{"id":28863,"date":"2021-03-19T00:18:01","date_gmt":"2021-03-18T23:18:01","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=28863"},"modified":"2021-03-19T06:57:54","modified_gmt":"2021-03-19T05:57:54","slug":"us-arbeitsmarkt-worauf-schaut-die-fed","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=28863","title":{"rendered":"<font size=3; color=grey>Gastbeitrag <\/font><br\/>US-Arbeitsmarkt \u2013 Worauf schaut die Fed?"},"content":{"rendered":"<p><em>Vor allem die Entwicklung am Arbeitsmarkt wird dar\u00fcber entscheiden, wann die Fed ihre Anleihek\u00e4ufe herunterf\u00e4hrt. Dabei hat die US-Notenbank schon angek\u00fcndigt, dass sie hierbei nicht nur auf die Arbeitslosenquote schauen, sondern ihr Urteil auf breiter Basis treffen wird. Wir stellen die Indikatoren vor, die dabei eine wichtige Rolle spielen d\u00fcrften.<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Fed fordert Fortschritte am Arbeitsmarkt<\/strong><\/p>\n<p>Gem\u00e4\u00df ihrer erstmals im Dezember 2020 ver\u00f6ffentlichen Guidance will die Fed ihre Anleihenk\u00e4ufe mindestens im gegenw\u00e4rtigen Umfang weiterf\u00fchren, bis &#8222;erhebliche weitere Fortschritte&#8220; bei der Erreichung ihrer Ziele Vollbesch\u00e4ftigung und einer Inflationsrate von 2% erzielt sind. W\u00e4hrend bei der Inflation klar ist, dass sich die Zielmarke auf den Preisindex f\u00fcr die Konsumausgaben bezieht, l\u00e4sst sich die Lage am Arbeitsmarkt schwerer erfassen. Die Fed hat angek\u00fcndigt, ihr Urteil \u00fcber die Lage am Arbeitsmarkt anhand eines breiten Tableaus von Indikatoren zu treffen.<\/p>\n<p><strong>Es fehlen noch 9,5 Millionen Jobs<\/strong><\/p>\n<p>In den Medien stehen die monatlichen Zahlen zur Besch\u00e4ftigung au\u00dferhalb der Landwirtschaft (&#8222;Nonfarm Payrolls&#8220;) im Mittelpunkt. So nahm die entsprechende Zahl der Jobs im Februar um 379 Tsd zu. Von dem zwischenzeitlichen Besch\u00e4ftigungsr\u00fcckgang um 22,4 Mio ist damit aber erst 60% wettgemacht worden (Abbildung 1).<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/fed1.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/fed1.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p><strong>Arbeitslosenquote malt ein zu rosiges Bild,&#8230;<\/strong><br \/>\nDagegen zeigt die Arbeitslosenquote, zumindest auf den ersten Blick, dass der Arbeitsmarkt das Schlimmste schon hinter sich hat. Im Februar lag sie bei 6,2% und damit deutlich unter dem Hoch von 14,8% im April 2020 (Abbildung 2).<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/fed2.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/fed2.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Allerdings ist der deutliche R\u00fcckgang zu einem guten Teil darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass viele Arbeitslose aus der Statistik herausgefallen sind. So ist die Partizipationsquote (Besch\u00e4ftigte und Arbeitslose in % der Bev\u00f6lkerung im arbeitsf\u00e4higen Alter) von 63,3% im Februar 2020 auf 60,2% im April gefallen. H\u00e4tte diese Quote auch im April noch bei 63,3% gelegen, so h\u00e4tte die Arbeitslosenquote damals etwa 20% betragen, also gut f\u00fcnf Prozentpunkte mehr als tats\u00e4chlich ausgewiesen. In den vergangenen Monaten hat sich die Partizipationsquote zwar etwas erholt, liegt aber mit 61,4% weiterhin deutlich unter ihrem Vorkrisenniveau. W\u00e4re sie im Februar 2021 \u2013 bei gleicher Besch\u00e4ftigung \u2013 noch genauso hoch wie ein Jahr zuvor gewesen, h\u00e4tte die Arbeitslosenquote bei 9,4% gelegen (Abbildung 3).<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/fed3.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/fed3.