{"id":30732,"date":"2022-03-29T00:56:46","date_gmt":"2022-03-28T23:56:46","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=30732"},"modified":"2022-03-29T06:00:34","modified_gmt":"2022-03-29T05:00:34","slug":"stopp-des-bezugs-von-russischem-gas-birgt-erhebliche-risiken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=30732","title":{"rendered":"Stopp des Bezugs von russischem Gas birgt erhebliche Risiken"},"content":{"rendered":"<p><em>Mit einem Importanteil von mehr als 50% beruht ein Gro\u00dfteil der deutschen Gasversorgung auf Lieferungen aus Russland. Es w\u00fcrde schwerfallen, diese kurzfristig zu ersetzen, da sowohl die Kapazit\u00e4ten der LNG-Terminals als auch die Transportkapazit\u00e4ten des bestehenden Pipelinenetzes begrenzt sind. \u00dcberdies w\u00e4re die europaweite Konkurrenz um die knappen noch freien Erdgasmengen massiv. Daher sollte nicht vorschnell auf den Import von russischem Gas oder gar auf einen vollst\u00e4ndigen Bezug russischer Energieimporte verzichtet werden. Um sich unabh\u00e4ngig von Russland zu machen, sind zun\u00e4chst erhebliche Anstrengungen auf allen Ebenen n\u00f6tig, von der Politik bis zu den Unternehmen. Dabei ist es derzeit nahezu unm\u00f6glich, belastbare Aussagen \u00fcber die Gr\u00f6\u00dfenordnung der damit verbundenen wirtschaftlichen Konsequenzen zu treffen. Drohungen, auf russische Energieimporte zu verzichten, sollten jedenfalls nur unter Ber\u00fccksichtigung der damit verbundenen erheblichen Risiken f\u00fcr die deutsche Volkswirtschaft ausgesprochen werden. Diese Abw\u00e4gungen gehen weit \u00fcber \u00f6konomische Modellrechnungen hinaus. <\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>1.<\/strong> <strong>Einleitung<\/strong><\/p>\n<p>Seit den \u00d6lpreiskrisen der 1970er-Jahre hat die Abh\u00e4ngigkeit von Importen fossiler Energierohstoffe aus Russland beinahe best\u00e4ndig zugenommen. So beruhte die Gasversorgung Deutschlands mit einem Importanteil von 54,5% im Jahr 2018 zu etwas mehr als der H\u00e4lfte auf Lieferungen aus russischen Gasfeldern (Tabelle 1). Dieser hohe Importanteil hatte auch im Jahr 2021 noch Bestand, wenngleich er in den vergangenen Monaten zur\u00fcckgegangen ist. Im Jahr 1970 wurde die Gasversorgung Deutschlands hingegen zu rund drei Vierteln aus heimischen Quellen sichergestellt, der \u00fcbrige Teil wurde durch die Niederlande gew\u00e4hrleistet. Mit Inbetriebnahme der durch die Ostsee f\u00fchrende Pipeline Nord Stream I im Jahr 2011 ist die Importabh\u00e4ngigkeit bei Gas im vergangenen Jahrzehnt weiter stark angestiegen: von einem Importanteil Russlands von rund 32% im Jahr 2010 \u00fcber einen Anteil von rund 39% im Jahr 2015 auf den derzeitigen Anteil von etwa 55%.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/fs1.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/fs1.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Tabelle klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die mit diesem hohen Anteil verbundene Abh\u00e4ngigkeit wird dadurch versch\u00e4rft, dass Russland auch bei der Versorgung Deutschlands mit Roh\u00f6l und Steinkohle jeweils die mit weitem Abstand f\u00fchrende Rolle einnimmt. So betrug der Anteil Russlands zur Roh\u00f6lversorgung Deutschlands im Jahr 2018 knapp 37% und bei der Versorgung mit Steinkohle \u00fcber 50%, ebenso wie beim Erdgas. Besonders brisant in der aktuellen Situation ist, dass die Abh\u00e4ngigkeit von Russland in den Jahren seit 2010 noch einmal deutlich zugenommen hat, besonders bei Steinkohle und Erdgas \u2014 siehe Abbildung 1, die das nach dem Konzept von Frondel und Schmidt (2007) berechnete spezifische Versorgungsrisiko f\u00fcr die einzelnen Energierohstoffe Roh\u00f6l, Erdgas und Steinkohle illustriert. Daher w\u00fcrde eine tats\u00e4chliche Umsetzung der Androhung Russlands, einen Lieferstopp f\u00fcr die Pipeline Nord Stream I zu verh\u00e4ngen, f\u00fcr Deutschland aller Voraussicht nach zu einer besonderen Herausforderung werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/fs2.