{"id":28,"date":"2007-04-09T11:09:11","date_gmt":"2007-04-09T10:09:11","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=28"},"modified":"2025-03-16T18:42:08","modified_gmt":"2025-03-16T17:42:08","slug":"wehrpflicht-oder-freiwilligenarmee-die-wehrstruktur-aus-okonomischer-sicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=28","title":{"rendered":"Wehrpflicht oder Freiwilligenarmee? <br\/><font size=3; color=grey>Die Wehrstruktur aus \u00f6konomischer Sicht <\/font>"},"content":{"rendered":"<p>Da\u00df \u00f6konomisches Denken, wenn es um das Milit\u00e4rische geht, allgemein ausgeblendet wird, hat in Deutschland Tradition. Verbreitet ist die Meinung, da\u00df Landesverteidigung und Wehrstruktur jenseits aller \u00f6konomischen Kalk\u00fcle anzusiedeln seien.<\/p>\n<p>Es war Adam Smith, der sich bereits im 18.Jahrhundert mit den \u00f6konomischen Implikationen des Milit\u00e4rs befa\u00dfte. Das \u00f6konomische Credo seiner \u00dcberlegungen kennen wir: Einer Gesellschaft geht es dann am besten, wenn sie nach dem Prinzip der freiwilligen Arbeitsteilung organisiert ist und sich jeder auf die F\u00e4higkeiten konzentriert, f\u00fcr die er im Vergleich zu anderen F\u00e4higkeiten und anderen Anbietern besondere Vorteile hat. Arbeitsteilung, Freiwilligkeit und Spezialisierung sind also die zentralen Begriffe, die effiziente Institutionen beschreiben. Abweichungen von diesen Prinzipien f\u00fchren regelm\u00e4\u00dfig zur Verschwendung von knappen Ressourcen. Die Aufgabe von \u00d6konomen ist es deshalb, effiziente Institutionen vorzuschlagen, die die Ressourcen eines Landes nicht verschwenden und deshalb den h\u00f6chsten Beitrag zur Wertsch\u00f6pfung leisten. Da zu dieser Wertsch\u00f6pfung auch die Produktion von \u00e4u\u00dferer Sicherheit geh\u00f6rt, ist es selbstverst\u00e4ndlich, da\u00df auch das Milit\u00e4r effizient produzieren mu\u00df. Und dies bedeutet, da\u00df Arbeitsteilung, Freiwilligkeit und Spezialisierung auch die Grundprinzipien f\u00fcr die milit\u00e4rische Produktion von \u00e4u\u00dferer Sicherheit darstellen. Deshalb pl\u00e4dieren Smith und sp\u00e4ter auch andere gro\u00dfe \u00d6konomen &#8211; unter ihnen Johann Heinrich von Th\u00fcnen \u2013 vehement f\u00fcr eine Freiwilligenarmee.<!--more--><\/p>\n<p>Das der franz\u00f6sischen Revolution entstammende, aus dem Gedanken der \u201elev\u00e9e en masse\u201c herr\u00fchrende Arrangement der allgemeinen Wehrpflicht steht dieser Position prinzipiell entgegen: Jeder Staatsb\u00fcrger, ob er sich daf\u00fcr eignet oder nicht, ist der geborene Verteidiger gegen einen von au\u00dfen eindringenden Feind. Die Pflicht des einzelnen, dies zu m\u00fcssen, ist mithin losgel\u00f6st von seiner F\u00e4higkeit, dies auch zu k\u00f6nnen. Daraus wird deutlich, da\u00df Pflicht und Zwang \u00f6konomisch gesehen ihren Preis haben, den die Gesellschaft in Form von Ineffizienz und Verschwendung bezahlen mu\u00df, wenn Pflicht und Zwang zu anderen Ergebnissen f\u00fchren als Freiwilligkeit und Spezialisierung.