{"id":26836,"date":"2020-02-25T00:01:24","date_gmt":"2020-02-24T23:01:24","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=26836"},"modified":"2020-02-26T18:33:33","modified_gmt":"2020-02-26T17:33:33","slug":"gastbeitrag-ezb-kommunikation-zuhoeren-nicht-nur-reden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=26836","title":{"rendered":"<font size=3; color=grey>Gastbeitrag <\/font><br\/>EZB-Kommunikation &#8211; Zuh\u00f6ren, nicht nur reden!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\">Bild: Pixabay<\/p>\n<p><em>Ein wichtiges Thema der EZB-Strategie\u00fcberpr\u00fcfung ist die Kommunikation der Notenbank. Es gibt zahlreiche Vorschl\u00e4ge, wie und wem gegen\u00fcber die EZB ihre Politik verst\u00e4ndlicher machen sollte. Aber die EZB wird nur erfolgreich kommunizieren, wenn sie nicht nur redet, sondern auch zuh\u00f6rt, und letzteres spielt in den bisherigen Vorschl\u00e4gen zu Unrecht eine untergeordnete Rolle: Systematisch zu erfassen, welche Erwartungen und Einsch\u00e4tzungen Unternehmen und Haushalte zu Inflation und anderen Gr\u00f6\u00dfen haben, d\u00fcrfte f\u00fcr die praktische Geldpolitik von erheblicher Bedeutung sein.<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Besser kommunizieren<\/strong><\/p>\n<p>Ein Kernanliegen der neuen EZB-Pr\u00e4sidentin Lagarde ist es, die EZB-Politik nicht nur f\u00fcr die Finanzm\u00e4rkte verst\u00e4ndlich zu gestalten, sondern auch f\u00fcr die breite \u00d6ffentlichkeit, da sonst das Vertrauen in die Geldpolitik schwinden w\u00fcrde. Schon jetzt, kurz nach dem offiziellen Beginn der Strategie\u00fcberpr\u00fcfung, gibt es eine ganze Reihe von Vorschl\u00e4gen zur EZB-Kommunikation, sowohl von EZB-Ratsmitgliedern wie auch von <a href=\"http:\/\/www.europarl.europa.eu\/cmsdata\/195502\/Topic%202_compilation_original.pdf\">au\u00dferhalb<\/a>.<\/p>\n<p>Zwei Punkte fallen hierbei auf: Erstens herrscht keine Einigkeit, wie sich die EZB \u00e4u\u00dfern sollte, um das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr ihre Politik zu erh\u00f6hen, d.h. die Vorschl\u00e4ge widersprechen sich teilweise. Zweitens besteht eine erfolgreiche Kommunikation aus Reden UND Zuh\u00f6ren. Die EZB sollte also nicht nur ihr Vorgehen verst\u00e4ndlich erl\u00e4utern, sondern sich vorab(!) informiert haben, welche Erwartungen Unternehmen und Haushalten zu Inflation und anderen Gr\u00f6\u00dfen haben. Leider gibt es zu Letzterem kaum Vorschl\u00e4ge, also insbesondere wie die EZB die Einsch\u00e4tzung der breiten \u00d6ffentlichkeit systematisch und objektiv erfassen k\u00f6nnte. Hier stecken die Bem\u00fchungen noch in den Kinderschuhen.<\/p>\n<p><strong>EZB-Sprache, schwere Sprache<\/strong><\/p>\n<p>Eine erfolgreiche, verst\u00e4ndliche Kommunikation der EZB mit der breiten \u00d6ffentlichkeit ist wichtig. Erstens erh\u00f6ht sie die Glaubw\u00fcrdigkeit der Notenbank und schafft gr\u00f6\u00dferes Vertrauen, was die Wirksamkeit der Geldpolitik steigern d\u00fcrfte. Zweitens hat sich in der Zeit hoher Inflationsraten gezeigt, dass politisch unabh\u00e4ngige Notenbanken besser in der Lage sind, Preisstabilit\u00e4t zu sichern. Wegen ihrer Unabh\u00e4ngigkeit sind Notenbanken aber verpflichtet, Rechenschaft \u00fcber ihr Tun abzulegen \u2013 und sie sollten dies nat\u00fcrlich in verst\u00e4ndlicher Form tun.<\/p>\n<p>Verst\u00e4ndlich zu kommunizieren, ist den gro\u00dfen Notenbanken nur bedingt gelungen (Bei der EZB kommt erschwerend hinzu, dass sie dies in den 16 Amtssprachen im Euroraum tun muss.) 2015 war beispielsweise die <a href=\"https:\/\/www.nbb.be\/en\/articles\/monetary-policy-communication-wake-great-recession\">belgische Notenbank<\/a> in einer empirischen Untersuchung zu dem Schluss gekommen, dass im Schnitt etwa 14 Jahre Ausbildung notwendig seien, um den Text der &#8222;Einleitenden Bemerkungen&#8220; der EZB-Pressekonferenz zu verstehen (Abbildung 1)<a href=\"https:\/\/commerzbank.bluematrix.com\/sellside\/EmailDocViewer?encrypt=d756b0ef-516d-4b35-92d4-b05dab83173b&amp;mime=html&amp;co=commerzbank&amp;id=norbert.berthold@uni-wuerzburg.de&amp;source=mail#FN1\"><sup>1<\/sup><\/a>. In den USA und Japan sind die Gr\u00f6\u00dfenordnungen der Studie zufolge vergleichbar.