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<div class=\"col-lg-3\">\n<div id=\"d5207e222\">\n<div class=\"in collapse show bm-component-card\">\n<div id=\"bm_comp_id_\" class=\"card-body bm-component\" data-bm-component=\"\"><strong>&#8230; weshalb die Fed auf Besch\u00e4ftigungsquoten schaut<\/strong><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"54f97657-0b48-4563-bfb2-e897424260e6\" class=\"row \">\n<div class=\"col-md-12\">\n<div id=\"d5207e238\">\n<div class=\"in collapse show bm-component-card\">\n<div id=\"bm_comp_id_54f97657-0b48-4563-bfb2-e897424260e6\" class=\"card-body bm-component\" data-bm-component=\"54f97657-0b48-4563-bfb2-e897424260e6\">\n<p>Am einfachsten lassen sich diese Probleme umgehen, indem man auf Besch\u00e4ftigungsquoten schaut. Diese messen den Anteil der Besch\u00e4ftigten an der Bev\u00f6lkerung. Dann spielt es keine Rolle, ob diejenigen, die ihren Arbeitsplatz verloren haben, in der Statistik auftauchen (und somit in der Arbeitslosenquote) oder ob sie aus der Erwerbsbev\u00f6lkerung herausfallen. Um ein m\u00f6glichst unverzerrtes Bild zu erhalten, sollte man sich dabei auf die Besch\u00e4ftigungsquote f\u00fcr das &#8222;beste&#8220; Alter 25-54 Jahre konzentrieren. Denn dort sind die Besch\u00e4ftigungsquoten am h\u00f6chsten und weniger von der Alterung beeinflusst. Am H\u00f6hepunkt der beiden letzten Konjunkturzyklen lag die Besch\u00e4ftigungsquote dieser Altersklasse bei 79,9% (Dezember 2007) bzw. bei 79,8% (Februar 2020). Im Tiefpunkt der Pandemie-Krise war die Quote auf nur noch 69,6% gefallen und hat sich seither auf 76,5% erholt (Abbildung 4).<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/fed4.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/fed4.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p><strong>Fokus auf Minderheiten &#8230;<\/strong><br \/>\nDas Urteil der Fed \u00fcber die Lage am Arbeitsmarkt wird auch dadurch beeinflusst werden, dass sie zunehmend die sozialpolitischen Auswirkungen der Geldpolitik im Blick hat. So haben ihre Vertreter zuletzt h\u00e4ufiger darauf hingewiesen, dass die Coronakrise die hart erk\u00e4mpften Fortschritte der &#8222;African Americans&#8220; zunichte machen k\u00f6nnten. Am Ende der letzten Aufschwungphase hatte sich der lange Zeit hohe Abstand der Arbeitslosenquote der Schwarzen zu der bei Wei\u00dfen gemessenen Quote merklich verringert. In der Krise schossen zwar die Arbeitslosenquote aller Bev\u00f6lkerungsschichten nach oben, aber der Abstand bei der Arbeitslosenquote von Schwarzen und Wei\u00dfen hat sich wieder vergr\u00f6\u00dfert (Abbildung 5).<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/fed5.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/fed5.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p><strong>&#8230; sowie auf Langzeitarbeitslose<\/strong><br \/>\nViele Langzeitarbeitslose sind eher schwer in Besch\u00e4ftigung zu bringen. Auch diese Gruppe w\u00fcrde \u2013 wie die Minderheiten \u2013 daher besonders von einem hei\u00dflaufenden Arbeitsmarkt profitieren. In den USA gelten Personen, die seit mindestens 27 Wochen arbeitslos sind, als langzeitarbeitslos. Zuletzt war dies bei fast die H\u00e4lfte der offiziell registrierten Arbeitslosen der Fall. Die Langzeitarbeitslosenquote betr\u00e4gt damit 2,5% bei weiter steigender Tendenz (Abbildung 6). Auch wenn die Gesamtarbeitslosigkeit in den letzten Monaten gesunken ist, rutschen offensichtlich immer mehr Personen, die w\u00e4hrend der Pandemie ihren Job verloren haben, in die Langzeitarbeitslosigkeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/fed6.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/fed6.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p><strong>Offene Stellen und Wechselbereitschaft<\/strong><br \/>\nEin eher positives Bild vom Arbeitsmarkt zeichnen zwei alternative Ma\u00dfzahlen, die auf einer gesonderten Erhebung (JOLTS) beruhen und mit einer leichten Verz\u00f6gerung ver\u00f6ffentlicht werden:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Zahl der offenen Stellen:<\/strong> Unmittelbar vor der Coronakrise waren 7 Millionen Stellen offene Stellen gemeldet. Dies entsprach 4,4% der Besch\u00e4ftigung (zzgl. der ausgeschriebenen Jobs). Nach einem relativ moderaten R\u00fcckgang im Fr\u00fchjahr 2020 hat sich die Lage rasch normalisiert. Es stehen jetzt wieder 6,6 Millionen Stellen offen. Damit ist die Quote mit 4,5% sogar geringf\u00fcgig h\u00f6her als vor der Krise, was allerdings alleine auf den deutlich niedrigeren Nenner \u2013 die Besch\u00e4ftigung \u2013 zur\u00fcckzuf\u00fchren ist (Abbildung 7).