{"id":26248,"date":"2019-11-05T00:07:34","date_gmt":"2019-11-04T23:07:34","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=26248"},"modified":"2019-11-05T07:10:44","modified_gmt":"2019-11-05T06:10:44","slug":"ostdeutschland-im-globalen-wettbewerb-zuwanderung-tut-not","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=26248","title":{"rendered":"Ostdeutschland im globalen Wettbewerb: Zuwanderung tut not*"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\">Bild: Pixabay<\/p>\n<p><em>Der Abstand zwischen West- und Ostdeutschland in der wirtschaftlichen Leistungsf\u00e4higkeit betr\u00e4gt derzeit etwas mehr als 30 Jahre \u2013 der Osten liegt also auf dem Niveau Westdeutschlands Mitte der 1980er Jahre.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Unmittelbar nach der Vereinigung erreichte die Wirtschaftskraft im Osten demgegen\u00fcber erst das Niveau, das Westdeutschland zu Beginn der 1960er Jahre aufwies. Dies zeigt, dass die wirtschaftliche Entwicklung im Osten zwar erfolgreich war. Da sich aber das Ziel des Angleichungsprozesses, n\u00e4mlich das westdeutsche Niveau, in dieser Zeit weiter entfernt hat, bleibt der Abstand unver\u00e4ndert hoch.<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Inzwischen mehren sich die Zweifel, dass eine Angleichung der wirtschaftlichen Leistungskraft zwischen Ost- und Westdeutschland \u00fcberhaupt je erreichbar sein wird. Das j\u00fcngste \u201e\u00d6konomenpanel\u201c<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> des ifo Instituts M\u00fcnchen (eine Umfrage unter 136 \u00d6konomen) ergab jedenfalls, dass nur knapp 20% ein Aufholen Ostdeutschlands \u00fcberhaupt noch f\u00fcr realistisch halten; die gro\u00dfe Mehrheit (knapp 70%) sieht auch langfristig keine (fl\u00e4chendeckende) Konvergenz. Als Grund hierf\u00fcr werden strukturelle Defizite Ostdeutschlands, insbesondere das Fehlen von leistungsf\u00e4higen Industrieunternehmen und eine ung\u00fcnstige Siedlungsstruktur, Pfadabh\u00e4ngigkeiten wirtschaftlicher Entwicklung und schlie\u00dflich die demographische Entwicklung angegeben. Auch die Wirtschaftspolitik der vergangenen 30 Jahren wird von einer relativen Mehrheit negativ beurteilt und auf die Gefahr hingewiesen, dass auch aktuell diskutierte politische Ma\u00dfnahmen eher verteilungspolitisch als wachstumspolitisch motiviert sind, insoweit den wirtschaftlichen R\u00fcckstand der ostdeutschen L\u00e4nder perpetuieren k\u00f6nnten. Anstelle kurzfristiger Interventionen bef\u00fcrworten die meisten befragten \u00d6konomen vor allem Investitionen in Bildung und Forschung, um damit die Wachstumsbedingungen zu verbessern. Erstaunlicherweise unterst\u00fctzt die Mehrheit der am \u00d6konomenpanel teilnehmenden Wissenschaftler zudem auch die Thesen des IWH<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a>, dass sich die Politik k\u00fcnftig st\u00e4rker auf die vorhandenen Zentren konzentrieren solle (Zustimmung 54%, Ablehnung 37%). Als Grund wird vor allem die Ausnutzung von Agglomerationseffekten angegeben, die zu h\u00f6herer Produktivit\u00e4t f\u00fchren und letzten Endes \u00fcber positive Ausstrahleffekte auch den \u00fcbrigen Regionen zugutekommen. Die Politik h\u00f6rt dies sicherlich nicht gerne, aber manchmal tut es gut, auch unbequeme wissenschaftliche Erkenntnisse zur Kenntnis zur nehmen, um daraus zielf\u00fchrende Schlussfolgerungen zu ziehen.