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/273.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/273.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.bankofengland.co.uk\/working-paper\/2020\/the-3-es-of-central-bank-communication-with-the-public\">Bank von England<\/a> hat in einer Anfang des Jahres ver\u00f6ffentlichten Untersuchung res\u00fcmiert, dass die Kommunikation der meisten Zentralbanken in einer solchen Sprache abgefasst ist, dass nur von etwa 10% der Bev\u00f6lkerung erwartet werden kann, dass sie sie lesen und verstehen kann.<\/p>\n<p>Untersucht man mit den gleichen Methoden Reden von Politikern, so ergeben sich h\u00e4ufige bessere Werte, die Reden sind also verst\u00e4ndlicher. Folglich wird der EZB empfohlen, an einer einfacheren, verst\u00e4ndlichen Sprache zu arbeiten \u2013 und die Notenbank hat wiederholt signalisiert, dass sie dazu bereit ist.<\/p>\n<p>Ob dies die EZB entscheidend voranbringt, ist allerdings umstritten. So empfehlen die Autoren einer im Auftrag des Europ\u00e4ischen Parlaments ver\u00f6ffentlichten <a href=\"https:\/\/www.europarl.europa.eu\/cmsdata\/195428\/CEPS%20final_original.pdf\">Analyse<\/a> zur EZB-Kommunikation, die EZB sollte nicht versuchen, mit jeder geldpolitischen Entscheidung eine breitere \u00d6ffentlichkeit zu erreichen, sondern sich prim\u00e4r an Medien und Finanzm\u00e4rkte richten. Lediglich &#8222;strategische&#8220; Entscheidungen sollten genauer erl\u00e4utert werden. Der Grund sei, dass es f\u00fcr die \u00fcberw\u00e4ltigende Mehrheit der breiten \u00d6ffentlichkeit rational sei zu entscheiden, uninformiert zu bleiben, da die Kosten f\u00fcr die Aufbereitung von Informationen \u00fcber die Geldpolitik den potenziellen Nutzen \u00fcbersteigen. Salopp gesagt bringt es &#8222;Otto Normalverbraucher&#8220; wenig, wenn er verstanden hat, warum die EZB beispielsweise den Einlagesatz nochmals um 10 Basispunkte gesenkt oder das monatliche Kaufvolumen um 10 Mrd Euro erh\u00f6ht hat \u2013 selbst wenn dies in verst\u00e4ndlicher Sprache erl\u00e4utert wurde.<\/p>\n<p><strong>Einigkeit demonstrieren \u2013 oder nicht?<\/strong><\/p>\n<p>Immer wieder wird gefordert, die Aussagen einzelner Mitglieder des EZB-Rates sollten so weit wie m\u00f6glich an der offiziellen Position der EZB angeglichen werden, um unn\u00f6tige Unsicherheit zu vermeiden.<\/p>\n<p>Diese Sichtweise wird allerdings nicht von jedem geteilt. So wird beispielsweise gefordert, die EZB solle in den Protokollen zu ihren Ratssitzungen mitteilen, welches Ratsmitglied welche Meinung vertreten hat und wie jeder einzelne abgestimmt hat. Argumentiert wird, dass ein solches Signal der \u00d6ffnung Vertrauen schafft und auch dazu beitr\u00e4gt, dass einzelne Positionen besser begr\u00fcndet werden. Interessant an diesem Vorschlag ist, dass er im EZB-Rat sowohl von dem Falken Holzmann als auch von der Taube Visco unterst\u00fctzt wird.<\/p>\n<p><strong>Ehrlicher kommunizieren<\/strong><\/p>\n<p>Daneben gibt es noch eine Reihe von <a href=\"https:\/\/www.europarl.europa.eu\/cmsdata\/195429\/DIW_final_original.pdf\">Vorschl\u00e4gen<\/a>, die EZB solle ehrlicher und umfassender informieren, wie zum Beispiel:<\/p>\n<ul>\n<li>Die EZB solle der \u00d6ffentlichkeit klar mitteilen, dass sie unter erheblicher Unsicherheit arbeitet, sodass Abweichungen von ihren geldpolitischen Zielen nicht zu einem Vertrauensverlust f\u00fchrt.