{"id":279,"date":"2008-12-08T06:44:56","date_gmt":"2008-12-08T05:44:56","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=279"},"modified":"2011-12-27T08:51:51","modified_gmt":"2011-12-27T07:51:51","slug":"lollipop-politik-in-der-finanzkrise-nein-danke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=279","title":{"rendered":"Lollipop-Politik in der Finanzkrise? Nein danke!"},"content":{"rendered":"<p>Die Welt der Wirtschaftspolitik wird gerade auf den Kopf gestellt. Alte Regeln werden \u00fcber Bord geworfen. Wirtschaftspolitische Glaubenss\u00e4tze von gestern ersetzen tradiertes Wissen. Der neue Nobelpreistr\u00e4ger Paul <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2008\/11\/14\/opinion\/14krugman.html\">Krugman<\/a> hat es k\u00fcrzlich so formuliert: Tugend wird zum Laster, Vorsicht zum Risiko, Klugheit zur Dummheit. In einer Depressions-\u00d6konomie w\u00fcrden bisherige Rezepte nicht mehr helfen. M\u00e4rkte h\u00e4tten ihre Selbstheilungskr\u00e4fte verloren. Helfen k\u00f6nne nur noch der Staat mit einer expansiven Fiskalpolitik. Dabei d\u00fcrfe es nicht nur ein bisschen mehr sein, es m\u00fcsse viel mehr sein. Der Staat m\u00fcsse klotzen, nicht kleckern. Nur so lasse sich die Misere bek\u00e4mpfen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Unruhige Zeiten<\/strong><\/p>\n<p>Trotz wirtschaftspolitischer Zeitenwende hat sich aber eines nicht ver\u00e4ndert. Gut ist Wirtschaftspolitik zu allen Zeiten nur, wenn sie an den Ursachen der Probleme ansetzt und nicht an Symptomen kuriert. Die Ursachen sind heute der Verfall der H\u00e4userpreise in den USA und der weltweite konjunkturelle Abschwung. Erst das Gemisch aus beidem macht die Lage so explosiv. \u201eToxische\u201c Finanzprodukte in den Bilanzen der Banken schmelzen nicht nur deren Eigenkapital ab, sie l\u00e4hmen auch den Interbanken-Markt. Beides schr\u00e4nkt die M\u00f6glichkeiten der Banken erheblich ein, Kredite zu vergeben. Eine sp\u00fcrbare Kreditklemme beschleunigt den wirtschaftlichen Abschwung, der auch ohne Finanzmarktkrise eingetreten w\u00e4re, allerdings gef\u00e4hrlich.<\/p>\n<p>Eine expansive Geldpolitik, die bew\u00e4hrte Medizin in Phasen des konjunkturellen Abschwungs, scheint nicht mehr anzuschlagen. Die amerikanische Federal Reserve hat ihr zinspolitisches Pulver nicht trocken gehalten. Nun r\u00e4cht sich die viel zu expansive Geldpolitik in wirtschaftlich guten Zeiten. Aber auch ihr geht die Munition nicht aus, wie die &#8222;quantitativen&#8220; Lockerungs\u00fcbungen zeigen. Die fiskalischen Risiken einer solchen &#8222;innovativen&#8220; Geldpolitik sind allerdings erheblich. Aber auch die vern\u00fcnftige Geldpolitik der EZB scheint weniger wirksam.\u00c2\u00a0Selbst massive Zinssenkungen verpuffen, weil sie das Misstrauen der Banken untereinander nicht abbauen. Damit kommt der Interbanken-Markt nicht recht in Schwung. Die von den Notenbanken zur Verf\u00fcgung gestellt massenhafte Liquidit\u00e4t wird offensichtlich nicht \u00fcber mehr Kredite an den realen Sektor weitergereicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Stunde der Fiskalpolitik?<\/strong><\/p>\n<p>Das ist f\u00fcr viele die Stunde der expansiven Fiskalpolitik. Fehlende private Nachfrage m\u00fcsse tempor\u00e4r m\u00f6glichst schnell und zielgerichtet durch staatliche ersetzt werden, lautet das Credo. Wegen der Schwere der Krise seien deutlich sichtbare fiskalische Wegmarken zu setzen. Die <a href=\"http:\/\/www.bmwi.de\/BMWi\/Redaktion\/PDF\/Publikationen\/gutachten-wissenschaftlicher-beirat-begrenzung-der-staatsverschuldung-nach-art-115-gg,property=pdf,bereich=bmwi,sprache=de,rwb=true.pdf\">Erfahrungen<\/a> der Vergangenheit sind allerdings ern\u00fcchternd. Weder tempor\u00e4r steigende staatliche Ausgaben noch zeitlich befristet sinkende Steuern haben das Bruttosozialprodukt jemals nachhaltig nennenswert erh\u00f6ht. Das gilt auch f\u00fcr die Steuerschecks, die im Fr\u00fchjahr 2008 in den USA verteilt wurden. Die Hoffnungen auf eine nachhaltige Wende der Konsumnachfrage erf\u00fcllten sich nicht.