{"id":25067,"date":"2019-06-07T05:53:58","date_gmt":"2019-06-07T04:53:58","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=25067"},"modified":"2019-06-16T15:04:05","modified_gmt":"2019-06-16T14:04:05","slug":"marktwirtschaft-in-gefahr-3-kommt-die-digitale-planwirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=25067","title":{"rendered":"<font size=3; color=grey>Marktwirtschaft in Gefahr (3) <\/font><br\/>Kommt die digitale Planwirtschaft?"},"content":{"rendered":"<p>Planwirtschaft und Sozialismus sind im Kern an zwei zentralen Fehlern gescheitert: Die sozialistischen Planer gingen erstens von der irrigen Annahme aus, Menschen w\u00fcrden auch dann volle Leistung bringen, wenn sie f\u00fcr ihren Arbeitseinsatz nicht angemessen entlohnt werden. Und zweitens haben sich die Regierenden angema\u00dft zu wissen, welche Waren und Dienstleistungen, zu welchem Zeitpunkt, in welcher Menge und an welchem Ort ben\u00f6tigt werden. Die Entscheidungen \u00fcber die Anordnung knapper Ressourcen wurden also von zentralen Planern getroffen. Die Folge war eine Mangelwirtschaft, in der die B\u00fcrger entweder viel Zeit in Warteschlangen verbracht haben oder nicht selten ganz auf bestimmte Waren verzichten mussten. M\u00e4rkte haben dagegen den Vorteil, dass sie die dezentral verf\u00fcgbaren Informationen \u00fcber Kundenw\u00fcnsche zusammentragen und mittels Marktpreisen die richtigen Signale geben, welche Waren und Dienstleistungen gerade besonders stark ben\u00f6tigt werden. Die B\u00fcrger werden dadurch bestm\u00f6glich versorgt.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Nach jahrzehntelangem Systemwettbewerb setzte sich die Marktwirtschaft Ende der 1980er Jahre gegen die kollabierende Planwirtschaft durch. Letztlich mussten die Bef\u00fcrworter des sozialistischen Experiments zur Kenntnis nehmen, wie wichtig Anreize f\u00fcr den wirtschaftlichen Erfolg sind und wie begrenzt die M\u00f6glichkeiten, die f\u00fcr eine funktionierende Wirtschaft erforderlichen Informationen an einer zentralen Stelle zusammenzutragen. Anreize werden auch k\u00fcnftig unverzichtbar sein. Wie aber steht es mit dem Informationsvorteil der Marktwirtschaft in Zeiten von Big Data und K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI)? L\u00f6st die Digital- bzw. Daten\u00f6konomie den Markt als effiziente Datensammelstelle ab? Und wenn ja, welche Folgen w\u00fcrden sich daraus f\u00fcr die Wirtschaftspolitik ergeben?<\/p>\n<p><strong>Digitale Plattformunternehmen liefern den Ansto\u00df<\/strong><\/p>\n<p>Glaubt man den Thesen prominenter Beobachter, so handelt es sich bei Big Data und KI um die k\u00fcnftigen Erf\u00fcllungsgehilfen der digitalen Planwirtschaft.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a> Die Grundidee fu\u00dft auf den schier unbegrenzt verf\u00fcgbaren Datenmengen, die plattformorientierte Unternehmen \u00fcber ihre Nutzer generieren und sammeln k\u00f6nnen. Dabei gilt: Je gr\u00f6\u00dfer die Plattform, desto gr\u00f6\u00dfer und aussagekr\u00e4ftiger das Datenmaterial, welches dann wiederum eine bessere Analyse der Nutzer durch KI zul\u00e4sst. Durch den Einsatz leistungsf\u00e4higer Auswertungstools k\u00f6nnen dann die Bed\u00fcrfnisse der Nachfrager aus ihrem Verhalten im Internet abgeleitet werden. Diesen Umstand machen sich die Plattformanbieter bereits zunutze: Sie reagieren mit ma\u00dfgeschneiderten L\u00f6sungen und Angeboten, um die sich auspr\u00e4genden Kundenw\u00fcnsche abzubilden, bevor sich \u00fcberhaupt ein neuer Markt hierf\u00fcr auftut. Daniel Zhang, der CEO von Alibaba, dem chinesischen Pendant zu Amazon, behauptet sogar, dass seine Unternehmensgruppe zuk\u00fcnftig nicht nur bestehende Nachfrage stillen, sondern die Bed\u00fcrfnisse selbst kreieren wird (\u201eMade in Internet\u201c).