{"id":29429,"date":"2021-07-10T00:31:27","date_gmt":"2021-07-09T23:31:27","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=29429"},"modified":"2021-07-10T06:37:49","modified_gmt":"2021-07-10T05:37:49","slug":"gastbeitrag-draghi-ist-nicht-beckenbauer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=29429","title":{"rendered":"<font size=3; color=grey>Gastbeitrag <\/font><br\/>Draghi ist nicht Beckenbauer"},"content":{"rendered":"<div class=\"row\">\n<div class=\"col-lg-9 order-0\">\n<div id=\"4d7b91a9-7b15-417a-a80a-c39a8410ba6a\" class=\"row \">\n<div class=\"col-md-12\">\n<div id=\"summary\">\n<div class=\"in collapse show bm-component-card\">\n<div id=\"bm_comp_id_4d7b91a9-7b15-417a-a80a-c39a8410ba6a\" class=\"card-body bm-component\" data-bm-component=\"4d7b91a9-7b15-417a-a80a-c39a8410ba6a\">\n<p>Mario Draghi ist f\u00fcr viele ein Hoffnungstr\u00e4ger, der die strukturellen Schw\u00e4chen Italiens l\u00f6sen kann. Immerhin steht ihm mit dem EU-Wiederaufbaufonds ein F\u00fcllhorn zur Verf\u00fcgung, und ihn umgibt eine Aura wie seinerzeit Franz Beckenbauer, als er 1990 den Weltmeistertitel holte. Doch anders als dem &#8222;Kaiser&#8220; fehlt ihm die Unterst\u00fctzung: Die Parteien schielen bereits auf die sp\u00e4testens im Mai 2023 stattfindenden Wahlen. Es wird also wieder nichts mit dem Reformdurchbruch. Diese anhaltende Schw\u00e4che Italiens beschleunigt die Entwicklung des Euroraums hin zu einer Transferunion und sorgt daf\u00fcr, dass die EZB l\u00e4nger auf dem Gaspedal stehen bleibt.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><!--more--><\/p>\n<div class=\"row mt-3\">\n<div class=\"col-lg-9 order-0\">\n<div id=\"body_text\">\n<div id=\"51c5a96a-7b86-459c-bf69-86dafbd13a1c\" class=\"row \">\n<div class=\"col-md-12\">\n<div id=\"d6017e163\">\n<div class=\"in collapse show bm-component-card\">\n<div id=\"bm_comp_id_51c5a96a-7b86-459c-bf69-86dafbd13a1c\" class=\"card-body bm-component\" data-bm-component=\"51c5a96a-7b86-459c-bf69-86dafbd13a1c\">\n<h2 id=\"h2-9accadb9-8d2b-4a6e-a790-d093f2d44edd\" class=\"bm-h2\">Draghi hat das Zeug zu Reformen<\/h2>\n<p>Seit Mario Draghi am 13. Februar dieses Jahres das Amt des italienischen Ministerpr\u00e4sidenten \u00fcbernommen hat, hoffen viele, dass der fr\u00fchere EZB-Pr\u00e4sident die strukturellen Schw\u00e4chen Italiens beseitigen oder zumindest verringern wird. Man traut ihm zu, dass er Reformeifer erzeugen und die Bev\u00f6lkerung auf Reformen einschw\u00f6ren kann \u2013 wie seinerzeit Franz Beckenbauer die deutsche Nationalelf zu H\u00f6chstleistungen anspornte und 1990 den Weltmeistertitel nach Deutschland holte. Zudem hat Mario Draghi im Vergleich zu allen seinen Vorg\u00e4ngern g\u00fcnstige Voraussetzungen:<\/p>\n<ul>\n<li>Mit dem EU-Wiederaufbaufonds &#8222;Next Generation EU&#8220; stehen ihm enorme finanzielle Mittel zur Verf\u00fcgung. Hinzu kommen weitere Gelder aus EU- und nationalen Programmen. Insgesamt addieren sich die Mittel auf gut 260 Mrd Euro, mit denen er wichtige Projekte umsetzen kann.