{"id":32155,"date":"2022-12-21T00:50:00","date_gmt":"2022-12-20T23:50:00","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=32155"},"modified":"2023-01-19T12:21:17","modified_gmt":"2023-01-19T11:21:17","slug":"stets-bemueht-klimaschutzmassnahmen-in-deutschland-bringen-nichts-oder-doch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=32155","title":{"rendered":"Stets bem\u00fcht! <br\/><font size=3; color=grey>Klimaschutzma\u00dfnahmen in Deutschland bringen nichts (oder doch?) <\/font>"},"content":{"rendered":"<p><strong>Eine provokante These<\/strong><\/p>\n<p>Die durch den Menschen verursachte Emission von Treibhausgasen, insbesondere CO<sub>2<\/sub>, f\u00fchrt zu einer Erh\u00f6hung der globalen Temperatur woraus diverse klimawandelbezogenen Risiken resultieren (siehe zusammenfassend IPCC, AR6, 2022 und mit einer relativierenden Einordnung Lomborg, 2020).<\/p>\n<p>Wie jede Handlung unterliegen auch Ma\u00dfnahmen zur Verringerung dieser Risiken einem trade-off. Auch nach einer Abw\u00e4gung mit anderen bedeutenden Risiken<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> wird man aber zu dem Ergebnis kommen, dass geeignete Ma\u00dfnahmen der Bew\u00e4ltigung und zumindest Reduzierung von Klimarisiken ein bedeutendes Vorhaben darstellen.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Mit Blick auf den zunehmenden Druck durch klimabewusste B\u00fcrger und sogenannte Aktivisten, ist es nicht verwunderlich, dass das Thema im politischen Diskurs und in der Unternehmenswelt sehr pr\u00e4sent ist. Dennoch ist regelm\u00e4\u00dfig die Kritik zu h\u00f6ren, der deutsche Staat und insbesondere deutsche Unternehmen fokussierten das Ziel der sog. \u201eKlimaneutralit\u00e4t\u201c nicht mit dem notwendigen Engagement. Bei allen f\u00fcr diese Sachverhalte angef\u00fchrten Gr\u00fcnden wird in der \u00f6ffentlichen Diskussion und im Schrifttum das hier m\u00f6glicherweise wichtigste Element (aus unterschiedlichen Gr\u00fcnden) ausgeblendet, was an die bekannte Metapher vom \u201eElefanten im Raum\u201c, der von allen konsequent \u00fcbersehen oder ignoriert wird, erinnert. Man kann dies durch eine knappe Aussage ausdr\u00fccken:<\/p>\n<p><em>\u201eDeutsche Ma\u00dfnahmen zur Reduzierung der CO<sub>2<\/sub>-Emissionen haben ohnehin <strong>keine<\/strong> Wirkungen auf die zuk\u00fcnftige globale Temperatur und die Risiken des Klimawandels\u201c.<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Es ist zu beachten, dass dieses Argument nicht etwa besagt, der Beitrag Deutschlands sei aufgrund eines aktuell \u00fcberschaubaren Anteils an den CO<sub>2<\/sub>-Emissionen (von unter 2%), der zudem in den n\u00e4chsten Jahrzehnten infolge steigender CO<sub>2<\/sub>-Emissionen in L\u00e4ndern wie Indien und China weiter sinken wird, eher gering. Nat\u00fcrlich ist die Gesamt-CO<sub>2<\/sub>-Reduktion die Summe vieler kleiner Beitr\u00e4ge. Das angesprochene Argument, das aber \u00f6ffentlich kaum ausgesprochen wird, geht weiter. Es ist eine klare Position, dass man schlicht <em>keine<\/em> Wirkung hat und klimapolitische Ma\u00dfnahmen, die mit Kosten verbunden sind, letztlich aus Sicht des Wohlstands Deutschlands und der Wettbewerbsf\u00e4higkeit deutscher Unternehmen Nachteile mit sich bringen, ohne, dass diesen Kosten auf globaler Ebene ein nennenswerter Vorteil gegen\u00fcberst\u00fcnde.