{"id":32330,"date":"2023-01-02T00:28:00","date_gmt":"2023-01-01T23:28:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=32330"},"modified":"2023-08-06T08:48:27","modified_gmt":"2023-08-06T07:48:27","slug":"wohlstand-innovationen-und-industriepolitik-sind-politiker-die-besseren-unternehmer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=32330","title":{"rendered":"Wohlstand, Innovationen und Industriepolitik<br><b> Sind Politiker die besseren Unternehmer?<\/b>"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eErfinden allein n\u00fctzt nichts. Wir haben in Deutschland viel erfunden, aber nichts daraus gemacht.\u201c<\/em> (Hans-J\u00f6rg Bullinger)<em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die Zeitenwende hat Konjunktur, auch in der \u00d6konomie. Ohne materiellen Verzicht habe die Welt keine lebenswerte klimatische Zukunft. So denkt nicht nur die \u201eLetzte Generation\u201c. Wirtschaftliches Wachstum f\u00fchre schnurstracks in den klimatischen Abgrund. Allein \u201eDe-Growth\u201c k\u00f6nne uns retten. Das ist Unfug. Die Empirie zeigt, Wachstum und Umweltlasten lassen sich entkoppeln. Was fehlt sind die richtigen Anreize. Der Klimawandel l\u00e4sst sich freiheitswahrender mit neuen Technologien meistern, nicht mit staatlich erzwungenem Verzicht. Wichtig ist den meisten Menschen aber auch nach wie vor mehr materieller Wohlstand. Das gilt nicht nur in reichen, es trifft vor allem auch f\u00fcr \u00e4rmere L\u00e4nder zu. Beides, ein erfolgreicher Kampf gegen den Klimawandel und mehr Wohlstand f\u00fcr alle, sind allerdings nur m\u00f6glich, wenn Volkswirtschaften produktiver werden. Innovationen sind ein Schl\u00fcssel f\u00fcr eine lebenswerte Zukunft in Wohlstand. Wirtschaftliche Freiheit ist die Basis f\u00fcr technischen Fortschritt, Innovation und Produktivit\u00e4t. Private Unternehmer sind wichtige Treiber in dem Prozess, wirtschaftliche Freiheit in materiellen Wohlstand zu transformieren. Allerdings nimmt die (industriepolitische) Kritik daran zu. Eigentlich sei es der Staat, der die wirklich wichtigen Innovationen treibe. Private Unternehmer w\u00fcrden staatliche Innovation blo\u00df vermarkten. Politiker seien die besseren Unternehmer.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Private Unternehmer und Marktwirtschaft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Empirie des Wachstums ist eindeutig. Der wichtigste Treiber ist die Produktivit\u00e4t. Sie steigt, wenn Dinge auf eine neue Art angepackt werden. Dazu braucht es neue Ideen. Wenn es gut l\u00e4uft, sind neue Produkte, neue Prozesse, neue Organisationen und neue M\u00e4rkte das Ergebnis. Neues Wissen entsteht allerdings nicht aus dem individuellen Nichts. Es braucht Forscher, die Neues erfinden, Arbeitnehmer, die neue F\u00e4higkeiten entwickeln und Unternehmer, die das Neue auf M\u00e4rkten umsetzen. Wirken alle zusammen, entsteht oft Neues, radikales und \u201ekleineres\u201c. Ein Prozess der sch\u00f6pferischen Zerst\u00f6rung kommt in Gang. Das Ergebnis ist eine h\u00f6here Produktivit\u00e4t. Ein wenig treibt auch mehr Arbeit das Wachstum. L\u00e4ngere Arbeitszeiten aber auch h\u00f6here Erwerbs- und Besch\u00e4ftigungsquoten tragen dazu bei. Empirisch f\u00e4llt dieser Aspekt ebenso wenig stark ins Gewicht wie ein Mehr an Kapital. Die wachstumstreibende Kraft der Kapitalbildung ist weniger das Kapital als vielmehr die neue Technologie, die mit neuem Kapital verbunden ist. Unterschiede im Wachstum von L\u00e4ndern sind zu 10 \u2013 30 % auf Unterschiede im Humankapital, zu ungef\u00e4hr 20 % auf Differenzen im Realkapital und zu 50 \u2013 70 % auf Unterschiede in der totalen Faktorproduktivit\u00e4t zur\u00fcckzuf\u00fchren. Der technische Fortschritt beeinflusst das wirtschaftliche Wachstum am st\u00e4rksten.