<\/li>\n<li>Hinzu kommt, dass Draghi in seiner fr\u00fcheren Funktion als EZB-Chef stets auf die strukturellen Probleme Italiens hingewiesen und die Regierungen ermahnt hat, diese zu l\u00f6sen. Er kennt die Strukturschw\u00e4chen seines Landes also genau \u2013 und hat einen Plan.<\/li>\n<\/ul>\n<h2 id=\"h2-5ceb75f1-06f0-4061-aa49-79409bb1ebff\" class=\"bm-h2\">Drei S\u00e4ulen: Beh\u00f6rden, Justiz, Infrastruktur<\/h2>\n<p>Konkret baut der Sanierungsplan Draghis auf drei S\u00e4ulen (siehe <a class=\"text-links\" href=\"https:\/\/www.governo.it\/sites\/governo.it\/files\/PNRR_0.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8222;Plano Nazionale di Ripresa e Resilienza&#8220;<\/a>):<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Effizientere Beh\u00f6rden<\/strong>: Ein Kernproblem in der Verwaltung ist, dass zwischen den nationalen, regionalen und lokalen Beh\u00f6rden Abl\u00e4ufe h\u00e4ufig unkoordiniert sind und Vorschriften sich zum Teil widersprechen. Draghi will daher viele Regeln vereinfachen und unn\u00f6tige Vorschriften streichen. Die Verwaltungsprozesse sollen \u2013 so weit als m\u00f6glich \u2013 standardisiert und durch digitale Verfahren beschleunigt werden. Die Verwaltungsangestellten sollen besser aus- und weitergebildet werden; au\u00dferdem soll es einen besseren Auswahlprozess f\u00fcr Leitungspositionen geben.<\/li>\n<li><strong>Schnellere Justiz<\/strong>: Draghi will die in Italien unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig lange dauernden Gerichtsverfahren sp\u00fcrbar beschleunigen. Wie in der \u00fcbrigen Verwaltung sollen auch hier die Verfahrensabl\u00e4ufe vereinfacht und digitalisiert werden. Insbesondere bei Zivilverfahren will man von anderen L\u00e4ndern lernen und bessere Abl\u00e4ufe kopieren. Um die Gerichte zu entlasten, sollen unbegr\u00fcndete Berufungen effizienter ausselektiert werden; au\u00dferdem wird das Instrument der au\u00dfergerichtlichen Einigung (Alternative Dispute Resolution) gest\u00e4rkt. Richter sollen zudem von besser geschultem Personal bei der Verfahrensvorbereitung unterst\u00fctzt werden. Den hohen Berg an aufgelaufenen Gerichtsverfahren will man mit einem Heer von mehr als 20.000 auf knapp drei Jahre befristet eingestellten Mitarbeitern abtragen.<\/li>\n<li><strong>Bessere Infrastruktur<\/strong>: Viel Geld wird in die landesweite Infrastruktur investiert. Das Stra\u00dfen- und Schienennetz soll instandgesetzt und ausgebaut werden. Alleine f\u00fcr das Schiennetz sind knapp 25 Mrd Euro vorgesehen. Auch der Ausbau der f\u00fcr die italienische Wirtschaft wichtigen H\u00e4fen wird vorangetrieben \u2013 immerhin verf\u00fcgt Italien laut CIA &#8222;The World Factbook&#8220; \u00fcber eine l\u00e4ngere K\u00fcstenlinie als Indien. Hinzu kommen Investitionen in Milliardenh\u00f6he in das Stromnetz, um die Energiewende voranzutreiben, sowie in Breitbandtechniken, um das Land f\u00fcr die Kommunikation der Zukunft zu r\u00fcsten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Neben diesen Kernbereichen sind weitere Vereinfachungen etwa bei der Vergabe \u00f6ffentlicher Auftr\u00e4ge, von Umweltauflagen, beim Bau und der St\u00e4dteplanung sowie bei Investitionen geplant. Auch auf den G\u00fcterm\u00e4rkten soll der Wettbewerb etwa durch das Abschaffen von Markteintrittsbarrieren gest\u00e4rkt werden. Alles in allem sind dies \u00fcberlegte Reformvorhaben und Schritte in die richtige Richtung.