{"id":29920,"date":"2021-11-08T00:07:43","date_gmt":"2021-11-07T23:07:43","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=29920"},"modified":"2021-11-08T06:53:55","modified_gmt":"2021-11-08T05:53:55","slug":"digitalisierung-und-frauen-in-fuehrungspositionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=29920","title":{"rendered":"Digitalisierung und Frauen in F\u00fchrungspositionen"},"content":{"rendered":"<p>Der weibliche Anteil an Hochschulabsolventen stieg in den letzten Jahren deutlich an, war zuletzt sogar gr\u00f6\u00dfer als der m\u00e4nnliche Anteil. Diese Ver\u00e4nderung spiegelt sich jedoch noch l\u00e4ngst nicht in der derzeitigen Situation der deutschen Arbeitswelt wider. Insbesondere der Frauenanteil in der F\u00fchrungsebene von Unternehmen ist weiterhin gering. Im Jahr 2020 betr\u00e4gt der weibliche Anteil in DAX-Vorst\u00e4nden gerade einmal 12,8% und in den 100 umsatzst\u00e4rksten Familienunternehmen sogar blo\u00df 6,9%. Die 2015 verabschiedete 30%-Regelung zum Frauenanteil in Vorst\u00e4nden wird nur unter Widerstand umgesetzt, die freiwillige Zusatzregelung einer freiwilligen Quote setzten sogar 55 von 160 Unternehmen (DAX30, MDAX und SDAX) mit einem Ziel von sage und schreibe null Prozent fest. Neben den Barrieren, die viele Unternehmen f\u00fcr Frauen in F\u00fchrungspositionen immer noch aufbauen, sind weitere Differenzen in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, im unterschiedlichen Wettbewerbsverhalten und in den unterschiedlichen Verhaltenspr\u00e4ferenzen zwischen M\u00e4nnern und Frauen zu finden (Gulden\/Thomsen, 2021, S. 306).<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Anfang 2020 wurde eine neue Strategie zur Gleichstellung der Geschlechter f\u00fcr den Zeitraum 2020 bis 2025 von der Europ\u00e4ischen Kommission verabschiedet. Neu ist insbesondere das dort begr\u00fcndete dritte Ziel \u201eGleichberechtigte F\u00fchrungsverantwortung in der Gesellschaft\u201c, welches die ausgewogene Vertretung von Frauen und M\u00e4nnern als von entscheidender Bedeutung f\u00fcr erfolgreiches F\u00fchren formuliert (Europ\u00e4ische Kommission, 2020, S. 15).<\/p>\n<p>Jetzt, mit dem Fortschreiten von Industrie 4.0, stellen sich viele die Frage, ob nun die Zeit gekommen ist, hierzulande und weltweit die Ungleichbehandlung der Geschlechter am Arbeitsmarkt endlich zu \u00fcberwinden. Oder wird die Digitalisierung die vorherrschenden Geschlechterstereotypen sogar vertiefen und Frauen am Arbeitsmarkt in ihren Karrierechancen noch mehr beeintr\u00e4chtigen als zuvor?<\/p>\n<p>Die gl\u00e4serne Decke wird ohne Zweifel auch in einer stark digitalisierten Arbeitswelt mit einem hohen Anteil an hochqualifizierten weiblichen Arbeitskr\u00e4ften nicht schnell verschwinden. Eine j\u00fcngst in Finnland im Rahmen einer Schulung f\u00fcr weibliche F\u00fchrungskr\u00e4fte durchgef\u00fchrte Befragung von 40 weiblichen Angestellten oder selbstst\u00e4ndigen F\u00fchrungskr\u00e4ften arbeitete heraus, dass das Rollenbild der Frau und auch ihr Selbstverst\u00e4ndnis selbst in einem hochdigitalisierten Land wie Finnland nach wie vor eine wesentliche Rolle f\u00fcr die Existenz einer gl\u00e4sernen Decke spielen. H\u00f6heres Selbstvertrauen und mehr Risikobereitschaft seien notwendig, so die Studie, um einen Karriereschritt in die Selbstst\u00e4ndigkeit oder in eine F\u00fchrungsposition zu wagen (Rajahonka\/Villman, 2019). Dabei standen die befragten Teilnehmerinnen der Digitalisierung positiv gegen\u00fcber. Digitalisierung wird allerdings im Rahmen der Studie stark mit der Nutzung von Social Media verbunden.