{"id":28601,"date":"2021-02-16T00:24:55","date_gmt":"2021-02-15T23:24:55","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=28601"},"modified":"2021-02-16T07:21:59","modified_gmt":"2021-02-16T06:21:59","slug":"rechnungslegungszwecke-differenzierung-ist-notwendig-auch-beim-glaeubigerschutz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=28601","title":{"rendered":"Rechnungslegungszwecke <br\/><font size=3; color=grey>Differenzierung ist notwendig \u2013 auch beim Gl\u00e4ubigerschutz <\/font>"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><strong>Unternehmensrechnung und ihre Zwecke<\/strong><\/p>\n<p>Die G\u00fcte einer Unternehmensrechnung kann nur in Abh\u00e4ngigkeit von dem mit ihr verfolgten Zweck beurteilt werden (Schmalenbach 1963, S. 141). Die interne Unternehmensrechnung \u2013 etwa die Kosten- und Leistungsrechnung oder die Investitionsrechnung \u2013 verfolgt naturgem\u00e4\u00df andere Ziele als die externe Unternehmensrechnung (Rechnungslegung), deren Zwecke durch den Gesetzgeber im Bilanzrecht festlegt werden. Auch die Ziele der Rechnungslegung k\u00f6nnen sich abh\u00e4ngig von der Rechnungslegungs- und Rechtstradition eines Landes unterscheiden. <em>Die <\/em>einzig wahre oder richtige Bilanz kann es nicht geben, was St\u00fctzel (1967) veranlasste, eine \u201efunktionsanalytische Bilanztheorie\u201c auszuarbeiten.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Das deutsche Bilanzrecht ist im Handelsgesetzbuch (HGB) geregelt und unterscheidet nach heutigem Verst\u00e4ndnis grunds\u00e4tzlich die Zwecke <em>Dokumentation, Rechenschaft <\/em>und <em>Kapitalerhaltung<\/em> (etwa Baetge, Kirsch und Thiele 2019)<em>. <\/em>W\u00e4hrend die Dokumentationsfunktion sich \u00fcberwiegend auf die Pflicht zur Buchf\u00fchrung bezieht und insofern eine Basisfunktion darstellt, m\u00fcssen Rechenschaft und Kapitalerhaltung einer spezifischeren Betrachtung unterzogen werden.<\/p>\n<p>Leffson (1987, S.\u00a064) definiert Rechenschaft als<\/p>\n<p><em>Offenlegung der Verwendung anvertrauten Kapitals in dem Sinne, da\u00df dem Informationsberechtigten \u2013 das kann auch der Rechenschaftslegende selbst sein \u2013 ein vollst\u00e4ndiger, klarer und zutreffender Einblick in die Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit gegeben wird, da\u00df dieser sich ein eigenes Urteil \u00fcber das verwaltete Verm\u00f6gen und die damit erzielten Erfolge bilden kann.<\/em><\/p>\n<p>Kapitalerhaltung bedeutet nach Baetge, Kirsch und Thiele (2019, S. 98)<\/p>\n<p><em>Dass jener Periodenerfolg ermittelt wird, der \u2013 auch wenn er vollst\u00e4ndig entnommen w\u00fcrde \u2013 das (nominelle) Eigenkapital nicht reduzieren w\u00fcrde (Sicherung des nominellen Haftkapitals).<\/em><\/p>\n<p>Die Zwecke der Rechnungslegung und damit einhergehend der Schutz bestimmter Jahresabschlussadressaten verlangen eine normative Wertung, welche dem Gesetzgeber obliegt. Baetge, Kirsch und Thiele (2019) gehen mit Verweis auf die Intention des Gesetzgebers davon aus, dass die bilanzrechtlichen Normen keinen Vorzug eines der beiden Zwecke erkennen lassen. Dennoch lassen zentrale Rechnungslegungsvorschriften wie das in \u00a7 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB normierte <em>Vorsichtsprinzip <\/em>und die imparit\u00e4tische Behandlung nicht realisierter Gewinne und Verluste (\u00a7 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB) erkennen, dass der <em>Gl\u00e4ubigerschutz <\/em>und mit ihm die Kapitalerhaltung im deutschen Bilanzrecht eine exponierte Stellung einnehmen. Dies ist historisch und \u00f6konomisch begr\u00fcndbar. Zum einen unterscheidet sich die Finanzierungsstruktur deutscher \u2013 gerade mittelst\u00e4ndischer Betriebe \u2013 in erheblichem Ma\u00dfe von den Gegebenheiten in anderen Rechtsr\u00e4umen, etwa den Vereinigten Staaten (etwa F\u00fclbier und Klein 2015). Zum anderen mag diese Fokussierung ein Resultat negativer Erfahrungen aus der <em>Gr\u00fcnderzeit <\/em>sein (hierzu etwa Haaker und Velte 2013; Schmitz 2016).