<\/p>\n<p>Die \u00f6konomische Betrachtung der Alternative Wehrdienst versus Freiwilligenarmee mu\u00df sich im Kern auf die Kosten der alternativen Arrangements konzentrieren, wenn man davon ausgeht, da\u00df dem Milit\u00e4r \u2013 also der Bundeswehr \u2013 ganz spezifische Aufgaben zugewiesen werden. Das grunds\u00e4tzliche \u00f6konomische Prinzip lautet in diesem Fall, da\u00df eine vorgegebene Aufgabe mit den geringsten Kosten zu erf\u00fcllen ist, denn Milit\u00e4rausgaben bedingen ja, wie andere Staatsausgaben auch, immer gleichzeitig einen Verzicht auf eine alternative Verwendung knapper finanzieller Mittel. Milit\u00e4rausgaben implizieren also volkswirtschaftliche Opportunit\u00e4tskosten, die es zu minimieren gilt. Wie mi\u00dft man diese Kosten?<\/p>\n<p>Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten, aber eines ist sicher: Die wahren gesamtwirtschaftlichen Kosten des Milit\u00e4rs spiegeln sich nicht vollst\u00e4ndig im Verteidigungsbudget wider. In ihm findet man nur die budgetwirksamen Kosten, d. h. die Ausgaben f\u00fcr die Geh\u00e4lter der Soldaten, f\u00fcr Betriebsmittel, f\u00fcr Investitionen usw. Insbesondere bei einer Wehrpflichtarmee kommen aber noch weitere Kosten hinzu, die gar nicht im Verteidigungsbudget erscheinen. Es sind Verzichtskosten, die dadurch entstehen, da\u00df die Wehrpflichtigen keiner zivilen Erwerbst\u00e4tigkeit nachgehen k\u00f6nnen. Nicht nur verzichten die Wehrdienstleistenden selbst auf ein h\u00f6heres Einkommen, auch die Gesellschaft als Ganzes verzichtet auf eine h\u00f6here zivile Wertsch\u00f6pfung. Darin liegen die indirekten Opportunit\u00e4tskosten des Milit\u00e4rischen. Die wahren Kosten der Bundeswehr setzen sich also aus den im Einzelplan 14 des Bundeshaushalts ausgewiesenen direkten Kosten zuz\u00fcglich den skizzierten indirekten Opportunit\u00e4tskosten zusammen. Und diese Summe aus beiden Kostenbestandteilen gilt es zu minimieren. In allen offiziellen Berechnungen der Kosten f\u00fcr eine Wehrpflicht- oder Freiwilligenarmee werden stets nur die direkt budgetwirksamen Kosten ber\u00fccksichtigt, die indirekten fallen unter den Tisch. Dies ist eine str\u00e4flich falsche Berechnungsbasis, die allerdings dem Verteidigungsminister gefallen mag. Was hat es mit den indirekten Kosten des Milit\u00e4rischen auf sich?<\/p>\n<p>Die Wehrpflicht ist ihrer Natur nach eine Naturalsteuer. Jeder Wehrpflichtige zahlt n\u00e4mlich eine Zwangsabgabe an den Staat in Form von Zeiteinheiten (Monaten), \u00fcber die der Staat ohne spezifische \u00f6konomische Gegenleistung verf\u00fcgen darf. Man kann versuchen, die H\u00f6he diese Naturalsteuer in Geld zu bewerten. Da der Staat die Wehrpflichtigen zwangsverpflichtet, mu\u00df er diese nicht marktgerecht entlohnen, d. h. sie verzichten auf die Differenz zwischen ihrem entgangenen zivilen Marktlohn und dem Wehrsold. Dieser Verzicht entspricht dem Wert der von den Wehrdienstleistenden implizit zu zahlenden Naturalsteuer, die einer impliziten Einkommensteuer gleichkommt. Wichtig ist hervorzuheben, da\u00df diese Steuer