<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><sup>[2]<\/sup><\/a> Zwar wird auch in der traditionellen Wirtschaft manches Bed\u00fcrfnis erst durch Produktinnovationen von Unternehmen geweckt, aber mit Hilfe von Big Data und K\u00fcnstlicher Intelligenz l\u00e4sst sich viel zielgenauer arbeiten.<\/p>\n<p>Da sich der Bedarf der Kunden durch gr\u00f6\u00dfere Datenmengen verl\u00e4sslicher einsch\u00e4tzen l\u00e4sst, m\u00fcssen die Plattformen einen Gro\u00dfteil des Marktes beherrschen, um weiterhin zu den Innovationstreibern geh\u00f6ren zu k\u00f6nnen. Dies kann zwar zun\u00e4chst allen Beteiligten zugute kommen, andererseits aber monopolistische Strukturen f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Doch nicht nur die k\u00fcnftigen Bed\u00fcrfnisse sollen die Unternehmen durch die Datenanalyse bereits erahnen k\u00f6nnen, sondern auch die individuellen Zahlungsbereitschaften der Konsumenten. Die negative Folge: unerw\u00fcnschte Preisdifferenzierung.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><sup>[3]<\/sup><\/a> Damit k\u00f6nnte die maximale Zahlungsbereitschaft der einzelnen Verbraucher abgesch\u00f6pft werden. Unternehmen w\u00fcrden in einem solchen System gewinnen, die Verbraucher wegen der auf sie individuell zugeschnittenen h\u00f6heren Preise verlieren. Fraglich ist allerdings, ob die Daten \u00fcberhaupt richtig sind und zutreffend ausgewertet werden (kann das Ergebnis der KI \u00fcberhaupt nachvollzogen werden?).<\/p>\n<p><strong>Die Rolle des Staates in der Daten\u00f6konomie<\/strong><\/p>\n<p>Wenn plattformorientierte Unternehmen wie Google, Amazon oder Facebook bereits in der Lage sind, aus unserem Internetverhalten pr\u00e4zise Nutzerprofile samt pers\u00f6nlicher Pr\u00e4ferenzen zu erstellen, zu denen einige unserer engsten Bekannten vermutlich nicht in der Lage w\u00e4ren, was w\u00e4re dann erst m\u00f6glich, wenn zus\u00e4tzlich der Staat als zentraler Datensammler und \u2013auswerter in Erscheinung tr\u00e4te?<\/p>\n<p>Zu dieser Frage k\u00f6nnte es schon bald erste Antworten geben. China t\u00fcftelt seit 2014 offiziell an einem Sozialkreditsystem, das das Vertrauen der Chinesen untereinander erh\u00f6hen und die Einhaltung von Gesetzen fl\u00e4chendeckend f\u00f6rdern soll.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><sup>[4]<\/sup><\/a> Oder wie Li Keqiang, Premierminister Chinas, es in einer aktuellen Regierungserkl\u00e4rung formuliert: \u201eIn short, we will make every effort to ensure that our people live in peace and safety\u201c.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><sup>[5]<\/sup><\/a> Ein aus Sicht der sozialistischen F\u00fchrung erfreulicher Nebeneffekt: Im Rahmen des Sozialkreditprogramms und der sicherheitspolitischen Aufr\u00fcstung entstehen unter dem Deckmantel der Friedenssicherung erhebliche Datenmengen, die weit mehr sensible Informationen enthalten, als die Menschen heutzutage ohnehin bereits im Internet freiwillig von sich preisgeben. Kameras mit Gesichtserkennung, gigantische Datenbanken und anspruchsvolle Auswertungsmechanismen erm\u00f6glichen dann die eindeutige Zuordnung der erhobenen Daten zu den jeweiligen Personen. Der gl\u00e4serne B\u00fcrger wird damit in vielerlei Hinsicht zur Realit\u00e4t.