{"id":30621,"date":"2022-04-12T00:38:48","date_gmt":"2022-04-11T23:38:48","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=30621"},"modified":"2022-04-12T05:57:55","modified_gmt":"2022-04-12T04:57:55","slug":"jahreswirtschaftsbericht-esg-co-der-siegeszug-der-beliebigkeit-und-seine-gefahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=30621","title":{"rendered":"Jahreswirtschaftsbericht, ESG &#038; Co. <br\/><font size=3; color=grey>Der Siegeszug der Beliebigkeit und seine Gefahren <\/font>"},"content":{"rendered":"<p>1. \u201e<em>It is better to be vaguely right than exactly wrong<\/em>.\u201d (Carveth Read)<\/p>\n<p>Vor kurzem hat J\u00f6rn Quitzau in diesem Blog die strukturelle Ver\u00e4nderung des Jahreswirtschaftsberichts unter dem neuen Bundesminister f\u00fcr Wirtschaft und (!) Klimaschutz Robert Habeck treffend kommentiert (<a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=30549\">http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=30549<\/a>). Wie er schreibt, ist die f\u00fcr den neuen Aufbau des Berichts wohl ma\u00dfgebliche Idee nicht neu: Der Wohlstand eines Landes bzw. seiner B\u00fcrger kann kaum durch die Betrachtung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) hinreichend beschrieben werden. Vielmehr droht durch die alleinige Beachtung einer exakt ermittelbaren Kennzahl eine zwangsl\u00e4ufige Fehleinsch\u00e4tzung, die schlechter sein kann als eine grobe Absch\u00e4tzung des infrage stehenden Aspekts.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Trotz der Geschichte solcher \u00dcberlegungen f\u00e4llt auf, dass sie sich in der j\u00fcngeren Vergangenheit einer steigenden Beliebtheit erfreuen. Gerade in wirtschaftlichen Belangen werden trotz bekannter Kritik bew\u00e4hrte Konventionen immer mehr mit einer Erweiterung der jeweiligen Betrachtung konfrontiert. Besonders ins Auge f\u00e4llt dabei die zunehmende Dominanz von \u00f6kologischen gegen\u00fcber \u00f6konomischen Belangen. Als h\u00e4tte es vorher noch keine Legionen von Beitr\u00e4gen umfassenden Erkenntnisse \u00fcber Markt- und Organisationsversagen in Form von externen Effekten, Informationsasymmetrien etc. gegeben, werden bisherige Ziele f\u00fcr wirtschaftliche Aktivit\u00e4ten durch neue Kriterien explizit inflationiert und f\u00fcr die Erf\u00fcllungsmessung geeignete Metriken postuliert. ESG- bzw. Nachhaltigkeitsratings von staatlicher oder privater Seite sind hier prominente Beispiele. Ganz unabh\u00e4ngig vom Zutreffen des \u201eexactly wrong\u201c darf und muss man an dieser Stelle die Frage nach dem \u201evaguely right\u201c und den damit verbundenen Konsequenzen stellen.<\/p>\n<p>2. \u201e<em>Miss alles, was sich messen l\u00e4sst, und mach alles messbar, was sich nicht messen l\u00e4sst<\/em>.\u201c (Archimedes)<\/p>\n<p>Die erneute Hochkonjunktur solcher Forderungen ist nicht zuletzt deshalb nachvollziehbar, weil wir in einer Zeit scheinbar unbegrenzter Datenverf\u00fcgbarkeit leben. Der zweite Teil der alten Controller-Weisheit \u201eMiss es oder vergiss es!\u201c ist l\u00e4ngst der oft oberfl\u00e4chlichen Befriedigung von Kontrollbed\u00fcrfnissen \u00fcber Kennzahlen gewichen, deren Erfassung bzw. Berechnung fr\u00fcher unm\u00f6glich oder prohibitiv teuer gewesen w\u00e4re. In der Konsequenz glaubt man, Zielerf\u00fcllungen oder andere Aspekte \u00fcber B\u00fcndel von Indikatorwerten nicht nur \u201evaguely\u201c, sondern \u201ealmost exactly right\u201c bestimmen zu k\u00f6nnen \u2013 oder gibt dies zumindest vor!<\/p>\n<p>Um dies zu veranschaulichen, sei kurz ein Beispiel aus dem Bereich der ESG-Ratings genannt.