{"id":30081,"date":"2021-11-12T00:49:41","date_gmt":"2021-11-11T23:49:41","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=30081"},"modified":"2021-11-12T06:56:20","modified_gmt":"2021-11-12T05:56:20","slug":"europa-braucht-mehr-politischen-wettbewerb","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=30081","title":{"rendered":"Europa braucht mehr politischen Wettbewerb"},"content":{"rendered":"<p>Europa, die EU und Deutschland stehen vor gewaltigen Herausforderungen. \u00dcber die gro\u00dfen Ziele herrscht weitgehend Einigkeit: Europa soll ein freiheitlicher, durch Vielfalt gepr\u00e4gter Wohlstandsraum sein und zuk\u00fcnftigen Generationen hervorragende Lebensbedingungen bieten. Dabei soll die EU keine abgeschlossene Wohlstandsinsel sein, sondern europa- und weltweit eine positive Rolle zur Mehrung von Freiheit und Wohlstand spielen. Diese Ziele k\u00f6nnten durch einfache, freiheitliche Reformen unter Wahrung des sozialen Ausgleichs erreicht werden. Es liegt unter anderem am schwachen politischen Wettbewerb, warum solche Reformen nicht angegangen werden.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Lage, Probleme und L\u00f6sungsans\u00e4tze<\/h2>\n<p>Europa hat viele St\u00e4rken. Ein relevanter Wohlstandstreiber Europas ist der offene Binnenmarkt. Die kulturelle, sprachliche, politische sowie \u00f6konomische Vielfalt st\u00e4rken den fruchtbaren Wettbewerb. International spielen die EU und Deutschland eine vergleichsweise positive Rolle, bedrohen sie doch die Welt weniger stark als andere Gro\u00dfm\u00e4chte, die dazu noch permanent \u201eKriege\u201c gegen Drogen und Terrorismus f\u00fchren. Ein gewisser Grundkonsens f\u00fcr nachhaltigeres Wirtschaften existiert europaweit.<\/p>\n<p>Doch die Schw\u00e4chen der Politik sind in Bereichen wie Arbeitsmarkt, \u00f6ffentliche Finanzen, Verkehr, Klimapolitik oder Altersvorsorge offenkundig. Viele EU-L\u00e4nder sind wirtschaftlich und gesellschaftlich weit weniger erfolgreich als sie es mit simplen wirtschafts- und sozialpolitischen Reformen sein k\u00f6nnten. Sie leiden unter hoher Arbeitslosigkeit und hohen Schulden, beides bereits bestehende Probleme, die sich durch die Corona-Krise noch versch\u00e4rfen. Schon eine moderate Deregulierung der Arbeitsm\u00e4rkte und eine gewisse Budgetdisziplin dank Schuldenbremse k\u00f6nnen \u2013 wie das Beispiel Deutschlands zeigt \u2013 nach wenigen Jahren mehr Besch\u00e4ftigung und stabilere Finanzen bringen. Selbst m\u00f6gliche Inflation k\u00f6nnte durch bekannte Mechanismen in Zaum gehalten werden und m\u00fcsste kein tragisches Missgeschick der Zentralbankpolitik werden.<\/p>\n<p>Die subventionierte Aufbl\u00e4hung insbesondere des \u00f6ffentlichen Verkehrs ist w\u00e4hrend Corona deutlich sichtbar geworden. Statt Subventionierung sollte f\u00fcr den privaten wie auch den \u00f6ffentlichen Verkehr strikte Kostenwahrheit gelten. Wenn jeder Teilnehmer im Privatverkehr die von ihm mitverursachten externen Kosten aufgrund von Umweltsch\u00e4den, L\u00e4rm und Unf\u00e4llen \u00fcbernimmt, gibt es keinen Grund mehr daf\u00fcr, den \u00f6ffentlichen Verkehr finanziell zu subventionieren. Subventionen verursachen auch Sch\u00e4den an der Allgemeinheit, n\u00e4mlich Budgetsch\u00e4den und die sind im \u00f6ffentlichen Verkehr hoch relevant. Durch Kostenwahrheit wird nicht nur das Verhalten