{"id":2700,"date":"2010-02-22T01:01:58","date_gmt":"2010-02-22T00:01:58","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=2700"},"modified":"2010-02-20T08:16:16","modified_gmt":"2010-02-20T07:16:16","slug":"das-kaufkraftargument-ein-gedankenspiel-mit-schwachem-fundament","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=2700","title":{"rendered":"Das Kaufkraftargument \u2013 ein Gedankenspiel mit schwachem Fundament"},"content":{"rendered":"<p>Die deutsche Wirtschaft wurde von der internationalen Finanzmarktkrise \u00fcber den stark nachlassenden globalen Investitionszyklus und den einbrechenden Welthandel stark getroffen. Die Wende hin zur Erholung wurde bereits im vergangenen Jahr wieder vollzogen. In trockenen T\u00fcchern ist die konjunkturelle Entwicklung bei weitem aber noch nicht. Vor dem Hintergrund der derzeit fragilen wirtschaftlichen Entwicklung ist jedenfalls jede hausgemachte Beeintr\u00e4chtigung der Erholung zu vermeiden. Dabei kommen auch der Kostenentwicklung und der damit einhergehenden Auswirkungen auf die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der heimischen Unternehmen eine gro\u00dfe Bedeutung zu. Der letzte Aufschwung hat deutlich gezeigt, dass eine angemessene Lohnpolitik die Produktion und Besch\u00e4ftigung hierzulande mit in Schwung bringen kann.<\/p>\n<p><!--more-->Den weltmarktorientierten Unternehmen und ihren Mitarbeitern ist der Ernst der Lage in vergleichsweise gro\u00dfem Ausma\u00df bewusst. Die Krise und die damit einhergehenden Notwendigkeiten haben allerdings im weitgehend von der Krise gesch\u00fctzten \u00f6ffentlichen Sektor nicht alle erreicht. Obwohl in vielen Branchen gro\u00dfes Einvernehmen zu beobachten ist, dass bei der heimischen Lohnentwicklung in diesem Jahr viel Augenma\u00df notwendig sein wird, werden f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Bereich hohe Lohnforderungen formuliert. Begr\u00fcndet wird dies auch mit dem Kaufkraftargument.<\/p>\n<p>Demnach sollen kr\u00e4ftige Lohnerh\u00f6hungen bei den einzelnen Arbeitnehmern dazu f\u00fchren, dass die Lohnsumme in der gesamten Volkswirtschaft steigt. Das rege wiederum den Konsum an, und damit stiegen Besch\u00e4ftigung und Investitionen in der Konsumg\u00fcterindustrie. Infolge der h\u00f6heren Investitionst\u00e4tigkeit w\u00fcrden auch die Produktion und die Besch\u00e4ftigung in den Investitionsg\u00fcterindustrien zunehmen. Damit komme es zu weiteren Erh\u00f6hungen der gesamtwirtschaftlichen Lohnsumme, und der Konsum stiege weiter an.<\/p>\n<p>Das Kaufkraftargument setzt also auf ein Perpetuum mobile, das einen Ansto\u00df in Form einer kr\u00e4ftigen Lohnerh\u00f6hung braucht. Doch so einfach ist es nicht. \u00d6konomen weisen best\u00e4ndig auf die Schw\u00e4chen dieses scheinbaren Allheilmittels hin:<\/p>\n<p>1. Eine Lohnerh\u00f6hung bei den einzelnen Arbeitnehmern muss nicht die gesamtwirtschaftliche Lohnsumme erh\u00f6hen: \u00dcberdimensionierte Lohnerh\u00f6hungen treiben die Kosten von Unternehmen in die H\u00f6he. Erfolgen deshalb Rationalisierungen und Produktionsverlagerungen an kosteng\u00fcnstigere Standorte, dann gehen hierzulande Arbeitspl\u00e4tze verloren. Obwohl die verbleibenden Arbeitnehmer mehr in der Tasche haben, k\u00f6nnen die gesamtwirtschaftliche Lohnsumme durch den kostenbedingten Arbeitsplatzabbau und damit auch der Konsum zur\u00fcckgehen. Das gilt trotz vieler Schutzzonen auch f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Sektor. Dort wird eine \u00fcbertriebene Lohnpolitik ebenfalls Arbeitspl\u00e4tze kosten.