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich lernt man in Vier-Augen-Gespr\u00e4chen mit Entscheidern, dass genau die bef\u00fcrchtete Ineffektivit\u00e4t im Hinblick auf das globale Emissionsvolumen dazu f\u00fchrt, dass diese Akteure im Hinblick auf klimapolitische Ma\u00dfnahmen eher zur\u00fcckhaltend agieren; also nur das tun, was unbedingt zur Vermeidung negativer \u00f6ffentlicher Wirkungen erforderlich ist (\u201ePR\u201c). Und offenbar erscheint es Vielen als ratsam, den \u201eElefanten\u201c auszublenden, um die unternehmerische Reputation nicht zu gef\u00e4hrden \u2013 ein \u00e4hnliches Verhalten ist im Kontext des sogenannten <em>woke capitalism <\/em>zu beobachten.<\/p>\n<p>Wenn aber die Aussage zumindest im Kern richtig w\u00e4re, oder von vielen Entscheidungstr\u00e4gern als richtig angesehen w\u00fcrde, k\u00f6nnte damit erkl\u00e4rt werden, warum klimapolitische Ma\u00dfnahmen zur CO<sub>2<\/sub>-Reduktion eher verhalten sind. Es lohnt sich daher, diese Aussage einmal etwas genauer zu betrachten. Die Aussage ist das Resultat und die Implikation einer schlichten Annahme (A1):<\/p>\n<p>A1: <em>\u201eDie wesentlichen Anbieter fossiler Prim\u00e4renergietr\u00e4ger (Kohle, Gas und \u00d6l) werden ihr Angebot unabh\u00e4ngig von einer m\u00f6glichen Reduktion der Nachfrage (z.B. aus Deutschland) aufrechterhalten.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Reduziert also Deutschland den Verbrauch von \u00d6l und Gas, werden die entsprechenden Mengen (vielleicht zu einem leicht niedrigeren Preis) in anderen L\u00e4ndern wie z.B. Indien, dennoch verbraucht \u2013 eine Reduktion der CO<sub>2<\/sub>-Emissionen geht damit nicht einher (anders sieht die Situation aus, wenn Deutschland auf den Abbau von Kohle im eigenen Land verzichtet \u2013 das hat tats\u00e4chlich Wirkung). Der Markt f\u00fchrt die verf\u00fcgbaren Mengen einer anderen Verwendung zu.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/gleifo2.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"claschabb1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/gleifo2.png\" alt=\"claschabb1\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p><strong>Ist die These vertretbar?<\/strong><\/p>\n<p>Die entscheidende Frage ist freilich: Ist diese Annahme haltbar? Vieles spricht daf\u00fcr, dass diese Annahme der Realit\u00e4t zumindest sehr nahekommt (siehe dazu Abbildung 1, Sinn, 2022). Die Produktion von \u00d6l steigt stetig und Nachfrageschwankungen werden \u00fcber Preisanpassungen ausgeglichen (nur die \u201eSt\u00f6rung\u201c auch der Produktionsm\u00f6glichkeiten durch die COVID-19-Pandemie hatte einen tempor\u00e4ren Angebotsr\u00fcckgang erreicht). Die OPEC-Staaten oder Russland werden unter rationalen Erw\u00e4gungen <em>nicht<\/em> auf die Nutzung und den Verkauf ihrer fossilen Energietr\u00e4ger verzichten, da dieser Handel ihren Wohlstand (und ihre Macht) unmittelbar determiniert. Man konnte dies beispielhaft nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine sehen: Russland verkauft \u00d6l, das die europ\u00e4ischen L\u00e4nder und die USA nicht mehr abnehmen, an andere Staaten, wie Indien. Und diese L\u00e4nder haben kein Problem damit, dieses zu kaufen, wie z.B. die indische Regierung klarstellt:<\/p>\n<p><em>\u201eIch w\u00fcrde die nationalen Interessen meines Landes an die erste Stelle setzen, und ich w\u00fcrde meine Energiesicherheit an die erste Stelle setzen.