{"id":27809,"date":"2020-08-25T06:31:08","date_gmt":"2020-08-25T05:31:08","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=27809"},"modified":"2020-08-25T06:31:08","modified_gmt":"2020-08-25T05:31:08","slug":"digitalisierung-und-die-organisation-der-beschaeftigteninteressen-beeintraechtigt-die-digitalisierung-den-institutionellen-einfluss-der-beschaeftigten-in-ihren-betrieben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=27809","title":{"rendered":"Digitalisierung und die Organisation der Besch\u00e4ftigteninteressen <br\/><font size=3; color=grey>Beeintr\u00e4chtigt die Digitalisierung den institutionellen Einfluss der Besch\u00e4ftigten in ihren Betrieben? <\/font>"},"content":{"rendered":"<p>Die Besch\u00e4ftigten haben in Deutschland auf Basis von Koalitionsfreiheit und Tarifautonomie die M\u00f6glichkeit, sich institutionell zusammenzuschlie\u00dfen, um gemeinsam mit der Arbeitgeberseite die Arbeitsbedingungen auszuhandeln. Tarifvertr\u00e4ge regeln die Rechte und Pflichten von Arbeitgebern und Besch\u00e4ftigten. Darunter fallen Entlohnung, Geh\u00e4lter, Arbeitszeiten und Urlaubsanspruch. Sie werden kollektiv f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten ausgehandelt. Gewerkschaften spielen damit als institutionelle Vertreter der Arbeitnehmerseite eine wichtige Rolle in der deutschen Arbeitswelt.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Mit der Mitbestimmung gibt es neben den Tarifverhandlungen noch einen weiteren institutionellen Pfeiler, auf der die Mitwirkung der Besch\u00e4ftigten in der deutschen Arbeitswelt beruht. Laut Betriebsverfassungsgesetz regelt die betriebliche Mitbestimmung der Besch\u00e4ftigten jene Angelegenheiten, die den Arbeitsplatz betreffen. Das Recht, einen Betriebsrat zu w\u00e4hlen, haben die Besch\u00e4ftigten in allen Betrieben mit mindestens f\u00fcnf wahlberechtigten Besch\u00e4ftigten, von denen drei w\u00e4hlbar sind. Die gew\u00e4hlten Betriebsr\u00e4te vertreten dann im jeweiligen Betrieb die Interessen der Besch\u00e4ftigten.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zur betrieblichen Mitbestimmung beinhaltet die Unternehmensmitbestimmung die wirtschaftliche Teilhabe und Mitbestimmung der Besch\u00e4ftigten an der Leitung des gesamten Unternehmens. Umgesetzt wird dies durch die Wahl von Arbeitnehmervertretern in die Aufsichtsgremien, also in den Aufsichtsrat. Differenziert wird zwischen der einfachen und der parit\u00e4tischen Mitbestimmung. Bei der parit\u00e4tischen Mitbestimmung sind Arbeitnehmer und Anteilseigner in gleicher Zahl im Aufsichtsgremium vertreten, bei der einfachen Mitbestimmung \u00fcberwiegt der Anteil der Kapitalseite.<\/p>\n<ul>\n<li>F\u00fcr Unternehmen, die mehr als 2000 Arbeitnehmer besch\u00e4ftigen, gilt die parit\u00e4tische Mitbestimmung. Hier enth\u00e4lt der Aufsichtsrat eine gerade Zahl an Mitgliedern, wobei der von den Anteilseignern zu w\u00e4hlende Aufsichtsratsvorsitzende bei Stimmengleichstand in Abstimmungen eine zus\u00e4tzliche Stimme erh\u00e4lt.<\/li>\n<li>In Unternehmen mit 500 bis 2000 Besch\u00e4ftigten gilt das Drittelbeteiligungsgesetz. Hier muss der Aufsichtsrat eines Unternehmens zu einem Drittel aus Arbeitnehmervertretern bestehen.<\/li>\n<li>Abweichende Regeln gibt es in der Montanmitbestimmung: In bestimmten Unternehmen der F\u00f6rderung von Kohle oder Eisenerz sowie der Erzeugung von Eisen und Stahl setzt sich der Aufsichtsrat aus der gleichen Anzahl von Vertretern der Anteilseigner und Arbeitnehmer sowie aus einem neutralen Mitglied zusammen (parit\u00e4tische Mitbestimmung). Er hat damit eine ungerade Anzahl von 11, 15 oder 21 Mitglieder.