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/fs2.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p><strong>2. Russisches Gas w\u00e4re kurzfristig nur schwer zu ersetzen<\/strong><br \/>\nObwohl russisches Gas lediglich etwa 15% des Prim\u00e4renergieverbrauchs in Deutschland abdeckt, wird es aus zahlreichen Gr\u00fcnden schwerfallen, es kurzfristig zu ersetzen (Leopoldina, 2022). Erstens sind die Kapazit\u00e4ten der Terminals f\u00fcr den Import von verfl\u00fcssigtem Erdgas (LNG) in Europa begrenzt und wurden ohnehin in den vergangenen Monaten aufgrund des hohen Erdgaspreises zunehmend stark ausgelastet. Zweitens sind die Transportkapazit\u00e4ten des bestehenden Pipelinenetzes innerhalb Europas ebenfalls begrenzt, eine Erh\u00f6hung der Pipelineimporte Deutschlands aus anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern ist daher nur begrenzt m\u00f6glich. Drittens unterliegen die Pipelinekapazit\u00e4ten, die das europ\u00e4ische Netz mit anderen nicht-europ\u00e4ischen Export -L\u00e4ndern als Russland mit Europa verbinden, ebenfalls starken Einschr\u00e4nkungen. Der Gasimport aus L\u00e4ndern wie Algerien kann daher kurzfristig kaum stark erh\u00f6ht werden.<\/p>\n<p>\u00dcberdies w\u00fcrde Deutschlands Situation noch dadurch versch\u00e4rft, dass andere europ\u00e4ische L\u00e4nder bei einem Lieferstopp russischer Gasexporte mit demselben Problem zu k\u00e4mpfen h\u00e4tten: schnell Ersatz f\u00fcr russisches Erdgas finden zu m\u00fcssen. Die Konkurrenz um die knappen noch freien Erdgasmengen wird daher aller Voraussicht nach massiv sein, wobei viele andere L\u00e4nder mit noch erheblich gr\u00f6\u00dferen Problemen konfrontiert w\u00e4ren als Deutschland. So kann das europ\u00e4ische Gasnetz etwa die an LNG-H\u00e4fen in Spanien und Frankreich ankommenden Mengen nur zum Teil in besonders betroffene L\u00e4nder in Mittel- und Osteuropa transportieren. Dort fehlt es zudem an Infrastrukturen wie Speichern (Sch\u00e4fer, K\u00fcper 2022). Dies verdeutlicht noch einmal: Neben den begrenzten Produktionskapazit\u00e4ten f\u00fcr LNG in den Exportl\u00e4ndern und den meist langfristigen Vertr\u00e4gen f\u00fcr LNG stellt vor allem der innereurop\u00e4ische Weitertransport von Erdgas eine gro\u00dfe Einschr\u00e4nkung dar.<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund kann nur davor gewarnt werden, leichtfertig oder vorschnell auf den Import von russischem Gas \u2014 nicht nur \u00fcber Nord Stream I, sondern auch aus den \u00fcbrigen Pipelines \u2014 oder gar auf einen vollst\u00e4ndigen Bezug russischer Energieimporte zu verzichten. Schlie\u00dflich m\u00fcsste bei einem vollst\u00e4ndigen Verzicht auf Importe von Energierohstoffen aus Russland auch der Ersatz gro\u00dfer Mengen russischen Erd\u00f6ls und Steinkohle bew\u00e4ltigt werden. Dennoch sollte mit der Vorbereitung auf einen m\u00f6glichen Ausfall russischer Lieferungen umgehend begonnen werden, selbst wenn es gelingen sollte, denselben noch hinauszuz\u00f6gern oder ganz zu vermeiden. Je gr\u00f6\u00dfere Fortschritte etwa bei der Sicherung von LNG auf den Weltm\u00e4rkten und dem Aufbau entsprechender Transportkapazit\u00e4ten erzielt werden k\u00f6nnen, umso mehr wird die Erpressbarkeit von russischen Erdgaslieferungen abnehmen.