaft erfolgten und den zum Teil gebrochenen Erwerbsbiographien wird das Problem der Altersarmut in Ostdeutschland k\u00fcnftig gr\u00f6\u00dfer werden. Daher ist es richtig, das Problem der Altersarmut in den Blick zu nehmen. Ein aktueller Handlungsbedarf ist bei der Gruppe der Bestandsrentner in Ostdeutschland jedoch nicht festzustellen. Hier zeigen sich nach wie vor die h\u00f6heren Erwerbsbiographien der Ostdeutschen zu DDR-Zeiten. F\u00fcr die Anwartschaftsrentner schafft die Grundrente Abbruchkanten und w\u00fcrde zu Ungerechtigkeiten f\u00fchren, die aus \u00f6konomischer Sicht nicht zu rechtfertigen sind. Als sozialpolitisches Instrument zur Bek\u00e4mpfung von Altersarmut eignet es sich nicht. Die Grundrente fungiert hier wie eine zus\u00e4tzliche Transferzahlung auf die Grundsicherung f\u00fcr Versicherte mit einer Mindestbeitragsdauer. Im Grunde ist der Gedanke eine Grundrente einzuf\u00fchren eine Abkehr vom bisherigen System der Teilhabe\u00e4quivalenz, und zwar in Richtung eines skandinavischen Modells mit einer steuerfinanzierten Grund- oder Basisrente und verpflichtender privater Altersvorsorge. Die Grundrente, die es in Deutschland bereits gibt, ist die Grundsicherung, und die ist f\u00fcr alle gleich. Aus politischer und \u00f6konomischer Sicht ist die Einf\u00fchrung einer Grundrente in der Systematik der Deutschen Rentenversicherung ungeeignet.<\/p>\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n<p><em>Bundesministerium f\u00fcr Arbeit und Soziales <\/em>(Hrsg.), Bericht der Bundesregierung \u00fcber die gesetzliche Rentenversicherung, insbesondere \u00fcber die Entwicklung der Einnahmen und Ausgaben, der Nachhaltigkeitsr\u00fccklage sowie des jeweils erforderlichen Beitragssatzes in den k\u00fcnftigen 15 Kalendermonaten gem\u00e4\u00df \u00a7 154 Abs. 1 und 3 SGB VI (Rentenversicherungsbericht 2018)<\/p>\n<p><em>Deutsche Rentenversicherung, <\/em>Rentenversicherung in Zeitreihen 2018, Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin.<\/p>\n<p><em>Holtem\u00f6ller, O., C. Schult, G. Zeddies<\/em>: Zu den rentenpolitischen Pl\u00e4nen im Koalitionsvertrag 2018 von CDU, CSU und SPD: Konsequenzen, Finanzierungsoptionen und Reformbedarf, in: Zeitschrift f\u00fcr Wirtschaftspolitik, 67 Jg. (2018), H. 3, S. 247-265.<\/p>\n<p><em>Jecht, H<\/em>., Rentenreform und wirtschaftliche Entwicklung, N\u00fcrnberg 1957.<\/p>\n<p><em>Koalitionsvertrag,<\/em> Ein neuer Aufbruch f\u00fcr Europa. Eine neue Dynamik f\u00fcr Deutschland. Ein neuer Zusammenhalt f\u00fcr unser Land, Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD, 19. Legislaturperiode; Berlin.<\/p>\n<p><em>Mislin, A<\/em>., Die Rentenberechnung in Deutschland \u2013 Rentenangleichung Ost-West, in: WiSt \u2013 Wirtschaftswissenschaftliches Studium, 46. Jg. (2017), H. 11, S. 21-26.<\/p>\n<p><em>portal.sozialpolitik.de, <\/em>Grundrente, 2019, Online im Internet: URL: http:\/\/www.portal-sozialpolitik.de\/uploads\/sopo\/pdf\/2019\/2019-02-01_BMAS_Eckpunkte_Grundrente.pdf (Abrufdatum: 19.02.2019)<\/p>\n<p><em>Raffelh\u00fcschen, B., S. Moog, J. Vatter, <\/em>Fehlfinanzierung in der deutschen Sozialversicherung, Studie des Forschungszentrums Generationenvertr\u00e4ge im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, Juni 2011, Freiburg.<\/p>\n<p><em>Statistisches Bundesamt (Destatis),<\/em> 1 059 000 Empf\u00e4nger von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung im Dezember 2017, Pressemitteilung Nr. 114 vom 28.03.2018, Online im Internet: URL: https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2018\/03\/PD18_114_228.html (Abrufdatum: 20.02.2019)<\/p>\n<p><em>Statistisches Bundesamt (Destatis),<\/em> Copyright \u00a9 2019, Statistik der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung.<\/p>\n<p><strong>Hinweis:<\/strong> Die Langfassung dieses Beitrages erschien in <a href=\"https:\/\/elibrary.vahlen.de\/10.15358\/0340-1650-2019-6-32\/die-grundrente-ein-wirksames-instrument-gegen-altersarmut-in-ostdeutschland-jahrgang-48-2019-heft-6?page=1\">Heft 6 (2019)<\/a> der Fachzeitschrift WiSt.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was will der Koalitionsvertrag? Mit der Einf\u00fchrung einer Grundrente wollen die Koalitionsfraktionen aus CDU\/CSU und SPD ein Instrument gegen Altersarmut schaffen und zugleich die Lebensleistung &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24948\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201e<font size=3; color=grey>Gastbeitrag <\/font><br \/>Die Grundrente <br \/><font size=3; color=grey>Ein wirksames Instrument gegen Altersarmut in Ostdeutschland?