nirgendwo im Staatsbudget als Einnahme erscheint. Die steuerliche Belastung liegt mithin budgetunsichtbar bei den Wehrdienstleistenden, was zugleich bedeutet, da\u00df die Nichtwehrdienstleistenden, die von der produzierten \u00e4u\u00dferen Sicherheit dennoch profitieren, von den Wehrdienstleistenden quasi subventioniert werden. Man kann auch von einem impliziten Umverteilungseffekt zwischen den Wehrdienstleistenden und den Nichtleistenden zulasten der ersteren sprechen, der ein externer Effekt ist, welcher nicht internalisiert wird. Im \u00fcbrigen l\u00e4\u00dft sich zeigen, da\u00df die Naturalsteuer Wehrpflicht s\u00e4mtliche Besteuerungsgrunds\u00e4tze unseres Steuersystems (z. B. Allgemeinheit, Gleichheit und Belastung nach der Leistungsf\u00e4higkeit) verletzt. Insofern ist sie ein Fremdk\u00f6rper im modernen System der Finanzierung von Staatst\u00e4tigkeiten, zu denen ja auch die Produktion des \u00f6ffentlichen Gutes \u00e4u\u00dfere Sicherheit geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Alle diese Effekte treten in einer Freiwilligenarmee systemisch nicht auf, denn hier m\u00fc\u00dften die Soldaten prinzipiell marktgerecht entlohnt werden, s\u00e4mtliche Kosten werden damit budgetwirksam. Der skizzierte Umverteilungseffekt findet nicht statt, weil die Finanzierung des Milit\u00e4rs vollst\u00e4ndig aus den allgemeinen Steuereinnahmen aller Steuerb\u00fcrger gew\u00e4hrleistet wird. Jeder B\u00fcrger tr\u00e4gt dann gem\u00e4\u00df den im allgemeinen Steuersystem abgebildeten Vorstellungen der Regierung \u00fcber eine gerechte Besteuerung zur Finanzierung des Milit\u00e4rs bei.<\/p>\n<p>Das Auseinanderklaffen der tats\u00e4chlichen von den budgetwirksamen Kosten einer Wehrpflichtarmee hat nun zus\u00e4tzliche gravierende Fehlallokationen in Form eines ineffizienten Einsatzes des Faktors Arbeit innerhalb des Milit\u00e4rs zur Folge. Durch die Zwangsverpflichtung und die damit verbundene Nichtmarktentlohnung der Wehrdienstleistenden ist Arbeit absolut und relativ zum Faktor Kapital, der zu Marktpreisen beschafft werden mu\u00df, zu billig. Dies impliziert ein entsprechend verzerrtes Lohn-Zins-Verh\u00e4ltnis bei der Produktion milit\u00e4rischer Dienstleistungen. \u00d6konomisch interpretiert ist die Folge, da\u00df ein gegebener Verteidigungsauftrag mit relativ zu viel Menschen und relativ zu wenig Kapital durchgef\u00fchrt wird. Im Klartext hei\u00dft dies, da\u00df zu viele M\u00e4nner einberufen werden und zu wenig in den milit\u00e4rischen Kapitalstock investiert wird.<\/p>\n<p>Das verzerrte Lohn-Zins-Verh\u00e4ltnis einer Wehrpflichtarmee f\u00fchrt nun nicht allein dazu, zu viel Arbeitskraft milit\u00e4risch zu binden, sondern auch, da\u00df es keinen gen\u00fcgend gro\u00dfen Anreiz gibt, Wehrdienstleistende nach ihren spezifischen F\u00e4higkeiten einzusetzen. Man kann davon ausgehen, da\u00df au\u00dferhalb des Milit\u00e4rs die Entlohnung des Faktors Arbeit sich im wesentlichen an der jeweiligen individuellen Arbeitsproduktivit\u00e4t ausrichtet. In einer Freiwilligenarmee, in