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Seit langem warnen die institutionellen Vertreter der Besch\u00e4ftigten, ob Betriebsr\u00e4te oder Gewerkschaftler, davor, dass in Zeiten von Globalisierung und Digitalisierung ihre Position schw\u00e4cher werde, weil die Anzahl der von ihnen vertretenen Besch\u00e4ftigten abnehme. Ein Blick in die Empirie verr\u00e4t: An diesem Befund ist kaum etwas zu deuteln.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/betrieb1.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/betrieb1.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Abbildung 1 beruht auf Berechnungen des WSI auf Basis von Daten des IAB-Betriebspanels. Sie zeigt den fallenden Trend des prozentualen Anteils der Betriebe und der Besch\u00e4ftigten in Betrieben mit Tarifbindung. Von 2000 bis 2017 fiel der Anteil der Besch\u00e4ftigten um 14 Prozentpunkte von 68% auf 54%. Die Anzahl der Betriebe mit Tarifbindung sank sogar um 17 Prozentpunkte von 44% auf 27%.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/betrieb2.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/betrieb2.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>In Westdeutschland sind derzeit nur noch 40% der Besch\u00e4ftigten in einem Betrieb mit Betriebsrat t\u00e4tig. Von Mitte der 1990er Jahre bis heute ist ein fallender Trend zu erkennen, der Anteil betrug 1993 noch 51%. Im Osten sank die Zahl von Mitte der 90er Jahre ebenfalls von 43 auf 33 Prozent.<\/p>\n<p>Eine deutliche Abnahme der Verbreitung von Betriebsr\u00e4ten ist bei den mittleren und kleinen Betrieben mit unter 500 Besch\u00e4ftigten zu erkennen. Eine Reform des Betriebsverfassungsgesetzes im Jahr 2001 sollte dem durch die Entb\u00fcrokratisierung des Wahlrechts entgegenwirken und die Neugr\u00fcndung von Betriebsratsgremien beg\u00fcnstigen. Diese Erwartungen wurden jedoch nicht erf\u00fcllt. Seit dem Jahr 2000 sinkt der Anteil der Besch\u00e4ftigten, die in Betrieben mit 5 bis 50 Mitarbeitern mit Betriebsrat t\u00e4tig sind, im Westen von 14 auf 9 Prozent und im Osten von 14 auf 11 Prozent. Selbst in Betrieben von \u00fcber 500 Besch\u00e4ftigten ist im Westen der Anteil in den letzten Jahren von 90 auf 85 Prozent gesunken.<\/p>\n<p>Die betriebliche Mitbestimmung verliert offenkundig an Bedeutung, und zwar im Westen wie im Osten. Mitunter wird angef\u00fchrt, dass kleine Betriebe mittlerweile \u00fcber andere direkte Formen der Partizipation verf\u00fcgten und ein Betriebsrat durch den m\u00f6glichen unmittelbaren Austausch mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung nicht von N\u00f6ten sei.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/betrieb3.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/betrieb3.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Abbildung 3 zeigt die Entwicklung der Unternehmensmitbestimmung seit 2002. Auch hier gehen die Anteile der parit\u00e4tisch mitbestimmten Unternehmen zur\u00fcck. Im Jahr 2002 waren es noch 767 parit\u00e4tisch mitbestimmte Unternehmen, diese Zahl sank bis 2018 auf 638, also um 129 Unternehmen mit parit\u00e4tischer Mitbestimmung. Seit 2011 blieben die Anteile nach einem Tiefpunkt im Jahr 2014 weitgehend konstant.<\/p>\n<p>Laut einer Auswertung der Daten der ICTWSS-Datenbank von Schnabel (2016) entwickelten sich auch die Mitgliederzahlen der Gewerkschaften in den Jahren von 1960 bis 2013 stark r\u00fcckl\u00e4ufig; der Anteil der Besch\u00e4ftigten, die in Gewerkschaften organisiert waren, sank von 34,7% auf 17,7%. Auff\u00e4llig in Deutschland sei laut Schnabel zudem der weit h\u00f6here Organisationsgrad \u00e4lterer Arbeitnehmer gegen\u00fcber den j\u00fcngeren. Richtig problematisch k\u00f6nnte diese Entwicklung sein, wenn die \u00e4lteren Mitglieder in den n\u00e4chsten Jahren ihren Ruhestand antreten. Schnabel geht in seinem Beitrag zu dem Thema R\u00fcckgang der Mitgliederzahlen von Gewerkschaften auf die m\u00f6glichen Gr\u00fcnde dieses Schwindens des institutionellen Einflusses der Besch\u00e4ftigten ein. Dabei macht er unter anderem auch die Digitalisierung als m\u00f6gliche Ursache aus.