<\/p>\n<p>In den gro\u00dfen Unternehmen wird Digitalisierung hingegen mehr mit Automatisierung, mit Kommunikationsm\u00f6glichkeiten und mit weltweiter Vernetzung von Unternehmensprozessen verbunden: Zusammengeh\u00f6rige Arbeitsprozesse k\u00f6nnen durch die Digitalisierung r\u00e4umlich getrennt werden. Dies betrifft die Auslagerung von Produktionsschritten und die Komplexit\u00e4t von Wertsch\u00f6pfungsketten, es betrifft aber auch die M\u00f6glichkeit, in Teams zu arbeiten, in denen sich die Teammitglieder an unterschiedlichen Orten der Welt befinden, teilweise aber auch am heimischen Arbeitsplatz sitzen.<\/p>\n<p>Die Studie der Autorinnen Franken und Ivesic (2020) hinterfragt die Einstellungen und Kompetenzen von Studierenden und Young Professionals hinsichtlich agiler F\u00fchrung in der Arbeitswelt 4.0. Die prim\u00e4r auf Deutschland bezogene Studie beinhaltete eine quantitative Online-Umfrage von 234 Befragten im Jahr 2019, gr\u00f6\u00dftenteils Studierende. Dabei sind das m\u00e4nnliche und weibliche Geschlecht und die Generationen Y und Z im Datensatz relativ ausgewogen vertreten. Laut der Studie spielen Stereotype bei den Geschlechterunterschieden auch f\u00fcr agile F\u00fchrung im Rahmen der Digitalisierung eine erhebliche Rolle. Auch im Hinblick auf das Agile Arbeiten wird die zunehmende Digitalisierung der Wirtschaftsprozesse Auswirkungen auf den Anteil der Frauen in F\u00fchrungspositionen nehmen. Diese lassen sich sowohl auf der Angebotsseite als auch auf der Nachfrageseite finden. Vor allem die in der Pandemie gestiegene Akzeptanz f\u00fcr Telearbeit und der hiermit verbundene Anstieg von Flexibilit\u00e4t und besserer Vereinbarkeit von Familie und Beruf d\u00fcrfte hier erhebliche Auswirkungen haben (Gulden \/Thomsen, 2021, S. 308). Im Folgenden seien hierzu einige potenzielle Wirkungen aufgef\u00fchrt:<\/p>\n<p><strong>M\u00f6gliche Auswirkungen auf der Nachfrageseite nach F\u00fchrungspositionen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Der F\u00fchrungsstil der leitenden Besch\u00e4ftigten wird sich anpassen m\u00fcssen, weil die Belegschaften r\u00e4umlich nicht mehr durchgehend vor Ort pr\u00e4sent sind. Das Kontaktmedium \u00e4ndert sich von direktem Kontakt zu Video- und Mailkontakt. Dies ver\u00e4ndert auch die ben\u00f6tigten F\u00fchrungskompetenzen. Gut strukturierte Kommunikation wird wichtiger. Dies kann einen Vorteil f\u00fcr weibliche F\u00fchrungskr\u00e4fte bedeuten, da insbesondere diesen eine ausgepr\u00e4gte Kommunikationsf\u00e4higkeit verbunden mit der Kompetenz, gut Feedback zu geben, zugeschrieben wird (Antoni\/Syrek, 2017, S. 248-249; Franken\/Ivesic, 2020, S. 7).<\/li>\n<li>Wegen der verst\u00e4rkten Notwendigkeit von Ergebniskontrollen, wenn die \u00dcberwachung des Arbeitsinputs entf\u00e4llt, wird die Erfolgsmessung schwieriger. Strukturierte Erfolgsmessung wird wichtiger werden als charismatisches Motivieren. Auch gegenseitiges Vertrauen und eine ausgepr\u00e4gte Verst\u00e4ndniskultur werden auf F\u00fchrungsebene st\u00e4rker nachgefragt werden (Carstensen, 2020, S. 200; Franken\/Ivesic, 2020, S. 8). Auch dies kann zu einem Vorteil von Frauen in F\u00fchrungspositionen f\u00fchren, ist aber noch keineswegs empirisch gesichert.