<\/p>\n<p>Die Erfahrung zeigt, einmalige Finanztransfers bewirken kaum etwas. Kurzfristig erh\u00f6ht sich zwar die Nachfrage nach Konsumg\u00fctern. Dieser <a href=\"http:\/\/www.washingtonpost.com\/wp-dyn\/content\/article\/2008\/01\/15\/AR2008011502864.html\">Lollipop-Effekt<\/a>, ist nur ein Strohfeuer. Und er\u00c2\u00a0war bei den amerikanischen Steuerschecks nicht mal besonders gro\u00df, weil 80 % der Steuernachl\u00e4sse gespart wurden. H\u00f6here Ersparnisse sind nicht schlecht, ganz im Gegenteil. Sie sind\u00c2\u00a0der Humus, auf dem \u00fcber den Tag hinaus wirtschaftlicher Wohlstand gedeiht.\u00c2\u00a0Nur konjunkturpolitisch kann man mit ihnen\u00c2\u00a0wenig Staat machen. Die ern\u00fcchternde Erkenntnis ist: Mittel- und langfristig gab es bei tempor\u00e4r expansiver Fiskalpolitik immer nur einen Effekt.\u00c2\u00a0Der staatliche Schuldenberg war gr\u00f6\u00dfer als zuvor. Konjunkturpolitik ist weitgehend wirkungslos, die Kosten tragen zuk\u00fcnftige Generationen. Eine Fiskalpolitik wirkt nur <a href=\"http:\/\/online.wsj.com\/article\/SB122757149157954723.html\">nachhaltig,<\/a> wenn sie dauerhaft und vorhersagbar ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Wurzel des \u00dcbels<\/strong><\/p>\n<p>Wer den wirtschaftlichen Abschwung wirksam abbremsen will, darf nicht Akupunktur mit der groben fiskalpolitischen Gabel betreiben. Er muss vielmehr versuchen, die Finanzmarktkrise in den Griff zu bekommen. Der Harvard-\u00d6konom <a href=\"http:\/\/economistsview.typepad.com\/economistsview\/2008\/03\/martin-feldstei.html\">Martin Feldstein<\/a>, will das \u00dcbel an der Wurzel packen. Er schl\u00e4gt vor, den 12 Millionen amerikanischen Hauseignern, deren Hypothekenschulden den Marktwert ihrer H\u00e4user \u00fcbersteigen, finanziell sp\u00fcrbar unter die Arme zu greifen. Die Anreize steigen, die Kredite zu tilgen. Im g\u00fcnstigsten Fall gelingt es, einen unkontrollierten, \u00fcberschie\u00dfenden Verfall der Immobilienpreise aufzuhalten. Die Ansteckungsgefahr f\u00fcr den Rest der Volkswirtschaft wird verringert. Allerdings gibt es auch Risiken und Nebenwirkungen solcher und \u00e4hnlicher\u00c2\u00a0<a href=\"http:\/\/www.chicagotribune.com\/news\/nationworld\/chi-oped1205forgivedec05,0,6266498.story\">Programme<\/a>. Der Anpassungsprozess auf dem H\u00e4usermarkt wird behindert, ein Teil der Schuldner weicht aus, die Belastungen f\u00fcr den Steuerzahler sind erheblich.<\/p>\n<p>Erst wenn der Preisverfall auf dem amerikanischen H\u00e4usermarkt zum Stillstand kommt, lassen sich die zweifelhaften Papiere wieder verl\u00e4sslicher bewerten. Die Bilanzen der Banken werden transparenter, das Misstrauen untereinander schwindet, der Interbanken-Markt kommt wieder in Gang, eine expansive Geldpolitik wird wieder wirksam, die Gefahr einer Kreditklemme sinkt. Das alles\u00c2\u00a0verringert die Fallh\u00f6he des\u00c2\u00a0konjunkturellen Abschwungs. Bis dahin w\u00e4re es aber selbst dann ein langer Weg, wenn Vorschl\u00e4ge \u00c3\u00a0 la Feldstein unverz\u00fcglich in die Tat umgesetzt w\u00fcrden und die\u00c2\u00a0Risiken und Nebenwirkungen solcher Programme sich in Grenzen hielten. Es ist deshalb weiter\u00c2\u00a0notwendig, den Finanzsektor zu stabilisieren. Das muss absolute Priorit\u00e4t haben.