{"id":31926,"date":"2022-11-18T00:16:13","date_gmt":"2022-11-17T23:16:13","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=31926"},"modified":"2022-11-18T06:43:05","modified_gmt":"2022-11-18T05:43:05","slug":"gastbeitrag-europaeische-zentralbank-wieviel-vertrauen-hat-sie-verspielt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=31926","title":{"rendered":"<font size=3; color=grey>Gastbeitrag <\/font><br\/>Europ\u00e4ische Zentralbank <br\/><font size=3; color=grey>Wieviel Vertrauen hat sie verspielt? <\/font>"},"content":{"rendered":"<p><em>Die B\u00fcrger im Euroraum sehen die Inflation auch in drei Jahren merklich \u00fcber dem 2%-Ziel der EZB. Liegt das eher daran, dass aus ihrer Sicht ein R\u00fcckgang zum Zielwert einfach mehr Zeit braucht, oder haben die Verbraucher schon massiv Vertrauen in die F\u00e4higkeit der EZB verloren, die Inflation zu bek\u00e4mpfen? Diese f\u00fcr die Verankerung der Inflationserwartungen wichtige Frage ist schwer zu beantworten, da die EZB zwar die Umfrageergebnisse zu den Inflationserwartungen der B\u00fcrger ver\u00f6ffentlicht, bedauerlicherweise aber nicht die Ergebnisse der gleichen Umfrage zum Vertrauen in die Notenbank. Eine wesentlich gr\u00f6bere Umfrage der EU liefert unseres Erachtens nur bedingt Entwarnung. Um das Ausma\u00df der Entankerung der Inflationserwartungen besser absch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen, w\u00fcrden wir eine Ver\u00f6ffentlichung der kompletten Umfrageergebnisse begr\u00fc\u00dfen.<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2 id=\"h2-108d395f-f9e4-43f8-ad12-bdf7f3de1beb\" class=\"bm-h2\">Inflationserwartungen nicht mehr verankert?<\/h2>\n<p>Aufgrund des unerwartet hohen Anstiegs der Inflationsrate im Euroraum auf 10,7% im Oktober ist die Aufgabe der EZB erneut schwieriger geworden. Erkl\u00e4rtes Ziel der Notenbank ist es insbesondere, die Inflationserwartungen trotz der immer h\u00f6heren Raten beim 2%-Ziel zu verankern.<\/p>\n<p>Bisher ist die EZB zu dem Schluss gekommen, dass die meisten Messgr\u00f6\u00dfen der markt- und umfragebasierten Inflationserwartungen weitgehend verankert sind. Sorgen bereiten der Notenbank insbesondere die Ergebnisse der Umfrage zu den Verbrauchererwartungen, da der Median der Erwartungen bez\u00fcglich der Teuerung in drei Jahren seit diesem Fr\u00fchjahr erkennbar \u00fcber dem 2%-Ziel der EZB liegt (Abbildung 1).<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/erwart1.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/erwart1.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<div id=\"1257a86e-e4db-443f-ab4a-3fe8d8db86e4\" class=\"row \">\n<div class=\"col-md-12\">\n<div id=\"d627e228\">\n<div class=\"in collapse show bm-component-card\">\n<div id=\"bm_comp_id_1257a86e-e4db-443f-ab4a-3fe8d8db86e4\" class=\"card-body bm-component\" data-bm-component=\"1257a86e-e4db-443f-ab4a-3fe8d8db86e4\">\n<h2 id=\"h2-a412dbf9-4be7-4182-976c-a8c91dd9d479\" class=\"bm-h2\">Entscheidend ist das Vertrauen!<\/h2>\n<p>Obwohl die EZB also insgesamt nur einige Anzeichen f\u00fcr eine Entankerung der Erwartungen zu erkennen meint, greift eine rein deskriptive Analyse verschiedener Ma\u00dfe f\u00fcr Inflationserwartungen zu kurz. Das Ausma\u00df der Verankerung der Inflationserwartungen sollte zwar auch, aber eben nicht nur am Abstand der Erwartungen vom 2%-Ziel gemessen werden:<\/p>\n<ul>\n<li>So hat die EZB schon <a class=\"text-links\" href=\"https:\/\/www.ecb.europa.eu\/press\/key\/date\/2020\/html\/ecb.sp201216_1~9caf7588cd.de.