<\/p>\n<p>Als das gr\u00f6\u00dfte Problem Ostdeutschlands entpuppt sich mehr und mehr die Demographie, und hierf\u00fcr ist es hilfreich, sich einmal die ganz langfristige Bev\u00f6lkerungsentwicklung vor Augen zu f\u00fchren: W\u00e4hrend die Bev\u00f6lkerungsentwicklung in Ost- und Westdeutschland von 1870 bis 1950 in etwa gleichf\u00f6rmig verlaufen ist, ist die Einwohnerzahl seither in Ostdeutschland um etwa 27% geschrumpft, w\u00e4hrend sie in Westdeutschland um rund 46% gewachsen ist.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Die g\u00e4ngigen Bev\u00f6lkerungsvorausberechnungen deuten darauf hin, dass in den kommenden 15 Jahren ein weiterer Bev\u00f6lkerungsr\u00fcckgang im Osten um 12% zu erwarten ist, w\u00e4hrend die Bev\u00f6lkerungszahl im Westen bis dahin noch weitgehend unver\u00e4ndert bleibt. Die zu erwartende Bev\u00f6lkerungsschrumpfung im Osten reflektiert dabei vor allem den Geburtenr\u00fcckgang zu Beginn der 1990er Jahre, der \u00fcber demographische Echoeffekte in den kommenden Jahren zu einer wieder sinkenden Zahl an neugeborenen Kindern f\u00fchren wird. Die Problematik der Bev\u00f6lkerungsentwicklung wird noch deutlicher, wenn man sich auf die Zahl der erwerbsf\u00e4higen Einwohner konzentriert; diese wird im Osten sogar um rund ein F\u00fcnftel zur\u00fcckgehen, also in etwa doppelt so stark wie die Zahl der Einwohner. In den meisten, eher l\u00e4ndlich gepr\u00e4gten Regionen ist das Ausma\u00df der Bev\u00f6lkerungsschrumpfung noch viel gr\u00f6\u00dfer, nicht zuletzt verst\u00e4rkt auch durch den anhaltenden Trend zum Zuzug in die wirtschaftlich starken Agglomerationszentren.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> Der R\u00fcckgang der erwerbsf\u00e4higen Bev\u00f6lkerung betr\u00e4gt hier im Schnitt 30% und mehr. Dies hat zur Folge, dass Unternehmen in den Regionen mit starkem R\u00fcckgang erwerbsf\u00e4higer Einwohner kaum noch Arbeitskr\u00e4fte finden werden und deswegen wohl aus dem Markt ausscheiden m\u00fcssen. Die regionalen wirtschaftlichen Disparit\u00e4ten innerhalb Ostdeutschlands werden daher aller Wahrscheinlichkeit nach zunehmen: W\u00e4hrend sich die gro\u00dfen Ballungszentren eher positiv entwickeln d\u00fcrften, sind die Perspektiven f\u00fcr die demographisch schrumpfenden R\u00e4ume ung\u00fcnstig.<\/p>\n<p>Die Folgen der Bev\u00f6lkerungsentwicklung sind noch viel dramatischer, als es diese eher quantitative Betrachtung vermuten l\u00e4sst, denn auch qualitativ haben die ostdeutschen L\u00e4nder ein demographisches Problem: Abgewandert sind in der Vergangenheit<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> vor allem besser qualifizierte Bev\u00f6lkerungsgruppen; geblieben sind eher Personen mit unterdurchschnittlichen Qualifikationen. Ein wesentlicher Grund hierf\u00fcr liegt darin, dass sich in Ostdeutschland in den vergangenen 30 Jahren eine Wirtschaftsstruktur herausgebildet hat, die nur einen geringen Bedarf an gut qualifizierten Fachkr\u00e4ften hatte (Stichwort \u201everl\u00e4ngerte Werkb\u00e4nke\u201c), so dass Arbeitspl\u00e4tze f\u00fcr gut qualifizierte Berufsanf\u00e4nger, insbesondere Hochschulabsolventen, in Ostdeutschland h\u00e4ufig \u00fcberhaupt nicht vorhanden waren. Und auch aktuell, dass zeigt eine k\u00fcrzlich erschienene Studie<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a>, ist die Abwanderung von Abiturienten und Hochschulabsolventen aus den ostdeutschen L\u00e4ndern noch immer \u00fcberproportional hoch: Ostdeutschland ist f\u00fcr \u201eBildungswanderer\u201c zwar durchaus attraktiv, aber nach wie vor verl\u00e4sst ein Gro\u00dfteil der Absolventen nach Ausbildungsabschluss den Osten wieder, um anderswo eine Arbeitsstelle anzunehmen.