der Marktl\u00f6hne gezahlt werden m\u00fc\u00dften, d\u00fcrfte dies prinzipiell nicht anders sein. Der niedrige Wehrdienstlohn dagegen gibt keinen Anreiz f\u00fcr den Dienstherrn, die Wehrdienstleistenden produktivit\u00e4tsspezifisch zu verwenden, ebenso wie es keinen Anreiz f\u00fcr den Wehrdienstleistenden gibt, sein Leistungspotential maximal zur Verf\u00fcgung zu stellen, weil es kein Entgelt-\u00c4quivalent gibt. Man mag hier einwenden, da\u00df aber doch Pflichtgef\u00fchl und Patriotismus als Substitut f\u00fcr \u00f6konomische Anreize gefordert seien. Diese sind ohne Zweifel hohe Tugenden, aber die Erfahrung zeigt, da\u00df in Gro\u00dfinstitutionen \u2013 anders als in Kleingruppen \u2013 die \u00f6konomische Anreizsteuerung die einzig dauerhaft verl\u00e4\u00dfliche ist.<\/p>\n<p>Das in einer Wehrpflichtarmee verzerrte Lohn-Zins-Verh\u00e4ltnis bedeutet also, da\u00df das Soldaten-Waffen-Verh\u00e4ltnis nicht optimal ist. Grob gesprochen hei\u00dft dies: Zu viele Soldaten, zu wenig Waffen und Ger\u00e4t. Dies ist der Tatbestand des \u201emilitary overmanning\u201c, der die Gesellschaft mehr menschliche Ressourcen kostet, als f\u00fcr die Erf\u00fcllung des milit\u00e4rischen Auftrags eigentlich n\u00f6tig w\u00e4ren. Hinzu kommt, da\u00df das verzerrte Lohn-Zins-Verh\u00e4ltnis und die damit verbundene Unterkapitalisierung der Armee zu einer Verlangsamung des technischen Fortschritts f\u00fchren. In einer Zeit, in der milit\u00e4rische Auseinandersetzungen immer st\u00e4rker unter Einsatz modernster Waffensysteme stattfinden, w\u00e4re eine Abbremsung des technischen Fortschritts f\u00fcr eine Armee str\u00e4flich und u. U. t\u00f6dlich.<\/p>\n<p>Gegen die Suspendierung der Wehrpflicht wird zunehmend angef\u00fchrt: Wir br\u00e4uchten die Wehrpflicht, um den Zivildienst zu erhalten. Zun\u00e4chst ist festzustellen, da\u00df alle bisher genannten \u00f6konomischen Argumente gegen die Wehrpflicht auch f\u00fcr den Zivildienst zutreffen. Auch hier zahlen die Zivis eine implizite Naturalsteuer, und ein Overmanning gibt es wegen der nicht-marktlichen Entlohnung ebenfalls. Allerdings existiert hier ein zus\u00e4tzliches Problem. Tritt der Staat durch seine Zivildienstleistenden auf dem Markt f\u00fcr soziale Dienstleistungen als Konkurrent auf, der mit k\u00fcnstlich niedrigen Preisen die eigentlichen Marktpreise unterbietet, so verzerrt er die gesamte Struktur des Marktes f\u00fcr Sozialdienste und verdr\u00e4ngt diejenigen Anbieter, die aufgrund der sonstigen Kostenstruktur mit den staatlichen Niedrigpreisen nicht mithalten k\u00f6nnen. Der Zivildienst verhindert mithin ein marktwirtschaftliches Funktionieren der Produktion von sozialen Diensten. Die marktzerst\u00f6renden Effekte des Zivildienstes sollten nicht verharmlost werden. Ausgerechnet sie zur Begr\u00fcndungsbasis f\u00fcr den Erhalt der Wehrpflicht zu machen, ist mithin \u00f6konomisch absurd. Wird der Markt f\u00fcr soziale Dienste nicht zivildienstbedingt verzerrt, so w\u00fcrden die dann herrschenden echten Marktpreise signalisieren, was einer Gesellschaft die sozialen Dienste tats\u00e4chlich wert sind. Zudem g\u00e4be es auch auf diesem Markt wie \u00fcberall den dynamischen Wettbewerb, der Kosten und Preise in Schach h\u00e4lt und als wissenvermehrendes Entdeckungsverfahren den technischen Fortschritt stimuliert. Nichts davon wird durch die Institution des Zivildienstes bef\u00f6rdert, das Gegenteil ist der Fall.