\u201c<\/em><a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><em><strong>[4]<\/strong><\/em><\/a><\/p>\n<p>Trotz der Sanktionen und einer Reduktion der Gaslieferungen an Europa, die in Europa und speziell Deutschland zu einer Energiekrise f\u00fchren kann, sind zudem die Gewinne des russischen Gasunternehmens Gazprom sogar gestiegen (auf \u00fcber 40 Milliarden Dollar im ersten Halbjahr 2022). Die geringe Bereitschaft, auf die Quelle ihres Wohlstandes zu verzichten, zeigen auch die beiden folgenden Zitate:<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a><\/p>\n<p><em>\u201eWir machen weiter bis zum letzten Mann, jedes Molek\u00fcl Kohlenwasserstoff wird herausgeholt.\u201c<\/em><\/p>\n<p>&#8211; Abdulaziz bin Salman, 2021 &#8211; Energieminister Saudi Arabien<\/p>\n<p>Und:<\/p>\n<p><em>\u201eWir werden es ausbeuten, wir werden es f\u00f6rdern, wir werden es verkaufen, wir werden es zu Geld machen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>&#8211; Didier Budimbu, 2022 &#8211; Minister f\u00fcr Kohlenwasserstoffe, Demokratische Republik Kongo<\/p>\n<p>Auch bei Betrachtung des Werts z.B. des saudischen \u00d6lkonzerns Aramco, der in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von 3 Billionen Dollar liegt, wird klar, dass der staatliche Eigent\u00fcmer unter Rationalit\u00e4tsgesichtspunkten kein Interesse daran haben d\u00fcrfte, diesen Verm\u00f6genswert durch eine Einstellung der \u00d6llieferungen zu zerst\u00f6ren (und damit sicher auch die Herrschaft der Familie Saud zu beenden).<\/p>\n<p>Man mag sich hier die Frage stellen, ob USA und EU willens und f\u00e4hig w\u00e4ren, eine Reduktion oder Einstellung der Produktion fossiler Energietr\u00e4ger in OPEC-Staaten oder Russland zu erzwingen. In Anbetracht der skizzierten wirtschaftlichen Vorteile dieser L\u00e4nder kann man sich wirksame Sanktionen kaum vorstellen, wenn man von einer milit\u00e4rischen Intervention oder einem ganz massiven Wirtschaftskrieg absieht. Und selbst in dem Fall, dass die Bereitschaft f\u00fcr einen solchen Wirtschaftskrieg mit massiven Sanktionen best\u00fcnde, w\u00e4re das Ziel wohl in weiter Ferne. Realistischer w\u00e4re es vermutlich zu erwarten, dass sich die bereits jetzt abzeichnende Zweiteilung der Welt in die freiheitlich-demokratischen Rechtsstaaten \u2013 im Wesentlichen die OECD \u2013 einerseits, sowie China und quasi den gesamten Rest der Welt auf der anderen Seite zur Vollendung bringen.<\/p>\n<p>Sinn wies bereits vor zwei Jahren in seinem Buch \u201eDas gr\u00fcne Paradoxon\u201c (2020) erg\u00e4nzend darauf hin, dass im denkbaren Fall einer absehbaren Beendigung des \u00d6lzeitalters (z.B. durch technologische Innovationen, die Alternativen anbieten), die Angebotsmenge der \u00d6lf\u00f6rderl\u00e4nder sogar steigen d\u00fcrfte. Dies ergibt sich aus einer schlichten intertemporalen Betrachtung. Man wird eben \u00d6l, weil es in Zukunft vielleicht nicht mehr notwendig sein sollte, lieber heute f\u00f6rdern und einsetzen, um hieraus einen gegenw\u00e4rtigen Wohlstandseffekt zu erzielen und zahlt daf\u00fcr den Preis der negativen Effekte auf das globale Klima in der Zukunft.