<\/li>\n<li><strong>K\u00fcndigungen seitens der Arbeitnehmer:<\/strong> Die K\u00fcndigungsquote ist, wenig \u00fcberraschend, im Fr\u00fchjahr 2002 deutlich gefallen, hat sich aber dann recht z\u00fcgig nahezu auf das alte Niveau erholt. Dies deutet darauf hin, dass Besch\u00e4ftigte relativ einfach neue Jobs finden und ist damit ein positives Signal f\u00fcr die Lage am Arbeitsmarkt.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/fed7.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/fed7.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p><strong>Erstantr\u00e4ge: &#8222;Echtzeitindikator&#8220; mit Problemen<\/strong><br \/>\nAls einer der besten Indikatoren f\u00fcr die Lage am Arbeitsmarkt werden traditionell die w\u00f6chentlichen Erstantragsdaten auf Arbeitslosenhilfe angesehen. Schlie\u00dflich werden sie mit lediglich einw\u00f6chiger Verz\u00f6gerung ver\u00f6ffentlicht, und sie sind eine relativ &#8222;saubere&#8220; Zahl, die \u2013 au\u00dfer durch die Saisonbereinigung \u2013 nicht mit statistischen Modellen bearbeitet wird. Zudem beruht sie im Gegensatz zu fast allen anderen US-Wirtschaftsdaten nicht auf Umfragen, sondern auf den tats\u00e4chlich von den \u00c4mtern erfassten Zahlen.<\/p>\n<p>Zuletzt wurden 745 Tsd Erstantr\u00e4ge gemeldet. Dies liegt zwar weit unter den im Fr\u00fchjahr 2020 erreichten Rekorden von fast 7 Millionen, aber immer noch \u00fcber dem H\u00f6chststand w\u00e4hrend der &#8222;Gro\u00dfen Rezession&#8220; von 2007\/09 (Abbildung 8). Seit Oktober hat es hier auch keine Verbesserung gegeben, sondern die Antragsdaten bewegen sich nahezu seitw\u00e4rts.<\/p>\n<p>Allerdings scheint die Datenqualit\u00e4t der &#8222;Claims&#8220; nachgelassen zu haben. So haben die im Rahmen der Konjunkturprogramme erh\u00f6hten Zahlungen den Anreiz erh\u00f6ht, sich auch offiziell arbeitslos zu melden. Zudem gab es in einigen Bundesstaaten offenbar gr\u00f6\u00dfere Betrugsversuche und einen erheblichen Bearbeitungsr\u00fcckstau. Einige dieser Probleme sollten zwar zwischenzeitlich gel\u00f6st sein, die Erstantr\u00e4ge sollten aber weiter mit erh\u00f6hter Vorsicht interpretiert werden. Eine Wiederaufnahme des Abw\u00e4rtstrends w\u00e4re dennoch eine gute Nachricht.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/fed8.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/fed8.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p><strong>Stundenl\u00f6hne: Besser ignorieren<\/strong><br \/>\nMit Vorsicht zu interpretieren sind auch die Angaben zur Entwicklung der durchschnittlichen Stundenl\u00f6hne im Rahmen des monatlichen Arbeitsmarktberichts. Denn sie sind nicht um Ver\u00e4nderungen in der Zusammensetzung der Besch\u00e4ftigung bereinigt. Zuletzt wurden aber vor allem niedrig bezahlte Arbeitnehmer entlassen, wodurch die durchschnittliche Entlohnung der verbliebenen Arbeitskr\u00e4fte merklich stieg (Abbildung 9).<\/p>\n<p>Um solche Zusammensetzungeffekte bereinigt ist der Arbeitskostenindex. Ihm zufolge hat der Lohndruck seit Beginn der Krise etwas nachgelassen, womit er ein v\u00f6llig anderes Bild zeichnet als die Stundenl\u00f6hne. Allerdings werden die Daten nur auf Quartalsbasis und daher mit einiger Verz\u00f6gerung berechnet.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/fed9.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/fed9.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p><strong>Fed mit ge\u00e4nderter Reaktionsfunktion<\/strong><br \/>\nZwar hat die Fed auch schon fr\u00fcher den Arbeitsmarkt anhand einer Vielzahl von Indikatoren beurteilt. Mit der st\u00e4rkeren Ber\u00fccksichtigung sozialpolitischer Aspekte bei ihrer Geldpolitik d\u00fcrfte die Notenbank aber noch sp\u00e4ter mit den Fortschritten am Arbeitsmarkt zufrieden sein. Auch wenn wir insgesamt eine kr\u00e4ftige Erholung der US-Wirtschaft prognostizieren, erwarten wir, dass sich die Fed Zeit lassen wird, bis sie den Fu\u00df etwas vom Gaspedal nimmt. Eine R\u00fcckf\u00fchrung der Anleihek\u00e4ufe steht wohl erst Mitte 2022 an, und die Zinsen d\u00fcrften noch deutlich l\u00e4nger unver\u00e4ndert bleiben.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor allem die Entwicklung am Arbeitsmarkt wird dar\u00fcber entscheiden, wann die Fed ihre Anleihek\u00e4ufe herunterf\u00e4hrt. 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