<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Gl\u00e4ubiger als heterogene Gruppe<\/strong><\/p>\n<p>Allerdings sind Gl\u00e4ubiger ebenso wenig eine homogene Gruppe wie Eigenkapitalgeber. Es ist ein gro\u00dfer Unterschied, ob der Fremdkapitalgeber ein Sparer ist, der sein Verm\u00f6gen als Einlage bei einem regionalen Kreditinstitut verwaltet und der Bank insofern einen Kredit gew\u00e4hrt (zum Gl\u00e4ubigerschutz in der Bankenaufsicht siehe etwa Waschbusch, Rolle und Biewer 2017; Biewer 2020), oder ob ein institutioneller Anleger eine Anleihe eines im DAX notierten Unternehmens erwirbt, um sie nach Kurssteigerungen am Markt weiterzuverkaufen. Genauso ist das Kreditverh\u00e4ltnis zwischen einem mittelst\u00e4ndischen Automobilzulieferer, der seine Produkte auf Ziel an einen der gro\u00dfen Automobilhersteller verkauft, bereits aufgrund der Machtasymmetrie anders zu beurteilen als ein Schuldscheindarlehen, welches demselben Automobilhersteller durch ein internationales Bankenkonsortium gew\u00e4hrt wird. Dennoch wird im Rahmen des Kapitalerhaltungszwecks unterstellt, dass Gl\u00e4ubiger eine eindeutige Zielfunktion aufwiesen, und vornehmlich an einem hohen Schuldendeckungspotential interessiert seien. Insofern wird \u2013 und dies ist eine Parallele zum Verbraucherbegriff \u2013 ein Gl\u00e4ubigerbild skizziert, das f\u00fcr die praktische Rechtsanwendung als zu undifferenziert erscheint. Zudem wird oftmals vernachl\u00e4ssigt, dass auch Einleger als Gl\u00e4ubiger von Kreditinstituten ein hohes Informationsbed\u00fcrfnis haben (etwa Bieg und Waschbusch 2017, S.\u00a026 f.). Wenngleich die Unsicherheit zuk\u00fcnftiger Umweltzust\u00e4nde jede Entscheidung begleitet, kann doch eine hinreichende Informationsbasis das Risiko reduzieren, in ein bonit\u00e4tsschwaches Unternehmen zu investieren, insofern stellt die Rechnungslegung \u201edie Visitenkarte der Unternehmung\u201c (Albach 2000, S. 1 bezogen auf die Gewinn- und Verlustrechnung im Speziellen) dar.<\/p>\n<p>Zudem stellt sich die \u00f6konomische Frage, ob ein alleiniges Abstellen auf die Verm\u00f6gensausstattung eines Schuldners der Praxis einer Kreditentscheidung entsprechen kann. Das Schuldendeckungspotential stellt f\u00fcr den Gl\u00e4ubiger die Haftungsmasse seines Schuldners und somit die letzte R\u00fcckzugslinie dar. In der Kreditpraxis wird aber neben dem verwertbaren Verm\u00f6gen regelm\u00e4\u00dfig auch die Kapitaldienstf\u00e4higkeit des Schuldners \u00fcber die Kreditgew\u00e4hrung entscheiden. Keine Bank w\u00fcrde ein durch Grundschulden besichertes Immobiliendarlehen vergeben, wenn bereits das Einkommen des Kreditnehmers nicht ausreicht, um die Zinsen des Kredits zu begleichen. Um die F\u00e4higkeit zur Leistung von Zins und Tilgung beurteilen zu k\u00f6nnen, sind jedoch aus Sicht des potentiellen Fremdkapitalgebers auch verl\u00e4ssliche Informationen hinsichtlich der Finanz- und Ertragslage des Schuldners von Belang, sodass sich ein Spannungsfeld zeigt. Nun ist es f\u00fcr ein Regelrecht nat\u00fcrlich nicht m\u00f6glich, zwischen verschiedenen Fallgruppen zu unterscheiden. Gerade das ist m\u00f6glicherweise das Charmante einer prinzipienorientierten Rechnungslegung im Gegensatz zu einem Fallrecht, was nicht bedeutet, dass eine differenzierte Betrachtung der \u00f6konomischen Folgen obsolet ist. Das Spannungsfeld zwischen Rechenschaft und Kapitalerhaltung soll im Folgenden am Beispiel der Bildung und Aufl\u00f6sung sog. <em>stiller Reserven<\/em> verdeutlicht werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Stille Reserven und Gl\u00e4ubigerschutz<\/strong><\/p>\n<p>Dieter Schneider (1987, S.