\u00c2\u00a0Ohne staatliche Hilfe wird\u00c2\u00a0es allerdings nicht gelingen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Neue Politik<\/strong><\/p>\n<p>Die Art der staatlichen (Notfall-)Hilfe \u00e4ndert sich allerdings seit Ausbruch der Krise fast w\u00f6chentlich. Kein Wunder bei dem, was wir nicht wissen. Der Systemwettbewerb wirkt als hilfreiches Entdeckungsverfahren. Regierungen lernen voneinander. Zun\u00e4chst st\u00e4rkten sie die Eigenkapitalbasis der Banken teils mit, teils ohne deren Zustimmung. Um den Preis f\u00fcr die Steuerzahler zu minimieren, hat <a href=\"http:\/\/gregmankiw.blogspot.com\/2008\/10\/how-to-recapitalize-financial-system.html\">Greg Mankiw <\/a>aus Harvard vorgeschlagen, f\u00fcr jeden Dollar frischen privaten Eigenkapitals steigt der Staat selbst tempor\u00e4r nachrangig mit einem bestimmten Betrag ein.\u00c2\u00a0Die Warren Buffets sind allerdings rar geworden.\u00c2\u00a0Eine Rekapitalisierung st\u00e4rkt zwar die Abwehrkr\u00e4fte der Banken in der Krise, das herrschende gegenseitige Misstrauen l\u00f6st\u00c2\u00a0sie allerdings nur teilweise und sehr langsam auf.<\/p>\n<p>In einer anderen Variante tritt der Staat als Versicherer des Systemrisikos auf. Er versichert \u201etoxische\u201c Papiere gegen eine Pr\u00e4mie und eine sp\u00fcrbare Selbstbeteiligung der Banken. Diesen Weg, der im deutschen Finanzmarktstabilisierungsgesetz f\u00fcr risikobehaftete Bilanzpositionen vorgesehen ist, scheinen nun auch die USA sp\u00e4testens seit dem zweiten Rettungsplan der Citigroup einschlagen zu wollen. Auch eine st\u00e4rkere staatliche\u00c2\u00a0Absicherung f\u00fcr den Geldhandel\u00c2\u00a0zwischen den Banken ist denkbar, allerdings nicht kostenlos. Damit gelingt es eher, das seit Lehmann verloren gegangene Vertrauen der Banken untereinander wieder aufzubauen. Der Interbanken-Markt fasst wieder Tritt. Wie der Aufkauf von Commercial Papers durch die Fed zeigt, k\u00f6nnen tempor\u00e4r auch direktere Kreditbeziehungen der Notenbanken\u00c2\u00a0zum privaten Sektor notwendig sein. Tats\u00e4chlich braucht man beides, eine Rekapitalisierung der Banken und eine m\u00f6glichst anreizkompatible staatliche Versicherung des Systemrisikos.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Jede Politik, die hilft, den Finanzmarkt zu stabilisieren, ist einer irrlichternden, ungez\u00fcgelten Lollipop-Fiskalpolitik vorzuziehen, bei der alle fiskalischen D\u00e4mme brechen. Wir wissen einfach zu wenig, ob eine massive Fiskalpolitik wirklich hilft oder\u00c2\u00a0nur das inter-generative Desaster vergr\u00f6\u00dfert. Zu denken geben sollte allerdings, dass die empirischen Befunde simple keynesianische Glaubenss\u00e4tze in Frage stellen. Damit gleichen aber die fl\u00e4chendeckend geforderten massiven fiskalpolitischen Aktivit\u00e4ten einem wilden Ballern auf bewegliche Scheiben im dichten\u00c2\u00a0wirtschaftlichen Nebel. Stabilere Finanzm\u00e4rkte sind auch konjunkturell das A und O. Darauf sollte sich die Politik konzentrieren und nicht auf den zweifelhaften gro\u00dfen fiskalpolitischen Wurf.\u00c2\u00a0Dann klappt es auch wieder mit der Geldpolitik.\u00c2\u00a0Ein tiefgreifender rezessiver Absturz kann verhindert werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/103c55240359486c97297a176c433442\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Welt der Wirtschaftspolitik wird gerade auf den Kopf gestellt. Alte Regeln werden \u00fcber Bord geworfen. Wirtschaftspolitische Glaubenss\u00e4tze von gestern ersetzen tradiertes Wissen. Der neue &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=279\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eLollipop-Politik in der Finanzkrise? Nein danke!\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6,33],"tags":[556,82,252,379],"class_list":["post-279","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-alles","category-makrooekonomisches","tag-berthold","tag-finanzkrise","tag-fiskalpolitik","tag-immobilienkrise"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Lollipop-Politik in der Finanzkrise? Nein danke! - Wirtschaftliche Freiheit<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=279\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Lollipop-Politik in der Finanzkrise? Nein danke! - Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Die Welt der Wirtschaftspolitik wird gerade auf den Kopf gestellt. Alte Regeln werden \u00fcber Bord geworfen. Wirtschaftspolitische Glaubenss\u00e4tze von gestern ersetzen tradiertes Wissen. Der neue &hellip; \u201eLollipop-Politik in der Finanzkrise? Nein danke!