<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a> Das versch\u00e4rft die Probleme der Nachbesetzung frei werdender Stellen f\u00fcr Fachkr\u00e4fte zus\u00e4tzlich. Gleichzeitig zeigen viele Studien, dass die Geburtenrate auch vom Bildungsniveau der Eltern abh\u00e4ngig ist: Bei h\u00f6herer Kinderzahl in bildungsfernen Elternh\u00e4usern besteht daher die Gefahr, dass k\u00fcnftig eine weitere Verschlechterung der qualitiativen Zusammensetzung der Bev\u00f6lkerung eintreten kann \u2013 was nur durch forcierte Bildungsinvestitionen im Schulbereich ausgeglichen werden kann. Die fl\u00e4chendeckend \u00fcberdurchschnittlich hohen Misserfolgsquoten<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a> im Allgemeinen Schulbildungssystem Ostdeutschlands zeigen allerdings, dass dies bislang nicht in ausreichendem Ma\u00dfe gelingt.<\/p>\n<p>Projektionen zur weiteren wirtschaftlichen Entwicklung in Ostdeutschlands zeigen vor diesem Hintergrund, dass kein ostdeutsches Bundesland unter auch nur halbwegs plausiblen Annahmen bis zum Jahr 2035 an das Westniveau aufschlie\u00dfen kann. W\u00e4hrend Sachsen immerhin einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts pro Kopf auf dann knapp 80% des gesamtdeutschen Durchschnittswerts erreichen d\u00fcrfte (aktuell: 75%), werden die \u00fcbrigen L\u00e4nder bestenfalls ihr heutiges relatives Niveau halten k\u00f6nnen. Treibende Kraft dabei ist die negative demographische Entwicklung, deren d\u00e4mpfende Wirkung nach Lage der Dinge auch durch Produktivit\u00e4tssteigerungen nicht ausgeglichen werden kann. Es macht daher wenig Sinn, den Erfolg oder Misserfolg des Aufbau Ost weiterhin prim\u00e4r daran zu messen, ob ein Aufholen an den Westen erreicht wird. Besser w\u00e4re es, auf Ost-West-Vergleiche g\u00e4nzlich zu verzichten und vielmehr allein den wirtschaftlichen Fortschritt im Vergleich zu fr\u00fcheren Jahren als Messlatte heranzuziehen. Alles andere w\u00fcrde vermutlich das Gef\u00fchl des \u201eAbgeh\u00e4ngtseins\u201c, dass viele Menschen in Ostdeutschland empfinden, auf Dauer perpetuieren.<\/p>\n<p>Um den negativen Einfluss der demographischen Entwicklung zu kompensieren und bis zum Jahr 2035 wenigstens das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner der strukturschwachen West-L\u00e4nder (Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Schleswig-Holstein) zu erreichen, m\u00fcssten die ostdeutschen Fl\u00e4chenl\u00e4nder Jahr f\u00fcr Jahr ein Produktivit\u00e4tswachstum (gemessen an der Totalen Faktorproduktivit\u00e4t) erreichen, welches um das Zweieinhalbfache h\u00f6her ist als im Durchschnitt der vergangenen 20 Jahre.