{"id":28076,"date":"2020-10-10T00:12:37","date_gmt":"2020-10-09T23:12:37","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=28076"},"modified":"2025-08-27T06:44:14","modified_gmt":"2025-08-27T05:44:14","slug":"gastbeitrag-soziale-pflegeversicherung-geplante-vollversicherung-ist-das-falsche-signal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=28076","title":{"rendered":"<b>Gastbeitrag <\/b><br\/>Soziale Pflegeversicherung <br\/><b>Geplante Vollversicherung ist das falsche Signal <\/b>"},"content":{"rendered":"<p>Aktuellen Verlautbarungen zufolge plant Bundesgesundheitsminister Jens Spahn MdB eine fundamentale Reform der Sozialen Pflegeversicherung (SPV). F\u00fcr den station\u00e4ren Bereich soll das bisherige Teilleistungssystem aufgegeben und die SPV in eine Vollversicherung umgewandelt werden, die s\u00e4mtliche Pflegekosten deckt. Lediglich f\u00fcr die ersten drei Jahre der Pflegebed\u00fcrftigkeit ist weiterhin ein von den Betroffenen zu tragender Eigenanteil an den Pflegekosten vorgesehen, der allerdings \u2013 anders als heute \u2013 auf 700 Euro pro Monat begrenzt wird. Weitere Elemente der geplanten Pflegereform sind eine bessere Entlohnung der Pflegekr\u00e4fte im station\u00e4ren Sektor (Tarifvertragspflicht) sowie dynamisierte Anpassungen bei den ambulanten Leistungen. Insgesamt sollen sich die Kosten nach Aussage des Bundesgesundheitsministers auf anf\u00e4nglich 6 Mrd. Euro pro Jahr belaufen. Zur Finanzierung pr\u00e4feriert er einen dauerhaften Steuerzuschuss aus dem Bundeshaushalt.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Mit der Umwandlung in eine Vollversicherung greift die vorgeschlagene Pflegereform die seit einiger Zeit diskutierten Vorschl\u00e4ge f\u00fcr einen \u201eSockel-Spitze-Tausch\u201c auf, geht aber aufgrund der zeitlichen Begrenzung der Eigenanteile sogar noch dar\u00fcber hinaus (vgl. Abbildung). Die bestehende Finanzierungslogik der SPV als Teilversicherung w\u00fcrde f\u00fcr den station\u00e4ren Bereich auf den Kopf gestellt. W\u00e4hrend heute die Pflegekassen einen festen Geldbetrag der Pflegekosten \u00fcbernehmen und der individuell zu tragende Eigenanteil mit den Gesamtkosten der Pflege variiert, soll dem Reformvorschlag zufolge der Eigenanteil der Pflegebed\u00fcrftigen sowohl zeitlich als auch in der H\u00f6he begrenzt werden, so dass alle dar\u00fcber hinausgehenden erforderlichen Pflegekosten von der SPV \u00fcbernommen werden. Steigende Pflegekosten aufgrund von Preissteigerungen oder einer Ausweitung der in Anspruch genommenen Pflegeleistungen gingen dann zu Lasten der SPV.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/rad.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/rad.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Der Vorschlag des Bundesgesundheitsministers kann nicht \u00fcberzeugen<\/strong><\/p>\n<p><strong>Erstens<\/strong> w\u00fcrde die erneute Leistungsausweitung die bereits bestehende implizite Verschuldung in der SPV weiter in die H\u00f6he treiben und vor allem junge und zuk\u00fcnftige Generationen zus\u00e4tzlich belasten. Der Bundesgesundheitsminister rechnet mit anf\u00e4nglichen Mehrkosten von rund 6 Mrd. Euro pro Jahr. Nach \u00fcberschl\u00e4gigen Sch\u00e4tzungen von Prof. Dr. Bernd Raffelh\u00fcschen, Vorstandsmitglied der Stiftung Marktwirtschaft und Leiter des Forschungszentrums Generationenvertr\u00e4ge an der Universit\u00e4t Freiburg, ist das allerdings ein eher optimistischer Wert. Die tats\u00e4chlichen Kosten der Reform d\u00fcrften bereits zu Beginn h\u00f6her ausfallen und bei rund 7 bis 8 Mrd. Euro liegen.