<\/p>\n<h2 id=\"h2-bb1811db-c903-4bb7-99d5-5a904c06e4b1\" class=\"bm-h2\">Das gro\u00dfe Aber<\/h2>\n<p>Dennoch steht hinter der tats\u00e4chlichen Umsetzung der sch\u00f6nen Pl\u00e4ne ein gro\u00dfes Fragezeichen. Denn die H\u00fcrden, die sich Draghis Vorhaben in den Weg stellen, sind nicht zu untersch\u00e4tzen:<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Die \u00f6ffentliche Verwaltung, einschlie\u00dflich der Justiz, scheint generell nur schwer reformierbar zu sein. Zwar hat es in den Jahren seit der Finanzkrise mehrere Anl\u00e4ufe gegeben: Vielfach wurde von (Experten-)Regierungen die beh\u00e4bige \u00f6ffentliche Verwaltung adressiert und auch die Gerichte sollten \u2013 angefangen von der Fornero-Reform, im Rahmen derer Richter eingestellt und sich Gerichte auf Kompetenzen spezialisieren sollten \u2013 effizienter und schneller werden. Der Erfolg war bisher m\u00e4\u00dfig und es kam bestenfalls zu kleinen Schritten in die richtige Richtung. Ein Reformdurchbruch ist bisher keiner Regierung gelungen. Am deutlichsten zeigt sich dies in dem von uns berechneten Index zur Standortqualit\u00e4t, den wir auf Basis von Weltbank-Indikatoren berechnen, die wir zu einem Index zusammenfassen, mit dem wir den Abstand eines jeden EU-Landes zu einem hypothetischen Top-Standort berechnen (Abbildung 1). Demnach hat sich die Attraktivit\u00e4t Italiens als Wirtschaftsstandort \u2013 anders als in anderen L\u00e4ndern wie Spanien \u2013 seit zehn Jahren nicht verbessert. Trotz einiger Reformversuche blieb Italien im EU-Vergleich im unteren Drittel und belegte zuletzt den viertletzten Rang. Ein besonderes Problem ist offenbar der Widerstand der regionalen Beh\u00f6rden, die nach der italienischen Verfassung mit politischer Autonomie und Selbstverwaltungsrechten ausgestattet sind. Hinzu kommt der sogenannte Campanilismus \u2013 abgeleitet von dem Wort Campanile (Glockenturm) \u2013, der eine ausgepr\u00e4gte lokale Verbundenheit bezeichnet, die die lokalen Interessen \u00fcber die regionalen oder nationalen stellt. Seit jeher tun sich nationale Ministerien schwer damit, ihren Willen gegen\u00fcber unteren Beh\u00f6rden durchzusetzen, insbesondere wenn es um ver\u00e4nderte Verwaltungsstrukturen und -abl\u00e4ufe geht. Dahingehend hat Matteo Salvini k\u00fcrzlich gegen\u00fcber der italienischen Zeitung La Repubblica seine Skepsis klar ge\u00e4u\u00dfert: &#8222;Lasst uns realistisch bleiben. Diese Regierung wird weder das Justiz- noch das Beh\u00f6rdenwesen ver\u00e4ndern.&#8220;<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/draghi1.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/draghi1.