<\/p>\n<p>Akzeptiert man also Annahme A1, ist es naheliegend zu folgern, dass alle klimapolitischen Ma\u00dfnahmen zur Reduktion des Verbrauchs fossiler Energietr\u00e4ger, die aus anderen L\u00e4ndern bezogen werden, wenn \u00fcberhaupt eine marginale Auswirkung auf die globalen CO<sub>2<\/sub>-Emissionen und damit den Temperaturanstieg haben werden. Die wirtschaftlichen und nationalen Interessen<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> anderer Staaten f\u00fchren sehr wahrscheinlich dazu, dass sie ihr Angebot an fossilen Energietr\u00e4ger nicht reduzieren werden, wenn die Nachfrage aus westlichen Staaten sinkt. Sie haben dadurch trotz m\u00f6glicher negativer Auswirkungen des Klimawandels auch klare Wohlstandsvorteile und profitieren zudem durch eine Stabilisierung ihrer Regierungen.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\"><sup>[7]<\/sup><\/a> Entgegen den\u00a0 in Europa und speziell Deutschland zu h\u00f6renden Bef\u00fcrchtungen, ist keineswegs sicher, dass der Treibhauseffekt trotz negativer Auswirkungen zu einem \u201eWeltuntergang\u201c f\u00fchrt (siehe die Zahlen im IPCC-Bericht AR6 und die Einordnung bei Lomborg, 2022; auch der Club of Rome, 2022, redet viel von \u201eKatastrophe\u201c, zeigt in den Daten aber ein weiter steigendes Pro-Kopf-Einkommen und durchaus kein Weltuntergangsszenario).<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\"><sup>[8]<\/sup><\/a><\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Es ist aus obiger Annahme ableitbar und plausibel, dass zumindest eine Vielzahl der in Deutschland bereits initiierten und vorgesehenen Klimaschutzma\u00dfnahmen nicht zu einer Reduktion der globalen CO<sub>2<\/sub>-Emissionen beitragen d\u00fcrfte. Es sind die Anbieter der fossilen Energietr\u00e4ger \u2013 und Deutschland ist Nachfrager auf diesem Markt \u2013, deren Politik hier ma\u00dfgeblich ist. Folglich ist es durchaus verst\u00e4ndlich, wenn man in Deutschland, z.B. als Entscheidungstr\u00e4ger eines Unternehmens, Ma\u00dfnahmen zum Erreichen der Klimaneutralit\u00e4t nur insoweit ernsthaft unternimmt, als diese aufgrund gesetzlicher Vorgaben oder Reputationserw\u00e4gungen als unabdingbar angesehen werden. Ansonsten vermeidet man hier eher Kosten, weil solche ohne korrespondierenden Nutzen bez\u00fcglich Klimazielen nur die Reduzierung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit des eigenen Unternehmens im Vergleich zu Unternehmen aus Staaten, die Klimaschutzma\u00dfnahmen weitgehend ignorieren, zur Konsequenz haben.<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a><\/p>\n<p>Dass dieses zumindest offensichtlich diskussionsw\u00fcrdige Problem in Deutschland weder im politischen Diskurs noch in den Medien die gebotene Aufmerksamkeit erh\u00e4lt, ist rational kaum erkl\u00e4rbar. M\u00f6glicherweise muss man zur Erkl\u00e4rung daher die bei vielen Personen tief verankerte ideologisch gepr\u00e4gte Einstellung heranziehen, wegen der zur Vermeidung kognitiver Dissonanzen relevante Mechanismen und Hypothesen gar nicht betrachten werden. Einen weiteren Erkl\u00e4rungsansatz mag die in den letzten Jahren erkennbare moralische (pr\u00e4ziser \u201egesinnungsethische\u201c) Pr\u00e4gung der politischen Diskussion in Deutschland sein: \u201eGut\u201c sind Ma\u00dfnahmen, die man aus den (eigenen) moralischen \u00dcberzeugungen ableiten kann; unabh\u00e4ngig von den zu erwartenden Auswirkungen. Hier erscheint Transparenz und \u201eKostenwahrheit\u201c<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a> in einem so wichtigen Themenfeld, wie dem Klimawandel, erforderlich.