<\/p>\n<p>China generiert durch die Aufnahme zahlreicher Bewertungskriterien in das Sozialkreditprogramm dementsprechend nicht nur qualitativ hochwertiges Datenmaterial, sondern verf\u00fcgt durch seine pure Bev\u00f6lkerungsst\u00e4rke auch quantitativ \u00fcber unermessliche Datenpotentiale. Zumindest ist es also vorstellbar, dass diese Datenf\u00fclle eine zuverl\u00e4ssige Bestimmung von Zahlungsbereitschaften und Konsumw\u00fcnschen erm\u00f6glichen kann. Dass die Gesellschaft daf\u00fcr mit dem weitreichenden Verlust ihrer Privatsph\u00e4re zahlen muss, scheint f\u00fcr Chinas Staatslenker nebens\u00e4chlich. Auch d\u00fcrften derartige Konzepte nur in autorit\u00e4ren Staaten durchsetzbar sein. Die Implikationen f\u00fcr die Freiheit der modernen Gesellschaften und auch des Individuums sind daher d\u00fcster.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\"><sup>[6]<\/sup><\/a><\/p>\n<p><strong>Ausblick<\/strong><\/p>\n<p>Die Idee einer technologisch unterst\u00fctzten Zentralverwaltungswirtschaft hat es schon vor dem Aufstieg der Digital\u00f6konomie gegeben. Nun k\u00f6nnten aber im Idealfall die gro\u00dfen Daten-Plattformen zumindest zum Teil das leisten, was bisher nur den M\u00e4rkten gelungen ist: Informationen \u00fcber die Bed\u00fcrfnisse der Menschen so zusammentragen, dass mit deren Hilfe wirtschaftlich sinnvolle Entscheidungen getroffen und die Konsumentenw\u00fcnsche erf\u00fcllt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Doch selbst wenn die Wirtschaft sich auf diese Weise steuern lie\u00dfe, blieben marktwirtschaftliche L\u00f6sungen wohl \u00fcberlegen. Eine wichtige Grundlage des Fortschritts ist das f\u00fcr die Marktwirtschaft typische Prinzip von \u201eVersuch und Irrtum\u201c, das aus der Spontanit\u00e4t der Wirtschaftsakteure gespeist wird. Diese Art der kreativen Spontanit\u00e4t d\u00fcrfte sich in einer \u201edigitalen Planwirtschaft\u201c kaum nachbilden lassen.<\/p>\n<p>Auch w\u00fcrde die \u201edigitale Planwirtschaft\u201c einen erheblichen Verlust an Privatsph\u00e4re bedeuten, weil die Verbraucher f\u00fcr die gro\u00dfen Daten-Plattformunternehmen weitgehend transparent w\u00e4ren. Der Verlust der Privatsph\u00e4re k\u00f6nnte durch die Daten-Monopolisten ausgenutzt werden und letztlich zu einem Verlust von Freiheit und Souver\u00e4nit\u00e4t bei den B\u00fcrgern f\u00fchren. In der Marktwirtschaft gibt es eine solche zentrale Datenhortung nicht.<\/p>\n<p>Marktwirtschaft ist kein Selbstzweck. Sollte es einst eine Wirtschaftsordnung geben, die die unterschiedlichen Bed\u00fcrfnisse der Menschen besser koordiniert und deren W\u00fcnsche besser erf\u00fcllt, m\u00fcsste die Marktwirtschaft nicht k\u00fcnstlich am Leben gehalten werden. Wenn es um die Kombination aus Effizienz und Wahlfreiheit f\u00fcr die B\u00fcrger geht, ist die marktwirtschaftliche Ordnung aber bis heute allen Alternativen \u00fcberlegen \u2013 daran werden auch Big Data und K\u00fcnstliche Intelligenz wenig \u00e4ndern. Wirtschaftspolitisch besteht die neue Herausforderung darin, ein Gleichgewicht zwischen zwei Interessen zu finden: Auf der einen Seite steht das Verlangen der B\u00fcrger nach Datensouver\u00e4nit\u00e4t, Privatsph\u00e4re und Freiheit, auf der anderen Seite steht das Interesse der Wirtschaft, beim Entwickeln der K\u00fcnstlichen Intelligenz Anschluss zu halten an die internationale Konkurrenz \u2013 und daf\u00fcr ben\u00f6tigen die Unternehmen einen m\u00f6glichst gro\u00dfen Datenpool. Dieser Interessenausgleich ist keine leichte Aufgabe, weil in anderen L\u00e4ndern die Privatsph\u00e4re der B\u00fcrger weniger Wert ist und dadurch viel gr\u00f6\u00dfere Datenmengen f\u00fcr die Entwicklung K\u00fcnstlicher Intelligenz zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n<p>&#8212; &#8212; &#8212;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Jack Ma (Gr\u00fcnder von Alibaba) und Daniel Zhang (CEO von Alibaba) \u00e4u\u00dferten sich auf diversen Konferenzen in diese Richtung. Die grunds\u00e4tzliche Idee eines \u201eComputer-Sozialismus\u201c ist allerdings nicht neu und wurde bereits zwischen 1970 und 1973 in Chile unter Salvador Allende mit dem Projekt \u201eCybersyn\u201c getestet. Der amerikanische Professor Allin Cottrell und der Informatiker Paul Cockshott erdachten in ihrem 1993 erschienenen Buch \u201eTowards a New Socialism\u201c ebenfalls eine Planwirtschaft aus dem Rechner.