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">vor l\u00e4ngerem betont<\/a>, dass \u00f6ffentliches Vertrauen letztlich der Grundstein f\u00fcr die Wahrung der Preisstabilit\u00e4t ist. Studien w\u00fcrden belegen, dass ein hohes Ma\u00df an Vertrauen f\u00fcr die Verankerung der Inflationserwartungen privater Haushalte nahe dem 2%-Ziel entscheidend ist.<\/li>\n<li>Sollte also der Anstieg der Inflationserwartungen der Verbraucher darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren sein, dass die B\u00fcrger bereits viel Vertrauen in die F\u00e4higkeit oder dem Willen der EZB verloren haben, die Inflation zu bek\u00e4mpfen, so sollte die geldpolitische Reaktion viel kr\u00e4ftiger ausfallen als in einem Fall, in dem das Vertrauen kaum gelitten hat \u2013 also falls die B\u00fcrger nach wie vor \u00fcberzeugt sind, dass die EZB das Inflationsproblem letztlich in den Griff bekommt und lediglich seit Fr\u00fchjahr davon ausgehen, dass die Beseitigung mehr Zeit im Anspruch nimmt als \u00fcblich.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die EZB ist in der Lage, das Vertrauen der B\u00fcrger in die Notenbank detailliert zu untersuchen, da die Umfrage zu den Verbrauchererwartungen nicht nur Fragen in Bezug auf die Inflation, den Wohnungsmarkt, den Zugang zu Krediten, das Einkommen, den Verbrauch, den Arbeitsmarkt und das Wirtschaftswachstum beantwortet, sondern auch <a class=\"text-links\" href=\"https:\/\/www.ecb.europa.eu\/stats\/ecb_surveys\/consumer_exp_survey\/shared\/pdf\/CES_sample_questionnaire.en.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">sehr detaillierte Fragen zum Vertrauen der B\u00fcrger<\/a> in die EZB enth\u00e4lt.<\/p>\n<p>Leider werden die Einsch\u00e4tzungen der B\u00fcrger zum Vertrauen von der EZB im Gegensatz zu den anderen Themen nicht ver\u00f6ffentlicht, und auch in der Analyse der EZB zur Verankerung der Inflationserwartungen spielt das Vertrauen unseres Wissens bisher keine Rolle.<\/p>\n<p>Um das Ausma\u00df der Entankerung der Inflationserwartungen besser absch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen, w\u00fcrden wir eine Ver\u00f6ffentlichung der kompletten Umfrageergebnisse inklusive zum Vertrauen in die EZB begr\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<h2 id=\"h2-5ae3d3bb-e53f-4325-b21f-1c22af0dc9fe\" class=\"bm-h2\">Falscher Alarm?<\/h2>\n<p>Solange die EZB die Einsch\u00e4tzung der B\u00fcrger zum Vertrauen in die Notenbank nicht ver\u00f6ffentlicht, m\u00fcssen wir in der Analyse auf das zur\u00fcckgreifen, was uns zur Verf\u00fcgung steht: das Eurobarometer der EU.<a class=\"text-links\" href=\"https:\/\/commerzbank.bluematrix.com\/links2\/html\/bff64398-22d9-491b-a42c-52a9e24c14af#FN1\"><sup>1<\/sup><\/a> Diese schon seit vielen Jahren erhobene Umfrage hat allerdings im Vergleich zum &#8222;Consumer Expectations Survey&#8220; der EZB einige wichtige Nachteile: Sie wird nicht monatlich, sondern nur zweimal pro Jahr erhoben. Die Ergebnisse werden erst rund ein Vierteljahr nach der Erhebung ver\u00f6ffentlicht. Und im Eurobarometer m\u00fcssen die B\u00fcrger lediglich angeben, ob sie der EZB eher vertrauen oder eher nicht vertrauen, w\u00e4hrend sie in der EZB-Umfrage gebeten werden, das Vertrauen in die EZB auf einer Skala von 0 bis 10 zu bewerten.