<\/p>\n<p>Was ist nun von dem verschiedentlich vorgebrachten Vorschlag zu halten, falls die Wehrpflicht und damit der Zivildienst fallen, m\u00fcsse man \u00fcber die Einf\u00fchrung einer allgemeinen Dienstpflicht nachdenken? Sie k\u00f6nnte und sollte dann wohl auch junge Frauen einschlie\u00dfen. Nach dem bisher Gesagten d\u00fcrfte es klar sein, da\u00df es aus \u00f6konomischer Sicht f\u00fcr eine allgemeine Dienstpflicht keinerlei Rechtfertigung gibt, denn sie w\u00fcrde alle aufgezeigten Ineffizienzen sozusagen potenzieren. Durch die mit einer solchen Dienstpflicht verbundenen verzerrten Knappheitsrelationen w\u00e4re eine Unterbezahlung f\u00fcr professionelle Kr\u00e4fte in den sozialen Diensten mit entsprechenden Rekrutierungsproblemen verbunden, die gleichzeitig zu einer geringeren Qualit\u00e4t der Dienste f\u00fchren w\u00fcrde. Aus einer solchen administrativen Allokation k\u00f6nnten und w\u00fcrden sich fl\u00e4chendeckend fundamentale Fehlentwicklungen ergeben.<\/p>\n<p>Es sind mindestens drei Punkte, die kritisch hervorzuheben sind: Erstens entscheidet bei staatlicher Zwangsallokation des Faktors Arbeit die staatliche Administration, welche G\u00fcter \u00f6ffentlich sein sollen, die aus der privaten Zurverf\u00fcgungsstellung verdr\u00e4ngt werden, und an welchen Arbeiten in welchem Umfang Bedarf besteht. Zweitens sind mit einem solchen Eingriff stets Verzerrungen der Knappheitsverh\u00e4ltnisse am Markt verbunden, die zu langfristigen Fehlentwicklungen f\u00fchren. Solche Fehlentwicklungen sind, insbesondere wenn sie jahre- oder jahrzentelang andauern, nur schwer und mit hohen Anpassungskosten zu korrigieren. Und drittens werden Dienstleistungen stets von daf\u00fcr nicht oder eher sehr gering qualifizierten Kr\u00e4ften erbracht bei geringer Qualit\u00e4t und gleichzeitiger Diskriminierung und Verdr\u00e4ngung von Professionellen. Die Verdr\u00e4ngung von Professionaltit\u00e4t durch staatlichen Zwang macht ein Wirtschafts- und Gesellschaftssystem auf die Dauer immer weniger wettbewerbsf\u00e4hig. Im internationalen Standortwettbewerb h\u00e4tte dies f\u00fcr Deutschland sch\u00e4dliche Folgen.<\/p>\n<p>Ein vielfach, insbesondere aus Milit\u00e4rkreisen, angef\u00fchrtes Argument gegen die Abschaffung der Wehrpflicht liegt in der Begr\u00fcndung, aus dem Potential der Wehrdienstleistenden werde ein gro\u00dfer Teil der sp\u00e4teren Zeit- und Berufssoldaten rekrutiert. Fiele die Wehrpflicht, so k\u00f6nne auch diese Rekrutierungsm\u00f6glichkeit nicht mehr angewandt werden, es w\u00fcrden sich dann wohl zu wenige Zeit- und Berufssoldaten verpflichten. Aus \u00f6konomischer Sicht ist zu