<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a> Es ist offenkundig, dass dies einigerma\u00dfen unrealistisch ist. Sinnvoller erscheint es deshalb, verst\u00e4rkt an der eigentlichen Ursache f\u00fcr die negativen Wachstumsperspektiven anzusetzen, n\u00e4mlich der ung\u00fcnstigen Entwicklung der erwerbsf\u00e4higen Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p>Da die Potentiale zur Erh\u00f6hung der Erwerbst\u00e4tigenquote (Arbeitslose, Frauen und \u00e4ltere Personen) beschr\u00e4nkt sind, kann es also nur darum gehen, mehr Zuwanderer f\u00fcr Ostdeutschland zu gewinnen.<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a> Bislang konzentrieren sich die diesbez\u00fcglichen Bem\u00fchungen der Politik auf die Attrahierung von R\u00fcckwanderern aus Westdeutschland. Die Erfolgsaussichten derartiger Anstrengungen sind allerdings umso geringer, je l\u00e4nger die umworbenen Bev\u00f6lkerungsgruppen bereits anderswo leben.<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a> Dies spricht daf\u00fcr, verst\u00e4rkt ausl\u00e4ndische Arbeitskr\u00e4fte f\u00fcr die ostdeutschen Bundesl\u00e4nder anzuwerben. Rechtliche Hindernisse stehen dem nicht mehr entgegen: F\u00fcr EU-Ausl\u00e4nder besteht ohnehin Freiz\u00fcgigkeit in der gesamten Europ\u00e4ischen Union, f\u00fcr qualifizierte Arbeitskr\u00e4fte aus Drittl\u00e4ndern sollen die bestehenden Regulierungen mit dem derzeit in der parlamentarischen Beratung befindlichen Fachkr\u00e4fteeinwanderungsgesetz<a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a> deutlich einfacher gestaltet werden. Allerdings stellt sich dabei die Frage, ob die Liberalisierung des Zuwanderungsrechts tats\u00e4chlich weit genug geht, insbesondere mit Blick auf die Anforderungen zur Gleichwertigkeit von Berufsabschl\u00fcssen und die nach wie vor bestehenden Restriktionen zum Familiennachzug nach \u00a7 27ff. AufenthG.<a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\">[14]<\/a> Es muss daher zun\u00e4chst einmal offenbleiben, ob es gelingt, bestehende Fachkr\u00e4ftel\u00fccken durch Zuwanderung aus Drittl\u00e4ndern tats\u00e4chlich zu schlie\u00dfen.<a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\">[15]<\/a><\/p>\n<p>Derzeit liegt der Anteil von EU-Ausl\u00e4ndern an den SV-Besch\u00e4ftigten in Deutschland bei 6,5%; der Anteil von Ausl\u00e4ndern aus Drittstaaten<a href=\"#_ftn16\" name=\"_ftnref16\">[16]<\/a> betr\u00e4gt immerhin 5,4%. In Ostdeutschland (ohne Berlin) ist deren Anteil hingegen deutlich niedriger (EU-Ausl\u00e4nder: 3,1%, Personen aus Drittstaaten: 1,8%). Zwar ist die Zahl ausl\u00e4ndischer Besch\u00e4ftigter aus EU-L\u00e4ndern bzw. aus Drittstaaten auch in Ostdeutschland gegen\u00fcber dem Jahr 2013 deutlich gestiegen (n\u00e4mlich um 184% bzw. 144%); ganz offenkundig gelingt es aber bislang nicht, Besch\u00e4ftigte aus dem Ausland in gleichem Ma\u00dfe zu attrahieren wie dies in Westdeutschland der Fall ist.<\/p>\n<p>Es ist eine offene Frage, ob die geringe Zahl an ausl\u00e4ndischen Besch\u00e4ftigten in Ostdeutschland auf eine mangelnde Attraktivit\u00e4t der ostdeutschen L\u00e4nder f\u00fcr ausl\u00e4ndische Arbeitskr\u00e4fte zur\u00fcckzuf\u00fchren ist oder auf unzureichende Bem\u00fchungen ostdeutscher Unternehmen, das Potential von Besch\u00e4ftigten aus dem Ausland zu erschlie\u00dfen. Vermutlich spielt beides eine Rolle. Dementsprechend unterschiedlich m\u00fcssten aber auch die Wege sein, mehr Arbeitskr\u00e4fte aus dem (inner- und