{"id":26675,"date":"2020-02-23T00:01:39","date_gmt":"2020-02-22T23:01:39","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=26675"},"modified":"2020-02-23T07:51:33","modified_gmt":"2020-02-23T06:51:33","slug":"junge-autoren-werturteile-in-der-wirtschaftswissenschaftlichen-politikberatung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=26675","title":{"rendered":"<font size=3; color=grey>Junge Autoren <\/font><br\/>Werturteile in der wirtschaftswissenschaftlichen Politikberatung"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\">Bild: Pixabay<\/p>\n<p>Bereits im Jahr 1909 verk\u00fcndete Max Weber, dass das \u201eHineinmengen eines Seinsollens in wissenschaftliche Fragen (\u2026) eine Sache des Teufels\u201c sei, und auch unter den heutigen \u00d6konomen f\u00fchlen sich viele der Aufforderung verpflichtet, dass Forschung und das Beschreiben wirtschaftlicher Zusammenh\u00e4nge keiner pers\u00f6nlichen Wertung bed\u00fcrfe und somit subjektive Werturteile abzulehnen seien. Doch nicht nur \u00d6konomen, sondern auch Journalisten, andere Wissenschaftler und die breite \u00d6ffentlichkeit bestehen darauf, dass wissenschaftliche Untersuchungen werturteilsfrei sein sollten (Kitcher 2013). So werden Werturteile und Wissenschaft wie \u201e\u00d6l und Wasser\u201c (Longino 1983) als zwei Elemente angesehen, die nicht miteinander vermischt werden sollen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Begonnen hatte die Auseinandersetzung in der deutschen National\u00f6konomie mit dem j\u00fcngeren Methodenstreit (Werturteilsstreit), der sich auf der Wiener Tagung des Vereins f\u00fcr Soicalpolitik im Jahr 1909 entfachte und sich darum drehte, ob und in wieweit Wissenschaft wertfrei sein kann und soll.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Gegen\u00fcber standen sich zum einen Gustav von Schmoller, der die Auffassung vertrat, dass im Zuge der Industrialisierung soziale Fragestellungen an Bedeutung gewonnen hatten, weshalb die National\u00f6konomie die Aufgabe habe, die h\u00f6heren Werte der Menschheit zu erkennen, um dann durch praktische Wirtschafts- und Sozialpolitik Handlungsanweisungen geben zu k\u00f6nnen. Demgegen\u00fcber standen Max Weber und Werner Sombart, entschiedene Gegner der normativen Position der j\u00fcngeren historischen Schule. Sie vertraten das Werturteilsfreiheitspostulat, das die Objektivit\u00e4t sozialwissenschaftlicher Erkenntnis fordert, da sie an dem erkenntnislogischen Gehalt von Werturteilen zweifelten<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a>. Allerding l\u00e4sst sich die Werturteilsproblematik nicht auf die Wirtschaftswissenschaften reduzieren<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a>, sondern betreffen \u201edie gesamte wissenschaftlichen Erkenntnis\u201c (Albert\/Topitsch 1971).<\/p>\n<p>Gemeinhin gilt das Bild, dass Politiker bestimmte Werte vertreten, unter deren Pr\u00e4misse sie ihre Ziele verfolgen, w\u00e4hrend Wissenschaftler Theorien dar\u00fcber aufstellen, wie die Welt oder zumindest Teilbereiche davon zusammenh\u00e4ngen und funktionieren. Dadurch entsteht der Eindruck, dass Wissenschaftler eine \u201eWenn-Dann-Relation\u201c (Streeck 2017) aufstellen k\u00f6nnten, durch die sie der Politik aufzeigen w\u00fcrden, wie diese ihre W\u00fcnsche in konkrete Ziele verwandeln k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Dies stellt aber unerreichbare Anspr\u00fcche an die Wissenschaft, da diese keine allgemeing\u00fcltigen Antworten geben kann, auch wenn manche sich dies w\u00fcnschen. Im Falle von eindeutigen Ratschl\u00e4gen m\u00fcsste sich die Gesellschaft an zweifelsfreien \u201ewissenschaftlichen Indikatoren\u201c (Wagner 2015) orientieren, was allerdings nur dann m\u00f6glich ist, wenn diese unbestreitbar korrekt sind. Dies w\u00fcrde implizieren, dass es keinen wissenschaftlichen Fortschritt mehr g\u00e4be, denn solange es Fortschritt gibt, ist es m\u00f6glich, dass die jetzigen Empfehlungen der Wissenschaft in Zukunft, unter Ber\u00fccksichtigung neuer Forschungsergebnisse, nicht mehr die optimale Wahl sein werden oder sogar g\u00e4nzlich falsch sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Unter vielen \u00d6konomen herrscht dennoch der Vorwurf, dass Politiker ihre Handlungsvorschl\u00e4ge nicht in ausreichendem Ma\u00dfe