<\/p>\n\n\n\n<p>Schw\u00e4chelt die technologische Entwicklung stagniert der materielle Wohlstand. \u00d6konomische, soziale, energetische und klimatische Ziele lassen sich nur noch schwer realisieren. Eine solche Entwicklung l\u00e4sst sich nur vermeiden, wenn es einerseits gelingt, den technischen Fortschritt am Laufen zu halten und es andererseits m\u00f6glich ist, ihn in Innovationen umzusetzen. In diesem Prozess spielen private Unternehmen(r) eine wichtige Rolle. Unternehmer haben keine komparativen Vorteile, Erfindungen zu machen. Das ist Aufgabe der Wissenschaft (Grundlagenforschung). Ihr Vorteil besteht darin auszuloten, mit welchen Innovationen (Produkte, Prozesse, Organisationen, M\u00e4rkte) sie die Pr\u00e4ferenzen der Konsumenten (Endprodukte) und Unternehmen (Vor- und Zwischenprodukte) am besten befriedigen k\u00f6nnen. Private Unternehmer sind Spezialisten f\u00fcr die Zukunft. Sie versuchen, \u00f6konomische Entwicklungen richtig vorherzusagen. Dabei gehen sie nicht kalkulierbare Risiken (unknown unknowns) ein, verringern wirtschaftliche Unsicherheiten und ver\u00e4ndern die Welt mit ihren Entscheidungen. Sie entdecken neue knappe Ressourcen, neue Pr\u00e4ferenzen der Nachfrager, neue technologische M\u00f6glichkeiten. Erfolgreich sind sie, wenn sie die W\u00fcnsche der Nachfrager richtig antizipieren und knappe Ressourcen effizient nutzen, um sie zu befriedigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dynamische Unternehmer initiieren Innovationen, steigern die Produktivit\u00e4t und erh\u00f6hen den Wohlstand.&nbsp; Dabei bewegen sie sich auf \u00f6konomisch nicht kartiertem Gel\u00e4nde (terra incognita). Sie nutzen wirtschaftliche Gelegenheiten und kombinieren Ressourcen neu. Bisweilen sind sie erfolgreich. Neue Produkte, neue Prozesse, neue Organisationen, neue M\u00e4rkte sind das Ergebnis. Diese Spezies von Unternehmern ist allerdings rar. Die meisten Unternehmer entwickeln keine \u201eneuen Kombinationen\u201c. Sie bewirtschaften allenfalls Risiken (known unknowns) und keine Unsicherheiten (unknown unknowns). F\u00fcr Joseph A. Schumpeter, dem \u00f6sterreichischen \u00d6konomen, sind sie \u201eschlechtweg Wirte\u201c, keine dynamischen Unternehmer. Von ihnen ist nicht zu erwarten, dass sie eine dynamische Entwicklung der Volkswirtschaft ansto\u00dfen. Das Schumpeter\u2019sche innovative Erbe ist nicht ohne Makel. F\u00fcr ihn sind gro\u00dfe Unternehmen die eigentlichen Motoren innovativer Aktivit\u00e4ten. Sie entarten allerdings zu Monopolen, quasi einem \u201eUnternehmertum ohne Unternehmer\u201c. Dagegen seien kleine und mittlere Unternehmen dem Untergang geweiht. Die Realit\u00e4t sieht anders aus. Wir erleben eine Wiedergeburt privater Unternehmer. Die \u201ehidden champions\u201c sind in Deutschland die Spitze des Eisberges innovativer