<\/p>\n<p>2. Nicht nur das aktuelle, sondern auch das in Zukunft erwartete Einkommen bestimmt die Konsumbereitschaft: Die Verbraucher orientieren sich \u2013 insbesondere bei gr\u00f6\u00dferen Anschaffungen \u2013 nicht nur am kurzfristigen Einkommen, sondern sie ber\u00fccksichtigen auch ihre Einkommenserwartungen f\u00fcr die n\u00e4chste Zeit. Rechnen die Arbeitnehmer und Konsumenten mit einer Versch\u00e4rfung der Arbeitsmarktlage aufgrund der h\u00f6heren L\u00f6hne, dann verschlechtern sich auch die individuellen Einkommensperspektiven und damit die Konsumbereitschaft. Die Haushalte legen lieber mehr auf die hohe Kante f\u00fcr eventuell schlechte Zeiten.<\/p>\n<p>3. Lohnerh\u00f6hungen f\u00fchren zu Preiserh\u00f6hungen: K\u00f6nnen die Unternehmen die h\u00f6heren Kosten in den Preisen an die Kunden weitergeben, dann bleibt dies nicht ohne Auswirkungen auf den gesamtwirtschaftlichen Preisanstieg. Real gesehen \u2013 also unter Ber\u00fccksichtigung der Preisver\u00e4nderungen \u2013 ist dann die Kaufkraft der urspr\u00fcnglichen Lohnerh\u00f6hung niedriger als anfangs erwartet. Auch im \u00f6ffentlichen Sektor m\u00fcssen in Zeiten wachsender staatlicher Defizite die h\u00f6heren Lohnkosten irgendwo aufgefangen werden. Sei es \u00fcber steigende Preise und Geb\u00fchren f\u00fcr \u00f6ffentliche Leistungen oder \u00fcber r\u00fcckl\u00e4ufige Ausgaben an anderer Stelle \u2013 vor allem bei den \u00f6ffentlichen Investitionen.<\/p>\n<p>4. Die Nachfrage nach inl\u00e4ndischen Konsumg\u00fctern steigt nicht im Ausma\u00df der Lohnerh\u00f6hungen: Hundert Euro mehr Lohn sind nicht gleich hundert Euro mehr Konsum. W\u00fcrde man bei einem Familienvater mit zwei Kindern und einem Durchschnittseinkommen genau 100 Euro im Monat mehr brutto \u00fcberweisen, dann bliebe f\u00fcr den Konsum von inl\u00e4ndischen Konsumg\u00fctern gerade einmal ein Drittel \u00fcbrig: Zuerst holt der Fiskus gut 40 Prozent f\u00fcr Lohnsteuer (einschlie\u00dflich Solidarit\u00e4tszuschlag), Kirchensteuer und Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge. Vom verbleibenden Nettoeinkommen in H\u00f6he von 60 Euro sparen die Haushalte einen Teil \u2013 im Durchschnitt 6,70 Euro. Ein weiterer Teil des Nettoeinkommens wird f\u00fcr den Kauf ausl\u00e4ndischer Konsumg\u00fcter verwendet. Alles in allem bleiben von einer Bruttolohnerh\u00f6hung von 100 Euro auf direktem Wege nur knapp 34 Euro f\u00fcr den Kauf von inl\u00e4ndischen Konsumg\u00fctern h\u00e4ngen. Bei einem Single sind es wegen der deutlich h\u00f6heren Steuerbelastung nur gerade einmal knapp 29 Euro. Dem stehen wegen der zus\u00e4tzlich zum Bruttoeinkommen anfallenden Arbeitgeberbeitr\u00e4ge zur Sozialversicherung insgesamt Arbeitskosten bei den Unternehmen von gut 120 Euro gegen\u00fcber. Der Keil zwischen der Kostenbelastung der Arbeitgeber und der zus\u00e4tzlichen Kaufkraft f\u00fcr den inl\u00e4ndischen Konsum ist mittlerweile auf 87 Euro angewachsen.