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Refinitiv Eikon, einer der prominentesten Anbieter solcher Ratings weist nach eigener Produktbeschreibung daf\u00fcr die in der folgenden Abbildung skizzierte Methodologie aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/jwb1.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/jwb1.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Aus einer Basis von \u00fcber 500 Kennzahlen flie\u00dfen in unterschiedlichem Ausma\u00df Werte aus insgesamt 186 Kennzahlen in die weitere \u201eScoring\u201c-Prozedur ein, die \u00fcber weitere Auswertungsetappen in einen ESG overall score einm\u00fcndet. Parallel dazu wird aus nur (!) 23 Kennzahlen ein ESG controversies score gebildet, der dann zusammen mit dem ESG overall score zum finalen ESGC score f\u00fchrt \u2013 alles klar? Ganz unabh\u00e4ngig davon, ob Archimedes an dieser Stelle vor Begeisterung wieder einmal jede Bekleidungsetikette vergessen und \u201eHeureka\u201c rufen w\u00fcrde, ist f\u00fcr unsere weiteren \u00dcberlegungen wichtig, dass hier nur das Vorgehen einer einzigen Partei im ESG-Rating-Wettbewerb skizziert wurde, und selbst das nur gleichsam hinsichtlich der Spitze der Spitze des Eisbergs!<\/p>\n<p>Was kommt nun bei den anderen heraus und wie sind Abweichungen zwischen ESG-Ratings und -Rankings jenseits anekdotischer Evidenz zu beurteilen? Tendenziell sind die Korrelationen zwischen den Ratingergebnissen verschiedener Anbieter zwar positiv, aber von sehr unterschiedlicher statistischer G\u00fcte, wobei h\u00e4ufig keine bzw. allenfalls eine schwache statistische Signifikanz zu verzeichnen ist.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Anders formuliert: Wer\/Was am nachhaltigsten ist, h\u00e4ngt stark davon ab, welchen Anbieter bzw. wessen Skala man verwendet!<\/p>\n<p>3. \u201e<em>Wenn die Leute nicht glauben, dass Mathematik einfach ist, dann nur deshalb, weil sie nicht begreifen, wie kompliziert das Leben ist<\/em>.\u201c (John von Neumann)<\/p>\n<p>Liegt das nun daran, dass manche Anbieter besser rechnen k\u00f6nnen und andere schlechter? Nein, das liegt an den Voraussetzungen, die das Leben hier vorgibt! Wenn mehrere Kriterien in eine Zielbildung oder einen kombinierten Aspekt eingehen, entstehen sofort Probleme, deren Komplexit\u00e4t bereits auf Anf\u00e4ngerniveau Generationen von Studenten frustriert hat.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Je nachdem, was man mit einem Rating\/Scoring oder einer \u201eTaxonomie\u201c betrachten und\/oder bewirken will und welche Ressourcen dabei zur Verf\u00fcgung stehen, muss man dann Annahmen treffen, die auch und gerade bei korrekter mathematischer Weiterverarbeitung (die sicher nicht f\u00fcr die genannten Studenten, aber zumindest f\u00fcr John von Neumann keine nennenswerten Probleme gebracht h\u00e4tte) zu unterschiedlichen Ergebnissen f\u00fchren.<\/p>\n<p>Alles andere w\u00e4re ja auch h\u00f6chst \u00fcberraschend: Allein der Umstand, dass die verwendeten Kennzahlen unterschiedliche (teilweise auch gar keine, beispielsweise wenn es sich um Anteilswerte handelt) Einheiten aufweisen, sollte verst\u00e4ndige LeserInnen skeptisch machen: Wie kann man au\u00dferhalb eines funktionierenden Preissystems Tonnen, Kubikmeter und Geldeinheiten vergleichbar machen? Und noch wichtiger: Was folgt aus alledem?<\/p>\n<p>4. \u201c<em>There are three kinds of lies: lies, damned lies, and statistics<\/em>.\u201d (Benjamin Disraeli)<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst einmal, dass wir auf mehr oder weniger zu erwartende Kuriosit\u00e4ten wie die EU-amtliche Nachhaltigkeitseinstufung von Atomkraftwerken zur\u00fcckhaltender reagieren sollten.