ber\u00fccksichtigen. Dabei existiert die Vorstellung, dass die \u00d6konomen aus ihren Theorien und Modellen die effiziente Ma\u00dfnahme ableiten, um von der Politik vorgegebene Ziele zu erreichen, wobei die Politik diese Ma\u00dfnahmen vorbehaltlos umsetzten. Ausgehend von dieser These w\u00e4re es irrational, den Rat der \u00d6konomen nicht zu befolgen. Hier werden die unter den Wirtschaftswissenschaftlern weit verbreiteten und nicht ausreichend reflektierten Annahmen \u00fcber das Verh\u00e4ltnis von Wissenschaft und Politik sichtbar, die eine \u201etraditionelle (und) reichlich naive\u201c (Kirchg\u00e4ssner 2013) Vorstellung von der Beratung der Politik zur Folge haben.<\/p>\n<p>Viele Vertreter der Werturteilsfreiheit argumentieren, dass es zwar nicht g\u00e4nzlich realisierbar ist, Werturteile aus der Forschung herauszuhalten, objektive Forschung nichtsdestotrotz m\u00f6glich ist. Dies wird dadurch umgesetzt, dass die Forschung auf einer Hypothese oder Theorie beruht, die ein Werturteil beinhaltet, jedoch die eigentliche Forschungsarbeit ohne pers\u00f6nliche Wertung des Forschers erfolgt. Schlie\u00dflich kann die \u00f6konomische Theorie daraufhin aufzeigen, welche Instrumente und Mittel geeignet sind, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Wenn die Politik beispielsweise das Ziel formuliert, die Arbeitslosigkeit zu senken, obliegt es den \u00d6konomen, mit deren Kenntnis der \u00f6konomischen Kausalit\u00e4ten zu untersuchen, ob nun bspw. Freihandel oder Protektionismus das zweckm\u00e4\u00dfigere Mittel darstellt, um dieses Ziel zu erreichen (Glaeser 2014).<\/p>\n<p>Gleichwohl birgt die Idee einer Grundhypothese und daraufhin objektiv erforschter Wirkungsweisen auch Schwierigkeiten innerhalb der Politikberatung, da die Politikempfehlung von dem antizipierten Verhaltensmodell abh\u00e4ngt. Dies wird deutlich am Beispiel des sich im Zuge des demografischen Wandels vergr\u00f6\u00dfernden Anteils \u00e4lterer Menschen, die in \u2013 relativ gesehen \u2013 zu gro\u00dfen Wohnungen oder Einfamilienh\u00e4usern leben. Das kann daran liegen, dass die Kinder ausgezogen sind oder der Ehepartner gestorben ist, die Menschen aber trotzdem nicht aus ihren Wohnungen ausziehen wollen und sich dementsprechend ihre Pro-Kopf-Wohnfl\u00e4che erh\u00f6ht (Remanenzeffekt). Wenn dieses Problem nun in Zeiten von Wohn-raummangel und hohen Mieten gel\u00f6st werden soll, h\u00e4ngt die Handlungsempfehlung f\u00fcr die Politik davon ab, welche Ausgangshypothese gew\u00e4hlt wird: Wenn \u00d6konomen davon ausgehen, dass die Menschen im Sinne des Homo oeconomicus agieren und daher aufgrund einer Kosten-Nutzen-Analyse ihre Handlung ableiten, w\u00e4re es z.B. sinnvoll, eine fl\u00e4chenbasierte Grundsteuer zu erh\u00f6hen. Wird hingegen altruistisches<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Verhalten unterstellt, w\u00e4re es den Menschen nicht bewusst, dass sie, relativ gesehen, zu viel Platz beanspruchen, und eine Informationskampagne k\u00f6nnte sie dazu bewegen, ihre Wohnsituation von allein zu ver\u00e4ndern. Hier zeigt sich deutlich, dass durch verschiedene Grundannahmen v\u00f6llig unterschiedliche Politikempfehlungen entstehen, unabh\u00e4ngig davon, ob werturteilsfrei geforscht wird oder nicht.<\/p>\n<p>Ferner argumentiert Kitcher (2011) in seinem Werk \u201eScience in a Democratic Society\u201c, dass es auch nicht m\u00f6glich sei nach dem Festlegen einer Hypothese objektiv zu forschen, da Wissenschaftler in ihren Untersuchungen immer wieder bestimmen m\u00fcssen, was genau sie untersuchen. Sie m\u00fcssen bspw. entscheiden, dass bestimmte Resultate wichtiger sind als andere, und ihre Forschung entsprechen ausrichten. Bei jeder neuen Frage, die einen weiteren Forschungsschritt nach sich zieht, m\u00fcssen bei diesem iterierten Prozess Entscheidungen getroffen werden, die Werturteile beinhalten.<\/p>\n<p>An diesem Punkt k\u00f6nnten die Vertreter der Werturteilsfreiheit einwenden, dass es dessen ungeachtet m\u00f6glich sei, werturteilsfrei zu forschen; es gehe schlie\u00dflich darum, ob die empirische Evidenz hoch oder niedrig ist, wodurch die zugrundliegende Hypothese entweder akzeptiert oder verworfen werden kann. Hieraus lie\u00dfen sich verschiedene vorhersehbare Konsequenzen ableiten, deren Werte sich sch\u00e4tzen lassen. Ab diesem Punkt ist es die Aufgabe der \u00d6ffentlichkeit selbst dar\u00fcber zu entscheiden, wie sie mit den werturteilsfreien Informationen umgeht.