<\/li>\n<li>Da die Inflationsrate seit 2009 meist unter dem EZB-Zielwert gelegen hat, sei es um so wichtiger, dass die Notenbank detailliert erl\u00e4utert, warum sie ihr Ziel trotz erheblicher Anstrengungen nicht erreicht hat. Mehr Transparenz in dieser Hinsicht sei unerl\u00e4sslich, um die Glaubw\u00fcrdigkeit der EZB zu wahren.<\/li>\n<li>Die neuen Aufgaben, die die EZB in den letzten zehn Jahren \u00fcbernommen hat, erschweren die Abgrenzung des Mandats der EZB in diesen Bereichen, z. B. die Trennung von Geld- und Aufsichtsfunktionen. Die Kl\u00e4rung der Wechselwirkungen zwischen Aufsichtst\u00e4tigkeit und Geldpolitik sei von wesentlicher Bedeutung.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Zuh\u00f6ren!<\/strong><\/p>\n<p>Die genannten Vorschl\u00e4ge haben vermutlich einen wahren Kern, wir bef\u00fcrchten aber, dass sie die EZB keinen entscheidenden Schritt voranbringen.<\/p>\n<p>Unsere Kritik ist grunds\u00e4tzlicher: Erfolgreich ist Kommunikation nur dann, wenn nicht nur verst\u00e4ndlicher geredet, sondern auch genau zugeh\u00f6rt wird. Die bisherigen Vorschl\u00e4ge konzentrieren sich aber \u00fcberwiegend auf die eine Seite, also wie, in welchem Umfang, zu welchen Themen und in welchen Foren sich die EZB \u00e4u\u00dfern sollte.<\/p>\n<p>Das Thema &#8222;Zuh\u00f6ren&#8220; ist unseres Erachtens zu stark an den Rand gedr\u00e4ngt. Zugegeben, EZB-Pr\u00e4sidentin Lagarde hat deutlich betont, wie wichtig es ihr ist, dass in der Strategie\u00fcberpr\u00fcfung auch die Ansicht der \u00d6ffentlichkeit geh\u00f6rt werden soll. So begr\u00fc\u00dfenswert es ist, dass sich die EZB auf diese Weise anekdotisch informiert, im Zentrum sollte eine systematische Erfassung der Erwartungen von Unternehmen und privaten Haushalten stehen. Schlie\u00dflich bestimmen diese Einsch\u00e4tzungen, ob Unternehmen mehr oder weniger investieren und Haushalte mehr oder weniger konsumieren oder sparen.<\/p>\n<p>Systematisch zu erfassen, welche Erwartungen und Einsch\u00e4tzungen Unternehmen und Haushalte zu Inflation und anderen Gr\u00f6\u00dfen haben, d\u00fcrfte f\u00fcr die praktische Geldpolitik von erheblicher Bedeutung sein.<\/p>\n<p>Um dies genauer zu erl\u00e4utern, m\u00fcssen wir allerdings etwas weiter ausholen. Die EZB selber hat immer wieder hervorgehoben, dass der deutliche R\u00fcckgang der marktbasierten Inflationserwartungen ein sehr wichtiger Grund war, ab 2015 in gro\u00dfem Umfang Staatsanleihen zu kaufen. In letzter Zeit hat die Skepsis allerdings zugenommen, dass sie auch in Zukunft auf diesen Indikator schauen sollte.<\/p>\n<p>Erstens sollten Notenbanken beachten, dass sie mit ihren \u00c4u\u00dferungen Marktpreise beeinflussen, sodass sie weniger auf die Signale h\u00f6ren sollten, die von denselben M\u00e4rkten ausgehen. Andernfalls k\u00f6nnten sie sich in einer Echokammer wiederfinden und auf Marktsignale reagieren, die nur ein Echo ihrer eigenen Verlautbarungen sind. (&#8222;echo chamber effect&#8220;, <a href=\"http:\/\/file:\/C:\/Users\/cb1i363\/Downloads\/sp171114%20(1).pdf\">BIZ 2017<\/a>)<\/p>\n<p>Zweitens ist es wenig wahrscheinlich, dass sich Sozialpartner, Unternehmen und Haushalte bei der Lohn- und Preissetzung an den marktbasierten Inflationserwartungen orientieren, weil diese viel zu volatil sind, also h\u00e4ufig revidiert werden. Markterwartungen und die von Unternehmen und Haushalten d\u00fcrften sich mithin unterscheiden. (<a href=\"https:\/\/www.ecb.europa.eu\/press\/key\/date\/2019\/html\/ecb.sp190711~6dcaf97c01.en.html\">Coeure 2019<\/a>)<\/p>\n<p>Insgesamt erscheint es also sinnvoll, dass sich die EZB bei ihren geldpolitischen Entscheidungen nicht an den marktbasierten Inflationserwartungen orientiert, sondern an den Erwartungen von Unternehmen und Haushalten. Die EZB sollte zuh\u00f6ren, um zu erfahren, wie