jedes einzelnen Verkehrsteilnehmers verantwortungsvoller, sondern auch die \u00f6ffentliche Verkehrsdebatte wird bei Kostenwahrheit etwas rationaler gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Kostenwahrheit w\u00e4re auch in der Klimapolitik zentral, denn die derzeitige nationale Politik ist teuer, wenig vorbildlich und damit auch nicht oder nur wenig wirksam gegen den globalen Klimawandel. Stattdessen bietet sich eine moderate \u2013 derzeit rund 40 EUR pro Tonne CO2 \u2013 aber zuk\u00fcnftig steigende CO2-Abgabe auf m\u00f6glichst alle Emissionen an, die die gesch\u00e4tzten zuk\u00fcnftigen Sch\u00e4den den heutigen Verursachern anlastet. Das gibt den Konsumenten und Produzenten die richtigen Anreize, Emissionen zu mindern und klimafreundliche Technologien zu entwickeln. Weil sie allen Akteuren die richtigen Anreize gibt, werden die meisten heutigen Regulierungen des Energieverbrauchs und die EEG-Umlage hinf\u00e4llig, was gro\u00dfes Wohlstandspotential freisetzen w\u00fcrde. Die Einnahmen aus der CO2-Abgabe k\u00f6nnten insbesondere f\u00fcr die Senkung anderer Steuern eingesetzt werden. Eine derartige Klimapolitik k\u00f6nnte echten Vorbildcharakter haben \u2013 nicht nur von der Regierung behaupteten.<\/p>\n<p>Die Sicherung der Altersvorsorge ist eine wachsende gesellschaftliche Herausforderung. Auf weniger Beitragszahler kommen in Zukunft immer mehr Rentenempf\u00e4nger. An einer l\u00e4ngeren Lebensarbeitszeit f\u00fchrt kein Weg vorbei. \u201e\u00dcberalterung\u201c ist jedoch nicht nur ein Problem, sondern durchaus auch ein Gl\u00fcck: Altern hei\u00dft heute mehr gesunde Lebensjahre. Daher m\u00fcsste eine Lebensarbeitszeitverl\u00e4ngerung zumindest nicht notwendigerweise staatlich durch Zwang verordnet werden. Vielmehr sollte die Ressource Altersarbeit freigesetzt werden, etwa durch eine Reduktion der Einkommenssteuer f\u00fcr jene, die \u00fcber die gesetzliche Arbeitszeit t\u00e4tig sind. Damit w\u00fcrde Altersarbeit attraktiver und \u00c4ltere w\u00fcrden freiwillig weiter in berufsorientierte Bildung investieren. Jede von ihnen zus\u00e4tzlich geleistete Arbeitsstunde steigert die Produktion und die Dynamik der Wirtschaft, wovon die Gesellschaft insgesamt profitiert.<\/p>\n<p>Viele der offenkundigen Schw\u00e4chen vieler L\u00e4nder Europas und auch Deutschlands w\u00e4ren also durch eine ausgewogene, freiheitlich orientierte Politik einfach und sozial vertr\u00e4glich in St\u00e4rken wandelbar. Tats\u00e4chlich entsprechen die angesprochenen L\u00f6sungsans\u00e4tze im Grundtenor dem, was viele \u00d6konomen l\u00e4ngst fordern, etwa weniger und vor allem vern\u00fcnftiger zu regulieren, damit die positiven Marktkr\u00e4fte befreit werden. Weniger trivial ist, warum trotz dieses Grundtenors weiterhin ineffiziente Politik betrieben wird.<\/p>\n<h2>Wettbewerb gegen Reformstau<\/h2>\n<p>Eine Erkl\u00e4rung f\u00fcr fehlenden Reformwillen und ineffiziente Politik ist der eingeschr\u00e4nkte Wettbewerb in der Politik. Wettbewerb ist nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch in der Politik zentral. In der Politik agieren Menschen und Menschen denken nicht nur an das Allgemeinwohl. Wenn Politiker nicht durch Wettbewerb diszipliniert werden, denken sie \u2013 genau wie viele andere Menschen \u2013 zuerst vor allem mal an sich selbst. Die typischerweise mehrj\u00e4hrigen