<\/p>\n<p>Kitcher entgegnet, dass auf der einen Seite die Wahrscheinlichkeiten, die den einzelnen Szenarien entsprechen, abh\u00e4ngig von der Wahrscheinlichkeit der zuvor aufgestellten Hypothese sind, die nach der Willk\u00fcr des Forschers zugrunde gelegt wurde. Hierdurch w\u00fcrde die Idee der werturteilsfreien Bewertung hinf\u00e4llig. Auf der anderen Seite bem\u00e4ngelt Kitcher, dass die Idee, Hypothesen Wahrscheinlichkeiten zuzuteilen, \u201eaberwitzig\u201c sei, da diese Vorgehensweise nur im statistischen Kontext sinnvoll sei.<\/p>\n<p>Dieses Argument erl\u00e4utert er anhand eines Klimaforschers, der seine Forschungsergebnisse bez\u00fcglich der Steigerung der Durchschnittstemperatur innerhalb der n\u00e4chsten Dekaden um zwei Grad Celsius nur anhand von Wahrscheinlichkeiten pr\u00e4sentiert. So kann der Klimaforscher anhand dieses Beispiels keine klaren zuk\u00fcnftigen Szenarien benennen, also keine reellen zuk\u00fcnftigen Gefahrensituationen aufzeigen und dementsprechend auch keine klaren Handlungsanweisungen geben. Woraufhin Kitcher die Frage stellt, ob es wirklich sinnvoller ist, dass die \u00d6ffentlichkeit die m\u00f6glichen Szenarien bewertet anstelle eines Forschers, der sich hinreichend mit der Thematik befasst hat. Auch Strauss (1953) betonte, dass das Werturteilsfreiheitspostulat zu einem Wertnihilismus f\u00fchren k\u00f6nne, da durch eine Begrenzung auf eine rein sachliche Semantik, der Vernunft die Kompetenz abgesprochen werden w\u00fcrde. Zudem betonte der Philosoph Hilary W. Putnam (2004), dass sich die g\u00e4ngige Tatsachen-Werte-Dichotomie nicht aufrechterhalten lasse, d.h. dass Tatsachen und Werte auch sprachlich nicht voneinander getrennt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Folglich zeigt sich, dass es ein kompliziertes Unterfangen ist, die Wissenschaft von Werturteilen freizuhalten, und diese tief in die Forschung mit eingebunden sind. Die Frage ist nun, ob und inwiefern dies ein Problem f\u00fcr die Politikberatung darstellt. Die Objektivit\u00e4t entsteht durch die Ausrichtung der \u00f6konomischen Politikberatung. Hierbei ist ein zentraler Punkt der Wettbewerb unter Wissenschaftlern, der f\u00fcr die Reputation und die Korrektur der \u00d6konomen untereinander zu ihrer Glaubw\u00fcrdigkeit beitr\u00e4gt. Dabei ist wichtig, dass \u00d6konomen offen und transparent agieren, damit die bestehenden wissenschaftlichen Richtlinien erf\u00fcllt werden (Feld 2018). Schlussendlich kommt es nicht darauf an, dass die Forschungsergebnisse werturteilsfrei sind, sondern auf die <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=24292\">Art und die Umgangsweise<\/a> mit Werturteilen.<\/p>\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n<p>Albert, H., Topitsch, E. (1971), Werturteilsstreit, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt.<\/p>\n<p>Feld, L. P. (2018), Zur politischen \u00d6konomik der wirtschaftspolitischen Beratung: Der Sachverst\u00e4ndigenrat als ordnungspolitisches Gewissen?, Freiburger Diskussionspapiere zur Ordnungs\u00f6konomik, No. 18\/07, Freiburg.<\/p>\n<p>Glaeser, J. (2014), Der Werturteilsstreit in der deutschen National\u00f6konomie Max Weber, Werner Sombart und die Ideale der Sozialpolitik, Metropolis-Verlag f\u00fcr \u00d6konomie, Ge-sellschaft und Politik GmbH, Marburg.<\/p>\n<p>Kirchg\u00e4sner, G. (2013), Zur Politischen \u00d6konomie der wirtschaftspolitischen Beratung, in: Wirtschaftsdienst, 93(3), S. 198-203.<\/p>\n<p>Kitcher, P. (2011), Science in a Democratic Society, Prometheus Books, New York.<\/p>\n<p>Longino, H. (1983), Beyond \u201cBad Science\u201d: Skeptical Reflections on the Value-Freedom of Scientific Inquiry, Science, Technology, &amp; Human Values, 8(1), S. 7-17.<\/p>\n<p>Putnam, H. (2004), The collapse of the fact\/value dichotomy and other essays, Harvard University Press, Boston.<\/p>\n<p>Sombart, Werner (1928), Produktivit\u00e4t, in: Harms B. (Hrsg.): Weltwirtschaftliches Archiv, Band 28, Fischer, Jena, S. 1-32.<\/p>\n<p>Strauss, L. (1953), Die Unterscheidung zwischen Tatsachen und Werten, in: Albert, H., Topitsch, R. (Hrsg.), Werturteilsstreit, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, S. 73-91.