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Zudem ist Draghis Zeitfenster f\u00fcr Reformen begrenzt. Sp\u00e4testens im Juni 2023 stehen die n\u00e4chsten Parlamentswahlen an. Zwar unterst\u00fctzen die meisten Parteien formal die Regierung Drahis. Aber mit Blick auf die bevorstehenden Wahlen d\u00fcrften die Parteien wohl eher bestrebt sein, ihre politischen Profile zu sch\u00e4rfen, zumal die gro\u00dfen Koalitionsparteien \u2013 die F\u00fcnf-Sterne-Bewegung (M5S), der Partito Democratico (PD), Salvinis rechtsgerichtete Lega und Berlusconis Forza Italia (FI) \u2013 seit zwei Jahren erleben m\u00fcssen, wie die rechtsextremen Br\u00fcder Italiens (FdI) stetig aufholen und mittlerweile eine \u00e4hnliche Popularit\u00e4t genie\u00dfen wie sie selbst (Abbildung 2). Zwar d\u00fcrften sie unstrittige Themen wie den Einzug der Digitalisierung in die Verwaltung oder die spendablen Infrastrukturinvestitionen mittragen. Allerdings werden es sich die Parteien gerade bei sensiblen Themen wie der Personalauswahl und einer grundlegenden Umstrukturierung der Verwaltung zweimal \u00fcberlegen, ob sie derartige Ver\u00e4nderungen unterst\u00fctzen wollen. Diese strategischen \u00dcberlegungen k\u00f6nnten umso st\u00e4rker in den Vordergrund r\u00fccken, sollten Wahlen bereits im n\u00e4chsten Jahr stattfinden. Denn im Februar 2022 endet die siebenj\u00e4hrige Amtszeit von Pr\u00e4sident Sergio Mattarella, und viele w\u00fcnschen sich Mario Draghi als dessen Nachfolger. Damit k\u00f6nnte Draghis Amtszeit als Ministerpr\u00e4sident bereits in wenigen Monaten enden. Allerdings besteht ebenso die Option, dass Mattarella Pr\u00e4sident bleiben k\u00f6nnte. Denn auch wenn dieser k\u00fcrzlich angedeutet hat, dass er seinem Ruhestand mit Freude entgegenblickt, k\u00f6nnte er f\u00fcr eine weitere Amtszeit kandidieren, um im Zweifel keine Regierungskrise auszul\u00f6sen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/draghi2.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/draghi2.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<ul>\n<li>Schlie\u00dflich k\u00f6nnte auch \u2013 entgegen der allgemeinen Ansicht \u2013 der EU-Wiederaufbaufonds &#8222;Next Generation EU&#8220; ein Hindernis f\u00fcr Reformen darstellen. Denn die Erfahrung zeigt, dass wirkliche Reformen nur unter Druck umgesetzt wurden. Die Lage muss derart erdr\u00fcckend sein, dass in der Bev\u00f6lkerung und der Politik die Einsicht reift, dass es so nicht weitergeht, und deshalb dort die Angst vor einer Krise gr\u00f6\u00dfer ist als die Angst vor Reformen. Beispiele daf\u00fcr sind etwa die Reformen unter Ministerpr\u00e4sident Monti wie die Beschneidung des K\u00fcndigungsschutzes \u2013 inmitten der Staatsschuldenkrise. Dies ist aber keineswegs ein Italien-spezifisches Ph\u00e4nomen. Ronald Reagan und Margaret Thatcher h\u00e4tten ihre Politik ohne die vorhergehenden Krisen niemals durchsetzen k\u00f6nnen, gleiches gilt f\u00fcr die &#8222;Agenda 2020&#8220; unter dem damaligen Bundeskanzler Gerhard Schr\u00f6der. Insofern d\u00fcrfte der Geldsegen der EU den Reformeifer eher senken, da er die wirtschaftlichen Probleme \u00fcberdeckt wird. Zwar sollen die Gelder nur im Gegenzug f\u00fcr Reformen flie\u00dfen. Letztendlich wird dies die EU-Kommission \u2013 wie so oft \u2013 aber wohl nicht konsequent durchsetzen.