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Diese Aussage t\u00e4tigte Zhang 2017 auf der von Alibaba ausgerichteten \u201eGlobal Netrepreneur Conference\u201c. Konkret verwiesen hatte er hier auch auf einen ersten Produktwunsch, der sich aus den Big Data-Auswertungen der 500 Millionen Nutzer schweren Kundenbasis ablesen lie\u00df: einem Geschirrsp\u00fcler mit besonderen Merkmalen, die sich an den aus den Daten abgelesenen speziellen W\u00fcnschen chinesischer Verbraucher ergeben hatten. Diese neuartigen Geschirrsp\u00fcler wurden an einem Tag gleich \u00fcber 8.000 mal verkauft. Vgl. Unternehmenszeitschrift Alibabas: Alizila (2017), What does the customer want? Big Data knows, URL (abgerufen am 01.03.2019): https:\/\/www.alizila.com\/what-do-you-need-big-data-knnetrepreneur-ows\/.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> So soll Meldungen zufolge der Car-Sharing-Dienst von Sixt \u00fcber den Einsatz von KI bereits individuelle Preise f\u00fcr die Nutzung des Dienstes errechnen.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> hierzu auch Berenberg (2019), China: Herausforderung f\u00fcr Wirtschaft und Politik.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> hierzu auch den am 05.03.2019 vorgelegten Abschlussbericht des Premierministers zur Regierungsarbeit im Rahmen des Nationalen Volkskongresses 2019.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> So \u00e4u\u00dferte auch George Soros auf dem vergangenen Weltwirtschaftsforum in Davos die Sorge, die Kombination aus autorit\u00e4ren Regimen und digitalen Monopolen k\u00f6nnten einen eingebauten Vorteil gegen\u00fcber offenen Gesellschaften haben.<\/p>\n<p><strong>Blog-Beitr\u00e4ge der Serie &#8222;Marktwirtschaft in Gefahr?&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>J\u00f6rn Quitzau: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=25048\">Marktwirtschaft in Gefahr? (1)<\/a><\/p>\n<p>J\u00f6rn Quitzau und Andr\u00e9 Broders: Marktwirtschaft in Gefahr? (2): <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=25062\">Digitale Monopole<\/a><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Planwirtschaft und Sozialismus sind im Kern an zwei zentralen Fehlern gescheitert: Die sozialistischen Planer gingen erstens von der irrigen Annahme aus, Menschen w\u00fcrden auch dann &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=25067\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201e<font size=3; color=grey>Marktwirtschaft in Gefahr (3) <\/font><br \/>Kommt die digitale Planwirtschaft?\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":308,"featured_media":25071,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2336,39,3116],"tags":[3115,3119,3117,3118,3110],"class_list":["post-25067","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-digitales","category-interventionistisches","category-planwirtschaftliches","tag-broders","tag-datenoekonomie","tag-digitale-planwirtschaft","tag-digitale-plattformunternehmen","tag-quitzau"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Marktwirtschaft in Gefahr (3) Kommt die digitale Planwirtschaft? 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