der Privatsektor die Lage einsch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>Leider sind Daten zu den Erwartungen von Unternehmen und Haushalten rar ges\u00e4t (<a href=\"https:\/\/www.ecb.europa.eu\/press\/key\/date\/2019\/html\/ecb.sp190711~6dcaf97c01.en.html\">Coeure 2019<\/a>), mit wenigen Ausnahmen. So hat die <a href=\"https:\/\/www.bundesbank.de\/resource\/blob\/818912\/ced1ccfb94d3716302ede0938331de85\/mL\/2019-12-erwartungsbefragung-data.pdf\">Bundesbank im Dezember 2019 die Ergebnisse einer Pilotstudie<\/a> \u00fcber die Erwartungen privater Haushalte in Deutschland ver\u00f6ffentlicht. Ein Ergebnis war, dass eine deutliche Mehrheit der Befragten \u00fcber die kommenden 12 Monate Inflationsraten zwischen 0% und 3% erwartet, wobei der Median exakt bei 2% lag (Abbildung 2). Die marktbasierten Inflationserwartungen lagen dagegen im letzten Jahr zum Teil deutlich tiefer als 2014\/15, als die EZB ihr Anleihenkaufprogramm startete. Sie haben also im Gegensatz zu den Erwartungen der privaten Haushalte eine erneute Lockerung der Geldpolitik signalisiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/274.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/274.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Um tats\u00e4chlich in der geldpolitischen Analyse verwendet zu werden, bedarf es aber einer viel zuverl\u00e4ssigeren Datenbasis \u00fcber die Erwartungen von Unternehmen und privaten Haushalten. Zurzeit existiert diese nicht, obwohl einige (ehemalige) EZB-Ratsmtglieder (Coeure, de Guindos, Villeroy, Weidmann) den Aufbau einer solchen Datenbasis begr\u00fc\u00dfen w\u00fcrden. Mit der Schaffung einer Datenbasis w\u00fcrde das Problem gemindert werden, dass allein der Wille zu einer verst\u00e4ndlicheren Kommunikation nicht zwangsl\u00e4ufig zum Erfolg f\u00fchrt, wie exemplarisch EZB-Pr\u00e4sidentin Lagardes Auftritt vor dem Europ\u00e4ischen Parlament in der letzten Woche gezeigt hat. Lagarde betont stets, wie wichtig ihr die Kommunikation sowie die Rechenschaftspflicht der Zentralbank gegen\u00fcber der \u00d6ffentlichkeit ist. Bei ihrem Auftritt waren jedoch nur drei\u00dfig oder vierzig der insgesamt 705 Abgeordneten anwesend, und die Frankfurter Allgemeine Zeitung beschrieb die Diskussion wie folgt:<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>&#8222;Fast alle anwesenden Abgeordneten leierten [in ihren Ein- bis Zweiminutenreden] ihre jeweiligen Themen herunter, vom \u201eGelddrucken&#8220; der EZB und von der angeblichen Abschaffung des Bargeldes \u00fcber die von Facebook &amp; Co. emittierten Kryptow\u00e4hrungen bis zum \u00fcberhitzten irischen Immobilienmarkt. Aus Zeitgr\u00fcnden ging Lagarde auf die meisten Interventionen in ihren Schlussbemerkungen gar nicht ein. Zuh\u00f6ren war beiden Seiten in dieser Debatte nicht besonders wichtig. Kommunikation auch nicht.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Offenbar h\u00e4ngt eine erfolgreiche Kommunikation auch von der Tagesform und dem Willen aller Beteiligten sowie vom verf\u00fcgbaren zeitlichen Rahmen ab. Solche Probleme treten bei der systematischen Erfassung der Erwartungen des privaten Sektors nicht auf, da sie immer gleich zuverl\u00e4ssig sein d\u00fcrften.<\/p>\n<p>&#8212; &#8212; &#8212;<\/p>\n<p><strong><sup>1<\/sup><\/strong> Der Flesch-Kincaid-Grade-Level-Index versucht, die Lesbarkeit auszudr\u00fccken in der Anzahl der Schuljahre, die ein Leser absolviert haben muss, um den Text zu verstehen. Die Berechnung basiert auf der durchschnittlichen Satzl\u00e4nge und der durchschnittlichen Silbenanzahl pro Wort eines Textes.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bild: Pixabay Ein wichtiges Thema der EZB-Strategie\u00fcberpr\u00fcfung ist die Kommunikation der Notenbank. 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