<\/p>\n<p>Das letzte Mal wurden die B\u00fcrger im Rahmen des Eurobarometers im Fr\u00fchsommer 2022 befragt, die Umfrage wurde im September ver\u00f6ffentlicht. In dieser Umfrage erkl\u00e4rten rund zwei Drittel der Befragten, die hohe Inflation sei eines von zwei Themen, von denen sie am meisten betroffen seien. Ein Jahr zuvor waren es nur rund ein Drittel gewesen. Trotzdem \u00e4nderte sich das Nettovertrauen der B\u00fcrger in die EZB in diesem Zeitraum kaum (Abbildung 2)<a class=\"text-links\" href=\"https:\/\/commerzbank.bluematrix.com\/links2\/html\/bff64398-22d9-491b-a42c-52a9e24c14af#FN2\"><sup>2<\/sup><\/a>. Es lag zwar deutlich niedriger als im ersten Jahrzehnt der W\u00e4hrungsunion, also vor dem Ausbruch der Finanzmarktkrise und der Staatsschuldenkrise im Euroraum, aber auch erkennbar h\u00f6her als am Tiefpunkt in den Jahren 2013 bis 2017.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/erwart2.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/erwart2.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"8dfcc20c-5835-446b-bc9f-5fe50779c85a\" class=\"row \">\n<div class=\"col-md-12\">\n<div id=\"d627e288\">\n<div class=\"in collapse show bm-component-card\">\n<div id=\"bm_comp_id_8dfcc20c-5835-446b-bc9f-5fe50779c85a\" class=\"card-body bm-component\" data-bm-component=\"8dfcc20c-5835-446b-bc9f-5fe50779c85a\">\n<h2 id=\"h2-e69a3252-2afb-4d19-8e08-43b0dc43ba8d\" class=\"bm-h2\">Oder kommt das dicke Ende noch?<\/h2>\n<p>Der Anstieg der Inflationsrate von etwa 2% im Fr\u00fchsommer 2021 auf rund 8\u00bd% ein Jahr sp\u00e4ter hat also laur Eurobarometer erst einmal nicht zu mehr Misstrauen in die EZB gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Die Frage ist allerdings, ob die B\u00fcrger im Euroraum an diesem Urteil festhalten. Sicher erscheint uns dies nicht. Schlie\u00dflich sind die Fragen im Eurobarometer sehr allgemein formuliert. Es ist daher eher fraglich, ob die B\u00fcrger bei der Frage nach dem Vertrauen in die Notenbank sofort eine Verbindung zu der F\u00e4higkeit der EZB herstellen, die Inflation bei knapp 2% zu verankern. Das Vertrauen in die EZB d\u00fcrfte vielmehr von der pers\u00f6nlichen Zufriedenheit der B\u00fcrger abh\u00e4ngen, und dabei steht die Frage im Mittelpunkt, ob aus Sicht der B\u00fcrger die EZB-Geldpolitik dazu beitr\u00e4gt, ihre wirtschaftliche Lage zu verbessern. F\u00fcr diese Abh\u00e4ngigkeit des Vertrauens von der pers\u00f6nlichen wirtschaftlichen Lage sprechen verschiedene Beobachtungen:<\/p>\n<p>Erstens hat sich das Vertrauen in die EZB in den meisten L\u00e4ndern insbesondere w\u00e4hrend der Finanz- und Staatsschuldenkrise merklich verschlechtert, also als es in vielen L\u00e4ndern massive wirtschaftliche Probleme gab. Mit der allgemeinen Erholung der Wirtschaft in den Jahren 2017 und 2018 hat sich auch das Standing der EZB wieder verbessert.<\/p>\n<p>Zweitens ist das Misstrauen insbesondere in S\u00fcdeuropa gro\u00df, wo die beiden Krisen besonders tiefe Spuren hinterlassen haben. Erkennbar besser ist die Stimmung gegen\u00fcber der EZB in Deutschland und den Niederlanden, obwohl gerade aus diesen L\u00e4ndern immer wieder starke Kritik an der EZB-Politik kommt (Abbildung 3). Offenbar dominiert hier die vergleichsweise gute wirtschaftliche Lage diese Zweifel.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/erwart3.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/erwart3.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"beaffbf7-8386-4255-982a-438e1f722af1\" class=\"row \">\n<div class=\"col-md-12\">\n<div id=\"d627e349\">\n<div class=\"in collapse show bm-component-card\">\n<div id=\"bm_comp_id_beaffbf7-8386-4255-982a-438e1f722af1\" class=\"card-body bm-component\" data-bm-component=\"beaffbf7-8386-4255-982a-438e1f722af1\">\n<p>F\u00fcr die These, dass die B\u00fcrger im Fr\u00fchsommer die hohe Inflation zwar problematisch sahen, aber nicht als existenziell bedrohend, spricht auch, dass zwar zwei Drittel der Befragten erkl\u00e4rten, sie seien von der hohen Inflation betroffen, aber sich nur wenige vor Arbeitslosigkeit oder einer schwierigen finanziellen Situation f\u00fcrchteten (Abbildung 4).