kleiner und mittlerer Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Staatliche Unternehmer und Innovationen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unternehmer haben es hierzulande schwer. Die Stimmung ist eher feindselig. Gewinne werden als etwas Unanst\u00e4ndiges betrachtet. Die ungleiche Verteilung von Einkommen und Verm\u00f6gen wird ihnen angelastet. Das ist nicht neu. Neuer ist allerdings die Kritik am innovativen Verhalten privater Unternehmen(r). Vor allem Marina Mazzucato (2013), eine italienisch-amerikanische \u00d6konomin, kritisiert sie scharf. Bei Innovationen zittere die \u201eunsichtbare Hand\u201c des Marktes. Es brauche die \u201esichtbare Hand\u201c des Staates. Sie untermauert diese Ansicht mit drei Thesen: 1) Profitorientierte Unternehmen seien Trittbrettfahrer staatsfinanzierter Forschungs- und Entwicklungsaktivit\u00e4ten. Ein Gro\u00dfteil der wichtigsten Innovationen der letzten Jahrzehnte, wie etwa das iPhone oder das Internet, seien das Ergebnis staatlicher Aktivit\u00e4ten. Es spreche vieles daf\u00fcr, dass er Staat richtungsweisende Innovationen selbst ansto\u00dfen solle. Er m\u00fcsse vermehrt unternehmerisch t\u00e4tig werden. Staatliche Forschung und Finanzierung seien unabdingbar. Das alles blieb nicht unwidersprochen. Die staatliche (meist milit\u00e4rische) Forschung schaffen zwar \u201espillovers\u201c. Von einer gezielten F\u00f6rderung von Technologien kann allerdings keine Rede sein. In der fr\u00fchen Phase der Computertechnik und des Internets etwa ist es eher ein Nebenprodukt gewesen. Ob etwas richtungsweisend ist, wisse man immer erst ex post. Der Staat ist nicht besser in der Lage, \u201eGewinner\u201c (Technologien, Branchen, Firmen) zu erkennen. Staatliche Industriepolitik ist eine Anma\u00dfung von Wissen.<\/p>\n\n\n\n<p>2) Private Eigent\u00fcmer seien nicht nur zu kurzsichtig, sie scheuten auch gro\u00dfe Risiken. Diese seien bei Innovationen besonders hoch, die Investoren viel zu ungeduldig. Erfolgreiche Innovationen br\u00e4uchten aber einen langen Atem. Den h\u00e4tten private Investoren nicht. Ohne langfristige staatliche Hilfe fielen die Innovationen zu gering aus. Der weitsichtigste aller Investoren sei der Staat. Er sei auch am wenigsten risikoavers. Der Staat setze auf neue Technologien und schaffe erst die M\u00e4rkte der Zukunft. Nichts von alledem \u00fcberzeugt. Der Fall des Corona-Impfstoffes zeigt das Gegenteil. Erst langfristiges Engagement privater Investoren, Wagemut und Unternehmergeist haben den Erfolg erm\u00f6glicht. Biontech hat vom Staat zwar Geld erhalten. Da waren das Unternehmen und die privaten Kapitalgeber mit ihrer Forschung aber l\u00e4ngst ins Risiko gegangen (<a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/der-unternehmerische-staat-erstickt-die-kreativitaet-ld.1589971\">Eisenring, 2020<\/a>). Widersprochen wird auch der Vorstellung eines risikofreudigen und kenntnisreichen Staates. Staatsbedienstete riskieren nichts. Sie ma\u00dfen sich ein Wissen an, das sie nicht haben k\u00f6nnen. Und noch etwas: Industriepolitik beg\u00fcnstigt korporatistische Strukturen. Wirtschaft und Staat sind eng verbandelt. Firmen werden zu Subventionsj\u00e4gern, statt sich an den Bed\u00fcrfnissen der Nachfrager auszurichten. Die Vielzahl von \u201ehidden champions\u201c im erfolgreichen deutschen Mittelstand ist die Gegenthese. Deren Existenz zeigt, zentrale Industriepolitik ist \u00fcberfl\u00fcssig und teuer.