\u00a0411-414) zeigt am Beispiel der <em>stillen Reserven<\/em> (hierzu am Beispiel stiller bankspezifischer Vorsorgereserven Bieg und Waschbusch 2017, S.\u00a0480-483), dass hier aus \u00f6konomischer Perspektive ein Bruch im deutschen Bilanzrecht vorliegen k\u00f6nnte: Stille Reserven entstehen grunds\u00e4tzlich durch eine Unterbewertung des Verm\u00f6gens oder eine \u00dcberbewertung der Schulden des Bilanzierenden (Baetge, Kirsch und Thiele 2019). Auf der Aktivseite eines Unternehmens resultieren stille Reserven insbesondere aus der Anschaffungskostenrestriktion (\u00a7\u00a0253 Abs. 1 S 1 HGB), wonach der Buchwert eines Verm\u00f6gensgegenstands die (fortgef\u00fchrten) Anschaffungskosten nicht \u00fcbersteigen darf. Hierdurch bildet sich eine stille Reserve als Differenz zwischen dem potentiellen Verkaufspreis und dem Buchwert, die gem\u00e4\u00df \u00a7 252 Abs.\u00a0 1 Nr. 4, 2. HS HGB erst als realisiert angesehen werden darf, wenn der Verkauf get\u00e4tigt ist. Zahlreiche Bilanzierungswahlrechte im Handelsrecht er\u00f6ffnen dem Bilanzierenden zudem die M\u00f6glichkeit, Bilanzpolitik zu betreiben. Grunds\u00e4tzlich wird dabei davon ausgegangen, dass ein zu niedrig ausgewiesenes Verm\u00f6gen und c.p. ein zu niedriger Gewinn dem Gl\u00e4ubigerschutz diene (Schneider 1987, S.\u00a0412 mit Verweis auf Neukamp 1899). Schneider argumentiert nun auf Basis der Agenturbeziehung zwischen dem Rechenschaftslegenden und den Abschlussadressaten, dass \u201ederjenige, der Rechenschaft zu geben hat, nicht selbst dar\u00fcber entscheiden darf, wie weit er sich der Rechenschaft entzieht\u201c, was in letzter Konsequenz ein Verbot aller Wahlrechte bedeutete (Schneider 1987, S.\u00a0411). Nach Schneider (1987, S.\u00a0412) f\u00fchre die Unterbewertung der Aktiva zu einer \u201everzerrten Messung der Verm\u00f6gens-, Finanz- und Ertragslage [\u2026] und bewirke keinen verst\u00e4rkten Schutz f\u00fcr die Gl\u00e4ubiger oder Anteilseigner\u201c. Dies begr\u00fcndet er damit, dass es in Perioden mit positiven Erfolgen f\u00fcr den Gl\u00e4ubigerschutz irrelevant sei, ob stille Reserven gebildet w\u00fcrden oder nicht. In Verlustjahren l\u00f6sten sich die stillen Reserven jedoch auf und suggerierten ein falsches Bild der Verm\u00f6gens-, Finanz- und Ertragslage des potentiellen Schuldners. Aufgrund der asymmetrischen Informationsverteilung zwischen dem Unternehmen und den potentiellen Kreditgebern, achten diese jedoch auf Signale und interpretieren den Jahresabschluss des Unternehmens zu positiv, was zu einer Kreditentscheidung f\u00fchren kann, die sie bei Kenntnis der tats\u00e4chlichen Verm\u00f6gens-, Finanz- und Ertragslage nicht getroffen h\u00e4tten (zur Bedeutung von Informationen bei Investitionsentscheidungen siehe Follert 2017).