au\u00dfereurop\u00e4ischen) Ausland f\u00fcr die strukturschwachen Regionen Ostdeutschlands zu gewinnen: Um die Attraktivit\u00e4t der ostdeutschen L\u00e4nder f\u00fcr ausl\u00e4ndische Arbeitnehmer zu steigern, m\u00fcssten die L\u00f6hne steigen, die allgemeinen infrastrukturellen Bedingungen verbessert und bestehende Imageprobleme abgebaut werden; um die Bereitschaft der Unternehmen zur Besch\u00e4ftigung von Ausl\u00e4ndern zu erh\u00f6hen, m\u00fcsste insbesondere an wohl bestehenden Ressentiments in der ostdeutschen Bev\u00f6lkerung angesetzt werden. Dar\u00fcber hinaus sollte aber auch aktiv daran gearbeitet werden, ausl\u00e4ndische Arbeitskr\u00e4fte gezielt anzuwerben.<\/p>\n<p>Angesichts der Dimension des Arbeitskr\u00e4fteproblems und der negativen gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen nicht besetzter Stellen erscheint hierf\u00fcr staatliche Unterst\u00fctzung n\u00f6tig, gerade weil die f\u00fcr Ostdeutschland typischen kleinen und mittleren Unternehmen kaum eigenst\u00e4ndige Suchaktivit\u00e4ten im Ausland durchf\u00fchren k\u00f6nnen. Die Bundesregierung hat hierzu bereits Absichtserkl\u00e4rungen<a href=\"#_ftn17\" name=\"_ftnref17\">[17]<\/a> formuliert; sinnvoll erscheinen aber auch Aktivit\u00e4ten der einzelnen Bundesl\u00e4nder: Hilfreich k\u00f6nnte zum Beispiel eine gezielte Fachkr\u00e4ftewerbung in ausgew\u00e4hlten Herkunftsl\u00e4ndern in- und au\u00dferhalb der Europ\u00e4ischen Union sein, zumindest aber die Bereitstellung entsprechender Informationsangebote f\u00fcr potentiell wanderungswillige Personen. Ein zweiter Ansatz w\u00e4re es, den Aufbau berufsspezifischer Aus- und Weiterbildungskapazit\u00e4ten in den betreffenden L\u00e4ndern selber zu unterst\u00fctzen, um damit junge Erwerbspersonen auf einen Stand zu bringen, der sie zu einer Besch\u00e4ftigung in Deutschland bef\u00e4higt. Dabei darf man sich auch nicht nur auf die benachbarten L\u00e4nder beschr\u00e4nken. Schlie\u00dflich w\u00e4re auch eine finanzielle Unterst\u00fctzung bei Umzug und Wohnungssuche denkbar, bis hin zu der M\u00f6glichkeit, Zuwanderern g\u00fcnstigen Wohnraum zur Verf\u00fcgung zu stellen oder ihnen Kreditangebote f\u00fcr den Erwerb und die Sanierung von Wohnungen zu unterbreiten. Wor\u00fcber man allerdings dann auch diskutierten sollte, ist die Frage, ob Zuwanderern aus Drittstaaten zumindest f\u00fcr eine befristete Zeit Wohnsitzauflagen auferlegt werden sollen, um zu verhindern, dass diese schnell wieder in andere Teile des Bundesgebiets abwandern.<\/p>\n<p>Es ist wohlfeil, in der politischen Kommunikation \u201edie besten K\u00f6pfe\u201c f\u00fcr Ostdeutschland zu fordern, um damit das sich versch\u00e4rfende Problem des Arbeitskr\u00e4ftemangels zu l\u00f6sen. Aber um erfolgreich (und glaubw\u00fcrdig) zu sein, muss man dann mehr daf\u00fcr tun als bislang.<a href=\"#_ftn18\" name=\"_ftnref18\">[18]<\/a> Hiervon ist in der politischen Praxis noch nicht viel zu sp\u00fcren.<\/p>\n<p>&#8212; &#8212; &#8212;<\/p>\n<p>* \u00dcberarbeite Fassung eines Vortrags anl\u00e4sslich des Ostdeutschen Wirtschaftsforums am 20.5.2019. Auch ver\u00f6ffentlicht in ifo Dresden berichtet, Heft 3\/2019, S. 1-3.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> \u00a0\u00a0 Bruttoinlandsprodukt je Erwerbst\u00e4tigen: westdeutsches Niveau von 1984; Bruttoinlandsprodukt je Einwohner: westdeutsches Niveau von 1987; jeweils in Preisen von 2018.