{"id":299,"date":"2008-12-17T07:15:50","date_gmt":"2008-12-17T06:15:50","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=299"},"modified":"2012-01-23T09:40:45","modified_gmt":"2012-01-23T08:40:45","slug":"das-aufschieben-der-krise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=299","title":{"rendered":"Das Aufschieben der Krise"},"content":{"rendered":"<p>Die so genannte \u201einternationale Kreditkrise\u201c scheint eine \u201einternationale \u00dcberschuldungskrise\u201c zu sein. Denn es scheint so zu sein, dass (Dauer-)Kreditgeber angesichts der gewaltigen Kreditpyramide, die im Zuge des staatlich kontrollierten Papiergeldstandards errichtet wurde, die wachsende Sorge haben, dass Schuldner ihre Verbindlichkeiten nicht mehr bedienen k\u00f6nnen: Sie wollen f\u00e4llige Kredite nicht mehr, oder wenn, dann nur zu deutlich h\u00f6heren Zinsen erneuern. Und gleichzeitig scheinen (Dauer-)Schuldner nicht in der Lage zu sein, f\u00e4llig werdende Kredite zur\u00fcckzahlen oder h\u00f6here Zinsen auf ihre Schulden bezahlen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Es liegt folglich nahe, die aktuelle Problematik vor dem Hintergrund der herrschenden Kredit- und Geldordnung zu analysieren \u2013 und darauf aufbauend eine Bewertung der bisherigen \u201eRettungsma\u00dfnahmen\u201c der Regierungen und ihrer Zentralbanken vorzunehmen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Krisenanf\u00e4lligkeit des staatlichen Geldes <\/strong><\/p>\n<p>Im staatlich kontrollierten Papiergeldstandard kann die Zentralbank das Kredit- und Geldangebot beliebig ausweiten und den \u201eMarktzins\u201c unter den \u201enat\u00fcrlichen Zins\u201c dr\u00fccken. Auf diese Weise werden zun\u00e4chst knappe Ressourcen in neue Investitionsprojekte gelenkt, w\u00e4hrend das Sparen aufgrund des verminderten Zinses abnimmt und der Konsum ansteigt. Das zus\u00e4tzliche, \u201eaus dem Nichts\u201c gesch\u00f6pfte Geld f\u00fchrt zu einem Marktungleichgewicht: Es erh\u00f6ht die monet\u00e4re Nachfrage \u00fcber das Ressourcenangebot der Volkswirtschaft hinaus.<\/p>\n<p>Fr\u00fcher oder sp\u00e4ter schwindet die \u201eIllusion des \u00dcberflusses\u201c, die durch das neu gesch\u00f6pfte Geld entstanden ist. Die Marktakteure versuchen, zur urspr\u00fcnglich gew\u00fcnschten Spar-Investitions-Relation zur\u00fcckzukehren. Dabei zeigt sich, dass die Ressourcen der Volkswirtschaft nicht ausreichen, um alle begonnenen Ausgabenpl\u00e4ne zu realisieren. Die Preise von Inputg\u00fctern steigen, und bisher attraktiv erscheinende Investitionen erweisen sich als unprofitabel. Ohne ein weiteres Absenken des Zinses durch das Ausweiten der Kredit- und Geldmenge f\u00e4llt die konjunkturelle \u201eScheinbl\u00fcte\u201c in sich zusammen.<\/p>\n<p>Die Furcht vor einer sich eintr\u00fcbenden Konjunktur f\u00fchrt zu \u00f6ffentlichen Rufen nach einem \u201eBek\u00e4mpfen\u201c des Abschwungs, vor allem mit einem Absenken des Marktzinses unter den nat\u00fcrlichen Zins \u2013 durch ein weiteres Ausweiten des Kredit- und Geldangebots. Die Zentralbanken beugen sich fr\u00fcher oder sp\u00e4ter der \u00f6ffentlichen Mehrheitsmeinung, senken die Zinsen, und der neue Geldstrom f\u00fchrt die Wirtschaft aus dem Tal. Doch auch der neue Aufschwung ist nur von kurzer Dauer. Auch sie endet fr\u00fcher oder sp\u00e4ter im Abschwung.