<\/li>\n<li>Empathie und Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen werden ebenso wichtiger f\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte. Die r\u00e4umliche Distanz macht es schwieriger, Probleme auf Seiten der Besch\u00e4ftigten fr\u00fchzeitig zu erkennen und anzusprechen. Hier k\u00f6nnten Frauen, da sie als kommunikationsst\u00e4rker gelten, ebenso Vorteile haben (Franken\/Ivesic, 2020, S. 10). All dies spricht daf\u00fcr, dass Unternehmen in Zukunft Interesse haben werden, den Frauenanteil in F\u00fchrungspositionen zu st\u00e4rken.<\/li>\n<li>Auch werden in einer st\u00e4rker digitalisierten Welt vor allem Offenheit gegen\u00fcber neuen Erfahrungen und hohe emotionale Stabilit\u00e4t den Umgang mit neuen digitalen Techniken beg\u00fcnstigen (Bode et al., 2016). Ben\u00f6tigt es hier zudem Selbstvertrauen im Umgang mit technischen Neuerungen und Risikobereitschaft, spricht dies wiederum eher f\u00fcr einen Vorteil f\u00fcr M\u00e4nner. Auch Selbstorganisation und analytische F\u00e4higkeiten werden wichtiger, diese schreiben zumindest M\u00e4nner aber eher M\u00e4nnern zu (Franken\/Ivesic, 2020, S. 21).<\/li>\n<li>Kinderbetreuung wird derzeit in der Gesellschaft nach wie vor eher als Frauenaufgabe betrachtet. Bei weiblichen F\u00fchrungskr\u00e4ften im Homeoffice wird ggf. unterstellt, dass diese neben der F\u00fchrungsaufgabe weitere T\u00e4tigkeiten im Haushalt und in der Kinderbetreuung \u00fcbernehmen, w\u00e4hrend bei M\u00e4nnern vermutet wird, dass diese sich voll der F\u00fchrungst\u00e4tigkeit widmen. Diese Vermutung einer Ablenkung von den Aufgaben des Unternehmens k\u00f6nnte dazu f\u00fchren, dass Frauen auch hier aufgrund einschl\u00e4giger Rollenbilder benachteiligt werden.<\/li>\n<li>Auch der Einsatz von K\u00fcnstlicher Intelligenz bei der Stellenbesetzung k\u00f6nnte zu einem gravierenden Nachteil f\u00fcr die Karriere von Frauen f\u00fchren, da K\u00fcnstliche Intelligenz in seiner Programmierung \u00fcblicherweise aus vergangenen Daten lernt und so die bestehende Diskriminierung fortschreiben und sogar versch\u00e4rfen kann. Fraglich ist allerdings, ob die Stellenbesetzung von F\u00fchrungsposition K\u00fcnstlicher Intelligenz \u00fcberlassen wird.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Die Auswirkungen auf der Angebotsseite:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Mit der M\u00f6glichkeit zum Homeoffice l\u00e4sst sich auch f\u00fcr Erziehende das Arbeitsstundenpensum hochhalten (Carstensen, 2020). Es droht kein Karriereknick in der Zeit der Kindererziehung. Dies macht es m\u00f6glich, interessantere, abwechslungsreichere und hochwertigere T\u00e4tigkeiten auszu\u00fcben, um so f\u00fcr den Aufstieg in F\u00fchrungspositionen interessant zu bleiben oder zu werden. Homeoffice bedeutet zudem Kostenreduktion im Unternehmen. B\u00fcrofl\u00e4chen m\u00fcssen nicht mehr angemietet werden, was in Zeiten hoher Immobilienpreise eine enorme Ersparnis ausmachen kann. Diese lie\u00dfe sich f\u00fcr den Ausbau der betrieblichen Kinderbetreuung nutzen (Gulden\/Thomsen, 2021, S. 308).