{"id":29806,"date":"2021-09-11T00:05:09","date_gmt":"2021-09-10T23:05:09","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=29806"},"modified":"2021-09-11T07:02:51","modified_gmt":"2021-09-11T06:02:51","slug":"kumulative-angebotsschocks-bremsen-konjunktur-und-treiben-kosten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=29806","title":{"rendered":"Kumulative Angebotsschocks bremsen Konjunktur und treiben Kosten"},"content":{"rendered":"<p>Durch die notwendigen Impffortschritte ist das Konsumklima dabei, sich mehr und mehr zu normalisieren. Damit bekommen auch die w\u00e4hrend der Pandemie stark gebeutelten Dienstleistungsfirmen R\u00fcckenwind, um wieder in die Spur zu kommen. Der Weg zur Normalisierung ist in der deutschen Industrie jedoch nicht frei von Stolpersteinen (Gr\u00f6mling et al., 2021). Seit Herbst letzten Jahres tritt die Industrieproduktion bereits auf der Stelle und dies bremst \u00fcber die vielf\u00e4ltigen Verbundeffekte die gesamtwirtschaftliche Erholung nach dem Corona-Schock empfindlich ab. Vor allem die Automobilindustrie durchlebte im ersten Halbjahr 2021 einen weiteren enormen Produktionsr\u00fcckgang. Dabei ist die Nachfrage da. F\u00fcr die gesamte Industrie zeigt sich sogar eine relativ komfortable Nachfragesituation \u2013 erkennbar an den stetig wachsenden Auftragsbest\u00e4nden und am mittlerweile wieder hohen Welthandelsniveau. Die wachsende Divergenz zwischen Nachfrage und Produktion signalisiert ausgepr\u00e4gte Angebotsrestriktionen \u2013 aus vielschichtigen Gr\u00fcnden. Diese kumulativen Angebotsbelastungen schlagen sich auch in der Preisentwicklung \u2013 vor allem bei Import- und Erzeugerpreisen \u2013 nieder. F\u00fcr die mittelfristige Entwicklung in Deutschland wird es \u2013 neben der Beherrschung der Pandemie durch Impffortschritte \u2013 entscheidend sein, die Angebotsverspannungen zu l\u00f6sen. Dies gilt nicht nur in nationaler Perspektive, sondern auch im internationalen Rahmen. Denn der globale Investitionszyklus wird wegen der Produktionsprobleme in den Investitionsg\u00fctersektoren ausgebremst.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die deutsche Industrie konnte den im dritten und zum Teil auch im vierten Quartal 2020 eingeschlagenen Erholungskurs nicht durchhalten. \u00dcber das gesamte erste Halbjahr 2021 waren ihre Produktion und Wertsch\u00f6pfung r\u00fcckl\u00e4ufig. Im Juli 2021 gab es nach monatelangem R\u00fcckgang wieder einen leichten Anstieg. Die Produktionsl\u00fccke der Industrie im Vergleich zum Jahr 2018 bel\u00e4uft sich aber hartn\u00e4ckig auf knapp 10 Prozent. Bereits seit Anfang 2018 befindet sich die Industrie hierzulande im R\u00fcckw\u00e4rtsgang.<\/p>\n<p>Treiber der Industrierezession vor Ausbruch der Pandemie war ein ausgepr\u00e4gter Produktionsr\u00fcckgang in der deutschen Automobilindustrie. Diese f\u00fcr die deutsche Wirtschaft insgesamt wichtige Industriebranche mit ihren vielf\u00e4ltigen Verflechtungen im Industrie- und Dienstleistungssektor hat bereits von Anfang 2018 bis Ende 2019 rund ein Viertel ihrer Produktion (auf Basis des Produktionsindex) eingeb\u00fc\u00dft. Dabei kamen nicht nur konjunkturelle Momente \u2013 infolge einer zuvor sehr hohen Auslastung \u2013 zum Tragen. Vielmehr schlagen sich in dieser Entwicklung auch strukturelle Anpassungslasten nieder \u2013 bedingt durch technologische Ver\u00e4nderungen, Pr\u00e4ferenz\u00e4nderungen sowie neue geopolitische Rahmenbedingungen und den damit verbundenen Protektionismus. Im zweiten Quartal 2020, das f\u00fcr