<\/p>\n\n\n\n<p>3) \u201eSputnik-Momente\u201c stie\u00dfen technischen Fortschritt an. Staatliche Industriepolitik k\u00f6nne solche Momente ausl\u00f6sen. Als die Sowjetunion 1957 erfolgreich den ersten Satelliten ins All schoss, l\u00f6ste das in den USA einen Schock aus. Im Wettrennen um die Technologievorherrschaft im All hatte die kommunistische Plan- der amerikanischen Marktwirtschaft ein Schnippchen geschlagen. Die USA erh\u00f6hten ihre Anstrengungen, in der Grundlagenforschung und vor allem im Bildungsbereich, um auch in der Weltraumforschung technologisch wieder nach ganz vorne zu kommen. Das \u201eMan-on-the-Moon-Projekt\u201c sollte helfen. Auch die EU will diesen Effekt f\u00fcr ihren \u201eGreen Deal\u201c nutzen. Ursula von der Leyen, die Pr\u00e4sidentin der EU-Kommission, hat f\u00fcr die Klimapolitik \u201eEuropas Mann-auf-dem-Mond-Projekt\u201c ausgerufen. Damit will die EU einen Ansto\u00df f\u00fcr mehr technischen Fortschritt bei klimafreundlichen Projekten geben. Die Vorstellung, dass industriepolitische \u201eSputnik-Momente\u201c erfolgreich sein k\u00f6nnten, ist umstritten. Das Grundproblem ist die Anma\u00dfung von Wissen der Expertenkommissionen. Innovationen sind keine zentrale Veranstaltung. Sie gelingen nur von unten. Erfinder und Unternehmer m\u00fcssen aktiv werden. Der Staat ist dennoch nicht \u00fcberfl\u00fcssig. Er kann mit guten Rahmbedingungen f\u00fcr Forschung und Entwicklung helfen, vor allem aber durch signifikante Investitionen in Bildung. Die umfassende Zust\u00e4ndigkeit eines \u201einnovativen Staates\u201c, wie sie Mariana Mazzucato vorschwebt, ist kontraproduktiv.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Die Zukunft: Unternehmen lassen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Industriepolitik hat ein massives Wissensproblem. Weder Politik und B\u00fcrokratie noch private Unternehmen wissen, welche Technologien, Branchen und Unternehmen eine rosige Zukunft haben. Welche Investitionen in Innovationen erfolgreich sind, ist per se unklar. Einiges spricht aber daf\u00fcr, dass sich private Unternehmen weniger Wissen anma\u00dfen als staatliche Instanzen. Private Investoren sind n\u00e4her an den M\u00e4rkten. Sie wissen eher um bessere Produktionsprozesse, ver\u00e4nderte Pr\u00e4ferenzen der Nachfrager, effizientere Formen der Organisation und neue M\u00e4rkte. Nimmt ihnen der Staat die finanziellen Risiken nicht ab, versuchen sie, eigenes Geld rentabel einzusetzen. Dagegen agieren staatliche Akteure \u2013 Politiker, B\u00fcrokraten, staatliche Unternehmer &#8211; relativ marktfern. Sie spielen mit fremdem Geld, dem Geld der Steuerzahler, setzen auf b\u00fcrokratische Planung und &#8222;weichen&#8220; Budgetrestriktionen auf. Das alles st\u00f6rt den Prozess der sch\u00f6pferischen Zerst\u00f6rung. Die Politik erliegt auch oft der Versuchung, Renten in internationalen, oligopolistischen M\u00e4rkten an heimische Produzenten und Arbeitnehmer umleiten zu wollen (strategische Handelspolitik). Gearbeitet wird meist mit staatlichen Subventionen und protektionistischen Instrumenten. Dabei geht es oft gar nicht um nationale Interessen. Bedient werden spezifische Klientele. Politiker sind die schlechteren Unternehmer.