<\/font>\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":307,"featured_media":24951,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[25,1166,1900],"tags":[2721,1372,3107,1354],"class_list":["post-24948","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-distributives","category-gerechtes","category-rentenpolitisches","tag-grundrente","tag-koalitionsvertrag","tag-mislin","tag-ostdeutschland"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Gastbeitrag Die Grundrente Ein wirksames Instrument gegen Altersarmut in Ostdeutschland? - Wirtschaftliche Freiheit<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24948\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Gastbeitrag Die Grundrente Ein wirksames Instrument gegen Altersarmut in Ostdeutschland? - Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Was will der Koalitionsvertrag? Mit der Einf\u00fchrung einer Grundrente wollen die Koalitionsfraktionen aus CDU\/CSU und SPD ein Instrument gegen Altersarmut schaffen und zugleich die Lebensleistung &hellip; \u201eGastbeitrag Die Grundrente Ein wirksames Instrument gegen Altersarmut in Ostdeutschland?\u201c weiterlesen\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24948\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2019-06-17T23:01:58+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2019-06-18T04:59:59+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/senior-3336451__340.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"453\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"340\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Alexander Mislin\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Alexander Mislin\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"12\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24948#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24948\"},\"author\":{\"name\":\"Alexander Mislin\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/914540fb660d224bc3379fefb1772c59\"},\"headline\":\"Gastbeitrag Die Grundrente Ein wirksames Instrument gegen Altersarmut in Ostdeutschland?\",\"datePublished\":\"2019-06-17T23:01:58+00:00\",\"dateModified\":\"2019-06-18T04:59:59+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24948\"},\"wordCount\":2393,\"commentCount\":1,\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24948#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/senior-3336451__340.jpg\",\"keywords\":[\"Grundrente\",\"Koalitionsvertrag\",\"Mislin\",\"Ostdeutschland\"],\"articleSection\":[\"Distributives\",\"Gerechtes\",\"Rentenpolitisches\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24948#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24948\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24948\",\"name\":\"Gastbeitrag Die Grundrente Ein wirksames Instrument gegen Altersarmut in Ostdeutschland? - Wirtschaftliche Freiheit\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24948#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24948#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/senior-3336451__340.jpg\",\"datePublished\":\"2019-06-17T23:01:58+00:00\",\"dateModified\":\"2019-06-18T04:59:59+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/914540fb660d224bc3379fefb1772c59\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24948#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24948\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24948#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/senior-3336451__340.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/senior-3336451__340.jpg\",\"width\":453,\"height\":340},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24948#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Gastbeitrag Die Grundrente Ein wirksames Instrument gegen Altersarmut in Ostdeutschland?\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/\",\"name\":\"Wirtschaftliche Freiheit\",\"description\":\"Das ordnungspolitische Journal\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/914540fb660d224bc3379fefb1772c59\",\"name\":\"Alexander Mislin\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/Mislin_Alexander_Jeannine-Lungwitz-Mislin.jpg\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/Mislin_Alexander_Jeannine-Lungwitz-Mislin.