\u201c weiterlesen\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=279\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2008-12-08T05:44:56+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2011-12-27T07:51:51+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/103c55240359486c97297a176c433442\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Norbert Berthold\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Norbert Berthold\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"6\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=279#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=279\"},\"author\":{\"name\":\"Norbert Berthold\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/bcf0039b0b5485b761fb6e35ed8ea554\"},\"headline\":\"Lollipop-Politik in der Finanzkrise? Nein danke!\",\"datePublished\":\"2008-12-08T05:44:56+00:00\",\"dateModified\":\"2011-12-27T07:51:51+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=279\"},\"wordCount\":1175,\"commentCount\":1,\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=279#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/103c55240359486c97297a176c433442\",\"keywords\":[\"Berthold\",\"Finanzkrise\",\"Fiskalpolitik\",\"Immobilienkrise\"],\"articleSection\":[\"Alle Kategorien\",\"Makro\u00f6konomisches\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=279#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=279\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=279\",\"name\":\"Lollipop-Politik in der Finanzkrise? Nein danke! - Wirtschaftliche Freiheit\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=279#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=279#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/103c55240359486c97297a176c433442\",\"datePublished\":\"2008-12-08T05:44:56+00:00\",\"dateModified\":\"2011-12-27T07:51:51+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/bcf0039b0b5485b761fb6e35ed8ea554\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=279#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=279\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=279#primaryimage\",\"url\":\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/103c55240359486c97297a176c433442\",\"contentUrl\":\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/103c55240359486c97297a176c433442\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=279#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Lollipop-Politik in der Finanzkrise? Nein danke!\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/\",\"name\":\"Wirtschaftliche Freiheit\",\"description\":\"Das ordnungspolitische Journal\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/bcf0039b0b5485b761fb6e35ed8ea554\",\"name\":\"Norbert Berthold\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/norbert_berthold.jpg\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/norbert_berthold.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/norbert_berthold.jpg\",\"caption\":\"Norbert Berthold\"},\"description\":\"Julius-Maximilians-Universit\u00e4t W\u00fcrzburg\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=7\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Lollipop-Politik in der Finanzkrise? Nein danke! - Wirtschaftliche Freiheit","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=279","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Lollipop-Politik in der Finanzkrise? Nein danke! - Wirtschaftliche Freiheit","og_description":"Die Welt der Wirtschaftspolitik wird gerade auf den Kopf gestellt. Alte Regeln werden \u00fcber Bord geworfen. Wirtschaftspolitische Glaubenss\u00e4tze von gestern ersetzen tradiertes Wissen. Der neue &hellip; \u201eLollipop-Politik in der Finanzkrise? Nein danke!