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Auch bei noch so sophistischer Methodologie bleibt das Ergebnis \u201evaguely\u201c \u2013 also hoffentlich \u201eright\u201c, aber vielleicht \u201ewrong\u201c. Betrachtet man die Sustainable-Finance-Taxonomie bzw. den Jahreswirtschaftsbericht, kann von besonderem methodischen Anspruchsniveau noch nicht einmal die Rede sein. Bei ersterer wird das Nachhaltigkeitsetikett verliehen, wenn das zu untersuchende Objekt in (mindestens) einer von sechs Kategorien positiv und in keiner anderen negativ auff\u00e4llt.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> Im Jahreswirtschaftsbereich wird sogar nur \u00fcber drei\u00dfig Indikatoren in 5 Bereichen berichtet, ohne klarzumachen, wie ein Gesamtergebnis selbst auf der elementaren \u201ebesser oder schlechter\u201c-Ebene ausfallen muss bzw. konzeptionell zu begr\u00fcnden und empirisch zu messen ist. Das hei\u00dft, es wird nicht einmal der Anspruch erhoben, dass man \u201eoverall\u201c in Sachen Wohlstand auch nur \u201evaguely right\u201c liegt, denn dazu m\u00fcsste man die einzelnen Werte ja in einem Scoring zusammenfassen.<\/p>\n<p>Damit aber nicht genug: Gleichzeitig wird auf der Basis von entsprechenden Einstufungen auch ein Lawinenabgang von B\u00fcrokratie ausgel\u00f6st. Bereits f\u00fcr die beiden ersten der sechs Umweltkriterien aus der Sustainable-Finance-Taxonomie ben\u00f6tigt die seit 1.1.2022 geltende EU-Verordnung knapp dreihundertf\u00fcnfzig Seiten, um f\u00fcr rund hundert wirtschaftliche Aktivit\u00e4ten messbare Bewertungskriterien zu definieren und administrierbar zu machen. Man stelle sich vor, was der gesamten Wirtschaft dann bei allen sechs Kriterien, geschweige denn der jetzt bevorstehenden Sozialtaxonomie (ESG ist eben mehr als nur environment) bevorsteht!<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a><\/p>\n<p>Noch schlimmer sind schlie\u00dflich die mit der Beliebigkeit von Kriterieneinbindungen in Ziele und die Messung ihrer Erreichung einhergehenden Freiheitsgrade. Es wird sich immer eine Statistik finden lassen, die f\u00fcr oder gegen eine Aktivit\u00e4t als ESG-konform spricht, und das ist generell im Sinne von Politikern, die ihrem Handeln keine sachlogischen Schranken auferlegen wollen. Aus \u00f6konomischer Sicht sollte man den Individuen dagegen statt einer hehren Zieldiversifikation einfach formulierte Nebenbedingungen auftragen, deren Erf\u00fcllung so weit wie m\u00f6glich \u00fcber Marktprozesse zu organisieren ist. Dass deren Effizienz im \u201eScoring\u201c (was hier \u2013 \u00dcberraschung! \u2013 hei\u00dft: \u00fcber Preise, d.h. schlicht Geldeinheiten) wesentlich gr\u00f6\u00dfer als bei jeder amtlichen ESG-Feinmechanik ist, zeigt nicht zuletzt die Entwicklung des Emissionshandels. Mittlerweile erkennen dies sogar \u00f6kologische Fundamentalisten an, doch wird eine Adaption dieser Erkenntnis auf weitere Aspekte im politischen Bereich noch viel Zeit brauchen, sofern es dazu \u00fcberhaupt einmal kommen sollte.<\/p>\n<p>Aufmerksame LeserInnen werden jetzt vielleicht anmerken, dass unser origin\u00e4res Metrikproblem damit nicht gel\u00f6st ist. Das trifft zu, weil John von Neumann im Sinne von Kapitel 3 Recht hatte. Inkommensurables kann man halt \u2013 Archimedes hin oder her \u2013 auch metrisch nicht vergleichen und ohne eine verl\u00e4ssliche Metrik bleibt \u201evaguely right\u201c eine Glaubensfrage, was sicher auch Carveth Read best\u00e4tigt h\u00e4tte. Man kann aber wenigstens versuchen, die Belastungen und Gefahren einer beliebigen Ausweitung von Zielkriterien zu reduzieren, deren Zusammenwirken allenfalls vage, daf\u00fcr aber politisch leicht zu instrumentalisieren ist. Momentan sind indessen keine derartigen Versuche sondern eher ihr Gegenteil zu beobachten, und man kann nur hoffen, dass dabei am Ende nicht der Spruch von Benjamin Disraeli die gr\u00f6\u00dfte Relevanz aller vier Zitate entwickeln wird.