<\/p>\n<p>M\u00f6glicherweise muss man zuk\u00fcnftig also beispielsweise intensiver dar\u00fcber nachdenken, wie ein globaler CO<sub>2<\/sub>-Preis auch in China und in Emerging Markets durch preislich wettbewerbsf\u00e4hige CCS-Techniken (Carbon Capture and Storage) auch bei weiterer Verbrennung fossiler Energietr\u00e4ger CO<sub>2<\/sub>-Emissionen reduzieren kann. Aber dies sind nur beispielhafte Ideen f\u00fcr eine Klimapolitik mit wirksamen Ma\u00dfnahmen, die durch den bisherigen (deutschen) Fokus auf die Substitution fossiler Energietr\u00e4ger in Deutschland noch nicht existiert.<\/p>\n<p>Es ist an der Zeit, dieses offensichtliche Grundproblem des Klimaschutzes wertneutral zu diskutieren. Dies kann die Grundlage sein f\u00fcr eine Klimapolitik, die durch ihre Ma\u00dfnahmen ohne eine Sch\u00e4digung der Wettbewerbsposition<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a> deutscher Unternehmen tats\u00e4chlich einen Beitrag zur CO<sub>2<\/sub>-Emissionsreduzierung leistet.<\/p>\n<p>&#8212; &#8212; &#8212;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0 Glei\u00dfner\/Follert, 2022.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0 Siehe zu einer Einordnung der Diskussion Glei\u00dfner\/Follert\/Daumann, 2021.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0 Quelle: Sinn, 2022.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0 Sitharaman auf ntv.de, 2022.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0 Entnommen aus St\u00f6cker, 2022, mit den dort genannten Verweisen.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0 Dohnanyi, 2022.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0 Siehe dazu Rebeggiani\/Wilke\/Wohlmann, 2020.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0 Weiterf\u00fchrend Nordhaus\/Moffat, 2017 und H\u00e4nsel et al., 2020.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0 Glei\u00dfner, 2021.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> \u00a0 Stadelmann, 2022.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> \u00a0 Zu den strategischen Risiken, speziell Standortrisiken, siehe Glei\u00dfner, 2022.<\/p>\n<p><strong>Literaturverzeichnis<\/strong><\/p>\n<p>Blum, U. (2020): Wirtschaftskrieg \u2013 Rivalit\u00e4t \u00f6konomisch zu Ende denken, Springer Gabler, Wiesbaden 2020<\/p>\n<p>Club of Rome (2022): Earth for All: Ein Survivalguide f\u00fcr unseren Planeten. Der neue Bericht an den Club of Rome, 50 Jahre nach \u201eDie Grenzen des Wachstums\u201c, oekom Verlag, M\u00fcn-chen 2022<\/p>\n<p>Dohnanyi, K. v. (2022):Orientierung f\u00fcr deutsche und europ\u00e4ische Politik in Zeiten globaler Umbr\u00fcche, Siedler Verlag, M\u00fcnchen 2022<\/p>\n<p>Glei\u00dfner, W. (2021): Nachhaltigkeit, ESG und wertorientierte Unternehmensf\u00fchrung, in: BOARD, Heft 6\/2021, S. 242 \u2013 246<\/p>\n<p>Glei\u00dfner, W. (2022): Grundlagen des Risikomanagements, 4. Auflage, Verlag Franz Vahlen, M\u00fcnchen 2022<\/p>\n<p>Glei\u00dfner, W. \/ Follert, F. (2022): Die deutsche Abh\u00e4ngigkeit von russischem Gas. Ein Beispiel f\u00fcr Risikoblindheit bei politischen Entscheidungen, in: Wirtschaftsdienst, 102. Jg., Heft 7, S. 474 \u2013 478<\/p>\n<p>Glei\u00dfner, W. \/ Follert, F. \/ Daumann, F. (2021): \u201eAlles zu seiner Zeit\u201c: ein kritischer Diskussionsbeitrag zum Thema Nachhaltigkeit, in: Zeitschrift f\u00fcr Umweltpolitik &amp; Umweltrecht, Heft 4\/2021, S. 500 \u2013 515<\/p>\n<p>H\u00e4nsel, M. C. \/ Drupp, M. A. \/ Johansson, D. \/ Nesje, F. \/ Azar, C. \/ Freeman, M. C. \/ Groom, B. \/ Sterner, T. (2020): Climate economics support for the