<\/p>\n\n\n\n<p>Vieles von dem, was industriepolitisch en vogue ist, ist verfehlt. Es ist nicht Aufgabe des Staates, bestimmte Technologien, Sektoren und Unternehmen zu f\u00f6rdern. Vorsicht ist auch geboten, den Forderungen \u201enationaler Champions\u201c nachzugeben, strategische Handelspolitik zu betreiben. Das artet meist in \u201eArtenschutz\u201c aus, blockiert den technologischen Wandel und diskriminiert den Mittelstand mit seinen \u201ehidden champions\u201c. Wenig Sinn macht es auch, \u201etechnologisch souver\u00e4n\u201c zu werden. Eine solche Politik zeigt schnell autarke Z\u00fcge. Vorteile der internationalen Arbeitsteilung bleiben ungenutzt. Ebenso wenig sollte sich der Staat an heimischen, hoch innovativen Unternehmen beteiligt, wenn sich ausl\u00e4ndische Unternehmen einkaufen (<a href=\"https:\/\/www.bmwk.de\/Redaktion\/DE\/Downloads\/Wissenschaftlicher-Beirat\/brief-nationale-industriestrategie.pdf?__blob=publicationFile\">hier<\/a>). Aufgabe der staatlichen Industriepolitik ist es dagegen, eine wirksame Forschungsf\u00f6rderung zu installieren. Sie sollte drei Elemente enthalten: 1) \u00d6ffentliche Unterst\u00fctzung ist in einer Fr\u00fchphase gefragt, wenn man nicht wei\u00df, ob die Forschung in etwas Z\u00e4hlbares m\u00fcndet. Die Grundlagenforschung zu f\u00f6rdern, ist priorit\u00e4r. 2) Forschungsergebnisse in marktreife Produkte umzusetzen, sollte dagegen die Dom\u00e4ne privater Unternehmen sein. Hier haben sie komparative Vorteile. 3) Cluster aus Forschungseinrichtungen, Startups und Financiers sind wichtig. Sie lassen sich aber nicht (staatlich) \u201ez\u00fcchten\u201c. Sie entstehen wenn ein ad\u00e4quater Ordnungsrahmen existiert (<a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10084\">hier<\/a>). Kritiker staatlicher Clusterpolitik, die auf bestimmte Technologien, Regionen und Unternehmen setzt, behaupten, sie leide unter dem \u201eMITI-Syndrom\u201c: Sie sei entweder irrelevant oder kontraproduktiv.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine ad\u00e4quate Ordnungspolitik kann Hindernisse f\u00fcr unternehmerische Aktivit\u00e4ten aus dem Weg r\u00e4umen (<a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=5774\">LKW-Modell<\/a>). Notwendig sind erstens Ma\u00dfnahmen, um Unternehmer wieder unternehmen zu <strong>l<\/strong>assen. Privatisieren, deregulieren und entb\u00fcrokratisieren stehen ganz vorn auf der Agenda. Unternehmer m\u00fcssen zweitens wieder unternehmen <strong>k<\/strong>\u00f6nnen. Das macht es notwendig, die Eigenkapitalbasis zu verbessern, die Risikokapitalm\u00e4rkte zu st\u00e4rken und die Bildung von Humankapital zu forcieren. Schlie\u00dflich m\u00fcssen Unternehmen drittens wieder unternehmen <strong>w<\/strong>ollen. Bessere Ertragsaussichten, geringere wirtschaftliche Risiken und ein weniger stark verzerrter Wettbewerb sind unabdingbar. Und noch eines ist notwendig. Die Aktivit\u00e4ten privater Unternehmer m\u00fcssen sich st\u00e4rker auf \u00f6konomische M\u00e4rkte konzentrieren. Das macht es erforderlich, falsche Anreize zu beseitigen. Die werden oft durch die Politik gesetzt, wenn sie etwa mit Subventionen versucht, unternehmerische Risiken zu sozialisieren. Der Preis einer solchen Politik