<\/p>\n<p><strong>Zweitens<\/strong> ignoriert die offizielle Kostensch\u00e4tzung die zu erwartende Dynamik bei den Mehrkosten im Zeitablauf, die mit dieser Reform verbunden w\u00e4re. Aufgrund der zunehmenden Bev\u00f6lkerungsalterung wird die Zahl der pflegebed\u00fcrftigen Menschen deutlich steigen, wodurch sich auch die zus\u00e4tzlichen Kosten f\u00fcr die Pflegeversicherung entsprechend erh\u00f6hen. Schon f\u00fcr den Status quo (ohne neue Pflegereform) ist mit einem Anstieg des Beitragssatzes auf rund 5 Prozent bis zum Jahr 2060 zu rechnen. Mit einer Pflegevollversicherung im station\u00e4ren Bereich k\u00f6nnte sich demgegen\u00fcber ein Beitragssatz von bis zu 6 Prozent einstellen.<\/p>\n<p><strong>Drittens<\/strong> kann der zur Finanzierung vorgeschlagene Steuerzuschuss nicht \u00fcberzeugen. Zum einen ist es schon aus Gr\u00fcnden der Transparenz abzulehnen, in der Sozialen Pflegeversicherung eine Mischfinanzierung aus Beitr\u00e4gen und Steuerzusch\u00fcssen einzuf\u00fchren. Zum anderen ist die Kapazit\u00e4t des Bundeshaushalts als fiskalischer Steinbruch f\u00fcr Sozialausgaben begrenzt. Schon heute machen Letztere \u00fcber die H\u00e4lfte des Bundeshaushaltes aus \u2013 bei steigender Tendenz. Die Finanzierung weiterer zus\u00e4tzlicher Soziallasten droht ihn dauerhaft zu \u00fcberfordern und ginge wohl gr\u00f6\u00dftenteils zu Lasten anderer Politikbereiche, in denen origin\u00e4rer Handlungsbedarf f\u00fcr die Bundespolitik besteht. Und schlie\u00dflich \u00e4ndern Steuerzusch\u00fcsse nichts an der intergenerativen Lastenverschiebung hin zu den J\u00fcngeren. F\u00fcr diese macht es wenig Unterschied, ob sie h\u00f6here Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge oder h\u00f6here Steuern bezahlen m\u00fcssen.<\/p>\n<p><strong>Viertens<\/strong> w\u00fcrde eine Vollversicherung, aber auch ein zeitlich unbegrenzter \u201eSockel-Spitze-Tausch\u201c, die Betroffenen in erheblichem Umfang von individueller Kostenverantwortung entbinden. Da es kaum noch Anreize f\u00fcr eine sparsame und auf das objektiv Notwendige begrenzte Leistungsinanspruchnahme g\u00e4be, w\u00e4re mit kostensteigernden Verhaltens\u00e4nderungen auf Seiten der Versicherten zu rechnen (Moral Hazard). Beispielsweise w\u00e4re ein zus\u00e4tzlicher Heimsogeffekt zu erwarten, da die kostenintensivere station\u00e4re Pflege (heute: 21,5 Prozent der Leistungsbezieher) im Vergleich zur ambulanten Pflege (heute: 78,5 Prozent der Leistungsbezieher) durch die Reform deutlich attraktiver w\u00fcrde. Das Ausma\u00df und die finanziellen R\u00fcckwirkungen des zu erwartenden Moral-Hazard-Verhaltens k\u00f6nnen ex-ante nur schwer abgesch\u00e4tzt werden, sie d\u00fcrften aber betr\u00e4chtlich sein. Um einer \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Leistungsinanspruchnahme entgegenzuwirken, m\u00fcsste mit erheblichem b\u00fcrokratischen Aufwand Leistungen begrenzt bzw. in einem bedarfsnotwendigen Leistungskatalog festgelegt werden \u2013 mit zweifelhaften Erfolgsaussichten.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Elemente einer \u00f6konomisch sinnvolleren Reformstrategie<\/strong><\/p>\n<p>Anstatt eine dauerhaft nicht finanzierbare Pflegevollversicherung zu versprechen und die Menschen in Bezug auf eigenverantwortliche Vorsorgeaktivit\u00e4ten zu sedieren, sollte die Bundesregierung darauf hinarbeiten, die Zukunftsf\u00e4higkeit der SPV durch eine Begrenzung der intergenerativen Lastenverschiebung zu sichern. Eine Begrenzung der Kosten\u00fcberw\u00e4lzung auf die jeweils j\u00fcngere Generation kann allerdings nur gelingen, wenn die Leistungen der umlagefinanzierten SPV nicht weiter ausgebaut werden, sondern wir als Gesellschaft wieder st\u00e4rker auf Eigenverantwortung, Eigenvorsorge und Subsidiarit\u00e4t setzen. Jede Generation wird wieder st\u00e4rker als bisher selbst f\u00fcr ihre Pflegeleistungen aufkommen m\u00fcssen, wenn man die negativen intergenerativen Folgen der Bev\u00f6lkerungsalterung abmildern will. Die SPV muss dabei nicht abgeschafft, sondern sinnvoll begrenzt und