<\/p>\n<p>Die Wiederkehr der \u201eBoom-and-Bust\u201c-Zyklen geht mit einer immer weiter anschwellenden Verschuldung der Volkswirtschaften einher. Denn das Zinssenken der Zentralbank l\u00e4sst Investitionen, die bei einem freien Marktzins unrentabel sind, wieder profitabel werden. Auf diese Weise werden Fehlallokationen nicht bereinigt, Kredite von \u201eFlop-Investitionen\u201c werden nicht zur\u00fcckgezahlt. Die k\u00fcnstlich gesenkten Zinsen ermuntern zudem noch weitere kreditfinanzierte Investitionen, und die Abh\u00e4ngigkeit der Volkswirtschaft von immer mehr Kredit und Geld zu immer niedrigeren Zinsen wird weiter erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>Die Geldpolitik des fortgesetzten Zinssenkens kann im Zeitablauf zu einem Ausweiten des Kredit- und Geldmengenangebots relativ zum Einkommen f\u00fchren. Die Verschuldungslasten der Volkswirtschaften steigen immer weiter an. Im Extremfall kann eine \u00dcberschuldungssituation entstehen \u2013 also eine Situation, wie sie sich bereits abzeichnet in Form der anschwellenden Verluste in den Kreditportfolios der Banken. Diese Verluste sollen nun genauer betrachtet werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Buchwertverlust versus Zahlungsausfall<\/strong><\/p>\n<p>Verluste vermindern das Eigenkapital. Dies gilt f\u00fcr jedes Unternehmen, auch f\u00fcr Banken. Verluste schm\u00e4lern die F\u00e4higkeit und\/oder Bereitschaft der Banken, f\u00e4llig werdende Kredite zu verl\u00e4ngern oder neue Kredite zu vergeben. An dieser Stelle ist zwischen Buchverlusten und Verlusten durch Zahlungsausf\u00e4lle zu unterscheiden.<\/p>\n<p>Angenommen eine Bank kauft ein festverzinsliches Wertpapier zum Preis von \u20ac100 und bilanziert es zum Anschaffungswert. F\u00e4llt der Marktpreis nachfolgend auf \u20ac50 (weil beispielsweise der Marktzins steigt), so muss das Wertpapier (in der Regel) auf den Marktpreis abgeschrieben werden. Es entsteht ein <em>Buchverlust<\/em> in H\u00f6he von \u20ac50, und in gleicher H\u00f6he vermindert sich das Eigenkapital.<\/p>\n<p>Wird das Wertpapier bis zur Endf\u00e4lligkeit gehalten, und leistet der Schuldner weiterhin fristgerecht seine Zins- und Tilgungszahlungen, so erleidet die Bank letztlich keinen Verlust: Sie erh\u00e4lt letztlich alle Zahlungen, mit denen sie beim Kauf des Wertpapiers urspr\u00fcnglich gerechnet hat. Der Verlust w\u00e4re ein reiner Bewertungsverlust.<\/p>\n<p>Wenn jedoch der Verlust entsteht, weil der Schuldner nicht oder nicht in vollem Umfang zahlt, und sinkt darauf der Marktpreis des Wertpapiers, so w\u00e4re auch hier eine Abschreibung vorzunehmen, die das bilanzierte Eigenkapital der Bank schm\u00e4lert. Allerdings h\u00e4tte die Bank nun einen <em>echten Zahlungsausfall <\/em>zu verkraften. Selbst beim Halten des Wertpapiers bis zur Endf\u00e4lligkeit w\u00fcrden die Zahlungen geringer ausfallen, als sie beim Kauf des Wertpapiers erwartet wurden.<\/p>\n<p>Und dies ist folgenreich, weil Banken den Kauf des Wertpapiers nicht nur mit Eigenkapital, sondern auch mit Fremdmitteln refinanzieren: Sie haben sich Einlagen und Kredite beschafft, auf die sie ihre Kunden und Investoren Zinsen und R\u00fcckzahlungen zu leisten hat. Der Marktpreisverfall des Wertpapiers aufgrund von Zahlungsausf\u00e4llen des Schuldners k\u00f6nnte also die Bank in Pleite f\u00fchren.