<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/erwart4.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/erwart4.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"871ba3d7-5390-4663-805b-d01f44e00203\" class=\"row \">\n<div class=\"col-md-12\">\n<div id=\"d627e409\">\n<div class=\"in collapse show bm-component-card\">\n<div id=\"bm_comp_id_871ba3d7-5390-4663-805b-d01f44e00203\" class=\"card-body bm-component\" data-bm-component=\"871ba3d7-5390-4663-805b-d01f44e00203\">\n<h2 id=\"h2-067a3de4-f549-4f7a-be35-df35745808a6\" class=\"bm-h2\">Die EZB sollte die Ergebnisse ihrer Umfrage zum Vertrauen der B\u00fcrger ver\u00f6ffentlichen<\/h2>\n<p>Es ist also durchaus zu bef\u00fcrchten, dass das Misstrauen in die EZB gerade in den letzten Monaten zugenommen hat, weil sich die pers\u00f6nliche wirtschaftliche Situation der B\u00fcrger im Euroraum aufgrund der immer st\u00e4rker steigenden Inflation verschlechtert hat. Die EZB sollte unseres Erachtens ver\u00f6ffentlichen, wie stark das Vertrauen der B\u00fcrger in die Notenbank aktuell ist:<\/p>\n<ul>\n<li>Erstens stehen der EZB die schwierigen Entscheidungen noch bevor. Die ersten Zinserh\u00f6hungen waren im EZB-Rat wenig umstritten, da die Geldpolitik zuvor \u00e4u\u00dferst expansiv ausgerichtet war. In den n\u00e4chsten Ratssitzungen geht es immer mehr darum, wie restriktiv die EZB die Geldpolitik gestalten sollte, damit sie mittelfristig ihr 2%-Inflationsziel wieder erreicht. Wie gro\u00df das geldpolitische Signal ausfallen sollte, h\u00e4ngt auch vom Grad des Misstrauens in die EZB ab. Die Notenbank sollte folglich die Einsch\u00e4tzung der B\u00fcrger dazu ver\u00f6ffentlichen.<\/li>\n<li>Zweitens hat sich die EZB in den letzten Jahren auf die Fahne geschrieben, dass zwar die Kommunikation mit den Finanzexperten gut funktioniert, die mit den B\u00fcrgen aber schwierig und verbesserungsw\u00fcrdig ist. Zu einer guten Kommunikation geh\u00f6rt auch offenzulegen, was die B\u00fcrger \u00fcber die EZB denken.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"col-lg-3\">\n<div id=\"d627e423\">\n<div class=\"in collapse show bm-component-card\">\n<div id=\"bm_comp_id_\" class=\"card-body bm-component\" data-bm-component=\"\">&#8212; &#8212; &#8212;<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"99d44991-83d9-4aa1-b2c9-e345ab9fb392\" class=\"row \">\n<div class=\"col-md-12\">\n<div id=\"d627e439\">\n<div class=\"in collapse show bm-component-card\">1 Wir beschr\u00e4nken uns im Folgenden auf eine Analyse der elf Gr\u00fcndungsmitglieder der W\u00e4hrungsunion (EA-11), deren Bev\u00f6lkerung 92% des jetzigen Euroraums entspricht, weil uns nur f\u00fcr diese L\u00e4nder gen\u00fcgend detaillierte Daten zur Verf\u00fcgung stehen.<br \/>\n<sup>2<\/sup> Das Nettovertrauen in die EZB wird berechnet aus dem Anteil der Umfrageteilnehmer, die auf die Frage \u201eBitte sagen Sie mir, ob Sie der Europ\u00e4ischen Zentralbank eher vertrauen oder eher nicht vertrauen\u201c mit \u201eeher vertrauen\u201c geantwortet haben, abz\u00fcglich des Anteils der Befragten, deren Antwort \u201eeher nicht vertrauen\u201c lautete. Umfrageteilnehmer, die mit \u201ewei\u00df nicht\u201c geantwortet haben, werden nicht ber\u00fccksichtigt.<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die B\u00fcrger im Euroraum sehen die Inflation auch in drei Jahren merklich \u00fcber dem 2%-Ziel der EZB. 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