sagen, da\u00df es sich hier ohne Zweifel um eine ineffiziente Praxis der Informationsvermittlung \u00fcber ein milit\u00e4risches Berufsfeld handelt. Man mu\u00df sich fragen, warum nicht auch der Nachwuchs f\u00fcr andere Berufe im Staatsdienst \u2013 z. B. f\u00fcr die Polizei, den Grenzschutz, die Richter, die Ministerialbeamten usw. \u2013 durch zeitlich befristete Zwangsrekrutierung erfolgt. Das Monopol, Zwang auszu\u00fcben, kann sich f\u00fcr das Milit\u00e4r nur aus einer sicherheitspolitischen Begr\u00fcndung ableiten. Angebot und Nachfrage auf dem Markt f\u00fcr Informationen \u00fcber Berufsfelder sind dagegen nicht \u00fcber Zwangsinstitutionen effizient in \u00dcbereinstimmung zu bringen. Dies mu\u00df \u00fcber freiwillige Marktprozesse laufen. Das bedeutet, da\u00df der Staat f\u00fcr den Fall der Suspendierung der Wehrpflicht sein milit\u00e4rbezogenes Informationsmarketing professionalisieren m\u00fc\u00dfte. \u00d6konomisch gesehen hie\u00dfe dies, da\u00df die Kosten der Informationsgewinnung \u00fcber die Berufsfelder der Bundeswehr nunmehr nicht durch die implizite Zwangsabgabe allein der Wehrdienstleistenden, sondern auch durch den allgemeinen Steuerzahler, aufzubringen w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Wir kommen nicht umhin, die Frage der Kosten des System\u00fcbergangs von einer Wehrpflichtzur Freiwilligenarmee anzusprechen. Zun\u00e4chst ist noch einmal auf die Unterscheidung zwischen direkt budgetwirksamen und nicht direkt budgetwirksamen impliziten Kosten zu verweisen. Die Argumentation nur auf die budgetwirksamen Kosten zu konzentrieren, ist aus Sicht des Verteidigungs- und Finanzministers rational, aber aus Sicht des Staatsb\u00fcrgers, keineswegs. Die Argumentation lautet vielfach: Eine Freiwilligenarmee sei teurer als eine Wehrpflichtarmee, weil Freiwillige nat\u00fcrlich h\u00f6her besoldet werden m\u00fc\u00dften. Diese allein auf die budgetwirksamen Kosten abstellende Sicht greift mithin in jedem Fall zu kurz. Zun\u00e4chst mu\u00df gesehen werden, da\u00df durch Professionalisierung und die mit ihr verbundene h\u00f6here Arbeitsproduktivit\u00e4t der Soldaten die Gesamtpersonalst\u00e4rke der Bundeswehr abgesenkt werden kann. Wie gro\u00df dieser Effekt w\u00e4re, m\u00fc\u00dfte durch Produktivit\u00e4tsuntersuchungen abgesch\u00e4tzt werden. Hinzu aber kommt, da\u00df in einem Wehrpflichtsystem aufgrund der hohen Fluktuation der Anteil effektiv einsetzbarer gefechtsbereit ausgebildeter Soldaten am Gesamtbestand relativ gering ist, weil ein gro\u00dfer Teil des Personals entweder selbst in der Ausbildung oder als Aubildungspersonal gebunden ist.