<\/p>\n<p>F\u00fcr Au\u00dfenstehende ist nicht (leicht) erkennbar, ob ausgewiesene Verluste der Banken \u201elediglich\u201c Buchverluste oder \u201eechte\u201c (zu erwartende) Zahlungsausf\u00e4lle darstellen. Schon die Sorge der Einleger und Halter von Bankschuldverschreibungen, dass eine Bank ihren Zahlungen nicht nachkommen k\u00f6nnte, kann eine Panik ausl\u00f6sen (\u201eBank-Run\u201c): Einleger versuchen, ihre Einlagen abzuziehen, und Investoren versuchen, Schuldverschreibungen der betroffenen Bank zu verkaufen. Beides erh\u00f6ht die Refinanzierungskosten der betroffenen Bank oder. Im Extremfall kann das zur Zahlungsunf\u00e4higkeit f\u00fchren.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Dauerschuldner unter Druck<\/strong><\/p>\n<p>Wenn eine Bank nicht fristenkongruent refinanziert sind (d. h. wenn die Laufzeit der Kredite l\u00e4nger ist als die Laufzeit der Verbindlichkeiten), kann sie im Zuge schwindenden Einleger- und Investorenvertrauens besonders leicht zahlungsunf\u00e4hig werden. Angesichts einer zahlungsunf\u00e4higen Bank kann die Furcht schnell \u00fcberspringen auf andere Banken. Es kann zu einer Kettenreaktion kommen, in deren Folge der Bankensektor insgesamt zahlungsunf\u00e4hig gegen\u00fcber Einlegern und Investoren werden kann.<\/p>\n<p>Allerdings sind auch bei einer fristenkongruenten Refinanzierung der Banken Bankenpleiten auf breiter Front nicht per se ausgeschlossen. Denn haben die Marktakteure sich erst einmal darauf verlassen, dass das <em>System der Dauerschulden<\/em> funktioniert \u2013 also dass f\u00e4llig werdende Kredite stets problemlos (und m\u00f6glicherweise zu immer niedrigeren Zinsen) erneuert werden k\u00f6nnen \u2013, so kann eine b\u00f6se \u00dcberraschung drohen: n\u00e4mlich dann, wenn die Kreditkunden der Banken sich au\u00dfer Stande sehen, ihre Kredite zur\u00fcckzuzahlen oder sie zu h\u00f6heren Kreditzinsen zu refinanzieren. Dies wiederum kann die Einleger und Kreditgeber der Banken veranlassen, f\u00e4llig werdende Einlagen und Schuldverschreibungen nicht, oder nur zu (erheblich h\u00f6heren) Zinsen zu erneuern. Banken und ihren Kreditkunden droht die Pleite.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Von Inflation zur Deflation<\/strong><\/p>\n<p>Wenn im Papiergeldstandard Bankkredite zur\u00fcckgezahlt werden (m\u00fcssen), nimmt die Geldmenge ab. Gleiches gilt, wenn Banken Pleite gehen und Einleger ihre Sichteinlagen \u2013 die ja Teil der bilanzierten Verbindlichkeiten der Banken sind \u2013 verlieren. Die Phase der Inflation \u2013 Folge fortw\u00e4hrender Bankenkredit- und \u2013geldmengenexpansion \u2013 w\u00fcrde sich in eine Deflation umkehren. Das Weltfinanzsystem scheint sich derzeit in der Tat an der Schwelle zur Deflation zu bewegen.<\/p>\n<p>Die Eigent\u00fcmer der Gesch\u00e4ftsbanken haben erkannt, dass zuviel Kredit vergeben und dabei zu gro\u00dfe Kreditrisiken eingegangen wurden. Sie wollen nun ihre Bilanzen \u201egesund schrumpfen\u201c. Nicht alle f\u00e4llig werdenden Kredite werden verl\u00e4ngert, und auch nicht jeder Neuschuldner erh\u00e4lt (wie bisher) Kredit. Eine (schwere) Anpassungsrezession, in der Produktion und Besch\u00e4ftigung und Preise auf breiter Front (\u201eDeflation\u201c) sinken, w\u00e4re die Folge, mit all ihren politischen und sozialen Konsequenzen.