Amtszeiten geben den Amtsinhabern und ihren Parteien eine gewisse Monopolmacht. Selbst wenn vielf\u00e4ltige Mechanismen zur Kontrolle politischer Macht existieren, sind die B\u00fcrger \u00fcber die Handlungen ihrer Politiker oft schlecht informiert. Lobbygruppen, darunter heutzutage auch viele NGOs, verf\u00fcgen \u00fcber direktere Wege als die meisten B\u00fcrger, ihre spezifischen Interessen in den politischen Prozess einzuspeisen. Da Wahlversprechen nicht bindend sind, sind viele Politikversprechen oft absurd und nur unter hohen allgemeinen Wohlstandsverlusten und dann noch sozial unvertr\u00e4glich umsetzbar. Die Pr\u00e4ferenzen der B\u00fcrger werden bei fehlendem Wettbewerbsdruck durch die Politik munter missinterpretiert. Viele politische Entscheidungen f\u00fchren dazu, dass eine Gruppe Profiteure auf Kosten der Allgemeinheit lebt. Reformblockaden sind also insbesondere den Rahmenbedingungen in der Politik geschuldet.<\/p>\n<p>Wettbewerb in M\u00e4rkten bringt Produzenten n\u00e4her zu den W\u00fcnschen der Konsumenten, vermag Innovation und Wachstum zu stimulieren, womit nachhaltiger sozialer Ausgleich deutlich einfacher wird. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr wettbewerbliche Rahmenbedingungen in der Politik, die dazu f\u00fchren, dass die eigentlichen Kunden der Politiker, die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, st\u00e4rker in den Vordergrund r\u00fccken.<\/p>\n<p>Bekannte Rezepte f\u00fcr politischen Wettbewerb sind repr\u00e4sentative Demokratie als Wettbewerb zwischen Politikern und Parteien um Regierungsmacht sowie f\u00f6deralistischer Wettbewerb zwischen L\u00e4ndern und Gemeinden. Leider schw\u00e4cht Polarisierung den Wettbewerb der repr\u00e4sentativen Demokratie um die Mitte der Gesellschaft, Zentralisierungstendenzen in vielen L\u00e4ndern der EU schw\u00e4chen den f\u00f6deralen Wettbewerb. Daher braucht es zus\u00e4tzliche Wettbewerbsformen zur Behebung des Reformstaus und zur Schaffung von Wohlstand. Drei bislang vernachl\u00e4ssigte Wettbewerbsformen scheinen besonders geeignet:<\/p>\n<p><em>Wettbewerbliches Benchmarking:<\/em> Der relative Erfolg Deutschlands im Vergleich zu anderen gro\u00dfen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern reduziert den politischen Druck, n\u00f6tige Reformen anzugehen. Deshalb sollte sich Deutschland mitunter eher am Erfolg anderer, kleinerer L\u00e4nder \u2013 etwa den skandinavischen Staaten, der Schweiz und Singapur messen lassen und derartige Vergleiche systematisch durchf\u00fchren. Innerhalb Deutschlands auf Landes- und Kreisebene gilt es ein Benchmarking mit den erfolgreichsten Regionen in der Welt zu etablieren, um von den besten zu lernen.<\/p>\n<p><em>Gremienwettbewerb:<\/em> Eine bislang unterentwickelte Wettbewerbsform ist der Wettbewerb zwischen Gremien. Rechnungsh\u00f6fe stellen nur eine schwache Form dieses Wettbewerbs dar. Sie kritisieren Politik immer erst im Nachhinein, wenn es schon zu sp\u00e4t ist. Besser w\u00e4ren Gremien, die vor den eigentlichen politischen Entscheidungen die B\u00fcrger informieren und Empfehlungen abgeben k\u00f6nnen. Sie d\u00fcrften aber keinerlei Entscheidungsgewalt haben, sondern einzig die Aufgabe, Kritik an der Politik von Regierung und Parlament zu \u00e4u\u00dfern und konkrete Gegenvorschl\u00e4ge zu entwickeln, womit ein wettbewerblicher Diskurs m\u00f6glich wird und innovative Vorschl\u00e4ge zutage kommen k\u00f6nnen. Derartige wettbewerblichen Gremien gibt es zum Beispiel in der Schweiz in Form von volksgew\u00e4hlten Rechnungspr\u00fcfungs\u00adkommissionen auf Gemeindeebene.