<\/li>\n<li>Die Corona-Ma\u00dfnahmen sorgten f\u00fcr eine Ver\u00e4nderung in der Familienarbeit. V\u00e4ter k\u00fcmmern sich mehr um die Kinder, die Zeiteinteilung in der Kinderbetreuung gleicht sich zwischen den Geschlechtern an (Gulden\/Thomsen, 2021, S. 308). Dies beeinflusst langfristig die geschlechtsspezifischen Rollenbilder.<\/li>\n<li>Ergebniskontrollen anstelle von Inputkontrollen erh\u00f6hen den Druck auf die Besch\u00e4ftigten (Carstensen, 2020). Dieser Wandel erh\u00f6ht auch den Flexibilit\u00e4tsbedarf, und das stellt eher einen Nachteil f\u00fcr Erziehende dar und d\u00fcrfte daher auch tendenziell negativ auf den Anteil von Frauen in F\u00fchrungspositionen wirken.<\/li>\n<li>Die Digitalisierung sorgt f\u00fcr h\u00e4ufigere Innovationssch\u00fcbe. Der Strukturwandel wird schneller werden, gerade anwendungsorientiertes Wissen veraltet daher nach k\u00fcrzerer Zeit. Die M\u00f6glichkeit und die Bereitschaft, sich kontinuierlich im Umgang mit den Systemen der Digitalisierung und ihren Anwendungsgebieten weiterzubilden, wird daher immer wichtiger. Auszeiten von mehreren Jahren wirken als Karriereunterbrechung deshalb deutlich nachteiliger als fr\u00fcher. Homeoffice und Kinderbetreuung wird jedoch nach wie vor vermehrt von Frauen ausge\u00fcbt werden und hindert sie damit weiterhin beim Aufstieg in F\u00fchrungspositionen (Carstensen, 2020).<\/li>\n<li>Die Alternative der individuellen Weiterentwicklung zum Aufstieg in eine F\u00fchrungsposition ist eine Spezialistenkarriere. Da im Homeoffice vor allem das \u201eAbarbeiten\u201c bestimmter Aufgaben ohne Nutzung von Sozialkontakten gut funktioniert (Carstensen, 2020), werden eher die Spezialisten als die F\u00fchrungskr\u00e4fte die M\u00f6glichkeiten des Homeoffice nutzen k\u00f6nnen. Wenn Frauen verst\u00e4rkt Homeoffice-Arbeit (aus Gr\u00fcnden der Vereinbarkeit) verrichten wollen, werden f\u00fcr sie Spezialistenberufe in der Tendenz attraktiver. Dies wird den Anteil der Frauen in F\u00fchrungspositionen wiederum senken.<\/li>\n<li>Auch ist eine Retraditionalisierung der Rollenverteilung m\u00f6glich. Frauen arbeiten h\u00e4ufiger in Bereichen, in denen eine Homeoffice-Regelung nicht m\u00f6glich ist, so etwa in den sozialen Berufen. Dies sorgt bei unzureichender Kinderbetreuung daf\u00fcr, dass Arbeitszeiten verk\u00fcrzt oder die Arbeitsqualit\u00e4t erheblich leiden muss (Gulden\/Thomsen, 2021, S. 308).<\/li>\n<li>F\u00fchrung findet nicht mehr pers\u00f6nlich im direkten Kontakt statt. Das ver\u00e4ndert auch die Motive f\u00fcr Menschen, eine F\u00fchrungsposition anzustreben. Personen, die mit der F\u00fchrungsposition prim\u00e4r Machtaus\u00fcbung anstreben, werden die F\u00fchrungsposition als weniger attraktiv empfinden. Dies k\u00f6nnte f\u00fcr einen bestimmten Personentyp, der eher mit dem m\u00e4nnlichen Geschlecht assoziiert wird, F\u00fchrungspositionen weniger attraktiv werden lassen (Tewes, 2015, S.43-44). Im pandemiebedingten Lockdown wurde bei beiden Geschlechtern innerhalb k\u00fcrzester Zeit ein R\u00fcckgang des Interesses an F\u00fchrungspositionen ermittelt im Vergleich zum Beginn der Pandemie. Gr\u00fcnde hierf\u00fcr wurden insbesondere in der h\u00f6heren Zufriedenheit mit der aktuellen Position gefunden (Gulden\/Thomsen, 2021, S. 309). F\u00fchrung mit Anwesenheit vor Ort erschien im Vergleich weniger attraktiv.