<\/p>\n<p>In der Tat d\u00fcrfte die Digitalisierung einen nicht unerheblichen Einfluss auf jene Institutionen aus\u00fcben, welche die Besch\u00e4ftigten vertreten:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Digitalisierung sorgt f\u00fcr heterogenere Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnisse. Arbeitsprozesse und Aufgabenbereiche werden qualitativ durch die Digitalisierung angereichert. Digitale Technologien bieten den Besch\u00e4ftigten die M\u00f6glichkeit, Routineaufgaben an intelligente Systeme abzugeben und damit selber anspruchsvollere, kreativere und letztlich auch befriedigendere, aber damit sehr unterschiedlich gelagerte Aufgaben zu \u00fcbernehmen. Die Jobs werden heterogener, kollektive L\u00f6sungen f\u00fcr die Arbeitsbedingungen sind damit immer weniger passgenau f\u00fcr die jeweilige Situation.<\/li>\n<li>Die Pr\u00e4senz vor Ort r\u00fcckt durch die digitalen M\u00f6glichkeiten in den Hintergrund. Dies erschwert informelle Kontaktaufnahmen zwischen Betriebsr\u00e4ten und Mitarbeitern. Auch die Zunahme von Outsourcing im Rahmen der Digitalisierung, vor allem der Einsatz von Werkvertr\u00e4gen, bei denen Besch\u00e4ftigte tempor\u00e4r dem Betrieb helfen, aber nicht vom Betriebsrat vertreten werden, vermindert die Reichweite von kollektiven L\u00f6sungen. Gerade missbr\u00e4uchlicher Einsatz von Werkvertr\u00e4gen ist Gewerkschaften wie Betriebsr\u00e4ten damit zwangsl\u00e4ufig ein Dorn im Auge. Zudem gibt es \u00dcberlegungen, den betriebsverfassungsrechtlichen Betriebsbegriff vom Ort des Betriebes zu l\u00f6sen und entlang der Wertsch\u00f6pfungsketten zu definieren.<\/li>\n<li>Die mit weniger Routine und mehr Eigenverantwortung in digitalisierten Prozessen verbundene verbesserte Arbeitsqualit\u00e4t und die darauf basierend steigende Zufriedenheit der Besch\u00e4ftigten verringern ihr Interesse an institutioneller Mitbestimmung und an Gewerkschaftsvertretung.<\/li>\n<li>Hinzu kommt, dass es heute andere Wege der Mitbestimmung als jene \u00fcber die institutionellen Wege gibt. Die klassische Hierarchie innerhalb der Unternehmen wird durch die Digitalisierung abgel\u00f6st von flachen Hierarchien, die agiles Arbeiten in Teams m\u00f6glich machen. Das agile Arbeiten ist wiederum gekennzeichnet durch das von Einzelarbeiten hin zu Teamarbeit in immer anderem Arbeitsumfeld. Dies erm\u00f6glich auch eine direktere Kommunikation im Unternehmen. Klassische Mitbestimmung \u00fcber die Gewerkschaften wird abgel\u00f6st von informellen Wegen der Mitbestimmung. In den Gewerkschaften wird allerdings bereits jetzt davor gewarnt, dass gro\u00dfe digitalen Plattformen wie Amazon den Einzelnen entm\u00fcndigten und aufgrund ihrer Marktmacht eben wiederum eine bessere institutionelle Vertretung der Mitarbeiter notwendig mache.<\/li>\n<li>Ein weiterer Einflussfaktor auf die schwindenden Mitgliederzahlen der Gewerkschaften sind \u00c4nderungen der Unternehmensgr\u00f6\u00dfe. In gr\u00f6\u00dferen Betrieben ist eine Rekrutierung von neuen Mitgliedern aufgrund der Unpers\u00f6nlichkeit von Entscheidungen des Managements einfacher, da die Besch\u00e4ftigten die Gewerkschaften und Betriebsr\u00e4te auch als ihr Bindeglied zur F\u00fchrung wahrnehmen. Zudem ist es organisatorisch leichter, Belegschaften in einem gro\u00dfen Betrieb zu betreuen und zu mobilisieren. Aufgrund der Digitalisierung unterliegt die Produktionsstruktur jedoch einem Wandel, die Betriebsgr\u00f6\u00dfen schrumpfen allm\u00e4hlich.