<\/p>\n<p>Ein Kompromissvorschlag k\u00f6nnte darin bestehen, die M\u00f6glichkeit zur Bildung stiller Reserven zu reduzieren, und gleichzeitig Aussch\u00fcttungssperren zu verh\u00e4ngen, um dem Unternehmen keine Haftungsmasse zu entziehen. Einschr\u00e4nkend \u2013 und dies gilt insbesondere f\u00fcr potentielle Kreditgeber kapitalmarktorientierter Unternehmen \u2013 ist nat\u00fcrlich darauf hinzuweisen, dass ein parallel zum HGB aufgestellter Abschluss nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), die prim\u00e4r die Vermittlung sog. entscheidungsn\u00fctzlicher Informationen anstreben (siehe CF.1.2), zu Rate gezogen werden kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Aufgrund historischer und \u00f6konomischer Gegebenheiten ist es nachvollziehbar, dass der Gl\u00e4ubigerschutz in Deutschland eine prominente Stellung einnimmt. Allerdings erfordert auch dieser Adressatenkreis eine spezifische Analyse. Vielfach suggeriert die Darstellung eines \u201eGl\u00e4ubigers\u201c n\u00e4mlich das Bild eines unterlegenen und hilfsbed\u00fcrftigen Verhandlungspartners, was f\u00fcr gewisse Gl\u00e4ubigergruppen zutrifft, jedoch kaum verallgemeinerbar ist. Auch wenn man annimmt, dass sich Kapitalerhaltung und Rechenschaft gleichwertig gegen\u00fcberstehen, zeigen die Auspr\u00e4gungen der Kapitalerhaltungsgrunds\u00e4tze (etwa Baetge, Kirsch und Thiele 2019, S.\u00a0136-142) ein Spannungsfeld. Am Beispiel der stillen Reserven zeigt Dieter Schneider bereits 1987, dass der intendierte Zweck des Gl\u00e4ubigerschutzes hier sogar verfehlt werden kann. Es soll keinesfalls der Eindruck erweckt werden, dass die grunds\u00e4tzliche Ausrichtung der deutschen Rechnungslegung zu verwerfen sei \u2013 dies zeigen auch die Erfahrungen vergangener Krisen (etwa Schmitz 2016) \u2013, allerdings erfordert die Rechnungslegung als gesellschaftliche Institution im Zeitablauf einen regelm\u00e4\u00dfigen Diskurs und eine differenzierte Betrachtung.<\/p>\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n<p>Albach, Horst (2000). Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 2. Aufl., Wiesbaden.<\/p>\n<p>Baetge, J\u00f6rg, Kirsch, Hans-J\u00fcrgen, Thiele, Stefan (2019). Bilanzen, 15. Aufl., D\u00fcsseldorf.<\/p>\n<p>Bieg, Hartmut, Waschbusch, Gerd (2017). Bankbilanzierung nach HGB und IFRS, 3. Aufl., M\u00fcnchen.<\/p>\n<p>Biewer, Johannes (2020). Zur Zweckad\u00e4quanz der IFRS-Rechnungslegung als Informationsinstrument f\u00fcr die Bankenaufsicht, Baden-Baden.<\/p>\n<p>Follert, Florian (2017). Einige entscheidungstheoretische Anmerkungen zu \u00a7 37b WpHG. Der Konzern 15, 274-278.<\/p>\n<p>F\u00fclbier, Rolf U., Klein, Malte (2015). Balancing past and present: the impact of accounting internationalisation on German accounting regulations. Accounting History 20, 342-374.<\/p>\n<p>Haaker, Andreas, Velte, Patrick (2013). Zur Geschichte der Zeitwertbilanzierung in Deutschland. Zeitschrift f\u00fcr Unternehmensgeschichte 58, 73-104.<\/p>\n<p>Leffson, Ulrich (1987). Die Grunds\u00e4tze ordnungsm\u00e4\u00dfiger Buchf\u00fchrung, 7. Aufl., D\u00fcsseldorf.<\/p>\n<p>Neukamp, Ernst (1899). Das Dogma der \u201eBilanzwahrheit\u201c. Zeitschrift f\u00fcr das gesamte Handelsrecht 48, 450-507.<\/p>\n<p>Schmalenbach, Eugen (1963). Kostenrechnung und Preispolitik, 8. Aufl., K\u00f6ln\/Opladen.<\/p>\n<p>Schmitz, Sascha (2016). Wirtschaftskrisen und Rechnungslegung, Wiesbaden.<\/p>\n<p>Schneider, Dieter (1987). Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 3. Aufl., M\u00fcnchen\/Wien.<\/p>\n<p>St\u00fctzel, Wolfgang (1967). Bemerkungen zur Bilanztheorie. Zeitschrift f\u00fcr Betriebswirtschaft 37, 314-340.<\/p>\n<p>Waschbusch, Gerd, Rolle, Andrea, Biewer, Johannes (2017). \u00dcberlegungen zur Zweckad\u00e4quanz der aufsichtsrechtlichen Eigenmittelunterlegung im Kreditgewerbe. Betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis 69, 206-227.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unternehmensrechnung und ihre Zwecke Die G\u00fcte einer Unternehmensrechnung kann nur in Abh\u00e4ngigkeit von dem mit ihr verfolgten Zweck beurteilt werden (Schmalenbach 1963, S. 141). 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