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> \u00a0\u00a0 Vgl. ifo\/FAZ-\u00d6konomenpanel April 2019: Drei\u00dfig Jahre nach dem Mauerfall \u2013 Wie steht es um das Gef\u00e4lle zwischen Ost und West, https:\/\/www.cesifo-group.de\/de\/ifoHome\/research\/Departments\/Public-Finance\/Oekonomenpanel\/Archiv\/2019\/201904.html.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\"><sup>[3]<\/sup><\/a> \u00a0\u00a0 Vgl. IWH, Vereintes Land \u2013 drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall, Halle 2019.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> \u00a0\u00a0 Vgl. R\u00f6sel, F., Die Wucht der deutschen Teilung wird v\u00f6llig untersch\u00e4tzt, in: ifo Dresden berichtet, Heft 3\/2019, S. 23-25.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> \u00a0\u00a0 Vgl. Berlin Institut f\u00fcr Bev\u00f6lkerung und Entwicklung, Die demographische Lage der Nation, Berlin 2019, S. 37ff.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> \u00a0\u00a0 Dies gilt auch in langer Frist, denn schon die Abwanderung aus Ostdeutschland nach dem 2. Weltkrieg betraf im Wesentlichen gut ausgebildete bzw. unternehmerisch t\u00e4tige Personen; diese wurden damals vor allem durch Fl\u00fcchtlinge aus den deutschen Ostgebieten ersetzt, die im Regelfall eine ung\u00fcnstigere Qualifikation aufwiesen.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> \u00a0\u00a0 Vgl. Studitemps, Studentische Wanderungsbewegungen innerhalb Deutschlands zwischen Schule, Studium und Beruf, Sonderauswertung der Studienreihe \u201eFachkraft 2030\u201c, K\u00f6ln\/Maastricht 2019.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> \u00a0\u00a0 Im Jahr 2015 wies Ostdeutschland insgesamt einen nahezu ausgeglichenen Binnenwanderungssaldo auf. Dabei stand einem positiven Wanderungssaldo in der Gruppe der 18-24j\u00e4hrigen ein negativer Wanderungssaldo in der Gruppe der 25-29j\u00e4hrigen gegen\u00fcber. Vgl. BBSR, INKAR-Datenbank.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> \u00a0\u00a0 Vgl. Autorengruppe Bildungsberichterstattung, Bildung in Deutschland 2018, Bielefeld 2018.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> Vgl. Gillmann, N. et al., Innovations- und Produktivit\u00e4tsl\u00fccken der deutschen Bundesl\u00e4nder \u2013 Berechnung und Fortschreibung bis 2035, Studie im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung (erscheint demn\u00e4chst), S. 59f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Alternativ w\u00e4re es m\u00f6glich, durch Rationalisierung den Bedarf an Arbeitskr\u00e4ften zu reduzieren, zum Beispiel durch verst\u00e4rkte Digitalisierung. Allerdings gilt dies f\u00fcr Westdeutschland genauso, so dass die Auswirkungen auf die Konvergenz der ostdeutschen L\u00e4nder eher gering sein d\u00fcrften.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Nach Berechnungen des IAB liegt die R\u00fcckkehrquote nach Ostdeutschland im Zeitraum 2000 bis 2012 bei lediglich 16,2%; vgl. Fuchs, M.\/Weyh, A., R\u00fcckwanderung von Besch\u00e4ftigten nach Ostdeutschland: R\u00e4umliche Muster und soziodemographische Strukturen, in: ifo Dresden berichtet, Heft 3\/2016, S. 19-27.