erg\u00e4nzt werden:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Verpflichtung, eigenes Einkommen und Verm\u00f6gen bei Pflegebed\u00fcrftigkeit einzusetzen, darf kein Tabu werden. Von der Einf\u00fchrung der SPV hat vor allem die Mittelschicht profitiert. Es gibt allerdings keinen Grund, diesen \u00f6konomisch leistungsf\u00e4higen Teil der Gesellschaft ganz aus der finanziellen Verantwortung f\u00fcr die eigene Pflege im Alter zu entlassen, wie es bei einer Pflegevollversicherung mit zeitlich befristeten und in der H\u00f6he begrenzten Eigenanteilen der Fall w\u00e4re. F\u00fcr weniger wohlhabende Bev\u00f6lkerungskreise ergeben sich aus einer Begrenzung der SPV-Leistungen im \u00dcbrigen keine Nachteile, da der Staat \u2013 entsprechend dem Subsidiarit\u00e4tsprinzip \u2013 bei finanzieller Bed\u00fcrftigkeit unterst\u00fctzend einspringt. Dies gilt umso mehr, da nach dem Inkrafttreten des Angeh\u00f6rigen-Entlastungsgesetzes auch ein R\u00fcckgriff auf bislang unterhaltsverpflichtete Angeh\u00f6rige f\u00fcr die ganz \u00fcberwiegende Mehrheit der finanziell bed\u00fcrftigen Pflegebed\u00fcrftigen entfallen ist.<\/li>\n<li>Kompatibel mit dem Gedanken der Eigenverantwortung und Eigenvorsorge sind daneben auch kapitalgedeckte private Zusatzversicherungen zur Absicherung sp\u00e4terer Pflegekosten. Da das Risiko, pflegebed\u00fcrftig zu werden, erst in hohem Alter stark ansteigt, haben gerade J\u00fcngere ausreichend Zeit, auch mit begrenzten Betr\u00e4gen eine nennenswerte Zusatzabsicherung aufzubauen.<\/li>\n<li>Schlie\u00dflich w\u00fcrde die Einf\u00fchrung einer mehrmonatigen Karenzzeit dazu beitragen, die Kostendynamik in der SPV zu bremsen. W\u00e4hrend der Karenzzeit blieben die Leistungen der SPV trotz festgestellter Pflegebed\u00fcrftigkeit anf\u00e4nglich ausgesetzt und m\u00fcssten aus privaten Mitteln oder einer privaten Zusatzversicherung abgedeckt werden. Aktuellen Berechnungen zufolge w\u00fcrde die schrittweise Einf\u00fchrung einer einj\u00e4hrigen Karenzzeit die Nachhaltigkeit der SPV verbessern und die Beitragssatzdynamik deutlich bremsen.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Die erst 1995 ins Leben gerufene Soziale Pflegeversicherung hat in der Pflege positive Ver\u00e4nderungen bewirkt. Allerdings steht sie unbestreitbar vor gro\u00dfen Herausforderungen, die aufgrund der voranschreitenden Bev\u00f6lkerungsalterung in den kommenden Jahren und Jahrzehnten zunehmend sichtbar werden. Doch anstatt die Probleme zu verst\u00e4rken und die umlagefinanzierte Soziale Pflegeversicherung in eine Vollversicherung umzuwandeln, sollte die Politik eine andere Reformrichtung einschlagen: hin zu mehr Eigenverantwortung und Subsidiarit\u00e4t. Pflegebed\u00fcrftigkeit tritt in der Regel erst im hohen Alter ein. Die meisten Menschen h\u00e4tten daher gen\u00fcgend Zeit, sich w\u00e4hrend ihres Lebenszyklus ausreichend gegen dieses Risiko abzusichern. Hier sollte die Politik ansetzen und erg\u00e4nzende private Vorsorge st\u00e4rken. Wenn man stattdessen die Menschen in falscher Sicherheit wiegt, indem man ihnen heute einen staatlichen Rundumschutz verspricht, der den Staat mittelfristig finanziell \u00fcberfordern wird, ist am Ende niemandem geholfen.<\/p>\n<p><strong>Hinweis:<\/strong> Der Text erschien am 5. Oktober 2020 als <a href=\"https:\/\/www.stiftung-marktwirtschaft.de\/inhalte\/publikationen\/working-paper\/detailansicht\/soziale-pflegeversicherung-geplante-vollversicherung-ist-das-falsche-signal\/kurzinformationen\/show\/Publications\/\">Kurzinformation der Stiftung Marktwirtschaft<\/a>.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktuellen Verlautbarungen zufolge plant Bundesgesundheitsminister Jens Spahn MdB eine fundamentale Reform der Sozialen Pflegeversicherung (SPV). 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