<\/p>\n<p>Richtig ist, da\u00df Freiwillige h\u00f6here marktorientierte L\u00f6hne erhalten m\u00fcssen. Hier kommt ein weiterer Effekt hinzu. Bei gleicher H\u00f6he der Einkommen aus zwei unterschiedlichen T\u00e4tigkeiten sind Menschen in der Regel nicht indifferent. Werden z. B. zivile und milit\u00e4rische Jobs gegen\u00fcbergestellt, so kann im allgemeinen eine Pr\u00e4ferenz f\u00fcr die zivilen Jobs erkannt werden. Verschiedene Untersuchungen zeigen, da\u00df diese Pr\u00e4ferenz eine um etwa 10%ige geringere Wertsch\u00e4tzung milit\u00e4rischer gegen\u00fcber zivilen Einkommen impliziert. Freiwillige m\u00fc\u00dften deshalb wohl eine um etwa diesen Prozentsatz h\u00f6here Entlohnung erhalten, um die milit\u00e4rische gegen\u00fcber einer zivilen T\u00e4tigkeit vorzuziehen. Ohne Zweifel ist dieser Prozentsatz kein feststehendes Datum, er h\u00e4ngt sicher auch davon ab, welches Sozialprestige der Beruf des Soldaten in der Gesellschaft hat. Eine Freiwilligenarmee macht es erforderlich, die \u00f6ffentliche Meinungsbildung dahingehend zu stimulieren, da\u00df der Soldatenberuf ein wettbewerbsf\u00e4higes Sozialprestige erh\u00e4lt, weil er hochqualifizierendes Humankapital vermittelt.<\/p>\n<p>Alles in allem ist nun nicht ausgemacht, ob eine Freiwilligenarmee die Budgetkosten erh\u00f6ht oder vermindert. Aber in bezug auf die bereits erw\u00e4hnten nicht-budgetwirksamen indirekten Kosten der Wehrpflicht und des Zivildienstes stehen die Dinge eindeutig: Sie entfallen s\u00e4mtlich. Auch hier gibt es verschiedene Berechnungen \u00fcber deren H\u00f6he. Sie gehen davon aus, da\u00df sie etwa 18 \u2013 20% des ausgewiesenen Verteidigungshaushalts betragen. D. h. um diesen Betrag sind die tats\u00e4chlichen Kosten der Bundeswehr h\u00f6her als die im Verteidigungsbudget des Bundeshaushalts aufgef\u00fchrten Kosten. Es kommt wohl noch ein weiterer Effekt hinzu. \u00d6konomisch gesprochen erfolgt w\u00e4hrend der milit\u00e4rischen Dienstleistungen der Wehrpflichtigen eine Abschreibung auf den Wert des zivilen Humankapitals, denn f\u00fcr den Wehrdienstzeitraum entgeht dem Pflichtigen nicht nur die Weiterqualifizierung am Arbeitsplatz oder in der Ausbildung, sondern dar\u00fcber hinaus veraltert die bis dahin erreichte Qualifikation.<\/p>\n<p>Daraus k\u00f6nnen sich gesamtwirtschaftlich oder auch f\u00fcr den einzelnen negative Einkommensentwicklungen ergeben. Dem steht gegen\u00fcber, da\u00df es auch positive Humankapitalwirkungen des Wehr- und Zivildienstes gibt, die in Gemeinschaftserlebnissen, Kameradschaft, Zuwendung zu Alten und Kranken usw. liegen. Aber man mu\u00df sich doch fragen, ob der Wert des Humankapitals einer Gesellschaft sich in einem autorit\u00e4r verordneten Dienst g\u00fcnstiger entwickelt als in einer frei gew\u00e4hlten Berufst\u00e4tigkeit. Der Zusammenbruch fast aller autorit\u00e4r gef\u00fchrten politischen Gro\u00dfsysteme in der Welt innerhalb der letzten f\u00fcnfzehn Jahre zeigt, da\u00df die Antwort eindeutig ausf\u00e4llt:<\/p>\n<p>Wettbewerbsf\u00e4higes Humankapital entsteht auf Dauer nur dort, wo Menschen nicht durch administrativen Zwang, sondern durch freiwillige Entscheidungen auf Wettbewerbsm\u00e4rkten handeln k\u00f6nnen.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da\u00df \u00f6konomisches Denken, wenn es um das Milit\u00e4rische geht, allgemein ausgeblendet wird, hat in Deutschland Tradition. 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