alle Wirtschaftsbereiche bislang den Tiefpunkt w\u00e4hrend der Corona-Pandemie markierte, wurde die Automobilindustrie hierzulande erheblich st\u00e4rker getroffen als die anderen gro\u00dfen Industriesparten. W\u00e4hrend mit Ausnahme des Maschinenbaus gro\u00dfe Teile der Industrie bereits zum Jahresende 2020 die Einbu\u00dfen infolge der Pandemie weitgehend wettmachen konnten, durchlebte die Automobilindustrie im ersten Halbjahr 2021 einen weiteren enormen Produktionsr\u00fcckgang. Das Produktionsniveau von vor dem Ausbruch der Pandemie wurde im zweiten Quartal 2021 um fast 25 Prozent, das von Anfang 2018 um 40 Prozent unterschritten. Diese aktuell hohe Belastung stellt eine zentrale H\u00fcrde f\u00fcr die weitere gesamtwirtschaftliche Erholung in Deutschland dar.<\/p>\n<p>Mit Ausnahme der Elektroindustrie liegen aber auch andere Industriezweige, wie etwa Chemie und Maschinenbau, weiterhin noch merklich unter dem Produktionsniveau von 2018. Die Bauindustrie hatte zwar im bisherigen Verlauf der Pandemie keine Produktionseinbr\u00fcche zu erleiden, im ersten Halbjahr 2021 wurde allerdings auch in dieser Branche das Niveau vom ersten Halbjahr 2020 als auch vom Gesamtjahr 2020 unterschritten.<\/p>\n<p>Dieser sich dahinschleppenden Produktionslage der Industrie steht eine best\u00e4ndig wachsende Nachfrage gegen\u00fcber. Die realen Auftragseing\u00e4nge der Industrie lagen im Juli 2021 um 16 Prozent \u00fcber dem Vorkrisenniveau vom Februar 2020. Deutlich wird die insgesamt komfortable Nachfragesituation der deutschen Industrie vor allem an den stetig anwachsenden Auftragsbest\u00e4nden. Diese sanken auch w\u00e4hrend der Krise kaum ab und setzten ab der Jahresmitte 2020 ihren Aufbau ungebremst fort. Derzeit besteht also mit Blick auf die gesamte Industrie eine wachsende Divergenz zwischen Nachfrage und Angebot (Abbildung).<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/angebot1.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/angebot1.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Die industriellen Auftragseing\u00e4nge werden nach ihrem starken Einbruch im Fr\u00fchjahr vergangenen Jahres seit Sommer 2020 gleichm\u00e4\u00dfig von den Bestellungen aus dem Inland und aus dem Ausland getragen. Trotz der in vielen L\u00e4ndern bestehenden Belastungen durch die Corona-Pandemie hat sich der Welthandel nach seinem starken Einbruch im Fr\u00fchjahr 2020 schnell und vor allem kr\u00e4ftig erholt. W\u00e4hrend es im Gefolge der globalen Finanzmarktkrise 20 Monate dauerte, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht wurde, fand diese Aufholung am aktuellen Rand innerhalb von nur 6 Monaten statt. Dies bekr\u00e4ftigt die These, dass die aktuelle Wirtschaftslage der deutschen Industrie wohl nicht durch eine (globale) Nachfrageschw\u00e4che zu erkl\u00e4ren ist. Vielmehr bestehen ausgepr\u00e4gte Probleme auf der Angebotsseite, die ein reibungsloses Durchstarten in Frage stellen.<\/p>\n<p>Die angebots- oder produktionsseitigen Probleme der deutschen Industrie resultieren aus fehlenden Vorleistungen. Die international aufgestellten Liefer- und Wertsch\u00f6pfungsketten funktionieren derzeit nicht im fr\u00fcher gewohnten Ausma\u00df. F\u00fcr diese Vorleistungsengp\u00e4sse gibt es eine Reihe von gleichzeitig wirksamen Erkl\u00e4rungen (Bardt et al.; 2021): Die Pandemie hat in einigen Branchen \u2013 z.B. Medizintechnik, Unterhaltungselektronik und IKT \u2013 die globale Nachfrage schlichtweg angetrieben und in Kombination mit den Lockdown-bedingten