UN climate targets, in: Nature Cli-mate Change, Vol. 10, S. 781 \u2013 789<\/p>\n<p>IPCC (2022): AR6 Synthesis Report: Climate Change 2022: Cambridge University Press 2022<\/p>\n<p>Lomborg, B. (2020): False Alarm: How Climate Change Panic Costs Us Trillions, Hurts the Poor, and Fails to Fix the Planet, Basic Books, New York 2020<\/p>\n<p>Nordhaus, W. D. \/ Moffat, A. (2017): A Survey of Global Impacts of Climate Change: Repli-cation, Survey Methods, and a Statistical Analysis, NBER Working Papers 23646, National Bureau of Economic Research, auf: <a href=\"https:\/\/cowles.yale.edu\/sites\/default\/files\/files\/pub\/d20\/d2096.pdf\">https:\/\/cowles.yale.edu\/sites\/default\/files\/files\/pub\/d20\/d2096.pdf<\/a>, abgerufen: 15.10.2022<\/p>\n<p>Ntv.de (2022): Gesch\u00e4fte in Rupien und Rubel: Indien will Handel mit Russland intensivieren, 02.04.2022, https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Indien-will-Handel-mit-Russland-intensivieren-article23242576.html, abgerufen am 15.10.2022<\/p>\n<p>Rebeggiani, L. \/ Wilke, C. B. \/ Wohlmann, M. (2020): Megatrends aus Sicht der Volkswirtschaftslehre. Demografischer Wandel \u2013 Globalisierung &amp; Umwelt \u2013 Digitalisierung, Springer Gabler, Wiesbaden 2020<\/p>\n<p>Sinn, H.-W. (2020): Das gr\u00fcne Paradoxon: Pl\u00e4doyer f\u00fcr eine illusionsfreie Klimapolitik, Weltbuch Verlag, Sargans 2020<\/p>\n<p>Sinn, H.-W. (2022): Kein Alleingang in der Klimapolitik, Die Covid-Krise als nat\u00fcrliches Experiment zeigt, weshalb es ohne einen Klimaklub mit den gr\u00f6\u00dften L\u00e4ndern nicht geht, in: Neue Z\u00fcrcher Zeitung, 19.02.2022, S. 28<\/p>\n<p>Stadelmann, D. (2022): Kostenwahrheit statt Klimanaivit\u00e4t, Wiener Zeitung. <a href=\"https:\/\/www.wienerzeitung.at\/meinung\/gastkommentare\/2166693-Kostenwahrheit-statt-Klimanaivitaet.html\">https:\/\/www.wienerzeitung.at\/meinung\/gastkommentare\/2166693-Kostenwahrheit-statt-Klimanaivitaet.html<\/a><\/p>\n<p>St\u00f6cker, C. (2022): Zerst\u00f6rung in Rekordtempo \u2013 Willkommen in Ihrer neuen Realit\u00e4t, auf: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/mensch\/duerre-waldbraende-schmelzende-gletscher-willkommen-in-ihrer-neuen-realitaet-a-628fc3d3-abb0-43ab-8c8e-6df7bd248f49\">https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/mensch\/duerre-waldbraende-schmelzende-gletscher-willkommen-in-ihrer-neuen-realitaet-a-628fc3d3-abb0-43ab-8c8e-6df7bd248f49<\/a>, 14.08.2022, abgerufen: 15.10.2022<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine provokante These Die durch den Menschen verursachte Emission von Treibhausgasen, insbesondere CO2, f\u00fchrt zu einer Erh\u00f6hung der globalen Temperatur woraus diverse klimawandelbezogenen Risiken resultieren &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=32155\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eStets bem\u00fcht! <br \/><font size=3; color=grey>Klimaschutzma\u00dfnahmen in Deutschland bringen nichts (oder doch?) <\/font>\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":424,"featured_media":32158,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1841],"tags":[3310,3464,4375],"class_list":["post-32155","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-klimatisches","tag-follert","tag-gleissner","tag-klimaschutzmassnahmen"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Stets bem\u00fcht! 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