<\/p>\n<p>Eine Deflation w\u00fcrde vor allem die schuldenfinanzierten Wohlfahrtsstaaten vor weit reichende Anpassungen stellen. Nicht nur die Steuereinnahmen sinken und verkleinern den Umverteilungsspielraum der Regierungen, der zum Stimmengewinnung in der Demokratie unverzichtbar geworden ist. Vor allem aber die realen Schuldenlasten steigen, und das Schrumpfen der in den Kapitalm\u00e4rkten verf\u00fcgbaren Kredit- und Geldmengenvolumina erschwert die Refinanzierung f\u00e4llig werdender Staatskredite oder macht sie gar unm\u00f6glich.<\/p>\n<p>Angesichts der wirtschaftlichen und politischen Korrekturen im Zuge der Deflation d\u00fcrfte der Anreiz der Regierungspolitiker gro\u00df sein, das bestehende Kredit- und Geldsystem in Gang zu halten, zumindest aber alles zu unternehmen, dass die absehbare Korrektur so gut es geht abgemildert wird \u2013 und dieser Anreiz wird um so gr\u00f6\u00dfer sein, wenn die daf\u00fcr anfallenden Kosten nicht sofort, sondern erst sp\u00e4ter sichtbar werden.<\/p>\n<p>Sollte es also das betriebswirtschaftliche Kalk\u00fcl der Bankeigent\u00fcmer sein, das Bankenkredit- und \u2013geldmengenangebot zu reduzieren, m\u00fcssten sich die Regierungen schon daf\u00fcr entscheiden, private Eigenkapitalgeber aus dem Kredit- und Geldmengenangebotsprozess herauszudr\u00e4ngen. Das Kredit- und Geldangebot m\u00fcsste dann von staatlichen Kreditinstituten oder aber dem staatlichen Dirigismus unterstehenden Gesch\u00e4ftsbanken (gezielt) bereitgestellt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Fortgesetzter Interventionismus<\/strong><\/p>\n<p>Um der Kreditkrise zu begegnen, sind aktuell sind vier Formen des staatlichen Interventionismus zu beobachten: <strong>(1)<\/strong> Die Zentralbanken senken die Zinsen (noch weiter), <strong>(2)<\/strong> die Regierungen subventionieren die Gesch\u00e4ftsbanken mit Steuergeldern, <strong>(3)<\/strong> die Zentralbanken nehmen Banken Risikoaktiva ab, um ihnen Verluste zu ersparen und <strong>(4)<\/strong> die staatliche Regulierung soll versch\u00e4rft werden. Die Konsequenzen dieser Ma\u00dfnahmen sollen nachfolgend kurz betrachtet werden.<\/p>\n<p><em><strong>Ad (1): Zinssenkungen der Zentralbanken<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Senken die Zentralbanken die Leitzinsen, so sollen dadurch die Refinanzierungskosten des Bankenkreditgesch\u00e4fts verbilligt und die Attraktivit\u00e4t der (Neu-)Kreditvergabe an Unternehmern, Konsumenten und Regierungen erh\u00f6ht werden. Nicht zuletzt sollen niedrigere Marktzinsen sich positiv auf die (Bar-)Werte von Finanztiteln auswirken und Abschreibungsverlusten der Banken entgegenwirken.<\/p>\n<p>Der Blick auf die j\u00fcngsten Marktbewegungen zeigt jedoch, dass die Zinssenkungen der Zentralbanken vor allem die l\u00e4ngerfristigen Refinanzierungszinsen der Gesch\u00e4ftsbanken nicht reduzieren. Die Zentralbanken m\u00fcssten vermutlich schon die langfristige Refinanzierung der Gesch\u00e4ftsbanken in weiten Teilen \u00fcbernehmen (im Zuge von z. B. langfristiger Kreditvergabe), um die fristenkongruente Refinanzierung des Bankenapparates wieder in Gang zu bringen.