<\/p>\n<p>Streeck W. (2017), Wissenschaftliche Politikberatung Was wird verlangt, was kann sie bieten?, in: Hoose, F., F. Beckmann und A. Sch\u00f6nauer (Hrsg.): Fortsetzung folgt Kontinuit\u00e4t und Wandel von Wirtschaft und Gesellschaft, Springer VS, Bochum, S. 489-506.<\/p>\n<p>Trapp, R. (1998), Klugheitsdilemmata: Eine &#8222;Selbstaufhebung des Konsequentialismus&#8220;?, Zeitschrift f\u00fcr philosophische Forschung, 53(1), S. 30-50.<\/p>\n<p>Wagner, G. G. (2015), Welche Rolle kann wissenschaftliche Evidenz in der (wissenschaftlichen) Politikberatung sinnvollerweise spielen?, in: Weingart P. und G. G. Wagner (Hrsg.): Wissenschaftliche Politikberatung im Praxistest, Velsbr\u00fcck Wissenschaft, Weilerswist, S. 189-216.<\/p>\n<p>&#8212; &#8212; &#8212;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Der Produktivit\u00e4tsbegriff wurde sinnbildlich zum Kanon der Auseinandersetzung. So kommentierte Sombart (1928): \u201eDer Begriff der volkswirtschaftlichen Produktivit\u00e4t ist der beliebte Tummelplatz aller ungebundenen und phantasiebegabten Geister in unserer Wissenschaft. Meist wird er als Wertbegriff gefa\u00dft und dann mit dem Begriff Volkswohlstand gleichgesetzt, indem man in ihn hineinpackt alle sch\u00f6nen Dinge, nach denen das Herz begehrt.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Hier sei zu bemerken, dass Weber keineswegs eine absolute Wertfreiheit gefordert, sondern eine normative Basis akzeptiert hat, wodurch nur die abgeleiteten Aussagen daraus wertfrei sein sollten. Somit verst\u00f6\u00dft er auch nicht gegen Humes Gesetz, nach dem von einer Menge rein deskriptiver Aussagen nicht direkt (d.h. ohne Hinzunahme von\u00a0\u201eBr\u00fcckenprinzipien\u201c)\u00a0auf normative Aussagen logisch geschlossen werden kann. Zu unterscheiden ist zudem zwischen dem ontologischen Status von Werten und dem epistemologischen Zugang zu ihnen.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a>Die Werturteilsproblematik wurde in den 1960er Jahren in den Sozialwissenschaften im Zuge des Positivismusstreites erneut Thema einer akademischen Diskussion, bei der sich die Vertreter des kritischen Rationalismus, vor allem Karl Popper und Hans Albert und die Vertreter der Frankfurter Schule, insb. Theodor W. Adorno und J\u00fcrgen Habermas gegen\u00fcberstanden. Die empirisch positivistische Position besagte im Kern, dass Aussagen wissenschaftlich nur sinnvoll seien, wenn man sie durch Erfahrungen \u00fcberpr\u00fcfen kann und keine endg\u00fcltige Verifikation m\u00f6glich sei. Zudem seien Werturteile und Widerspr\u00fcche in der Wissenschaft zu meiden. Die Vertreter der dialektischen Theorie waren hingegen der Auffassung, dass jede Beobachtung durch \u201eTotalit\u00e4t\u201c, also im Wesentlichen von der Struktur der Gesellschaft, beeinflusst wird. Deswegen muss das Ziel der Forschung eine ganzheitliche Analyse sein, die diese Totalit\u00e4t aufdeckt.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Hier sei zu bemerken, dass der reine Altruismus ebenso folgenblind ist wie der unbedingte Egoismus des Homo oeconomicus. Trapp (1998) spricht in diesem Zusammenhang von einer \u201eMoralfalle\u201c. Interessanter ist an dieser Stelle der unvollst\u00e4ndige Altruismus, der bspw. Ungleichheits- oder Ungerechtigkeitsaversionen, Warm Glow oder Signalling ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bild: Pixabay Bereits im Jahr 1909 verk\u00fcndete Max Weber, dass das \u201eHineinmengen eines Seinsollens in wissenschaftliche Fragen (\u2026) eine Sache des Teufels\u201c sei, und auch &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=26675\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201e<font size=3; color=grey>Junge Autoren <\/font><br \/>Werturteile in der wirtschaftswissenschaftlichen Politikberatung\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":332,"featured_media":26677,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[40],"tags":[2959,1424,3367,3365,3366],"class_list":["post-26675","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-wissenschaftstheoretisches","tag-kohlstruck","tag-politikberatung","tag-schwind","tag-werturteile","tag-werturteilsfreiheit"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Junge Autoren Werturteile in der wirtschaftswissenschaftlichen Politikberatung - Wirtschaftliche Freiheit<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=26675\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Junge Autoren Werturteile in der wirtschaftswissenschaftlichen Politikberatung - Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Bild: Pixabay Bereits im Jahr 1909 verk\u00fcndete Max Weber, dass das \u201eHineinmengen eines Seinsollens in wissenschaftliche Fragen (\u2026) eine Sache des Teufels\u201c sei, und auch &hellip; \u201eJunge Autoren Werturteile in der wirtschaftswissenschaftlichen Politikberatung\u201c weiterlesen\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=26675\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2020-02-22T23:01:39+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2020-02-23T06:51:33+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/kohlstruck.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1920\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"711\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Tobias Kohlstruck und Svenja Schwind\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Tobias Kohlstruck und Svenja Schwind\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"9\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=26675#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=26675\"},\"author\":{\"name\":\"Tobias Kohlstruck und Svenja Schwind\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/c03d78174bfa7c82013c40139dce5430\"},\"headline\":\"Junge Autoren Werturteile in der wirtschaftswissenschaftlichen Politikberatung\",\"datePublished\":\"2020-02-22T23:01:39+00:00\",\"dateModified\":\"2020-02-23T06:51:33+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=26675\"},\"wordCount\":1883,\"commentCount\":7,\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=26675#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/kohlstruck.jpg\",\"keywords\":[\"Kohlstruck\",\"Politikberatung\",\"Schwind\",\"Werturteile\",\"Werturteilsfreiheit\"],\"articleSection\":[\"Wissenschaftstheoretisches\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=26675#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=26675\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=26675\",\"name\":\"Junge Autoren Werturteile in der wirtschaftswissenschaftlichen Politikberatung - Wirtschaftliche Freiheit\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=26675#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=26675#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/kohlstruck.jpg\",\"datePublished\":\"2020-02-22T23:01:39+00:00\",\"dateModified\":\"2020-02-23T06:51:33+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/c03d78174bfa7c82013c40139dce5430\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=26675#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=26675\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=26675#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/kohlstruck.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/kohlstruck.jpg\",\"width\":1920,\"height\":711},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=26675#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Junge Autoren Werturteile in der wirtschaftswissenschaftlichen Politikberatung\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/\",\"name\":\"Wirtschaftliche Freiheit\",\"description\":\"Das ordnungspolitische Journal\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/c03d78174bfa7c82013c40139dce5430\",\"name\":\"Tobias Kohlstruck und Svenja Schwind\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/kohlschwind1.png\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/kohlschwind1.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/kohlschwind1.png\",\"caption\":\"Tobias Kohlstruck und Svenja Schwind\"},\"description\":\"Albert-Ludwigs-Universit\u00e4t Freiburg Centrum f\u00fcr europ\u00e4ische Politik, Freiburg\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=332\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Junge Autoren Werturteile in der wirtschaftswissenschaftlichen Politikberatung - Wirtschaftliche Freiheit","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=26675","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Junge Autoren Werturteile in der wirtschaftswissenschaftlichen Politikberatung - Wirtschaftliche