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/Mislin_Alexander_Jeannine-Lungwitz-Mislin.jpg\",\"caption\":\"Alexander Mislin\"},\"description\":\"Bundesministerium der Finanzen\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=307\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Gastbeitrag Die Grundrente Ein wirksames Instrument gegen Altersarmut in Ostdeutschland? - Wirtschaftliche Freiheit","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24948","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Gastbeitrag Die Grundrente Ein wirksames Instrument gegen Altersarmut in Ostdeutschland? - Wirtschaftliche Freiheit","og_description":"Was will der Koalitionsvertrag? Mit der Einf\u00fchrung einer Grundrente wollen die Koalitionsfraktionen aus CDU\/CSU und SPD ein Instrument gegen Altersarmut schaffen und zugleich die Lebensleistung &hellip; \u201eGastbeitrag Die Grundrente Ein wirksames Instrument gegen Altersarmut in Ostdeutschland?\u201c weiterlesen","og_url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24948","og_site_name":"Wirtschaftliche Freiheit","article_published_time":"2019-06-17T23:01:58+00:00","article_modified_time":"2019-06-18T04:59:59+00:00","og_image":[{"width":453,"height":340,"url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/senior-3336451__340.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"Alexander Mislin","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Alexander Mislin","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"12\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24948#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24948"},"author":{"name":"Alexander Mislin","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/914540fb660d224bc3379fefb1772c59"},"headline":"Gastbeitrag Die Grundrente Ein wirksames Instrument gegen Altersarmut in Ostdeutschland?","datePublished":"2019-06-17T23:01:58+00:00","dateModified":"2019-06-18T04:59:59+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24948"},"wordCount":2393,"commentCount":1,"image":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24948#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/senior-3336451__340.jpg","keywords":["Grundrente","Koalitionsvertrag","Mislin","Ostdeutschland"],"articleSection":["Distributives","Gerechtes","Rentenpolitisches"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24948#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24948","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24948","name":"Gastbeitrag Die Grundrente Ein wirksames Instrument gegen Altersarmut in Ostdeutschland? - Wirtschaftliche Freiheit","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24948#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24948#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/senior-3336451__340.jpg","datePublished":"2019-06-17T23:01:58+00:00","dateModified":"2019-06-18T04:59:59+00:00","author":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/914540fb660d224bc3379fefb1772c59"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24948#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24948"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24948#primaryimage","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/senior-3336451__340.jpg","contentUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/senior-3336451__340.jpg","width":453,"height":340},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24948#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Gastbeitrag Die Grundrente Ein wirksames Instrument gegen Altersarmut in Ostdeutschland?"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/","name":"Wirtschaftliche Freiheit","description":"Das ordnungspolitische Journal","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/914540fb660d224bc3379fefb1772c59","name":"Alexander Mislin","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/Mislin_Alexander_Jeannine-Lungwitz-Mislin.jpg","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/Mislin_Alexander_Jeannine-Lungwitz-Mislin.jpg","contentUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/Mislin_Alexander_Jeannine-Lungwitz-Mislin.jpg","caption":"Alexander Mislin"},"description":"Bundesministerium der Finanzen","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=307"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24948","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/307"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=24948"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24948\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25429,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24948\/revisions\/25429"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/24951"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=24948"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=24948"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=24948"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}