<\/p>\n<p>Die Zentralbanken m\u00fcssten folglich eine <em>weit reichende Zinsf\u00fchrerschaft in den Kapitalm\u00e4rkten \u00fcbernehmen<\/em>, die sich nicht nur auf kurze (d. h. bis zu einem Jahr), sondern auch auf lange Laufzeiten (d. h. bis zu zehn Jahren) erstreckt. Eine solche Strategie w\u00fcrde jedoch quasi auf eine \u201eVollverstaatlichung\u201c der Zinsm\u00e4rkte hinauslaufen, die die verbliebenen Elemente f\u00fcr eine freie Marktzinsbildung vermutlich vollends aufheben w\u00fcrde.<\/p>\n<p><em><strong>Ad (2): Bankensubventionierung mit Steuergeldern<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Die \u201eRettungspakete\u201c der Regierungen haben das Ziel, Einleger und Halter von Bankschuldverschreibungen vor Verlusten zu sch\u00fctzen, die entstehen k\u00f6nnen, wenn Banken zahlungsunf\u00e4hig werden. Die Regierungen stellen also in Aussicht, die (laufende und\/oder k\u00fcnftige Generation der) Steuerzahler f\u00fcr die Verluste der Banken zur Kasse zu bitten. Mit dieser Ank\u00fcndigung soll verloren gegangenes Vertrauen wiederhergestellt und die sonst bef\u00fcrchteten Konsequenzen \u2013 insbesondere der Zusammenbruch von Banken infolge einer Refinanzierungs- und Zahlungsunf\u00e4higkeit \u2013 abgewendet werden.<\/p>\n<p>Im Ernstfall w\u00e4ren die Steuerzahler jedoch vermutlich kaum in der Lage, den ihn ihrem Namen ausgesprochenen Garantien nachzukommen. Allein in Deutschland betr\u00e4gt die Bilanzsumme aller Banken 7744,7 Mrd. Euro, also etwa 320% des Bruttoinlandsprodukts. Schon die Notwendigkeit, nur etwa 6% der Bilanzsumme aufzufangen, d\u00fcrfte vermutlich massive Verwerfungen auf den Rentenm\u00e4rkten nach sich ziehen, die private Kreditnehmer in arge Bedr\u00e4ngnis bringen d\u00fcrfte. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr den Euroraum insgesamt: Hier betr\u00e4gt das konsolidierte Bilanzsumme aller Banken mehr als 31500 Mrd. Euro, also etwa 350% des Bruttoinlandsproduktes im Euroraum.<\/p>\n<p><em><strong>Ad (3): Zentralbanken als \u201eHort der Verluste\u201c<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Die Zentralbanken nehmen Gesch\u00e4ftsbanken verlusttr\u00e4chtige (Risiko-)Aktiva ab. Dies kann auf zwei Wegen erfolgen. Zum einen k\u00f6nnen die Zentralbanken den Gesch\u00e4ftsbanken Risikoaktiva im Tausch gegen Staatswertpapiere abnehmen. Es k\u00e4me zu einem Aktivtausch in den Bilanzen: In der Bilanz der Zentralbanken nehmen die Best\u00e4nde der Staatspapiere ab und die der Risikoaktiva zu; in der Bilanz der Gesch\u00e4ftsbanken nehmen die Best\u00e4nde der Staatspapiere zu und die der Risikoaktiva ab.<\/p>\n<p>Die Zentralbanken k\u00f6nnen den Gesch\u00e4ftsbanken die wertgeminderten Papiere zum \u201eerwarteten Endwert\u201c abnehmen. Auf diese Weise w\u00fcrde das Eigenkapital der Gesch\u00e4ftsbanken, soweit es bereits durch vollzogene Abschreibungen gemindert wurde, quasi wieder \u201eaufgef\u00fcllt\u201c. Wer jedoch tr\u00e4gt die Verluste, sollte die Risikoaktiva ausfallen? Gesch\u00e4ftsbanken w\u00e4ren wohl nicht in der Lage, sie zu schultern, und so m\u00fcssten sie vermutlich von der Zentralbank getragen werden. Die anfallenden Verluste w\u00fcrden die Gewinne der Zentralbanken schm\u00e4lern und, soweit sie in den Staatshaushalt abgef\u00fchrt werden, es entstehen Haushaltsl\u00f6cher, die zu finanzieren w\u00e4ren (durch Steuererh\u00f6hungen und\/oder steigende Staatsverschuldung).