Produktionsk\u00fcrzungen zu Lieferproblemen gef\u00fchrt. In Teilen gilt dies auch f\u00fcr die Pharmaindustrie. W\u00e4hrend die globale Nachfrage etwa auch nach verarbeitetem Holz ansteigt \u2013 besonders deutlich getrieben durch China und die USA \u2013 geht das Holzangebot \u2013 durch Waldbr\u00e4nde oder Ausfuhrbeschr\u00e4nkungen (Russland) \u2013 zur\u00fcck. In anderen Bereichen \u2013 z.B. Petro-Chemie \u2013 kam es durch den Lockdown im Fr\u00fchjahr 2020 zuerst zu einem Nachfrageeinbruch und dann zu einer unerwartet schnellen Erholung. Auch dieser Lieferstau wird erst nach und nach abgearbeitet. Eine besondere Rolle kommt derzeit den Halbleitern zu. Diese sind in der boomenden Sparte f\u00fcr Telekommunikations- und Unterhaltungselektronik bedeutsam. Die Automobilindustrie und anderen Industrie wie der Maschinenbau, die wegen der hohen Produktionseinbr\u00fcche im vergangenen Jahr ihre Bestellungen von diesen Vorleistungen vorerst stornierten, m\u00fcssen sich fortan in der wieder anziehenden Weltkonjunktur gegen\u00fcber einer vielz\u00e4hligen Konkurrenz behaupten. Einzelereignisse wie der Brand von Halbleiter-Fabriken und Unwetterkatastrophen tragen des Weiteren zu den aktuellen Engp\u00e4ssen bei. Und nicht zuletzt entwickelten sich die Halbleiterindustrie und die entsprechenden Belieferungen auch zum strategischen Spielball im politischen Konflikt zwischen den USA (\u201eCHIPS for America Act\u201c) und China (\u201eChina 2025\u201c). Chinesische Elektronikhersteller sollen sich mit Chips eingedeckt haben, auch um m\u00f6glichen Handelskonflikten vorzubeugen.<\/p>\n<p>Zudem leidet der globale Warentransport noch unter der Corona-Pandemie. Nach der Ausbremsung der Weltwirtschaft und des Welthandels im Fr\u00fchjahr vergangenen Jahres muss vieles nachgeliefert werden. Vor allem auf dem Schiffsweg von Fernost nach Europa stockt es, weil beispielsweise Container und zum Teil auch Schiffsbesetzungen fehlen. J\u00fcngst haben Hafenschlie\u00dfungen wegen einzelner Corona-F\u00e4lle f\u00fcr weitere Unsicherheiten in den Logistik- und Wertsch\u00f6pfungsketten gesorgt. Dies f\u00fchrt auch klar vor Augen, dass letztlich die Funktionsf\u00e4higkeit der internationalen Zulieferketten und der globale Warenaustausch auch davon abh\u00e4ngen, ob und inwieweit die Pandemie rund um den Globus erfolgreich in ihre Schranken verwiesen werden kann. Die zwischenzeitliche Blockade des Suez-Kanals hat die Logistik-Probleme und daran angelegte Knappheiten weiter versch\u00e4rft. Mit Blick auf das dritte Quartal 2021 kommen hierzulande noch die Belastungen aus den eingeschr\u00e4nkten Transportm\u00f6glichkeiten im Inland infolge der mehrfachen Bahnstreiks hinzu.<\/p>\n<p>Diese vielschichtigen Erkl\u00e4rungen f\u00fcr Vorleistungsengp\u00e4sse verdeutlichen, welche kumulativen Angebotsbelastungen derzeit vor allem f\u00fcr die Industrie einschlie\u00dflich der Bauwirtschaft bestehen. Mehrfach mussten Automobilwerke wegen fehlender Bauteile ihre Produktion erheblich einschr\u00e4nken. Bauunternehmen beklagen etwa die Engp\u00e4sse f\u00fcr verarbeitetes Holz und anderer Materialien. Diese Angebotsprobleme zeigen zugleich auch, dass die kurzfristigen Handlungsm\u00f6glichkeiten auf der Ebene der Unternehmen und des Staates eingeschr\u00e4nkt sind.