<\/p>\n<p><em>Wettbewerb durch Ausl\u00e4nder:<\/em> Staatsb\u00fcrgerschaft sch\u00fctzt die nationalen Politiker vor ausl\u00e4ndischem Wettbewerb. Nun stelle man stelle sich vor, Unternehmen, Krankenh\u00e4user, Universit\u00e4ten oder Fu\u00dfballclubs in Deutschland d\u00fcrften nur F\u00fchrungskr\u00e4fte mit deutscher Staatsb\u00fcrgerschaft einstellen. Das w\u00fcrde den Standort Deutschland schnell ins Abseits bef\u00f6rdern. Solche Einschr\u00e4nkungen auf Staatsb\u00fcrgerschaft sind leider der Standard der Politik. Ein freier Markt f\u00fcr Politik auf Gemeinde, Landes- und sogar Bundesebene, der nicht an die Staatsb\u00fcrgerschaft gekn\u00fcpft ist, w\u00fcrde die Auswahl f\u00fcr die B\u00fcrger deutlich verbessern und politische Marktkartelle sprengen.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich werden diese Wettbewerbsvorschl\u00e4ge auf massivem Widerstand sto\u00dfen. Das verwundert nicht: Die etablierten Interessen profitieren vom derzeitigen System und seiner Reformtr\u00e4gheit. Sie wollen keinen weiteren Wettbewerbsdruck.<\/p>\n<h1>Weitere Literatur:<\/h1>\n<p>Bolen, J. Bradon &amp; Claudia R. Williamson (2019). The Path of Reform: The Consequences of Institutional Volatility. Kyklos, 72, 400-425.<\/p>\n<p>Eichenberger, Reiner (2003). Towards a European Market for Good Politics. A Politico-Economic Reform Proposal. Jahrbuch f\u00fcr Neue Politische \u00d6konomie, 22, 221-237.<\/p>\n<p>Schelker, Mark and Reiner Eichenberger (2010). Auditors and Fiscal Policy: Empirical Evidence on a Little Big Institution. Journal of Comparative Economics, 38(4), 357-380.<\/p>\n<p>Salvi, Michele, Christoph A. Schaltegger and Lukas Schmid (2020). Fiscal Rules Cause Lower Debt: Evidence from Switzerland\u2019s Federal Debt Containment Rule. Kyklos, 73(4), 605-642.<\/p>\n<p>Stadelmann, David, Gustavo Torrens and Marco Portmann (2020). Mapping the theory of political representation to the empirics: An investigation for proportional and majoritarian rules, Journal of Comparative Economics, 48(3), 548-560.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/ae7ab39f33a6457085da869f7a440044\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Europa, die EU und Deutschland stehen vor gewaltigen Herausforderungen. \u00dcber die gro\u00dfen Ziele herrscht weitgehend Einigkeit: Europa soll ein freiheitlicher, durch Vielfalt gepr\u00e4gter Wohlstandsraum sein &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=30081\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eEuropa braucht mehr politischen Wettbewerb\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":260,"featured_media":30083,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8,23],"tags":[4013,4012,669,3136,4011,2749,80],"class_list":["post-30081","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europaisches","category-wettbewerbliches","tag-benchmarking","tag-gremienwettbewerb","tag-politik","tag-politische-maerkte","tag-reformstau","tag-stadelmann","tag-wettbewerb"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - 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