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> Vgl. Gesetzentwurf der Bundesregierung, Entwurf eines Fachkr\u00e4fteeinwanderungsgesetzes, BT-Drs. 19\/8285, Berlin 2019.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> Vgl. zu einer Bewertung des vorliegenden Gesetzentwurfs z.B. Sachverst\u00e4ndigenrat deutscher Stiftungen f\u00fcr Fachkr\u00e4fteeinwanderungsgesetzes (FEG), Berlin 2019.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref15\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a> Da die meisten EU-Mitgliedsl\u00e4nder vor \u00e4hnlichen demographischen Problemen stehen wie Deutschland, ist das Potential f\u00fcr Zuwanderungen aus diesen L\u00e4ndern beschr\u00e4nkt. Das IAB h\u00e4lt deshalb eine Zuwanderung aus Nicht-EU-L\u00e4ndern von knapp 100.000 Personen j\u00e4hrlich im Zeitraum 2018-2035 f\u00fcr erforderlich. Vgl. Fuchs, J.\/Kubis, A.\/Schneider, L., Zuwanderung und Digitalisierung &#8211; Wie viel Migration aus Drittstaaten ben\u00f6tigt der deutsche Arbeitsmarkt k\u00fcnftig? Gutachten im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung, G\u00fctersloh 2019.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref16\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a> Hierunter befinden sich allerdings auch zahlreiche ehemalige Gastarbeiter, die schon lange in Deutschland leben und ihre Staatsangeh\u00f6rigkeit beibehalten haben.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref17\" name=\"_ftn17\">[17]<\/a>Vgl. Bundesregierung, \u201eEckpunkte zur Fachkr\u00e4fteeinwanderung aus Drittstaaten\u201c vom 2. Oktober 2018. Diese beinhalten die Entwicklung einer \u201eStrategie f\u00fcr eine gezielte Fachkr\u00e4ftegewinnung und ein verbessertes Marketing gemeinsam mit der Wirtschaft\u201c (Punkt 3) und eine \u201everst\u00e4rkte Sprachf\u00f6rderung im In-und Ausland\u201c (Punkt 4).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref18\" name=\"_ftn18\">[18]<\/a> So legt die \u201eFachkr\u00e4ftestrategie 2030 f\u00fcr den Freistaat Sachsen\u201c ihr Augenmerk vor allem auf die verbesserte Aussch\u00f6pfung des heimischen Arbeitskr\u00e4ftepotentials und die R\u00fcckgewinnung von Pendlern und Abwanderern. Die Zuwanderung von Arbeitskr\u00e4ften aus dem Ausland wird demgegen\u00fcber als nachrangig angesehen und vor allem unter Integrationsaspekten betrachtet.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bild: Pixabay Der Abstand zwischen West- und Ostdeutschland in der wirtschaftlichen Leistungsf\u00e4higkeit betr\u00e4gt derzeit etwas mehr als 30 Jahre \u2013 der Osten liegt also auf &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=26248\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eOstdeutschland im globalen Wettbewerb: Zuwanderung tut not*\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":158,"featured_media":26251,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,2385,2323,3279,3280],"tags":[173,695,1354,1744,705],"class_list":["post-26248","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-demographisches","category-deutsches","category-migrationspolitisches","category-ostdeutsches","category-transformatorisches","tag-demographie","tag-konvergenz","tag-ostdeutschland","tag-ragnitz","tag-zuwanderung"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - 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