ist hoch. Knappe Ressourcen werden ineffizient eingesetzt, produktivere Unternehmen durch weniger produktive, aber subventionierte verdr\u00e4ngt. Und private Unternehmer werden in die Irre gef\u00fchrt. Sie suchen weniger nach marktlichen Gewinnchancen, sie jagen st\u00e4rker hinter staatlichen Renten her. Politiker sind die schlechteren Unternehmer. Der Staat muss auf diesem Feld an die Kette gelegt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Probleme h\u00e4ufen sich. Klima, Energie, Verteidigung sind nur die Spitze des Eisberges. Die Lasten nehmen zu. Sie zu tragen wird m\u00fchsam. Entlastung ist schwierig. Mehr Wachstum k\u00f6nnte helfen. Dazu m\u00fcsste aber die Produktivit\u00e4t merklich steigen. Das geht nicht ohne Innovationen. Diese fallen aber nicht wie Manna vom Himmel. Ohne verst\u00e4rkte Investitionen in Humankapital und Grundlagenforschung geht nichts. Und es braucht risikobereite private Unternehmer, die neues Wissen in Innovationen umsetzen. Daran mangelt es bisweilen. Viele Politiker trauen privaten Unternehmern nicht zu, gen\u00fcgend Innovationen auf den Weg zu bringen. Sie nehmen das Gesch\u00e4ft mit den Innovationen immer \u00f6fter lieber selbst in die Hand. Politiker sehen sich als die besseren Unternehmer. Das muss schiefgehen. Die Politik ma\u00dft sich ein Wissen \u00fcber die Zukunft an, das sie nicht hat und auch nicht haben kann. Oft lockt sie private Unternehmer auf den kostspieligen Irrweg gut gef\u00fcllter staatlicher Geldt\u00f6pfe. Falsche (industriepolitische) Anreize verst\u00e4rken unternehmerisches \u201erent seeking\u201c. Subventionen, Regulierungen und Protektionismus beherrschen die Szene. Die Hatz nach effizienzverschlingenden politischen Renten dominiert die Jagd nach wohlfahrtssteigernden \u00f6konomischen Gewinnen. Diese Entwicklung wird verst\u00e4rkt, wenn ausl\u00e4ndische Konkurrenten auf den Weltm\u00e4rkten subventioniert werden und der neue Irrglaube an &#8222;technologische Souver\u00e4nit\u00e4t&#8220; an Boden gewinnt. Eine ordnungspolitische Umkehr in der anma\u00dfenden und subventionsintensiven Industriepolitik ist notwendig. Das sieht der Bundeswirtschaftsminister anders. Er will 2023 zum Jahr der (&#8222;gr\u00fcnen&#8220;) Industriepolitik machen. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Christoph Eisenring (2020), Der unternehmerische Staat erstickt die Kreativit\u00e4t und behindert Innovation, in: NZZ v. 8. 12. 2020 (<a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/der-unternehmerische-staat-erstickt-die-kreativitaet-ld.1589971\">hier<\/a>)<\/p>\n\n\n\n<p>Mariana Mazzucato (2013), The Entrepreneurial State. New York<\/p>\n\n\n\n<p>Alberto Mingardi (2017), Der Staat als Unternehmer? Eine kritische Analyse von Marina Mazzucatos \u201eDas Kapital des Staates\u201c, Austrian Institute Paper Nr. 15 (<a href=\"https:\/\/austrian-institute.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Mingardi.-Kritik-an-Mazzucato-Austrian-Institute-Paper-15.pdf\">hier<\/a>)<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eErfinden allein n\u00fctzt nichts. Wir haben in Deutschland viel erfunden, aber nichts daraus gemacht.\u201c (Hans-J\u00f6rg Bullinger) Die Zeitenwende hat Konjunktur, auch in der \u00d6konomie. 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