<\/li>\n<\/ul>\n<h2 id=\"h2-7e7499db-99cb-4a9e-ae7e-bbf2a2420b9d\" class=\"bm-h2\">Besonderes Problem: Arbeitsmarkt<\/h2>\n<p>Ein heikles Thema bleibt zudem der Arbeitsmarkt. Auch hier haben sich verschiedene Regierungen an Reformen versucht. So hat Silvio Berlusconi vor mehr als zehn Jahren die Arbeitsgesetze sp\u00fcrbar ge\u00e4ndert, indem er \u00d6ffnungsklauseln eingef\u00fchrt hat. Regierungen nach ihm haben das Recht auf Wiedereinstellung nach erfolgter K\u00fcndigung beschnitten und Abfindungszahlungen begrenzt. Dennoch hat Italien nach dem <a class=\"text-links\" href=\"https:\/\/www.weforum.org\/reports\/the-global-competitiveness-report-2020\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wettbewerbsbericht 2020<\/a> des Weltwirtschaftsforums unter den EU-L\u00e4ndern einen der unflexibelsten Arbeitsm\u00e4rkte.<\/p>\n<p>Hieran d\u00fcrfte sich auch unter Draghi nichts \u00e4ndern. So ist im Nationalen Reformplan (PNRR) von einer Ausweitung und St\u00e4rkung des sozialen Sicherungsnetzes f\u00fcr Besch\u00e4ftigte die Rede. Insofern d\u00fcrften sich hier eher arbeitnehmerfreundliche Ideen durchsetzen. Dies zeigt auch der Konflikt innerhalb der Regierung zum derzeitigen Entlassungsstopp. Dieser wurde im Februar 2020 aufgrund der Pandemie eingef\u00fchrt und sollte im Juli 2021 beendet sein. Der Partito Democratico (PD) forderte jedoch vehement die Fortf\u00fchrung des Entlassungsverbots bis Ende August. Der mittlerweile per Dekret beschlossene Kompromiss sieht vor, dass das Entlassungsverbot ab Juli wegf\u00e4llt, aber Unternehmen, die auf Entlassungen verzichten, weiter bis Jahresende die vom Staat finanzierte Kurzarbeit in Anspruch nehmen d\u00fcrfen.<\/p>\n<h2 id=\"h2-db952541-8912-415c-9a5c-a9530da21955\" class=\"bm-h2\">Wenn nicht Draghi, dann keiner &#8230;<\/h2>\n<p>Wenn selbst Draghi \u2013 noch dazu unter recht g\u00fcnstigen Voraussetzungen \u2013 keine tiefgreifenden Reformen durchsetzen kann, wird dies auf absehbare wohl keiner Regierung gelingen. Laut Umfragen liegen mittlerweile vier Parteien, wie sie unterschiedlicher kaum sein k\u00f6nnten, jeweils bei rund 20% der W\u00e4hlerstimmen, was eine Regierungsbildung grunds\u00e4tzlich erschwert. Und sollte sich eine Regierung zusammenfinden, wird sich diese angesichts der unterschiedlichen Ausrichtungen der Parteien kaum auf weitgehende Reformen einigen k\u00f6nnen. Vielmehr d\u00fcrfte die Politik der n\u00e4chsten Regierung(en) von populistischen Z\u00fcgen gepr\u00e4gt sein. Forscher der Bocconi Universit\u00e4t und des King&#8217;s College London zeigen in einer <a class=\"text-links\" href=\"https:\/\/voxeu.org\/article\/populism-bureaucratic-expertise-and-government-performance\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Studie<\/a> anhand von Daten zu italienischen Regionalverwaltungen, dass Populismus zu ineffizienteren Strukturen in der Verwaltung f\u00fchrt und damit zu einer insgesamt schlechteren Performance der gesamten Wirtschaft.