<\/p>\n<p><strong>3. Von der Politik bis zu den Unternehmen sind erhebliche Anstrengungen n\u00f6tig<\/strong><\/p>\n<p>Ob rein zur Vorbereitung auf einen m\u00f6glichen Ausfall der russischen Energielieferungen oder gar als Reaktion darauf, dass dieser Ernstfall eingetreten ist: Es sind offenbar erhebliche Anstrengungen auf allen Ebenen zu unternehmen, von der Politik bis zu den Unternehmen. W\u00e4hrend eine Substitution von Erdgas im Stromsektor zu einem gewissen Grad noch vergleichsweise leicht umgesetzt werden k\u00f6nnte, wirft die Bereitstellung von Prozessw\u00e4rme in der Industrie und der W\u00e4rmeversorgung der privaten Haushalte aufgrund der kurzfristig unver\u00e4nderbaren Infrastrukturen deutlich gr\u00f6\u00dfere Probleme auf (Leopoldina, 2022). Falls dabei die Versorgung der privaten Haushalte mit Erdgas Vorrang genie\u00dfen sollte, wie bislang f\u00fcr den Notfall vorgesehen, w\u00fcrde die Industrie im Ernstfall wohl erhebliche Kostensteigerungen oder gar eine Rationierung bew\u00e4ltigen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Wenngleich der kurzfristige Ersatz von russischem Erdgas mit Blick auf die zu ersetzenden Mengen wohl zu einem guten Teil bew\u00e4ltigt werden k\u00f6nnte (Leopoldina, 2022), ist es zum gegenw\u00e4rtigen Zeitpunkt nahezu unm\u00f6glich, belastbare Aussagen \u00fcber die Gr\u00f6\u00dfenordnung der mit damit verbundenen wirtschaftlichen Konsequenzen zu treffen. Allein ein Lieferstopp von Nord Stream 1 w\u00fcrde, selbst wenn er mengenm\u00e4\u00dfig f\u00fcr eine gewisse Zeit kompensierbar w\u00e4re, aller Voraussicht nach durch sehr hohe Preise gro\u00dfe wirtschaftliche Sch\u00e4den verursachen. Es erscheint daher besonders ratsam, sich darauf vorzubereiten, die adversen Verteilungswirkungen dieser Kostensteigerungen f\u00fcr einkommensschwache Haushalte durch gezielte Ma\u00dfnahmen abzufedern (Leopoldina, 2022).<\/p>\n<p>Angesichts der disruptiven Natur der gegenw\u00e4rtigen Ver\u00e4nderungen ist es keineswegs sichergestellt, dass die bisherigen Strukturen der globalen internationalen Arbeitsteilung und Vernetzung die Krise weitgehend unbeschadet \u00fcberstehen. Schlie\u00dflich d\u00fcrfte mit einem Ausfall der Erdgaslieferungen die Dynamik dieser Ver\u00e4nderungen nicht unbedingt ihr Ende gefunden haben. Es erscheint daher durchaus nachvollziehbar, dass etwa das IW K\u00f6ln einen Lieferstopp von russischem Gas f\u00fcr ein unkalkulierbares Risiko h\u00e4lt (Sch\u00e4fer, K\u00fcper 2022). Denn wenn die Analyse \u00fcber die in der Ad-hoc-Stellungnahme der Leopoldina (2022) im Mittelpunkt stehende Betrachtung des Mengenger\u00fcsts hin ausgeweitet wird, sind eine Reihe unw\u00e4gbarer Risiken zu ber\u00fccksichtigen, die konkrete Prognosen der wirtschaftlichen Folgen in Frage stellen, selbst wenn sie dem Stand der Forschung nach modellgest\u00fctzt erarbeitet werden (Bachmann et al., 2022).<\/p>\n<p>Im schlimmsten Falle k\u00f6nnte es zu einer Ver\u00e4nderung nicht nur der europ\u00e4ischen Wirtschaftsstrukturen, sondern auch des Verh\u00e4ltnisses zwischen Russland und China kommen, und in der Konsequenz zu einer erheblichen Disruption der europ\u00e4ischen und globalen Wirtschaftsaktivit\u00e4ten. Um zu einer konkreten Prognose zu gelangen, m\u00fcssten unterschiedlichen Entwicklungsszenarien zumindest n\u00e4herungsweise Wahrscheinlichkeiten zugewiesen werden, was aus analytischer Sicht kaum seri\u00f6s geleistet werden kann.<\/p>\n<p><strong>4. Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Es mag somit zwar der Fall sein, dass die Drohung, auf den Bezug russischer Energieimporte verzichten zu wollen, eine erfolgreiche Strategie sein kann, Russland an den Verhandlungstisch zu bringen. Aber solche Drohungen sollten nur unter Ber\u00fccksichtigung der damit verbundenen erheblichen Risiken f\u00fcr die deutsche Volkswirtschaft ausgesprochen werden. Diese Abw\u00e4gungen gehen weit \u00fcber \u00f6konomische Modellrechnungen hinaus. Nicht nur ist dabei das Risiko einer weiteren Eskalation zu bedenken, sondern auch die Frage zu stellen, ob es auf diese Weise tats\u00e4chlich gelingen kann, Russland wirksam zu einer Beendigung der Invasion der Ukraine zu bewegen.<\/p>\n<p>Modellgest\u00fctzt erarbeitete Prognosen der m\u00f6glichen gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen sind zweifellos ein wichtiger und n\u00fctzlicher Baustein bei diesen Abw\u00e4gungen. Allerdings k\u00f6nnen sie allein daf\u00fcr nicht hinreichend sein. Denn ihre Konstruktion erfordert grunds\u00e4tzlich die zentrale Identifikationsannahme, dass die Welt jenseits der im Modell ber\u00fccksichtigten \u00c4nderungen bleibt, wie sie bei der Kalibrierung des Modells gewesen ist. Das kann, muss aber nicht zutreffend sein: Wer politische Weichenstellungen dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung erw\u00e4gt, sollte also schon bedenken, auf welche Unw\u00e4gbarkeiten er oder sie sich damit einl\u00e4sst.<\/p>\n<p><strong>5. Literatur<\/strong><br \/>\nBachmann, R., D. Baqaee, Ch. Bayer, M. Kuhn, A. L\u00f6schel, B. Moll, A. Peichl, K. Pittel und M. Schularick (2022), Was w\u00e4re, wenn&#8230;? Die wirtschaftlichen Auswirkungen eines Importstopps russischer Energie auf Deutschland, ECONtribute Policy Brief No. 029.<br \/>\nFrondel, M. und C.M. Schmidt (2007), Versorgungssicherheit mit \u00d6l und Gas: Eine empirische Analyse f\u00fcr Deutschland, Zeitschrift f\u00fcr Energiewirtschaft 71: 117\u2013128.<br \/>\nIEA (2019a), Natural Gas Information 2019, OECD Publishing, Paris, https:\/\/doi.org\/10.1787\/4d2f3232-en.<br \/>\nIEA (2012a), Natural Gas Information 2012, OECD Publishing, Paris, https:\/\/doi.org\/10.1787\/nat_gas-2012-en.<br \/>\nIEA (2007a), Natural Gas Information 2007, OECD Publishing, Paris, https:\/\/doi.org\/10.1787\/nat_gas-2007-en.<br \/>\nIEA (2012b), Oil Information 2012, OECD Publishing, Paris, https:\/\/doi.org\/10.1787\/oil-2012-en.<br \/>\nIEA (2007b), Oil Information 2007, OECD Publishing, Paris, https:\/\/doi.org\/10.1787\/oil-2007-en-fr.<br \/>\nIEA (2019c), Coal Information 2019, OECD Publishing, Paris, https:\/\/doi.org\/10.1787\/4a69d8c8-en.<br \/>\nIEA (2012c), Coal Information 2012, OECD Publishing, Paris, https:\/\/doi.org\/10.1787\/coal-2012-en.<br \/>\nIEA (2007c), Coal Information 2007, OECD Publishing, Paris, https:\/\/doi.org\/10.1787\/coal-2007-en.<br \/>\nLeopoldina \u2013 Nationale Akademie der Wissenschaften (Hrsg., 2022), Wie sich russisches Erdgas in der deutschen und europ\u00e4ischen Energieversorgung ersetzen l\u00e4sst, Ad-hoc-Stellungnahme, Halle.<br \/>\nSch\u00e4fer, T und M. K\u00fcper (2022), Weg vom russischen Gas. Institut der deutschen Wirtschaft (IW K\u00f6ln), 10. M\u00e4rz<br \/>\n2022, https:\/\/www.iwkoeln.de\/presse\/iw-nachrichten\/hubertus-bardt-malte-kueper-thilo-schaefer-weg-vom-russischen-gas.html.<\/p>\n<p><strong>Hinweis:<\/strong> Der Beitrag erschien am 25. M\u00e4rz 2022 als RWI Position #81 von Manuel Frondel und Christoph M. Schmidt<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einem Importanteil von mehr als 50% beruht ein Gro\u00dfteil der deutschen Gasversorgung auf Lieferungen aus Russland. 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