<\/p>\n<p>Apologeten des Kaufkraftarguments weisen an dieser Stelle immer wieder darauf hin, dass die h\u00f6heren Staatseinnahmen infolge der h\u00f6heren Steuereinnahmen und Sozialbeitr\u00e4ge dem Kreislauf nicht entzogen werden. Dabei gilt es aber, Folgendes zu beachten: Bei h\u00f6heren Steuereinnahmen des Staates stellt sich die Frage, ob diese dazu verwendet werden, die Ausgaben zu erh\u00f6hen oder die Neuverschuldung zu senken:<\/p>\n<p>1. H\u00f6here Staatsausgaben: Hier w\u00fcrde nicht im oben angesprochenen Ausma\u00df das Steuergeld dem Kreislauf entnommen. Der Staat entz\u00f6ge zwar den privaten Haushalten Kaufkraft, schlie\u00dft diese L\u00fccke zum Teil aber wieder, indem er selbst kauft.<br \/>\n&#8211; Verwendet der Staat die zus\u00e4tzlichen Staatseinnahmen f\u00fcr zus\u00e4tzliche Investitionen, dann bietet er auch den Unternehmen wichtige Produktionsvoraussetzungen und verst\u00e4rkt die Basis f\u00fcr k\u00fcnftiges Wachstum. Kaufkraft der privaten Haushalte w\u00fcrde also durch Investitionen des Staates ersetzt.<br \/>\n&#8211; Der Staat kann die zus\u00e4tzlichen Einnahmen auch f\u00fcr staatlichen Konsum \u2013 beispielsweise Verwaltungsausgaben oder h\u00f6here soziale Leistungen (Wohngeld, Sozialhilfe) verwenden. In diesem Fall w\u00fcrde ein weiterer Teil der Kaufkraft der privaten Haushalte umverteilt.<\/p>\n<p>Generell muss hierbei allerdings einiges wieder gegengerechnet werden:<br \/>\n&#8211; Offen ist, ob die privaten Haushalte mit dem staatlichen Konsum zufriedener sind, als wenn sie \u00fcber ihr Einkommen selbst verf\u00fcgen k\u00f6nnen. Es ist bekannt, dass die mit den h\u00f6heren Staatsausgaben verbundene Steuerlast die Leistungsanreize beeintr\u00e4chtigt. Zus\u00e4tzliche Staatsausgaben sind f\u00fcr viele kein guter Ersatz f\u00fcr die hohen Steuern und belasten damit auch die Wachstumskr\u00e4fte eines Landes.<br \/>\n&#8211; Zudem muss gefragt werden, wie hoch die Sickerverluste durch Verwaltungsineffizienzen und die zus\u00e4tzliche B\u00fcrokratie sind.<br \/>\n&#8211; Au\u00dferdem haben sich im Zeitablauf die Staatsausgaben immer mehr von den investiven Ausgaben hin zu den konsumptiven Ausgaben verlagert. In den letzten f\u00fcnf Jahren belief sich der Anteil der staatlichen Investitionsausgaben an den Staatsausgaben auf nur noch gut 3 Prozent. In der ersten H\u00e4lfte der 1990er Jahre waren es \u2013 auch bedingt durch die Wiedervereinigung \u2013 noch \u00fcber 5 Prozent, und auch in der zweiten H\u00e4lfte der 1990er Jahre waren es noch knapp 4 Prozent. Gerade jetzt in Zeiten knapper staatlicher Kassen besteht die Gefahr, dass die h\u00f6heren Personalkosten trotz h\u00f6herer Einkommensteuereinnahmen insgesamt zulasten der \u00f6ffentlichen Investitionen gehen.<\/p>\n<p>2. Geringere Neuverschuldung: In Zeiten der dringend notwendigen Haushaltskonsolidierungen kann der Staat Mehreinnahmen daf\u00fcr verwenden, sich im laufenden Jahr weniger hoch zu verschulden. In diesem Fall w\u00fcrde der Staat die Kapitalm\u00e4rkte weniger stark beanspruchen, was sich wiederum in niedrigeren Zinsen niederschlagen kann. Das kann sich schlie\u00dflich indirekt positiv auf Konsum und Investitionen auswirken. Hiervon sollte man sich aber nicht allzu viel versprechen. Was bleibt, sind die permanent h\u00f6heren Personalkosten des Staates. In der gegenw\u00e4rtigen Situation wird \u00fcber den Staat kein zus\u00e4tzliches Geld in den Konsum oder die Investitionen gelangen. Das \u00fcber Steuern angeeignete Geld wird vielmehr der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage entzogen.