<\/p>\n<h2 id=\"h2-024b70e7-1fcc-4b74-9282-3f57031f4c9b\" class=\"bm-h2\">&#8230; was die EZB zu einer lockeren Geldpolitik zwingt &#8230;<\/h2>\n<p>Im Endeffekt gehen wir davon aus, dass Draghi bestenfalls kleine Reformen gelingen werden, die das Wachstum langfristig nicht ma\u00dfgeblich beschleunigen werden. Ihm fehlt die Gefolgschaft reformbereiter Regierungsparteien. Mit einer r\u00fcckl\u00e4ufigen Bev\u00f6lkerung im arbeitsf\u00e4higen Alter \u2013 in den kommenden zehn Jahren wird die Zahl der 15 bis 64-J\u00e4hrigen im Schnitt um \u00be% pro Jahr zur\u00fcckgehen \u2013 und einer angesichts bleibender struktureller M\u00e4ngel schwachen Produktivit\u00e4t wird die italienische Wirtschaft weiter nur schwach wachsen. Damit wird es dem Land kaum gelingen, den hohen Schuldenberg, der im Zuge der Corona-Krise auf rund 160% des Bruttoinlandsprodukts angeschwollen ist, auf absehbare Zeit merklich zu senken. Hinzu kommt, dass in Italien der Staat-Banken-Nexus weiterhin intensiv ist, d.h. italienische Banken haben im Vergleich zu anderen Euro-L\u00e4ndern mit einem Anteil von 11% der Bilanzsumme die meisten Staatsanleihen in ihren B\u00fcchern (Abbildung 3), was das Bankensystem fragil macht.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/draghi3.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/draghi3.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Diese Umst\u00e4nde wird die EZB in ihrer Politik wohl oder \u00fcbel ber\u00fccksichtigen m\u00fcssen. In diesem Sinne hat sie in ihrem j\u00fcngsten <a class=\"text-links\" href=\"https:\/\/www.ecb.europa.eu\/pub\/financial-stability\/fsr\/html\/ecb.fsr202105~757f727fe4.en.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Finanzstabilit\u00e4tsbericht vom Mai 2021<\/a> ihre Sorgen um diejenigen Euro-L\u00e4nder betont, die in der Erholung von der Corona-Krise hinterherhinken \u2013 allen voran Italien. Als Konsequenz d\u00fcrften die Notenbanker im Zweifel eine m\u00f6gliche Straffung der Geldpolitik nach hinten verschieben, um die Stabilit\u00e4t wachstumsschwacher L\u00e4nder, insbesondere Italiens, nicht zu gef\u00e4hrden.<\/p>\n<h2 id=\"h2-f898bce6-acc6-4b7f-a36c-9138f3314a1a\" class=\"bm-h2\">&#8230; und die Transferunion beschleunigt<\/h2>\n<p>Zudem werden diese Probleme die Entwicklung der EU hin zu einer echten Transferunion beschleunigen. Bereits jetzt wird rege dar\u00fcber diskutiert, den Wiederaufbaufonds &#8222;Next Generation EU&#8220; als dauerhaftes Instrument einzurichten. Sp\u00e4testens 2023 wird diese Diskussion an Fahrt aufnehmen, wenn ein guter Teil der staatlichen Finanzspritze in die Wirtschaft injiziert wurde und der Schub der staatlichen Finanzspritzen nachl\u00e4sst.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr spricht auch, dass bereits bei der Errichtung des Fonds der Widerstand von ehemals standhaften L\u00e4nder gebr\u00f6ckelt ist. So wurde dieser ma\u00dfgeblich \u2013 auch mit den entsprechenden Konditionen \u2013 m\u00f6glich, nachdem Kanzlerin Merkel ihren Widerstand aufgegeben hatte. Selbst nach der Bundestagswahl im September d\u00fcrfte mit einer neuen deutschen Regierung \u2013 gleich welcher Coleur \u2013 f\u00fcr einen permanenten EU-Fonds kaum Widerstand aus Deutschland zu erwarten sein.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mario Draghi ist f\u00fcr viele ein Hoffnungstr\u00e4ger, der die strukturellen Schw\u00e4chen Italiens l\u00f6sen kann. 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