<\/li>\n<li>Auswirkungen hat auch die steigende Akademikerquote auf die sinkenden Mitgliederzahlen. Akademiker haben weniger Interesse daran, ihre Interessen \u00fcber \u201eMittelsm\u00e4nner\u201c vertreten zu lassen, sondern \u00fcbernehmen diese Aufgabe oftmals selber. Sie trauen sich eine individuelle Verhandlungsmacht zu und sehen deshalb nicht die Notwendigkeit, in die Gewerkschaft einzutreten. Der Organisationsgrad von Arbeitern liegt deutlich \u00fcber dem der Akademiker. Die Digitalisierung geht wiederum mit der Akademisierung einher, und auch wenn sie diese keinesfalls alleine verursacht hat, so ist sie doch nachfrageseitig ein Faktor. Heterogene Aufgabenfelder mit weniger Routinet\u00e4tigkeit beg\u00fcnstigen die Suche nach Akademikern.<\/li>\n<li>Schnabel wirft einen weiteren m\u00f6glichen Einflussfaktor auf, der bislang empirisch zwar nicht belegt werden konnte, aber im Hinblick auf die Auswirkungen der Digitalisierung in anderen Bereichen Sinn ergibt. Der Wertewandel in der Gesellschaft k\u00f6nnte einen erh\u00f6hten Einfluss auf das sinkende Interesse an einer allgemeinen Gesamtvertretung der Gewerkschaften haben. Die Suche nach Individualit\u00e4t wird genau wie der Wunsch nach einer akademischen Karriere durch die Digitalisierung unterst\u00fctzt, die Besch\u00e4ftigten machen sich daher selber ein Bild dar\u00fcber, welche Interessen sie verfolgen und wie sie diese eventuell selber erreichen k\u00f6nnen, anstatt dies Institutionen zu \u00fcberlassen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es wird spannend sein zu beobachten, wie sich Gewerkschaften, Tarifbindung, betriebliche Mitbestimmung und Unternehmensmitbestimmung in den kommenden Jahren weitereinwickeln. Auf den derzeitigen Trend, der nahelegt, dass die Besch\u00e4ftigten diese Institutionen zunehmend weniger in Anspruch nehmen werden, m\u00fcssen die Vertreter der Institutionen erst noch Antworten finden. In Zeiten der Digitalisierung gilt es auch und vor allem f\u00fcr sie, sich umzustellen und ihre Rolle zu definieren.<\/p>\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n<p>Ellguth, P. (2018): Die betriebliche Mitbestimmung verliert an Boden, IAB-Forum, https:\/\/www.iab-forum.de\/die-betriebliche-mitbestimmung-verliert-an-boden\/?pdf=7871, Stand: 24.05.2018, Abfrage am: 31.07.2020.<\/p>\n<p>Hans-B\u00f6ckler-Stiftung (2013): Unternehmen bleiben Mitbestimmung treu, https:\/\/www.boeckler.de\/de\/boeckler-impuls-unternehmen-bleiben-mitbestimmung-treu-9125.htm, Stand: 2013, Abfrage am: 31.07.2020.<\/p>\n<p>Hans-B\u00f6ckler-Stiftung (2020): Gesetzgeber muss handeln, https:\/\/www.boeckler.de\/de\/boeckler-impuls-gesetzgeber-muss-handeln-23897.htm, Abfrage am: 31.07.2020.<\/p>\n<p>L\u00fcbker, M. und T. Schulten (2019): Tarifbindung in den Bundesl\u00e4ndern \u2013 Entwicklungslinien und Auswirkungen auf die Besch\u00e4ftigten, WSI, Elemente qualitativer Tarifpolitik, Nr. 86.<\/p>\n<p>Schnabel, C. (2016): Gewerkschaften auf dem R\u00fcckzug? Mythen, Fakten und Herausforderungen, ZBW, Wirtschaftsdienst 2016, S. 426-432.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bild Quelle: Pixaby, https:\/\/pixabay.com\/de\/photos\/papier-gesch\u00e4ft-finanzen-dokument-3213924\/<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Besch\u00e4ftigten haben in Deutschland auf Basis von Koalitionsfreiheit und Tarifautonomie die M\u00f6glichkeit, sich institutionell zusammenzuschlie\u00dfen, um gemeinsam mit der Arbeitgeberseite die Arbeitsbedingungen auszuhandeln. 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