<\/p>\n<p>Im Euroraum betr\u00e4gt das Bilanzvolumen des Eurosystems nur 2031,4 Mrd. Euro, also rund 6,4% des (zu versichernden) Bilanzvolumens des Euro-Bankensektors. Die Gemeinschaft der Zentralbanken verf\u00fcgt damit nur \u00fcber ein vergleichsweise geringes (Wertpapier-)Verm\u00f6gen, um Banken Verluste in nennenswertem Umfang im Zuge von (geldmengenneutralen) Tauschoperationen ersparen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>W\u00fcrden im Ernstfall die Verluste der Banken die f\u00fcr Tauschoperationen verf\u00fcgbaren (Wertpapier-)Best\u00e4nde \u00fcbersteigen, w\u00e4re nur noch eine \u201eMonetisierung\u201c der verlusttr\u00e4chtigen Aktiva m\u00f6glich: Die Zentralbanken w\u00fcrden Gesch\u00e4ftsbanken Risikoaktiva im Tausch gegen neues Zentralbankgeld abnehmen \u2013 einschlie\u00dflich der Zinszahlungen, denn die Gesch\u00e4ftsbanken m\u00fcssten ja in der Lage sein, die Verzinsung auf ihre Einlagen und Kredite zu leisten.<\/p>\n<p><em><strong>Ad (4): Mehr Regulierungen <\/strong><\/em><\/p>\n<p>Die Forderung nach mehr Transparenz, Regulierung und Aufsicht im Finanzmarkt speist sich aus der Auffassung, (noch mehr) staatliches Beaufsichtigen und Dirigieren der Marktaktivit\u00e4ten k\u00f6nnte Krisen entgegenwirken. Der Misserfolg dieser Philosophie scheint seine Bef\u00fcrworter nur noch in ihrer \u00dcberzeugung zu st\u00e4rken, wie eine Reihe von \u201eL\u00f6sungsvorschl\u00e4gen\u201c zeigt, die mittlerweile international diskutiert werden.<\/p>\n<p>Vielmehr scheint es notwendig zu sein, die Marktdisziplin zu st\u00e4rken. Private Investoren d\u00fcrfen sich nicht mehr in Sicherheit wiegen und ihr Risikobewusstsein verlieren, nur weil etwa Kreditinstitute unter staatlicher Aufsicht stehen. Auch die Auffassung, dass der Staat Finanzinstituten einen \u201espeziellen Status\u201c einr\u00e4umt \u2013 sie de facto nicht Pleite gehen l\u00e4sst \u2013, f\u00fchrt unweigerlich zu \u201emoralischen Wagnissen\u201c (\u201eMoral Hazard\u201c) und gibt Anreize f\u00fcr risikoreiche Gesch\u00e4ftspraktiken.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Aufschieben der Krise<\/strong><\/p>\n<p>Angenommen, es gel\u00e4nge mit den obigen Staatsinterventionen, das Kredit- und Geldmengenangebot vor dem Schrumpfen zu bewahren und es (zumindest) auf dem aktuellen Niveau zu halten. Die entscheidende Frage, die sich dann stellen w\u00fcrde, w\u00e4re: Kann eine solche Situation \u00fcberhaupt ein Marktgleichgewicht darstellen, von der ausgehend eine mehr oder weniger st\u00f6rungsfreie Entwicklung erwarten werden kann?<\/p>\n<p>Diejenigen \u00d6konomen, die in der aktuellen Kreditkrise einen \u201eunbegr\u00fcndeten Vertrauensverlust\u201c in das Kredit- und Geldangebotssystem erblicken, der durch staatliche Interventionen ausger\u00e4umt werden kann (und muss), werden sagen, dass eine Stabilisierung des Status quo die notwendige Grundlage legt f\u00fcr das Fortf\u00fchren des staatlich kontrollierten Papiergeldsystems \u2013 k\u00fcnftig allerdings unter verst\u00e4rkter Kontrolle staatlicher Aufsichtsbeh\u00f6rden, um einer Wiederholung der Krise vorzubeugen.<\/p>\n<p>Hingegen werden diejenigen \u00d6konomen, die in der aktuellen Kreditkrise den m\u00f6glichen Kulminationspunkt eines Dekaden w\u00e4hrenden Auft\u00fcrmens von immer mehr Kredit und Geld im staatlichen Papiergeldregime erblicken, warnen und zum Schluss gelangen, dass die Krise durch Staatsinterventionen keinesfalls bereinigt, sondern lediglich in die Zukunft verschoben w\u00fcrde. Denn aus ihrer Sicht tragen alle staatlichen Interventionen nur dazu bei, die Korrektur der aufgelaufenen Ungleichgewichte zu verhindern.