<\/p>\n<p>Diese Ereignisse und Entwicklungen, die derzeit auf der Angebotsseite der Volkswirtschaft zu au\u00dfergew\u00f6hnlichen Anpassungslasten f\u00fchren, schlagen sich in der Preisentwicklung nieder und haben zuletzt hierzulande dem Thema Inflation eine hohe Aufmerksamkeit verliehen (Bardt et al., 2021). Seit dem Jahresanfang 2021 steigen die Importpreise deutlich an und sie lagen zuletzt um 15 Prozent \u00fcber dem Vorjahresniveau und um fast 10 Prozent \u00fcber dem Niveau vom Januar 2020. Bei importierten Rohstoffen, im Bereich der importierten Halbwaren und vor allem bei den importierten Vorerzeugnissen ist ein starker Anstieg zu verzeichnen. Diese kr\u00e4ftig steigenden Importpreise finden ihren Widerhall in den Erzeugerpreisen der gewerblichen Wirtschaft in Deutschland. Im Juli 2021 lagen die Erzeugerpreise um gut 10 Prozent \u00fcber dem entsprechenden Vorjahresniveau.<\/p>\n<p>Gem\u00e4\u00df der IW-Konjunkturumfrage vom Sommer 2021 (Bardt et al., 2021) hat die Verteuerung von Rohstoffen und Vorleistungen bei rund 80 Prozent der befragten Unternehmen am aktuellen Rand einen starken oder einen mittleren Effekt auf die eigene Preisentwicklung \u2013 davon f\u00fcr mehr als die H\u00e4lfte der Firmen einen starken Einfluss. Die IW-Umfrage zeigt auch, dass die Verteuerung von Energie derzeit bei rund 70 Prozent der befragten Firmen f\u00fcr einen starken beziehungsweise mittleren Preisauftrieb sorgt. Der nachfrageseitige Preisdruck ist im Vergleich mit diesen angebotsseitigen Einfl\u00fcssen merklich schw\u00e4cher. Vor allem signalisieren die Unternehmen, dass mittelfristig die angebotsseitigen Argumente dominierend bleiben. Bis Ende 2022 erwarten rund 80 Prozent der Firmen signifikante Preiseffekte durch teurere Rohstoffe und Vorleistungen. Gut ein Drittel erwartet auch langfristig starke und weitere knapp 40 Prozent der Betriebe sehen mittlere Auswirkungen der Energiekostendynamik auf die eigene Preisentwicklung.<\/p>\n<p>Die Verbraucherpreise hatten sich im Jahr 2020 von den starken Ab- und Aufw\u00e4rtsbewegungen auf der Einfuhr- und Erzeugerpreisebene zun\u00e4chst abgekoppelt. Seit Jahresanfang 2021 ist aber auch auf der Konsumebene ein Anstieg des Preisindex zu verzeichnen. Im August 2021 \u00fcbertrafen die Verbraucherpreise ihr entsprechendes Vorjahresniveau um knapp 4 Prozent. Dabei sind aber auch Sondereffekte zu ber\u00fccksichtigen: Die Erh\u00f6hung der Mehrwertsteuer auf ihr vorheriges Niveau ist in den Inflationsraten seit Juli 2021 sichtbar. Sichtbar sind seit Jahresbeginn die Effekte der h\u00f6heren Energiesteuern.<\/p>\n<p>Zeitverz\u00f6gert d\u00fcrften die h\u00f6heren Produktionskosten der Unternehmen teilweise ihren Niederschlag in den Verbraucherpreisen finden. Schlie\u00dflich besteht die Gefahr, dass tempor\u00e4re Anstiege der Verbraucherpreise in den kommenden Tarifverhandlungen als Argument f\u00fcr h\u00f6here Tarifabschl\u00fcsse angef\u00fchrt werden. Die Angebotsprobleme bekommen dann eine Eigendynamik und laufen Gefahr sich zu verfestigen.<\/p>\n<p><strong>Referenzen<\/strong><\/p>\n<p>Bardt, Hubertus \/ Diermeier, Matthias \/ Gr\u00f6mling, Michael \/ H\u00fcther, Michael \/ Obst, Thomas, 2021, Lieferengp\u00e4sse und Preisentwicklung bei Rohstoffen und Vorleistungen. Corona Echo Effekte oder \u00b4here to stay`?, IW-Report, Nr. 27\/2021, K\u00f6ln<\/p>\n<p>Gr\u00f6mling, Michael \/ Bardt, Hubertus \/ Demary, Markus \/ H\u00fcther, Michael, 2021, Gespaltene Industriekonjunktur in Deutschland \u2013 Stolpersteine auf dem Weg der Normalisierung, IW-Report, Nr. 34\/2021, K\u00f6ln<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Durch die notwendigen Impffortschritte ist das Konsumklima dabei, sich mehr und mehr zu normalisieren. 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