<\/p>\n<p>Das Gleiche gilt prinzipiell f\u00fcr h\u00f6here Einnahmen der Sozialversicherungen: Nimmt man zun\u00e4chst an, die Zahl der Besch\u00e4ftigten w\u00fcrde infolge der Lohnerh\u00f6hungen zun\u00e4chst einmal nicht zur\u00fcckgehen. Bei einer weitgehend konstanten Zahl von Arbeitnehmern und Arbeitslosen w\u00fcrde dann auch die Zahl der Transferbezieher nicht ansteigen. Die Sozialausgaben w\u00fcrden also trotz h\u00f6herer Sozialbeitragseinnahmen nicht steigen. Und auch der Konsum w\u00fcrde von daher nicht zulegen. Die Sozialversicherungen br\u00e4uchten in diesem Fall einen geringeren Bundeszuschuss, um ihre Defizite zu decken. Der allgemeine Staatshaushalt w\u00fcrde entlastet, kurzfristig h\u00e4tte dies aber keinen direkten expansiven Effekt auf Konsum und Investitionen.<\/p>\n<p>Anders sieht es aus, wenn die h\u00f6heren Lohnkosten zu einer h\u00f6heren Arbeitslosigkeit f\u00fchren. Dann w\u00fcrden zwar die gesamtwirtschaftlichen Transfereinkommen steigen. Dies w\u00e4re ein denkbar schlechter Tausch: H\u00f6here Arbeitslosigkeit und h\u00f6here Transfereinkommen auf Kosten von Arbeitspl\u00e4tzen und den damit verbundenen Arbeitseinkommen.<\/p>\n<p>Insgesamt steht das Kaufkraftargument auf t\u00f6nernen F\u00fcssen. Die erhofften Wirkungen von Lohnerh\u00f6hungen auf die gesamtwirtschaftliche Nachfrage treten nicht ein. Trotz der Einw\u00e4nde gegen das Kaufkraftargument halten einige Unbelehrbare an der auf den ersten Blick verf\u00fchrerischen Automatik fest. Es steht aber viel auf dem Spiel. Denn gerade das Gegenteil von kr\u00e4ftigen Lohnerh\u00f6hungen \u2013 eine von fast allen \u00d6konomen geforderte Lohnpolitik mit Augenma\u00df in allen Sektoren \u2013 hat unbestreitbare Vorteile f\u00fcr die Besch\u00e4ftigung hierzulande:<\/p>\n<p>1. Keine Gef\u00e4hrdung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit: Moderate Lohnerh\u00f6hungen schaffen f\u00fcr die Unternehmen hierzulande keine zus\u00e4tzlichen Kostennachteile. Die internationale Wettbewerbsf\u00e4higkeit und das harte Auslandsgesch\u00e4ft werden also nicht weiter belastet. Aber nicht nur von der Exportflanke w\u00fcrden Arbeitspl\u00e4tze im Inland gesichert: Je weniger bei den Arbeitskosten draufgesattelt wird, umso h\u00f6her sind die Anreize, hierzulande zu investieren.<\/p>\n<p>2. Keine Versch\u00e4rfung des Rationalisierungsdrucks: Bei einer m\u00e4\u00dfigen Tariflohnpolitik entstehen keine Anreize, Arbeitskr\u00e4fte durch Kapital und den damit verbundenen modernen Technologien zu ersetzen. Das gilt auch f\u00fcr eine Reihe von Arbeitspl\u00e4tzen im \u00f6ffentlichen Sektor.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die deutsche Wirtschaft wurde von der internationalen Finanzmarktkrise \u00fcber den stark nachlassenden globalen Investitionszyklus und den einbrechenden Welthandel stark getroffen. 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