\u201c weiterlesen","og_url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=279","og_site_name":"Wirtschaftliche Freiheit","article_published_time":"2008-12-08T05:44:56+00:00","article_modified_time":"2011-12-27T07:51:51+00:00","og_image":[{"url":"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/103c55240359486c97297a176c433442","type":"","width":"","height":""}],"author":"Norbert Berthold","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Norbert Berthold","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"6\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=279#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=279"},"author":{"name":"Norbert Berthold","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/bcf0039b0b5485b761fb6e35ed8ea554"},"headline":"Lollipop-Politik in der Finanzkrise? Nein danke!","datePublished":"2008-12-08T05:44:56+00:00","dateModified":"2011-12-27T07:51:51+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=279"},"wordCount":1175,"commentCount":1,"image":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=279#primaryimage"},"thumbnailUrl":"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/103c55240359486c97297a176c433442","keywords":["Berthold","Finanzkrise","Fiskalpolitik","Immobilienkrise"],"articleSection":["Alle Kategorien","Makro\u00f6konomisches"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=279#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=279","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=279","name":"Lollipop-Politik in der Finanzkrise? Nein danke! - Wirtschaftliche Freiheit","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=279#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=279#primaryimage"},"thumbnailUrl":"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/103c55240359486c97297a176c433442","datePublished":"2008-12-08T05:44:56+00:00","dateModified":"2011-12-27T07:51:51+00:00","author":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/bcf0039b0b5485b761fb6e35ed8ea554"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=279#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=279"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=279#primaryimage","url":"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/103c55240359486c97297a176c433442","contentUrl":"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/103c55240359486c97297a176c433442"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=279#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Lollipop-Politik in der Finanzkrise? Nein danke!"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/","name":"Wirtschaftliche Freiheit","description":"Das ordnungspolitische Journal","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/bcf0039b0b5485b761fb6e35ed8ea554","name":"Norbert Berthold","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/norbert_berthold.jpg","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/norbert_berthold.jpg","contentUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/norbert_berthold.jpg","caption":"Norbert Berthold"},"description":"Julius-Maximilians-Universit\u00e4t W\u00fcrzburg","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=7"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/279","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=279"}],"version-history":[{"count":37,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/279\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8047,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/279\/revisions\/8047"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=279"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=279"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=279"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}