Freiheit","og_description":"Bild: Pixabay Bereits im Jahr 1909 verk\u00fcndete Max Weber, dass das \u201eHineinmengen eines Seinsollens in wissenschaftliche Fragen (\u2026) eine Sache des Teufels\u201c sei, und auch &hellip; \u201eJunge Autoren Werturteile in der wirtschaftswissenschaftlichen Politikberatung\u201c weiterlesen","og_url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=26675","og_site_name":"Wirtschaftliche Freiheit","article_published_time":"2020-02-22T23:01:39+00:00","article_modified_time":"2020-02-23T06:51:33+00:00","og_image":[{"width":1920,"height":711,"url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/kohlstruck.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"Tobias Kohlstruck und Svenja Schwind","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Tobias Kohlstruck und Svenja Schwind","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"9\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=26675#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=26675"},"author":{"name":"Tobias Kohlstruck und Svenja Schwind","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/c03d78174bfa7c82013c40139dce5430"},"headline":"Junge Autoren Werturteile in der wirtschaftswissenschaftlichen Politikberatung","datePublished":"2020-02-22T23:01:39+00:00","dateModified":"2020-02-23T06:51:33+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=26675"},"wordCount":1883,"commentCount":7,"image":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=26675#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/kohlstruck.jpg","keywords":["Kohlstruck","Politikberatung","Schwind","Werturteile","Werturteilsfreiheit"],"articleSection":["Wissenschaftstheoretisches"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=26675#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=26675","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=26675","name":"Junge Autoren Werturteile in der wirtschaftswissenschaftlichen Politikberatung - Wirtschaftliche Freiheit","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=26675#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=26675#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/kohlstruck.jpg","datePublished":"2020-02-22T23:01:39+00:00","dateModified":"2020-02-23T06:51:33+00:00","author":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/c03d78174bfa7c82013c40139dce5430"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=26675#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=26675"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=26675#primaryimage","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/kohlstruck.jpg","contentUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/kohlstruck.jpg","width":1920,"height":711},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=26675#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Junge Autoren Werturteile in der wirtschaftswissenschaftlichen Politikberatung"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/","name":"Wirtschaftliche Freiheit","description":"Das ordnungspolitische Journal","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/c03d78174bfa7c82013c40139dce5430","name":"Tobias Kohlstruck und Svenja Schwind","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/kohlschwind1.png","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/kohlschwind1.png","contentUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/kohlschwind1.png","caption":"Tobias Kohlstruck und Svenja Schwind"},"description":"Albert-Ludwigs-Universit\u00e4t Freiburg Centrum f\u00fcr europ\u00e4ische Politik, Freiburg","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=332"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26675","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/332"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=26675"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26675\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":26679,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26675\/revisions\/26679"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/26677"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=26675"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=26675"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=26675"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}