<\/p>\n<p>&#8212; &#8212; &#8212;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Vgl. hierzu und zum folgenden Burzer\/Knoll\/Lorenz, <em>ESG und deutsche Aktien: Liegt die Nachhaltigkeit im Auge des Betrachters?, <\/em>erscheint in Der Betrieb 2022.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Vgl. nochmals Burzer\/Knoll\/Lorenz (Fn. 1), wo neben einer eigenen Korrelationsanalyse auch Nachweise f\u00fcr andere Studien angegeben werden.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Vgl. als Einstiegsliteratur bspw. Bamberg\/Coenenberg\/Krapp, Betriebswirtschaftliche Entscheidungslehre, 15. Aufl. 2012, S. 52 ff., Eisenf\u00fchr\/Weber\/Langer, Rationales Entscheiden, 5. Aufl. 2010, S. 318 ff., und Laux\/Gillenkirch\/Schenk-Mathes, Entscheidungstheorie, 9. Aufl. 2014, S. 74 ff.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Vgl. bspw. zum medialen Aufschrei nach dem handstreichartigen Nachhaltigkeitsetikett f\u00fcr hinreichend konditionierte Atomenergieerzeugung durch die EU-Taxonomie am Silvesterabend <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/mensch\/taxonomie-entwurf-der-eu-kommission-neujahrsgruesse-mit-klimapolitischem-sprengstoff-a-a208840f-737b-47eb-8da7-938ae819acf5\">https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/mensch\/taxonomie-entwurf-der-eu-kommission-neujahrsgruesse-mit-klimapolitischem-sprengstoff-a-a208840f-737b-47eb-8da7-938ae819acf5<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/green-deal-grosser-schwindel-der-eu-atomkraft-und-erdgas-befristet-als-nachhaltig-eingestuft-TW2XGRYUAFAKTKGHQQB4YGRLP4.html\">https:\/\/www.rnd.de\/politik\/green-deal-grosser-schwindel-der-eu-atomkraft-und-erdgas-befristet-als-nachhaltig-eingestuft-TW2XGRYUAFAKTKGHQQB4YGRLP4.html<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.bmwi.de\/Redaktion\/DE\/Schlaglichter-der-Wirtschaftspolitik\/2020\/09\/kapitel-1-6-sustainable-finance-taxonomie.html\">https:\/\/www.bmwi.de\/Redaktion\/DE\/Schlaglichter-der-Wirtschaftspolitik\/2020\/09\/kapitel-1-6-sustainable-finance-taxonomie.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Vgl. dazu Dolezal, B\u00f6rsen-Kurier vom 3.3.2022, S. 3.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. \u201eIt is better to be vaguely right than exactly wrong.\u201d (Carveth Read) Vor kurzem hat J\u00f6rn Quitzau in diesem Blog die strukturelle Ver\u00e4nderung des &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=30621\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eJahreswirtschaftsbericht, ESG &#038; Co. <br \/><font size=3; color=grey>Der Siegeszug der Beliebigkeit und seine Gefahren <\/font>\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":125,"featured_media":30623,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4121,4118],"tags":[642,4119,4103,1750,4120],"class_list":["post-30621","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-inkommensurables","category-messbares","tag-bip","tag-esg","tag-jahreswirtschaftsbericht","tag-knoll","tag-wohlstandsmessung"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Jahreswirtschaftsbericht, ESG &amp; Co. 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