<\/li>\n<li>K\u00fcnstliche Intelligenz und Digitalisierung nehmen Einfluss auf die Lebensentw\u00fcrfe und k\u00f6nnten in Zukunft auch den demografischen Wandel entscheidend beeinflussen. Steigt im Rahmen dieses Wandels die Anzahl der kinderlosen Frauen an, d\u00fcrfte sich vice versa deren Angebot f\u00fcr F\u00fchrungspositionen erh\u00f6hen, da die Vereinbarkeitsproblematik entf\u00e4llt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nandram et al. (2019) f\u00fchren zurecht aus, dass Frauen durch ihre eigenen Ambitionen und ihr Selbstverst\u00e4ndnis, aber auch staatliche Regierungen durch die Verabschiedung von Quoten oder andere Arten von politischen Korrekturen des Arbeitsmarktes (so zum Beispiel dem Einwirken auf das gesellschaftliche Rollenverst\u00e4ndnis) und private Unternehmen dadurch, dass sie weibliche Arbeitskr\u00e4fte als Bereicherung in ihrem Wertsch\u00f6pfungsprozess ansehen, alle einen Beitrag leisten k\u00f6nnen und m\u00fcssen, um im digitalen Zeitalter Geschlechterungleichheiten zu \u00fcberwinden. Es gibt gen\u00fcgend Indizien, dass dies im digitalen Zeitalter und in der Industrie 4.0 nicht von selbst geschieht.<\/p>\n<p><strong>Literatur:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Antoni, C.H. und Syrek, C. (2017):<\/strong> Digitalisierung der Arbeit, Zeitschrift f\u00fcr angewandte Organisationspsychologie, Vol. 48, Nr. 4, S. 247-258.<\/p>\n<p><strong>Bode, E.\/ S. Brunow \/ I. Ott und A. Sorgner (2016):<\/strong> Worker Personality: Another Skill Bias beyond Education in the Digital Age, Karlsruher Institut f\u00fcr Technologie (KIT), Working Paper Nr. 98, S. 1-43.<\/p>\n<p><strong>Carstensen, T. (2020):<\/strong> Orts- und Zeitflexibles Arbeiten: Alte Geschlechterungleichheiten und neue Muster der Arbeitsteilung durch Digitalisierung, Zeitschrift f\u00fcr Arbeitswissenschaft, Vol. 74, S.197-200.<\/p>\n<p><strong>Europ\u00e4ische Kommission (2020):<\/strong> Eine Union der Gleichheit: Strategie fu?r die Gleichstellung der Geschlechter 2020-2025, https:\/\/eur-lex.europa.eu\/legal-content\/DE\/TXT\/PDF\/?uri=CELEX:52020DC0152&amp;from=DE, letzter Zugriff: 03.10.2021.<\/p>\n<p><strong>Franken, S. und J. Ivesic (2020):<\/strong> Gender Leadership 4.0 \u2013 Untersuchung spezifischer Kompetenzen von Frauen f\u00fcr agile F\u00fchrung, https:\/\/www.fh-bielefeld.de\/multimedia\/Fachbereiche\/Wirtschaft+und+Gesund- heit\/Forschung\/Denkfabrik+Digitalisierte+Arbeitswelt\/GenderLeadership4_0_Abschlussbericht.pdf, letzter Zugriff: 02.10.2021.<\/p>\n<p><strong>Gulden, V.-S. und S. L. Thomsen (2021):<\/strong> Frauen in F\u00fchrungspositionen: Chancen und Risiken durch die COVID-19-Pandemie, Wirtschaftsdienst, Vol. 101, Nr. 4, S. 305-310.<\/p>\n<p><strong>Nandram, S.S.\/ S.A. Keizer und P.K. Bindlish (2019):<\/strong> Addressing Gender Inequality through Intelligence, The European Financial Review, April-May 2019, S. 51-56.<\/p>\n<p><strong>Tewes, R. (2015):<\/strong> F\u00fchrungskompetenz ist lernbar, Berlin\/Heidelberg.<\/p>\n<p><strong>Rajahonka, M. und K. Villman (2019):<\/strong> Women Managers and Entrepreneurs and Digitalization: On the Verge of a New Era or a Nervous Breakdown?, Technology Innovation Management Review, Vol. 9, No. 6, S. 14-24.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der weibliche Anteil an Hochschulabsolventen stieg in den letzten Jahren deutlich an, war zuletzt sogar gr\u00f6\u00dfer als der m\u00e4nnliche Anteil. 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