<\/p>\n<p>Aus dieser Sicht gehen die bisherigen Ma\u00dfnahmen nicht an die Ursache der Kreditkrise, oder besser: des \u00dcberschuldungsproblems: das immer weitere Auft\u00fcrmen von Kredit relativ zum Einkommen. Die offenen Rechnungen, die im Zuge der aktuellen Politikreaktionen auflaufen, bergen die Gefahr, die Finanzkraft der Volkswirtschaften zu \u00fcbersteigen und fr\u00fcher oder sp\u00e4ter Inflation als das vergleichsweise geringste \u00dcbel zu empfehlen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>R\u00fcckkehr zu gutem Geld<\/strong><\/p>\n<p>Doch es gibt einen Weg, zu gutem Geld zur\u00fcckzukehren \u2013 und zwar ohne dass es zu Inflation und Deflation kommt und ohne dass (k\u00fcnftige) Steuerzahler enteignet werden. In einem ersten Schritt w\u00e4ren dazu die Verbindlichkeiten der Gesch\u00e4ftsbanken mit einem festen Umtauschverh\u00e4ltnis an das Gold anzubinden, das noch in den Kellern der Zentralbanken lagert, und gleichzeitig w\u00e4re Geldhaltern das Recht einzur\u00e4umen, ihre Bankguthaben jederzeit in Gold umtauschen zu k\u00f6nnen. So w\u00e4re sichergestellt, dass die Zahlungsf\u00e4higkeit der Banken gesichert ist, dass die Gefahr eines Bank-Run im Grunde ausgeschaltet w\u00e4re, und dass Kreditausf\u00e4lle oder -r\u00fcckzahlungen die Geldmenge nicht reduzieren w\u00fcrden.<\/p>\n<p>In einem zweiten Schritt k\u00f6nnte das Geldsystem dann privatisiert, also in ein System des \u00c2\u00abFree Banking\u00c2\u00bb entlassen werden. Gesch\u00e4ftsbanken k\u00f6nnten wie bisher auch Geldhaltern Einlagen anbieten und Kredite gew\u00e4hren. Geldverwender w\u00fcrde den Wechsel vermutlich gar nicht sp\u00fcren. Sie k\u00f6nnten wie bisher etwa \u00fcber Bargeld verf\u00fcgen (in Form von Depositenscheinen), Schecks ausschreiben, Kreditkarten verwenden und Internet-Banking betreiben. Banken k\u00f6nnten fortan jedoch die Geldmenge nicht mehr ausweiten, wenn sie Kredite gew\u00e4hren. Denn vermutlich w\u00fcrde der Markstandard f\u00fcr gutes Geld, wie in fr\u00fcheren Epochen auch, eine durch Gold und\/oder Silber gedeckte W\u00e4hrung sein.<\/p>\n<p>Ein solches System w\u00fcrde Geld wieder zu dem machen, was es urspr\u00fcnglich einmal war: ein Ph\u00e4nomen des freien Marktes. Freies Marktgeld verspr\u00e4che nicht nur besseres Geld, sondern die Konjunkturen w\u00e4ren auch weniger schwankungsanf\u00e4llig, weil freies Marktgeld Fehlinvestitionen und damit gr\u00f6sseren Wirtschaftskrisen entgegenwirkt. Damit w\u00fcrde auch der Spielraum f\u00fcr wachstumssch\u00e4dliche Marktinterventionen, die regelm\u00e4ssig aus Wirtschafts- und Finanzkrisen erwachsen, zur\u00fcckgedr\u00e4ngt. Damit w\u00e4re auch die Bedrohung der Freiheit, die latente Gefahr monet\u00e4rer Planwirtschaft, entsch\u00e4rft. Freies Marktgeld ist die beste Versicherung gegen die Unbeherrschbarkeit und Willf\u00e4hrigkeit des staatlichen Papiergeldmonopols.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die so genannte \u201einternationale Kreditkrise\u201c scheint eine \u201einternationale \u00dcberschuldungskrise\u201c zu sein. 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